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Thema: Kontruktivismus, oder Sinnesmodalitäten -Metarealismus

  1. #1
    Pablo de Tarragona
    Gast

    Kontruktivismus, oder Sinnesmodalitäten -Metarealismus

    >

    >Weitere Gedankengänge zum Thema Metarealismus:

    >Die immanente Realität, die wir wahr-nehmen, trifft mit dem transzendenten Prinzip zusammen, aus dem Sie entstanden ist.

    >Ich bestreite die automone Existenz der Atome. Der Kybertnetiker Heinz von Förster hält an seiner Meinung fest,

    >daß Mensch nicht wahrnimmt was da ist, sondern daß wovon er glaubt, daß es da ist. Die Retina im Auge sei nur in der Lage

    >die Quantität und nicht die Qualität des Ereignisses wahrzunehmen. D.h. Es ist nicht Möglich Licht, oder Farbe zu unterscheiden,

    >geschweige denn es sehen, denn an sich gibt es nur elektromagnetische Wellen. Dies beweist,

    >die nicht autonome Existenz der Atome.

    >Gehen wir noch ein Schritt weiter in Sachen Sinnesmodalitäten:

    >Musik und Töne sind somit auch nicht existent, lediglich die momentane Veränderung des Luftdrucks in unserem Trommelfell.

    >Wärme und Kälte: lediglich eine Veränderung der Moleküle in der Luft, die sich mehr oder weniger kinetischer Energie bewegen.

    >Folgerung:

    >Mensch ist nicht als Teil der Welt geboren, sondern wir werden als Teil von etwas geboren, daß wir konstruieren.

    >Somit können wir die Realtät auf eine Idee reduzieren.

    >Mit den besten Grüßen,

    >Pablo

    >


  2. #2
    Pablo de Tarragona
    Gast

    Moin, möchte denn niemand seinen Senf dazugeben? :Q-)

    >>

    >>Weitere Gedankengänge zum Thema Metarealismus:

    >>Die immanente Realität, die wir wahr-nehmen, trifft mit dem transzendenten Prinzip zusammen, aus dem Sie entstanden ist.

    >>Ich bestreite die automone Existenz der Atome. Der Kybertnetiker Heinz von Förster hält an seiner Meinung fest,

    >>daß Mensch nicht wahrnimmt was da ist, sondern daß wovon er glaubt, daß es da ist. Die Retina im Auge sei nur in der Lage

    >>die Quantität und nicht die Qualität des Ereignisses wahrzunehmen. D.h. Es ist nicht Möglich Licht, oder Farbe zu unterscheiden,

    >>geschweige denn es sehen, denn an sich gibt es nur elektromagnetische Wellen. Dies beweist,

    >>die nicht autonome Existenz der Atome.

    >>Gehen wir noch ein Schritt weiter in Sachen Sinnesmodalitäten:

    >>Musik und Töne sind somit auch nicht existent, lediglich die momentane Veränderung des Luftdrucks in unserem Trommelfell.

    >>Wärme und Kälte: lediglich eine Veränderung der Moleküle in der Luft, die sich mehr oder weniger kinetischer Energie bewegen.

    >>Folgerung:

    >>Mensch ist nicht als Teil der Welt geboren, sondern wir werden als Teil von etwas geboren, daß wir konstruieren.

    >>Somit können wir die Realtät auf eine Idee reduzieren.

    >>Mit den besten Grüßen,

    >>Pablo

    >>


  3. #3
    Pablo de Tarragona
    Gast

    Moin, möchte denn niemand seinen Senf dazugeben? :Q-) (ohne Text)


  4. #4
    6gI1!
    Gast

    Senf

    >Sei gegrüßt!

    >OK, dann sei es eben mein Senf:

    >1. Im Anfang war das Wort.

    >2. Herbert Pietschmann, "Die Welt, die wir uns schaffen"

    >3. Im Sinne von 2. ist das, was wir Realität nennen, eine Konvention, entstanden aus der Sehnsucht eines Individuums, sein Erleben per Kommunikation mit einem anderen zu teilen. Daraus lässt sich folgern, dass die Entwicklung semantischer Grundsätze Hand in Hand mit der Erfindung einer Realität gehen muss.

    >4. Das Postulat der Existenz von Licht ohne die gleichzeitige Existenz eines Auges, das es betrachtet, ist unsinnig in der Bedeutung, die Wittgenstein diesem Begriff verliehen hat.

    >5. Dennoch aber sieht besser, wer die Augen schließt. Weil dieser sich vom konventionellen Äußeren zu lösen vermag und sich somit ganz dem individuellen, von innen kommenden Erleben hingibt.

    >6. Die unumstößliche - wenn auch subjektive - Existenz des Kreativen lässt sich nicht leugnen.

    >7. Daher kann es nur der Schöpfer sein, der immerdar ist. Und zwar nicht nur der eine Schöpfer, vielmehr ist es jedem Menschen beschieden, durch seine Kreativität, seine Schöpfung einen Platz in dem Reigen unsterblicher Existenzen einzunehmen.

    >8. Der einzige Weg, die Lösung von der Konvention zu verwirklichen, ist die Anerkenntnis subjektiven Erlebens als allgemein gültige Realität und - damit verbunden - der Verzicht auf die unbedingte Nachvollziehbarkeit gedanklicher Inhalte.

    >9. Wenn sich alle Menschen einig sind, dass es den zweiten Weltkrieg nicht gegeben hat, dann hat es ihn nicht gegeben.

    >Was bleibt, ist die Frage, inwieweit sich mit dieser Einstellung leben lässt.

    >MfG,

    >Imanuel.


  5. #5
    Pablo de Tarragona
    Gast

    ein großes Senfglas ohne Essig

    >Da wir es konstruieren, können wir wissentlich, wenn einige der Sicherheitsvorkehrungen

    >(unbewußtes) durchbrochen werden, dieses Informationsnetz verändern. Diesen Vorgang nennen

    >wir dann "Magie". Wichtig bei dieser "Konstruktion" ist, daß wir unsere Sinne fest beherrschen,

    >weil wir sonst nicht mehr in der Lage sind, den Körper zu steuern. Stellt euch mal vor,

    >ihr habt eine neue Prozedur installiert und die Rekursion (dynamischer Eigenprogrammaufruf) ist mit

    >falschen Zeigern gefüttert. Genau, daß Programm ist nicht mehr in der Lage, den Rücksprung in das

    >Hauptprogramm zu starten. Ergo, eine Matschbirne findet nicht mehr zurück. Die Sinne dienen

    >zum festhalten. Wie man sich festigt ist egal. Zum Beispiel reicht es aus, den Namen "8.75hz"

    >mit der Erde Welt zu verbinden um nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren. Was man

    >dabei sagt ist völlig egal. Wenn man glaubt das der Name "Mutter" das Netz soweit ändern,

    >(Frequenztuning), daß das "XXXXXXXXXXXXXX" (Hauptereignis für das Enstehen) sichtbar wird, dann

    >spreche es aus und vergesse nicht die "8.75hz" später wieder mitzunehmen um zurückzukommen.

    >Alles in allen - Brainpower

    >Das alles ist vielleicht keine "Magie", aber die Matschbirne wird dann so einigen ersparrt! :-)

    >Mit den besten Grüßen,

    >Pablo

    >Ps: Macht euch mal so einige Gedanken über die Kybernetik und Gedankenkonstruktion. Willst Du Gott sehen,

    >Du wirst ihn sehen. Willst Du Wahrheit sehen, Du wirst sie sehen. Auch kaufen kann man sie heute. Nur, bei all

    >dem wollen vergessen wir die autonome Wahrheit und die ist weder käuflich, noch durch wilde Sucherei zu finden, sondern

    >unter jedem Stein und jedem Körnchen zu finden. Einen schönen Samstag und viel Spass beim Egotrip :-)


  6. #6
    Pablo de Tarragona
    Gast

    Re: Senf

    >>Sei gegrüßt!

    >Hallo Imanuel!

    >>OK, dann sei es eben mein Senf:

    >Ich bitte gnädigst darum.

    >>1. Im Anfang war das Wort.

    >Ja....oder:Zahl, Buchstabe..alles was elementar in allem vorhanden ist (essentiell)

    >eigenet sich ganz hevorragend dafür (DNS, eine Zahlenreihe, die in jeder Reihe vorkommt, Marmelade auf

    >dem Butterbrot)

    >>2. Herbert Pietschmann, "Die Welt, die wir uns schaffen"

    >>3. Im Sinne von 2. ist das, was wir Realität nennen, eine Konvention,

    >>entstanden aus der Sehnsucht eines Individuums, sein Erleben per Kommunikation mit

    >>einem anderen zu teilen. Daraus lässt sich folgern, dass die Entwicklung

    >>semantischer Grundsätze Hand in Hand mit der Erfindung einer Realität gehen muss.

    >Teile dies Aussage im Sinne von Pietschmann unter der Vorraussetzung, daß dieser Zusammenhang als normal

    >und in jeder Sekunde als richtig zu begreifen ist.

    >>4. Das Postulat der Existenz von Licht ohne die gleichzeitige Existenz eines Auges,

    >>das es betrachtet, ist unsinnig in der Bedeutung, die Wittgenstein diesem Begriff verliehen hat.

    >a priori ist die Existenz nicht von der Ursache abhängig sehnt aber nach ihr sollte sie fehlen, ergo eine

    >Wirkung eine Ursache erschaffen (Mathematisch völlig in Ordnung)

    >>5. Dennoch aber sieht besser, wer die Augen schließt.

    >>Weil dieser sich vom konventionellen Äußeren zu lösen vermag und sich somit

    >>ganz dem individuellen, von innen kommenden Erleben hingibt.

    >ja, eine Erklärung dessen sprengt jeden Rahmen :-) ein Kleinkind sieht ja immernoch alles Falscherum, wenns die Äuglein

    >schließt.

    >>6. Die unumstößliche - wenn auch subjektive - Existenz des Kreativen lässt sich nicht leugnen.

    >ja

    >>7. Daher kann es nur der Schöpfer sein, der immerdar ist.

    >>Und zwar nicht nur der eine Schöpfer, vielmehr ist es jedem

    >>Menschen beschieden, durch seine Kreativität, seine Schöpfung einen Platz

    >>in dem Reigen unsterblicher Existenzen einzunehmen.

    >nein, er müßte mit allem eins sein um die wahre Natur der "Schöpfung" zu verstehen. Mathematisch müßte er sich unendlichfach vergrößern und verkleinern.

    >

    >>8. Der einzige Weg, die Lösung von der Konvention zu verwirklichen, ist die

    >>Anerkenntnis subjektiven Erlebens als allgemein gültige Realität und -

    >>damit verbunden - der Verzicht auf die unbedingte Nachvollziehbarkeit gedanklicher Inhalte.

    >ja

    >>9. Wenn sich alle Menschen einig sind, dass es den zweiten Weltkrieg nicht gegeben hat, dann hat es ihn nicht gegeben.

    >ja, findet aber auf unendlichen Ebenen statt (mathematisch) um stabil zu bleiben. D.h. der Krieg findet in einem System noch

    >statt um rechnerisch in einem anderen system Frieden zu bringen. Achtung, Freunde, ein reiner mathematischer Gedanke.

    >>Was bleibt, ist die Frage, inwieweit sich mit dieser Einstellung leben lässt.

    >...in vieler Hinsicht. Vielen Dank, Imanuel, für diese anregenden Gedanken.

    >MfG,

    >Imanuel.


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