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Thema: Frabato-Frage an Prometheus

  1. #1
    Paul Allen
    Gast

    Frabato-Frage an Prometheus

    >Hallo Prometheus,

    >eigentlich wollte ich dir diese Frage ja privat in einem email stellen, da es vielleicht mehr Leute hier im Forum interessiert, verwende ich das Forum.

    >Du bist ja von Wien deshalb die Frage an dich:

    >Gibt es an der Wiener Staatsoper eine "Proszeniumsloge" ? Es könnte sich natürlich auch um einen allgemeinen Begriff handeln, sodaß es eine Loge dieser Art an jedem größeren Opern oder Festspielhaus gibt.

    >Könnte der famose Pulverturm in Frabato dementsprechend in Wien stehen? Eventuell in der Nähe der Staatsoper?

    >Ansonsten muß man sich mal in Prag erkundigen.

    >Freundliche Grüße,

    >Paul Allen.


  2. #2
    Eckbert
    Gast

    Re: Frabato-Frage an Prometheus

    >>Gibt es an der Wiener Staatsoper eine "Proszeniumsloge" ? Es könnte sich natürlich auch um einen allgemeinen Begriff handeln, sodaß es eine Loge dieser Art an jedem größeren Opern oder Festspielhaus gibt.

    >In der Tat ist die Proszeniumloge ein Allgemein-Begriff.

    >Das sind Logen rechts und/oder links neben dem Proszenium = vorderster Bühnenteil. Hinterer Bühnenteil = Postszenium

    >Gruß Eckbert


  3. #3
    Prometheus
    Gast

    Re: Frabato-Frage an Prometheus

    >Hi Paul,

    >>Du bist ja von Wien deshalb die Frage an dich:

    >>Gibt es an der Wiener Staatsoper eine "Proszeniumsloge" ? Es könnte sich natürlich auch um einen allgemeinen Begriff handeln, sodaß es eine Loge dieser Art an jedem größeren Opern oder Festspielhaus gibt.

    >Naja, das hat Eckbert ja klären können - ich hätt`s nicht gewußt.

    >Diese beiden Begriffe stehen im Frabato ? Kann mich gar nicht erinnern, kannst du meine Erinnerung auffrischen wo und in welchem Zusammenhang ?

    >>Könnte der famose Pulverturm in Frabato dementsprechend in Wien stehen? Eventuell in der Nähe der Staatsoper?

    >Entsprechend der 84jährigen Oma einer Freundin von mir wäre der Begriff Pulverturm früher ebenfalls einmal ein allgemeiner Begriff gewesen, und hätte eine Art Wohnturm bedeutet.

    >Vielleicht sind mit Pulvertürmen auch die riesigen Betonluftabwehrtürme gemeint die überall in Wien seit dem Zweiten Weltkrieg rumstehen und in denen auch Munition (Pulver) gelagert wurde, allerdings meines Wissens nach keiner nahe der Staatsoper.

    >Kannst du etwas mehr darüber sagen in welchem Kontext diese beiden Worte vorkommen ?

    >Grüße,

    >P

    >PS : Reisebericht nach Opava - das Foto mit dem Hotel Imperial kann nicht aus Opava stammen da es in Opava und Umgebung kein Hotel Imperial gibt und auch keins gegeben hat !


  4. #4
    Paul Allen
    Gast

    Re: Frabato-Frage an Prometheus

    >Hallo Prom,

    >>Diese beiden Begriffe stehen im Frabato ? Kann mich gar nicht erinnern, kannst du meine Erinnerung auffrischen wo und in welchem Zusammenhang ?

    >Du kannst dich sicherlich an den Professor erinnern, der nicht an ein vorherbestimmtes Karma glaubt, und dem dann "Frabato" prophezeit, daß er gegen Mitternacht des Abends am "Pulverturm" sein wird. Wenn der Professor es schaffen würde, nicht am Pulverturm zu sein, dann wäre es ein Hinweis darauf, daß es kein vorbestimmtes Karma gibt. Diese Herausforderung nimmt der Professor natürlich an und schwört sich auf keinen Fall sein Haus zu verlassen und schon gar nicht in die Nähe des Pulverturms zu kommen. Durch eine Verkettung verschiedener Umstände, in dereren Folge der Professor Besuch bekommt, mit dem Besuch in die Oper geht (in die Proszeniumloge), ziemlich einiges trinkt, auf dem nachhause Weg durch eigene Schuld in eine Rauferei hineingezogen wird und auf der Flucht dann am Pulverturm anlangt wo er dann von Frabato gerettet wird.

    >Mal abgesehen davon ob dieser Roman jetzt Quatsch ist oder nicht, wäre es doch interessant gewesen, diesen Weg zu rekonstruiren und mit Fotos zu dokumentieren.

    >>Reisebericht nach Opava - das Foto mit dem Hotel Imperial kann nicht aus Opava stammen da es in Opava und Umgebung kein Hotel Imperial gibt und auch keins gegeben hat !

    >Ich tippe da mal auf Prag.

    >Wahrscheinlich ist hier das Hotel gemeint, in dem sich Frabato vor seiner Flucht aufgehalten hat. Eine weitere Möglichkeit wäre das Hotel, wo Frabato "Selbstmord" begehen wollte. Ich werde mal den Autor des Artikels fragen, was er jetzt eigentlich genau gemeint hat.

    >Grüße von Paul.


  5. #5
    PA
    Gast

    Re: Frabato-Frage an Prometheus

    >Hallo Eckbert,

    >Schade, das macht es natürlich sehr viel schwieriger die Orginalschauplätze für diesen Roman zu finden, mal vorausgesetzt, daß sie überhaupt real existieren.

    >Vielen Dank für das Info,

    >Paul Allen.

    >>>Gibt es an der Wiener Staatsoper eine "Proszeniumsloge" ? Es könnte sich natürlich auch um einen allgemeinen Begriff handeln, sodaß es eine Loge dieser Art an jedem größeren Opern oder Festspielhaus gibt.

    >>In der Tat ist die Proszeniumloge ein Allgemein-Begriff.

    >>Das sind Logen rechts und/oder links neben dem Proszenium = vorderster Bühnenteil. Hinterer Bühnenteil = Postszenium

    >>Gruß Eckbert


  6. #6
    Prenti
    Gast

    War glaub ich doch Prag....

    >Im Frabato ist ja die Rede, dass er flüchten muss aus Deutschland nach seiner Auseinandersetzung mit der FOGC. Im Frabato am Ende ienes Kapitels steht der satz "eine stunde später brachte ihn der zug zurück in die hauptstadt seiner heimat" seine Heimat ist ja bekanntlich Tschechien und die Hauptstadt Prag. Im nächsten Kapitel lernt er dann in einem Cafe in dieser Stadt den Professor kennen. Da liegt die Vermutung doch sehr Nahe dass es sich um Prag handelt...

    >Alles Liebe

    >Prenti


  7. #7
    Azatoth
    Gast

    Re: Frabato-Frage an Prometheus

    >Hallo Paul,

    >den Pulverturm gibt es definitiv in Prag - er ist eine berühmte Sehenswürdigkeit.

    >Pulverturm

    >(tschech.:prasna brana; Platz der Republik, Altstadt; Metro-Station namesti republiky, Linie B; Straßenbahnlinien 5,14, 26 )

    >Wo sich schon im 13. Jh. einer der dreizehn Befestigungstürme der Prager Altstadt befand, wurde 1475 unter König Wladislaw II. Jagiello der Grundstein für den Pulverturm gelegt. Von Anfang an diente er eher repräsentativen Zwecken, lag er doch unmittelbar neben dem Königshof - wo sich heute das Repräsentationshaus erhebt - und waren andere Anlagen für die Verteidigung weitaus wichtiger. Baumeister des Turms war Matthias Rejsek. Mit der Aufgabe des Königshofes Ende des 15. Jahrhunderts blieb der Turm allerdings jahrhundertelang unvollendet. Seine zeitweilige Nutzung als Lager für Pulver gab ihm seinen heutigen Namen. Erst im 19. Jh. erhielt der ursprünglich spätgotische Turm seine heutige Gestalt im Stil der Neogotik mit Dach, Umgang und Netzgewölbe in der Durchfahrt (Architekt Josef Mocker). Der Turm ist 65 m hoch, über 180 Stufen sind bis zum Umgang zu erklimmen.

    >Die besten Grüße

    >Azatoth


  8. #8
    Paul Allen
    Gast

    Pulverturm in Prag.

    >Hallo Azatoth,

    >vielen Dank für dieses Info und für die sehr genaue Beschreibung.

    >Jetzt sind wir in dieser Hinsicht also einen Schritt weiter.

    >Falls jemand einen Prag Stadtplan bei der Hand hat, könnte er mal nachschauen, ob die Prager Oper in der Nähe liegt.

    >Dann können wir mal einen hypothetischen Weg konstruiren, wie der Professor zu Fuß gegangen sein könnte. Und das Ganze mit dem Fotoapparat festhalten.

    >Freundliche Grüße,

    >Paul Allen.


  9. #9
    T.M.
    Gast

    Re: Pulverturm in Prag.


    Als Antwort auf: Pulverturm in Prag. geschrieben von Paul Allen am 31. August 2000 22:51:27:


    >Hallo Azatoth,

    Schick mir bitte die Unterlagen vom Pulverturm in Prag,

    bitte aber in sehr gekürzter Form,

    muss nämlich ein 4 min Referat darüber halten.

    Vielen Dank im Vorraus.

    T.M.










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