Hallo,
ich hätte da mal ne Frage:
Welche Lexika der Geheimwissenschaften, Okkultismus, Magie, Mystik usw. kennt ihr denn?
Und ist Franz Bardon verzeichnet?
Vielen Dank,
schöne grüße von Paul.
Hallo,
ich hätte da mal ne Frage:
Welche Lexika der Geheimwissenschaften, Okkultismus, Magie, Mystik usw. kennt ihr denn?
Und ist Franz Bardon verzeichnet?
Vielen Dank,
schöne grüße von Paul.
Als Antwort auf: Lexika der Magie usw. geschrieben von Paul Allen am 04. April 2001 17:32:42:
hallo Paul,
ich hab vor kurzem die überarbeitete ausgabe von horst e. miers
-lexikon des geheimwissens- bekommen, bardon wird mit kurzen eckdaten
genannt, ein paar zeilen nur, tja, hätte er mehr -scharlachweiber-
durchgezogen würde er mehr platz finden ;)
700 seiten, mäßig, goldmann-verlag 25.-
grüße effx
Als Antwort auf: Lexika der Magie usw. geschrieben von Paul Allen am 04. April 2001 17:32:42:
>Hallo,
>ich hätte da mal ne Frage:
>Welche Lexika der Geheimwissenschaften, Okkultismus, Magie, Mystik usw. kennt ihr denn?
>Und ist Franz Bardon verzeichnet?
>Vielen Dank,
>schöne grüße von Paul.
Grüss Dich Paul,
mir fallen auf Anhieb Collins und Nardini ein. Sind keine richtigen Lexika, es wird aber sehr differenziert das Thema Magie abgehandelt. Viele Wege werden beschrieben. Aber in der Tat wird Franz Bardon nicht erwähnt.
In dem Zusammenhang jetzt ist mir eigentlich immer schon aufgefallen, daß Franz Bardon im Gegensatz zu gewissen Berühmtheiten eher im Hintergrund steht. War wohl nich spektaculär genug? Ich finde Deine Umfrage sehr interessant.Ich bin sehr auf Ergebnisse gespannt
herzlichst Maifalke
Als Antwort auf: Lexika der Magie usw. geschrieben von Paul Allen am 04. April 2001 17:32:42:
hallo paul,
letztens blätterte ich in einem "lexikon der esoterik"
leider habe ich mir den autor nicht gemerkt und wie ich gerade bei libri sehe gibt es mehrere.
franz bardon fand ich darin, als ich den begriff akasha nachschlug.
neben einer generellen erklärung wurden rudolf steiner und franz bardon mit einer kurzen erklärung was sie unter akasha verstehen aufgeführt.
vielleicht finde ich das genaue lexikon ja noch.
gruesse
ilonka
Als Antwort auf: Re: Lexika der Magie usw. geschrieben von effx am 05. April 2001 13:38:09:
Hallo effx,
der Miers ist der Grund für diese Umfrage. Seine Angaben zu Franz Bardon sind nämlich falsch bzw. nicht zu beweisen. Miers behauptet, dass Bardon ein "Meister-Schüler" von Weinfurter gewesen sei. Ein Franz Bardon Forscher Kollege hat direkten Kontakt zu Miers aufgenommen um nach den Quellen dieser Behauptung zu fragen und bekam die Auskunft, dass Miers selbst nicht mehr weiß, woher er die genauen Infos dazu bekommen hat, bzw. die Quellen seien jetzt nicht mehr "greifbar". Auch sonst ist der Miers eher unzuverlässig: als ein Beispiel von vielen sehe man sich an, was er über die Sepher Yetzirah schreibt.
Jedenfalls habe ich mir vorgenommen, die Lexika zum Okkultismus in denen Franz Bardon vorkommt aufzulisten und dann einen seriösen Kommentar (soweit als möglich) dazu zu verfassen und für alle zugänglich auf die FB Forschungsseite zu stellen.
Freundlich Grüße von Paul.
>hallo Paul,
>ich hab vor kurzem die überarbeitete ausgabe von horst e. miers
>-lexikon des geheimwissens- bekommen, bardon wird mit kurzen eckdaten
>genannt, ein paar zeilen nur, tja, hätte er mehr -scharlachweiber-
>durchgezogen würde er mehr platz finden ;)
>700 seiten, mäßig, goldmann-verlag 25.-
>grüße effx
Als Antwort auf: Re: Lexika der Magie usw. geschrieben von ilonka am 05. April 2001 15:21:33:
Hallo Ilonka,
wäre erfreulich, wenn du diese Quelle auftreiben könntest
schöne Grüsse von Paul.
>hallo paul,
>letztens blätterte ich in einem "lexikon der esoterik"
>leider habe ich mir den autor nicht gemerkt und wie ich gerade bei libri sehe gibt es mehrere.
>franz bardon fand ich darin, als ich den begriff akasha nachschlug.
>neben einer generellen erklärung wurden rudolf steiner und franz bardon mit einer kurzen erklärung was sie unter akasha verstehen aufgeführt.
>vielleicht finde ich das genaue lexikon ja noch.
>gruesse
>ilonka
Als Antwort auf: Lexika der Magie & Franz Bardon geschrieben von PA am 05. April 2001 15:39:20:
Hi Paul
>der Miers ist der Grund für diese Umfrage. Seine Angaben zu Franz Bardon sind nämlich falsch bzw. nicht zu beweisen. Miers behauptet, dass Bardon ein "Meister-Schüler" von Weinfurter gewesen sei.
Also in meinen Miers steht es noch anders dort war er noch ein Schüler Quintscher (3 Auflage 1980)
Die Frage Welche Lexika der Geheimwissenschaften, Okkultismus, Magie, Mystik usw. kennt ihr denn?
Ich habe bzw. benutze
Wie alle mit sicherheit auch
1 den Miers
2 Anita Höhne Lexikon des Übersinnlichen (ohne Bardon)
3 David Pickerubg Lexikon der Magie und Hexerei (auch kein Bardon eintrag)
4) Nevill Dury Lexikon des esoterischen Wissens (wird Bardon mit Werken erwähnt)
5 Marc Roberts Das neue Lexikon der Esoterik
Hier wird Bardon wie folgt erwähnt tesch Okkultist der ein System aus den geheimen Lehren der verschiedensten Logen, Gesellschaften und den östlichen Weisheitslehren entwickelte, das heute noch in Zirkeln (Schweiz) praktiziert wird. Das ergebnis seiner fast 30j Beschäftigung mit der Magie legte er in 2 (?) Werken nieder, (angeführt der Adept und die Evokation) (steht wirklich so drin)
6) Hans Biedermann Lexikon der Magischen Künste
7) div Nachschlagewerke über Symbolik
Nun noch eine Persönliche Anmerkung:
Das sich Weinfurter und Bardon kannten, könnte sein zumal Weinfurter in seinen Buch der brennende Busch jemand mit außerordentlichen Visualisierungsfähigkeiten erwähnte, das dieser Mann (er nannte weder Name noch Initial) einen Wald für andere sichtbar Visualisieren konnte und auch ein Messer an den sich ein unbeteiligter schneiden könnte.
Zumal auch in der Biographie Erinnerungen an Franz Bardon von regelmäßigen besuchen in Prag die Rede war, wo Weinfurter sein Theosophische Loge hatte.
Ich will damit nicht von Lehrer bzw. Schüler Verhältnis reden, vielleicht befanden die beiden sich in einen Gedanken austausch? Wer weiß.
Nun bei den meisten Nachschlagewerken ist es meist so das der eine von den anderen abschrieb und auch Gerüchte und Spekulationen darin veröffentlichten da könnte ich sehr viele Beispiele anführen Bardon ist nur eines davon
Nun bis zum nächsten mal
Detlef
Als Antwort auf: Re: Lexika der Magie & Franz Bardon geschrieben von Detlef am 06. April 2001 01:23:00:
>Hi Paul
>>der Miers ist der Grund für diese Umfrage. Seine Angaben zu Franz Bardon sind nämlich falsch bzw. nicht zu beweisen. Miers behauptet, dass Bardon ein "Meister-Schüler" von Weinfurter gewesen sei.
>Also in meinen Miers steht es noch anders dort war er noch ein Schüler Quintscher (3 Auflage 1980)
>Die Frage Welche Lexika der Geheimwissenschaften, Okkultismus, Magie, Mystik usw. kennt ihr denn?
>Ich habe bzw. benutze
>Wie alle mit sicherheit auch
>1 den Miers
>2 Anita Höhne Lexikon des Übersinnlichen (ohne Bardon)
>3 David Pickerubg Lexikon der Magie und Hexerei (auch kein Bardon eintrag)
>4) Nevill Dury Lexikon des esoterischen Wissens (wird Bardon mit Werken erwähnt)
>5 Marc Roberts Das neue Lexikon der Esoterik
> Hier wird Bardon wie folgt erwähnt tesch Okkultist der ein System aus den geheimen Lehren der verschiedensten Logen, Gesellschaften und den östlichen Weisheitslehren entwickelte, das heute noch in Zirkeln (Schweiz) praktiziert wird. Das ergebnis seiner fast 30j Beschäftigung mit der Magie legte er in 2 (?) Werken nieder, (angeführt der Adept und die Evokation) (steht wirklich so drin)
>6) Hans Biedermann Lexikon der Magischen Künste
>7) div Nachschlagewerke über Symbolik
>Nun noch eine Persönliche Anmerkung:
>Das sich Weinfurter und Bardon kannten, könnte sein zumal Weinfurter in seinen Buch der brennende Busch jemand mit außerordentlichen Visualisierungsfähigkeiten erwähnte, das dieser Mann (er nannte weder Name noch Initial) einen Wald für andere sichtbar Visualisieren konnte und auch ein Messer an den sich ein unbeteiligter schneiden könnte.
>Zumal auch in der Biographie Erinnerungen an Franz Bardon von regelmäßigen besuchen in Prag die Rede war, wo Weinfurter sein Theosophische Loge hatte.
>Ich will damit nicht von Lehrer bzw. Schüler Verhältnis reden, vielleicht befanden die beiden sich in einen Gedanken austausch? Wer weiß.
>Nun bei den meisten Nachschlagewerken ist es meist so das der eine von den anderen abschrieb und auch Gerüchte und Spekulationen darin veröffentlichten da könnte ich sehr viele Beispiele anführen Bardon ist nur eines davon
>Nun bis zum nächsten mal
>Detlef
Hallo,
eine kleine Ergänzung:
Aus „Licht und Schatten der Esoterik“ von Rudolf Passian, Knaur 1991, ISBN 3-426-04266-5, Seite194:
"Franz Bardon, tschechischer Magier (1909-1958*), übernahm teilweise adonistische Lehren in das System seiner Konzentrations- und Imaginationsübungen. Zudem gilt der Magier F. W. Quintscher als Bardons »geistiger Vater«. Quintscher nannte sich auch Rah-Omir Quintscher oder Ophias und arbeitete mit Sättler in der Wiener Adonistenloge »Hekate«. Bardon wird zwar von E. M. Körner über die Maßen gelobt als wahrer Adept, der über Raum, Zeit und Kausalität gestanden habe, aber Körner hielt auch Crowley-Therion für einen Meister ...
Selbstverständlich können auch fehlerhafte und fehlbare Menschen Lehrer und Führer sein, zumal untadelige Charaktere ohnehin selten sind; doch man darf von ihnen zumindest verlangen, daß sie um unser aller Ursprung, Bestimmung und Ziel wissen und diesem Ziel gemäß vorbildlich zu leben versuchen. Unter solchen Voraussetzungen wird ein Führender stets nur Wegweiser zu Gott sein können. Alles andere ist von Übel.
*Miers gibt als Todesdatum den 10.7.1938 im KZ Brünn an. Bardon starb aber 1958 in Opava (Troppau), CSSR."
Gruß
WB
Als Antwort auf: Lexika der Magie usw. geschrieben von Paul Allen am 04. April 2001 17:32:42:
Hallo Paul
Lexikon der Esoterik
von Werner Bogun und Norbert Straet
Buch und Zeit Verlagsgesellschaft mbH - Köln
ISBN 3-81669876-X
Grundsätzlich ganz interessant. So richtig in die Tiefe geht es aber nirgends. Man findet Informationen über viele Begriffe der "Mainstream-Esoterik", aber auch des Okkultismus, so z.B. Alraunen, Thot, Stechapfel *gg* oder die Illuminaten. Erfreulich, daß hier mal ausnahmsweise auf die übliche Weltverschwörungsgeschichte gar nicht eingegangen wird.
An sich also ganz brauchbar.
Crowley, Bardon, Levi etc. sind auch drin. Die "Heilige Helena" aus Russland wird endlich auch einmal etwas kritsch betrachtet. Man räumt ihr den Einfluss ein, den sie ja auch wirklich immer noch hat, verhält sich ihr als Person gegenüber aber eher kritisch. So sollte es sein. Keine Heiligsprechung aber auch keine Verdammung umstrittener Personen.
Über Bardon findet man folgendes:
Bardon Franz (1909 -1958), stammte aus Tschechien. B. verfasste esoterische und (??) magische Bücher, die auch heute noch weit verbreitet sind. Am bekanntesten ist der Zyklus der drei Bücher "Der Weg zum wahren Adepten", "Die Praxis der magischen Evokation" und "Der Schlüsse zur wahren Kabbalah". Innerhalb der sogenannten magischen Tradition beschreibt B. einen für die Verhältnisse der neueren magischen Literatur recht eigenständigen Weg, dem aber allem Anschein nach nur sehr wenige folgen können und wollen.
Naja...*gg*
Also wie gesagt: Mainstream Esoterik. Vieles wird erwähnt, so richtig in die Tiefe geht es aber nirgends. Einiges ist gut erklärt, anderes....naja.
Würde es mir heute nicht mehr kaufen. Für den gehobenen Esoteriker ist es aber mit Sicherheit eine gute Wahl.
PS: Siehst Du Träumer, da haben wir eines von den fünf Büchern, haha
JohnR
Als Antwort auf: Re: Lexika der Magie & Franz Bardon geschrieben von Detlef am 06. April 2001 01:23:00:
Hallo Detlef,
vielen Dank für deine Angaben zu den Lexika.
Zu Weinfurter: Ja es ist sehr wahrscheinlich, dass sie sich gekannt haben. Aber von Lehrer - Schüler kann keine Rede sein, solange keine weiteren Hinweise darauf bekannt werden. Weinfurter hat ja lange Zeit Kernings Methode vertreten und Bardon schreibt in seiner Kabbalah, dass er Leute die dieses System praktizierten heilen musste.
Übrigens ist Weinfurter in seinen letzten Jahren von der Kerning Methode abgerückt und hat sich gegen sie ausgesprochen.
Der Miers scheint von seiner Theorie Bardon Schüler von Quintscher jetzt zu Bardon Schüler von Weinfurter umgeschwenkt zu sein. Beides wahrscheinlich unrichtig. Mich wundert, dass diese Leute die Lexika schreiben so selten das Wörtchen "möglicherweise" benutzen, obwohl sie ganz genau wissen, dass ihr Annahme nur eine Hypothese ist.
Übrigens habe ich diese Stelle im brennenden Busch gelesen, wieder ein weiteres Beispiel für typisch unkritisches Vorgehen und Behaupten der Esoteriker.
Dazu gibt es soviele Beispiele, dass ich mich schon lange nicht mehr darüber enerviere sondern einfach zur Tagesordnung übergehe.
Schöne Grüße von Paul.
>Hi Paul
>>der Miers ist der Grund für diese Umfrage. Seine Angaben zu Franz Bardon sind nämlich falsch bzw. nicht zu beweisen. Miers behauptet, dass Bardon ein "Meister-Schüler" von Weinfurter gewesen sei.
>Also in meinen Miers steht es noch anders dort war er noch ein Schüler Quintscher (3 Auflage 1980)
>Die Frage Welche Lexika der Geheimwissenschaften, Okkultismus, Magie, Mystik usw. kennt ihr denn?
>Ich habe bzw. benutze
>Wie alle mit sicherheit auch
>1 den Miers
>2 Anita Höhne Lexikon des Übersinnlichen (ohne Bardon)
>3 David Pickerubg Lexikon der Magie und Hexerei (auch kein Bardon eintrag)
>4) Nevill Dury Lexikon des esoterischen Wissens (wird Bardon mit Werken erwähnt)
>5 Marc Roberts Das neue Lexikon der Esoterik
> Hier wird Bardon wie folgt erwähnt tesch Okkultist der ein System aus den geheimen Lehren der verschiedensten Logen, Gesellschaften und den östlichen Weisheitslehren entwickelte, das heute noch in Zirkeln (Schweiz) praktiziert wird. Das ergebnis seiner fast 30j Beschäftigung mit der Magie legte er in 2 (?) Werken nieder, (angeführt der Adept und die Evokation) (steht wirklich so drin)
>6) Hans Biedermann Lexikon der Magischen Künste
>7) div Nachschlagewerke über Symbolik
>Nun noch eine Persönliche Anmerkung:
>Das sich Weinfurter und Bardon kannten, könnte sein zumal Weinfurter in seinen Buch der brennende Busch jemand mit außerordentlichen Visualisierungsfähigkeiten erwähnte, das dieser Mann (er nannte weder Name noch Initial) einen Wald für andere sichtbar Visualisieren konnte und auch ein Messer an den sich ein unbeteiligter schneiden könnte.
>Zumal auch in der Biographie Erinnerungen an Franz Bardon von regelmäßigen besuchen in Prag die Rede war, wo Weinfurter sein Theosophische Loge hatte.
>Ich will damit nicht von Lehrer bzw. Schüler Verhältnis reden, vielleicht befanden die beiden sich in einen Gedanken austausch? Wer weiß.
>Nun bei den meisten Nachschlagewerken ist es meist so das der eine von den anderen abschrieb und auch Gerüchte und Spekulationen darin veröffentlichten da könnte ich sehr viele Beispiele anführen Bardon ist nur eines davon
>Nun bis zum nächsten mal
>Detlef
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