Muss mich leider noch mal melden *seufz*
Schon hab ich gedacht, ich könnt mich friedlich
verabschieden von dem Forum. Schon meinte ich,
an den Fesseln meines freien Willens weitersägen
zu dürfen. Doch da les ich eines schönen Abends im
"Weg zum wahren Adepten" von unserem hochgeschätzten
und unfehlbaren Guru Bardon auf S.280:
"Wollte ein Magier seine Neugierde befriedigen, um
seine Zukunft zu erfahren, wäre es für ihn mit Hilfe
des magischen Spiegels nicht schwer, sich darauf ein-
zustellen und jede Einzelheit zu erforschen. Es hätte
aber den Nachteil, dass in dem Augenblick, wo der
Magier seine Zukunft im Spiegel erblickt, er sich
seines freien Willens beraubt. Er wäre dann mit einer
Schablone zu vergleichen, die auszufüllen ist, ohne
dass etwas dafür oder dagegen getan werden könnte."
Wer regt sich denn da wieder im Grabe? Wenn das nicht
mein alter Erzfeind, der Marjonetten-Gott ist, den
ich schon totgeschlagen glaubte!
Mit seinen eigenen Marjonettenfäden würd ich ihn
erdrosseln, wenn er dann endlich Ruhe gäbe!
So, ihr Schablonen, was für welche Antworten sind
denn nun für mich vorbestimmt? Oder hat euch der
Allmächtige vielleicht keine Ideen ins Drehbuch
gesudelt?
Auch nicht dem erfahrenen Werner, dem beratenden
JohnD, der devotionellen Fili, dem SethoS (dem häng
ich jetzt mal lieber kein Attribut an *g*),
dem frechen 667, dem Antoni (der mir nicht das
erste mal meinen frechen Latz stopfen würde), oder
sonst jemandem?
Mal abgesehen davon, dass in Bardons Text sich ein
Paradoxon einnistet, dass förmlich nach Beachtung
schreit; hat er uns vielleicht schon wieder eine
Falle gestellt?
Wär wohl nicht das erste mal, gell! Wär auch zu
schön, wenn Bardon simplen Klartext reden sollte,
wie das immer wieder behauptet wird!
Gruss Severus



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