Beim Lesen der "Erinnerungen an Franz Bardon" hat sich mir die These aufgedrängt, dass Franz Bardon in seinem Gefängnis Selbstmord verübt hat.
Dr. M.K. (Milan Kumar) spricht davon, dass Franz Bardon mit einem akuten Schub von Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse) ins Gefängnis-Spital eingeliefert wurde.
An anderer Stelle lesen wir, dass sich Bardon von seiner Frau (oder Tochter) ausdrücklich ein Stück Speck gewünscht hat und ins Gefängnis hat bringen lassen.
Nun wissen wir, dass Bardon neben Übergewicht auch an einer chronischen Erkrankung der Bauchspeicheldrüse litt.
Da Franz Bardon selbst im Heilerberuf tätig war, wusste er sehr genau, was es bedeutet, wenn man mit solch einer Krankheits-Vorgeschichte ein Stück fetten Specks isst, der sowohl durch die scharfe Würzung, durch die im Speck enthaltenen reizenden Beizungs-Stoffe (Phenole) besonders aber durch den hohen Fettgehalt die Bauchspeicheldrüse auf äußerste reizt.
Die Folge ist mit großer Wahrscheinlichkeit ein akuter und meist lebensbedrohender Schub einer akuten Pankreatitis, die ohne Behandlung oder unter unzureichender (schlechter) Behandlung meist zum Tode führt.
Es könnte also durchaus sein, dass Bardon auf diese Weise absichtlich seinem Leben ein Ende gesetzt hat und so seinen Peinigern auf immer entwischt ist, also weitere peinigenden Verhöre verhindert hat.
Ich glaube, das könnte durchaus so sein.
Freundliche Grüße von Paul Allen.
PS.: bitte behauptet jetzt nicht, dass Paul Allen behauptet, dass Bardon Selbstmord begangen hat. Es ist nur eine These die ich für möglich halte. Es kann aber durchaus auch ganz anders gewesen sein.



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