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Thema: Drücken mich die Druden?

  1. #1
    Hardenberg
    Gast

    Drücken mich die Druden?

    >Hallo!

    >Ich hätte da eine Frage in bezug auf die Druden oder Truten.

    >Schon seit Kleinauf machte ich in der Nacht des öfteren die Erfahrung, das sich ETWAS auf mich legt, insbesondere auf den Brustkorb und mich mit einer ungeheuerlichen Gewalt auf das Bett drückt, wobei ich vollkommen regungslos bzw. gelähmt bin, ich kann mich nicht wehren, im physischen Sinne. Vor diesem Ereignis, wache ich auf oder befinde mich bereits im Halbschlafe, das Tagesbewußtsein ist also schon recht aktiv, denn nachher kann man sich genau an jede Einzelheit erinnern. Das Erlebnis ist an sich recht beängstigen, kann Panik auslösen, insbesondere wenn man das Gefühl hat, die Drude ersticke einen. Seit ich mich mit Esoterik beschäftige, namentlich mit Bardon, habe ich keine Angst mehr vor dem ETWAS, ich als Mensch, der noch dazu inkarniert, muß doch standhafter sein. Beim letzten Mal, da lachte ich innerlich und dachte mir: „Was willst du denn, verschwinde, du hast keine Chance!“

    >Jedoch machte ich da eine Beobachtung, ich sah ein Wesen auf mir liegen, das mich würgte, nur ganz kurz, sein Gesicht war dem meinen ganz nahe, ich öffnete die Augen und sah es immer noch, mit gleicher Schärfe, wie echt, bis es dann an die Decke schwebte und immer durchsichtiger wurde und die im Hintergrunde liegende Tapete immer sichtbarer wurde, bis es schließlich gänzlich verschwand. Jedoch weiß ich, das es sich dabei mit Sicherheit um eine Halluzination handelte, da das ETWAS Militärkleidung trug und eine versilberte Sonnenbrille trug, ich bin gerade beim Militär. Was mir aber zu denken gibt ist der Vorgang an sich, den ich schon zeitlebens hatte und meine Mutter berichtete mir vor Tagen erst, daß es ihr ähnlich erginge.

    >Was sagt Ihr dazu, habt ihr ähnliches erlebt?

    >Mit vielen Grüßen, Hardenberg

    >PS: Wenn mir beim magischen Üben solche glasklare, wirklichkeitsgetreue

    > Imaginationen gelängen, dann wäre ich mehr als zufrieden.


  2. #2
    Paul Allen
    Gast

    Re: Drücken mich die Druden?

    >Hallo Hardenberg,

    >dein Beitrag ist sicherlich für manchen Leser des Forums sehr interessant.

    >Auch ich habe einen Freund, der in seiner Jugend von der "Trude" besucht wurde, und er war sich dabei absolut sicher, dass er nicht geschlafen hatte, dass es also nicht ein Traum gewesen war.

    >Deine Beschreibung stimmt in vielen Punkten mit der meines Freundes überein.

    >Dass du dabei gleichsam erstarrt bist, spricht dafür, dass du dich bei dem Erlebnis in einer leichten Trance = Zwischenzustand zwischen schlafen und wachen befindest. Solche Zustände begünstigen meiner Meinung nach die Wahrnehmung dieser Phänomene.

    >Die Erklärung dafür findest du sehr schön bei Staudenmaier. Es handelt sich dabei um einen nach aussen verlegten Teil deines Unbewussten. Nach der Terminologie von Bardon handelt es sich um ein Angstschemen. Dass er auf deiner Brust sitzt und dich "drückt" bzw. dir die Luft "abdrückt" ist ein bekanntes Phänomen, das typisch für den "Alp" ist. Symbolisch ausgedrückt bedeutet es, dass es etwas in deinem Leben gibt, dass dir die Lebenskraft raubt. Das Gefühl des "Abdrückens" kommt sogar im Namen des Erlebnisses zum Ausdruck: "AlpDRÜCKEN".

    >Deinen Umgang mit dem "Ding" finde ich sehr gut. Ich an deiner Stelle würde mal versuchen "den Alp" zu fragen, was er eigentlich will, was er bezweckt. Auf die gleiche Art kann man auch mit Alp-träumen arbeiten, bei denen es sich eigentlich um ein ähnliches Phänomen handelt, nur dass es in einem stärker veränderten Bewusstseinszustand stattfinden (Traum).

    >Der Besuch der "Trude" ist eine Mitteilung deines Unbewussten an dich, und es wäre deshalb gut, wenn du herausfinden könntest, was er bedeutet.

    >Da dein "Angstschemen" Militärkleidung trägt und du dich gerade beim Militär befindest, braucht man keine grossartiger Tiefenpsychologe sein um die ungefähre Richtung der Symbolik und ihre Bedeutung herauszufinden.

    >Bei mir wurde mal ein Angstschemen von einem Fernseh-Horror-Film ausgelöst, als ich ca. 10 Jahre alt war. Nach dem Film konnte ich die ganze Nacht nicht schlafen und wurde dann ca 1 Jahr lang sehr oft in meinen Träumen von einem Monster verfolgt, das mich durch das Labyrinth eines ungeheuer grossen Hauses verfolgte. Ich habe das Problem dann irgendwann selbst in einem meiner Alpträume gelöst, indem ich hinter einer Türe, durch die das Monster kommen würde wie ich wusste, mit einem grossen langen Schwert auf das Monster gewartet habe. Inmitten unglaublich grosser Angst habe ich auf das Auftauchen des Monsters gewartet und ihm dann als es durch die Türe kam, den Kopf abgehackt. :-) Danach hatte ich nie wieder einen Alptraum von diesem Ding. Was ist die symbolische Bedeutung? : Stelle dich deiner Angst und du wirst das Problem lösen.

    >Viele Menschen lösen eine Aufgabe oft lieber, indem sie diese nach "aussen" verlegen. Daszu ist (zum Teil) unsere Welt ja da. Manchmal erfolgt so eine Projektion auf andere Menschen wobei man dann das Problem leichter angehen kann, da man ja anscheinend nicht selbst involviert ist.

    >Zu diesem Thema könnte man noch sehr viel sagen, dieser kurze Beitrag sollte mal fürs erste genügen.

    >Freundliche Grüsse von Paul.


  3. #3
    Hakim
    Gast

    Re: Drücken mich die Druden?

    >Hallo Hardenberg!

    >Ja, das Phänomen ist mir auch aus eigener Anschauung bekannt. Ich kann Dir da zwar nich weiterhelfen, was die Ursache angeht (jedoch denke ich, dass dies Paul Allen schon ziemlich ausführlich getan hat!), doch das Thema interessiert mich persönlich sehr.

    >Wie gesagt, ich kenne dieses Gefühl auch. Oft passiert es mir, wenn ich morgens zu lange schlafe. Ich falle dann in eine Art "Zwischenzustand" zwischen Wachen und Schlafen. Plötzlich spüre ich dieses "Kribbeln" im ganzen Körper, vor allem der Brustbereich und die Atmung ist betroffen. Jedoch scheint mein ganzer Körper wie gelähmt, und die geringste Bewegung kostet unglaublich viel Willenskraft. Panik bricht aus und ich denke dann, es nicht zu schaffen, "richtig aufzuwachen".

    >In letzter Zeit packte auch mich dabei die Experimentierfreude und ich versuchte, den Zustand so lange wie möglich zu halten und dabei zu erforschen (man hat ja sonst eher wenig ungewöhnliche Sinneserfahrungen!;)

    >Etwas gesehen habe ich dabei allerdings noch nie.

    >Kultureller Ausholer:

    >Mein Vater hat dieses Phänomen auch schon sein Leben lang. Er kommt aus Algerien, und dort ist dieses Phänomen sehr bekannt und hat auch einen eigenen Namen (der mir jetzt aber nicht einfällt).

    >Auch die Japaner kennen dieses Phänomen. In Japan sagt man, wenn die Großmutter gestorben ist, könne ihr Geist, so er unzufrieden ist, solche Phänomene verursachen. Das ist m.E. nach aber eher Volksaberglaube, der auf dem Shinto-Geisterglauben beruht. Japan ist ja eine der wenigen High-Tech-Nationen mit einem animistisch inspiriertem Weltbild.

    >So, das war alles, was ich zu diesem Thema weiss. Wer weiss noch etwas darüber zu berichten? Kennen andere Kulturen dafür auch Namen und Erklärungen?

    >Viele Grüsse

    >Kanji


  4. #4
    gabi
    Gast

    Unterbwußtsein?

    >Hallo Hardenberg,

    >ich habe soetwas auch schon mehrmals erlebt, genau wie bei dir lag etwas schweres auf meinem Brustkorb. Das dumme ist, dass ich in dem Moment meistens erstmal nicht merke dass ich mich in einem anderen Bewußtseinszustand befinde und dann denke, es hat sich ein Tier in die Wohnung eingeschlichen. (Marder z.B.) Allein schon deshalb bleibe ich stocksteif liegen und bewege mich nicht.

    >Es ist wirklich sehr unangenehm.

    >Es ist auch schonmal etwas von der Größe und dem Gewicht einer Vogelspinne oder Maikäfers auf meinem Kopf herumgekrabbelt, immer hin und her.

    >Wenn man merkt oder zumindest vermutet dass es "dieser" Zustand ist, dann kann man auch da hingreifen falls man es sich traut, dann ist die Lähmung plötzlich weg.

    >>Deinen Umgang mit dem "Ding" finde ich sehr gut. Ich an deiner Stelle würde mal versuchen "den Alp" zu fragen, was er eigentlich will, was er bezweckt. habe.

    >Hallo Paul, ich habe mal eine Frage.

    >Kannst du mir sagen, wie man unterscheiden lernt, ob Wahrnehmungen in Trance aus dem eigenen Unterbewußtsein entstehen oder von außerhalb kommen?

    >Und du sagst, man soll mit dem "Alp" reden. Andererseits soll man doch mit solchen Erscheinungen nicht reden, man sagt doch, man soll

    >solchen Dingen keine Aufmerksamkeit schenken weil man die dann nicht mehr los wird und davon abhängig wird. (Siehe z.B. Stimmenhören bei Staudenmeier).

    >Wenn man eine Beziehung dazu aufbaut und damit kommuniziert dann kann es doch sein, dass das "Ding" in das Tagesbewußtsein herüberkommt. Oder?

    >Gruß von gabi


  5. #5
    ilonka
    Gast

    Re: Drücken mich die Druden?

    >hallo,

    >neu hier in diesem forum und gleich erstaunt.

    >das gefühl mit dem kribbeln und dem zustand der lähmung kenne ich auch.

    >bei mir ist es ebenfalls so, daß dies nur auftritt wenn ich zuviel schlafe,

    >daher dachte ich bis jetzt immer, dass es einfach nur eine reaktion des körpers sei, weil er gezwungenermaßen im unbewussten gehalten wird, anstatt in der wachen welt zu agieren wie er wohl gerne würde.

    >diese kribbel gefühl kann man auch willentlich herstellen. als ich etwas über obe gelesen hatte war ich sehr interessiert daran. es hat zwar nicht geklappt, doch dafür trat im koerper wieder dieses kribbeln und ein rauschen auf. was allerdings nicht auftrat war die lähmung. ich konnte mich zu jeder zeit leicht und einfach bewegen.

    >liebe grüsse

    >ilonka

    >>Wie gesagt, ich kenne dieses Gefühl auch. Oft passiert es mir, wenn ich morgens zu lange schlafe. Ich falle dann in eine Art "Zwischenzustand" zwischen Wachen und Schlafen. Plötzlich spüre ich dieses "Kribbeln" im ganzen Körper, vor allem der Brustbereich und die Atmung ist betroffen. Jedoch scheint mein ganzer Körper wie gelähmt, und die geringste Bewegung kostet unglaublich viel Willenskraft. Panik bricht aus und ich denke dann, es nicht zu schaffen, "richtig aufzuwachen".


  6. #6
    Wolfgang Weinbrenner
    Gast

    Re: Drücken mich die Druden?

    >>Hallo!

    >

    >Ich habe vor einigen Jahren ähnliches erlebt, das mir aber das Wissen

    >gab, daß solche Wesen real sind und nicht nur Alpträume.

    >Während des Einschlafens, also in der Phase zwischen Tages-Bewußtsein

    >und Traum hatte ich das Gefühl, als ob etwas Schweres auf meiner Brust

    >säße. Ich konnte kaum noch atmen und sah schemenhaft eine kleine Gestalt

    >auf meinem Brustkorb sitzen. Da dies neu für mich war, wußte ich im

    >Moment nicht, was ich machen sollte und das Würgegefühl wurde immer

    >stärker. Dann sah ich von rechts einen Mann kommen - einen Arzttyp wie

    >ich ihn für mich nannte - nahm mit ernstem Gesicht das kleine Wesen von

    >meiner Brust. Dann ging der Mann wortlos nach links aus meinem Ge-

    >sichtsfeld weg.

    >In gewisser Entfernung sah ih dann noch einmal - durch mein Schlafzim-

    >mer hindurch - das kleine Wesen. Es hockte unter einem Gebüsch und unter

    >seiner Kapuze schaute ein unglaublich böses Gesicht heraus. So böse, daß

    >es mir fast den Atem stockte. Aber ich fühlte genau, daß es im Moment

    >nicht böse auf mich war, sondern auf den Mann, des es von mir weggetan

    >hatte.

    >Dieses Erlebnis zeigte mir genau, daß solche Wesen durchaus real sind

    >und nicht nur dem eigenen Innern entsprungen.

    >

    >


  7. #7
    Jenny
    Gast

    Alp und Aleph

    >>>Deinen Umgang mit dem "Ding" finde ich sehr gut. Ich an deiner Stelle würde mal versuchen "den Alp" zu fragen, was er eigentlich will, was er bezweckt.

    >>Hallo Paul, ich habe mal eine Frage.

    >>Kannst du mir sagen, wie man unterscheiden lernt, ob Wahrnehmungen in Trance aus dem eigenen Unterbewußtsein entstehen oder von außerhalb kommen?

    >>Und du sagst, man soll mit dem "Alp" reden. Andererseits soll man doch mit solchen Erscheinungen nicht reden, man sagt doch, man soll

    >>solchen Dingen keine Aufmerksamkeit schenken weil man die dann nicht mehr los wird und davon abhängig wird. (Siehe z.B. Stimmenhören bei Staudenmeier).

    >>Wenn man eine Beziehung dazu aufbaut und damit kommuniziert dann kann es doch sein, dass das "Ding" in das Tagesbewußtsein herüberkommt. Oder?

    >>Gruß von gabi

    >

    >Hallo Gabi, ich bin zwar nicht Paul, trotzdem möchte ich gerne meine Gedanken zu dem Thema äussern...

    >Derjenige, welcher sich mit Bardon beschäftigt, befasst sich wohl auch mit dem Tarot, oder umgekehrt. Es ist eine Meditationsmethode sich die Karten zu visualisieren und mit den, auf den Karten vorhandenen Personen zu kommunizieren. Üblicherweise fängt man mit dem Narren an. Der Hebräische Buchstabe dafür ist Aleph. Die Silbe ist Alp. Ich verstehe das so, das dies die Phase ist, zu lernen was echt ist und was nicht. Was dich "zum Narren hält"

    >Wenn dir auf deinen "virtuellen" Reisen etwas begegnet, das dich erschreckt, so empfehle ich das Aleph (ich versuche ein Bild einzufügen, weiß aber nicht ob's klappt)darüber zu legen. Verschwindet es, gehört es offensichtlich nicht zu deinem Weg. Bleibt es, ist es wohl etwas mit dem du dich in deinem "Tagesbewußtsein" auseinandersetzen mußt. Dabei wird die Symbolik wichtig.

    >Dein Unterbewußtsein versucht mit dir zu sprechen, deine Träume kannst nur du selbst richtig deuten. Das ist auch nicht gerade einfach, weil die Botschaften meist verschlüsselt sind. Einfacher ist es direkt mit ihm zu sprechen. Und dann kannst du immer noch weiter gehen... ins Nirvana.

    >Na ja, was die Geister angeht, wie merkt man das? Nun, wie merkt man daß man verliebt ist? Wie beschreibt man das Unbeschreibliche? Es geht nicht. Das ist etwas, das man schon selbst erlebt haben muß. Alles darüber nachdenken ist müßig und Zeitverschwendung.

    >Viel Spaß auf der Reise in die inneren Welten, wünsche ich

    >


    >

    Das Aleph



    >

    >



  8. #8
    PA
    Gast

    Ist eine "Trude" real oder nicht?

    >Hallo Wolfgang,

    >>Dieses Erlebnis zeigte mir genau, daß solche Wesen durchaus real sind

    >und nicht nur dem eigenen Innern entsprungen.

    >Diese Wesen sind gleichzeitig real und entspringen trotzdem deinem Inneren.

    >Was es so schwierig macht zu verstehen, dass sie nicht von "aussen" kommen ist die Art wie sie auftreten.

    >Sie scheinen wirklich "aussen" zu sein, weil man sie "aussen" sehen, hören und fühlen kann. Es ist also wenig Unterschied zu, sagen wir, einer Katze, die wir ja auch "aussen" wahrnehmen, weil wir die Katze sehen, hören und fühlen können.

    >Weiters sind sie (fast) vollkommen vom "Ich" unabhängig, haben sozusagen ihre "eigene" Persönlichkeit. (Siehe Staudenmeier: Verlauf meiner Experimente) Es ist das gleiche mit den inneren "Stimmen", die manche Leute hören. Es hat den gleichen Effekt als ob jemand "anders" da sein würde, der spricht. Es ist so sehr "real" dass man meint, dass jetzt wirklich jemand anderer da ist.

    >Wenn du die Augen bewusst kreuzt (schielen) dann siehst du auch 2 Bilder von den Gegenständen: diese Bilder sind 100%ig real, aber du weisst natürlich, dass "da draussen, in der Wirklichkeit" nur ein Gegenstand existiert, der 2 mal von deinen Augen abgebildet wird.

    >Nur weil etwas real zu sein scheint, heisst es noch lange nicht, dass es auch real ist. (Das Wor "real" verwende ich hier im Sinn von: "eine objektive, eigene, ~ reale Existenz habend".)

    >Du solltest ausserdem nicht vergessen, dass ALLES was wir wahrnehmen "INNEN" ist. Alles was wir sehen und hören und fühlen, besteht als Wahrnehmung in unserem Inneren. Die sogenannte Aussenwelt wird durch unsere Sinnesorgane in unsere innere Wahrnehmung übersetzt, die dann in einem künstlichen Raum nach aussen projizieret wird.

    >Was da "draussen WIRKLICH IST", können wir niemals wissen (zumindest nicht in unserem gegenwärtigen Entwicklungszustand), da wir alles durch unsere Sinne übersetzen müssen.

    >Die Wahrscheinlichkeit, dass es gar keinen Raum gibt, ist sehr gross. Es gibt einen Aspekt der Wirklichkeit den wir wahrnehmen, und den wir dann als "Raum" in unserem Inneren abbilden. Dieses "Raumerlebnis" ist aber nur eine Hilfsvorstellung in unserem Inneren, um in dieser Welt funktionieren zu können.

    >Wie können wir nun mit Sicherheit sagen, ob so eine "Trude" ein vom Unbewussten gebildetes Schemen ist, das nach Aussen projiziert wird, oder ob es ein "Geist"-Etwas-Ding ist, das wirklich objektiv von aussen kommt, also sozusagen einen eigenen realen, vom Menschen unabhängigen Daseinszustand hat.

    >Das ist ein interessantes Thema und gar nicht so leicht zu beantworten.

    >Wenn man ein guter Beobachter ist, kann man es oft indirekt feststellen, wie zum Beispiel, wenn die "Trude" Soldatenkleidung trägt und man gerade beim Militär ist.

    >Wenn man eine psychologische Ausbildung hat, kann man es an anderen psychologischen Zusammenhängen feststellen.

    >Das ist eben eines der Prinzipien, die jedem Magier auf der 3-4 Stufe von Bardons "Weg zum wahren Adepten" klar wird, dass nämlich der Mensch die Fähigkeit besitzt, beziehungsweise sich durch Training aneignen kann, jede beliebige bildliche Vorstellung 3-dimensional mit den entsprechenden Geräuschen und Gefühlen nach "aussen" zu projizieren.

    >Zur Unterscheidung ist es natürlich das Beste, ein Magier zu sein. Dann hat man nämlich gelernt, willentlich beliebig solche Dinge herzustellen und wieder aufzulösen und man bekommt ein "Gefühl" dafür, was jetzt dem eigenen Inneren entspringt und was von aussen kommt.

    >So in der Art (aber: alle Beispiele hinken ...): wie kann ich wissen, ob dieser Kuchen jetzt von meiner Schwester oder von meiner Frau gebacken wurde? Durch Erfahrung: weil ich oft schon einen Kuchen von meiner Frau und von meiner Schwester gegessen habe. Durch irgendwelche subtile Kleinigkeiten kann man dann unterscheiden, ob die Schokocremetorte von der eigenen Frau oder der Schwester gebacken wurde.

    >Freundliche Grüsse von

    >Paul.


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