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Thema: Nur eine kleine Frage....

  1. #1
    Erimias
    Gast

    Nur eine kleine Frage....

    >Hallo zusammen

    >Was ist eigentlich der grosse unterschied zu Tarot und Runen.

    >Welche ist für den Anfang verständlicher?

    >Hoffe ihr könnt mir helfen.

    >Gruss Erimias


  2. #2
    Radulf
    Gast

    Re: Nur eine kleine Frage....

    >Hallo Erimias!

    >>Was ist eigentlich der grosse unterschied zu Tarot und Runen.<

    >Zunächst: Die Runen entstammen der westlichen Tradition (germanisch), die Tarot-Karten der Östlichen (sehr wahrscheinlich ägyptischen Ursprungs). Aber: Beide funktionieren nach dem selben, universellen Prinzip: Es gibt keinen „Zufall“ im normalen Verständnis! Sondern nur im eigentlichen Sinne des Wortes: Es „fällt Dir zu“ – aber eben nicht zufällig!

    >Das Runen-Alphabet „Futhark“ besteht aus 24 Runen die ursprünglich ausschließlich für religiöse Inschriften verwendet wurden (werden durften?). In manchen Ländern erweiterten sie sich auf 28 Zeichen. In Skandinavien, wo es später auch zur Abfassung von Handschriften verwendet wurde, verkürzte es sich durch Vereinfachung auf 16 Zeichen. Man vermutet, daß sie sich einerseits aus einer Bildschrift – ähnlich den Hieroglyphen - andererseits aus einem Los-Orakel entwickelten, das aus „Stöckchen“ bestand welche man warf und deutete. Als Orakel werden heute 24 Zeichen und ein leerer Stein verwendet, was durchaus als Verwandtschaft zu den 22 Karten und der 0 (Narr) der großen Arkana des Tarot gesehen werden kann.

    >Das Tarot hat eine lange, lange Entwicklung und eine weite Verbreitung hinter sich. Auf seinem Weg durch die Zeit haben sich die Symbole vieler Generationen und Kulturen darin verewigt. Sein Ursprung verliert sich im Dunkel der Geschichte, doch vermutet man, daß es aus der Gegend um Ägypten/Sumer stammt, doch wer will das mit Gewißheit sagen . . .? Inzwischen kann man es wohl mit recht als „Welt-Kultur-Erbe“ bezeichnen. Das hat den Vorteil, daß es mit der Gefühlswelt der meisten Menschen kompatibel ist und meist leicht zu erfühlen und zu verstehen ist.

    >>Welche ist für den Anfang verständlicher?<

    >Generell würde ich sagen: Halte Dich an die Traditionen Deiner eigenen Heimat, denn sie dürften Deinem Gefühl und Verständnis näher liegen. Doch in diesem speziellen Fall ist Dir wohl mit den Karten doch eher geholfen, da es ein breites Informationsangebot zu Tarot gibt und somit im Grunde „für jeden was dabei ist“.

    > Als Einstieg vielleicht das „Rider-Tarot“ in Kombination mit dem Klassiker „Arbeitsbuch zum Tarot“ von Hajo Banzhaf? Es ist weitestgehend „Ideologie-Neutral“ und leicht verständlich - im Gegensatz zu Aleister Crowley o.ä.. Ich selbst habe z.B. das „Tarot der weißen Frauen“ für mich entdeckt, aber das ist eine persönliche Entwicklung gewesen – finde die Deine. Aber Vorsicht: Trau-schau-wem! Der Teufel sitzt bekannter Maßen im Detail: In der großen Arkana des „Rider-Tarot“ ist z.B. die Karte der „Kraft“(8) und die Karte der „Gerechtigkeit“(11) zum klassischen Tarot vertauscht!

    >Oder:

    >Hajo Banzhaf deutet die Element-Symbole des Tarot wie folgt:

    >Stäbe - Feuer

    >Schwerter - Luft

    >Pentakel - Erde

    >Kelche - Wasser

    >Als ich das gelesen hatte, verstand ich die Welt nicht mehr! Seit Jahren beschäftige ich mich nun schon mit Symbolismus und mein Gefühl und Verstand sagten mir sofort: Stäbe = Luft, Schwerter = Feuer! Und nun rate mal, wer meine Welt wieder zurecht gerückt und mir meinen „Seelenfrieden“ wieder gegeben hat?(. . . na ja, so schlimm war`s dann doch nicht . . .)

    >Franz Bardon! Schon auf der zweiten Seite seines ersten Buches „Der Weg zum wahren Adepten“ schreibt er:

    >„Über dieses große geheime Wissen der Elemente wird auch schon im ältesten Buche der Weisheit, im Tarot, geschrieben, in dem die erste Karte den Magier darstellt, der auf das Wissen und die Beherrschung der Elemente hinweist. Auf dieser ersten Karte symbolisieren:

    >Das Schwert das Element des Feuers,

    >der Stab das Element der Luft,

    >der Becher das Element des Wassers

    >und die Münzen das Element der Erde.“

    >. . .wie beruhigend!

    >Ich will Dich nicht unnötig verunsichern, sondern nur sagen: Hinterfrage was Du lernst, traue Deiner Intuition und mache Dir selbst ein Bild! Denn: DU bist das Zentrum DEINES Universums und die Regelnd DIESES Universums gilt es zu erlernen!

    >

    >>Hoffe ihr könnt mir helfen.<

    >Ich hoffe ich konnte Dir helfen.

    >Gruß Radulf!


  3. #3
    A.
    Gast

    Re: Nur eine kleine Frage....

    >gut ,sehr gut ...man findet selten solche beiträge !

    >A.

    >Hallo Erimias!

    >>>Was ist eigentlich der grosse unterschied zu Tarot und Runen.<

    >>Zunächst: Die Runen entstammen der westlichen Tradition (germanisch), die Tarot-Karten der Östlichen (sehr wahrscheinlich ägyptischen Ursprungs). Aber: Beide funktionieren nach dem selben, universellen Prinzip: Es gibt keinen „Zufall“ im normalen Verständnis! Sondern nur im eigentlichen Sinne des Wortes: Es „fällt Dir zu“ – aber eben nicht zufällig!

    >>Das Runen-Alphabet „Futhark“ besteht aus 24 Runen die ursprünglich ausschließlich für religiöse Inschriften verwendet wurden (werden durften?). In manchen Ländern erweiterten sie sich auf 28 Zeichen. In Skandinavien, wo es später auch zur Abfassung von Handschriften verwendet wurde, verkürzte es sich durch Vereinfachung auf 16 Zeichen. Man vermutet, daß sie sich einerseits aus einer Bildschrift – ähnlich den Hieroglyphen - andererseits aus einem Los-Orakel entwickelten, das aus „Stöckchen“ bestand welche man warf und deutete. Als Orakel werden heute 24 Zeichen und ein leerer Stein verwendet, was durchaus als Verwandtschaft zu den 22 Karten und der 0 (Narr) der großen Arkana des Tarot gesehen werden kann.

    >>Das Tarot hat eine lange, lange Entwicklung und eine weite Verbreitung hinter sich. Auf seinem Weg durch die Zeit haben sich die Symbole vieler Generationen und Kulturen darin verewigt. Sein Ursprung verliert sich im Dunkel der Geschichte, doch vermutet man, daß es aus der Gegend um Ägypten/Sumer stammt, doch wer will das mit Gewißheit sagen . . .? Inzwischen kann man es wohl mit recht als „Welt-Kultur-Erbe“ bezeichnen. Das hat den Vorteil, daß es mit der Gefühlswelt der meisten Menschen kompatibel ist und meist leicht zu erfühlen und zu verstehen ist.

    >>>Welche ist für den Anfang verständlicher?<

    >>Generell würde ich sagen: Halte Dich an die Traditionen Deiner eigenen Heimat, denn sie dürften Deinem Gefühl und Verständnis näher liegen. Doch in diesem speziellen Fall ist Dir wohl mit den Karten doch eher geholfen, da es ein breites Informationsangebot zu Tarot gibt und somit im Grunde „für jeden was dabei ist“.

    >> Als Einstieg vielleicht das „Rider-Tarot“ in Kombination mit dem Klassiker „Arbeitsbuch zum Tarot“ von Hajo Banzhaf? Es ist weitestgehend „Ideologie-Neutral“ und leicht verständlich - im Gegensatz zu Aleister Crowley o.ä.. Ich selbst habe z.B. das „Tarot der weißen Frauen“ für mich entdeckt, aber das ist eine persönliche Entwicklung gewesen – finde die Deine. Aber Vorsicht: Trau-schau-wem! Der Teufel sitzt bekannter Maßen im Detail: In der großen Arkana des „Rider-Tarot“ ist z.B. die Karte der „Kraft“(8) und die Karte der „Gerechtigkeit“(11) zum klassischen Tarot vertauscht!

    >>Oder:

    >>Hajo Banzhaf deutet die Element-Symbole des Tarot wie folgt:

    >>Stäbe - Feuer

    >>Schwerter - Luft

    >>Pentakel - Erde

    >>Kelche - Wasser

    >>Als ich das gelesen hatte, verstand ich die Welt nicht mehr! Seit Jahren beschäftige ich mich nun schon mit Symbolismus und mein Gefühl und Verstand sagten mir sofort: Stäbe = Luft, Schwerter = Feuer! Und nun rate mal, wer meine Welt wieder zurecht gerückt und mir meinen „Seelenfrieden“ wieder gegeben hat?(. . . na ja, so schlimm war`s dann doch nicht . . .)

    >>Franz Bardon! Schon auf der zweiten Seite seines ersten Buches „Der Weg zum wahren Adepten“ schreibt er:

    >>„Über dieses große geheime Wissen der Elemente wird auch schon im ältesten Buche der Weisheit, im Tarot, geschrieben, in dem die erste Karte den Magier darstellt, der auf das Wissen und die Beherrschung der Elemente hinweist. Auf dieser ersten Karte symbolisieren:

    >>Das Schwert das Element des Feuers,

    >>der Stab das Element der Luft,

    >>der Becher das Element des Wassers

    >>und die Münzen das Element der Erde.“

    >>. . .wie beruhigend!

    >>Ich will Dich nicht unnötig verunsichern, sondern nur sagen: Hinterfrage was Du lernst, traue Deiner Intuition und mache Dir selbst ein Bild! Denn: DU bist das Zentrum DEINES Universums und die Regelnd DIESES Universums gilt es zu erlernen!

    >>

    >>>Hoffe ihr könnt mir helfen.<

    >>Ich hoffe ich konnte Dir helfen.

    >>Gruß Radulf!


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