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Thema: Über den Jihad

  1. #1
    Karl Heinz
    Gast

    Über den Jihad


    In dem Buch: “The Reliance of the Traveller” von Ahmad Ibn Naqib Al-Misri,

    Dem “klasischen Handbuch des islamischen Rechts”

    (s. http://65.39.144.73/ISLAM/nuh/reliance.htm), heißt es:


    "Jihad bedeutet Krieg führen gegen Nichtmuslime. Das Wort stammt etymologisch von „mujahada“ ab, was soviel wie „Kriegführung zur Errichtung der (Herrschaft der) Religion“ bedeutet. Und dies ist der kleinere Jihad. Der größere Jihad bedeutet geistige Kriegführung gegen das niedere Selbst (nafs), weshalb auch der Prophet, als er aus dem Jihad heimkehrte, sprach: „Wir sind vom kleineren zum größeren Jihad heimgekehrt.“ Die Schriftbasis für den Jihad (die dem Konsens der Gelehrten vorgeordnet ist) findet sich in Koranversen wie den folgenden:

    1) Kämpfen ist euch vorgeschrieben (2:216)

    2) Erschlagt sie wo immer ihr sie trefft (4:89)

    3) Bekämpft die Götzenanbeter aufs äußerste (9:36)

    Und in den Hadithen wie dem von Bukhari und Muslim erzählten, nach dem der Prophet sagte: “Es ist mir befohlen worden, die Menschen zu bekämpfen bis sie bekennen, dass es keinen Gott gibt außer Allah und das Mohammed der Botschafter Allahs ist, und bis sie beten und Zakat bezahlen. Wenn sie dies zugeben, haben sie ihr Blut und ihren Besitz vor mir gerettet, mit Ausnahme der Rechte des Islam über sie. Und sie werden letztendlich von Allah gerichtet werden.“ ...


    Jihad ist eine allgemeingültige Vorschrift. Wenn diejenigen, die den Jihad auszuführen haben, dies nicht tun, und er somit nicht stattfindet, dann ist jeder, der sich dessen bewusst wird, der Sünde schuldig, so er denn in der Lage gewesen wäre, ihn auszuführen. Zur Zeit des Propheten (nach seiner Auswanderung nach Medina) war der Jihad eine für alle verbindliche Verpflichtung


    @O-9.8: The Objectives of Jihad

    The caliph (o-25) makes war upon Jews, Christians, and Zoroastrians (N: provided he has first invited them to enter Islam in faith and practice, and if they will not, then invited them to enter the social order of Islam by paying the non-Muslim poll tax (jizya, def: o-11.4)


    Die Ziele des Jihad:

    Der Kalif führt Krieg gegen Juden, Christen und Zoroastrier (vorausgesetzt, er hat sie vorher „eingeladen“, dem Islam in Glaube und Praxis beizutreten und falls sie dies nicht wollen, die Nichtmuslim-Kopfsteuer zu bezahlen).




    Von Verteidigung steht da nichts....

  2. #2
    Ali
    Gast

    Re: Über den Jihad


    >Die Ziele des Jihad:

    >Der Kalif führt Krieg gegen Juden, Christen und Zoroastrier (vorausgesetzt, er hat sie vorher „eingeladen“, dem Islam in Glaube und Praxis beizutreten und falls sie dies nicht wollen, die Nichtmuslim-Kopfsteuer zu bezahlen).

    >

    >Von Verteidigung steht da nichts....


    Karl Heinz


    Viele Muslims benutzen die islamische Methode der Verschleierung genannt "Taqiyya" um ihre wahren Absichten zu verbergen.

    Taqiyya oft auch Taqiya (arab.: Vorsicht) beschreibt eine religiöse und rechtliche Praxis im Islam welcher den Gläubigen in Zeiten der Not und Unterdrückung die Möglichkeit gibt Feinde zu täuschen oder zu belügen um die eigene Situation zu verbessern oder wenn es der Sache des Islam dient. Ihm Gegensatz dazu ist die Täuschung oder Lüge dem Freund gegenüber verboten.


    Daher werden auch die wahren Ziele des Jihad gegenüber den Ungläubigen hier im Westen mit Sicherheit verschleiert.

    Ein gutes Beispiel findest Du hier im Forum.

    Also wundere Dich nicht, wenn die hier im Forum den Jihad total verharmlosen und quasi als rein esoterische Idee uns verkaufen wollen .



  3. #3
    nour iman
    Gast

    Re: Über den Jihad


    frieden.


    >Viele Muslims benutzen die islamische Methode der Verschleierung genannt "Taqiyya" um ihre wahren Absichten zu verbergen.

    >Taqiyya oft auch Taqiya (arab.: Vorsicht) beschreibt eine religiöse und rechtliche Praxis im Islam welcher den Gläubigen in Zeiten der Not und Unterdrückung die Möglichkeit gibt Feinde zu täuschen oder zu belügen um die eigene Situation zu verbessern oder wenn es der Sache des Islam dient. Ihm Gegensatz dazu ist die Täuschung oder Lüge dem Freund gegenüber verboten.


    ja, ist das nicht schoen? da wird uns muslims von Gott die moeglichkeit eingeraeumt zum schutze unseres lebens eine "list" anzuwenden, in spezielen situationen die wahrheit zu verbergen, und schon wirft man uns generell nur luege und betrug vor. jaja, hatten wir schon. kannst dich in eine ecke stellen mit brandstiftern wie bin ladin und yassin.


    >Daher werden auch die wahren Ziele des Jihad gegenüber den Ungläubigen hier im Westen mit Sicherheit verschleiert.


    auch klar. muslims benutzen zur dawa (einladung zum islam) natuerlich nur lug und betrug. das ist eine ganz armselige behauptung, welche den gesunden menschenverstand, die psychologie und die geschichte verneint.


    >Ein gutes Beispiel findest Du hier im Forum.


    echt? wer? nagut, ich kenne hier tatsaechlich einige anwesende, die es regelmaessig schaffen, taqiyya-maessig uns vorzugaukeln, dass sie dumm sind und nicht denken koennen. ich hab sie laengst durchschaut und weiss, dass sie nur nicht denken wollen. was aber schlimmer ist, weiss ich noch nicht genau. ich tendiere ja eher zum letzteren. schliesslich steht schon im Koran, dass Gott diejenigen verflucht, die ihren verstand nicht gebrauchen moegen.


    >Also wundere Dich nicht, wenn die hier im Forum den Jihad total verharmlosen und quasi als rein esoterische Idee uns verkaufen wollen .


    unterstellungen gelten im islam mit als die schlimmsten suenden und werden auf dich zurueckfallen, sofern sie unwahr waren. aber was rede ich, der islam ist natuerlich sowieso falsch und ueberhaupt alles ist nur gespielt und taqiyya. nachher gehe ich in die bar und bimmel mir die birne zu, gehe dann nach hause und schlage meine frau. oh, wie erbaermlich.




    frieden.

    nour iman




  4. #4
    Ali
    Gast

    Re: Über den Jihad


    [ 2 ] Sure 9,20-22 "20. Die, welche glauben und auswandern und mit ihrem Gut und ihrem Blut kämpfen für Allahs Sache, die nehmen den höchsten Rang ein bei Allah, und sie sind es, die Erfolg haben. 21. Ihr Herr verheißt ihnen Barmherzigkeit und Sein Wohl gefallen und Gärten, worin ewige Wonne ihr sein wird."


    [ 3 ] Sure 48,28. "Er ist es, Der Seinen Gesandten geschickt hat mit der Führung und der Religion der Wahrheit, daß Er sie siegreich mache über jede andere Religion. Und Allah genügt als Bezeuger."


    [ 4 ] Sure 3,10 "Die ungläubig sind, ihr Besitz und ihre Kinder werden ihnen nicht im geringsten nützen gegen Allah; und sie sind des Feuers Nahrung."


    [ 5 ] Sure 2,191-192 "191. Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie von dort, von wo sie euch vertrieben; denn Verfolgung ist ärger als Totschlag. Bekämpft sie aber nicht bei der Heiligen Moschee, solange sie euch dort nicht angreifen. Doch wenn sie euch angreifen, dann kämpft wider sie; das ist die Vergeltung für die Ungläubigen. 192. Wenn sie jedoch ablassen, dann ist Allah allvergebend, barmherzig. 193. Und bekämpfet sie, bis die Verfolgung aufgehört hat und der Glauben an Allah (frei) ist. Wenn sie jedoch ablassen, dann (wisset), daß keine Feindschaft erlaubt ist, außer wider die Ungerechten."


    [ 6 ] Sure 2,120 "Und weder die Juden werden mit dir zufrieden sein noch die Christen, es sei denn, du folgst ihrem Glauben. Sprich: «Allahs Führung allein ist die Führung.» Und wenn du nach der Kenntnis, die dir zuteil geworden, ihren bösen Gelüsten folgst, so wirst du bei Allah weder Freund noch Helfer finden."


    [ 7 ] Sure 2,46-48 "46. Die für gewiß wissen, daß sie ihrem Herrn begegnen und daß sie zu Ihm wiederkehren werden. 47. O ihr Kinder Israels! gedenket Meiner Gnade, die Ich euch erwiesen, und daß Ich euch erhob über die Völker. 48. Und fürchtet den Tag, da keine Seele als Stellvertreterin wird dienen dürfen für eine andere Seele, da keine Fürbitte für sie gelten und kein Lösegeld von ihr genommen werden wird; und es wird ihnen nicht geholfen werden."


    [ 8 ] Sure 3,110-112 "110. Ihr seid das beste Volk, hervorgebracht zum Wohl der Menschheit; ihr gebietet das Gute und verwehrt das Böse und glaubt an Allah. Und wenn das Volk der Schrift auch (diese Anweisung Allahs) annähme, wahrlich würde es ihnen besser frommen. Manche von ihnen nehmen (sie) an, doch die meisten ihrer sind ungehorsam. 111. Sie können euch nur geringen Schaden zufügen; und wenn sie wider euch kämpfen, werden sie euch den Rücken kehren. Dann werden sie keine Hilfe finden. 112. Mit Schmach sollen sie geschlagen werden, wo immer sie angetroffen werden, außer in einem Bund mit Allah oder in einem Bund mit den Menschen. Sie haben Allahs Zorn erregt; und mit Elend sind sie geschlagen darum, daß sie Allahs Zeichen verwarfen und die Propheten widerrechtlich töten wollten. Dies, weil sie Empörer waren und das Maß überschritten."


    [ 9 ] Sure 5,51 "O die ihr glaubt! Nehmet nicht die Juden und die Christen zu Freunden. Sie sind Freunde gegeneinander. Und wer von euch sie zu Freunden nimmt, der gehört fürwahr zu ihnen. Wahrlich, Allah weist nicht dem Volk der Ungerechten den Weg."



  5. #5
    Gibon
    Gast

    Re: Über den Jihad = Krieg !


    Jihad = Krieg !

    Schlitz Euch doch die Bäuche auf !

    Bringt Euch alle gegenseitig um !

    Religion und Politik ist das Böse !

    Hinweg mit diesem Unrat !

    Religionen sind der wahre Feind des Menschen.



  6. #6
    Karl Heinz
    Gast

    Re: Über den Jihad


    Hallo,


    ich zitiere nochmal aus meiner Quelle (Reliance of the Traveller):




    “Der Prophet sprach: „Wer eine Meinungsverschiedenheit zwischen Menschen schlichtet um etwas gutes zu bewirken, oder wer etwas (moralisch) empfohlenes sagt, der ist kein Lügner.“ Dies wird sowohl von Bukhari wie auch von Muslim berichtet, wobei Muslim noch hinzufügt, dass Umm Kulthum sagte: „Ich habe niemals gehört, dass er (der Prophet) die Unwahrheit in irgendetwas, was Menschen sagen, erlaubte, außer bei drei Dingen: Krieg, Beilegung von Streitigkeiten und wenn ein Mann mit seiner Frau eine Auseinandersetzung hat.

    Dies ist eine explizite Aussage dahingehend, dass Lügen manchmal erlaubt ist um eines gegebenen Interesses willen. Die Gelehrten haben Kriterien aufgestellt, um zu bestimmen, welche Arten von Lügen zulässig sind.

    Die beste Analyse hiervon, die ich kenne, stammt vom Imam Ghazali, der sagt: „Sprechen ist ein Mittel zur Erreichung von Zwecken. Wenn ein lobenswertes Ziel sowohl durch die Wahrheit wie durch Lügen erreichbar ist, so ist es unzulässig, es durch Lügen zu erreichen, weil dazu keine Notwendigkeit besteht. Wenn man ein solches Ziel durch Lügen, aber nicht durch die Wahrheit erreichen kann, dann ist es erlaubt, zu lügen, wenn denn das Ziel erlaubt ist, bzw. es besteht eine Verpflichtung, zu lügen, wenn denn das Ziel verpflichtend ist.“


    Nach meinem Verständnis heißt das ganz einfach: Der Zweck heiligt die Mittel. Wenn es um die Ausbreitung des Islam geht, darf durchaus gelogen und getäuscht werden.

  7. #7
    Muaddib
    Gast

    Sayful-Islam – von René Guénon


    Die Dschihad-Diskussionen sind ja recht populär, natürlich werden die meisten "Dschihad-Talks" (wie jetzt hier in Forum "Wahrer Islam" wiedermal geschehen), intellektuell betrachtet, auf der möglichst trivialsten Stufe geführt. Meistens fehlt es den "Talkern" (ob Muslime oder Nicht-Muslime) um einen GANZHEITLICHEN BLICK zum ISLAM... Schließlich hängt alles von geistigen und seelischen Fähigkeiten und der Absicht ab, die in solche Diskussionen hineingebracht werden. Die meisten dürfen letztendlich nur deshalb ihren "Senf" breittreten weil sie Zugang zu den diversen Foren haben und die meisten Foren eh keine (inhaltlichen)Qualitätsstandarts aufstellen... Am Ende wird jeder Ungeruch als "Meinung" (es gibt ja "Meinungsfreiheit" in diesem Lande...) gewertet.


    Ohne weiter auszuholen (die obige "Einleitung" dürfte für's Erste genügen)möchte ich diese Dschihad-Diskussion mit einer Kopie-Paste (habe das unnötige weggelassen und keine Rechtschreibprüfung vorgenommen..) aus einem anderen Forum (das eigentlich auch nicht viel qualitativer ist als dieses hier)bereichern. Vielleicht kommt der eine oder andere auf "neue" Gedanken:







    (Autor: Muaddib)


    Sayful-Islam – von René Guénon


    In der okzidentalen Welt ist man gewohnt den Islam als eine wesentlich kriegerische Tradition zu betrachten und daher, besonders wenn vom Säbel oder vom Schwert (es-sayf) gesprochen wird, dieses Wort einzig in seinem wörtlichsten Sinn zu verstehen, ohne irgendwie daran zu denken, sich zu fragen, ob es in Wirklichkeit nicht etwas anderes repräsentiert. Es ist dennoch nicht von der Hand zu weisen, dass im Islam eine gewisse kriegerische Seite existiert und ebenso dass, weit davon entfernt seinen eigentümlichen Charakter zu konstituieren, diese sich gleichsam in größten Teil der anderen Traditionen vorfindet, inklusive des Christentums. Auch ohne daran zu erinnern, dass Christus in Person gesagt hat: „Ich bin nicht gekommen, um den Frieden zu bringen, sondern das Schwert“[1], was man im Grunde auf figurative Weise verstehen kann, bietet die Geschichte des Christentums im Mittelalter - d.h. in der Epoche, in der es seine effektive Verwirklichung in den sozialen Institutionen hatte – größtenteils ausreichende Beweise dafür; und auf der anderen Seite besitzt sogar die Hindu Tradition (welche sicherlich nicht als speziell kriegerisch durchgehen könnte, wo sie doch sogar im allgemeinen dafür gescholten wird, der Aktion wenig Platz einzuräumen) diesen Aspekt, wie man sich überzeugen kann, indem man die Bhagavadgîtâ liest.


    Gesetzt den Fall man ist nicht von bestimmten Vorurteilen geblendet, ist es einfach zu verstehen, warum es sich derartig verhält, denn im sozialen Bereich konstituiert der Krieg, inwieweit gegen jene gerichtet, die die Ordnung aufwühlen und inwieweit er den Zweck hat zur Ordnung zurückzuführen, eine legitime Funktion, die im Grunde nichts als ein Aspekt der Funktion der "Gerechtigkeit" in ihrer allgemeinsten Bedeutung ist. Dies ist jedoch nur die äußerlichste Seite der Dinge, daher die unwesentlichste: aus dem traditionellen Standpunkt ist das, was dem so aufgefassten Krieg all seinen Wert verleiht, die Tatsache, dass er dem Kampf symbolisiert, den der Mensch gegen die Feinde führen muss, die sich in ihm befinden, d.h. gegen alle Elemente in ihm, die gegen die Ordnung und die Einheit sind. Im Übrigen muss der Krieg in beiden Fällen, handele es sich um die äußerliche und soziale Ordnung, oder um die innerliche und spirituelle Ordnung, dazu tendieren, das Equilibrium und die Harmonie (und aus diesem Grund bezieht er sich tatsächlich auf die "Gerechtigkeit") einzusetzen und somit auch dazu, in gewisser Weise die Vielheit der Elemente zu vereinen, die sich in gegenseitiger Opposition befinden. Dies ist gleichbedeutend damit zu sagen, dass die normale Schlussfolgerung und definitiv der einzige Grund des Bestehens des Krieges der Frieden (es-salâm) ist, der wirklich nur durch die Unterwerfung unter den göttlichen Willen (el-islâm) erreicht werden kann, alle Elemente auf ihren Platz stellend, um sie auf die Verwirklichung des selben Plans zusammenzuführen; und es ist fast überflüssig zu notieren, wie sehr die beiden Termini el-islâm und es-salâm in der arabischen Sprache eng miteinander verbunden sind[2].


    In der islamischen Tradition werden diese beiden Bedeutungen des Krieges, wie auch die real existierende Bedeutung zwischen ihnen, auf die klarstmögliche Weise in einer hadith des Propheten ausgedrückt, die auf dem Rückweg von einer Unternehmung gegen äußere Feinde ausgesprochen wurde: „Wir sind von dem kleinen heiligen Krieg zum großen heiligen Krieg zurückgekehrt“ (Rajâna min el jihâdil-asghar ila ‛l-jihâdil-akbar). Wenn der äußere Krieg also nur der „kleine heilige Krieg“[3] ist, während der innere Krieg der „große heilige Krieg“ ist, so ist es eine Tatsache, dass der erstere in Beziehung zum zweiten, dessen sinnlichen Abbild er bloß ist, nur eine sekundäre Wichtigkeit hat; es versteht sich von selbst, dass unter solchen Bedingungen, alles, was dem äußeren Krieg dient, als Symbol dessen, was den inneren Krieg betrifft, genommen werden kann[4] und dies gilt im besonderen für das Schwert.


    Diejenigen, die diese Bedeutung nicht erkennen, auch wenn sie die hadith ignorieren, die wir eben zitiert haben, könnten wenigstens beachten, dass während der Predigt, der khatib, dessen Funktion offensichtlich nichts (im gewöhnlichen Sinn des Wortes) Kriegerisches besitzt, ein Schwert in der Hand hält und dass dieses in solch einem Fall nur ein Symbol sein kann - ohne zu hinzuzuzählen, dass das Schwert tatsächlich üblicherweise aus Holz ist, was es evidenterweise ungeeignet für den Gebrauch in äußeren Kämpfen macht, auf diese Weise noch mehr den symbolischen Charakter betonend.


    http://www.geocities.com/traditionelle_studien/index


    (Fortsetzung folgt, der Übersetzer)




    Index

    --------------------------------------------------------------------------------


    [1] Matthäus, X, 34.


    [2] Wir haben diesen Betrachtungen in Le Symbolisme de la Croix (Die Symbolik des Kreuzes), cap. VIII. einen größeren Raum gewidmet.


    [3] Es ist im übrigen evident, dass er es nur ist, wenn er von Motiven traditioneller Ordnung bestimmt ist; jeder andere Krieg ist harb und nicht jihâd.


    [4] Dies träfe natürlich nicht mehr auf die Instrumente des modernen Krieges zu, allein wegen ihrer mechanischen Charakters, der mit jedem wahren Symbolismus unvereinbar ist; aus einem ähnlichen Grund kann die Ausübung von mechanischen Handwerksberufen nicht als Basis für eine Entwicklung spiritueller Ordnung dienen.




    [...]


    he @muaddib,


    das is ja jetzt n ulkiger Zufall,


    habe selbst vor n paar Monaten nen kurzen Abriss geschrieben über den Islam als vermeintlich kriegerische und vom Okzident gerne ausschliesslich in dieser Rolle gesehenen Religion...aber interessanterweise habe ich andere, viel militärischere Aspekte in Anlehnung an passagen aus dem Koran (scheint mir jetzt) abgehandelt...während es in deinem Text ja vielmehr um die -beinahe möchte man meinen sogar soziopolitisch oder sozialethisch regulierende Funktion oder Erklärung eines Krieges geht...hmmm, ein schwieriger Denkansatz, auch wenn das Fazit: die friedvolle Ergebenheit in Allahs Willen und Frieden ganz löblich ist...


    aber lass uns ruhig mal den einen oder anderen Aspekt hier diskutieren:


    während der zitierte Text in seinem ersten Teil, wie bereits erwähnt, dem Krieg eine u.U. sogar gewagte Rolle als regulierendem sozialpolitischen Element beimisst, wird es in der folgenden metaphorischen Ausführung (Rajâna min el jihâdil-asghar ila ‛l-jihâdil-akbar) und vorallem in der folgenden Interpretation doch geradezu missionarisch militärisch, wenn es heisst:

    > Wenn der äußere Krieg also nur der „kleine heilige Krieg“[3] ist, während der innere Krieg der „große heilige Krieg“ ist, so ist es eine Tatsache, dass der erstere in Beziehung zum zweiten, dessen sinnlichen Abbild er bloß ist, nur eine sekundäre Wichtigkeit hat; es versteht sich von selbst, dass unter solchen Bedingungen, alles, was dem äußeren Krieg dient, als Symbol dessen, was den inneren Krieg betrifft, genommen werden kann[4] und dies gilt im besonderen für das Schwert. <


    ich finde schon den (fast allegorisch anmutenden) Vergleich von grossem und kleinem Krieg in diesem Zusammenhang etwas kritisch...

    natürlich gilt im Islam, und mit diesem Bewusstsein sind wir alle aufgewachsen, der persönliche, individuelle, wie innergesellschaftliche Glaubens"kampf" als der grösste, herausforderndste und entscheidenste Kampf eines Moslem...bereits hier stellt sich die Frage, reden wir von einem > Kampf oder Krieg <....2 Begriffe, die nicht so ohne weiteres synonym zu verwenden sind, gelle...


    da wären wir übrigens wieder mal bei einer der in letzter Zeit gerne bemühten Grundsatzdiskussionen der arabische- militärischen Sprache: wie übersetze, deute und konnotiere ich den Begriff Djihad...


    ich nehme an, du bist -wenn ich mal von deinem Nick ausgehe- Araber...wie mannigfaltig würdest du diesen Begriff definieren...und vergiss nicht die ganzen positiven Konnotationen, über die ich von diesem Begriff las... ;-)


    und in einem Punkt möchte ich dem Text (ich weiss nicht, ob er deine persönliche Meinung auch wiederspiegelt) aber doch widersprechen:

    > es versteht sich von selbst, dass unter solchen Bedingungen, alles, was dem äußeren Krieg dient, als Symbol dessen, was den inneren Krieg betrifft, genommen werden kann[4] und dies gilt im besonderen für das Schwert....<


    die Ahadith Mohammeds lassen diese Schlussfolgerung dezidiert nicht zu !

    Das Schwert ist begrenzt und beschränkt auf die kriegerische, im Idelafall defensive Auseinaneindersetzung nicht mit Andersgläubigen, sondern mit feindlichen (idR aber schon andersgläubigen) Aggressoren...das Schwert hat im sog. grossen heiligen Krieg zwischen dem Menschen und Allah nichts verloren...oder aber (und davon nehme ich mich nicht aus), ich habe den Text jetzt explizit missverstanden und wir reden somehow aneinander vorbei, gelle...


    c`est tout possible, gelle....


    ;-)




    [...]


    @barfuss


    Ich möchte gerne auf deine Diskussion eingehen... Du hast ja selbst bemerkt das zunächst eine Begreiffsklärung nötig ist... Was ist "Dschihad"? "Krieg" oder "Kampf"... Das eine oder andere oder gar beide? Egal wie die Antwort ausfällt (und hier sind alle Varianten möglich!) muß dann das "Wie" und "Warum" behandelt und geklärt werden.


    Du bist wie folgt auf die Fragestellung eingegangen:


    "ich finde schon den (fast allegorisch anmutenden) Vergleich von grossem und kleinem Krieg in diesem Zusammenhang etwas kritisch...

    natürlich gilt im Islam, und mit diesem Bewusstsein sind wir alle aufgewachsen, der persönliche, individuelle, wie innergesellschaftliche Glaubens"kampf" als der grösste, herausforderndste und entscheidenste Kampf eines Moslem...bereits hier stellt sich die Frage, reden wir von einem > Kampf oder Krieg <....2 Begriffe, die nicht so ohne weiteres synonym zu verwenden sind, gelle..."


    "Dschihad" wird im Westen fälschlicherweise immer mit "Krieg" bzw. "Heiliger Krieg" übersetzt. Wortwörtlich trägt der Begriff aber die Bedeutung "Anstrengung". Abgeleitet von "Dschahd", was auch "das freisetzen von Energien um eine bestimmte Absicht zu umzusetzten" bedeuten kann. Es gibt noch andere, ähnliche, Formulierungen in mehr oder weniger abgewandeltem Sinne, je nach Kontext (zB. innerhalb verschiedener Wissenschaftszweige).


    "Krieg" als militärische Auseinandersetzung ist mit "Dschihad" ursprünglich nicht gemeint. Für "Krieg" gibts im arabischen die Wörter "Harb" oder "Kital". "Harb" ist abgeleitet von "haraba" und hat Bedeutungen wie "verwüsten", "in Unordnung bringen" uä. "Kital" kommt von der Wurzel "ktl"... Davon abgeleitet ist das Wort "Katil", "Mörder"... "Kital" bedeutet also "morden, töten" etc...


    "Harb" und "Kital" werden in erster Linie für militärische Auseinandersetzungen verwendet.


    Der Dschihad kann aber auch in militärischer Form geführt werden. Daher die groben "Missverständnisse" im Westen. Jedoch ist der militärische Dschihad nicht der Hauptcharakter dieses Begriffes...


    Um einen Vergleich zu geben, der auch "West-Menschen", die sprachliche Verwirrung deutlicht macht, die mit diesen allzu trivialen Assoziationen angerichtet werden, verweise ich darauf dass das Wort "Krieg" in westlichen Sprachen auch in Bereichen verwendet werden denen kein militärischer Konflikt zugrunde liegt... Zum Beispiel: "Krieg gegen Drogen", "Krieg gegen Armut", "Krieg gegen Hunger", "Ehekrieg"... Obwohl also das Wort "Krieg" in all diesen Begriff vor kommt, handelt es sich um keine militärischen Konflikte. Man unterscheidet das einfach aus dem KONTEXT heraus. Wenn nun ein Muslim, der zudem auch keine westliche Sprache beherrscht, einfach aus dem Wort "Krieg" das in all diesen Begriffen vorkommt ableiten würde das die "West-Menschen" in einem Zustand des Krieges (im Sinne militärischer oder paramilitärischer Gewaltanwendung) lebten; wäre das für jeden halbwegs vernünftigen Mensch ein absolut absurdes Argument...




    ISLAM und DSCHIHAD gehören unzertrennlich zueinander. Man könnte auch sagen das der Dschihad "The islamic way of life" ist. Dschihad also im Sinne von INNERER-und ÄUßERER VERVOLLKOMMNUNG. Der Dschihad ist die Umsetzung (also Praxis) der islamischen Ethik.


    Der ISLAM versteht sich als ORDNUNG des GLEICHGEWICHTS, als UNIVERSELLES ORDNUNGSSYSTEM... "Gleichgewicht" ist eines der Schlüsselbegriffe. Der Islam richtet sich auf die WELT genauso ein wie auf das JENSEITS... BEIDE POLE stehen in einem DIALEKTISCHEN VERHÄLTNIS zueinander. Das eine kann ohne das andere nicht verwirklicht werden. Jedem Muslim ist es deshalb aufgetragen sich für dieses Gleichgewicht zu BEMÜHEN... Diese "Bemühung",-Dschihad!-, kann auf ganz verschiedene Ebenen gerichtet sein. Die zwei Hauptströme werden als "AUßEN" und "INNEN" oder "KLEIN" und "GROß" aufgeteilt, das Verhältnis beider Pole ist NICHT STATISCH sondern FLIEßEND...


    Demnach kann also der "Kleine"/"Äußere" Dschihad der Kampf auf gesellschaftlich-sozialer, wirtschaftlicher, bildungspolitischer, künstlerischer Ebene sein oder militärische Aktionen (nach innen und aussen) als Verteidigungs-oder Präventivkriege... Die Hauptwaffen des "kleinen"/"äußeren" Dschihad sind intellektueller und physischer Art.


    Der "große"/"innere" Dschihad ist, kurz gesagt, die spirituelle Vervollkommunung. An oberster stelle steht dabei wieder die Umsetzung der islamischen Ethik oder auch kuranischen Ethik oder auch des prophetischen Vorbildes. Dieser Dschihad wird geistig und seelisch geführt, ist mystischer Natur... Der Hapuptfeind ist die "NAFS", das Triebhaft-Tierische, das Ego im Menschen... Umso stärker die seelische Vervollkommnung umso erfolgreicher das "anleiten zum Guten und verbieten des Schlechten" nach aussen hin...




    Nochmal das ganze aus der Feder des italienischen Kulturphilosophen Julius Evola:


    "Dies vorausgeschickt werden in der in Frage stehenden Tradition zwei "heilige Kriege" unterschieden, bzw. der "grosse" und der "kleine heilige Krieg". Diese Unterscheidung rührt von einem Ausspruch des Propheten her, der auf der Rückkehr von einer kriegerischen Unternehmung sagte: "Vom kleinen sind wir zum großen heiligen Krieg zurückgekehrt". Der große heilige Krieg gehört in diesem Zusammenhang der geistigen Ordnung an. Der kleine heilige Krieg ist dagegen der physische Kampf, der materielle, in der Aussenwelt ausgefochtene Krieg. Der große heilige Krieg ist der Kampf des Menschen gegen die Feinde, die er in sich trägt. Genauer gesagt, ist der Kampf des übernatürlichen Elements im Menschen gegen alles, was triebhaft, leidenschaftsbedingt, chaotisch, den Kräften der Natur hörig ist."




    Zum Abschluß noch auf einen weiteren Einwand von dir... Vielleicht wirst du merken das hierbei im Grunde genau das gleiche Problem an erster Stelle steht wie bei dem Wort "Dschihad". Das Problem ist zunächst wieder ein sprachlich-intellektuelles...


    "Sayf" bedeutet im arabischen "Schwert", damit ist zunächst genau das gleiche gemeint wie auch in anderen Sprachen, also eine Hieb-oder Stichwaffe und den meisten Menschen fällt dann auch zuerst diese Bedeutung ein...


    Auch im Westen hält "Justicia" ein Langschwert in ihren Händen, hier steht das Schwert für eine ganz Bestimmte IDEE und SYMBOLIK... Das Schwert weist auf GERECHTIGKEIT hin... Diese Gerechtigkeit kann sich, im konkreten Fall, durch das "echte" Schwert in Form einer (Hin)Richtung manifestieren. Das Schwert trennt gegebenfalls nicht nur Köpfe sondern insbesondere GUT und SCHLECHT, RECHT und UNRECHT usw. voneinander.


    Hier kommt auch der TRADITIONELLE SINN des SCHWERTES (bei quasi allen Völkern vorhanden) bzw. der Schwertsymbolik zum vorschein: Das SCHWERT/die GERECHTIGKEIT/das GUTE ist HEILIG.


    Wer mit dem Schwert (im Sinne der Gerechtigkeit) richtet begeht eine HEILIGE TAT. Und erst hier können wir (wenn es denn unbedingt sein muß...) eine Verbindung des Wortes DSCHIHAD zum populären (westlichen) Begriff "heiliger Krieg" knüpfen. Das alles nur mal zum besseren Verständnis bzw. als Denkstütze...


    Im "großen" Dschihad ist das "Schwert" demnach als IDEE (im Sinne Platons) und Symbol oder Metapher (man denke zB. an poetische Umschreibungen, wenn also das Ideal thematisiert werden muß...) der Gerechtigkeit, des Guten und Schönen vorhanden und in Maße der Vervollkommnung manifestiert sich diese "Schwert-Idee" nach aussen, d.h. gegebenfalls in Form eines "echten" Schwertes (z.B. kriegerische Auseiandersetzung) oder als sonst irgendeine Tat die das Ideal nach aussen hin repräsentiert.


    [...]


    (Autor: barfuss)


    okay @muaddib,


    wie ich sehe, sind wir im Grunde ganz konform hinsichtlich der Differenzierung und Differenziertheit der Begriffe > Djihad/ Harb/ Katl <, womit die Grundlage für eine recht spanneden Diskussion über das militärisch- offensive Potential unserer unzweifelhaft grossartigen Religion geschaffen wäre...


    und dennoch möchte ich dich nunmehr bitten, dir ein paar dezidierte Gedanken zu machen um die explizite Differenzierung von ideel- geistigem Dschihad hin zu einer islamischen Gesinnung im -auch sprachlich- semantischen Gegensatz- zum > Djidad al harbiyya < hin zu einer territorial- islamischen (gesellschaft-)politischen Ordnung...


    so, wie ich gerade auch die Einstellung unseres Propheten (a.s.s.) dazu begreife, wünscht er dezidiert und explizit eine klare Trennung dieser beiden Arten des Djihad...


    übrigens, um auf den Begriff des > Sayf < zurrück zu kommen, in Ahadith Mohammeds wird dieser Begriff im > ideelen Djihad < sehr gerne als Synonym für > Wissen < gebraucht...


    eh bien, @muaddib,

    ich bin erfreut festzustellen, dass es sich in dir offensichtlich um jemanden zu handeln scheint, der über fundiertes Wissen verfügt, je suis enchantée...


    P.S. übrigens glaube ich, dass man Platon nicht auf die Vorstellungen unseres Propheten und noch weniger auf den Islam beziehen kann...aber wir sollten diese Frage unbedingt im Verlauf etwas näher erläutern, gelle...


    ;-)







  8. #8
    nicht labern, sondern Frieden machen !
    Gast

    Re: Sayful-Islam – von René Guénon


    >Die Dschihad-Diskussionen sind ja recht populär, natürlich werden die




    besser Frieden machen, als dieses blöde esoterisch-sinnnlose Gelabere.


    Kein einziger Krieger oder Terrorist im Nahen Osten wird

    sein Töten oder Morden durch so ein seniles Gesülze wie das hier

    je einstellen.



  9. #9
    Fatwa
    Gast

    der Jihad legitmiert die Selbstmord-Morde


    Nour


    Der Dschihad und die Selbstmord-Mörder gehören eng zusammen.

    Die Welle palästinensischer Suizidattentate führte zwar zunächst in den Jahren 2001 und 2002 zu Kontroversen unter muslimischen Theologen, die Attentate wurden aber immer häufiger legitimiert, weil man sie als Teil eines nationalen Befreiungskampfs wahrnahm.


    Entsprechende Fatwas (Rechtsgutachten) weisen meist auf die vom Rest der Welt geduldeten israelischen Verletzungen des Völkerrechts und der Menschenrechte hin und heben hervor, dass die Palästinenser weder mit diplomatischen Mitteln noch mit dem "normalen" Dschihad ihre Rechte erlangen konnten und können. Sie argumentieren, dass diese Attentate kein Selbstmord seien, weil ein Selbstmörder dem Leben entfliehe, ein palästinensischer Attentäter hingegen sein Leben zur Verrichtung einer religiösen Pflicht - der Verteidigung muslimischen Lands - opfere.


    Die nach der Überlieferung und dem traditionellen islamischen Recht verbotene Tötung von Zivilisten, Frauen und Kindern bei diesen Attentaten rechtfertigen die Fatwas oft mit wenig stichhaltigen theologischen Argumenten:

    Die israelische und westliche Gesellschaft als Ganze sei militärisch oder die Attentäter würden als Reaktion auf die Gräueltaten der Israelis nur Gleiches mit Gleichem vergelten, Zahn um Zahn, Auge um Auge, das ist das menschenverachtende Prinzip des Korans und aller Abrahamsreligionen.

  10. #10
    Günter
    Gast

    Re: Über den Jihad


    [ 2 ] Sure 9,20-22 "20. Die, welche glauben und auswandern und mit ihrem Gut und ihrem Blut kämpfen für Allahs Sache, die nehmen den höchsten Rang ein bei Allah, und sie sind es, die Erfolg haben. 21. Ihr Herr verheißt ihnen Barmherzigkeit und Sein Wohl gefallen und Gärten, worin ewige Wonne ihr sein wird."



    [ 9 ] Sure 5,51 "O die ihr glaubt! Nehmet nicht die Juden und die Christen zu Freunden. Sie sind Freunde gegeneinander. Und wer von euch sie zu Freunden nimmt, der gehört fürwahr zu ihnen. Wahrlich, Allah weist nicht dem Volk der Ungerechten den Weg."




    Na fein. Zuerst werden die Muslime, so könnte man es auffassen, zum Auswandern und Kampf für den Islam ermuntert und dann explizit zur Nicht-Integration aufgefordert - unter der Beschimpfung, daß ein Moslem dann ohnehin keiner mehr sei, wenn er mit Christen oder Juden freundschaftlich verkehrt. Von 'heiraten' ist sowieso keine Rede ..


    Nun, das Resultat können wir überall beobachten: Es bilden sich muslimische / türkische Parallelgesellschaften mit allem drum und dran. Viele Türken lernen gleich nicht mehr Deutsch, denn innerhalb der etablierten Parallelgesellschaft läßt es sich in Köln oder Wien auch ohne Deutsch-Kenntnisse recht gut leben. Kontakte zur deutschen/christlichen Bevölkerung sind eher selten. Der durch solches Verhalten konstant eingebrachte soziale Zündstoff wird wohl nicht ewig verdrängt werden können. Aber, auf Basis der islamischen Lehre - wo das geschriebene Wort nicht relativiert werden kann - wird es wohl so bleiben wie es ist. Sind die fatalen Konsequenzen den Muslimen nicht klar? Gibt es Vorstellungen einer Lösung? Es kann doch niemand glauben, daß eine konstante Zuwanderung bei explizitem Integrationsverbot von der angestammten Bevölkerung hingenommen wird? Es würde übrigens auch die Bevölkerung der Türkei nicht einen wesentlichen Anteil an christlichen, sich prinzipiell nicht integrierenden Einwanderern tolerieren, die in der Türkei ihre Kirchen bauen würden, ihre Supermärkte und ihre Wohnviertel hätten. Ich glaube, da gäbe es schon lange vor Erreichnung einer 6%-Marke ziemliche Probleme.


    Wie seht Ihr das?

    Günter



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