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Thema: Unterbewußtsein

  1. #1
    CSW
    Gast

    Unterbewußtsein


    Hallo zusammen,


    gibt es irgendwelche wirksamen Techniken, mit denen man sein Unterbewußtsein quasi "kennenlernen" kann?


    Der Hintergrund hierzu ist meine Erfahrung, daß ich mit der Übung des Seelenspiegels nicht allzu tief in mich

    hineinforschen kann (ein paar oberflächliche, dennoch arg beschämende, peinliche Fehler sind aufgedeckt,

    aber tiefere Ursachen oder Fehler kann ich beim besten Willen nicht erkennen).


    Da muß aber noch eine ganze Menge mehr dahinterstecken; hierfür zwei Beispiele: Vor kurzem bin ich, nach

    einem kurzem "Nickerchen", aufgewacht und die ersten Minuten noch ziemlich schlaftrunken in der Wohnung

    herumgetapst; das Erschreckende dabei war das (mit zunehmendem Wachbewußtsein verschwindende)

    starke Angstgefühl, das Grauen davor, daß ich mir in meinem (bewußt empfundenen) halbwachen Zustand

    aufeinmal selbst begegnen könnte. Schwierig zu erklären. Mit anderen Worten: eine Zeitlang nach dem Er-

    wachen hatte ich das Gefühl mit dem einen Bein "drüben" und dem anderen Bein "hier" zu stehen. Eigentlich

    eine nette Erfahrung, aber woher verdammt nochmal kam diese tödliche Angst, daß ich in meiner Wohnung auf

    einmal vor einer weiteren Person stehen könnte, von der ich feststellen müsste, daß ich es bin (und an dieser

    Vorahnung gab es für mich in diesen Minuten keinen Zweifel; hätte ich mich weiter in diesen Zustand hinein-

    fallen lassen, wäre ich mir mit Sicherheit selbst begegnet). Stattdessen hielt mich diese Angst davon ab, mit

    der Zeit wurde ich immer wacher und das "normale" Leben kehrte zurück.


    Die einzige Erklärung, die ich dafür hatte, war die Vermutung über eines oder mehrere ungelöste Probleme im

    Unterbewußtsein. Wahrscheinlich muß ich da noch eine Menge Müll entsorgen, bloß, mit den mir bekannten

    Methoden der Introspektion komme ich da nicht dran.


    Ich vergaß das zweite Beispiel: Vor einigen Jahren las ich Muldoon's Schilderungen über Astralreisen und

    entdeckte, daß ich die Anzeichen für eine Lockerung des Ätherkörpers sehr leicht herbeiführen konnte.

    Meist blieb es lediglich bei diesen Anzeichen, einige wenige Male jedoch sah ich in einer schwarzen

    leeren Umgebung ein tiefschwarzes Rechteck auf mich zukommen. In diesen Momenten überkam mich

    eine tiefe Angst, daß ich zwar durch dieses schwarze Ding hindurch gehen könne, ich aber gleichzeitig

    gewissermaßen "sterben" würde bei diesem Versuch.


    Sehr unbefriedigend, sich im nachhinein von seinem Verstand sagen lassen zu müssen, na du Schwach-

    kopf, hattest ja ne tolle Gelegenheit was Neues zu erfahren, und bloß wegen einer im Unterbewußtsein

    verankerten unbeherrschten Todesangst vergibst du die Gelegenheit einfach so.


    Das Dumme ist bloß, mit den normalen Übungen Bardon's komme ich nicht voran; mir scheint, daß ich

    vorher noch etwas anderes (nämlich mein Unterbewußtsein, wie ich vermute) in's Reine bringen muß,

    bevor ich Bardon's Weg folgen kann.


    Was also kann man da machen? Hat irgendjemand eine Idee?

    Welche Möglichkeiten gibt es denn, seinem Unterbewußtsein "die Hand zu reichen", es zu bitten,

    gemeinsam mit dem Wachbewußtsein das ICH BIN zu tragen?


    Würde mich freuen, von Euch zu hören.


    Viele Grüsse und alles erdenklich Gute wünscht Euch


    CSW










  2. #2
    die Kräuterfrau
    Gast

    Re: Unterbewußtsein


    Als Antwort auf: Unterbewußtsein geschrieben von CSW am 18. März 2001 16:13:04:


    Hallo CSW,


    Also vielleicht kann ich Dir ja ein paar Anregungen geben, ich muß mich auch sehr mit meinem Unterbewußtsein arrangieren.

    Erst mal wundert es mich, daß Du mit dem Seelenspiegel nicht gut zurecht kommst, denn es ist eigentlich eine recht gute Methode meinem Empfinden nach, aber ws führen ja viele Wege nach Rom. Vielleicht bist Du ja auch ein wenig Betriebsblind, daß Dir mnache Dinge selbst gar nicht auffallen.

    Ich habe auch viele Freunde und Bekannte gefragt, was Sie an mir als Macke oder ähnliches sehen, und dann mußte ich denen doch oft Recht geben.

    Ich finde auch es ist ganz gut danach zu gehen, was man an anderen bemängelt, bzw. was einen an anderen massiv stört. ZB. fand ich es immer furchtbar, wenn Leute ziemlich kühl und arrogant zu mir waren, und mußte dann feststellen, daß ich es selbst bin, die dies nach außn strahlt. Die Menschen um mich reflektieren meist meine eigenen Hacken. Vielleicht hilft Dir das ein wenig. Is ja nich so einfach liebevoll mit dem UB umzugehn, dit will sein Kopp imma wieda duachsetzten wa hihi....

    Ich komm auch gut damit klar mit dem UB zu reden, also " nawat willsde denn kleene,hä,....wir wolln doch zusamm arbeetn". Manchmal zieh ich auch ne Tarotkarte oder schlag nen Textabschnitt in nem Buch auf, ich hab dann das Gefühl es ist das UB selbst, das mir was zeigen will.

    Na gut vieleicht fällt uns ja noch was dazu ein...erst mal Dir viel Erfolg...und lass mal von Dir hören, wies so läuft...


    die Kräterfrau










  3. #3
    oliver
    Gast

    Re: Unterbewußtsein


    Als Antwort auf: Unterbewußtsein geschrieben von CSW am 18. März 2001 16:13:04:


    >Hallo zusammen,

    >gibt es irgendwelche wirksamen Techniken, mit denen man sein Unterbewußtsein quasi "kennenlernen" kann?

    >Der Hintergrund hierzu ist meine Erfahrung, daß ich mit der Übung des Seelenspiegels nicht allzu tief in mich

    >hineinforschen kann (ein paar oberflächliche, dennoch arg beschämende, peinliche Fehler sind aufgedeckt,

    >aber tiefere Ursachen oder Fehler kann ich beim besten Willen nicht erkennen).


    Hallo CSW


    ich denke, ich kann mir vorstellen worauf Du hinauswillst. Aber gleich ab in die Trance zu fallen, ist wahrscheinlich (vorerst) keine Lösung. Nimm doch erstmal die Fehler, die jetzt da sind und notiere sie in Deinen Seelenspiegel. Kein Mensch zwingt Dich oder verlangt von Dir, von heute auf morgen erleuchtet zu werden (nehme ich jetzt mal einfach an :-) ). Geh die Sache ruhig aber konsequent an. Jeder Taucher muss auch erstmal durch die Wasseroberfläche durch, um zum "Boden" oder tieferen Schichten zu gelangen. Forcieren bringt da nicht viel. Vertrau dem Bardon.




    >Da muß aber noch eine ganze Menge mehr dahinterstecken; hierfür zwei Beispiele: Vor kurzem bin ich, nach

    >einem kurzem "Nickerchen", aufgewacht und die ersten Minuten noch ziemlich schlaftrunken in der Wohnung

    >herumgetapst; das Erschreckende dabei war das (mit zunehmendem Wachbewußtsein verschwindende)

    >starke Angstgefühl, das Grauen davor, daß ich mir in meinem (bewußt empfundenen) halbwachen Zustand

    >aufeinmal selbst begegnen könnte. Schwierig zu erklären. Mit anderen Worten: eine Zeitlang nach dem Er-

    >wachen hatte ich das Gefühl mit dem einen Bein "drüben" und dem anderen Bein "hier" zu stehen. Eigentlich

    >eine nette Erfahrung, aber woher verdammt nochmal kam diese tödliche Angst, daß ich in meiner Wohnung auf

    >einmal vor einer weiteren Person stehen könnte, von der ich feststellen müsste, daß ich es bin (und an dieser

    >Vorahnung gab es für mich in diesen Minuten keinen Zweifel; hätte ich mich weiter in diesen Zustand hinein-

    >fallen lassen, wäre ich mir mit Sicherheit selbst begegnet). Stattdessen hielt mich diese Angst davon ab, mit

    >der Zeit wurde ich immer wacher und das "normale" Leben kehrte zurück.

    >Die einzige Erklärung, die ich dafür hatte, war die Vermutung über eines oder mehrere ungelöste Probleme im

    >Unterbewußtsein. Wahrscheinlich muß ich da noch eine Menge Müll entsorgen, bloß, mit den mir bekannten

    >Methoden der Introspektion komme ich da nicht dran.

    >Ich vergaß das zweite Beispiel: Vor einigen Jahren las ich Muldoon's Schilderungen über Astralreisen und

    >entdeckte, daß ich die Anzeichen für eine Lockerung des Ätherkörpers sehr leicht herbeiführen konnte.

    >Meist blieb es lediglich bei diesen Anzeichen, einige wenige Male jedoch sah ich in einer schwarzen

    >leeren Umgebung ein tiefschwarzes Rechteck auf mich zukommen. In diesen Momenten überkam mich

    >eine tiefe Angst, daß ich zwar durch dieses schwarze Ding hindurch gehen könne, ich aber gleichzeitig

    >gewissermaßen "sterben" würde bei diesem Versuch.

    >Sehr unbefriedigend, sich im nachhinein von seinem Verstand sagen lassen zu müssen, na du Schwach-

    >kopf, hattest ja ne tolle Gelegenheit was Neues zu erfahren, und bloß wegen einer im Unterbewußtsein

    >verankerten unbeherrschten Todesangst vergibst du die Gelegenheit einfach so.

    >Das Dumme ist bloß, mit den normalen Übungen Bardon's komme ich nicht voran; mir scheint, daß ich

    >vorher noch etwas anderes (nämlich mein Unterbewußtsein, wie ich vermute) in's Reine bringen muß,

    >bevor ich Bardon's Weg folgen kann.

    >Was also kann man da machen? Hat irgendjemand eine Idee?


    Zu den Astralreisen kann ich Dir leider nichts sagen; sie entziehen sich leider völlig meiner Kenntnis. Wenn Du glaubst, der Bardon-Weg ist der Deinige, und Du fängst einfach an mit den Uebungen, wird sich, glaube ich, manches klären. Ich bin auf meinem magischen Weg selbst noch nicht so weit, habe aber die Erfahrung gemacht, dass Stück für Stück vorwärtskommen wesentlich mehr hilft als der "Holzschlaghammer" im "Tiefseegebiet".

    Ich hoffe, Du konntest damit etwas anfangen, falls nicht, wird Dir gewiss noch jemand konkreteren Rat geben können.


    Alles Gute

    Oliver


    >Welche Möglichkeiten gibt es denn, seinem Unterbewußtsein "die Hand zu reichen", es zu bitten,

    >gemeinsam mit dem Wachbewußtsein das ICH BIN zu tragen?

    >Würde mich freuen, von Euch zu hören.

    >Viele Grüsse und alles erdenklich Gute wünscht Euch

    >CSW












  4. #4
    Der Narr
    Gast

    Re: Unterbewußtsein


    Als Antwort auf: Unterbewußtsein geschrieben von CSW am 18. März 2001 16:13:04:


    Hi,

    bevor ich den Bardons Weg eingeschlagen habe, habe ich mich mit Huna beschäftigt. Für alle, denen das kein Begriff ist: Huna ist hawaiianischer Schamanismus. Jedenfalls wird dort eng mit dem Unterbewußtsein gearbeitet. Es bekommt einen Namen und man bringt ihm bei, z.B. über ein Pendel mit einem zu sprechen. Mir hat das sehr geholfen, ich frage mein Unterbewußtsein immer ob es mit wichtigen Entscheidungen einverstanden ist. Auch unterhalte ich mich mit ihm über seine Ängste und Probleme.

    Wenn das Unterbewußtsein etwas nicht tun will (z.B. aus Angst)wird es einen Weg finden, diese Situation zu umgehen. So manche Übung wurde bei mir schon so sabotiert, aber nach einer kleinen Unterhaltung mit meinem Unterbewußtsein ging alles sofort besser (wenn ich seine Ängste und Bedenken ausräumen konnte).


    Wenn du Interesse daran hast, solltest du das Buch "Huna" von Enid Hoffmann lesen. Es lohnt sich.


    Grüße

    Der Narr










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