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Thema: Der weibliches Aspekt Gottes

  1. #1
    Ahmet
    Gast

    Re: Der weibliches Aspekt Gottes


    Hallo Emilia,


    Emilia: Monotheistische Religionen schließen in ihren Gottesbild den weiblichen Aspekt Gottes vollkommen aus und beziehen sich auschließlich auf den männlichen Aspekt Gottes, als Gott Vater und Schöpfer

    des Universums



    Leider machen das alle Religionen, die von der griechischen, römischen und babylonischen Mythologie beeinflusst wurden. Auch in der indischen Schöpfungsmythologie sieht es nicht anders aus. Gerade deshalb haben wir in Indien noch heute das Problem des Kindermordes, wenn sie glücklicherweise nicht an einer Sammelstelle (Kinderheim) in den Korb gelegt werden.


    Aber im Ursprung aller Religionen der Welt hatte Gott kein Geschlecht, ist also weder weiblich, noch männlich. Erst das Matriarchat und das spätere Patriarchat machten diese Trennungen. Die Frauen diskriminierten Männer lange Zeit und später, als der Mann stärker wurde, kehrte die Situation und die Frau musste leiden.


    Emilia: Die indische Schöpfungsmythologie vermittelt einen völlig anderen Ansatz. Sadhashiva, der ewige Geist, die undifferenzierte und ursprüngliche Einheit, wird als männlicher Aspekt Gottes beschrieben, während Shakti, den weiblichen Aspekt Gottes darstellt. Sie gilt als mütterliche Urenergie, als Wunsch Gottes uns schöpferische Kraft.


    Dieser Ansatz spricht nicht von der Diskriminierung eines der beiden Geschlechter, sondern betont die sich ergänzenden Eigenschaften von der weiblichen und der männlichen Natur.


    Das ist seit Ewigkeit der Ansatz der Ewigen Religion, die in den östlichen Religionen als „Sanatana Dharma“ bekannt ist. Das trägt jede Religion in ihrem Ursprung, auch die Monothistischen (Judentum, Christentum und Islam).



    Emilia: Dazu wird ein schönes Beispiel beschrieben:

    Die Sonne, als männliches Prinzip, wirkt nicht schöpferisch, sondern stellt die Urquelle der Schöpfung dar. Es ist das Licht und die Wärme als weiblicher Aspekt, welches das Leben nährt. Beide Pole ergänzen und erweitern sich und sind untrennbar miteinander verbunden. Diese Prinzipien sind nicht personifiziert, sondern als Anteile erklärt und finden sich letztendlich in jeden Menschen als Qualitäten wieder.



    Genau! Das ist schön beschrieben


    Gruss

    Ahmet



  2. #2
    Emilia
    Gast

    Der weibliches Aspekt Gottes


    Monotheistische Religionen schließen in ihren Gottesbild den weiblichen Aspekt Gottes vollkommen

    aus und beziehnen sich auschließlich auf den männlichen Aspekt Gottes, als Gott Vater und Schöpfer

    des Universums.


    Die indische Schöpfungsmythologie vermittelt einen völlig anderen Ansatz.

    Sadhashiva, der ewige Geist, die undifferenzierte und ursprüngliche Einheit, wird als männlicher

    Aspekt Gottes beschrieben, während Shakti, den weiblichen Aspekt Gottes darstellt.

    Sie gilt als mütterliche Urenergie, als Wunsch Gottes uns schöpferische Kraft.


    Dazu wird ein schönes Beispiel beschrieben:

    Die Sonne, als männliches Prinzip, wirkt nicht schöpferisch, sondern stellt die Urquelle der Schöpfung dar. Es ist das Licht und die Wärme als weiblicher Aspekt, welches das Leben nährt.

    Beide Pole ergänzen und erweitern sich und sind untrennbar miteinander verbunden.


    Diese Prinzipien sind nicht personifiziert, sondern als Anteile erklärt und finden sich letztendlich in jeden Menschen als Qualitäten wieder.


    LG

    Emilia



  3. #3
    Chris
    Gast

    Re: Der weibliches Aspekt Gottes


    hallo emilia,


    das ist ein ganz schönes beispiel. ich kann nicht verstehen, wie man gott personifizieren kann, wo doch gottes wort besagt, keinen gott abzubilden oder entwickeln.


    >Monotheistische Religionen schließen in ihren Gottesbild den weiblichen Aspekt Gottes vollkommen

    >aus und beziehnen sich auschließlich auf den männlichen Aspekt Gottes, als Gott Vater und Schöpfer

    >des Universums.

    >Die indische Schöpfungsmythologie vermittelt einen völlig anderen Ansatz.

    >Sadhashiva, der ewige Geist, die undifferenzierte und ursprüngliche Einheit, wird als männlicher

    >Aspekt Gottes beschrieben, während Shakti, den weiblichen Aspekt Gottes darstellt.

    >Sie gilt als mütterliche Urenergie, als Wunsch Gottes uns schöpferische Kraft.

    >Dazu wird ein schönes Beispiel beschrieben:

    >Die Sonne, als männliches Prinzip, wirkt nicht schöpferisch, sondern stellt die Urquelle der Schöpfung dar. Es ist das Licht und die Wärme als weiblicher Aspekt, welches das Leben nährt.

    >Beide Pole ergänzen und erweitern sich und sind untrennbar miteinander verbunden.

    >Diese Prinzipien sind nicht personifiziert, sondern als Anteile erklärt und finden sich letztendlich in jeden Menschen als Qualitäten wieder.

    >LG

    >Emilia






  4. #4
    Udo
    Gast

    Re: Der weibliches Aspekt Gottes


    >Monotheistische Religionen schließen in ihren Gottesbild den weiblichen Aspekt Gottes vollkommen

    >aus und beziehnen sich auschließlich auf den männlichen Aspekt Gottes, als Gott Vater und Schöpfer

    >des Universums.

    >Die indische Schöpfungsmythologie vermittelt einen völlig anderen Ansatz.

    >Sadhashiva, der ewige Geist, die undifferenzierte und ursprüngliche Einheit, wird als männlicher

    >Aspekt Gottes beschrieben, während Shakti, den weiblichen Aspekt Gottes darstellt.

    >Sie gilt als mütterliche Urenergie, als Wunsch Gottes uns schöpferische Kraft.

    >Dazu wird ein schönes Beispiel beschrieben:

    >Die Sonne, als männliches Prinzip, wirkt nicht schöpferisch, sondern stellt die Urquelle der Schöpfung dar. Es ist das Licht und die Wärme als weiblicher Aspekt, welches das Leben nährt.

    >Beide Pole ergänzen und erweitern sich und sind untrennbar miteinander verbunden.

    >Diese Prinzipien sind nicht personifiziert, sondern als Anteile erklärt und finden sich letztendlich in jeden Menschen als Qualitäten wieder.

    >LG

    >Emilia


    ...Ich denke auch, dass die Vermännlichung Gottes

    unfassbares Leid in die Welt gebracht hat.

    Das gehört schleunigst reformiert !


    Gruß Udo



  5. #5
    Emilia
    Gast

    Re: Der weibliches Aspekt Gottes


    >>Monotheistische Religionen schließen in ihren Gottesbild den weiblichen Aspekt Gottes vollkommen

    >>aus und beziehnen sich auschließlich auf den männlichen Aspekt Gottes, als Gott Vater und Schöpfer

    >>des Universums.

    >>Die indische Schöpfungsmythologie vermittelt einen völlig anderen Ansatz.

    >>Sadhashiva, der ewige Geist, die undifferenzierte und ursprüngliche Einheit, wird als männlicher

    >>Aspekt Gottes beschrieben, während Shakti, den weiblichen Aspekt Gottes darstellt.

    >>Sie gilt als mütterliche Urenergie, als Wunsch Gottes uns schöpferische Kraft.

    >>Dazu wird ein schönes Beispiel beschrieben:

    >>Die Sonne, als männliches Prinzip, wirkt nicht schöpferisch, sondern stellt die Urquelle der Schöpfung dar. Es ist das Licht und die Wärme als weiblicher Aspekt, welches das Leben nährt.

    >>Beide Pole ergänzen und erweitern sich und sind untrennbar miteinander verbunden.

    >>Diese Prinzipien sind nicht personifiziert, sondern als Anteile erklärt und finden sich letztendlich in jeden Menschen als Qualitäten wieder.

    >>LG

    >>Emilia

    >...Ich denke auch, dass die Vermännlichung Gottes

    > unfassbares Leid in die Welt gebracht hat.

    > Das gehört schleunigst reformiert !

    > Gruß Udo




    ^°°°°°°°°°°°°°°°°°

    Da stimme ich Dir zu, weil die Ausgrenzung des weiblichen Aspekts, sei es nun auf physischer Ebene

    (Abwertung von Frauen), als auch auf spirituell-geistiger Ebene, der Menschheit nichts Gutes

    gebracht hat.

    Alles männliche besitzt auch das weibliche Element, jedes Weibliche enthält auch das

    männliche Prinzip.

    Ein Ungleichgewicht führt immer zu Extremen. Die starke Überbewertung und Verzerrung des männlichen

    Prinzips in den letzten (mind.) 5000 Jahren führte zu Machtrausch, Egoismus und Aggressivität.

    Das zwanghafte festhalten am Territorium und Besitztümern(Frauen gehör(t)en ja rein rechtlich

    gesehen auch in die Kategorie des Besitzes), ist Ausdruck dieses Ungleichgewichts.

    Nur BEIDE PRINZIPIEN als unterschiedliche, aber gleichwertige Aspekte können ein Gleichgewicht

    garantieren.


    Nicht nur in Indien befaßte man sich mit diesen Aspekten. Sie sind in allen Kulturen zu finden.

    Darunter die chinesische Yin Yang Philosophie, Dagda und Danu bei den Kelten oder Isis und Osiris in Ägypten.

    In der Hymne an Isis (3od.4Jh.n.Chr.) hieß es:




    Weil ich die erste und die letzte bin

    Bin ich verehrt und verachtet

    Bin ich Gattin und Jungfrau, und es war mein Mann der mich geschaffen hat

    Bin ich unfruchtbar, und die Zahl meiner Kinder ist groß

    Bin ich die gebiert und niemals geboren hat

    Bin ich Trösterin der Wehen

    Achtet mich immer,

    denn ich bin die Anstoß Eregende und die Prächtige.


    LG

    Emilia







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