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Thema: Na gut, bringen wir es auf den .

  1. #1
    kohle
    Gast

    Na gut, bringen wir es auf den .


    Mach mal einen .


    Mal dick, mal dünn

    doch immer rund

    So kenn ich ihn,

    unsern Punkt


    Nach allen Seiten

    ist er offen

    Jedes Zeichen

    darf auf ihn hoffen


    Ist der Stift erst angespitzt

    er aus seiner Mine flitzt

    Nicht von meiner Hand gewichen

    folgt er treu den Kohlestrichen


    Schreibatom

    der Worte

    Deine Evolution

    füllt Bücherborte


    Jedes Wort und jede Zahl

    hat den Punkt zur freien Wahl

    Drum sei es dem Punkt gegönnt

    Dass er diesen Vers beend.


    Kohle












  2. #2
    WB
    Gast

    Re: Na gut, bringen wir es auf den .


    Als Antwort auf: Na gut, bringen wir es auf den . geschrieben von kohle am 13. März 2001 07:14:18:


    Hallo kohle,


    dazu kommt mir Wilhelm Busch in den Sinn:


    „Der alte Brenneke, mein Mathematiklehrer, pflegte freilich zu sagen: ‚Wer sich keinen Punkt denken kann, der ist einfach zu faul dazu!’ Ich hab’s oft versucht seitdem. Aber just dann, wenn ich denke, ich hätt ihn, just dann hab ich gar nichts. Und überhaupt, meine Freunde! Geht’s uns nicht so mit allen Dingen, denen wir gründlich zu Leibe rücken, daß sie grad dann, wenn wir sie mit dem zärtlichsten Scharfsinn erfassen möchten, sich heimtückisch zurückziehen in den Schlupfwinkel der Unbegreiflichkeit, um spurlos zu verschwinden, wie der bezauberte Hase, den der Jäger nie treffen kann? Ihr nickt; ich auch.“




    Die Meditation über den Punkt darf meiner Meinung nach schon vor der Stufe V beginnen. Für mich war sie bisher das Erfreulichste.


    Mit freundlichen Grüßen

    WB












  3. #3
    kohle
    Gast

    Re: Na gut, bringen wir es auf den .


    Als Antwort auf: Re: Na gut, bringen wir es auf den . geschrieben von WB am 13. März 2001 11:23:57:


    hallo Wilhelm Busch,


    ich find´s gut. Stufe V kenn ich nicht. Wird aber eine lustige Treppe sein.


    alles gute


    Kohle










  4. #4
    effx
    Gast

    Re: Na gut, bringen wir es auf den .


    Als Antwort auf: Re: Na gut, bringen wir es auf den . geschrieben von kohle am 13. März 2001 22:13:35:


    >ich find´s gut. Stufe V kenn ich nicht. Wird aber eine lustige Treppe sein.


    ---"stufe V wird abgesprengt"

    das kommando des astronauten,

    welcher recht beengt in seiner kapsel angeschnallt,

    kontrolliert er doch solche feuergewalt -nicht alleine-

    die masse der befehle kommt aus der "ground-control"...


    man hofft, das die verbindung auf der dunklen seite des mondes

    nur kurz abreißt...


    zurück kommen sie immer, lol.


    immortalistischer gruß, effx










  5. #5
    WB
    Gast

    Re: Na gut, bringen wir es auf den .


    Als Antwort auf: Re: Na gut, bringen wir es auf den . geschrieben von effx am 14. März 2001 01:30:34:


    Hallo effx,


    in der Betriebsanleitung für die FB-Rakete steht ja sehr deutlich:


    „Stufe I: Zünden, Arbeiten, Absprengen wenn ausgebrannt; sodann

    Stufe II: Zünden, Arbeiten, Absprengen wenn ausgebrannt; sodann

    Stufe III: Zünden, Arbeiten, Absprengen wenn ausgebrannt; sodann

    Stufe IV: Zünden, Arbeiten, Absprengen wenn ausgebrannt; sodann

    Stufe V: Zünden, Arbeiten, Absprengen wenn ausgebrannt; sodann...“


    Wenn also der Astronaut aus irgendwelchen Gründen die Stufe V zu früh absprengt, scheitert unausweichlich das ganze Unternehmen.


    Ein Astronaut hat sich allerdings einen guten Überblick über die einzelnen Stufen verschafft und weiß um Zweck und Ziel seiner Reise.


    Einverstanden? Mit freundlichen Grüßen

    WB





    PS Das Problem mit dem Punkt (der ja keinerlei Ausdehnung hat und den es damit gar nicht geben dürfte) beschäftigte mich im Geometrieunterricht; ich bekam damals keine zufriedenstellende Antwort. In Wilhelm Busch entdeckte ich dann einen Gleichgesinnten. Später fand ich im „Adepten“ den Lösungsweg. Das Erahnen der „Feuergewalt“ bestärkt das Bemühen um sorgfältigstes Einhalten obiger Betriebsanleitung.












  6. #6
    effx
    Gast

    Re: Na gut, bringen wir es auf den .


    Als Antwort auf: Re: Na gut, bringen wir es auf den . geschrieben von WB am 14. März 2001 10:15:56:


    aber sicher WB :)


    und nur die besten aus dem trockentraining kommen in den genuß der schwerelosigkeit, also mal abgesehen von diesen auf- und abwärtsflügen

    in der simulation.


    ...ist eine der heilbringensten medizin nicht die akku(*g*)punktur?


    beste grüße, effx










  7. #7
    kohle
    Gast

    Re: Na gut, bringen wir es auf den .


    Als Antwort auf: Re: Na gut, bringen wir es auf den . geschrieben von effx am 14. März 2001 13:41:00:


    hallo Felix, alte Rakete


    ich bin noch bei Stufe 0


    Ballast über Bord werfen


    alles gute


    Hein Mück aus Bremerhaven










  8. #8
    hans
    Gast

    Re: Na gut, bringen wir es auf den .


    Als Antwort auf: Re: Na gut, bringen wir es auf den . geschrieben von WB am 14. März 2001 10:15:56:


    wieso hat ein Punkt keine Ausdehnung?










  9. #9
    WB
    Gast

    Re: Na gut, bringen wir es auf den .


    Als Antwort auf: Re: Na gut, bringen wir es auf den . geschrieben von hans am 14. März 2001 15:48:58:


    >wieso hat ein Punkt keine Ausdehnung?


    Hallo Hans,


    der Punkt in kohles Gedicht ist ein Satzzeichen und sieht meist unbedeutend klein und rund aus. Geometrisch gesehen ist dieser jedoch gar kein Punkt sondern vielleicht ein Kreis, eine Ellipse, eine Raute oder sonst eine Fläche.


    ‚Zwei Geraden schneiden sich in einem Punkt. Und die Geraden haben nur Länge und keine Breite. Eine Gerade kann man deshalb nicht zeichnen, auch wenn man den Bleistift noch so sorgfältig spitzt. Und einen Punkt dann schon gar nicht. Denn der darf keine Ausdehnung haben, sonst wäre er ja eine Fläche. Und selbst in der Vorstellung gibt es keinen Punkt, denn wenn man die beiden gedanklichen Striche so dünn werden lässt bis sie keine Breite mehr haben, dann sind sie ja nicht mehr zu sehen und der Punkt ist auch verschwunden.’ So etwa meine Gedanken damals. Der Mathelehrer nahm die Gelegenheit wahr uns zu ermahnen, die Linien ja recht dünn zu zeichnen, damit sie keine Flächen sind. Außerdem könnten wir uns nicht bei dieser Frage aufhalten, denn wir müssten weiter kommen.


    Ich habe inzwischen gehört, dass der Lokalisation bei 10 hoch minus fünfzehn Meter eine Grenze gesetzt ist. Wenn es kleiner wird, würden dann andere Gesetze gelten.


    Bardon empfiehlt zu Beginn der Stufe V über den Tiefenpunkt eingehend zu meditieren. Ich meine, man kann sich schon vorher ein wenig damit befassen. Eigentlich beginnt dies bereits mit der ersten Übung der ersten Stufe.


    Mit freundlichen Grüßen

    WB














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