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Thema: Der erste Christ war nicht Jesus von Nazareth, sondern...

  1. #1
    Ahmet
    Gast

    Der erste Christ war nicht Jesus von Nazareth, sondern...


    So entstand das Christentum


    Was hier steht, sind gesammelte Tatsachen aus verschiedenen Geschichtsbüchern und Lexiken. Es sind Tatsachen, die man nicht weiss, wenn man sich nicht damit befasst.


    Im Römischen Reich, besonders im heiligen Land (Jerusalem), waren dauernde Aufstände israelitischer Sekten zu beobachten. Einer von diesen Aufständischen war Jesus von Nazareth, der um das Jahr 35 n. Chr. vermutlich nach Johannes dem Täufer begann, kritisch gegen die Römer und die vom Kaiser geduldeten heuchlerischen Tempelpriester (Pharisäer) zu kämpfen. Selbst lange nach seinem Tod, also auch um das Jahr 310 n. Chr. waren die Aufstände noch immer an der Tagesordnung. Bis dahin gab es noch keine Christen. Aber Jesus von Nazareth muss ziemlich was bewirkt haben, dass sein Name auch 300 Jahre später noch immer in aller Munde war. Über Jesus von Nazareth erzählte man sich, dass er das Reich Gottes und das Letzte Gericht Gottes verhiess. Ja sogar, dass Jesus von Nazareth zurückkommen werde, um die Gottergebenen zu retten.


    Als das Römische Reich wankte, hatte Flavius Valerius Constantinus, der um 274 n. Chr. in Naissus (Nis) als Sohn von Constantius I. und dessen Konkubine Helena geboren wurde, die Vision, sich als den zurückgekehrten "Messias" zu geben, welchen das jüdische Volk schon länger erwartete. Flavius Valerius nannte erstmals und prägte damit um 312 n. Chr. den griechischen Ausdruck "Christus" und beanspruchte diesen Titel für sich. Das heutige Christentum entstand also aus der Vision des Flavius Valerius Constantinus.


    Am Vorabend der Entscheidungsschlacht gegen Maxentius, seinen Rivalen in Italien, im Jahr 312, soll Flavius der Legende nach ein Kreuz mit der Inschrift „In diesem Zeichen wirst Du siegen” (traditionell lateinisch wiedergegeben mit „in hoc signo vinces”) erschienen sein. Flavius Valerius Constantinus brachte Maxentius an der Milvischen Brücke in der Nähe von Rom die entscheidende Niederlage bei. Der Senat empfing den Sieger als Retter des römischen Volkes.



    Flavius Valerius Constantinus, der bislang der Römischen Religion folgte, missbrauchte nun Jesus von Nazareth und feierte sich selbst als "Christus". Als Erneuerung der Religion erfand er die Taufe, die um 314 n. Chr. erstmals als Beitrittritus zur Christlichen Religion eingeführt wurde. Er erlaubte seine Religion neben der Römischen Religion und ernannte später das Christentum sogar als Staatsreligion.


    Auf diesen Entscheid wurden die Aufstände der jüdischen Sekten heftiger. Denn man sah in Flavius Valerius Constantinus den "falschen Christus" bzw. "falschen Propheten", der im Namen des echten Jesus von Nazareth weissagen würde. Auch andere Gelehrte aus Ägypten und dem heutigen Israel, wie z.B. Arius, versuchten gegen diese römische Irrlehre zu kämpfen. Sie versuchten die wahre Lehre des Jesus von Nazareth zu bewahren, welche im heiligen Land verbreitet war. Die Christliche Welt war deshalb in sich zerstritten und die wahre Lehre über Jesus von Nazareth gefährdet.


    Um seiner eigenen Religion eine Einheit zu geben, berief Flavius Valerius Constantinus 325 n. Chr. das erste ökumenische Konzil nach Nicäa ein, dessen Ausgang er wesentlich mitbestimmte. Flavius Valerius Constantinus verlegte den Schwerpunkt seiner Herrschaft nach Osten und ließ von 326 bis 330 die alte griechische Stadt Byzanz unter dem Namen Konstantinopel zur neuen Hauptstadt des Reiches ausbauen. Erst nach seinem Tod schien seine errichtete Religion wieder zur der im heiligen Land verbreiteten Lehre des Jesus von Nazareth zu wechseln, welche die Entscheide des Konzils von Nicäa, also die römischen Einflüsse ablehnten. Aber später wurden die Entscheide des Konzils von Nicäa am späteren Konzil von Konstantinopel durch Theodosius I. erneut bestätigt. Alle Nichtchristen wurden verfolgt und getötet, wenn die Taufe nicht angenommen wurde.


    Flavius Valerius Constantinus, der als Konstantin der Grosse bekannt wurde, einte ein wankendes Weltreich, reorganisierte das Staatswesen und bereitete den Boden für den Sieg des Christentums gegen Ende des 4. Jahrhunderts. Konstantin war der erste Kaiser, der im Namen Christi regierte. Er begründete den Anspruch, dass der Kaiser als Stellvertreter Christi nicht nur Herr des Staates, sondern auch Herr der Kirche sei, und legte damit den Grundstein für das mittelalterliche christliche Europa.


    Auszüge aus Geschichtsbüchern


    Gruss

    Ahmet



  2. #2
    ???
    Gast

    er war ein hervorragender Esoteriker und Geistheiler


    der die Verbindung zu Gott gefunden hat und ihn in sich selbst erkannt hat sowie dieses Wissen weiter vermittelt hat. Ein gesandter Engel, ein Prophet, ein Mensch mit ungewöhnlichen Begabungen? Wir sind alle Kinder Gottes. Somit ist natürlich Jesus auch Gottes Sohn. Es sollten alle Möglichkeiten offen gehalten werden. Der direkte Draht zu Gott ist immer noch Gott oder die unendliche Weisheit die mich, dich und alle anderen erschaffen hat.




    >So entstand das Christentum

    >Was hier steht, sind gesammelte Tatsachen aus verschiedenen Geschichtsbüchern und Lexiken. Es sind Tatsachen, die man nicht weiss, wenn man sich nicht damit befasst.

    >Im Römischen Reich, besonders im heiligen Land (Jerusalem), waren dauernde Aufstände israelitischer Sekten zu beobachten. Einer von diesen Aufständischen war Jesus von Nazareth, der um das Jahr 35 n. Chr. vermutlich nach Johannes dem Täufer begann, kritisch gegen die Römer und die vom Kaiser geduldeten heuchlerischen Tempelpriester (Pharisäer) zu kämpfen. Selbst lange nach seinem Tod, also auch um das Jahr 310 n. Chr. waren die Aufstände noch immer an der Tagesordnung. Bis dahin gab es noch keine Christen. Aber Jesus von Nazareth muss ziemlich was bewirkt haben, dass sein Name auch 300 Jahre später noch immer in aller Munde war. Über Jesus von Nazareth erzählte man sich, dass er das Reich Gottes und das Letzte Gericht Gottes verhiess. Ja sogar, dass Jesus von Nazareth zurückkommen werde, um die Gottergebenen zu retten.

    >Als das Römische Reich wankte, hatte Flavius Valerius Constantinus, der um 274 n. Chr. in Naissus (Nis) als Sohn von Constantius I. und dessen Konkubine Helena geboren wurde, die Vision, sich als den zurückgekehrten "Messias" zu geben, welchen das jüdische Volk schon länger erwartete. Flavius Valerius nannte erstmals und prägte damit um 312 n. Chr. den griechischen Ausdruck "Christus" und beanspruchte diesen Titel für sich. Das heutige Christentum entstand also aus der Vision des Flavius Valerius Constantinus.

    >Am Vorabend der Entscheidungsschlacht gegen Maxentius, seinen Rivalen in Italien, im Jahr 312, soll Flavius der Legende nach ein Kreuz mit der Inschrift „In diesem Zeichen wirst Du siegen” (traditionell lateinisch wiedergegeben mit „in hoc signo vinces”) erschienen sein. Flavius Valerius Constantinus brachte Maxentius an der Milvischen Brücke in der Nähe von Rom die entscheidende Niederlage bei. Der Senat empfing den Sieger als Retter des römischen Volkes.

    >

    >Flavius Valerius Constantinus, der bislang der Römischen Religion folgte, missbrauchte nun Jesus von Nazareth und feierte sich selbst als "Christus". Als Erneuerung der Religion erfand er die Taufe, die um 314 n. Chr. erstmals als Beitrittritus zur Christlichen Religion eingeführt wurde. Er erlaubte seine Religion neben der Römischen Religion und ernannte später das Christentum sogar als Staatsreligion.

    >Auf diesen Entscheid wurden die Aufstände der jüdischen Sekten heftiger. Denn man sah in Flavius Valerius Constantinus den "falschen Christus" bzw. "falschen Propheten", der im Namen des echten Jesus von Nazareth weissagen würde. Auch andere Gelehrte aus Ägypten und dem heutigen Israel, wie z.B. Arius, versuchten gegen diese römische Irrlehre zu kämpfen. Sie versuchten die wahre Lehre des Jesus von Nazareth zu bewahren, welche im heiligen Land verbreitet war. Die Christliche Welt war deshalb in sich zerstritten und die wahre Lehre über Jesus von Nazareth gefährdet.

    >Um seiner eigenen Religion eine Einheit zu geben, berief Flavius Valerius Constantinus 325 n. Chr. das erste ökumenische Konzil nach Nicäa ein, dessen Ausgang er wesentlich mitbestimmte. Flavius Valerius Constantinus verlegte den Schwerpunkt seiner Herrschaft nach Osten und ließ von 326 bis 330 die alte griechische Stadt Byzanz unter dem Namen Konstantinopel zur neuen Hauptstadt des Reiches ausbauen. Erst nach seinem Tod schien seine errichtete Religion wieder zur der im heiligen Land verbreiteten Lehre des Jesus von Nazareth zu wechseln, welche die Entscheide des Konzils von Nicäa, also die römischen Einflüsse ablehnten. Aber später wurden die Entscheide des Konzils von Nicäa am späteren Konzil von Konstantinopel durch Theodosius I. erneut bestätigt. Alle Nichtchristen wurden verfolgt und getötet, wenn die Taufe nicht angenommen wurde.

    >Flavius Valerius Constantinus, der als Konstantin der Grosse bekannt wurde, einte ein wankendes Weltreich, reorganisierte das Staatswesen und bereitete den Boden für den Sieg des Christentums gegen Ende des 4. Jahrhunderts. Konstantin war der erste Kaiser, der im Namen Christi regierte. Er begründete den Anspruch, dass der Kaiser als Stellvertreter Christi nicht nur Herr des Staates, sondern auch Herr der Kirche sei, und legte damit den Grundstein für das mittelalterliche christliche Europa.

    >Auszüge aus Geschichtsbüchern

    >Gruss

    >Ahmet



  3. #3
    FelixHeinrich
    Gast

    Re: Der erste Christ war nicht Jesus von Nazareth, sondern...


    Quark, lieber Freund. Lies doch mal die Evangelien, bevor du alles durcheinander bringst!



  4. #4
    Ahmet
    Gast

    schon mal die Geschichte studiert?


    Hallo Felix,


    Ich habe die Evangelien schon gelesen. Vielleicht kannst Du mir helfen, was genau ich noch einmal lesen soll? Übrigens, hast Du schon einmal das Kapitel "Römer" in einem Geschichtsbuch gelesen? Noch genauere Angaben findest Du unter "Konstantin der Grosse" und vielleicht liest Du noch etwas über "Arianismus". Dann noch etwas über den Kirchenstreit (Konzil von Nicäa) und Du wirst auch die Evangelien plötzlich verstehen. Wenn dann immer noch nicht, dann, bedaure meinen Ausdruck, aber dann hast Du keinen Verstand.


    Gruss

    Ahmet

  5. #5
    Inger Ihde
    Gast

    Re: Der erste Christ war nicht Jesus von Nazareth, sondern...


    >Quark, lieber Freund. Lies doch mal die Evangelien, bevor du alles durcheinander bringst!

    -------------------------------

    Ja genau. Und in der Apostelgeschichte steht, daß die Anhänger Jesu Christen genannt wurden.

    Christus heißt Gesalbter, Soter heißt Erlöser. Die Römer haben sich alle möglichen Namen zugelegt.

    Inger



  6. #6
    Politicus
    Gast

    Re: Der erste Christ war nicht Jesus von Nazareth, sondern...


    Von einem Vertreter des Islams - un den verteidigst Du ganz offensichtlich - ist es anders nicht zu erwarten! Merke Dir bitte eines - Jesus ist bzw. kein Prophet sondern der Messias, auf den wir alle gewartet haben (einige warten immer noch - die Juden)! Dein Islam ist eine verbrecherische und gewalttätige Religion, die man nciht akzeptieren kann! Einzig die Christen predigen Gewaltlosigkeit!


    Du solltest vor allem eines bedenken - wir in Europa akzeptieren keine Versuche der Islamisierung! Europa war, ist und wird immer christlich bleiben!


    L.P.


    >So entstand das Christentum

    >Was hier steht, sind gesammelte Tatsachen aus verschiedenen Geschichtsbüchern und Lexiken. Es sind Tatsachen, die man nicht weiss, wenn man sich nicht damit befasst.

    >Im Römischen Reich, besonders im heiligen Land (Jerusalem), waren dauernde Aufstände israelitischer Sekten zu beobachten. Einer von diesen Aufständischen war Jesus von Nazareth, der um das Jahr 35 n. Chr. vermutlich nach Johannes dem Täufer begann, kritisch gegen die Römer und die vom Kaiser geduldeten heuchlerischen Tempelpriester (Pharisäer) zu kämpfen. Selbst lange nach seinem Tod, also auch um das Jahr 310 n. Chr. waren die Aufstände noch immer an der Tagesordnung. Bis dahin gab es noch keine Christen. Aber Jesus von Nazareth muss ziemlich was bewirkt haben, dass sein Name auch 300 Jahre später noch immer in aller Munde war. Über Jesus von Nazareth erzählte man sich, dass er das Reich Gottes und das Letzte Gericht Gottes verhiess. Ja sogar, dass Jesus von Nazareth zurückkommen werde, um die Gottergebenen zu retten.

    >Als das Römische Reich wankte, hatte Flavius Valerius Constantinus, der um 274 n. Chr. in Naissus (Nis) als Sohn von Constantius I. und dessen Konkubine Helena geboren wurde, die Vision, sich als den zurückgekehrten "Messias" zu geben, welchen das jüdische Volk schon länger erwartete. Flavius Valerius nannte erstmals und prägte damit um 312 n. Chr. den griechischen Ausdruck "Christus" und beanspruchte diesen Titel für sich. Das heutige Christentum entstand also aus der Vision des Flavius Valerius Constantinus.

    >Am Vorabend der Entscheidungsschlacht gegen Maxentius, seinen Rivalen in Italien, im Jahr 312, soll Flavius der Legende nach ein Kreuz mit der Inschrift „In diesem Zeichen wirst Du siegen” (traditionell lateinisch wiedergegeben mit „in hoc signo vinces”) erschienen sein. Flavius Valerius Constantinus brachte Maxentius an der Milvischen Brücke in der Nähe von Rom die entscheidende Niederlage bei. Der Senat empfing den Sieger als Retter des römischen Volkes.

    >

    >Flavius Valerius Constantinus, der bislang der Römischen Religion folgte, missbrauchte nun Jesus von Nazareth und feierte sich selbst als "Christus". Als Erneuerung der Religion erfand er die Taufe, die um 314 n. Chr. erstmals als Beitrittritus zur Christlichen Religion eingeführt wurde. Er erlaubte seine Religion neben der Römischen Religion und ernannte später das Christentum sogar als Staatsreligion.

    >Auf diesen Entscheid wurden die Aufstände der jüdischen Sekten heftiger. Denn man sah in Flavius Valerius Constantinus den "falschen Christus" bzw. "falschen Propheten", der im Namen des echten Jesus von Nazareth weissagen würde. Auch andere Gelehrte aus Ägypten und dem heutigen Israel, wie z.B. Arius, versuchten gegen diese römische Irrlehre zu kämpfen. Sie versuchten die wahre Lehre des Jesus von Nazareth zu bewahren, welche im heiligen Land verbreitet war. Die Christliche Welt war deshalb in sich zerstritten und die wahre Lehre über Jesus von Nazareth gefährdet.

    >Um seiner eigenen Religion eine Einheit zu geben, berief Flavius Valerius Constantinus 325 n. Chr. das erste ökumenische Konzil nach Nicäa ein, dessen Ausgang er wesentlich mitbestimmte. Flavius Valerius Constantinus verlegte den Schwerpunkt seiner Herrschaft nach Osten und ließ von 326 bis 330 die alte griechische Stadt Byzanz unter dem Namen Konstantinopel zur neuen Hauptstadt des Reiches ausbauen. Erst nach seinem Tod schien seine errichtete Religion wieder zur der im heiligen Land verbreiteten Lehre des Jesus von Nazareth zu wechseln, welche die Entscheide des Konzils von Nicäa, also die römischen Einflüsse ablehnten. Aber später wurden die Entscheide des Konzils von Nicäa am späteren Konzil von Konstantinopel durch Theodosius I. erneut bestätigt. Alle Nichtchristen wurden verfolgt und getötet, wenn die Taufe nicht angenommen wurde.

    >Flavius Valerius Constantinus, der als Konstantin der Grosse bekannt wurde, einte ein wankendes Weltreich, reorganisierte das Staatswesen und bereitete den Boden für den Sieg des Christentums gegen Ende des 4. Jahrhunderts. Konstantin war der erste Kaiser, der im Namen Christi regierte. Er begründete den Anspruch, dass der Kaiser als Stellvertreter Christi nicht nur Herr des Staates, sondern auch Herr der Kirche sei, und legte damit den Grundstein für das mittelalterliche christliche Europa.

    >Auszüge aus Geschichtsbüchern

    >Gruss

    >Ahmet



  7. #7
    Ahmet
    Gast

    Warum macht Christ nicht das, was Jesus will?


    Hallo Politicus,


    Politicus: Merke Dir bitte eines - Jesus ist bzw. kein Prophet sondern der Messias, auf den wir alle gewartet haben (einige warten immer noch - die Juden)!


    Das macht ja keinen Unterschied. Auch ich sehe in Jesus aus Nazareth den Messias. Ich glaube auch, dass er zum letzten Gericht zurückkehren und uns allen die Wahrheit sagen wird. Ich denke, wichtiger ist zu erkennen, was uns Jesus sagen wollte. Die Evangelien liegen uns vor. Seine Worte sind mir und Dir bekannt.


    Politicus: Dein Islam ist eine verbrecherische und gewalttätige Religion, die man nciht akzeptieren kann! Einzig die Christen predigen Gewaltlosigkeit!


    Mein Islam? Wie kommst Du darauf? Wenn ich zum Islam gehören soll, dann gehörte auch Jesus v. Nazareth zum Islam. Übrigens ist keine der heutigen Religionen Gewaltfrei, obwohl es zumindest das Christentum und der Islam (Friedensstifter) so lehren.


    Politicus: Du solltest vor allem eines bedenken - wir in Europa akzeptieren keine Versuche der Islamisierung! Europa war, ist und wird immer christlich bleiben!


    Keine Sorge, ich habe kein Interesse, eine Islamisierung anzustreben. Da gäbe es besseres. Ich würde gerne das verbreiten, was Jesus v. Nazareth uns Menschen lehrte. Obwohl uns allen die Evangelien vorliegen, machen wir nicht das, was Jesus von uns verlangt! Warum nicht?


    Jesus v. Nazareth lehrte uns, …


    …dass wir niemanden auf der Erde „Vater“ nennen sollen (Mt 23,9)!


    …dass wir die „10 Gebote“ Gottes halten, und nicht „Menschenlehren“ der Schriftgelehrten annehmen sollen (Mt 15,6; Mt 15,9)!


    …dass falsche Christusse kommen werden und in seinem Namen weissagen und heucheln werden (Mt 7,15; Mt 7,21-23)!


    …dass wir die frohe Botschaft der Schöpfung in die ganze Welt tragen sollen (Mk 16,15)!


    Von mir kann ich behaupten, dass ich das alles tue. Ich erinnere dich gerne an die Worte Jesu. Denn das ist sein Wille. Hast Du schon einmal darüber nachgedacht, woran ein falscher Christus zu erkennen wäre? Ich schon. Für mich ist ein falscher Christus, ein Mensch, der sich als Vertreter Jesu gibt, und nicht das tut, was Jesus der Menschheit lehrte. So beschrieb es Jesus v. Nazareth. Das kannst Du nachlesen in der Bibel.


    Gibt es für dich eine andere Erklärung, warum Christen nicht das halten, was Jesus lehrte? Meine Meinung habe ich ja bereits geschrieben (erster Beitrag)


    Gruss

    Ahmet



  8. #8
    Ahmet
    Gast

    Früher war Christ ein römisches Schimpfwort


    Hallo Inger,


    Inger: Ja genau. Und in der Apostelgeschichte steht, daß die Anhänger Jesu Christen genannt wurden.


    Ja, es brauchte noch eine zusätliche Schrift, um verschiedene Erneuerungen der Religion Konstantins zu rechtfertigen. Das geschah mit dieser römischen Ergänzung: Apostelgeschichte, obwohl kein Wort von Jesus darin enthalten ist. Aber die Römer werden es schon richten, hiess es damals. Und übrigens war das lateinische Wort "Christ" ursprünglich ein Schimpfwort der Römer. So wurden die Juden von Römern genannt(im negativen Sinn).


    Gruss

    Ahmet



  9. #9
    Inger
    Gast

    Re: Früher war Christ ein römisches Schimpfwort


    >Hallo Inger,

    >Inger: Ja genau. Und in der Apostelgeschichte steht, daß die Anhänger Jesu Christen genannt wurden.

    >Ja, es brauchte noch eine zusätliche Schrift, um verschiedene Erneuerungen der Religion Konstantins zu rechtfertigen. Das geschah mit dieser römischen Ergänzung: Apostelgeschichte, obwohl kein Wort von Jesus darin enthalten ist. Aber die Römer werden es schon richten, hiess es damals. Und übrigens war das lateinische Wort "Christ" ursprünglich ein Schimpfwort der Römer. So wurden die Juden von Römern genannt(im negativen Sinn).

    >Gruss

    >Ahmet

    -----------------------------------------

    Hi Ahmet,

    ich bin auf dieses Forum gestoßen, weil Du die Spur bei Wit. hinterlassen hast. Wit hat Dir, wie ich gelesen habe, sehr ausführlich und korrekt geantwortet.

    Ich sage Dir jetzt noch etwas zu Deiner Erklärung und dann bin ich wieder weg:

    Die Apostelgeschichte ist nicht römischen Ursprungs. Lukas war Arzt und Historiker und hat sich genau bei den damals noch Lebenden nach allen Umständen erkundigt und ist teilweise mit Paulus mitgereist. Er hat ganz nüchtern geschrieben, wie die Botschaft "weitergelaufen ist".

    Christen mag ein Schimpfwort gewesen sein, aber nicht für die Juden, wie Du meinst, sondern tatsächlich für die, die dem Jesus nachfolgten, den sie Christus nannten. Erstmalig wurden sie so in Kleinasien genannt, weil sie halt keine Juden mehr waren, aber das hat Wit Dir ja schon gesagt. Und der Grund für das Schimpfwort war dafür, daß die Christen nicht in den Tempeln der römischen Kaiser opferten. Die römischen Kaiser wurden "göttlich" genannt, was die Christen wie die Juden nicht anerkannten, weil sie ihren, den einzigen Gott hatten.

    Gruß,

    Inger

    Gruß,

    Inger



  10. #10
    alex
    Gast

    Re: Der erste Christ war nicht Jesus von Nazareth, sondern...


    Hallo!

    Will zu dieser Diskussion folgendes anmerken:

    1. Streng genommen ist das Christentum keine eigenständige Religion, sondern in seiner Entstehung eine Sekte innerhalb des Judentums. Aus heutiger Sicht kann man Judentum, Christentum und den Islam als die Abrahaminischen Religionen bezeichnen, denn Sie haben den gleichen Ursprung (Stammvater Abraham) und sind monotheistisch.

    2. Die ursprünglichen Lehren Jesus Christus wurden hauptsächlich durch die Lehren des Paulus verstellt. Er konstruierte den Kirchenchristus, der angeblich für die Sünden dieser Welt büßen musste, zu unserer Erlösung.

    Empfehle hierzu folgendes Buch, das auch die römischen und griechischen Einflüsse auf das Christentum gut erklärt:

    "Jesus der Befreier von Religion, Magie und Ideologie" von Dr. Udo Köhler, erschienen im Haag+Herchen-Verlag Frankfurt, ISBN 3-86137-514-1

    3. Dennoch findet man im neuen Testament zumindest fragmentarisch die Lehren dieser einmaligen Persönlichkeit des Jesus von Nazareth wieder. Seine Zentrale Aussage: "Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst." bringt die Spiritualität auf den Punkt: Nächstenliebe ist nur bei vorhandener Selbstliebe möglich und in der Selbst- und Nächstenliebe ist die Liebe zu Gott, von dem wir alle ein Teil sind, enthalten. Daher bin ich auch heute noch in der christlichen Kirche, denn Sie verbreitet, trotz aller Verfälschungen, nachwievor die Lehren Jesus.

    Ein Streit darüber, woher der Name "Christus" kommt erscheint mir nebensächlich.

    Liebe Grüße,

    alex



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