Hallo Interessierte,
dass ein Seelenspiegel innerhalb von zwei Stunden fertig sein kann hätte ich noch vor einiger Zeit auch nicht für möglich gehalten. Nunmehr bin ich aber davon überzeugt, dass modernste Sensortechnik gepaart mit hervorragender Software das heute möglich macht. Lasst euch ebenfalls überzeugen.
Drei meiner Mitarbeiter, LIssmann, IRle und PAßler haben das nach ihnen benannte Gerät !LIRPA (Ausrufezeichen wegen Urheberrecht) entwickelt, welches den Seelenspiegel nach Bardon erstellt. Anstoß dazu war die Bemerkung Lissmanns vor gut einem Jahr, dass der Seelenspiegel nach Bardon allzu relativ und subjektiv sei und dass objektive Anhaltspunkte fehlten. Er führte unser unzuverlässiges Temperaturempfinden als Beispiel an, mit dem man zwar feststellen könne, ob es wärmer oder kälter sei, nicht aber ob unsere Betriebsräume die erforderlichen Temperaturen hätten. Da Irle und Paßler ebenfalls experimentierfreudige Bardonisten sind, entwickelte sich eine lebhafte produktive Diskussion. Da vieles beim Menschen messbar sei, müsste es doch möglich sein, mit Hilfe von umfangreichen Messdaten einen Seelenspiegel zu erstellen, der auf objektiven Kriterien basiere.
Etwa vier Wochen nach diesem Gespräch bat uns Paßler zu sich in sein Büro. Er erinnerte uns an jenes Gespräch und zeigte mit leichtem Stolz auf ein Gerät mit vielen Kabeln und Sensoren, das neben einem Bildschirm stand. Beim näheren Hinsehen war zu erkennen, dass es sich um unseren altbewährten LD400 handelte, den Paßler offensichtlich umgebaut und mit seinem Computer vernetzt hat (LD400 ist ein Vorgängermodell unseres Lügendetektors LD600). Irle, unser Programmierer, der sich zunächst über Paßlers Programmiersprache BASIC lustig machte, wurde sogleich von Paßler als Versuchskaninchen auserkoren. Er wurde an alle Elektroden angeschlossen, bekam einen Kopfhörer aufgesetzt und die Kamera auf dem Bildschirm wurde auf seine Augen ausgerichtet. Auf dem Bildschirm erschienen nun Bilder und Texte und man konnte undeutlich Musik, Geräusche und Stimmen vom Kopfhörer vernehmen. Nach etwa zwanzig Minuten war für Irle die Prozedur vorbei und er wurde von den Sensoren und Drähten befreit. Der Drucker lief an und druckte acht Blätter aus, die Irle nun eingehend studierte.
Beim Lesen wurde Irle immer ernster und als er das achte Blatt auf den Schreibtisch gelegt hatte stellte er nach einer Weile fest: „Wie mein eigener Seelenspiegel! Genau dasselbe Elementeungleichgewicht. Nur nicht so umfangreich.“ Anschließend probierten Lissmann und ich das Gerät aus und kamen zu dem selben Ergebnis. Nun zeigte sich wieder einmal der bewährte Teamgeist der drei. Lissmann, unser „Psychologe“, wollte seine Erfahrungen mit verschiedenen Persönlichkeitstests einbringen und Irle das Programm mit einer zeitgemäßen Programmiersprache gestalten. Wichtig ist den drei Erfindern von !LIRPA, dass die Messungen bei Passivität des Probanten erfolgen. Es werden nun je 700 Eigenschaften für beide Seelenspiegel berücksichtigt. Jede Messung wird zunächst auf einer Skala von 0 bis 120 eingeordnet. Damit ist gesichert, dass auch ganz schwache Reaktionen berücksichtigt werden. Ganz zum Schluss erfolgt dann erst die Grobeinteilung in drei Skalenteile.
Kurz vor Weihnachten 2000 waren zwölf Prototypen fertig. Die Testzeit betrug nun etwa zwei Stunden. Besonders interessant ist die sog. „Zielscheibe“, die einen zusammenfassenden Überblick gibt. Sie sieht aus wie eine Zielscheibe bei den Schießbuden und ist in vier den Elementen entsprechenden farbigen Quadraten unterteilt. Ein kleines Symbol zeigt an, wie weit das Gleichgewicht der Elemente erreicht ist. Wer das „Schwarze“ erreicht, kann in die Stufe drei aufsteigen. Die Prototypen wurden mit der Bitte um kritisches Ausprobieren an ganz verschiedene Personen, die sich aber alle bekanntermaßen praktisch mit dem „Adepten“ befassen, in Deutschland verteilt. Nach nur wenigen, unbedeutenden Nachbesserungen (vor allem wurde die „Einstimmungsphase“ auf zehn Minuten erweitert) steht morgen !LIRPA für die Kleinserienproduktion an.
Soweit die Entstehungsgeschichte. Nun aus den bisherigen Erfahrungsberichten einige Urteile über !LIRPA:
Herr H. K. in Berlin: „... Man muss eben mit der Zeit gehen. So wie früher der Ochsenkarren dem Vorankommen des Schülers diente, so ist es heute die Elektronik. ...Gut finde ich auch die SOFT-Taste. Sie ist besonders geeignet für all die, die Bardons Übungen nur ein bisschen machen wollen.“
Herr H.B. in Dresden: „...Ich habe soeben mit Bardon angefangen. Da kam mir !LIRPA gerade recht. Ich spare dadurch viel Zeit, denn das lästige wochenlange Nachgrübeln über die eigenen Schwächen und Stärken entfällt. So kann ich die Abende wieder bei meinen Lieblingsserien im Fernsehen verbringen....“
Frau B. W. in München: „...und als ich die Seelenspiegelausdrucke schön eingeklebt in mein magisches Tagebuch meinen Freunden und Bekannten zeigte, reagierten die mit ungläubigem Staunen. Ich glaubte sogar bei einigen etwas Neidgefühl beobachtet zu haben. ...“
Herr D. M. in Köln: „...!LIRPA wird der Renner meines Hermetik-Sortiments sein. Der Absatz von FB-Knotenschnüren, FB-Körperbürsten, FB-Tagebüchern, FB-Visualisierungsgegenständen, FB-Akustiktrainer-CDs, FB-Riechfläschchen u.a. wird dadurch sicher angekurbelt werden. ...“
Frau C. H. in Nürnberg: „ ...Ich habe bei der „Zielscheibe“ den Cursor durch ein kleines Herzchen ersetzt und konnte dadurch die Lieblingsschülerin unseres Gurus von ihrem Platz verdrängen. ...“
Herr F. P. in Bremen: „...Obwohl die Kosten von !LIRPA unter tausend Euro sein werden, ist das viel Geld. Ich denke aber, dass man dadurch viel schneller die Stufe sieben erreicht, die Stufe des Hellsehens nämlich. Dann kann man mit den richtigen Lottozahlen mehr Geld machen als man je verleben kann, und diese Investition hat sich dann sehr bezahlt gemacht...“
Aber auch die kritischen Stimmen sollen hier nicht verschwiegen werden:
Herr J. T in Berlin: ... Trotz aller Vorzüge von !LIRPA werde ich es mir erst dann kaufen, wenn es mit dem Umweltprüfsiegel versehen ist. In einer Welt, in der die Menschheit vom Ozonloch, von BSE, von Castortransporten, von MKS, vom Treibhauseffekt und von Handy-Wellen bedroht ist, sollte man nur Geräte erwerben, die vom Umweltamt aus als unbedenklich eingestuft worden sind. Ich muss sicher sein, dass von !LIRPA keine weitere Gefährdung der Menschheit ausgeht.“
Ein Pater, der aus verständlichen Gründen anonym bleiben möchte und der die Aufgabe von !LIRPA offensichtlich nicht ganz verstanden hat: „Den Priestermangel durch den Einsatz von !LIRPA in den Beichtstühlen beheben zu wollen, ist sicher ein verlockender Gedanke. Aber das wird aus verschiedenen Gründen nicht möglich sein. Zunächst einmal müssten einige Bewertungen in der Software geändert werden, wie zum Beispiel die Benutzung von Kondomen. Bei uns gehört diese zu den negativen, also schwarzen Eigenschaften. Da ferner bei uns alles über Rom läuft, müsste erst einmal von dort eine Genehmigung eingeholt werden. Das kann aber wiederum erst dann geschehen, wenn die Kommission „Computer und Moral“ ihre Ergebnisse vorgelegt hat. Und das wird sicher noch Jahrzehnte dauern. Auch würden viele Brüder !LIRPA nicht einsetzen wollen, weil ihnen dadurch so manche pikante Geschichte entginge...“
Herr K.S. in Hamburg: „... habe ich vor, drei !LIRPA-Kabinen in meinem Yoga-Hermetik-Center einzurichten. Warum es vorerst nur drei sein werden, möchte ich in folgendem kurz erläutern:
1. Das äußere Erscheinungsbild des !LIRPA ist alles andere als kundenfreundlich. Wer möchte beim Betreten der Kabine schon an seinen letzten Krankenhausaufenthalt oder an sein letztes Verhör erinnert werden?
2. Der Preis für eine Sitzung wird trotz scharfer Kalkulation nicht unter DM 49,95 liegen. Und für sein sauer verdientes Geld möchte der Kunde nicht ständig an seine unangenehmen Seiten erinnert werden. Das besorgt ihm/ihr schon ausreichend sein/e momentane/r Lebensabschnittgefährte/in. Für die nächste Serie schlage ich deshalb vor, das ganze Programm unter SOFT zu fahren und die SOFT-Taste durch eine SUPERSOFT-Taste zu ersetzen.
3. Wenn die momentane Bardon-Welle wirklich zu einer Massenbewegung werden soll, dann müssen die strengen Bedingungen gemildert werden. Bei !LIRPA bedeutet dies: Weg mit dem schwarzen Seelenspiegel! Es genügt der weiße. Das magische Gleichgewicht kann auch an dem weißen Seelenspiegel erkannt werden. ...“
Herr J.K. in Koblenz: „...Auch sehe ich die realistische Möglichkeit, dass bald nach Erscheinen von !LIRPA im Handel der Hermetik-Markt mit billigen minderwertigen Imitationen aus Fernost überschwemmt wird. Dabei ist zu befürchten, dass die Hermetik durch buddhistisches Gedankengut unterwandert wird. Dem Buddhismus fehlt ja bekanntlich das Feuer. So wird dann ein magisches Gleichgewicht vorgegaukelt, das gar keines ist.“
Wer nun wirklich ernsthaft !LIRPA erwerben möchte, wende sich nur noch heute (aus oben erwähnten Gründen) an JohnR. Der teilt ihm dann auch mit, was ihn das kostet.
Diesmal mit freundlichen !LIRPA-Grüßen
WB
PS Da diesen Beitrag noch einige lesen werden, die ebenfalls bereits Erfahrungen mit !LIRPA gemacht haben, wären Ergänzungen durchaus sinnvoll!



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