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Thema: Beweis Gottes?

  1. #1
    Brain
    Gast

    Beweis Gottes?


    Diese Frage wird immer wieder gerne gestellt, ob man denn die Existenz Gottes beweisen könne. Nun, eigentlich nicht. Leider, denn dann wäre so manche Diskussion vielleicht überflüssig.


    Was aber ohne weiteres beweisbar ist, ist der Umstand, dass der Glaube an Gott (ob Er nun existiert oder nicht, muss letztlich jeder für sich selbst entscheiden) die Menschen immer wieder zu Höchstleistungen brachte, sei es in der Wissenschaft, Philosophie, Moral oder Ethik. Ein wahrhaft Gläubiger, egal welcher Religion, ist stets sanftmütig, grosszügig, freundlich, wissbegierig usw.. Sicher sind diese Eigenschaften auch bei Nichtgläubigen vorhanden, wobei dann aber jeder Gläubige weiss, dass diese Eigenschaften auf das von Gott gegebene Gewissen zurückzuführen sind. Wer sein Gewissen leugnet, missachtet, der wird geradezu das Leben verachten, wird ungerecht.


    Das vergangene Jahrhundert liefert für diese These die meisten Beweise. Mehr denn je und immer öffentlicher wird Gott geleugnet oder die "Ideen" der Propheten verzerrt dargestellt, mit der Folge, dass das 20 Jahrhundert das Blutigste und Grausamste der gesamten Geschichte wurde.


    Dass man Gott letztlich nicht mathematisch oder physikalisch beweisen kann, liegt einfach an dem Umstand, dass Gott frei ist von weltlichen Dingen, über ihnen steht, sie erschuf und in jedem Augenblick erschafft. Das Bild des Malers hat keinen Einfluss auf diesen. Mit dem Bild alleine kann man nicht den Maler beweisen.


    Es gibt aber mathematische Wahrscheinlichkeiten, die den Schluss nahe legen, dass es einen Schöpfer geben muss. Überhaupt liefert die Wissenschaft mehr als genug, um dieses zu erkennen. Evolution? Ist nur eine Theorie, nie beobachtet oder bewiesen worden! Urknall? Welche wissenschaftlich Theorie erklärt mehr als diese, dass es eine Schöpfung gab? Man muss nur mal die Augen öffnen, sich hinsetzen und in Ruhe darüber nachdenken, dann ergibt sich das schon. (Es sei denn natürlich, man will nicht.)

  2. #2
    Correlan
    Gast

    Re: Beweis Gottes?


    Schön was du schreibst Brain. Es kann zum Nachdenken und Sinnieren anregen.

    Was den angesprochenen "Gottesbeweis" anbegeht stimme ich dir zu:


    Man kann Gott nicht im wissenschaftlichen Sinne "beweisen".


    Aber es gibt wissenschaftliche "Hinweise" darauf, dass es eine intelligente "Kraft" hinter den materiellen Erscheinungsformen gibt, auf die auch schon der bekannte Physiker Max Plack hingewiesen hat.


    So stammt einer der interessantesten „Gottesbeweise“ (!) in knapp und klar ausgedrückter Form, sowohl als ein „Fressen für den Verstand“ aber auch als ein „Meditations- oder Kontemplationsobjekt“ geeignet, von diesem eigentlich „nüchtern“ denkenden Wissenschaftler:


    Er äusserte sich einmal wie folgt dazu:


    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++


    Es gibt keine Materie!


    Als Physiker, als ein Mann, der für sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft der Erforschung der Materie gedient hat, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden.

    Und so sage ich nach meinen Erfahrungen des Atoms folgendes:


    Es gibt keine Materie an sich. Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atom-teilchen in Schwingung bringt, und sie zu dem winzigen Sonnensystem des Atoms zusammenhält.


    Da es im ganzen Weltall weder eine intelligente noch ewig abstrakte Kraft gibt - es ist der Menschheit nie gelungen, das heiß ersehnte Perpetuum Mobile ( das aus sich selbst bewegte ) zu finden - so müssen wir hinter dieser Kraft bewussten, intelligenten Geist annehmen.


    Dieser Geist ist der Urgrund der Materie, nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche ( der Boden ), denn diese Materie bestünde, wie wir es gesehen haben, ohne diesen Geist überhaupt nicht, sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre.


    Da es aber Geist an sich nicht geben kann, und jeder Geist einem Wesen zugehört, so müssen wir zwingend Geist-Wesen annehmen.


    Da aber auch Geist-Wesen nicht aus sich selbst sein können, sondern geschaffen sein müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu nennen, wie ihn alle alten Kultur-völker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben:







    --------------G O T T-------------


    Vielleicht kannst du oder der Eine oder Andere mit diesem "GottesHinweis" ja was anfangen.


    Gruß


    Correlan










  3. #3
    Brain
    Gast

    Re: Beweis Gottes?


    Vielen Dank Correlan.


    Als ehemaliger Physikstudent und ewiger Hobby-Physiker bereitet es mir stets grosses Vergnügen solche Sätze jener Geistesgrössen zu lesen, die bahnbrechendes zu Wege brachten. Newton und Einstein waren auch tiefgläubig. Ja selbst Stephen W. Hawking geht von einer Schöpfung aus.


    Zum Thema Materie will ich dir noch sagen, dass sie natülich nicht existiert, jedenfalls nicht in dem Sinne, wie man es gmeinhin versteht. Sie ist eine Illusion, eine Interpretation bestimmter Energiezustände. Es ist allgmein anerkannte Tatsache, dass wir gar nicht in der Lage sind, Materie anzufassen, zu sehen, zu riechen oder sonstwie sinnlich zu erfassen. All das spielt sich nur im Gehirn ab und wir können nie wirklich sicher sein, dass es dieses "da draussen" wirklich gibt. Natürlich ist auch das Gehirn nur illusionäre Materie und hier wird es nun verzwickt. Denn was macht denn dann das Bewusstsein aus, wo ist es zu lokalisieren? Und wenn die Materie nicht existiert, was existiert dann? Gibt es irgendwas absolutes, unerschaffenes? Der Gläubige wird wissend lächeln, der Nicht-glauben-wollende wird diese und andere Fragen ganz schnell wieder vergessen:-)


    Ja, der Max Planck gefällt mir.


    Übrigens, ich glaube es war Pascal, der logisch erklärte, dass es nicht von Nach- aber dafür nur von Vorteil sein kann, wenn man an Gott glaubt. Denn was hat man zu verlieren, wenn man glaubt? Nichts! Im Gegenteil, gewinnt man doch eine bewusstere Lebensweise. Und sollte es Gott geben, na umso besser! Was gewinnt man aber, wenn man nicht an Gott glaubt? Nichts! Und vorausgesetzt, es gibt Ihn, kann man sogar ziemlich viel verlieren, da doch alle Religionen in der einen oder anderen Weise eine Art "Hölle" androhen.


    Nun bin ich aber nicht unbedingt dafür, dass der Glaube durch diese Art der "Erpressung" herbeigeführt wird. Ich wünschte mir nur, dass die Wissenschaftler allgemein mal Klartext reden würden. Wie gesagt, gibt es Indizien mehr als genug. Man sollte die mal alle zusammentragen, das wär doch mal interessant.

  4. #4
    nour iman
    Gast

    zu stephen hawking und seiner "imaginaeren zeit"


    >Vielen Dank Correlan.

    >Als ehemaliger Physikstudent und ewiger Hobby-Physiker bereitet es mir stets grosses Vergnügen solche Sätze jener Geistesgrössen zu lesen, die bahnbrechendes zu Wege brachten. Newton und Einstein waren auch tiefgläubig. Ja selbst Stephen W. Hawking geht von einer Schöpfung aus.

    >Zum Thema Materie will ich dir noch sagen, dass sie natülich nicht existiert, jedenfalls nicht in dem Sinne, wie man es gmeinhin versteht. Sie ist eine Illusion, eine Interpretation bestimmter Energiezustände. Es ist allgmein anerkannte Tatsache, dass wir gar nicht in der Lage sind, Materie anzufassen, zu sehen, zu riechen oder sonstwie sinnlich zu erfassen. All das spielt sich nur im Gehirn ab und wir können nie wirklich sicher sein, dass es dieses "da draussen" wirklich gibt. Natürlich ist auch das Gehirn nur illusionäre Materie und hier wird es nun verzwickt. Denn was macht denn dann das Bewusstsein aus, wo ist es zu lokalisieren? Und wenn die Materie nicht existiert, was existiert dann? Gibt es irgendwas absolutes, unerschaffenes? Der Gläubige wird wissend lächeln, der Nicht-glauben-wollende wird diese und andere Fragen ganz schnell wieder vergessen:-)

    >Ja, der Max Planck gefällt mir.

    >Übrigens, ich glaube es war Pascal, der logisch erklärte, dass es nicht von Nach- aber dafür nur von Vorteil sein kann, wenn man an Gott glaubt. Denn was hat man zu verlieren, wenn man glaubt? Nichts! Im Gegenteil, gewinnt man doch eine bewusstere Lebensweise. Und sollte es Gott geben, na umso besser! Was gewinnt man aber, wenn man nicht an Gott glaubt? Nichts! Und vorausgesetzt, es gibt Ihn, kann man sogar ziemlich viel verlieren, da doch alle Religionen in der einen oder anderen Weise eine Art "Hölle" androhen.

    >Nun bin ich aber nicht unbedingt dafür, dass der Glaube durch diese Art der "Erpressung" herbeigeführt wird. Ich wünschte mir nur, dass die Wissenschaftler allgemein mal Klartext reden würden. Wie gesagt, gibt es Indizien mehr als genug. Man sollte die mal alle zusammentragen, das wär doch mal interessant.




    naja. aus irgendeinem grund versucht der hawking aber stets die schoepfung zu verneinen. da werden dann mal eben ganz neue modelle erfunden, die nur mathematisch eine rolle spielen. als beispiel diene hier die "imaginaere zeit", vielleicht vergleichbar mit "imaginaeren Zahlen", die ja letztlich nicht existieren, aber mathematisch gesehen neue spielereien liefern, die ebenfalls wieder neue horizonte oeffnen.

    wie dem auch sei, diese "imaginaere zeit" wurde eingefuehrt, um das problem, dass die derzeitigen physikalischen gesetze am anfang des universums irrelevant sind, zu umgehen (wie bitte?!?! warum umgehen, wenn es doch physikalisch gesehen ein faktum ist?). das an sich ist ja schon beweis der schoepfung, nur muss man sich das auch eingestehen.


    frieden.

    nour iman


    ps. uebrigens bietet der Qur'an den einen oder anderen hinweis, wie man die schoepfung belegen kann. ich nenne hier mal das beispiel der zahl "19" und ihre in gewisser weise komplementaere zahl "81". das reziproke der zahl 81 ergibt naemlich, man hoere und staune, die folger der natuerlichen zahlen und das reziproke der 19 gibt hinweise auf das leben, seine entstehung und entwicklung. ich habe das schonmal forumsgerecht erarbeitet, muss das aber nochmal suchen und dann werde ich es, inscha Allah, hier noch reinstellen.

  5. #5
    Günter
    Gast

    Re: zu stephen hawking und seiner "imaginaeren zeit"


    >naja. aus irgendeinem grund versucht der hawking aber stets die schoepfung zu verneinen.


    Nein. Wenn Du Dir mal die Mühe machen solltest, sein "A Brief History of Time" zu lesen und zu verstehen, besonders das Kapitel über 'Gott', dann würdest Du wissen, daß Hawking keineswegs Gott oder die Schöpfung verneint, sondern beide - sehr logisch - auf die Nanosekunden des Urknalls beschränkt. Er läßt offen, OB es Gott überhaupt gibt, beweist aber ziemlich zweifelsfrei, daß das 'schöpferische Wirken' eines Gottes sich nur auf die ersten Nanosekunden des Urknalls beschränken konnte. Nachher ist Gott nie mehr aufgetreten, es gibt keinen einzigen wissenschaftlich zweifelsfrei belegten Vorfall, der sein Wirken belegt. Deswegen heißt's ja 'Glaube' und nicht 'Wissen'. Einzig unser Nichtwissen über die Herkunft der Materie/Energie im Universum läßt die Möglichkeit eines Schöpfers offen.


    >da werden dann mal eben ganz neue modelle erfunden, die nur mathematisch eine rolle spielen.


    Wir sind Dir natürlich sehr dankbar dafür, daß Du uns zweifelsfrei sagen kannst, was in der Mathematik eine Rolle spielt und was nicht. Oh ja, ehrlich. Zuerst solltest Du mal die praktische Anwendung imaginärer Zahlen verstanden haben, dann darfst Du über deren Sinn und Unsinn referieren.




    >als beispiel diene hier die "imaginaere zeit", vielleicht vergleichbar mit "imaginaeren Zahlen", die ja letztlich nicht existieren, aber mathematisch gesehen neue spielereien liefern, die ebenfalls wieder neue horizonte oeffnen.


    Merkwürdig, Du solltest tatsächlich Stephen Hawkings Buch lesen. Selbst. Und natürlich auch verstehen.


    >wie dem auch sei, diese "imaginaere zeit" wurde eingefuehrt, um das problem, dass die derzeitigen physikalischen gesetze am anfang des universums irrelevant sind, zu umgehen (wie bitte?!?! warum umgehen, wenn es doch physikalisch gesehen ein faktum ist?). das an sich ist ja schon beweis der schoepfung, nur muss man sich das auch eingestehen.


    Die physikalischen Gesetze sind nicht 'irrelevant' sondern werden zum Zeitpunkt des Urknalls möglicherweise erst definiert. Genau das hat Hawking geschrieben. Hier und nur hier konnte das - mögliche - Wirken eines schöpfenden Gottes stattfinden. Oder auch nicht.


    >frieden.

    >nour iman

    >ps. uebrigens bietet der Qur'an den einen oder anderen hinweis, wie man die schoepfung belegen kann. ich nenne hier mal das beispiel der zahl "19" und ihre in gewisser weise komplementaere zahl "81". das reziproke der zahl 81 ergibt naemlich, man hoere und staune, die folger der natuerlichen zahlen und das reziproke der 19 gibt hinweise auf das leben, seine entstehung und entwicklung. ich habe das schonmal forumsgerecht erarbeitet, muss das aber nochmal suchen und dann werde ich es, inscha Allah, hier noch reinstellen.


    Astrophysik durch kabbalistische Zahlenmystik zu ersetzen, das ist schon ein starkes Stück. Im übrigen ist aus allen nahöstlichen Werken (Bibel, Koran etc) sowas rauszulesen, denn es fehlen die Vokale, was es 'Deutern' sehr leicht macht ...


    Erschüttert

    Günter



  6. #6
    nour iman
    Gast

    Re: zu stephen hawking und seiner "imaginaeren zeit"


    was ist denn mit dir los? habe ich dir etwas getan, dass du so aggressiv auf meine bescheidene aeusserung hier reagierst?


    >>naja. aus irgendeinem grund versucht der hawking aber stets die schoepfung zu verneinen.

    >Nein. Wenn Du Dir mal die Mühe machen solltest, sein "A Brief History of Time" zu lesen und zu verstehen, besonders das Kapitel über 'Gott', dann würdest Du wissen, daß Hawking keineswegs Gott oder die Schöpfung verneint, sondern beide - sehr logisch - auf die Nanosekunden des Urknalls beschränkt. Er läßt offen, OB es Gott überhaupt gibt, beweist aber ziemlich zweifelsfrei, daß das 'schöpferische Wirken' eines Gottes sich nur auf die ersten Nanosekunden des Urknalls beschränken konnte. Nachher ist Gott nie mehr aufgetreten, es gibt keinen einzigen wissenschaftlich zweifelsfrei belegten Vorfall, der sein Wirken belegt. Deswegen heißt's ja 'Glaube' und nicht 'Wissen'. Einzig unser Nichtwissen über die Herkunft der Materie/Energie im Universum läßt die Möglichkeit eines Schöpfers offen.


    in der tat wuerde ich gerne dieses buch lesen, habe aber im realen leben genug andere verpflichtungen. so hat es bisher nur fuer den dazugehoerigen spielfilm gereicht, der sicher niemals ausfuehrlich genug ist.


    aber ich meine immerhin aus diesem film sowie aus deiner antwort schliessen zu koennen, dass herr hawking - trotz des evtl. schoepferischen augenblickes am anfang - die schoepfung an sich verneint. denn auch wenn die schoepfung, die jeden augenblick geschieht, fuer uns menschen nicht physikalisch oder mathematisch beweisbar ist, so ist sie fuer einen wahren religioesen doch realitaet. auch die ausfuehrungen von brain geben in der hinsicht anhaltspunkte. wenn man bedenkt, dass keine materie existiert, was ist es dann, was wir in jedem augenblick erleben? es sind alles nur illusionen und diese haben auch irgendwo ihren ursprung.


    >>da werden dann mal eben ganz neue modelle erfunden, die nur mathematisch eine rolle spielen.

    >Wir sind Dir natürlich sehr dankbar dafür, daß Du uns zweifelsfrei sagen kannst, was in der Mathematik eine Rolle spielt und was nicht. Oh ja, ehrlich. Zuerst solltest Du mal die praktische Anwendung imaginärer Zahlen verstanden haben, dann darfst Du über deren Sinn und Unsinn referieren.


    ganz ehrlich, hast du irgendwas gegen mich? ich sagte weder, dass das model der "imaginaeren zeit" noch das der "imaginaeren zahlen" unsinn waeren. ich habe doch auch ganz bewusst geschrieben, dass diese modelle neue horizonte eroeffnen und somit also auch einen gewissen sinn offenbaren. modelle sind immer hilfreich, um unverstaendliche phaenomene erklaerbar zu machen, natuerlich aber auch immer in gewissen grenzen. und gerade diese grenzen zeigen dann wiederum auch, dass die modelle nicht komplett auf die realitaet anwendbar sind. es sind nur spezialfaelle, die meist gar nicht existieren. nimm das beispiel punktmasse, das sagt doch alles.


    >>als beispiel diene hier die "imaginaere zeit", vielleicht vergleichbar mit "imaginaeren Zahlen", die ja letztlich nicht existieren, aber mathematisch gesehen neue spielereien liefern, die ebenfalls wieder neue horizonte oeffnen.

    >Merkwürdig, Du solltest tatsächlich Stephen Hawkings Buch lesen. Selbst. Und natürlich auch verstehen.


    was ist an diesem satz jetzt merkwuerdig?


    >>wie dem auch sei, diese "imaginaere zeit" wurde eingefuehrt, um das problem, dass die derzeitigen physikalischen gesetze am anfang des universums irrelevant sind, zu umgehen (wie bitte?!?! warum umgehen, wenn es doch physikalisch gesehen ein faktum ist?). das an sich ist ja schon beweis der schoepfung, nur muss man sich das auch eingestehen.

    >Die physikalischen Gesetze sind nicht 'irrelevant' sondern werden zum Zeitpunkt des Urknalls möglicherweise erst definiert. Genau das hat Hawking geschrieben. Hier und nur hier konnte das - mögliche - Wirken eines schöpfenden Gottes stattfinden. Oder auch nicht.


    du musst dich wirklich nicht an solchen kleinigkeiten wie meinem gebrauch des wortes "irrelevant" aufgeilen. mir gefiel es auch nicht, aber es erschien mir doch die naechstbeste beschreibung von hawkings erklaerungen zu sein. aber andererseits ist das wort ja auch nicht wirklich falsch, wie man aus deinen ausfuehrungen schliessen kann. letztlich waren unsere derzeitigen physikalischen gesetze nicht existent und somit fuer ein lebewesen in diesem augenblick (so es dies gegeben haette) also irgendwie irrelevant.


    >>ps. uebrigens bietet der Qur'an den einen oder anderen hinweis, wie man die schoepfung belegen kann. ich nenne hier mal das beispiel der zahl "19" und ihre in gewisser weise komplementaere zahl "81". das reziproke der zahl 81 ergibt naemlich, man hoere und staune, die folger der natuerlichen zahlen und das reziproke der 19 gibt hinweise auf das leben, seine entstehung und entwicklung. ich habe das schonmal forumsgerecht erarbeitet, muss das aber nochmal suchen und dann werde ich es, inscha Allah, hier noch reinstellen.

    >Astrophysik durch kabbalistische Zahlenmystik zu ersetzen, das ist schon ein starkes Stück. Im übrigen ist aus allen nahöstlichen Werken (Bibel, Koran etc) sowas rauszulesen, denn es fehlen die Vokale, was es 'Deutern' sehr leicht macht ...


    was ist dein problem? es geht hier allgemein um hinweise auf die existenz Gottes und da fiel mir noch jene 19-er-geschichte ein.


    im uebrigen solltest du dich auch mal ein bisschen mit der kabbala beschaeftigen, die ist auch sehr interessant.


    ach so, falls du hier gerade auf den bibel-code ansprechen wolltest, vergiss es. ich habe da mal mit christen drueber diskutiert, welche das genauer verfolgt haben und die mussten - auch zu meinem bedauern - dessen existenz verneinen. ich glaube sogar, dass ich darueber trauriger war als sie selber. na wie auch immer, einen Qur'ân-code gibt es. es ist aber muessig dir das zu erklaeren, da du es sowieso nicht glauben willst. macht ja nichts. es ist deine sache, ich werde dich bestimmt zu nichts zwingen.




    frieden.

    nour iman

  7. #7
    Karl Heinz
    Gast

    Re: zu stephen hawking und seiner "imaginaeren zeit"


    >aber ich meine immerhin aus diesem film sowie aus deiner antwort

    schliessen zu koennen, dass herr hawking - trotz des evtl.

    schoepferischen augenblickes am anfang - die schoepfung an sich

    verneint.<


    Das ist Unsinn; die Physik sucht nach Erklärungen für die materielle Welt, wie ist sie entstanden? Warum ist sie so und nicht anders? Sie verneint oder bejaht von vornherein nichts. Allerdings ist es richtig, dass die Naturwissenschaften sich grundsätzlich nicht mit angeblichen übernatürlichen Phänomenen beschäftigen, aber eben nur, weil diese ganz einfach außerhalb ihres Bereiches liegen, denn sie sind mit wissenschaftlichen Methoden nicht nachweisbar. Ich glaube es war der Biologe Cuvier, der von Napoleon gefragt wurde, ob er bei seinen Forschungen irgendeinen Hinweis auf Gott gefunden habe, antwortete: "Sire, ich komme ohne diese Hypothese aus."


    > denn auch wenn die schoepfung, die jeden augenblick

    geschieht, fuer uns menschen nicht physikalisch oder mathematisch

    beweisbar ist, so ist sie fuer einen wahren religioesen doch realitaet.<


    und Hexen?





  8. #8
    Correlan
    Gast

    Re: Beweis Gottes?


    Vielen Dank Correlan.

    >>Als ehemaliger Physikstudent und ewiger Hobby-Physiker bereitet es mir stets grosses Vergnügen solche Sätze jener Geistesgrössen zu lesen, die bahnbrechendes zu Wege brachten. Newton und Einstein waren auch tiefgläubig. Ja selbst Stephen W. Hawking geht von einer Schöpfung aus. <<


    Hallo Brain,


    obwohl ich mich der „Seins- / Daseinsthematik“ eher aus dem intuitiven Teil meines Wesens annäher(t)e und weniger aus dem Blickwinkel einer rein rational wissenschaftlichen Analyse und Betrachtungsweise freut es mich doch sehr, wenn diverse Überzeugungen, die ich im Laufe der Zeit für mich gewonnen hatte auch Bestätigung durch Erkenntnisse der von Dir benannten “Geistesgrößen“ fand.

    Eigentlich neige ich eher der mystischen Erkenntnis- und Sichtweise zu, die für mich in „tiefere Bereiche“ des Seins vorzudringen scheint, als das, was die sogenannte Wissenschaft derzeit an Erkenntnissen und Theorien so vorzuweisen hat.

    Sicherlich dürfte es rational „gestimmten“ und „getrimmten“ Menschen schwer fallen, diese Betrachtungsweisen nachzuvollziehen, da diese Wahrnehmungsstrukturen insbesondere dem „fühlenden“ bzw. „empfindenden“ Teil des Menschen den Vorrang geben und den Intellekt als nachgeordnet betrachten, im Wesentlichen einzig dafür gut, um eine Zustandsbeschreibung der optisch wahrnehmbaren "Realität" zu geben und sich darin -oft mehr schlecht, als recht- zurechtzufinden.




    >>Zum Thema Materie will ich dir noch sagen, dass sie natülich nicht existiert, jedenfalls nicht in dem Sinne, wie man es gmeinhin versteht. Sie ist eine Illusion, eine Interpretation bestimmter Energiezustände.<<


    Das gefällt mir gut ! Das ist auch meine Anschauung.


    >> Es ist allgmein anerkannte Tatsache, dass wir gar nicht in der Lage sind, Materie anzufassen, zu sehen, zu riechen oder sonstwie sinnlich zu erfassen. All das spielt sich nur im Gehirn ab und wir können nie wirklich sicher sein, dass es dieses "da draussen" wirklich gibt. Natürlich ist auch das Gehirn nur illusionäre Materie und hier wird es nun verzwickt. Denn was macht denn dann das Bewusstsein aus, wo ist es zu lokalisieren? Und wenn die Materie nicht existiert, was existiert dann? Gibt es irgendwas absolutes, unerschaffenes? Der Gläubige wird wissend lächeln, der Nicht-glauben-wollende wird diese und andere Fragen ganz schnell wieder vergessen:-)<<


    Sehe ich eigentlich genau so !!

    Spätestens bei diesen Fragestellungen taucht auch die Frage auf:


    Was war vor dem sogenannten Urknall? Wie ist "das Leben an sich" überhaupt entstanden?


    Für die Wissenschaft ist es naturgemäß schwer, diese Fragen zu beantworten. Denn beim sogenannten Urknall handelt es sich um nichts weniger als die Entstehung der „Materie“ - der für uns derzeit optisch sichtbaren Welt - aus dem Unsichtbaren heraus, das weder mess- noch zählbar ist.


    Ich persönlich glaube, dass „der Urknall“ nichts anderes war, als der Übergang eines Teils einer ewigen Energie, die sich aus einem „höherschwingenden“ Universum abgespaltet und in die uns jetzt wahrnehmbare Energieform, die sogenannte „Materie“ verdichtet hat.


    Hinter den uns zur Zeit optisch wahrnehmbaren Formen könnte also eine höherschwingende Energiematrix, sozusagen als „Blaupause“ stehen, aus der sich die Formen und „Gesetzmäßig keiten“ unseres Universums „ableiten“.

    Irgendwie scheint es mir von dieser Möglichkeit auch nicht weit bis zum Begreifen der „Schöpfungsgeschichte“ z. B. in der Bibel.

    War der „Sündenfall“ somit nichts anderes als ein „Abfall“ aus einem „höheren Universum“, geschehen in ungeheuer langen Zeiträumen.

    Sind evtl. „Zuwiderhandlungen“ gegen gewisse Schöpfungsprinzipien bzw. eine positive auf Liebe und Nächstenliebe aufgebaute „Schöpfungsordnung“ der Grund für den „Fall“, zumindest eines Teils der „Schöpfung und Schöpfungswesenheiten“ in niedrigschwingendere Energiezustände ?


    Verdichte(te)n sich Wesen, die gegen solche Prinzipien zuwiderhandeln also evtl. energetisch bis hin zu "grobstofflicher Energie-Materie ?


    “Das Leben“ dürfte also nicht erst beim Urknall oder später entstanden sein– „es“ hat vermutlich schon lange vorher existiert und wird auch weiter existieren, wenn „die Materie“ in ferner Zukunft nicht mehr sein wird.

    “Das Leben“ ist vermutlich in seiner „Ursubstanz“ geistige Energie, die sich in der sichtbaren Welt mit „grobstofflicher Energie-Materie“ ummantelt hat.

    Materie wäre somit zerstörbar und vergänglich – doch nicht der in ihr waltende „Geist“.

    Und das Leid könnte entstanden sein, weil die Menschen die Energie ( Gottes ?? ) missbrauch(t)en , die Erde ausbeuten und gegen kosmische Gesetze verstoßen.


    >>Ja, der Max Planck gefällt mir.

    Übrigens, ich glaube es war Pascal, der logisch erklärte, dass es nicht von Nach- aber dafür nur von Vorteil sein kann, wenn man an Gott glaubt. Denn was hat man zu verlieren, wenn man glaubt? Nichts! Im Gegenteil, gewinnt man doch eine bewusstere Lebensweise.<<


    Da stimme ich Dir grundsätzlich zu. Das Problem, das dabei allerdings auftritt istgenau das, was Gläubige jeglicher Couleur seit langen Zeiten bewegt:


    Welcher der in den Religionen beschriebenen „Götter“ wäre der ( einzig ) „richtige“ oder zumindest weitgehend richtig beschriebene Gott ?

    Denn so sehr viele Gläubige davon überzeugt sind, dass es einen Gott gibt, streiten sie doch darum, welche Lehre zur Lebensgestaltung die ( einzig ) richtige ist.

    Das dürfte die „Crux“ der Gläubigen sein, die ihre jeweilige „Ideologie“ an den „Mann“ / die „Frau“ bringen wollen.

    Und dabei wiederum dürfte eine alles entscheidende Frage sein:


    Wäre unter bestimmten Umständen auch „Gewalt“ zur Verbreitung des eigenen Glaubens oder zum „Kampf gegen Andersgläubige“ erlaubt ?

    Wäre die Anwendung von Gewalt überhaupt etwas, was der jewilige "Gott" von seinen Gläubigen unter bestimmten Umständen wünscht, um irgendwelche Ziele zu erreichen ?


    >>Und sollte es Gott geben, na umso besser! Was gewinnt man aber, wenn man nicht an Gott glaubt? Nichts! Und vorausgesetzt, es gibt Ihn, kann man sogar ziemlich viel verlieren, da doch alle Religionen in der einen oder anderen Weise eine Art "Hölle" androhen.

    Nun bin ich aber nicht unbedingt dafür, dass der Glaube durch diese Art der "Erpressung" herbeigeführt wird. Ich wünschte mir nur, dass die Wissenschaftler allgemein mal Klartext reden würden. Wie gesagt, gibt es Indizien mehr als genug. Man sollte die mal alle zusammentragen, das wär doch mal interessant.<<


    Und um zur „Vertiefung“ der Frage nach Gott auch mit Stephen Hawking zu sprechen:


    +++"Wer bläst den Gleichungen den Odem ein und erschafft ihnen ein Universum, das sie beschreiben können?

    Die übliche Methode, nach der die Wissenschaft sich ein mathematisches Modell konstruiert, kann die Frage, warum es ein Universum geben muß, welches das Modell beschreibt, nicht beantworten."


    Offen bleibt auch die Frage nach Grund und Ursache des Naturgeschehens selbst. Warum geschieht überhaupt etwas?

    Was oder wer bewirkt die beobachtete Dynamik?

    Der Verweis auf die Naturgesetze wäre ein Mißverständnis.

    Die Naturgesetze bewirken das Naturgeschehen ebensowenig wie die Verkehrsregeln den Straßenverkehr bewirken oder wie die Regeln der Buchführung den Umsatz einer Firma.


    Nein:

    die Gesetze der Natur beschreiben (zusammen mit Anfangsbedingungen) das Geschehen, aber sie bewirken es nicht.+++


    Wer oder was "bewirkt" sie dann ?


    Also Brain, so ungefähr sieht ( ein Teil ) mein(es) Weltbild(es) aus, aus dem sich sicherlich noch so einiges Ableiten lässt.

    Ich hoffe dich ( euch ) nicht allzusehr gelangweilt zu haben mit meinen Überlegungen und Überzeugungen, die sicherlich auch noch zu vielen weiteren Fragen führen können.

    Dennoch habe ich das Gefühl und teilweise auch die „innere Erkenntnis“, dass es so oder so ähnlich ( gewesen )sein könnte.




    Gruß


    Correlan







  9. #9
    Islampower
    Gast

    Re: Beweis Gottes?


    Der Qur´an ist der Beweis für die Existenz Allahs (t). Wie hätte Allah (t) den Qur´an herabsenden können, wenn es ihn selbst gar nicht gäbe?




    Klüger durch Qur´an:


    Islampower



  10. #10
    Klaus
    Gast

    Re: Beweis Gottes?


    >Der Qur´an ist der Beweis für die Existenz Allahs (t). Wie hätte Allah (t) den Qur´an herabsenden können, wenn es ihn selbst gar nicht gäbe?

    >

    Wer sagt denn, dass der Koran irgendwas mit Allah (wenn es den denn gibt) zu tun hat? Der Koran ist von einem Araber namens Mohammed geschrieben worden.

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