Buchtipp des Monats – vielleicht auch etwas für Muslime, die manches aus der Geschichte ihrer Religion noch gar nicht wissen: Jaya Gopal, „Gabriels Einflüsterungen. Eine historisch-kritische Bestandsaufnahme des Islam“, Ahriman-Verlag 2004. Hier eine Kostprobe aus dieser interessanten Untersuchung unter der Kapitelüberschrift „Allah: Mohammed idealisiertes Selbstbild“:„Allahs neue Aufgabe war es also geworden, Seinem Propheten jederzeit gefällig zu sein ... (Allah) wird Mohammed außerordentlich nützlich inmitten einer Gesellschaft .. gewalttätiger Männer, die leicht zornig werden, deren Haß und Rachedurst oft unermesslich ist, die gleichgültig gegenüber Menschenleben und begierig auf Beute sind ...Gott beriefen und begierig auf die ‚Beute’ der Paradiesjungfrauen waren; Anmerkung des Zitierers>Gott wird immer mehr zu einer nützlichen Theorie ... vom Himmel herab verfolgt er ... das von Launen geleitete Handeln seines Lieblingspropheten ... stellt ihm zur Unterstützung bei seinen Raubzügen Legionen von Engeln zur Seite ... und fördert so archaische Roheit und instinktiven Eigennutz mit der ganzen Brutalität des tyrannischen Gottes der alten Semiten.Allah ... konnte in der Tat nicht über eine menschliche Natur hinauswachsen, ... welch phantastische übernatürliche Eigenschaften man ihm auch immer zuschreibt: der Gott, den Mohammed sich vorstellt und seinen Zeitgenossen präsentiert, ist nicht mehr und nicht weniger als sein eigenes Ideal-Ich ... ‚Der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde’, sagte Feuerbach bekanntlich ...“ (Gopal, S. 120f.)



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