Ergebnis 1 bis 7 von 7

Thema: "Franz Bardons Tod durch Selbstmord"-These.

  1. #1
    Paul Allen
    Gast

    "Franz Bardons Tod durch Selbstmord"-These.


    Beim Lesen der "Erinnerungen an Franz Bardon" hat sich mir die These aufgedrängt, dass Franz Bardon in seinem Gefängnis Selbstmord verübt hat.


    Dr. M.K. (Milan Kumar) spricht davon, dass Franz Bardon mit einem akuten Schub von Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse) ins Gefängnis-Spital eingeliefert wurde.


    An anderer Stelle lesen wir, dass sich Bardon von seiner Frau (oder Tochter) ausdrücklich ein Stück Speck gewünscht hat und ins Gefängnis hat bringen lassen.


    Nun wissen wir, dass Bardon neben Übergewicht auch an einer chronischen Erkrankung der Bauchspeicheldrüse litt.


    Da Franz Bardon selbst im Heilerberuf tätig war, wusste er sehr genau, was es bedeutet, wenn man mit solch einer Krankheits-Vorgeschichte ein Stück fetten Specks isst, der sowohl durch die scharfe Würzung, durch die im Speck enthaltenen reizenden Beizungs-Stoffe (Phenole) besonders aber durch den hohen Fettgehalt die Bauchspeicheldrüse auf äußerste reizt.


    Die Folge ist mit großer Wahrscheinlichkeit ein akuter und meist lebensbedrohender Schub einer akuten Pankreatitis, die ohne Behandlung oder unter unzureichender (schlechter) Behandlung meist zum Tode führt.


    Es könnte also durchaus sein, dass Bardon auf diese Weise absichtlich seinem Leben ein Ende gesetzt hat und so seinen Peinigern auf immer entwischt ist, also weitere peinigenden Verhöre verhindert hat.


    Ich glaube, das könnte durchaus so sein.


    Freundliche Grüße von Paul Allen.


    PS.: bitte behauptet jetzt nicht, dass Paul Allen behauptet, dass Bardon Selbstmord begangen hat. Es ist nur eine These die ich für möglich halte. Es kann aber durchaus auch ganz anders gewesen sein.












  2. #2
    Inga
    Gast

    Re: "Franz Bardons Tod durch Selbstmord"-These.


    Als Antwort auf: geschrieben von Paul Allen am 06. April 2001 17:43:37:


    Ich habe auch genau diese Gedanken gehabt!!





    >Beim Lesen der "Erinnerungen an Franz Bardon" hat sich mir die These aufgedrängt, dass Franz Bardon in seinem Gefängnis Selbstmord verübt hat.

    >Dr. M.K. (Milan Kumar) spricht davon, dass Franz Bardon mit einem akuten Schub von Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse) ins Gefängnis-Spital eingeliefert wurde.

    >An anderer Stelle lesen wir, dass sich Bardon von seiner Frau (oder Tochter) ausdrücklich ein Stück Speck gewünscht hat und ins Gefängnis hat bringen lassen.

    >Nun wissen wir, dass Bardon neben Übergewicht auch an einer chronischen Erkrankung der Bauchspeicheldrüse litt.

    >Da Franz Bardon selbst im Heilerberuf tätig war, wusste er sehr genau, was es bedeutet, wenn man mit solch einer Krankheits-Vorgeschichte ein Stück fetten Specks isst, der sowohl durch die scharfe Würzung, durch die im Speck enthaltenen reizenden Beizungs-Stoffe (Phenole) besonders aber durch den hohen Fettgehalt die Bauchspeicheldrüse auf äußerste reizt.

    >Die Folge ist mit großer Wahrscheinlichkeit ein akuter und meist lebensbedrohender Schub einer akuten Pankreatitis, die ohne Behandlung oder unter unzureichender (schlechter) Behandlung meist zum Tode führt.

    >Es könnte also durchaus sein, dass Bardon auf diese Weise absichtlich seinem Leben ein Ende gesetzt hat und so seinen Peinigern auf immer entwischt ist, also weitere peinigenden Verhöre verhindert hat.

    >Ich glaube, das könnte durchaus so sein.

    >Freundliche Grüße von Paul Allen.

    >PS.: bitte behauptet jetzt nicht, dass Paul Allen behauptet, dass Bardon Selbstmord begangen hat. Es ist nur eine These die ich für möglich halte. Es kann aber durchaus auch ganz anders gewesen sein.












  3. #3
    ICQ
    Gast

    Hätter er das körperlich notwendig gehabt ?


    Als Antwort auf: Re: geschrieben von Inga am 06. April 2001 19:41:00:


    Hallo,


    Ich finde die Theorie interessant, kann mich ihr aber nicht anschließen.

    Ein Eingeweihter wie FB hätte es vermutlich nicht notwendig seinen physischen Körper mit physischen Mitteln abzutöten. Hätter er nicht viel einfacher einfach

    "das Band" durchtrennen können und dadurch die irdische Inkarnation beenden können ?


    Was meint Ihr ?


    Liebe Grüße










  4. #4
    ilonka
    Gast

    Re: "Franz Bardons Tod durch Selbstmord"-These.


    Als Antwort auf: geschrieben von Paul Allen am 06. April 2001 17:43:37:


    hallo paul,


    ich habe kein medizinisches wissen, doch es spricht eigentlich nichts dagegen, dass auch franz bardon den selbstmord wählte.


    was ich aber nicht verstehe ist, ist das dann etwas besonderes?

    ich meine, ist es wichtig ob es nun selbstmord war oder keiner?

    ich gebe zu, einen selbstmord hätte ich von bardon nicht gerade erwartet, doch warum eigentlich auch nicht? aber hätte er sich damit nicht seinem karma entzogen?


    gruesse

    ilonka















  5. #5
    WB
    Gast

    Re: "Franz Bardons Tod durch Selbstmord" - Antithese


    Als Antwort auf: Hätter er das körperlich notwendig gehabt ? geschrieben von ICQ am 06. April 2001 23:13:04:


    Hallo,


    zur Selbstmord-These muss man wohl gelangen, wenn man die Ausführungen in den „Erinnerungen an Franz Bardon“ so nimmt wie sie da stehen:


    „Bei diesem letzten Besuch, als wir den Vater zum letzten Mal gesehen haben, hat er zu meiner Mutter den Wunsch geäußert, sie möge ihm ein Stück geräucherten Speck ins Gefängnis schicken, er habe Appetit darauf. Meine Mutter hat ihm diesen letzten Wunsch erfüllt und den Speck ins Gefängnis geschickt. Der Vater hat dann ganz schwere und akute Schmerzen im Bauch gekriegt, aber die Aufseher haben nur gedacht, daß er simuliert...“


    Dennoch möchte ich eine Antithese wagen und dafür die damaligen Zeitumstände anführen.


    - Speck war bei uns im Westen nach dem Kriege auch ein Tausch- und Zahlungsmittel. Noch in der zweiten Hälfte der fünfziger Jahre wurde Speck zur Förderung von Geschäftsabschlüssen eingesetzt. Ich kann mich noch gut an eine Situation erinnern, bei der ein Vertreter meine Mutter mit einer riesengroßen prächtigen Speckseite für einem Auftrag gewinnen wollte.


    - Bei uns wurden damals die Gefängniswärter sehr schlecht bezahlt. Die Tochter L. unseres Nachbarn löste kurz nach der großen Verlobungsfeier ihre Verlobung auf mit der offiziellen Begründung, dass das Einkommen ihres Bräutigams für den Unterhalt einer Familie bei weitem nicht ausreiche, was allgemein auf Verständnis stieß.


    Ich kann mir nun gut vorstellen, dass es den Gefängniswärtern in der damaligen CSSR viel schlechter ging und sie Schikanen und Hafterschwernisse verringerten, wenn sie Zuwendungen von den Häftlingen (bzw. deren Angehörigen) bekamen. Es ist also durchaus denkbar, dass Bardon sich mit dem Speck Hafterleichterungen verschaffen wollte.


    Bleibt noch die Aussage Bardons zu klären, er hätte Appetit auf Speck. Sicher hat der Besuch unter Aufsicht des Personals stattgefunden und da kann man ja nicht so einfach sagen, dass man Speck zur Bestechung der Wärter brauche.


    Noch ein weiterer Gedanke, der gegen die Selbstmord-These spricht: In der ersten Ausgabe des „Frabato“ (Bauer Verlag) wird von einem Selbstmordversuch Bardons mit einem Trommelrevolver erzählt. Sollte etwas Wahres an dieser Geschichte sein, dann lassen die dem gescheiterten Selbstmordversuch folgenden Passagen kaum den Schluss zu, dass Bardon sich ein weiteres Mal das Leben nehmen wollte:


    „Verzweifelt legte er daher den Revolver auf die Briefe und nahm die Augenbinde ab.


    Beschämung und Schwäche überfiel ihn, so daß er sich kaum auf den Füßen halten konnte. Er setzte sich auf das Bett und verlor das Bewußtsein.


    Die göttliche Vorsehung hat verschiedene Mittel und Wege, einzelne Menschen zu lenken. ... Er (Frabato) wurde lebensmüde und wollte freiwillig aus der Welt des Leidens und der Trübsal scheiden. Aber auch ihm wurde von Gott gezeigt, daß es anders sein solle und daß Gott schwache Stunden verzeiht.“


    Nachdem Bardons Sohn Lumir, der es von den noch Lebenden wohl am besten wissen müsste, sich auf einen Erlebnisbericht beschränkt und die Frage nach einen Selbstmord offen lässt, würde ich verschlagen, dass wir eine ähnliche Haltung einnehmen.


    Was mich nun bewegt hat, überhaupt und so spät auf Pauls These zu reagieren, weiß ich nicht. Vielleicht war es der unbewusste Wunsch Pauls nach einer Antithese.


    Mit freundlichen Grüßen

    WB












  6. #6
    PA
    Gast

    Re: "Franz Bardons Tod durch Selbstmord"-These.


    Als Antwort auf: Re: geschrieben von ilonka am 09. April 2001 09:45:32:


    Hallo Ilonka,


    es war einfach nur ein interessanter Gedanke, den ich mit den anderen Forumsbesuchern teilen wollte.


    Schöne Grüße von Paul.










  7. #7
    PA
    Gast

    Re: "Franz Bardons Tod durch Selbstmord" - Antithese


    Als Antwort auf: Re: geschrieben von WB am 23. April 2001 12:05:42:


    Hallo WB,


    so wie du es beschreibst kann es natürlich auch gewesen sein. Speck als Bestechungsmittel ..., kann ich mir gut vorstellen.


    Übrigens, vom ganzen Frabato halte ich nicht viel, weder von der Bauer-Ausgabe und genausowenig von der Rüggeberg Ausgabe. Das klingt mir alles zu sehr nach einer infantilen Pseudo-Magie Welt, eben in der Art wie sich ein Uneingeweihter die Welt der Magie vorstellt. Da ist ja der Harry Potter noch besser :-)


    schöne Grüße von Paul


    >Hallo,

    >zur Selbstmord-These muss man wohl gelangen, wenn man die Ausführungen in den „Erinnerungen an Franz Bardon“ so nimmt wie sie da stehen:

    >„Bei diesem letzten Besuch, als wir den Vater zum letzten Mal gesehen haben, hat er zu meiner Mutter den Wunsch geäußert, sie möge ihm ein Stück geräucherten Speck ins Gefängnis schicken, er habe Appetit darauf. Meine Mutter hat ihm diesen letzten Wunsch erfüllt und den Speck ins Gefängnis geschickt. Der Vater hat dann ganz schwere und akute Schmerzen im Bauch gekriegt, aber die Aufseher haben nur gedacht, daß er simuliert...“

    >Dennoch möchte ich eine Antithese wagen und dafür die damaligen Zeitumstände anführen.

    >- Speck war bei uns im Westen nach dem Kriege auch ein Tausch- und Zahlungsmittel. Noch in der zweiten Hälfte der fünfziger Jahre wurde Speck zur Förderung von Geschäftsabschlüssen eingesetzt. Ich kann mich noch gut an eine Situation erinnern, bei der ein Vertreter meine Mutter mit einer riesengroßen prächtigen Speckseite für einem Auftrag gewinnen wollte.

    >- Bei uns wurden damals die Gefängniswärter sehr schlecht bezahlt. Die Tochter L. unseres Nachbarn löste kurz nach der großen Verlobungsfeier ihre Verlobung auf mit der offiziellen Begründung, dass das Einkommen ihres Bräutigams für den Unterhalt einer Familie bei weitem nicht ausreiche, was allgemein auf Verständnis stieß.

    >Ich kann mir nun gut vorstellen, dass es den Gefängniswärtern in der damaligen CSSR viel schlechter ging und sie Schikanen und Hafterschwernisse verringerten, wenn sie Zuwendungen von den Häftlingen (bzw. deren Angehörigen) bekamen. Es ist also durchaus denkbar, dass Bardon sich mit dem Speck Hafterleichterungen verschaffen wollte.

    >Bleibt noch die Aussage Bardons zu klären, er hätte Appetit auf Speck. Sicher hat der Besuch unter Aufsicht des Personals stattgefunden und da kann man ja nicht so einfach sagen, dass man Speck zur Bestechung der Wärter brauche.

    >Noch ein weiterer Gedanke, der gegen die Selbstmord-These spricht: In der ersten Ausgabe des „Frabato“ (Bauer Verlag) wird von einem Selbstmordversuch Bardons mit einem Trommelrevolver erzählt. Sollte etwas Wahres an dieser Geschichte sein, dann lassen die dem gescheiterten Selbstmordversuch folgenden Passagen kaum den Schluss zu, dass Bardon sich ein weiteres Mal das Leben nehmen wollte:

    >„Verzweifelt legte er daher den Revolver auf die Briefe und nahm die Augenbinde ab.

    >Beschämung und Schwäche überfiel ihn, so daß er sich kaum auf den Füßen halten konnte. Er setzte sich auf das Bett und verlor das Bewußtsein.

    >Die göttliche Vorsehung hat verschiedene Mittel und Wege, einzelne Menschen zu lenken. ... Er (Frabato) wurde lebensmüde und wollte freiwillig aus der Welt des Leidens und der Trübsal scheiden. Aber auch ihm wurde von Gott gezeigt, daß es anders sein solle und daß Gott schwache Stunden verzeiht.“

    >Nachdem Bardons Sohn Lumir, der es von den noch Lebenden wohl am besten wissen müsste, sich auf einen Erlebnisbericht beschränkt und die Frage nach einen Selbstmord offen lässt, würde ich verschlagen, dass wir eine ähnliche Haltung einnehmen.

    >Was mich nun bewegt hat, überhaupt und so spät auf Pauls These zu reagieren, weiß ich nicht. Vielleicht war es der unbewusste Wunsch Pauls nach einer Antithese.

    >Mit freundlichen Grüßen

    >WB












Ähnliche Themen

  1. (Un-)Möglichkeiten von Bardons System
    Von mac im Forum Der Weg zum wahren Adepten
    Antworten: 14
    Letzter Beitrag: 16.04.2008, 00:42
  2. Franz Bardon Links
    Von Soph im Forum Hermetik
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 18.10.2007, 15:15

Stichworte

Lesezeichen

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
Creative Commons Lizenzvertrag
Diese Webseite ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48