>Hallo!
>Ich schreibe diesen Text weil ich ziemlich verzweifelt bin.
>Ich kenne Bardons Bücher schon seit längerem, und habe immer mal wieder Phasen gehabt, in denen ich praktizierte. Seit einiger Zeit aber scheint mir meine Willenskraft abhanden gekommen zu sein.
>Doch das ist noch nicht alles (schön wärs!).
>Da mir die Praxis oft fehlt, fange ich wieder und wieder an, zu versuchen, in die Übungen "hineinzugelangen". Doch jedesmal manifestieren sich ziemliche Probleme, jedesmal verfalle ich in Handlungsweisen, die mich nicht nur wieder weg vom Weg bringen, sondern auch für mein sonstiges Privatleben immer schlimmere Folgen annehmen. Wenn es so weiter geht, kostet mich das die Beziehung, ja wahrscheinlich sogar die Existenz.
>Darunter leidet auch mein Selbstwertgefühl. Obwohl ich dagegen ankämpfe, scheint es sich um eine Art "Zwanghaftigkeit" zu handeln.
>Gibt es da einen Zusammenhang mit dem Praktizieren Bardons Übungen?
>Denn immer, wenn ich mich halbwegs auf einem "unesoterischen" Lebensablauf einpendele, bekomme ich diese "Schattenseiten" meines Ichs relativ gut in den Griff. Jedoch lebe ich dann im ständigen Frust, meine Zeit zu vergeuden und mich nicht um meine geistige Entwicklung zu kümmern.
>Ich bin wirklich ziemlich verzweifelt, gibt es irgendwelche "psychischen" Tricks, Kniffe oder Methoden, um vor den allzu dunklen Seiten des Ichs geschützt Leben zu können? Und kommt mir jetzt nicht mit dem Seelenspiegel oder irgendwelchen Bauernregeln für Halbpsychiater! Das hat alles nix genützt...
>In Hoffnung auf Hilfe,
>ANONYMUS



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