Ergebnis 1 bis 8 von 8

Thema: Okkultisten-Hans im Glück.

  1. #1
    PA
    Gast

    Okkultisten-Hans im Glück.

    >Liebe Leute,

    >wir alle kennen diese gewissen Eso-bücher, man bräuchte also nicht mehr lange darüber zu diskutieren.

    >Trotzdem habe ich heute ein solches Beispiel wiedermal in die Hände bekommen und mich juckt es einfach in den Fingern, einige kleine Kommentare dazu abzugeben. Es ist egal, aus welchem Buch der Text stammt, darum geht es mir ja nicht.

    >Also los.

    >Zuerst erfahren wir, was ein erfolgreiches Leben ist:

    >*** Erfolgreich sein bedeutet, ein glückliches Leben zu führen, ein Leben mit wahren Freunden, ein Leben ohne Zwang***

    >Gottseidank, ich dachte schon, ich müsste mich anstrengen, um meine Ziele im Leben zu erreichen, welche Erleichterung.

    >***- ohne den Zwang, den du dir oft unbewusst selbst gesetzt hast. Denn du weisst nun, dass dir niemand anderer Grenzen setzen kann - nur du selbst.***

    >EEEEEEcht? NIEMAND? GAR NIEMAND? Naja der Boss soll morgen noch mal antanzen, dem werde ich das mal gründlich erklären, hä, ich werde ihm das Buch mitnehmen und die Textstelle um die Ohren ...

    >***, nur du selbst. Du wirst spüren, wie beflügelt und leicht du deine täglichen Aufgaben angehst und sie meisterst, wenn du erst einmal gelernt hast loszulassen von den Vorstellungen, was du noch tun musst. Loslassen von den täglichen Zwängen, die nur du dir auferlegst. Dich kann ja niemand zwingen - du alleine errichtest dir deine Grenzen. Deshalb ist das Loslassen von althergebrachten Vorstellungen, von fixen Ideen ein Baustein zu deinem Erfolg. Du kannst deine Stärke spüren, deine Kräfte fliessen frei, und Harmonie durchströmt dich, wenn du loslassen kannst, UND DAS IST LERNBAR***

    >AAAAAAA Jaaaa, LOSLASSEN, super das ist genial. Ich werde diese ganze Sch. einfach loslassen, die können mich mal ...

    >Nur blöd, dass gerade mein Kühlschrank leer ist, hm, blöder Zufall, hmm, ich sollte vielleicht was einkaufen gehen. HALT; NEIN, ich brauche nur loszulassen und das Problem wird sich von selbst lösen. Sicherlich: einfach loslassen.

    >Eigentlich müsste ich auch noch Miete einzahlen gehen, aber nein, diese ganzen Zwänge können mich mal; aus; vorbei. Weg damit. Niemand anderer kann mir Grenzen setzen; wenn die was von mir wollen, mach ich einfach nicht auf; niemand kann mich zwingen aufzumachen. Niemand.

    >***Eine tiefe innere Ruhe umgibt dich - der Gedanke, dass du es selbst in der Hand hast, wie dein Leben verlaufen wird, wie gross dein Erfolg sein wird, macht dich sicher und frei. Du vertraust auf deine Kraft, auf die unerschöpfliche Energiequelle in deinem Innerern, die du durch ständige Arbeit an dir freigesetzt hast.***

    >Ja, super, ich bin THE KING, ich bin der Beste, ich kann ALLES erreichen was ich will. Ich brauche keinen Finger dazu zu rühren. Wieso kommt denn jetzt plötzlich das Wort "Arbeit" in dem Text vor? Das ist sicherlich nur eine Verwechslung, eine Art Druckfehler, ..., (grübel), oder wahrscheinlich muss man es SYMBOLISCH auslegen. Ja genau, so ist das: symbolische Arbeit, das ists.

    >(20 Seiten später im Text des Buches.)

    >

    >***"Ihr müsst mehr Methode in euer Leben bringen. Gott selbst erschuf die Ordnung. Die Sonne scheint bis zum Abend und die Sterne funkeln bis zum Morgen." (Yogananda)

    >Das Wort "Kosmos" bedeutet Ordnung und das sagt uns, dass im Universum jemand ist, der Ordnung geschaffen hat.

    >...

    >Wenn du ein Kosmisches Bewusstsein haben willst, musst du dich den kosmischen Gesetzen einordnen.***


    >Was isn das jetzt plötzlich fürn Zeugs? Jetzt ham wir doch gerade gelernt, dass es keine Zwänge gibt und jetzt plötzlich dieser Orndungs-Müll. Ich habs. Wahrscheinlich habe ich das Buch verwechselt, es ist ein anderes Buch.

    >[Kontrolle des Buches]

    >Nein komisch, es ist immer noch dasselbe Buch. Hmm. Das ist jetzt aber schon ein bischen komisch. Das verstehe ich jetzt aber nicht so ganz. (Grübel)

    >Die Bank hat ja noch offen, da könnte ich mal inzwischen die Miete überweisen, und dann nebenan ein paar Lebensmittel einkaufen. Ja, das ist eine gute Idee.

    >[Später am Abend wird weitergelesen.]

    >

    >***Die Tatsache, dass du das hier liest, drückt klar deinen Wunsch nach einer Weiterentwicklung im Sinne der Evolution aus ...***

    >Ja, stimmt schon, im Prinzip richtig.

    >***Alles, was dazu notwendig ist, besitzt du bereits es muss überhaupt nichts neues dazukommen.***

    >ECHT !?!?!?

    >***Alles was du brauchst, hast du bereits seit deiner Geburt, nämlich die Fähigkeit zu immaginieren. *** usw usw

    >Super, das ist wieder genial. Es ist doch ein gutes Buch. Und diese Doofköppe im FB Forum behaupten doch tatsächlich, das man sich hinsetzen und üben muss. Naja, ich hab mirs doch gleich gedacht ... (grübel; lächelt glücklich, verzückt)


  2. #2
    NaJa ......
    Gast

    Re: Okkultisten-Hans im Glück.

    >>Liebe Leute,

    >>wir alle kennen diese gewissen Eso-bücher, man bräuchte also nicht mehr lange darüber zu diskutieren.

    >>Trotzdem habe ich heute ein solches Beispiel wiedermal in die Hände bekommen und mich juckt es einfach in den Fingern, einige kleine Kommentare dazu abzugeben. Es ist egal, aus welchem Buch der Text stammt, darum geht es mir ja nicht.

    >>Also los.

    >>Zuerst erfahren wir, was ein erfolgreiches Leben ist:

    >>*** Erfolgreich sein bedeutet, ein glückliches Leben zu führen, ein Leben mit wahren Freunden, ein Leben ohne Zwang***

    >>Gottseidank, ich dachte schon, ich müsste mich anstrengen, um meine Ziele im Leben zu erreichen, welche Erleichterung.

    >>***- ohne den Zwang, den du dir oft unbewusst selbst gesetzt hast. Denn du weisst nun, dass dir niemand anderer Grenzen setzen kann - nur du selbst.***

    >>EEEEEEcht? NIEMAND? GAR NIEMAND? Naja der Boss soll morgen noch mal antanzen, dem werde ich das mal gründlich erklären, hä, ich werde ihm das Buch mitnehmen und die Textstelle um die Ohren ...

    >>***, nur du selbst. Du wirst spüren, wie beflügelt und leicht du deine täglichen Aufgaben angehst und sie meisterst, wenn du erst einmal gelernt hast loszulassen von den Vorstellungen, was du noch tun musst. Loslassen von den täglichen Zwängen, die nur du dir auferlegst. Dich kann ja niemand zwingen - du alleine errichtest dir deine Grenzen. Deshalb ist das Loslassen von althergebrachten Vorstellungen, von fixen Ideen ein Baustein zu deinem Erfolg. Du kannst deine Stärke spüren, deine Kräfte fliessen frei, und Harmonie durchströmt dich, wenn du loslassen kannst, UND DAS IST LERNBAR***

    >>AAAAAAA Jaaaa, LOSLASSEN, super das ist genial. Ich werde diese ganze Sch. einfach loslassen, die können mich mal ...

    >>Nur blöd, dass gerade mein Kühlschrank leer ist, hm, blöder Zufall, hmm, ich sollte vielleicht was einkaufen gehen. HALT; NEIN, ich brauche nur loszulassen und das Problem wird sich von selbst lösen. Sicherlich: einfach loslassen.

    >>Eigentlich müsste ich auch noch Miete einzahlen gehen, aber nein, diese ganzen Zwänge können mich mal; aus; vorbei. Weg damit. Niemand anderer kann mir Grenzen setzen; wenn die was von mir wollen, mach ich einfach nicht auf; niemand kann mich zwingen aufzumachen. Niemand.

    >>***Eine tiefe innere Ruhe umgibt dich - der Gedanke, dass du es selbst in der Hand hast, wie dein Leben verlaufen wird, wie gross dein Erfolg sein wird, macht dich sicher und frei. Du vertraust auf deine Kraft, auf die unerschöpfliche Energiequelle in deinem Innerern, die du durch ständige Arbeit an dir freigesetzt hast.***

    >>Ja, super, ich bin THE KING, ich bin der Beste, ich kann ALLES erreichen was ich will. Ich brauche keinen Finger dazu zu rühren. Wieso kommt denn jetzt plötzlich das Wort "Arbeit" in dem Text vor? Das ist sicherlich nur eine Verwechslung, eine Art Druckfehler, ..., (grübel), oder wahrscheinlich muss man es SYMBOLISCH auslegen. Ja genau, so ist das: symbolische Arbeit, das ists.

    >>(20 Seiten später im Text des Buches.)

    >>

    >>***"Ihr müsst mehr Methode in euer Leben bringen. Gott selbst erschuf die Ordnung. Die Sonne scheint bis zum Abend und die Sterne funkeln bis zum Morgen." (Yogananda)

    >>Das Wort "Kosmos" bedeutet Ordnung und das sagt uns, dass im Universum jemand ist, der Ordnung geschaffen hat.

    >>...

    >>Wenn du ein Kosmisches Bewusstsein haben willst, musst du dich den kosmischen Gesetzen einordnen.***


    >>Was isn das jetzt plötzlich fürn Zeugs? Jetzt ham wir doch gerade gelernt, dass es keine Zwänge gibt und jetzt plötzlich dieser Orndungs-Müll. Ich habs. Wahrscheinlich habe ich das Buch verwechselt, es ist ein anderes Buch.

    >>[Kontrolle des Buches]

    >>Nein komisch, es ist immer noch dasselbe Buch. Hmm. Das ist jetzt aber schon ein bischen komisch. Das verstehe ich jetzt aber nicht so ganz. (Grübel)

    >>Die Bank hat ja noch offen, da könnte ich mal inzwischen die Miete überweisen, und dann nebenan ein paar Lebensmittel einkaufen. Ja, das ist eine gute Idee.

    >>[Später am Abend wird weitergelesen.]

    >>

    >>***Die Tatsache, dass du das hier liest, drückt klar deinen Wunsch nach einer Weiterentwicklung im Sinne der Evolution aus ...***

    >>Ja, stimmt schon, im Prinzip richtig.

    >>***Alles, was dazu notwendig ist, besitzt du bereits es muss überhaupt nichts neues dazukommen.***

    >>ECHT !?!?!?

    >>***Alles was du brauchst, hast du bereits seit deiner Geburt, nämlich die Fähigkeit zu immaginieren. *** usw usw

    >>Super, das ist wieder genial. Es ist doch ein gutes Buch. Und diese Doofköppe im FB Forum behaupten doch tatsächlich, das man sich hinsetzen und üben muss. Naja, ich hab mirs doch gleich gedacht ... (grübel; lächelt glücklich, verzückt)

    >.... irgendwas verstehe ich jetzt nicht so ganz:

    >Es heisst:

    >*Wem es ernstlich um seine eigene Entwicklung geht,

    >wer dieses heilige Wissen nicht nur aus purer Neugierde verfolgt

    >und nicht nur die Befriedigung seiner Begierden sucht,

    >der wird in diesem Werk den richtigen Führer der Einweihung suchen*

    >Paul Allen ??? Hast Du ein anderes Buch gelesen als

    >Der Weg zum wahren Adepten

    >von Franz Bardon ???

    >Lehrt Franz Bardon einen Stab zu brechen über alle anderen esoterischen-spirituellen Themen ??

    >Sorry, aber irgendwie befremdet mich Dein Posting.

    >Petra


  3. #3
    Paul Allen
    Gast

    Re: Okkultisten-Hans im Glück.

    >Hallo Petra,

    >schön wieder mal was von dir zu hören !

    >>Es heisst:

    >>*Wem es ernstlich um seine eigene Entwicklung geht,

    >>wer dieses heilige Wissen nicht nur aus purer Neugierde verfolgt

    >>und nicht nur die Befriedigung seiner Begierden sucht,

    >>der wird in diesem Werk den richtigen Führer der Einweihung suchen*

    >>Paul Allen ??? Hast Du ein anderes Buch gelesen als

    >>Der Weg zum wahren Adepten

    >>von Franz Bardon ???

    >>Lehrt Franz Bardon einen Stab zu brechen über alle anderen esoterischen-spirituellen Themen ??

    >Bei meinem posting ging es mir gar nicht um Franz Bardon und seine Werke. Kritik löst meistens Befremden oder zumindest Unbehagen bei vielen Menschen aus. Ich allerdings finde Kritik ziemlich wichtig. Und zwar für den, der kritisiert wird, als auch für den Kritisierenden. Durch Kritik wird auf Unzulänglichkeiten oder zumindest ungenaue Ausdrucksweise der Mitmenschen hingewiesen, oder darauf, dass man selbst eine Mitteilung der Mitmenschen noch nicht richtig verstanden hat oder nicht einordnen kann.

    >Du bist wahrscheinlich der Ansicht, dass ich jedem Menschen, seine bzw. jeder Richtung ihre Meinung lassen soll und sie nicht hier öffentlich lächerlich machen soll. Der Lächerlichkeit preisgeben ist allerdings eine sehr scharfe Art der Kritik.

    >Ich lasse natürlich jedem Menschen seine Meinung und respektiere viele Denkrichtungen, das geht aber nicht soweit, dass ich mich nicht äussere, wenn ich was nicht so gut finde. Ist dir schon mal aufgefallen, dass Menschen viel Zeit damit verbringen um über unterschiedliche Standpunkte zu reden? Das ist sehr wichtig. Es kommt allerdings auf den Stil an, wie man sowas macht. Wenn man weiterkommen will, dann muss man ein gewisses Mass an Ehrlichkeit an den Tag legen, und nicht nur den ganzen Tag sagen: ja hübsch, ich bin deiner Meinung, oder, ja ok, ich respektiere deine Meinung, und das wars dann.

    >Nimm dich selbst hier als Beispiel: du hast ja auch deinem Missfallen über mein Posting geäussert. Und das finde ich auch o.k. so. Umgehend kommt meine Antwort (hiermit) und schon sind wir in einer hübschen Diskussion, die uns alle weiterbringen kann.

    >Jetzt zu Bardon: "und man kehre vorerst stets vor seiner eigenen Türe ..." oder so ähnlich, in der Einleitung zur Praxis im Adepten.

    >So halte ichs auch in meinem alltäglichen Leben. Ich bekrittle nur in äussersten Notfällen meine Mittmenschen und versuche, aufkommende Schwierigkeiten im Umgang mit meinen Mitmenschen durch andere Methoden zu lösen.

    >Allerdings beim gemütlichen Zusammensitzen im freundschaftlichen Gespräch, da geht es oft sehr wohl ans Eingemachte, manchmal bis an die Schmerzgrenze. Was aber nicht vorkommt sind Untergriffe, Gemeinheiten, Bosheiten, Beleidigungen usw.

    >Kritik ist ein GRUNDLEGENDER und NOTWENDIGER Teil der menschlichen Kommunikation, wo es keine Kritik mehr gibt, da geht das Ganze den Bach runter (Beipiele gibt es zur Genüge in der ferneren und näheren Geschichte.)

    >Allerdings macht der Ton die Musik.

    >Soweit meine Antwort auf deine Kritik: "Du sollst andere Geistesrichtungen nicht kritisieren."

    >Nun noch eine kleine Frage: Gab es etwas in meinem vorherigen posting, von dem du anderer Ansicht bist?

    >Zusammendfassend kann man sagen dass ich zum Ausdruck bringen wollte: Es reicht einfach nicht aus, die positiven Gefühle, die man beim Lesen des (kritisierten) Textes empfindet auszukosten. Der Text ist eine gekonnte "sich wohlfühlen Suggestion-Induktion" die momentan angenehm ist, die nach dem Lesen noch einige Zeit weiterwirkt, aber für das praktische Laben fast wertlos ist. Es wird wild mit irgendwelchen (esoterischen) Begriffen hin und her jongliert und das Ergebnis ist ein gewaltiges Wirr-warr mit wenig Nutzen für den Leser.

    >Freundliche Grüsse von

    >Paul.

    >>Sorry, aber irgendwie befremdet mich Dein Posting.

    >>Petra


  4. #4
    Saschamagus
    Gast

    über den Wert gewisser Beiträge...

    >Lieber Paul,

    >gut und schön, diskutieren bringt uns alle weiter... Nur schien mir das weder Diskussion noch Kritik... Du hast ein Werk durch ausgewählte Stellen lächerlich gemacht... Zeig mir einen Text oder ein Buch wo das nicht möglich ist...

    >Zweitens sind diese "feelgood" Texte doch einigermassen wichtig und haben daher auch ihre Funktion... Inmitten der vielen Gewalt und des stressigen Alltages ist es beruhigend und entspannend sowas zu lesen, selbst wenn es zum Teil ein "Schwachsinn" ist...

    >Daher:

    >Für die, die "soweit" sind, ist Dein Beitrag eine unnötige Selbstverständlichkeit.

    >Und für die, die tatsächlich solche Texte noch als Quell der Inspiration betrachten, ist Dein Beitrag doch eher als herablassend einzustufen.

    >Und noch ein kleiner Nachtrag zum Thema Kritik:

    >In unserer ach so aufgeklärten Verstandesgesellschaft ist doch Kritik ein sooo wichtiger Teil der Kommunikation und des Weiterkommens....

    >Ist dem denn wirklich so? Überlege Dir doch mal, wie oft Scharfe Kritik schon hemmend, verletzend,... gewirkt hat.

    >Ich bin ganz sicher der letzte, den man der "Gefühlsduselei" überführen könnte, doch ich erkenne langsam Gefühle als gleichrangig mit Verstand an.

    >Und das bringt doch Kritik in ein völlig neues Licht, oder?

    >Gibt es denn keine anderen Mittel und Wege, um Verständnis zu kommunizieren? Muss es immer über Kritik geschehen?

    >Wie du aus meinem Beitrag erkennen kannst, kenne ich selber nicht die Antwort auf die letzte Frage... Vielleicht kennst du sie ja...

    >Und PA, ich kenne nicht die Motivation dieses Beitrags, doch er erinnert mich irgendwie an Deinen "Buddhistischen" (nur so eine kleine Referenz, das man seine Zeit vielleicht zur Beantwortung von noch offenen Fragen verwenden sollte :-) )

    >Und mit diesem "Paukenschlag" meldet sich Saschamagus zurück aus der Versenkung und vielleicht schafft er es ja (Vorsatz 2001) regelmässiger einen Beitrag zu schreiben.

    >Also einen guten Rutsch!!!

    >Saschamagus


  5. #5
    Petra
    Gast

    Re: Okkultisten-Hans im Glück.

    >>Hallo Petra,

    >>schön wieder mal was von dir zu hören !

    >>>Es heisst:

    >>>*Wem es ernstlich um seine eigene Entwicklung geht,

    >>>wer dieses heilige Wissen nicht nur aus purer Neugierde verfolgt

    >>>und nicht nur die Befriedigung seiner Begierden sucht,

    >>>der wird in diesem Werk den richtigen Führer der Einweihung suchen*

    >>>Paul Allen ??? Hast Du ein anderes Buch gelesen als

    >>>Der Weg zum wahren Adepten

    >>>von Franz Bardon ???

    >>>Lehrt Franz Bardon einen Stab zu brechen über alle anderen esoterischen-spirituellen Themen ??

    >>Bei meinem posting ging es mir gar nicht um Franz Bardon und seine Werke. Kritik löst meistens Befremden oder zumindest Unbehagen bei vielen Menschen aus. Ich allerdings finde Kritik ziemlich wichtig. Und zwar für den, der kritisiert wird, als auch für den Kritisierenden. Durch Kritik wird auf Unzulänglichkeiten oder zumindest ungenaue Ausdrucksweise der Mitmenschen hingewiesen, oder darauf, dass man selbst eine Mitteilung der Mitmenschen noch nicht richtig verstanden hat oder nicht einordnen kann.

    >>Du bist wahrscheinlich der Ansicht, dass ich jedem Menschen, seine bzw. jeder Richtung ihre Meinung lassen soll und sie nicht hier öffentlich lächerlich machen soll. Der Lächerlichkeit preisgeben ist allerdings eine sehr scharfe Art der Kritik.

    >>Ich lasse natürlich jedem Menschen seine Meinung und respektiere viele Denkrichtungen, das geht aber nicht soweit, dass ich mich nicht äussere, wenn ich was nicht so gut finde. Ist dir schon mal aufgefallen, dass Menschen viel Zeit damit verbringen um über unterschiedliche Standpunkte zu reden? Das ist sehr wichtig. Es kommt allerdings auf den Stil an, wie man sowas macht. Wenn man weiterkommen will, dann muss man ein gewisses Mass an Ehrlichkeit an den Tag legen, und nicht nur den ganzen Tag sagen: ja hübsch, ich bin deiner Meinung, oder, ja ok, ich respektiere deine Meinung, und das wars dann.

    >>Nimm dich selbst hier als Beispiel: du hast ja auch deinem Missfallen über mein Posting geäussert. Und das finde ich auch o.k. so. Umgehend kommt meine Antwort (hiermit) und schon sind wir in einer hübschen Diskussion, die uns alle weiterbringen kann.

    >>Jetzt zu Bardon: "und man kehre vorerst stets vor seiner eigenen Türe ..." oder so ähnlich, in der Einleitung zur Praxis im Adepten.

    >>So halte ichs auch in meinem alltäglichen Leben. Ich bekrittle nur in äussersten Notfällen meine Mittmenschen und versuche, aufkommende Schwierigkeiten im Umgang mit meinen Mitmenschen durch andere Methoden zu lösen.

    >>Allerdings beim gemütlichen Zusammensitzen im freundschaftlichen Gespräch, da geht es oft sehr wohl ans Eingemachte, manchmal bis an die Schmerzgrenze. Was aber nicht vorkommt sind Untergriffe, Gemeinheiten, Bosheiten, Beleidigungen usw.

    >>Kritik ist ein GRUNDLEGENDER und NOTWENDIGER Teil der menschlichen Kommunikation, wo es keine Kritik mehr gibt, da geht das Ganze den Bach runter (Beipiele gibt es zur Genüge in der ferneren und näheren Geschichte.)

    >>Allerdings macht der Ton die Musik.

    >>Soweit meine Antwort auf deine Kritik: "Du sollst andere Geistesrichtungen nicht kritisieren."

    >>Nun noch eine kleine Frage: Gab es etwas in meinem vorherigen posting, von dem du anderer Ansicht bist?

    >>Zusammendfassend kann man sagen dass ich zum Ausdruck bringen wollte: Es reicht einfach nicht aus, die positiven Gefühle, die man beim Lesen des (kritisierten) Textes empfindet auszukosten. Der Text ist eine gekonnte "sich wohlfühlen Suggestion-Induktion" die momentan angenehm ist, die nach dem Lesen noch einige Zeit weiterwirkt, aber für das praktische Laben fast wertlos ist. Es wird wild mit irgendwelchen (esoterischen) Begriffen hin und her jongliert und das Ergebnis ist ein gewaltiges Wirr-warr mit wenig Nutzen für den Leser.

    >>Freundliche Grüsse von

    >>Paul.

    >>>Sorry, aber irgendwie befremdet mich Dein Posting.

    >>>Petra

    >O.K. Paul,

    >das war einleuchtend !

    >Frohes Neues Jahr !


  6. #6
    PA
    Gast

    Re: über den Wert gewisser Beiträge...

    >Hallo Saschamagus,

    >>Lieber Paul,

    >>gut und schön, diskutieren bringt uns alle weiter... Nur schien mir das weder Diskussion noch Kritik...

    >Es war Kritik, ganz eindeutig, und zwar gewollte und meiner Meinung nach sinnvolle. Die Diskussion folgt jetzt als Reaktion darauf. Zum diskutieren gehören immer mehrere Leute. Ausser man diskutiert nur mit sich selbst.

    >>Du hast ein Werk durch ausgewählte Stellen lächerlich gemacht...

    >Das ist eine Methode der Kritik. Oft und gerne angewendet und zwar sicherlich auch von manchem, den du persönlich schätzt.

    >>Zeig mir einen Text oder ein Buch wo das nicht möglich ist...

    >Überall wo das gemacht wird, ist auch Kritik berechtigt (zumindest vom Standpunkt des Kritisierenden aus).

    >>Zweitens sind diese "feelgood" Texte doch einigermassen wichtig und haben daher auch ihre Funktion... Inmitten der vielen Gewalt und des stressigen Alltages ist es beruhigend und entspannend sowas zu lesen, selbst wenn es zum Teil ein "Schwachsinn" ist...

    >Das ist eben deine Meinung. Ich bin vollkommen anderer Meinung, deshalb habe ich den Beitrag ja auch so geschrieben, wie er jetzt dort steht. Diese nonsens feelgood Texte sind meiner Meinung nach Schwachsinn und halten die Leute davon ab, wirklich sinnvolles zu betreiben. Sie lullen ein, und spiegeln Dinge vor, die einfach nicht sinnvoll sind. Sie verleiten ernsthaft suchende Menschen ihre Energie und ihre Hoffnungen an irgendwelche Kasperletheater-Ideen (cave!: ich meine hier NICHT den Buddhismus) zu verschwenden, das Resultat ist eben die Trivial Esotherik, wie man sie heutzutage kennt.

    >Als Entspannung von Gewalt und stressigem Alltag empfehle ich eine Tasse guten Tees, ein gemütliches Abendessen mit seinem Partner, ein GUTES Buch, oder sonst was, was dem betreffenden Menschen eben gefällt. DIESES Buch empfehle ich durchausnicht, ausser man nimmt es als eine Art Nonsense-Dadaismus.

    >>Daher:

    >>Für die, die "soweit" sind, ist Dein Beitrag eine unnötige Selbstverständlichkeit.

    >>Und für die, die tatsächlich solche Texte noch als Quell der Inspiration betrachten, ist Dein Beitrag doch eher als herablassend einzustufen.

    >Durchaus nicht. Jeder der den Text gut findet, sollte sich mal wirklich überlegen, was solche Texte in ihm anrichten. Die Wahrheit ist doch die, dass die Leute sich beim Lesen gut fühlen, und dann am nächsten Tag gleich weitermachen wie bisher. Nicht etwa, weil die Leute blöd sind, sondern weil es die Texte sind. Ich finde solche Sachen nicht gut, und stehe auch dazu.

    >

    >>Und noch ein kleiner Nachtrag zum Thema Kritik:

    >>In unserer ach so aufgeklärten Verstandesgesellschaft ist doch Kritik ein sooo wichtiger Teil der Kommunikation und des Weiterkommens....

    >>Ist dem denn wirklich so? Überlege Dir doch mal, wie oft Scharfe Kritik schon hemmend, verletzend,... gewirkt hat.

    >Das kommt eben drauf an, wie man Kritik vorbringt. Keiner meiner Freunde hat mir jemals meine Kritik übelgenommen, sondern eher als anregend empfunden. Und bei Menschen, die nicht meine Freunde sind (ich meine jetzt im direkten Gespräch), äussere ich nur sehr selten Kritik, da in diesem Fall andere Methoden besser geeignet sind. Du kannst ruhig schärfste Kritik anbringen, wenn dein Gesprächspartner weiss, dass du nicht drauf aus bist, IHN als Person anzugreifen, sondern eben ein offenes Gespräch mit ihm führst über Sachen, die beide interessieren.

    >Ausserdem habe ich in meiner Antwort an Petra ausgeführt, dass meiner Meinung nach Kritik ein wichtiger und notwendiger Bestandteil menschlicher Kommunikation ist. EIN Bestandteil. Bitte nicht verwechseln mit "EINZIGER" Bestandteil. Kritik ist eine der vielen Facetten.

    >>Ich bin ganz sicher der letzte, den man der "Gefühlsduselei" überführen könnte, doch ich erkenne langsam Gefühle als gleichrangig mit Verstand an.

    >Da wird etwas in meine Beiträge hineininterpretiert, das ich nie behauptet habe. Ich bin natürlich für positive Gefühle, nur sollten sie aufgrund sinnvoller Handlungen und Erlebnisse entstehen.

    >>Und das bringt doch Kritik in ein völlig neues Licht, oder?

    >>Gibt es denn keine anderen Mittel und Wege, um Verständnis zu kommunizieren?

    >Ja natürlich. Wie gesagt, Kritik ist nur eine der vielen verschiedenen Facetten, aber eine wichtige. Und zwar sowohl die Selbstkritik wie auch die Kritik anderer Leute.

    >>Muss es immer über Kritik geschehen?

    >>Wie du aus meinem Beitrag erkennen kannst, kenne ich selber nicht die Antwort auf die letzte Frage... Vielleicht kennst du sie ja...

    >>Und PA, ich kenne nicht die Motivation dieses Beitrags, doch er erinnert mich irgendwie an Deinen "Buddhistischen" ()

    >Vollkommen richtig, die beiden Beiträge zielen absolut in die gleiche Richtung. Nämlich zum Nachdenken anzuregen.

    >Wenn jemand glaubt, dass ich sie schreibe um jemanden fertig zu machen, dann irrt er sich.

    >>nur so eine kleine Referenz, das man seine Zeit vielleicht zur Beantwortung von noch offenen Fragen verwenden sollte :-)

    >Zuerst wird das Buch fertig gemacht (Stand: 160 von 240 Seiten). Dann kommt das übrige.

    >>Und mit diesem "Paukenschlag" meldet sich Saschamagus zurück aus der Versenkung und vielleicht schafft er es ja (Vorsatz 2001) regelmässiger einen Beitrag zu schreiben.

    >Das wäre super !

    >Freundliche Grüsse von

    >Paul.

    >>Also einen guten Rutsch!!!

    >>Saschamagus

    >Schon gelungen, wünsche nachträglich das selbige.


  7. #7
    gabi
    Gast

    Re: über den Wert gewisser Beiträge...

    >

    >>Und PA, ich kenne nicht die Motivation dieses Beitrags, doch er erinnert mich irgendwie an Deinen "Buddhistischen" (nur so eine kleine Referenz, das man seine Zeit vielleicht zur Beantwortung von noch offenen Fragen verwenden sollte :-) )

    >Nun muß der arme Paul schon den dritten Tag das Buch lesen, den Schlips umbinden, die Socken anziehen...

    >Geteiltes Leid ist halbes Leid, nun zeigt euch doch mal ein bischen solidarisch...Männer...


  8. #8
    free
    Gast

    Kritik

    >hallo!

    >kritik kann in der richtigen dosierung ein wunderbares mittel sein

    >um einem zu zeigen ,wo man steht und wo man noch defizite begleichen

    >kann.

    >wohlgemerkt in der richtigen dosierung kann es uns auch wachrütteln ohne

    >zu verletzen.

    >es kommt auch immer darauf an wer uns kritisiert und wie er es tut (was ist seine motivation) und

    >wie objektiv wir mit kritik umzugehen vermögen (wie kann ich kritik annehmen).

    >gewisse literatur mag uns dazu verleiten weiterzuschlummern und im "ewigen vielleicht" (verschieben auf.....) zu verharren.

    >wohlgemeinte kritik vermag manchmal "dornröschen" zu wecken.

    >alles gute wünscht

    >Free


Ähnliche Themen

  1. Glück
    Von Carl im Forum Hermetik
    Antworten: 14
    Letzter Beitrag: 04.11.2009, 15:23
  2. Was ist Glück?
    Von Viola im Forum Allgemeines
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 24.09.2008, 14:42
  3. Es gibt keinen Weg zum Glück
    Von Thomas im Forum Nördliche, östliche und südliche Mythen & Weisheitslehren
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 23.05.2007, 17:23

Stichworte

Lesezeichen

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
Creative Commons Lizenzvertrag
Diese Webseite ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48