Ergebnis 1 bis 8 von 8

Thema: Überlegung

  1. #1
    Andross
    Gast

    Überlegung

    >DU bist wie deine tiefen drängende Wünsche

    >Wie deine Wünsche ,so ist dein Wille

    >Wie dein Wille, so ist deine Tat

    >und wie deine Tat , so ist dein Schicksal

    >Upanischaden


  2. #2
    Musa
    Gast

    Re: Überlegung

    >>DU bist wie deine tiefen drängende Wünsche

    >>Wie deine Wünsche ,so ist dein Wille

    >>Wie dein Wille, so ist deine Tat

    >>und wie deine Tat , so ist dein Schicksal

    >>Upanischaden

    >Achte auf deine Gedanken, denn sie werden zu deinen Worten.

    >Achte auf deine Worte, denn sie werden zu deinen Taten.

    >Achte auf die Taten, denn sie werden zu deinem Charakter.

    >Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal sein.

    >Talmud


  3. #3
    Werner
    Gast

    Re: Überlegung und eine Boshaftigkeit...

    >>>DU bist wie deine tiefen drängende Wünsche

    >>>Wie deine Wünsche ,so ist dein Wille

    >>>Wie dein Wille, so ist deine Tat

    >>>und wie deine Tat , so ist dein Schicksal

    >>>Upanischaden

    >>Achte auf deine Gedanken, denn sie werden zu deinen Worten.

    >>Achte auf deine Worte, denn sie werden zu deinen Taten.

    >>Achte auf die Taten, denn sie werden zu deinem Charakter.

    >>Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal sein.

    >>Talmud

    >Die Unschuld des Werdens spricht: Achte auf gar nichts! Das macht frei!

    >

    >Werner


  4. #4
    WB
    Gast

    Re: Überlegung und eine Boshaftigkeit...

    >>>>DU bist wie deine tiefen drängende Wünsche

    >>>>Wie deine Wünsche ,so ist dein Wille

    >>>>Wie dein Wille, so ist deine Tat

    >>>>und wie deine Tat , so ist dein Schicksal

    >>>>Upanischaden

    >>>Achte auf deine Gedanken, denn sie werden zu deinen Worten.

    >>>Achte auf deine Worte, denn sie werden zu deinen Taten.

    >>>Achte auf die Taten, denn sie werden zu deinem Charakter.

    >>>Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal sein.

    >>>Talmud

    >>Die Unschuld des Werdens spricht: Achte auf gar nichts! Das macht frei!

    >>

    >>Werner

    >Die Unschuld aber will sich erkennen und Schuld erleben.

    >Schuld führt zu Unfreiheit.

    >Unfreiheit lässt Freiheit erstreben.

    >So achte auf deine Gedanken, denn...

    >WB


  5. #5
    WB
    Gast

    Re: Unschuld des Werdens

    >Hallo,

    >Werners Formulierung „Unschuld des Werdens“ löste bei mir eine wahre Gedankenflut aus. Hier nun, ganz kurz gefasst, meine Gedankengänge:

    >

    >Die „Unschuld des Werdens“ ist irgendwie bekannt aus Literatur, Film, Funk und Fernsehen. Für einige Erzieher ist sie Ausgangspunkt für ihr System (ohne Gängelung, Anordnungen, Befehle; aus eigenem Antrieb mit frei gewählten Methoden zu frei gewählten Zielen).

    >Die Frage, ob es die „Unschuld des Werdens“ im „wirklichen Leben“ überhaupt gibt, wird oft übersehen. Denn ist die besagte „Unschuld“ nur ein Gedankengebilde, das einem Wunschdenken entsprungen ist, dann würde dies bereits viele Schwierigkeiten im menschlichen Miteinander erklären.

    >Eine „Unschuld des Werdens“ habe ich noch nicht beobachten können. Dort, wo ich sie vermutet hatte, musste ich nach Jahren (Jahrzehnten) meine Ansicht ändern.

    >Auch wenn das Empfinden einer Schuld sehr vom Einzelnen abhängt entwickelt sich unser Leben doch auch im Spannungsfeld von Schuld und Unschuld. Das gehört zum Reifen.

    >

    >Über Mitteilungen, wie die Formulierung „Unschuld des Werdens“ auf andere wirkt, würde ich mich freuen; auch über die Frage, ob ein „unschuldiges Werden“ beim Aufstieg nach Bardon möglich ist, welcher „unschuldig werden“ mit zum Ziel hat.

    >Mit freundlichen Grüßen

    >WB


  6. #6
    Marten
    Gast

    Re: Unschuld des Werdens

    >>Hallo,

    >>Werners Formulierung „Unschuld des Werdens“ löste bei mir eine wahre Gedankenflut aus. Hier nun, ganz kurz gefasst, meine Gedankengänge:

    >>

    >>Die „Unschuld des Werdens“ ist irgendwie bekannt aus Literatur, Film, Funk und Fernsehen. Für einige Erzieher ist sie Ausgangspunkt für ihr System (ohne Gängelung, Anordnungen, Befehle; aus eigenem Antrieb mit frei gewählten Methoden zu frei gewählten Zielen).

    >Aso _diese_ Unschuld gibt es meiner Meinung nach nicht - daran hat vielleicht Rousseau mit seinem Emile geglaubt aber menschliche Beziehungen (betrachtet man es mal auf dieser Ebene) sind a priori nicht frei von Macht-Gefällen, so daß es nicht die Frage ist, ob es diese überhaupt gibt, sondern vielmehr wie und vor allem wozu diese zu gebrauchen sind. Erzieherisches Wirken OHNE eine Form der bestimmenden Einflußnahme gibt es demnach nicht - was nicht heißen soll, daß diese ausschließlich negative Konsequenzen mit sich trägt.

    >>Die Frage, ob es die „Unschuld des Werdens“ im „wirklichen Leben“ überhaupt gibt, wird oft übersehen. Denn ist die besagte „Unschuld“ nur ein Gedankengebilde, das einem Wunschdenken entsprungen ist, dann würde dies bereits viele Schwierigkeiten im menschlichen Miteinander erklären.

    >>Eine „Unschuld des Werdens“ habe ich noch nicht beobachten können. Dort, wo ich sie vermutet hatte, musste ich nach Jahren (Jahrzehnten) meine Ansicht ändern.

    >>Auch wenn das Empfinden einer Schuld sehr vom Einzelnen abhängt entwickelt sich unser Leben doch auch im Spannungsfeld von Schuld und Unschuld. Das gehört zum Reifen.

    >Ich glaube Werner wollte gar nicht auf irgendwelche Fragen von Schuld oder Unschuld hinaus - unter der "Unschuld des Werdens" verstehe ich den "vitalen" Teil der Entwicklung jedes Menschen, der sich herzlich wenig um irgendwelche Ratschläge oder Weisheiten kümmert, eben weil er "unschuldig" -sprich nur auf sich selbst bezogen- und eben nicht bezugnehmend auf Schuld oder Unschuld ist.

    >Werner - bitte korrigiere mich!! :-)

    >Liebe Grüsse,

    >Marten


  7. #7
    WB
    Gast

    Re: Unschuld des Werdens

    >Lieber Marten,

    >sicher ging es Werner darum, mit seinem Beitrag auf geist- und humorvolle Weise (tiefstapelnd nennt er dies ‚Boshaftigkeit’) die Enge eines Denksystems aufzuzeigen, zu durchbrechen und zu erweitern.

    >Eine weitere Ergänzung des Spruches im Sinne der ersten Stufe des „Adepten“ wäre da noch sinnvoll, jedoch kennt (=lebt) sie ja jeder Praktizierende selbst.

    >Meine Gedanken setzten sich aber auch bei der Formulierung „Unschuld des Werdens“ (Nietzsche?) ganz unphilosophisch in Bewegung. Denn der Begriff scheint ja auch außerhalb der Philosophie im ganz gewöhnlichen Alltag bei ganz gewöhnlichen Leuten verbreitet zu sein.

    >Denken kann man da zum Beispiel

    >- mehr oder weniger verständnisvoll lächelnd an den kleinen Familientyrannen von nebenan, der als vom Himmel gekommenes Engelchen von seinen Eltern abgöttisch umsorgt wird,

    >- an Gestalten der Literatur von Parzival über das Gretchen bis zu den Romanfiguren Ganghofers (au!),

    >- an Filmhelden/innen angefangen bei den Heimatfilmen der fünfziger Jahre bis hin zu gewissen amerikanischen Serien,

    >- und sogar an die Werbung. Nutzt diese nicht unser Bedürfnis nach Unschuld, Unberührtheit, Reinheit aus und hat Erfolg damit, was man beispielsweise allein schon beim enormen Verbrauch von Mineralwasser sehen kann?

    >Es ist schön, dass die Zeit zu Ende geht, in der man den Menschen als „in Sünde empfangen und geboren“ sieht (und deshalb eine seligmachende Einrichtung benötigt). Das Extrem am anderen Ende der Skala ist aber auch problematisch!

    >Bei Menschen, die nach dem Stufenplan Bardons arbeiten (wollen), kann in diesem Zusammenhang die Frage nach dem „unschuldigen Werden“ auftauchen: Ist es effektiver, wenn ich mich „von der Welt unbefleckt“ halte, mich am besten ganz in eine klosterähnliche Umgebung zurückziehe, um dort ungestört die Übungen zu absolvieren? Welche Erfahrungen haben da Leute gemacht, die dies probiert haben? Oder gehört der „Alltag als Übung“ zum festen Bestandteil des Stufenlehrgangs und ist der Rückzug vom Alltag nur für ganz bestimmte Übungsabschnitte sinnvoll?

    >Vorerst mal so viel, besten Dank für deinen Beitrag und

    >freundliche Grüße

    >WB


  8. #8
    John R.
    Gast

    Re: Unschuld des Werdens

    >

    >>Bei Menschen, die nach dem Stufenplan Bardons arbeiten (wollen), kann in diesem Zusammenhang die Frage nach dem „unschuldigen Werden“ auftauchen: Ist es effektiver, wenn ich mich „von der Welt unbefleckt“ halte, mich am besten ganz in eine klosterähnliche Umgebung zurückziehe, um dort ungestört die Übungen zu absolvieren? Welche Erfahrungen haben da Leute gemacht, die dies probiert haben? Oder gehört der „Alltag als Übung“ zum festen Bestandteil des Stufenlehrgangs und ist der Rückzug vom Alltag nur für ganz bestimmte Übungsabschnitte sinnvoll?

    >>Vorerst mal so viel, besten Dank für deinen Beitrag und

    >>freundliche Grüße

    >>WB

    >Hallo

    >Ich empfehle hier jedem einmal gründlich über die Formulierung nachzudenken, mit der Franz Bardon Dr. MK anfangs als Schüler ablehnte:

    >Er wäre zu jung, hätte noch keine Sünden begangen und somit kein Reservoir an Kräften, aus dem er für die Entwicklung schöpfen könnte...

    >Strengt euch an, da steckt viel dahinter !!!!

    >Aber bitte nicht falsch verstehen, es heißt nicht, daß man eine total verderbte, amoralische Kreatur sein sollte, um aufsteigen zu können !!!!

    >Das ist ein großer Denkfehler und deshalb erwähne ich das hier auch in aller Dringlichkeit..

    >Die Lösung steckt woanders !!

    >Na, nun strengt euch mal an :-)

    >JohnR

    >PS: Kleiner Hinweis noch *g*

    >Schwarzer Seelenspiegel, Methoden zur Herstellung des elem. Gleichgewichtes in der 2. Stufe, Entwicklung der Kräfte, etc...

    >Diejenigen unter euch, die alle Vorsteher der Erdgürtelzone und ihre Eigenschaften im Schlaf aufsagen können *g* werden vielleicht einen Hinweis finden. Huch, jetzt habe ich es schon fast verraten *ggg*

    >Alles Gute


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