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Thema: frage zu bardon

  1. #1
    ilonka
    Gast

    frage zu bardon

    >hi,

    >gestern las ich in dem vorwort zu "der weg zum wahren adepten", daß seine erfahrungen im vergleich auf andere systeme und logen beruhen.

    >meine frage: war bardon eigentlich mitglied in logen wie z.b. den rosenkreuzern und ähnlichen?

    >grüße

    >ilonka


  2. #2
    Eckbert
    Gast

    Re: frage zu bardon

    >>hi,

    >>gestern las ich in dem vorwort zu "der weg zum wahren adepten", daß seine erfahrungen im vergleich auf andere systeme und logen beruhen.

    >>meine frage: war bardon eigentlich mitglied in logen wie z.b. den rosenkreuzern und ähnlichen?

    >>grüße

    >>ilonka

    >

    >Nach Angabe seines Sohnes, Dr. Lumir Bardon,

    >war Franz Bardon in einem ehemaligen Leben

    >Mitglied der Rosenkreuzer.

    >(Quelle: Erinnerungen an Franz Bardon) Verlag Rüggeberg

    >Gruß Eckbert


  3. #3
    Hakim
    Gast

    Re: frage zu bardon

    >Tach auch.

    >Würde mich auch interessieren, welche "Gesellschaftlichen" Tätigkeiten Herr Bardon so nachzugehen pflegte! Fuhr er nicht regelmässig nach Prag, um dort "Freunde" zu treffen?

    >Aus Paris weiss ich ausserdem, dass die direkten Bardon-Schüler (ein Freund von mir kennt jemanden, der direkt von F.B. unterrichtet wurde) immer wieder auf die Wichtigkeit der "Initiation" hinweisen. Ohne sie könne man zwar auch die Übungen durchführen, müsste aber schon einen schier "übermenschlichen" Willen mitbringen. M.E. nach handelt es sich bei dieser Form der Initiation um eine Art "Kontaktherstellung" mit einer Art "Egregore" (ich behandele solche Begriffe mit Vorsicht, weil ich darüber auch nur, na ja fast nur, Bücherwissen habe). Hat man den Schlüssel oder den "Draht", dann muss man zwar immer noch regelmässig und hart üben, die Resultate fliessen einem aber besser zu.

    >Ist an dieser Aussage was dran? Wie gesagt, es handelt sich bei obigem Statement um "Hörensagen" von einem guten esoterischen Freund...

    >Grüsse

    >Kanji

    >>hi,

    >>gestern las ich in dem vorwort zu "der weg zum wahren adepten", daß seine erfahrungen im vergleich auf andere systeme und logen beruhen.

    >>meine frage: war bardon eigentlich mitglied in logen wie z.b. den rosenkreuzern und ähnlichen?

    >>grüße

    >>ilonka


  4. #4
    Hermes
    Gast

    Re: frage zu bardon

    >In "Die Andere Welt" habe ich gelesen, daß Bardon regelmäßig nach Prag fuhr um sich mit Karl Weinfurter zu treffen. In einer anderen Zeitschrift, "Anubis" ,fand ich den Hinweis, daß Bardon zusammen mit Quintscher und Silas Mitglieder einer Loge (O.F.C.G) gewesen sein sollen. Auch Dr. Lomer soll Logenbruder von Bardon gewesen sein.


  5. #5
    John R.
    Gast

    Re: frage zu bardon

    >>Tach auch.

    >>Würde mich auch interessieren, welche "Gesellschaftlichen" Tätigkeiten Herr Bardon so nachzugehen pflegte! Fuhr er nicht regelmässig nach Prag, um dort "Freunde" zu treffen?

    >>Aus Paris weiss ich ausserdem, dass die direkten Bardon-Schüler (ein Freund von mir kennt jemanden, der direkt von F.B. unterrichtet wurde) immer wieder auf die Wichtigkeit der "Initiation" hinweisen. Ohne sie könne man zwar auch die Übungen durchführen, müsste aber schon einen schier "übermenschlichen" Willen mitbringen. M.E. nach handelt es sich bei dieser Form der Initiation um eine Art "Kontaktherstellung" mit einer Art "Egregore" (ich behandele solche Begriffe mit Vorsicht, weil ich darüber auch nur, na ja fast nur, Bücherwissen habe). Hat man den Schlüssel oder den "Draht", dann muss man zwar immer noch regelmässig und hart üben, die Resultate fliessen einem aber besser zu.

    >>Ist an dieser Aussage was dran? Wie gesagt, es handelt sich bei obigem Statement um "Hörensagen" von einem guten esoterischen Freund...

    >>Grüsse

    >>Kanji

    >Hi Kanji

    >Eine Initiation ist "Gold wert", wie man so schön sagt. Der Begriff umfasst einiges. Das übliche Problem, daß der "normale" Schüler hat ist doch, daß jede in Buchform veröffentlichte Schulungsmethode unvollständig ist. Im Hinblick auf das komplette Wissen über die Dinge sowie dahingehend, daß der Schüler zwar weiß, was er üben muß aber nicht warum !!

    >Die diversen Übungen haben alle einen bestimmten Zweck der aber nicht immer angegeben ist. Nun sitzt man also da, mit dem Wecker und übt und stellt irgendwann fest, daß man die Übung beherrscht. Schön und gut aber hat man auch das Ziel erreicht, daß durch die Übung erreicht werden soll?

    >Ohne das Wissen über das *Warum* läuft man ständig in Gefahr, zu früh abzubrechen und weiter zu gehen, weil man die Übung ja zu beherrschen glaubt. Bardon hat das sehr schön gemanagt, in dem er z.B. angab, die Übungen der ersten Stufe müßten zur täglichen Gewohnheit werden. Indem man also weitermacht, obwohl man das "Übungsziel" erreicht hat geschieht es, daß der eigentliche Sinn der Übung langsam erreicht wird. Da aber die meisten z.B. zur nächsten Stufe übergehen und die alten Übungen "liegen lassen", geschieht dies nicht.

    >Ein Manko dabei ist, daß gewisse weitere Übungen aber nur dann sicher gemacht werden können, wenn nicht nur die Übung sondern auch das Übungsziel erreicht ist. In jeder Hinsicht eine schwierige Sache...

    >Ein weiteres Problem ist oft, daß bei den Übungen Nebenwirkungen auftreten. Einge zeugen davon, daß man die Sache richtig macht und sich dem Ziel nähert bzw. es erreicht hat, andere sind Störungen oder weisen auf Probleme hin, die man lösen sollte, bevor man weiter macht.

    >Wer nun eine Initiation erfährt, braucht sich über all diese Dinge keine Gedanken zu machen. Wer alleine arbeitet, hat es wesentlich schwerer. Er kann es schaffen aber es ist verdammt harte Arbeit.

    >Oft dreht man sich ewig lange im Kreis, bis man dann "zufällig" auf die Lösung stößt oder auch nicht..

    >Hier erklärt sich auch teilweise der Hinweis Bardons, daß man eine schier übermenschliche Ausdauer und Geduld benötigt. Wer mit diesen Eigenschaften gesegnet ist, hat gute Karten aber von heute auf morgen wird er auch nichts erreichen. Umgekehrt gibt es viele dafür talentierte Leute, die sehr gut vorankommen aber dann auch wieder vor dem Problem stehen, daß ihnen niemand erklären kann, was jetzt dieser Effekt oder jener bedeutet, der plötzlich und hartknäckig auftritt und was er zu bedeuten hat. Ich habe früher selbst viele "Störungen" unterdrückt ohne zu wissen, daß gerade in diesen Effekten ein großer Schlüssel lag. So kommt man oft nach Jahren ( oder auch nicht ) zur Erkenntniss und geht nochmal zúrück um sich mühevoll das zu erarbeiten, was man eigentlich schon mal in Händen hielt. Wie gesagt, übermemschliche Geduld und Ausdauer...

    >Von daher zeigt sich auch, daß der "Heimstudent" einem wahren Initierten in vielerlei Hinsicht unterlegen sein kann. Der eine beherrscht seine Übungen wie vorgeschrieben ( z.B. 10 Minuten ), der andere wird zum Hermetiker.

    >Gefährlich wird es dann, wenn Nicht-Initierte die auch die Hintergründe und Zusammenhänge nicht verstanden haben, eine Schule aufmachen wollen. Man weiß nicht, daß man nicht alles weiß und überträgt die eigenen Mängel wieder auf die Schüler.

    >Unter dem Begriff "Initiation" könnte man auch noch Begriffe wie Kraftübertragung setzen. Ein Begriff dafür ist glaube ich auch Abisheka ( ich hoffe, ich verwechsle jetzt da keine Bezeichnungen, nicht ganz für bare Münze nehmen bitte ).

    >Hier werden gewisse Kräfte/Fähigkeiten vom Lehrer auf den Schüler übertragen bzw. Erkenntnisse oder Wissen. Dies geschieht nicht mündlich sondern durch eine Verbindung des Lehrers mit dem Geiste des Schülers.

    >Auch eine feine Sache also...

    >Man könnte noch einiges mehr dazu schreiben aber ich denke es wird klar, was für Vorteile sich durch eine Initiation durch einen Initierten ergeben.

    >Die "Selbst-Initation" durch das Studium hermetischer Schriften ist nicht das Gleiche aber damit müssen wir leben. Die echten Initierten sind wie die Wichtel im Wald verschwunden und das macht es heutzutage deutlich schwerer als früher aber es ist zu schaffen.

    >Fleiß, Geduld und Ausdauer sowie eine tiefe innere Verbindung mit den Mysterien bzw. der Hermetik sind die Schlüssel, die das Tor öffnen können aber wie gesagt: es bleibt eine Schweinearbeit.

    >Wobei man allerdings auch nicht vergessen sollte, daß dies immer noch harmlos ist zu dem, was die Schüler der echten Schulen durchstehen mußten und auch heute teilweise noch müßen ( Man erinnere sich nur an die Erzählung in "Erinnerungen an Franz Bardon" in der er berichtet, wie seine Lehrer ihm Geduld beibrachten.....)

    >Geflügelte Worte in diesem Zusammenhang könnten sein:

    >"Viele sind berufen aber nur wenige sind auserwählt"

    >"Man kann über Bardon zum Hermetiker werden aber nicht jeder Bardonist ist Hermetiker"

    >etc....

    >Also krempeln wir die Ärmel hoch und ans Werk.

    >Daß es heutzutage fast nur noch über die "Selbst-Initiation" die ja eigentlich nicht wirklich eine ist, schaffen kann ist unangenehm aber es ist die einzige Chance, die sich den meisten bietet.

    >Wir können rumsitzen und auf bessere Zeiten warten oder das Ruder selbst in die Hand nehmen und uns damit abfinden, daß die Tradition der wahren hermetischen Schulen zumindest im Westen momentan vorbei ist ( und im Osten nicht unbedingt auf uns "Bleichgesichter" wartet ) und wir nur diese Möglichkeit haben also sollten wir sie nutzen und die Arbeit aufnehmen. Jeden Tag, jede Stunde, jede Minute.

    >JohnR

    >PS: Die Hinweise auf die Verbindung zwischen Bardon, Quintscher, Lomer etc.. ist sehr interessant aber die Bezeichnung O.F.C.G erinnert mich doch stark an F.O.G.C.

    >Ob da vielleicht nicht ein Zeitungsschreiber ein paar Begriffe aus Bardons Leben durcheinander gebracht hat? Was wurde über diesen O.F.C.G. geschrieben?

    >>>hi,

    >>>gestern las ich in dem vorwort zu "der weg zum wahren adepten", daß seine erfahrungen im vergleich auf andere systeme und logen beruhen.

    >>>meine frage: war bardon eigentlich mitglied in logen wie z.b. den rosenkreuzern und ähnlichen?

    >>>grüße

    >>>ilonka


  6. #6
    Eckbert
    Gast

    Re: frage zu bardon

    >>In "Die Andere Welt" habe ich gelesen, daß Bardon regelmäßig nach Prag fuhr um sich mit Karl Weinfurter zu treffen. In einer anderen Zeitschrift, "Anubis" ,fand ich den Hinweis, daß Bardon zusammen mit Quintscher und Silas Mitglieder einer Loge (O.F.C.G) gewesen sein sollen. Auch Dr. Lomer soll Logenbruder von Bardon gewesen sein.

    >

    >Tja wenns denn der gleiche Lomer ist hier eine Info:

    >Autor: Lomer, Georg;

    >Titel: Lehrbriefe zur geistigen Selbstschulung

    >Verlag: Rüggeberg;

    >Erscheinungsjahr: 1995, 199 Seiten,

    >ISBN: 3-921338-20-4

    >Preis: DM 24.80

    >Kurzbeschreibung:

    >In sieben Lehrbriefen gibt Dr. Lomer Anweisungen zur höheren Geistesschulung. Mache Dich auf, werde Licht!

    >Inhaltsverzeichnis:

    >Aus dem Inhalt:

    >1. Brief: Zielsetzung, Grundregeln der ersten Stufe, die praktischen Übungen des ersten Monats.

    >2. Brief: Deine besondere Sendung, die Umarbeitung des Charakters, das Denken beseelte Elektrizität, der Gedanke - ein Kraftsystem im kleinen, die Quellen der Gedankenkraft, Wirkungen der Askese.

    >3. Brief: Der Weg nach innen, der Traum - das erste Tor ins Jenseits, Körpersymbolik, die große Konzentration, Selbstbefehl und Glaube.

    >4. Brief: Magie des Auges - die Entwicklung des Meisterblicks, Hasse niemand - fürchte nichts, die große Bruderschaft, die Lehre vom Rhythmus, vom Grundgedanken der Astrologie, vom Geheimnis der Atmung, die Periodik des Schicksals.

    >5. Brief: Eine Warnung, welche Du ernst nehmen sollst. Lerne schweigen!

    >Dein Weg zu Dir - Dein Weg zu Gott. Die Söhne des Urlichts, der geistige Atem, die Erweckung des höheren Ich, Wortmysterien, die Seele der Vokale, das heilige OM und seine Praxis.

    >6. Brief: Imprägniertes Wasser, die Zentrifugalübung, die Unendlichkeitsübung, höhere Spiegelübung, die Verzinsung der Gedanken, die Geheimnisse des Namens, vom Schicksal der Gestorbenen, die Sonnenatmung, Sonnenmeditation, vom geistigen Wandern, der Glaube als Willenspotenz.

    >7. Brief: Vom Doppelgesicht des Menschen, die Mystik des weißen Lichtes, der siebenarmige Leuchter, von Gottes Zweigestalt, die Welt als Liebesmysterium, die mystische Liebe, die Lehre vom geistigen Vakuum, die Sternen-Atmung.

    >Gruß Eckbert


  7. #7
    ilonka
    Gast

    initation

    >hi,

    >über den begriff initation bin ich mir jetzt nicht ganz sicher. ich deute es mal als so etwas wie eine einweihung wie z.b. beim reiki oder das was man unter initation bei logen versteht.

    >ein freund von mir war einige jahre bei den rosenkreuzern und er wies mich mal darauf hin, daß es so ungefährlich nun auch nicht sei sich solchen initationen zu unterziehen. das problem war folgendes: der eingeweihte hat danach zwar plötzlich zugang zu gewissen dingen, doch das warum, das wie und vorallem das dahinter bekommt er nicht mit. so stecken hinter manchen einweihungen kräfte, die man zwar anwenden kann, von denen man aber keinen blassen dunst hat auf was man sich einläßt.

    >darüber hinaus erklärte er mir, daß eine einweihung eigentlich auf dem prinzip schock oder kontrollverlust beruht (zumind. bei einigen logen). der einzuweihende wird in den zustand der ergriffenheit versetzt und hat somit fast keine kontrolle mehr und in diesem zustand erhält er sein implant. lt. seinen aussagen wissen selbst die einweiher oft nicht, was dann überhaupt das ganze spiel ist.

    >ich selbst habe mich auch immer gefragt, wo denn der haken in dem spiel mit den initationen ist und ich glaube es könnte die sache des ausgleichs sein (harmonie der kräfte). ich könnte mir vorstellen, daß viele wesen oder vielleicht auch kräfte sich uns zur verfügung stellen = uns etwas geben. doch es könnte auch der tag kommen wo sie wieder etwas von uns zurück haben wollen. das mag jetzt zwar nicht für alle wesen und kräfte gelten, doch wie will ich das vorher unterscheiden können???

    >mir persönlich sind solche initationen immer suspekt. ich soll eine energie in mich einfliessen lassen die ich nicht kenne? ich müsste verrückt sein oder ;-)

    >wie soll ich bei so etwas ausschließen, daß ich getäuscht werde? wo kein wissen ist, da ist täuschung möglich - ich denke aber, da wo wissen ist brauche ich keine initation mehr.

    >weiter unten las ich in den beiträgen von der erschaffung von elementalen.

    >ok, ich bin gerade erst am anfang meines ersten buches von bardon, doch in der diskussion unten viel mir auf, wie schnell erklärt wird wie man so ein elemental erschaffen kann, doch keiner von ihnen schien sich gedanken zu machen wie man es auch wieder entschafft - und ich glaube, dass dies immens wichtig ist.

    >ich glaube, sowohl durch die bücher wie auch durch direkten kontakt mit initationen sind fehler, unwissenheit und täuschung nicht auszuschliessen.

    >ich gebe zu, ich bin ein kleiner kontrollfreak ;-) und ich mag nichts weniger als energien die ich erhalten soll, von denen ich nicht weiß was sie sind und was sie wollen. ich weiß auch, daß initationen üblich sind, doch ich verstehe nicht warum? jeder kann selbst zu dieser stufe kommen und es wäre SEIN weg. das selbständige erarbeiten hat den vorteil, daß man immer nur das erreicht wo man erkenntnis hat und für das man auch reif ist.

    >da mir diese einweihungen und initationen eh ein rätsel sind, könnt ihr mich vielleicht besser aufklären.

    >ilonka


  8. #8
    John R.
    Gast

    Re: initation

    >Hallo Ilona

    >Du sprichst da eine sehr wahre Problematik an. Der Begriff Initiation / Einweihung ist etwas, dessen Bedeutung nicht patentrechtlich geschützt ist :-)

    >So gibt es die Einweihung beim Reiki, die Initiationsriten bei den Naturvölkern etc..

    >In dem Moment, in dem jemand keine Ahnung hat, was da eigentlich mit ihm gemacht wird oder nicht umfassendes Wissen darüber erhält, was die Folgen sein werden ist so eine Sache immer skeptisch zu betrachten. "Der kann ja vieles mit mir machen. Woher weiß ich, daß es auch wirklich das ist, was er mir verspricht?"

    >Eine berechtigte Frage und eine traurige Tatsache, wenn man sich so umsieht.

    >Wenn die die Initierenden selbst nicht mehr wissen, was wirklich dabei Sache ist, sollte man nicht voreilig Reisaus nehmen sondern vielmehr mit aller Geschwindigkeit das Weite suchen....

    >Da Vertrauen in den Lehrer / Meister dabei auch eine große Rolle spielt ist es klar, wie schwer so etwas wiegt. Die übliche Politik, in der den unteren Graden Dinge verschwiegen werden, die den oberen geläufig sind ist nicht unbedingt meine Angelegenheit. Damit meine ich jetzt nicht magisches Wissen sondern das Wissen über die Organisation selbst und ihre wahren Ziele. Hier ist äußerste Vorsicht geboten !

    >Das Gleiche gilt übrigens auch für Rituale.

    >Wenn ich heute ein überliefertes Ritual ausführe geschieht die Wirkung nicht, weil es so in den universalen Gesetzesmäßigkeiten verankert ist ( Ausnahmen bestätigen die Regel ), sondern weil irgendwann einmal jemand dieses Ritual mit dieser Wirkung geladen hat.

    >Nun stell Dir einmal vor, jemand erschafft ein Ritual das den Zweck hat, von dem Ausübenden Lebenskraft abzuzweigen und für die Zwecke des Ritual-Schaffenden zu einzusetzen. Dann bringt er das Ritual unters Volk ( z.B. in einem Buch ) mit dem Hinweis, daß das regelmäßige Praktizieren desselben dem Übenden Reichtum und ewige Jugend oder was weiß ich schenken wird. Klingelts ?

    >So ist es, man kann niemanden mehr trauen :-)

    >Die Initiation von der ich sprach ist etwas anderes als das, was Du beschrieben hast und was aber auch heutzutage leider gang und gäbe ist. Ein weiteres trauriges Beispiel für etwas, daß ursprünglich etwas sehr hohes, heiliges bedeutete und mehr als tief gesunken ist.

    >Es gab eine Zeit, an der an vielen Orten das Licht in die Welt schien

    >Diese Zeit ist vorbei und die Orte sowie ihre Bewohner wurden zerstört

    >Die Geschichte hat sie vergessen oder ihre Lehren prostituert

    >Wo einst strahlende Diamanten waren sind heute Steine

    >Wo das Licht war ist Dunkelheit

    >Kann man Diamanten in Steine verwandeln?

    >Nein

    >Kann man das Licht zerstören?

    >Nein

    >Man muß nur suchen. Nach den Diamanten unter dem Geröll, nach dem Licht in der Dunkelheit. Glücklich sind jene, welche es finden und jeder k a n n dies tun.

    >Wenn sich eines Tages das Licht von der Dunkelheit getrennt und die Diamanten nicht mehr mit den Steinen vermischt sind, werden bessere Zeiten einkehren und jeder, der sucht trägt seinen Teil dazu bei.

    >Gott schütze all die, die reinen Herzens sind und von dieser Welt noch nicht in Steine verwandelt wurden. Auf sie wartet die härteste Arbeit, wo die anderen nichts tun. Die härtesten Prüfungen, wo die anderen sich einen Dreck kehren.

    >Der steinigste Weg, wo die anderen auf Teppichen wandeln.

    >Die größte Belohnung und das erstrebenswerteste Dasein, wo die anderen längst nicht mehr sein werden.

    >Wer meint, der Preis wäre zu hoch, kennt die Belohnung nicht.

    >Alles Gute

    >JohnR

    >>über den begriff initation bin ich mir jetzt nicht ganz sicher. ich deute es mal als so etwas wie eine einweihung wie z.b. beim reiki oder das was man unter initation bei logen versteht.

    >>ein freund von mir war einige jahre bei den rosenkreuzern und er wies mich mal darauf hin, daß es so ungefährlich nun auch nicht sei sich solchen initationen zu unterziehen. das problem war folgendes: der eingeweihte hat danach zwar plötzlich zugang zu gewissen dingen, doch das warum, das wie und vorallem das dahinter bekommt er nicht mit. so stecken hinter manchen einweihungen kräfte, die man zwar anwenden kann, von denen man aber keinen blassen dunst hat auf was man sich einläßt.

    >>darüber hinaus erklärte er mir, daß eine einweihung eigentlich auf dem prinzip schock oder kontrollverlust beruht (zumind. bei einigen logen). der einzuweihende wird in den zustand der ergriffenheit versetzt und hat somit fast keine kontrolle mehr und in diesem zustand erhält er sein implant. lt. seinen aussagen wissen selbst die einweiher oft nicht, was dann überhaupt das ganze spiel ist.

    >>ich selbst habe mich auch immer gefragt, wo denn der haken in dem spiel mit den initationen ist und ich glaube es könnte die sache des ausgleichs sein (harmonie der kräfte). ich könnte mir vorstellen, daß viele wesen oder vielleicht auch kräfte sich uns zur verfügung stellen = uns etwas geben. doch es könnte auch der tag kommen wo sie wieder etwas von uns zurück haben wollen. das mag jetzt zwar nicht für alle wesen und kräfte gelten, doch wie will ich das vorher unterscheiden können???

    >>mir persönlich sind solche initationen immer suspekt. ich soll eine energie in mich einfliessen lassen die ich nicht kenne? ich müsste verrückt sein oder ;-)

    >>wie soll ich bei so etwas ausschließen, daß ich getäuscht werde? wo kein wissen ist, da ist täuschung möglich - ich denke aber, da wo wissen ist brauche ich keine initation mehr.

    >>weiter unten las ich in den beiträgen von der erschaffung von elementalen.

    >>ok, ich bin gerade erst am anfang meines ersten buches von bardon, doch in der diskussion unten viel mir auf, wie schnell erklärt wird wie man so ein elemental erschaffen kann, doch keiner von ihnen schien sich gedanken zu machen wie man es auch wieder entschafft - und ich glaube, dass dies immens wichtig ist.

    >>ich glaube, sowohl durch die bücher wie auch durch direkten kontakt mit initationen sind fehler, unwissenheit und täuschung nicht auszuschliessen.

    >>ich gebe zu, ich bin ein kleiner kontrollfreak ;-) und ich mag nichts weniger als energien die ich erhalten soll, von denen ich nicht weiß was sie sind und was sie wollen. ich weiß auch, daß initationen üblich sind, doch ich verstehe nicht warum? jeder kann selbst zu dieser stufe kommen und es wäre SEIN weg. das selbständige erarbeiten hat den vorteil, daß man immer nur das erreicht wo man erkenntnis hat und für das man auch reif ist.

    >>da mir diese einweihungen und initationen eh ein rätsel sind, könnt ihr mich vielleicht besser aufklären.

    >>ilonka


  9. #9
    ilonka
    Gast

    Re: initation

    >hallo john,

    >> ...( z.B. in einem Buch ) mit dem Hinweis, daß das regelmäßige Praktizieren desselben dem Übenden Reichtum und ewige Jugend oder was weiß ich schenken wird. Klingelts ?

    >doch wie bekomme ich einsicht in die wahre absicht?

    >>Es gab eine Zeit, an der an vielen Orten das Licht in die Welt schien

    >>Diese Zeit ist vorbei und die Orte sowie ihre Bewohner wurden zerstört

    >>Die Geschichte hat sie vergessen oder ihre Lehren prostituert

    >>Wo einst strahlende Diamanten waren sind heute Steine

    >>Wo das Licht war ist Dunkelheit

    >weisst du, dazu muss ich was schreiben denn es hat mich sehr beeindruckt und ich hoffe, ich werde nicht gleich in die träumer-ecke gestellt ;-)

    >vor meinen inneren augen sah ich mich mal in einer wundervollen welt leben, sehr sehr lange vor dieser erde. das universum war zwar nicht nur mit licht gefüllt, doch diese welt war friedvoll, ruhig jedoch auch sehr kraftvoll und bedacht.

    >ich sah mich mit meinem lehrer zusammensitzen und was mich an deinem text so begeistert ist, dass diese lehrer nicht einfach nur wissen vermittelten, nein es ging darum, dass jede junge seele wie ein roher diamant war und die aufgabe der lehrer war es aus ihnen strahlende, geschliffene (geformte) diamanten zu machen.

    >und so wie du geschrieben hast, wurde diese welt samt bewohner einfach zerstört. zum teil sogar von den eigenen leuten. und wenn ich heute in diese geschichte reinfühle, dann ist es ähnlich dem wie du schreibst, dass es sehr wohl diamanten gibt, doch viele von ihnen sind wie unter schutt und geröll begraben.

    >gruesse

    >ilonka


  10. #10
    Paul Allen
    Gast

    Re: frage zu bardon

    >>Aus Paris weiss ich ausserdem, dass die direkten Bardon-Schüler (ein Freund von mir kennt jemanden, der direkt von F.B. unterrichtet wurde) immer wieder auf die Wichtigkeit der "Initiation" hinweisen.

    >Solche statements sind meiner Meinung nach nicht ungefährlich. Besonders wenn sie aus Frankreich kommen. Warum? Wenn man jemandem einredet, dass eine "Initiation" notwendig sei, dann sucht derjenige natürlich nach einer Person, die ihn einweiht. Und in Frankreich, speziell Paris gib es einen gewissen Herrn, der mit Vorliebe solche "Einweihungen" im Namen Bardons vornimmt (nur gegen Vorkasse !)

    >Bardon selbst spricht in seinem Weg zum wahren Adepten allerdings ganz anders.

    >Niemand kann im Namen Bardons sprechen. Kein Schüler welcher Art auch immer.

    >Dem Franz Bardon irgendwelche Aussagen in den Mund zu legen ist eine beliebte Methode ...

    >Die einzigen 3 authentischen Werke von Bardon sind der Adept, die Evokation und die Quabbalah. Alles andere ist umstritten und soll mit Vorsicht genossen werden.

    >Über die Verbindung Bardons zu irgendwelchen Vereinigungen wurde viel behauptet, tatsächliche Beweise gibt es meiner Meinung noch keine. Sollte solche wirklich auftauchen, dann werde ich mit Sicherheit darauf hinweisen.

    >MfG,

    >Paul Allen.


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