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Thema: ?

  1. #1
    langzeitteilnehmer
    Gast

    ?


    hallo zusammen,

    auch wenn ich nicht für mich beanspruchen kann ein "vollzeitteilnehmer" zu sein, möchte ich nochmal zu einigem stellung nehmen.

    mich wundert`s doch sehr, dass auf marcel puschmanns aufschrei hin gleich so einige zu stelle waren, um seine sichtweise zu unterstreichen--alleine das fand ich amüsant. ich selbst stehe nun doch wohl am meisten im kreuzfeuer, brauche aber keine anwälte--- wer denkt, dass e.s. derjenige ist der hilfe bräuchte, der täuscht sich, selbiger wärmt sich nämlich am kaminfeuer in österreich und sagt: ich brauche kein internet.. ;-))

    mich kann weder paul allans argumentation, noch die des frank oder tares oder der petra überzeugen. ich unterstelle euch einfach, ihr macht mehr psychotherapie mit e. stejnar - als arbeit mit bardon. da ist von "diätmagie" (petra) und von "blockierter weiterentwicklung" (siehe tares) die rede, von neugier wie ich nun heisse (kennen wir doch auch schon aus einer diskussion von vor ca 1 jahr, hr. puschmann), da wird geschraubt und gespreizt geredet, dass sich das ego nur so bläht (frank), da wird aufgestampft nach kindermanier " seine bücher sind es eben doch wert!!!" - aber!! :: ---keiner sagt mal etwas zu dem was ich wirklich geschrieben habe. es wird sofort unterstellt, ich sei destruktiv, aber auf eine einfache infragestellung könnt /wollt ihr nicht eingegehen. da wird gefachsimpelt und die einzigen wirklich authentischen beiträge - nämlich die der beiden frauen - werden mit weitestgehend leeren

    argumentationen niedergemacht. beispiel amulette. es ist durchaus berechtigt am stejnarschen verfahren zweifel zu hegen, denn die verbindung materie mit geladenem geist ist nichts für anfänger. stejnar empfiehlt das einfach - das ist wahnsinn!

    ich habe nie gesagt dass e.s. nichts wertvolles geschrieben hat. aber es gibt so einiges, dass man nicht unterschreiben kann wenn man tatsächlich gearbeitet und wirkungsweisen überprüft hat. er verdient einfach nicht die wichtigkeit die er sich selbst und die ihm seine anhänger zuschreiben!! im gegenteil, ihr nehmt euch und euren möglichkeiten wesentliches, wenn ihr ihm anhängt anstatt euch auf den einzigen, wenn auch beschwerlichen weg zu machen: dem weg allein. man muss lernen allein zu sein und das nicht nur im alltäglichen leben, man muss auch lernen in geistiger hinsicht allein zu sein, ganz ohne vorgaben oder nur das allermindeste. das hat f.b. gezeigt und darauf hingewiesen. wenn man arbeitet und beharrlich bleibt dann lernt man und findet etwas was man in keinem weiteren buch finden wird. ich behaupte: wer sein engagement für e.s. damit rechtfertigt, dass er (vorher) ohne ihn nicht weitergekommen wäre, dem kann ich prophezeien, dass er nach ihm auch nicht weiterkommen wird.

    mit hohen preisen und umständlichen versandwegen erreicht e.s. eine starke "kundenbindung" (allein schon durch den erzwungenen vertrauensvorschuß!), leichter als ohne all das. ich frage mich, warum er, der sich als als großer mensch darstellt, nicht erkannt hat, dass nichts anziehender ist als zurückhaltung, bescheidenheit, authentizität.

    ich bin gespannt auf weitere diskussionen.










  2. #2
    Christian
    Gast

    Re: ?


    Als Antwort auf: ? geschrieben von langzeitteilnehmer am 02. April 2001 20:02:06:


    Hallöle zusammen,


    (an langzeitteilnehmer) Ich kann leider nicht "in Augenhöhe" ;-) mit dir diskutieren, da

    ich im Bardon'schen Lehrgang (immer noch) blutiger Anfänger bin und auch keine

    hermetischen Erkenntnisse (wie von dir gefordert) selbst erarbeitet und praktisch

    überprüft habe (was auch auf einen großen Teil der stillen Leserschaft hier zutrifft,

    denke ich), aber vielleicht gibt es ja hier den ein oder anderen Mosaikstein zu dieser

    Diskussion.


    Ein Großteil der entstehenden Aufregung und Kontroverse wäre vermutlich gegenstands-

    los, würde man sich vergegenwärtigen, daß niemandes Entwicklung der eines anderen

    gleicht. In der Tat mögen die Bücher Stejnars ziemlich nutzlos für dich gewesen sein

    im Gegensatz zu denen Bardons; bei mir war es allerdings dagegen eher umgekehrt.

    Dein Beitrag ist denke ich wichtig, um zu zeigen, daß nichts, auch nicht Stejnar's

    Arbeit Allgültigkeit und Anspruch auf Universalität für jedermanns Entwicklung hat.

    Es braucht niemand aus dem Hemd zu springen, weil Stejnar kritisiert wurde, genauso-

    wenig wie man verkennen darf, daß Stejnar's Schriften bei einigen

    Leuten einen Quantensprung bewirkt haben und Bardon's Schriften net.

    Ich denke schon, daß es eine Gruppe von Leuten gibt, die, bevor sie tatsächlich

    mit Bardons Entwicklungsweg beginnen können, zuerst ein paar andere Lektionen

    lernen müssen.

    Zwar habe ich nicht wie Petra ("Grüsslis" zurück) die "Diätmagie" (obwohl ich an meiner

    Strandfigur und meinem Waschbrettbauch doch noch ein kleines bisserl arbeiten müsste

    :-) ), dennoch bin ich von allen anderen Büchern Stejnars restlos begeistert.

    Für mich stehen Stejnars Bücher auf einer Stufe mit den Büchern Bardons; sowohl

    der magische wie auch der mystische Weg sind für mich gleichermaßen wichtig und

    ich bin mir noch nicht sicher, ob ich den einen zugunsten des anderen vernachlässigen

    kann.


    Ich kann es nicht beurteilen, deswegen die Nachfrage: Welche Gefahren birgt denn

    die Stejnar'sche "Verknüpfung von Materie mit Geist"? Er gibt in seinem SE-Buch nur

    die Siegel der "guten" Genien wieder; der Leser kann bei einem selbstgemachten

    Siegel lediglich seine eigene Glaubenskraft einsetzen, um einen Kontakt herzu-

    stellen: die einzige Gefahr, die ich dabei sehe, entsteht mit der Zeit, wenn man

    sich starrsinnig jahrzehntelang an ein (oder mehrere) Amulett(e) klammert und dadurch

    sein eigenes Elementegleichgewicht in Richtung dieses Genius verschiebt, indem man

    mehr und mehr seiner Wesensteile aufnimmt. Das wäre in der Tat eine Gefahr, aber

    hätte sich dieser Leser nicht früher oder später sowieso in diese Richtung verrannt

    und bspw. einen Guru oder ähnliches angehimmelt? Ein Amulett hat in meinen Augen

    seine endgültige Wirkung erst dann erreicht, wenn ich es gerade NICHT mehr brauche.

    Was sind also die Gefahren bei Amuletten?


    Die Weckung von Ängsten zur Amulett-Verkaufsförderung bzw. die Unwirksamkeit der

    Amulette ist ziemlicher Käse.

    Die Amulette wirken! Das konnte sogar so ein Schnarchsack wie ich es bin feststellen.

    Und daß jemand automatisch von Schicksalsschlägen heimgesucht wird, wenn er sich

    mit Magie beschäftigt, ist absolut nicht zwingende Folge. Seit ich mich mit Hermetik

    beschäftige ist da überhaupt nix galoppiert, weder meine Entwicklung (höchstens hin

    und wieder mal ein kleines kleines bischen) und schon gar nicht mein Schicksal; ist

    alles schön gleichmäßig vor sich hin gebummelt.

    Falls es wirklich mal zu einem Schicksalsschlag kommen sollte, will vermutlich das

    Schicksal (oder wie auch immer man die Macht dahinter bezeichnen will) eher mit dem

    ganz groben Holzhammer auf einen Fehler hinweisen, den man doch bitte schön mal

    lösen sollte. Das kann man dann aber auch ganz ohne Amulett auf die Reihe kriegen.


    Keinesfalls sind Stejnar's Bücher ihr Geld nicht wert noch sind sie unabdingbares

    Muß bei der "ordentlichen" Entwicklung; ungeachtet der Schwierigkeit, daß die

    Verwertbarkeit und Eignung eine persönliche Sache ist - vielleicht könnten ja

    die fortgeschritteneren Magier und Mystiker mal tatsächlich in's Detail gehen

    hinsichtlich der Gefahren und Möglichkeiten nicht nur der Amulette sondern

    auch der beiden Wege (Magie und Mystik) an sich.


    Würde mich sehr freuen.


    Grüsslis und ein herzliches tschödelö


    Christian










  3. #3
    Marcel Puschmann
    Gast

    WORTMAGIE oder wie baue ich mir einen Hilfsgeist


    Als Antwort auf: ? geschrieben von langzeitteilnehmer am 02. April 2001 20:02:06:


    >hallo zusammen,

    >auch wenn ich nicht für mich beanspruchen kann ein "vollzeitteilnehmer" zu sein, möchte ich nochmal zu einigem stellung nehmen.

    >mich wundert`s doch sehr, dass auf marcel puschmanns aufschrei hin gleich so einige zu stelle waren, um seine sichtweise zu unterstreichen--alleine das fand ich amüsant. ich selbst stehe nun doch wohl am meisten im kreuzfeuer, brauche aber keine anwälte--- wer denkt, dass e.s. derjenige ist der hilfe bräuchte, der täuscht sich, selbiger wärmt sich nämlich am kaminfeuer in österreich und sagt: ich brauche kein internet.. ;-))

    >mich kann weder paul allans argumentation, noch die des frank oder tares oder der petra überzeugen. ich unterstelle euch einfach, ihr macht mehr psychotherapie mit e. stejnar - als arbeit mit bardon. da ist von "diätmagie" (petra) und von "blockierter weiterentwicklung" (siehe tares) die rede, von neugier wie ich nun heisse (kennen wir doch auch schon aus einer diskussion von vor ca 1 jahr, hr. puschmann), da wird geschraubt und gespreizt geredet, dass sich das ego nur so bläht (frank), da wird aufgestampft nach kindermanier " seine bücher sind es eben doch wert!!!" - aber!! :: ---keiner sagt mal etwas zu dem was ich wirklich geschrieben habe. es wird sofort unterstellt, ich sei destruktiv, aber auf eine einfache infragestellung könnt /wollt ihr nicht eingegehen. da wird gefachsimpelt und die einzigen wirklich authentischen beiträge - nämlich die der beiden frauen - werden mit weitestgehend leeren

    >argumentationen niedergemacht. beispiel amulette. es ist durchaus berechtigt am stejnarschen verfahren zweifel zu hegen, denn die verbindung materie mit geladenem geist ist nichts für anfänger. stejnar empfiehlt das einfach - das ist wahnsinn!

    >ich habe nie gesagt dass e.s. nichts wertvolles geschrieben hat. aber es gibt so einiges, dass man nicht unterschreiben kann wenn man tatsächlich gearbeitet und wirkungsweisen überprüft hat. er verdient einfach nicht die wichtigkeit die er sich selbst und die ihm seine anhänger zuschreiben!! im gegenteil, ihr nehmt euch und euren möglichkeiten wesentliches, wenn ihr ihm anhängt anstatt euch auf den einzigen, wenn auch beschwerlichen weg zu machen: dem weg allein. man muss lernen allein zu sein und das nicht nur im alltäglichen leben, man muss auch lernen in geistiger hinsicht allein zu sein, ganz ohne vorgaben oder nur das allermindeste. das hat f.b. gezeigt und darauf hingewiesen. wenn man arbeitet und beharrlich bleibt dann lernt man und findet etwas was man in keinem weiteren buch finden wird. ich behaupte: wer sein engagement für e.s. damit rechtfertigt, dass er (vorher) ohne ihn nicht weitergekommen wäre, dem kann ich prophezeien, dass er nach ihm auch nicht weiterkommen wird.

    >mit hohen preisen und umständlichen versandwegen erreicht e.s. eine starke "kundenbindung" (allein schon durch den erzwungenen vertrauensvorschuß!), leichter als ohne all das. ich frage mich, warum er, der sich als als großer mensch darstellt, nicht erkannt hat, dass nichts anziehender ist als zurückhaltung, bescheidenheit, authentizität.

    >ich bin gespannt auf weitere diskussionen.





    Eine weitere Anregung.


    Was empfinde ich beim lesen dieser Szene? Bestimmt Langeweile. Das was Langzeitteilnehmer schreibt scheint zwar halbwegs realistisch zu sein, doch die erwähnten Figuren sind flach, langweilig und leblos, weil es keinen Konflikt gibt. Wir wissen sehr wenig über diese Figuren, außer das sie ganz nett sind, weil sie nichts getan haben um Farbe zu bekennen. Sie haben uns nicht durch ihre Handlungen gezeigt, wie ihr eigentliches Wesen ist. Sie bleiben flach,langweilig und leblos, weil sie nichts tun als reden. Sie haben keine Wünsche: Sie machen Konversation und führen keinen Dialog. Die meisten Leser werden eine solche Geschwätzigkeit nicht sehr lange hinnehmen. Wenn kein Konflikt in Sicht ist, wird der Leser diese Geschichte bald beiseite legen. Ein Konflikt zwischen Figuren findet stets in Form Beharren versus Widerstand statt. z.B.: Marcel Puschmann will Langzeitteilnehmer erleuchten; Langzeitteilnehmer will nicht erleuchtet werden. Also, wenn Figuren unterschiedliche Ziele haben und entschlossen sind, diese zu erreichen, entsteht Konflikt. Wenn viel auf dem Spiel steht und beide Seiten unnachgiebig sind, haben wir die Voraussetzung für ein hochexplosives Drama. Um diesen Schmelztiegel anzufachen bedarf es einiger grundlegenden Voraussetzungen, da die Figuren, die einander gebunden sind, nicht mittendrin eine Pause machen werden und sagen: „Unentschieden“.


    Die Figuren bleiben immer dann im Schmelztiegel, wenn ihre Motivation, den Konflikt fortzusetzten ,größer ist als die Motivation, vor dem Konflikt davonzulaufen.


    Um nochmals die Erinnerung aufzufrischen: In dieser von Langzeitteilnehmer erbärmlich geschriebenen Szene gibt es keinen Konflikt, nichts, was man nicht schon hundertmal so der so ähnlich gelesen hätte; die Figuren sind stereotyp, es könnte aus einer vorabendlichen Familiensoup stammen.


    Gut, was machen wir nun? Als erstes werden wir prüfen ob wir die oppositionellen Kräfte ausgleichen können. Niemand würde sich einen Film angucken, in dem Popeye den schwachen Pechvogel Wimpy zusammenschlägt. Es kann keinen Wettstreit, keinen Kampf, keine Geschichte ohne ebenbürtigen Gegner geben. Also Wimpy(Langzeitteilnehmer) würde für Popeye keinerlei Herausforderung darstellen; er würde weder Popeyes Erfindungsreichtum und Geschicklichkeit herausfordern, noch seine Entschlossenheit und Mut. Popeye könnte Wimpy besiegen , ohne zum Spinat zu greifen. Popeye wird erst richtig auf die Probe gestellt, wenn er einem fast ebenbürtigen Gegner gegenübersteht, nennen wir ihn „Pluto“ oder kurz „Homo fictus“.


    Wie können wir nun Langzeitteilnehmer den „würde er wirklich“—Test verpassen.


    Menschen benehmen sich manchmal töricht. Sie versprechen sich, sie vergessen etwas, sie kaufen, wenn sie verkaufen sollten, sie lassen günstige Gelegenheiten verstreichen, sie übersehen das Offensichtliche. Kurz gesagt, sie agieren nicht jederzeit und nicht in allen Situationen mit ihrer maximalen Kapazität. Nicht so „homo fictus“ Homo fictus agiert immer auf dem Niveau seiner Maximalkapazität und es entspricht nicht der maximalen Kapazität einer dramatischen Figur, nichts zu tun, wenn sie mit einem Problem oder einer Herausforderung konfrontiert wird, es sei denn, der Mangel an Initiative wird komödiantisch genutzt.

    Es ist wahr, Langzeitteilnehmer ist eine schüchterne Figur, hat eine begrenzte Auswahl von Handlungsmöglichkeiten. Normalerweise ist er nicht in der Lage, irgend etwas Offenkundiges zu unternehmen. Wie machen wir eine herrliche Hauptfigur aus ihm?—leidenschaftlich, mutig voller Lebensfreude. Er als Anarchist, Dieb, Freier, Bigamist. Er begeht Inzest, aber er macht sich auch keine Illusionen über sich und hat eine ansteckend gute Laune und kann sich selbst auf den Arm nehmen. Wir wollen ihn einen "sympatischen Asozialen“ nennen. Fast einen Alexis Zorbas gleich.


    Warten wir ab. Das Luftelement ist sehr streitbar flüchtig und undankbar. Man wird schnell die Sympathie der Leser verlieren in dem die Figuren dumme Entscheidungen treffen, wenn sie zu gewöhnlich erscheinen oder nicht genug kämpfen





    M.Puschmann













  4. #4
    lilux
    Gast

    Re: ?


    Als Antwort auf: Re: ? geschrieben von Christian am 03. April 2001 00:14:16:


    "Die Dummheit und das Universum sind unendlich!

    Beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher."


    A. Einstein










  5. #5
    lilux
    Gast

    Re: WORTMAGIE oder wie baue ich mir einen Hilfsgeist


    Als Antwort auf: WORTMAGIE oder wie baue ich mir einen Hilfsgeist geschrieben von Marcel Puschmann am 03. April 2001 01:29:34:


    Protest, in aller Form Protest!

    Ihr Stil ist primitiv, aber bestens geeignet für den Bundestag!

    Da können Sie schwätzen was das Zeug hält.

    Welch herliche Offenbarung geistiger Armut liefern Sie mit Ihren persönlichen

    Beleidigungen hier ab!

    Das Hermetik und Magie in unseren Breitengraden am Boden liegen, ist nicht

    zuletzt solchen Esoterik-Clowns wie Ihnen zu verdanken.

    Sind Sie doch gänzlich unbehelligt geblieben von jedweder geistiger

    Erleuchtung. Zeitgenossen die mit ihren "magischen Fähigkeiten" nicht mal über

    den nächsten Gartenzaun kommen, führen das große Wort...erbärmlich!


    Ich sollte lachen...wenn's nicht so traurig wäre.















  6. #6
    Traumrufer
    Gast

    Re: ?


    Als Antwort auf: ? geschrieben von langzeitteilnehmer am 02. April 2001 20:02:06:


    Hallo Langzeitteilnehmer :-)


    Der Punkt ist nicht, ob Du Stejnars oder Bardons Bücher gut findest. Der Punkt ist auch nicht, ob Du sagst, man sollte lernen, 'allein' zu sein.

    All-ein also ?

    Gebe ich Dir vollkommen recht.


    Bloß ist der Weg dorthin nicht unbedingt identisch für jeden. Das heißt, was DU brauchst, muß ein anderer nicht auch brauchen, und was DU für wertlos hältst (was für DICH und DEINEN Weg durchaus wertlos sein kann !!), kann für einen anderen trotzdem von hohem Wert sein.


    Aus diesem Grund, und eigentlich nur aus diesem, solltest Du Dir Deinen doch recht pauschalen Rundumschlag gegen Stejnars Bücher noch einmal betrachten :

    weil Du auch die Verantwortung trägst dafür -

    z.B. jemanden evtl. durch Deine Worte von diesen Büchern 'erfolgreich' abgehalten zu haben, der vielleicht gerade diese Bücher gebraucht hätte.


    Mag sein, jemand kauft sich Stejnars Bücher und kann damit NICHTS anfangen. Dann hat er Pech gehabt, das gleiche kann ihm aber bei allen anderen Büchern genauso gehen, inclusive denen von Bardon.


    Wieso? Weil LESEN ALLEIN es sowieso nicht macht. Und weil, auch wenn etwas für den einen noch so 'klar' irgendwo steht, ein anderer es in DIESEN Worten in DIESEM Buch zu DIESEM Zeitpunkt trotzdem nicht kapiert. Aber vielleicht kapiert er's, wenn er denselben Sinn in anderen Worten woanders liest. Zum Beispiel in einem Buch von Stejnar. Wieso nicht.


    Nun sagst Du selbst, man sollte mehr in sich als in Bücher schauen.

    Auch da gebe ich Dir völlig recht.

    Allerdings, wenn das jemand tut, dann entwickelt er auch eigene Verantwortung für das, was er tut, und schiebt die Verantwortung fürs eigene Tun nicht dem Guru im Buch zu.

    Einschließlich der Verantwortung, die die Entscheidung mit sich bringt, ob er sich überhaupt noch Bücher kauft, und wenn ja, welche. Ob er dafür sein Geld ausgibt.


    Diese Verantwortung ist wichtig, Du kannst sie niemandem abnehmen, und Du kannst es auch niemandem ersparen, dorthin zu kommen, wo er SELBST WEISS, welche Bücher (oder sonstwas) er braucht, und welche er sich sparen kann.

    (Ich meine das nicht im Sinn von

    **Ego sagt: ich weiß selber, was ich zu tun hab, laß mich in Ruh**,

    sondern natürlich im Sinn von: **Selbst sagt: hier bist du, das ist es, tu es oder laß es** )


    Was mich störte in Deinem ersten Posting, war, daß Dein zentraler Vorwurf den Preis von Stejnars Büchern betraf. Nach dem, was ich oben sagte, muß jeder soweit kommen zu erkennen, ob FÜR IHN UND SEINEN WEG ein Buch den Preis wert ist, den es kostet. Und dabei ist es nicht relevant, ob es eine Kleinauflagenbuch zum Preis von 200 Mark oder ein Taschenbuch aus dem Kaufhaus für 14.80 DM ist, denn wenn es die 14.80 DM nicht wert ist, dann ist auch das rausgeschmissenes Geld - vielleicht noch mehr als das andere, denn Kleinauflagen kann man immerhin antiquarisch meistens wieder verkaufen.


    Wenn mir also der Preis zu hoch ist, dann kaufe ich ein Buch nicht, und fertig - und vielleicht sagt mein Gefühl dann ganz simpel das richtige, nämlich daß ich das Buch tatsächlich gar nicht brauche ;-)


    Ein Gedanke aber zum Schluß zu Preisen und den 'eingehandelten' Gegenwerten :


    Ist das Leben wert, was es kostet ?

    Oder müßte es vielleicht auch 'billiger' sein ? ;-)


    T.












  7. #7
    Marcel Puschmann
    Gast

    Re: WORTMAGIE oder wie baue ich mir einen Hilfsgeist


    Als Antwort auf: Re: WORTMAGIE oder wie baue ich mir einen Hilfsgeist geschrieben von lilux am 03. April 2001 03:48:22:


    >Protest, in aller Form Protest!

    >Ihr Stil ist primitiv, aber bestens geeignet für den Bundestag!

    >Da können Sie schwätzen was das Zeug hält.

    >Welch herliche Offenbarung geistiger Armut liefern Sie mit Ihren persönlichen

    >Beleidigungen hier ab!

    >Das Hermetik und Magie in unseren Breitengraden am Boden liegen, ist nicht

    >zuletzt solchen Esoterik-Clowns wie Ihnen zu verdanken.

    >Sind Sie doch gänzlich unbehelligt geblieben von jedweder geistiger

    >Erleuchtung. Zeitgenossen die mit ihren "magischen Fähigkeiten" nicht mal über

    >den nächsten Gartenzaun kommen, führen das große Wort...erbärmlich!

    >Ich sollte lachen...wenn's nicht so traurig wäre.




    Lieber Herr Lilux,


    im Ausdruck soweit ganz gut, aber noch etwas farblos. Aber wie ich sehe folgen sie meiner Idee.

    Folgende Figur hab ich mir für Sie ausgedacht. Da Sie das Wasserelement üben sollten, nenne ich Sie der: „Opferknabe“


    Vielleicht sollten Sie diese Szene schon mal einüben:


    Mein Vorschlag in Kurzform: ...........dann gab der Oberpriester das Zeichen, und Lilux schritt ins Wasser.

    Es schäumte warm um seine Knöchel, als er den ersten Schritt hinein tat. Seine weißen Füße verschwanden in der dunklen, von rötlichem Mondlicht beschienen Flut. Unter seinen Sohlen senkte sich weißer, wie Reis perlender Sand voll kleiner Muschelscherben. Tang glitt vorbei und berührte ihn mit verstohlener Liebkosung. Als er weiter schritt, reichte das Wasser bis zu seinen Schenkeln hinauf und benäßte ihn mit seiner öligen Wärme: Die Flut war tropisch warm und schwer wie Gallert, in den Wellen pulsierte noch die Kraft der Tiefe, der sie entsprangen, aber sie pulsierte langsam. In schwerfälligen Umarmungen kamen sie heran, schlangen sich gestaltlos um seine Schenkel und Knie und leckten mit blitzschnellen Zungen an der noch trockenen Innenseite seiner Schenkel entlang. Die nächste Welle leckte mit breiter warmer Zunge darüber hin, einen Augenblick lang, bevor er einen Schritt weiter bis zum Bauch in die Flut tauchte und in ihrer alles in Besitz nehmenden nächtlichen Masse versank.

    Nun gehörte er dem Wasser—es drang ohne Widerstand in ihn ein, umspülte ihn, wiegte sein Fleisch in seinen nachtdunklen Armen; es besaß ihn und lies ihn los. Zur Hälfte in ihrer Umarmung versunken, zur Hälfte noch frei stand er da und sah sich nach den Wesen um, die in den Wellen sprangen.

    Das schlanke arzurfleckige war ihm das nächste. Es war eine Frau. Ihre Lippen waren wie Ränder einer brennenden Wunde, ihre Zunge wie der blutige Dolch, der den Mund spaltet und die Brüste zwei silberne Schilder, deren Spitze in Blut getaucht wurde.

    Die nasse arzurfarbige Nixe preßte sich eilig an ihn. Lilux seufzte. Warmes Wasser überschwemmte ihn in Stößen, rann an ihm ab, formte kleine gischtige Wirbel an seinen Knien und Handgelenken, ehe es sich wieder in den gestaltlosen Fluten verkroch.


    Und die Moral von der Geschicht‘ solch ne Rede schwinkt man im Bundestage nicht.


    M.P.













  8. #8
    Frank
    Gast

    Re: !?!


    Als Antwort auf: ? geschrieben von langzeitteilnehmer am 02. April 2001 20:02:06:


    >hallo zusammen,

    >auch wenn ich nicht für mich beanspruchen kann ein "vollzeitteilnehmer" zu sein, möchte ich nochmal zu einigem stellung nehmen.

    >mich wundert`s doch sehr, dass auf marcel puschmanns aufschrei hin gleich so einige zu stelle waren, um seine sichtweise zu unterstreichen--alleine das fand ich amüsant. ich selbst stehe nun doch wohl am meisten im kreuzfeuer, brauche aber keine anwälte--- wer denkt, dass e.s. derjenige ist der hilfe bräuchte, der täuscht sich, selbiger wärmt sich nämlich am kaminfeuer in österreich und sagt: ich brauche kein internet.. ;-))

    >mich kann weder paul allans argumentation, noch die des frank oder tares oder der petra überzeugen. ich unterstelle euch einfach, ihr macht mehr psychotherapie mit e. stejnar - als arbeit mit bardon. da ist von "diätmagie" (petra) und von "blockierter weiterentwicklung" (siehe tares) die rede, von neugier wie ich nun heisse (kennen wir doch auch schon aus einer diskussion von vor ca 1 jahr, hr. puschmann), da wird geschraubt und gespreizt geredet, dass sich das ego nur so bläht (frank), da wird aufgestampft nach kindermanier " seine bücher sind es eben doch wert!!!" - aber!! :: ---keiner sagt mal etwas zu dem was ich wirklich geschrieben habe. es wird sofort unterstellt, ich sei destruktiv, aber auf eine einfache infragestellung könnt /wollt ihr nicht eingegehen. da wird gefachsimpelt und die einzigen wirklich authentischen beiträge - nämlich die der beiden frauen - werden mit weitestgehend leeren

    >argumentationen niedergemacht. beispiel amulette. es ist durchaus berechtigt am stejnarschen verfahren zweifel zu hegen, denn die verbindung materie mit geladenem geist ist nichts für anfänger. stejnar empfiehlt das einfach - das ist wahnsinn!

    >ich habe nie gesagt dass e.s. nichts wertvolles geschrieben hat. aber es gibt so einiges, dass man nicht unterschreiben kann wenn man tatsächlich gearbeitet und wirkungsweisen überprüft hat. er verdient einfach nicht die wichtigkeit die er sich selbst und die ihm seine anhänger zuschreiben!! im gegenteil, ihr nehmt euch und euren möglichkeiten wesentliches, wenn ihr ihm anhängt anstatt euch auf den einzigen, wenn auch beschwerlichen weg zu machen: dem weg allein. man muss lernen allein zu sein und das nicht nur im alltäglichen leben, man muss auch lernen in geistiger hinsicht allein zu sein, ganz ohne vorgaben oder nur das allermindeste. das hat f.b. gezeigt und darauf hingewiesen. wenn man arbeitet und beharrlich bleibt dann lernt man und findet etwas was man in keinem weiteren buch finden wird. ich behaupte: wer sein engagement für e.s. damit rechtfertigt, dass er (vorher) ohne ihn nicht weitergekommen wäre, dem kann ich prophezeien, dass er nach ihm auch nicht weiterkommen wird.

    >mit hohen preisen und umständlichen versandwegen erreicht e.s. eine starke "kundenbindung" (allein schon durch den erzwungenen vertrauensvorschuß!), leichter als ohne all das. ich frage mich, warum er, der sich als als großer mensch darstellt, nicht erkannt hat, dass nichts anziehender ist als zurückhaltung, bescheidenheit, authentizität.





    ....-na ja,irgendwie versteigst Du Dich da im Ton,

    als auch wieder in `Wertigkeiten`.

    Ein Urteil über andere scheint bei Dir recht fix gefasst.

    Du kennst mich ebensowenig wie Du Stejnar kennst.

    Du redest da irgendwas von einer `fälschlichen Bindung` an Stejnar und von

    seinen `Anhängern`.

    In Stejnars Werken,welche sich offenbar auch in Deinem Besitz befinden, wird stehts darauf hingewiesen eigenständig und mündig hermetische Arbeit zu

    betreiben.Ebenso wie bei Bardon,- oder wie Du selbst oben zu argumentieren suchst.Das man in der Hermetik oder Magie a l l e s selber t u n m u s s

    sollte mitlerweile eine Binsenweisheit sein.

    Es gibt viele `Analogismen` zwischen den Werken Bardon und Stejnar.

    Kein Wunder,-haben diese doch die selben Wurzeln und bewegen sich der gleichen

    Ideenwelt.

    So befremdet mich Dein obiger Text.

    Da Du nirgendwo eigentliche `inhaltliche Kritik` an Stejnars Werken übst,

    bleibt wohl nur noch das `zu teuer`,`Vertriebsweg`...usw...usw... übrig. (Klein-)Krämereien.

    Was den `Wahnsinn` der Amulette betrifft,

    solltest Du Dir nochmals Bardons Bücher durchlesen...

    ...auf allerhand ähnlichen `Wahnsinn` magst Du da stoßen.

    Langzeitteilnehmer.

    Schon länger nimmst Du hier teil ?

    Hast auch Beiträge geschrieben.

    Mitdiskutiert.

    Kanst Du Dein eigen Ego zu genüge mehren Deinen hier gebräuchlich Namen

    zu verwenden ?

    `Authentizität` hast Du selbst als Schlußwort oben gewählt,

    mit `Zurückhaltung` hast Du schon längst gebrochen,

    falsche `Bescheidenheit` ob Deines Namens solltest Du nun endlich auch ablegen.


    Frank

    (authentisch)










  9. #9
    Eva
    Gast

    Re: WORTMAGIE oder wie baue ich mir einen Hilfsgeist


    Als Antwort auf: Re: WORTMAGIE oder wie baue ich mir einen Hilfsgeist geschrieben von lilux am 03. April 2001 03:48:22:




    Ich hätte eine Frage: wer soll denn nun in den Bundestag, Wimpy oder Popeye??










    >Protest, in aller Form Protest!

    >Ihr Stil ist primitiv, aber bestens geeignet für den Bundestag!

    >Da können Sie schwätzen was das Zeug hält.

    >Welch herliche Offenbarung geistiger Armut liefern Sie mit Ihren persönlichen

    >Beleidigungen hier ab!

    >Das Hermetik und Magie in unseren Breitengraden am Boden liegen, ist nicht

    >zuletzt solchen Esoterik-Clowns wie Ihnen zu verdanken.

    >Sind Sie doch gänzlich unbehelligt geblieben von jedweder geistiger

    >Erleuchtung. Zeitgenossen die mit ihren "magischen Fähigkeiten" nicht mal über

    >den nächsten Gartenzaun kommen, führen das große Wort...erbärmlich!

    >Ich sollte lachen...wenn's nicht so traurig wäre.












  10. #10
    lilux
    Gast

    Re: WORTMAGIE oder wie baue ich mir einen Hilfsgeist


    Als Antwort auf: Re: WORTMAGIE oder wie baue ich mir einen Hilfsgeist geschrieben von Marcel Puschmann am 03. April 2001 11:17:36:


    Mhhh....zugegeben, ich habe bis zum letzten Satz gebraucht um zu verstehen:


    "Und die Moral von der Geschicht‘ solch ne Rede schwinkt man im Bundestage nicht."


    Stimmt, aber einige meiner Patienten reden auch so.










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