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Thema: Das Leben braucht keinen Gott zum entstehen!

  1. #1
    Alex
    Gast

    Das Leben braucht keinen Gott zum entstehen!


    Hmm... das ist die Frage, was kann schneller und leichter in Universum entstehen, erste Zelle des Lebens oder ein Gott?


    Wenn du beantwortest ein Gott, dann muss du auch zugeben das Gott weniger kompliziert ist als eine Zelle.


    Entscheide also selber mein Freund, wenn wenigstens spuren von Gehirn bei dir nachweisbar sind?












  2. #2
    Taylan
    Gast

    Re: Das Leben braucht keinen Gott zum entstehen!


    Als Antwort auf: Das Leben braucht keinen Gott zum entstehen! geschrieben von Alex am 19. September 2001 12:58:30:


    Hallo Alex,


    geh ich recht von der Annahme aus, das du Atheist bist? Es ist mathematisch nachgweiesen worden das es keine Zufälle im unserem Universum gibt Gut,und mathematische fakten zu leugnen, ist genauso als ob man leugnen würde das 1+1=2 ist


    Und obendrein wird dich wohl folgender Bericht interessieren:


    Schöpfung oder Evolution?

    Seit den 70er Jahren mehren sich kritische Stimmen gegen die Evolutionstheorie. Was in den Schulen noch als wissenschaftliche Tatsache gelehrt wird, ist unter Wissenschaftlern inzwischen höchst umstritten. Über 700 Naturwissenschaftler allein in den USA erklärten bereits öffentlich, daß die Evolutionstheorie mit den vorliegenden Tatsachen unvereinbar sei.


    Ungereimtheiten im Evolutionsmodell gab es von Anfang an: Schon Darwin unterschied nicht eine Evolution zwischen den Arten von der Evolution innerhalb der Arten. Veränderungen gibt es nur innerhalb einer Art. So bei den "Darwinfinken", bei den Hunden, Katzen, Menschen usw. Aber Fink bleibt Fink; Pudel, Dackel und Dogge bleiben Hunde; Mensch bleibt Mensch, ob schwarz, weiß, gelb oder rot. Zwischen den Arten dagegen gibt es keinerlei Evolution, sondern feste "Artschranken". In der ganzen Fossiliengeschichte mit Millionen von Funden findet sich kein einziges Übergangsglied von einer Art (Grundtyp) zur anderen. Auch Archäopteryx, Schnabeltier, Fledermaus usw. sind eigene Arten und keine Übergänge.


    Angesichts dieser Fakten haben Evolutionisten inzwischen eine Zusatzhypothese aufgestellt: Es habe keine breite, fortschreitende Evolution gegeben, sondern eine sprunghafte, lokal begrenzte. Ganz plötzlich seien irgendwo neue Formen aufgetreten, hätten sich gewaltig vermehrt und die alten seien rasch ausgestorben (Hypothese "Unterbrochenes Gleichgewicht"). Doch eine solche "explosive Evolution" mutet noch weniger wahrscheinlich an.


    Ein besonderes Kapitel stellen die modernen Datierungsmethoden dar, die allgemein von der Voraussetzung ausgehen, die radioaktiven Zerfallsprozesse seien stets gleich geblieben. Die Bibel berichtet jedoch gerade von einer radikalen Änderung der atmosphärischen Verhältnisse, als der um die Erde schwebende schützende Wasserdampfgürtel bei der Sintflut abregnete und danach die aggressive Weltraumstrahlung in einer vielfach höheren Dosis die Erde erreichte. Auch das menschliche Durchschnittsalter nahm nach der Sintflut rapide ab. Das "berechnete" hohe Alter der Erde ist nach wie vor völlig unbewiesen! Gestein aus einem Vulkanausbruch vor 200 Jahren wurde z. B. schon auf 22 Millionen und sogar 2,4 Milliarden Jahre datiert! - Unerklärlich wäre z. B. auch, daß versteinerte Bäume durch drei Erdzeitalterschichten reichen, von denen jede Schicht gemäß Evolutionstheorie Millionen Jahre alt sein müßte.


    Das "Biogenetische Grundgesetz" von Haeckel galt jahrzehntelang als feststehendes, wissenschaftlich gesichertes Beweisstück für eine Evolution. Seit wenigen Jahren ist es nun von dem Göttinger Prof. Blechschmidt als falsch widerlegt worden. Ein physikalisches Gesetz dagegen, der 2. Thermodynamische Hauptsatz, der experimentell nachweisbar ist, läßt eine Evolution gar nicht zu. Er besagt, daß in einem System, das man sich selbst überläßt, nicht die Ordnung, sondern die Unordnung zunimmt. Statt zu einer Höherentwicklung kommt es also zu einer Abwärtsentwicklung, gerade dem Gegenteil von "Evolution". Ohne Information ändert daran auch die Zufuhr von Sonnenenergie nichts. - Die Abstammungsreihe des Pferdes ist inzwischen an der wechselnden Zahl der Rippen gescheitert usw.


    Viele Wissenschaftler halten wider besseres Wissen an der Evolution fest, weil sie eine Weltanschauung ist. Der Evolutionist Arthur Keith sagt es offen: "Die Evolution ist unbeweisbar. Wir glauben aber daran, weil die einzige Alternative dazu der Schöpfungsakt eines Gottes ist, und das ist undenkbar."


    Ist es das wirklich? Seltsamerweise fügen sich die wissenschaftlichen Fakten gut in das bib-lische Schöpfungsmodell mit einer nachfolgenden weltweiten Sintflut-Katastrophe ein. Damit ließen sich jedenfalls auch die Eiszeiten, die riesigen Erdöl- und Kohlevorkommen, die ehemals tropischen Pole, die Mammutfunde usw. plausibel erklären (Whitcomb/Morris, Die Sintflut, Hänssler 1980).



    Lieber Alex, grundsätzlich ist es so:


    Es hat überhaupt gar keinen Sinn, an der Evolutionslehre festzuhalten, denn...


    1... Atheisten sterben früher als Gottgläübige Menschen (mehrere studien haben dies nachgewiesen.


    únd...


    2... kein Atheist kann auschließen, das Gott doch zumindest möglich ist. Und falls es ihn nun gibt, dann kommst du auch noch obdendrein in die Hölle.




    Ich würde lieber (bewusst) in einer Fantasiewelt leben wollen, als das ich freiwillig einer so harten Realität (das das Leben keinen Sinn hat) leben zu wollen.


    Grüße,


    Taylan















  3. #3
    Alex
    Gast

    Re: Das Leben braucht keinen Gott zum entstehen!


    Als Antwort auf: Re: Das Leben braucht keinen Gott zum entstehen! geschrieben von Taylan am 19. September 2001 14:17:20:


    Ich habe meine Zweifel, ob so ein Posting als Diskussionsgrudlage gemeint ist oder ein bloßes Statement sein soll. Aber nehmen wir mal das erstere an.


    1. Die zufällige Entstehung einer Zelle ist unmöglich


    Das ist richtig. Allerdings, wenn du mal irgendein seriöses Biologiebuch nehmen würdest: das behauptet ja keiner, o.k.?


    2. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Zelle zufällig entsteht, ist verschwindend gering.


    Diese Aussage ist überflüssig, weil sie ja oben schon gemacht wurde. Überhaupt wiederholst du dich am laufenden Band!


    3. Allein die spontane Entstehung der 200 Enzyme des Lebens hat eine Wahrscheinlichkeit von 1:1040.000 !!!


    Diese Zahl ist mit Sicherheit falsch. Tatsächlich liegt diese Zahl um Dimensionen höher, im Bereich von 10hoch 40 oder 10hoch 80 oder noch höher. Ich ersehe daraus, daß dir grundlegend mathematisch-statistische Kenntnisse fehlen. Aber abgesehen davon, und weil du diesen Gedankenfehler endlos wiederholst, berechne doch mal die Wahrscheinlichkeit, daß du auf der Welt bist:


    3a.)Zähl die Spermien deines Vaters, die produziert wurden (jedes Spermium ist einzigartig), bis du entstanden bist, und multipliziere das mit den Eizellen deiner Mutter (für die dasselbe gilt), die bis dahin zur Verfügung standen. Sagen wir mal, einige 100 Millionen: 1. Wir wollen die Wahrscheinlichkeit vernachlässigen, daß sich dein Vater und deine Mutter überhaupt kennengelernt haben und nicht andere Väter oder Mütter.


    3b) Wiederhole diese Rechnung für die Großelterngeneration, und multipliziere die gefunden Ergebnisse.


    3c) Wiederhole das für die Generation davor usf.


    Ohne daß du diese geometrische Reihe sehr lange weiterführst, kommst du sehr schnell in den Bereich von einigen Hundert Milliarden Billiarden Billiarden von Chancen.


    Mathematisch gesehen, liegt die Chance, daß du auf der Welt bist,

    ungefähr in einem Bereich, der die Zahl der Moleküle des Universums übersteigt. Das heißt, du bist unmöglich!


    Soviel zum falschen Umgang mit der Mathematik und zur Sinnlosigkeit solcher Gedankengänge. Sie sind bekannt als das Boeing 747 Gedankenmodell von Fred Hoyle.


    4. Was die Zelle und ihre Strukuren angeht, unterliegst du einer Reihe von Gedankenfehlern. Weder die heutigen Zellen noch ihre heutigen Bestandteile waren jemals Ausgangszustand, sondern sie sind vorläufiger Endzustand, besser gesagt Zwischenzustand der Evolution. Stichworte: Chloroblasten, Mitochondrien. Diese Zellbestandteile besitzen Fremd-DNS, sind also ursprünglich außerhalb der frühen Zellen entstanden. Das bedeutet, daß die ersten Zellen überhaupt keine ÄHnlichkeit hatten mit den heutigen. Du schließst, bildlich gesprochen, aus der Existenz des Düsenflugzeugs, daß man ohne Düsenantrieb nicht fliegen kann.


    5. DNS-Replikation


    Daß heutige Zellen DNS-Replikatoren sind, bedeutet keinesfalls, daß es nicht zuvor DNS-freie Replikatormodelle gegeben hat. Es ist der Düsenflugzeug-Denkfehler wie oben (deine Denkfehler wiederholen sich in ermüdender Weise).


    6. Komplexere organische Verbindungen lassen sich experimentell an der Oberfläche von anorganischen Trägern erzeugen, stichwort Pyrit-Kristalle. Genaueres unter der Biofilm-Theorie von Wächtershäuser. Das heißt also, daß stoffwechsel- und replikatorische Vorgänge ohne Zellmembran, durch Trägerschicht und Biofilm stattfinden. Hierzu auch Eigen und Held. Es gibt sicher noch viele andere denkbare Modelle, unter anderem ist die Theorie von Tonerden im Gespräch. Dazu müßte man sie allerdings einmal gelesen haben, gelle?


    7. Selbstorganisation von Molekülen ist eine experimentell erwiesene Tatsache.


    8. Es gibt DNS-Freie RNS-Strukturen, die sich selbst replizieren, und zwar ohne den Umweg über die DNS. Theoretisch ist der DNS-RNS-Replikator nicht zwingend. Statt positiv-negativ wäre negativ-positiv genau so denkbar.


    9. Die grundstürzende Ausgangsthese, daß die Evolution erst mit der Zelle beginnt, ist dein eigentlicher, der tiefliegendste Gedankenfehler. Wie gesagt, auf der langen Strecke vom Wasserstoffatom bis heute ist die Zelle nur eines von vielen Evolutionsstadien. Sie ist, um mit Richard Dawkins zu sprechen, aus der Sicht der Gene eine zweckmäßige Maschine für die DNS-Produktion, nichts weiter.


    Da sich alle Nachfolgeargumente immer wieder um dieselben Punkte drehen, erspare ich mir weitere Wiederholungen, weil damit der Sache nichts hinzugefügt wird.


    Vielmehr möchte ich dich auf etwas hinweisen: Josef und die Jungfrau, das kann man verstehen, glauben oder nicht glauben. Wenn du über die Bibel oder den Koran auf Fachgelehrtenebene reden willst, dann mußt du allerdings ein mehrjähriges Studium dieser Dinge betreiben, um z.B. mitentscheiden zu können, ob jene oder diese Stelle ein nachträglicher Einschub ist oder diese oder jene Sure an falscher Stelle steht. Du kannst diesen Leuten nicht kommen und sagen: ich habe einen Kinderkatechismus, da steht diese Sure so drin. Die Dinge sind doch etwas komplizierter.


    Warum soll sich das bei der Evolution anders verhalten? Ich kann dir nur empfehlen, daß du dir mal die VOraussetzungen schaffst, um diese Gedankengänge nachzuvollziehen, die du hier selbst ausgesucht hast. Also beschgäftige dich mal intensiv mit den Grundlagen der Biologie, der Chemie, der Biochemie, der Physik, der Zoologie und Physiologie, der Statistik usw..


    Oder nimm Zuflucht zum Glauben, das ist einfacher.










  4. #4
    Taylan
    Gast

    Re: Das Leben braucht keinen Gott zum entstehen!


    Als Antwort auf: Re: Das Leben braucht keinen Gott zum entstehen! geschrieben von Alex am 19. September 2001 20:41:13:


    Hallo Alex,


    also eines vorweg: das du mir mein Schulwissen absprichst, grenzt an bodenloser Frechheit. Ich bin Student und gehöre in Hessen mit meiner Gruppe zu den besten Mathematikern. (Eigenlob stinkt zwar, aber da du mir ja mein Wissen absprichst, musste ich das jetzt sagen)


    >Mathematisch gesehen, liegt die Chance, daß du auf der Welt bist,

    ungefähr in einem Bereich, der die Zahl der Moleküle des Universums übersteigt. Das heißt, du bist unmöglich!


    T: Na, dann scheint es aber dann ein noch größeres Wunder zu sein das ich lebe *gg*.


    Also gut Alex , du bist Atheist. Du glaubst, es gibt keinen Gott. Du glaubst daher, daß alles von selbst entstanden ist. Der Kosmos entstand Deiner Meinung nach aus einem Urknall, das Leben aus zufällig gemischten chemischen Substanzen auf einem zufällig entstandenen Planeten, der Mensch als Ergebnis einer zufälligen Evolution.


    Daß Du existierst, ist daher ein bloßer Zufall. Dein Verstand und all Deine Emotionen sind Deiner Ansicht nach nur das Ergebnis chemischer Prozesse in Deinem Gehirn - ebenso wie Deine übrigen körperlichen Abläufe. Als Atheist meinst Du letztlich, eine zufällige Ansammlung chemischer Substanzen zu sein, die miteinander für einige Zeit reagieren, bis Dein Stoffwechsel endet....Dein ganzes Leben ist nur von zufälligen Ereignissen bestimmt.


    Doch welche Bedeutung haben Begriffe wie "gut" und "böse", wenn alles relativ und nur das Ergebnis zufälliger Entwicklungen ist? Eigentlich muß für Dich jede ethische, moralische oder philosophische Überlegung beliebig und subjektiv bleiben. Objektiv besteht eine gähnende Sinnleere.


    Möglicherweise wirst Du widersprechen: Du hast vielleicht Moralvorstellungen, eine humanistische Lebenseinstellung, Werte und ethische Grundsätze.


    bestimmt lebst Du Dein atheistisches Weltbild letzlich nicht konsequent aus und siehst in deinen Mitmenschen bestimmt nicht nur beliebige Molekülansammlungen Das gibt uns zumindest eine gemeinsame Basis. :-)


    Hier ist jedoch genau der springende Punkt: Meines Erachtens denkt kaum ein Atheist sein Weltbild wirklich zuende. Auch viele Atheisten vertreten Weltanschauungen und ethische Maßstäbe, für die sie Allgemeingültigkeit beanspruchen - doch auf welcher Grundlage? Wenn nämlich das Leben, wenn Du und ich nur Zufall sind, dann sind auch Deine Wertvorstellungen nichts als das Produkt eines Zufalls. Und warum sollte das Ergebnis Deines zufälligen Denkprozesses für mich irgendeine Bedeutung haben? Eigentlich logisch, meinst Du nicht? Jede auf Atheismus gründende Philosophie kann daher nur auf freiwilliger Basis gültig sein. Entweder ich stimme ihr zu oder eben nicht - alles völlig wertfrei.


    Ja, sogar noch mehr: Wenn wir nur ein Zufall sind und unser Leben irgendein chemischer Prozeß, ist es doch eigentlich sogar bedeutungslos, ob es uns gibt oder nicht. Welchen Wert hat der einzelne Mensch, wenn er das Produkt irgendeines Zufalls ist? Welche Bedeutung sollte für einen Atheisten, der sein Weltbild konsequent zuende denkt, also ein Menschenleben haben? Daß Auschwitz und der Archipel Gulag von atheistischen Ideologien ersonnen und durchgeführt wurden, kann eigentlich nicht überraschen: Dort haben Menschen nichts anderes getan, als die überkommene christliche Vorstellung vom Wert des einzelnen Menschen als Schöpfung Gottes abzulegen.


    ...und jetzt kommt das Unheimliche: Wie willst Du als Atheist diese Menschen verurteilen? Anhand welchen Maßstabes?


    Nicht einmal Hitler kannst Du als Atheist glaubwürdig verurteilen: Denn wenn alles nur Zufall ist, steht sein Weltbild, in dem bestimmte Menschen keine Rechte hatten, objektiv auf derselben Stufe wie Deines. Dir steht überhaupt kein moralisches Urteil zu: Die Deinem Weltbild entgegenstehenden Handlungen sind im Weltbild anderer offensichtlich erlaubt, und eine wertmäßige Unterscheidung der konkurrierenden Weltbilder ist nicht möglich: es gibt ja keine allgemein gültigen Werte. Alles ist Zufall und relativ - und damit relativ bedeutungslos.


    Das gefällt Dir nicht? Du meinst, daß Menschenrechte und Gerechtigkeit, Liebe, Treue, menschliche Würde und Freiheit, Recht auf Selbstbestimmung etc. unveränderbare Größen seien?


    Dann sind wir schon wieder einer Meinung. Für mich liegt der Allgemeingültigkeitsanspruch dieser und anderer Werte in Gott begründet. Er ist die höhere Instanz, an der sich jeder ausrichten muß, und die Gut und Böse für alle gleich definiert.


    Worauf gründet sich Dein Anspruch?







    * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *


    Von einem anderen Ansatzpunkt aus möchte ich Dir noch ein paar Gedanken als Denkanstöße an die Hand geben:




    Wußtest Du, daß ein Grundsatz der Informatik ist, daß Information nicht von selbst - also zufällig - entsteht? Ohne Software (= Information) läuft kein Computer. Und Software entsteht bekanntlich nicht von selbst. Da könnte man ruhig eine Million Jahre warten, ob auf dem Computer Software entsteht - es wird nicht geschehen.


    ....aber man meint, daß die komplexeste und perfekteste Information überhaupt - die DNA - gegen die all unsere Software ein Fliegenschiß ist, von selbst entstanden ist.




    Wußtest Du, daß es ein ehernes Gesetz der Physik gibt, nach welchem Energie niemals aus dem Nichts entsteht? Die Energie verändert nur ihren Zustand: Durch die Verbrennung wird chemisch gebundene Energie zu Kraft und Wärme. Umgekehrt wird aus dem Licht der Sonne durch die Photosynthese chemisch gebundene Energie in Form von Zucker. Jede noch so winzige Form von Energie auf unserem Planeten stammt letztlich von der Sonne. Und die Energie der Sonne stammt aus der im Wasserstoff gebundenen Energie, aus der sich die Kernfusion speist.


    ....aber man meint, daß das ganze Universum - die Summe aller Energie sozusagen - in einem "Urknall" aus dem Nichts entstanden sei.




    Wußtest Du, daß die zentrale Behauptung der Evolutionstheorie lautet, daß sich in der natürlichen Auslese stets nur diejenigen Eigenschaften durchsetzen, die beim Überleben nützlich sind? Doch sind sämtliche Organe unseres Körpers nur dann nützlich, wenn sie funktionieren und vollständig sind. Wem nützt ein unvollständiges Auge? Welchem Tier nützt die Vorstufe eines Flügels, mit dem es weder fliegen noch gleiten kann? Welchem Tier nützt ein Herz, das nicht entwickelt genug ist, um Blut zu pumpen? Die Natur ist voll von Dingen, die nur im entwickelten Zustand nützlich sind. Nach der Evolutionstheorie hätten aber alle Vorstufen davon aussortiert werden müssen.


    ....aber man meint, daß sich die Eigenschaften aller Lebewesen aufgrund von evolutionären Prozessen durch Auslese entwickelt haben.




    Die Evolutionstheorie vermutet, daß Lebewesen umso enger verwandt sind, je mehr sich ihr Grundbauplan in DNA und äußerem Erscheinungsbild ähnelt. So wird z.B. gern darauf hingewiesen, daß die Beine aller Wirbeltiere im Knochenbau demselben Grundbauplan folgen. Dies wird als Argument dafür genommen, daß sie einen gemeinsamen Ursprung haben müssen. Doch ist schon jemand auf die Idee gekommen, daß auch die Vorder- und Hinterbeine der Wirbeltiere denselben Grundbauplan haben?


    .....haben sich also die Vorderbeine aus den Hinterbeinen entwickelt? Oder umgekehrt? Merkwürdig, daß dies von niemandem behauptet wird.




    Ist Dir klar, daß Atheismus ein Glaube ist? Selbst wenn Du glaubst, es gäbe keinen Gott, glaubst Du. Ein Christ begründet seinen Glauben mit den Erfahrungen, die er mit Gott gemacht hat. Oder mit der Überzeugungskraft von Gottes Wort. Oder mit der Veränderung, die Gott geschenkt hat. Aber womit begründest Du Deinen atheistischen Glauben?


    Mit dem Verhalten irgendwelcher Menschen ("Religionskriege" etc.)? Spricht denn deren Verhalten objektiv gegen die Existenz Gottes? Dann spräche aber das Verhalten vieler Atheisten für die Existenz Gottes, nicht wahr? Oder begründest Du Deinen atheistischen Glauben mit bestimmten Ereignissen, von denen Du meinst, daß sie nicht geschehen könnten, wenn Gott da ist? Könnten diese Ereignisse nicht ebenso gut bedeuten, daß Gott einfach nur anders ist, als Du meinst?


    Ich denke, daß Du auch als Atheist nicht ernsthaft leugnen kannst, daß Gott möglich ist.


    Falls Du Dir darüber im Klaren bist, daß Gott trotz Deines atheistischen Glaubens möglich ist - hast Du dann schon einmal darüber nachgedacht, daß Du als Atheist eigentlich immer nur verlieren kannst?


    Wenn Du mit Deinem Atheismus Recht hättest, hättest Du keinen Vorteil. Denn für Dich wäre mit dem Tod ebenso "alles vorbei" wie für mich. Hinzu kommt, daß Atheisten schon in diesem Leben im Nachteil sind: Im statistischen Schnitt haben Atheisten gegenüber gläubigen Christen eine signifikant niedrigere Lebenserwartung, bezeichnen sich in Umfragen fast doppelt so häufig als “unzufrieden”, haben eine bedeutend höhere Scheidungs- und Selbstmordrate, sind öfter krank und haben erheblich häufiger mit Drogen- und Alkoholproblemen zu kämpfen. Dies mag man psychologisch erklären wollen - aber es sind Fakten.


    Wenn ich aber als Christ Recht habe, dann sieht es für Dich noch viel schlechter aus. Dann erwartet Dich nach dem Tod die Hölle. In Ewigkeit.


    Am Atheismus festhalten zu wollen, ist daher - äußerlich betrachtet - ein höchst unlogisches Vorhaben.

    Ich meine jedenfalls, daß es nicht besonders vernünftig ist, an etwas festzuhalten, womit man nur verlieren kann - und unbesehen das zu verwerfen, was die einzige Hoffnung sein könnte.


    Ich kann es total verstehen, daß Du skeptisch bist. Ich kann es verstehen, daß Du nicht von heute auf morgen Deine Meinung änderst. Aber Du müßtest als Atheist eigentlich nichts Dringenderes zu tun haben, als zu prüfen, ob nicht doch etwas anderes, weniger aussichtsloses die Wahrheit sein könnte. Aber merkwürdigerweise waren die meisten Atheisten, mit denen ich zu tun hatte, in glaubensmäßiger Hinsicht lethargisch und desinteressiert. Sie folgten einfach nur ihrer vorgefaßten Meinung, ohne diese hinterfragen oder auch nur ernsthaft begründen zu wollen.


    Es ist bequem, nicht nachzudenken.


    Wenn Du Dich aber aufmachst, mit ganzem Herzen nach Gott zu suchen, so gilt Dir die Verheißung Gottes aus Jeremia 29,13:

    “Und sucht ihr mich, so werdet ihr mich finden, ja, fragt ihr mit eurem ganzen Herzen nach mir, so werde ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR.”




    Gott ist wirklich da !




    Grüße,


    Taylan













  5. #5
    Pi
    Gast

    Re: Das Leben braucht keinen Gott zum entstehen!


    Als Antwort auf: Re: Das Leben braucht keinen Gott zum entstehen! geschrieben von Taylan am 19. September 2001 23:46:15:


    Hallo ihr 2 Streithähne,

    mich beeindruck euer naturwissenschaftliche Fachwissen. Nur leider trifft diese mit großem Pathos vorgetragene Wissen in eine Richtung, die vielleicht in sich noch schlüssig ist, aber leider vergißt, dass Gott auf einer Metaebene des Faktischen zu suchen ist.

    Natürlich gab und gibt es Menschen, die an eine wie auch immer geartete Präsens des Göttlichen im Immanenten ausgeht. Jede Religion lebt davon, dass zumindest der Religionsstifter diesen immanenten Kontakt hatte. Aber die großen Religionen haben einen Tranzendenz-Begriff entwickelt, der sich den einfachen Kausalgesetzen der Naturwissenschaft entzieht.

    Die Entstehung des Lebens kann noch so wunderbar sein wie sie will, aber aus ihr läßt weder sicher die Aussage ableiten, dass ein Gott dafür verantwortlich ist oder nicht. Denn auf die Feststellung, dass die Welt und das Leben kompliziert und unwahrscheinlich ist, kann immer noch unbeweisbar der Schluß folgen, dass ein Gott, der mindestens so groß und unwahrscheinlich und was-weiß-ich ist, dass genauso und nicht anders haben wollte.

    Die Behauptung zu beweisen, geht nicht.

    Den Gegenbeweis anzutreten, was übrigens erst die naturwissenschaftliche Falschheit dieses Satzes beweißt, geht auch nicht.

    Viel Spaß beim gegenseitigen Angiften.

    Pi.










  6. #6
    Georg
    Gast

    Re: Das Leben braucht keinen Gott zum entstehen!


    Als Antwort auf: Re: Das Leben braucht keinen Gott zum entstehen! geschrieben von Taylan am 19. September 2001 23:46:15:


    Hi Taylan,


    ich bewundere deine Argumentation! Und stimme mit dir zumindest soweit

    völlig überein, als auch mir die "Zufälligkeit der Schöpfung" ein ziemlich

    plumper Versuch erscheint, etwas eigentlich Offensichtliches - einen

    genialen und schöpferischen Gott - wegzudefinieren. Der Aufwand, für

    all die wunderbaren Zusammenhänge in der Schöpfung eine Erklärung zu

    finden, die sich an einem Schöpfer vorbeiwindet, muss ja ähnlich groß

    sein wie die Schöpfung selbst ;-)


    Aber eines möchte ich doch an deinen Postings kritisieren, ohne die

    sachlichen Inhalte anzugreifen:


    > Wenn ich aber als Christ Recht habe, dann sieht es für Dich noch viel

    > schlechter aus. Dann erwartet Dich nach dem Tod die Hölle. In Ewigkeit.


    Das hat Christus nicht verkündet, auch wenn einige christlichen Kirchen

    so etwas postulieren (die Zeugen Jehovas fallen mir da insbesondere ein).


    Du schreibst ja selbst, daß die meisten Atheisten ihre "Anti-Religion"

    bzw Weltanschauung keineswegs "konsequent durchziehen" (Gott sei Dank ;-)

    sondern sich selbst vielen der auch für Christen verbindlichen Normen

    anschliessen.


    Die katholische Kirche sagt (lt aktuellem Katechismus), daß der Glaube

    ein Geschenk Gottes an den Menschen ist, ergo kann man ihn sich nicht

    einfach "erdenken". Wer daher als Atheist lebt, aber dennoch die in seinem

    Inneren befindlichen Werte lebt und nach dem dadurch definierten "Guten"

    strebt (wobei ihm halt "andere Begründungen" einfallen, was daran so gut

    sein soll, nicht zu morden etc.) kann genauso gerettet werden.


    Als warmer Mantel für meine Aussage dient mir Offb 3,15-16

    ("Wäret ihr doch warm oder kalt; wenn ihr aber lau seid...")


    Demnach sind vermutlich diejenigen die "wahren" Atheisten, die sich

    einfach die Fragen gar nicht stellen. Denen steht am ehesten eine

    unangenehme Frage beim OGH bevor... du schreibst selbst, das ist die

    Mehrzahl jener, die du persönlich kennst. Aber Alex scheint sich schon

    intensiv damit auseinanderzusetzen!


    PS: Im Spectrum der dieswochenendlichen Presse ist ein zu diesem Thread

    passender (naja, einigermassen passender) Beitrag erschienen,

    http://www.diepresse.at/presse.taf?c...=M50&id=773114

    der sich mit dem möglichen Zusammenhang Quantentheorie und Freier Wille

    beschäftigt. Lesenswert für alle, die gerne (Un)Glauben mit aktuellen

    naturwissenschaftlichen Erkenntnissen argumentieren!












  7. #7
    Thomm
    Gast

    LEBEN ist GOTT


    Als Antwort auf: Das Leben braucht keinen Gott zum entstehen! geschrieben von Alex am 19. September 2001 12:58:30:


    Hallo Alex,


    >Entscheide also selber mein Freund, wenn wenigstens spuren von Gehirn bei dir nachweisbar sind?


    Könnte es sein, dass die Kapazität deines Gehirns soo begrenzt ist, dass du das nicht selber merkst? :-))


    Selbstverständlich haben sich GOTT und alles was existiert gleichzeitig entwickelt, also auch deine "erste Zelle". GOTT ist das LEBEN, also die LEBENSKRAFT, also ALLES. Nur wenn es nichts gäbe, würde es auch keine LEBENDIGE GOTTESKRAFT geben! You understand??


    Thomm












  8. #8
    tina
    Gast

    Re: LEBEN ist GOTT


    Als Antwort auf: LEBEN ist GOTT geschrieben von Thomm am 04. Oktober 2001 23:20:23:


    Hey Thomm!


    - GOTT ist das LEBEN, also die LEBENSKRAFT, also ALLES.


    Dann ist also Alex auch Gott?


    - Könnte es sein, dass die Kapazität deines Gehirns soo begrenzt ist,

    - dass du das nicht selber merkst? :-))


    Dann hast du jetzt Gott beleidigt! :-))










  9. #9
    Thomm
    Gast

    Re: LEBEN ist GOTT


    Als Antwort auf: Re: LEBEN ist GOTT geschrieben von tina am 05. Oktober 2001 17:04:26:


    Hi tina,


    >Dann hast du jetzt Gott beleidigt! :-))




    dann habe nicht ich Gott beleidigt,

    sondern Gott hat sich selbst beleidigt. :-))

    Aber warum tut Gott sowas nur?

    Macht es Gott etwa Spaß sich selbst zu beleidigen?

    Dann sollte Gott auch etwas Humor haben, oder?


    Thomm










  10. #10
    John
    Gast

    ER IST das Leben


    Als Antwort auf: Das Leben braucht keinen Gott zum entstehen! geschrieben von Alex am 19. September 2001 12:58:30:


    Im Anfang (von allem was entstand)war das Wort,

    und das Wort war bei Gott,(der ewig und ohne Anfang ist)

    und das Wort war Gott.

    Dieses war im Anfang bei Gott.

    Alles ist durch dasselbe entstanden;

    und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist.

    In ihm war Leben..


    Johannes 1:1


    Jesus spricht : ICH BIN

    der Weg

    und die Wahrheit

    und das Leben;

    niemand kommt zum Vater,denn durch mich!


    Johannes 14:6












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