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Thema: E-Mail für Euch

  1. #1
    JohnDee
    Gast

    E-Mail für Euch


    Hallo! Einige von Euch kennen folgenden Text vielleicht schon, er ging in Englisch als E-Mail um die Welt. Viele Grüße JohnDee


    ***********

    Wenn man die Weltbevölkerung auf ein 100 Seelen zählendes Dorf reduzieren könnte und dabei die Proportionen aller auf der Erde lebenden Völker beibehalten würde, wäre dieses Dorf folgendermaßen zusammengesetzt :


    57 Asiaten

    21 Europäer

    14 Amerikaner (Nord-, Zentral- und Südamerikaner)

    8 Afrikaner


    Es gäbe :

    52 Frauen und 48 Männer

    30 Weiße und 70 nicht Weiße

    30 Christen und 70 nicht Christen

    89 Heterosexuelle und 11 Homosexuelle


    6 Personen besäßen 59% des gesamten Reichtums und alle 6 kämen aus den USA, 80 lebten in maroden Häusern, 70 wären Analphabeten, 50 würden an Unterernährung leiden, 1 wäre dabei zu sterben, 1 wäre dabei geboren zu werden. 1 besäße einen Computer, 1 (ja, nur einer) hätte einen Universitätsabschluß.


    Wenn man die Welt auf diese Weise betrachtet, wird das Bedürfnis nach

    Akzeptanz und Verständnis offensichtlich.


    Du solltest auch folgendes bedenken :

    Wenn Du heute morgen aufgestanden bist und eher gesund als krank warst, hast Du ein besseres Los gezogen als die Millionen Menschen, die die nächste Woche nicht mehr erleben werden.


    Wenn Du noch nie in der Gefahr einer Schlacht, in der Einsamkeit der

    Gefangenschaft, im Todeskampf der Folterung oder im Schraubstock des Hungers warst, geht es Dir besser als 500 Millionen Menschen.


    Wenn Du zur Kirche gehen kannst ohne Angst haben zu müssen bedroht, gefoltert oder getötet zu werden, hast Du mehr Glück als 3 Milliarden Menschen.

    Wenn Du Essen im Kühlschrank, Kleider am Leib, ein Dach über dem Kopf und einen Platz zum Schlafen hast, bist du reicher als 75% der Menschen dieser Erde.


    Wenn Du Geld auf der Bank, in Deinem Portemonnaie und im Sparschwein hast, gehörst Du zu den privilegiertesten 8% dieser Welt.


    Wenn Deine Eltern noch leben und immer noch verheiratet sind, bist Du schon wahrlich eine Rarität.


    Wenn Du diese Nachricht erhältst, bist Du direkt zweifach gesegnet:


    Zum einen weil jemand an Dich gedacht hat, und zum anderen weil Du nicht zu den zwei Milliarden Menschen gehörst, die nicht lesen können.


    --------------------------------------------------------------------

    Arbeite, als bräuchtest Du kein Geld.

    Liebe, als habe Dir nie jemand etwas zu leide getan.

    Tanze, als ob niemand Dich beobachte.

    Singe, als ob niemand Dir zuhöre.

    Lebe, als sei das Paradies auf Erden.

    --------------------------------------------------------------------


    Schicke dieses Nachricht an Deine Freunde. Wenn Du sie nicht weiter

    schickst, wird gar nichts passieren.


    Wenn Du sie weiter schickst, wird jemand beim Lesen lächeln.




    **************












  2. #2
    truth
    Gast

    Re: E-Mail für Euch .. Da gibt es nichts zu lächeln !!!!


    Als Antwort auf: E-Mail für Euch geschrieben von JohnDee am 07. April 2001 11:37:46:


    Wenn zahllose Menschen zugrunde gehen, an Armut, Schmutz usw. leiden... DANN HABEN S I E daran selbst Schuld!!!!!


    Ich habe mir all diesen Dreck mit eigenen Augen ansehen können -- und ich weiß, wovon ich rede. Das größte Leid von Menschen ist durch Menschen verursacht und erfo selbstverschuldet.


    Wie aber steht es mit der Tierwelt??? Hier wird aus Menschenhand Leid ohne Ende produziert -- und das interessiert (fast) keinen.


    Wenn Menschen zugrunde gehen, werden sie gefälligst begreifen, dass "der Herr im Himmel" ein Hirngespinst ist -- an dem kluge Pfaffen Milliarden verdienen -- zudem werden sie begreifen, dass sie im Kosmos eben nicht mehr wert sind als andere Kreaturen, von denen "Gottes Stellvertreter" meint lehren zu müssen, sie erfüllten keinen Selbstzweck, ja sie seien eben dazu da benutzt und verbracht zu werden.


    Sorry, aber ich empfinde für die Milliarden an Deppen auf zwei Beinen, von denen es ohnehin viel zu viele gibt keinerlei Mitgefühl. Vielleicht ist deren Leiden wirklich der beste Beweis dafür, dass es eben doch eine kosmische Gerechtigkeit gibt... Es sind halt doch nicht alle gleich....


    truth
















  3. #3
    John R.
    Gast

    Re: E-Mail für Euch


    Als Antwort auf: E-Mail für Euch geschrieben von JohnDee am 07. April 2001 11:37:46:


    Hallöchen John Dee, servus Truth.


    Zwei ziemlich krass entgegengesetzte Standpunkte, die ihr da vertretet.

    Ich kenne Sie beide. Der Standpunkt von John ist der, den ich auch mal bedingungslos hatte. Solange, bis mir die "armen" Menschen die Sch... aus dem Hirn rausgeprügelt haben. Meine Existzenz immer wieder zerstörten. Mir die Frau nahmen, die ich liebte. Mir die Gesundheit raubten und mich über die Schwelle des Todes bugsierten, wo ein Engel Gottes mich auffing und zurückwarf, zum Leidwesen meiner Peiniger. Jedesmal wieder zur Stelle waren, wenn ein kleiner Funken Glück in mein Leben schien. Auch jetzt sind sie wieder da und bombardieren mich. Mit all ihrem Hass, ihrem Neid, ihren primitiven Trieben die nur dann Erfüllung finden, wenn sie zerstören können.


    Nun, warum das alles?

    Habe ich so ein schlechtes Karma? So viel ausgefressen?

    Ich habe mein ganzes bisheriges und auch das zukünftige Leben den höhern Dingen geweiht. Ich war immer zur Stelle, wenn jemand Hilfe brauchte, Trost, Rettung aus der Not. Koste es, was es wolle und nur selten ohne auf meine eigenen Kosten zu gehen. Der Preis war manchmal hoch, trotzdem habe ich es gerne getan.


    Und all das ist der Grund für das Leid. Nicht weil man eine vernichtende karmische Last mit sich herumtragen würde, nein weil man anders ist !!

    Weil diese Welt und die Wesen die sie überschwemmen es nicht haben können, wenn man anders ist als sie. Wenn man sich Begriffe wie Moral, Ethik, Anstand und Tugend zu den höchsten Werten erklärt hat und verehrt. Wenn man es nicht nötig hat, sich daran aufzugeilen, andere zu zerstören und zu hassen.


    Die magischen Lehrer verkünden Duldsamkeit. Duldsamkeit als Stärke. Jene Stärke, die die Kreaturen als Schwäche sehen und einen mit ihrem Bombardement an Hass und Negativität eindecken. Jene Eigenschaft, die ein Schutzschild sein soll aber in meinem Fall langsam zerbricht. Die Sprünge sind schon da.

    Immer wieder blitzt sie auf, die Einstellung von JohnDee. In Momenten, in denen ich Gott näher bin als dieser Welt hier. Jene wundervollen Momente, die immer seltener werden, weil all der Kummer und Schmerz aus dem alltäglichen Überlebenskampf bis zum Schlaf anhält und an Ruhe nicht mehr zu denken ist.


    Ich arbeite mit Kindern und Erwachsenen. Helfe Ihnen und gebe Ihnen etwas, daß Ihnen ein Leben lang Schutz, Stärke und Freude verleihen kann. Zum Danke dafür stellen mir nun die Kretins der Schöpfung nach.

    Wieder einmal habe ich in meiner Entwicklung einen Fortschritt gemacht. Wieder einmal sind die Katapulte der Bösen verschwunden als sie merkten, daß sie mich nicht mehr treffen können. Welch trügerischer Frieden. Nun sind an ihren Platz Flakgeschosse getreten und sie schiessen bei Tag und Nacht. Waren die anderen keine Gegner mehr, so herrscht nun wieder Krieg und er bringt Schmerz und Tränen.


    Immer wieder blitzt dazwischen die Einstellung von Truth auf. Aber nicht in diesem Extrem. Verachtung für jene, die sie verdient haben, Trauer um jene, die den Verachteten im Wege standen. Mitleid mit all den armen Opfern, sei es Mensch oder Tier. Wo ist der Unterschied?


    Was hält mich davon ab, sie zu hassen? Immer wieder dringt das göttliche Licht durch die Dunkelheit und erwärmt mich. Solange, bis ich wieder auf eigenen Beinen stehen kann. Dann verschwindet es und die Steine fliegen wieder.

    Es gibt einen Gott, ja das ist wahr. Er hält mich immer wieder fest, wenn ich stürzen würde. Ich wünschte, er würde mit einem Donnerschlag die Schar der Peiniger hinwegfegen. Welch trügerische Freude, als ich mich in Sicherheit wähnte.

    Es wurde von Karmabeschleunigung gesprochen. Schicksalsschläge. Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll. Fest steht, daß sich all die Kretins aus ihren Löchern begeben, um den zu Fall zu bringen, der frei werden will vom Ort der Finsterniss. Viel zu lange schon kämpfe ich mit ihnen, trotze ihnen immer wieder. Warum drehe ich mich nicht um und zertrete sie wie Würmer? Es ist das göttliche Licht, nach dem ich mich verzehre und von dem ich fürchte,daß es mir nie wieder scheinen würde, wenn ich so handeln würde. So wandere ich weiter durch die Dunkelheit zum Licht. Hoffe, daß ich eines Tages einen Ort finde, an dem ich wieder so denken kann wie John Dee ohne die zu verachten, die an diesem Leid schuld sind und an dem ich davor sicher bin, so zu werden wie Truth. Du hast aufgebeben mein Freund. Ich stehe noch.........


    In meinen Händen ein Manuskript. Ein Buch, um zu helfen und den Weg aufzuzeigen. Der Weg nicht so weit beschrieben wie bei Bardon aber dafür deutlich umfangreicher. Mit jeder Stunde nähert es sich seiner Vollendung. Was werden sie erst gegen mich ins Feld führen, wenn ich es fertig habe und herausbringe? Werden Sie mir dann endgültig den Garaus machen? Oder ist meine Odysee dann beendet?


    Ich werde die zweite Ferienwoche hier nicht schreiben, da ich mich etwas in die Einsamkeit begeben werde. Das jetztige Leben nähert sich dem Ende. Was an seine Stelle treten wird, weiß ich noch nicht. Vielleicht finde ich dort eine Antwort. Noch bevor die Bestien sie finden und mir wieder den Weg versperren. Gnade ihnen Gott, wenn ich die Kraft verlieren sollte, zu stehen. Alle werden sie mit mir fallen....


    JohnDee, Du hast etwas vergessen:

    Von den 100 Menschen sind drei dabei, die nach Begriffen wie Ethik, Moral, Anstand und Ehrlichkeit leben. 17 würden gerne so leben aber schaffen es nicht. 80 haben ihr ganzes Leben nur zwei Trieben gewidmet:


    a)Fressen, Saufen, Herumvöllern, Betrügen, stinken und verlogen sein.

    b) Alle zu bekämpfen, die von den unter a) genannten Dingen nichts halten.


    Vielleicht verzichte ich darauf, das Schwert gegen sie zu erheben weil ich weiß, daß das, was sie sich selbst aufbauen sie hinwegfegen wird und alles übertreffen wird, was ich ihnen antun könnte. So sitze ich da und weine. Um die Opfer UND die Täter und weil das alles nicht nötig wäre. Welcher Fluch verbirgt sich hinter dem Geschenk des freien Willens?


    Nicht Gott trägt die Schuld an der Misere. Er hat uns die Freiheit geschenkt. Was wir daraus machen ist eine andere Sache. Soll er vielleicht hingehen und jene dummen, blinden, blutgierigen Kreaturen von hier wegholen und in die höheren Ebenen setzen, auf daß sie eine Herrschaft des Schreckens unter den reinen Seelen anrichten? Die Frage ist nur: Warum haben sie diese schöne Welt erhalten? Es gäbe soviele Planeten, die nur aus Steinwüsten bestehen. Öde Landschaften, die kein Leben enthalten. Dort würden sie besser hinpassen. Obwohl, wenn sie so weitermachen, dann sieht es hier ja auch bald so aus. Warum dann noch extra umquartieren?


    Der Tag, an dem man es den reiferen Seelen nicht mehr zumuten kann, sich mit den schwachsinnigen, bösartigen Kindern der Schöpfung zusammen an einen Tisch zu setzen.


    Om Mane Padme Hum - Dich werden sie mir nie entreissen können.












  4. #4
    Tares
    Gast

    Re: E-Mail für JohnR


    Als Antwort auf: Re: E-Mail für Euch geschrieben von John R. am 07. April 2001 13:52:17:


    >Hallöchen John Dee, servus Truth.

    >Zwei ziemlich krass entgegengesetzte Standpunkte, die ihr da vertretet.

    >Ich kenne Sie beide. Der Standpunkt von John ist der, den ich auch mal bedingungslos hatte. Solange, bis mir die "armen" Menschen die Sch... aus dem Hirn rausgeprügelt haben. Meine Existzenz immer wieder zerstörten. Mir die Frau nahmen, die ich liebte. Mir die Gesundheit raubten und mich über die Schwelle des Todes bugsierten, wo ein Engel Gottes mich auffing und zurückwarf, zum Leidwesen meiner Peiniger. Jedesmal wieder zur Stelle waren, wenn ein kleiner Funken Glück in mein Leben schien. Auch jetzt sind sie wieder da und bombardieren mich. Mit all ihrem Hass, ihrem Neid, ihren primitiven Trieben die nur dann Erfüllung finden, wenn sie zerstören können.

    >Nun, warum das alles?

    >Habe ich so ein schlechtes Karma? So viel ausgefressen?

    >Ich habe mein ganzes bisheriges und auch das zukünftige Leben den höhern Dingen geweiht. Ich war immer zur Stelle, wenn jemand Hilfe brauchte, Trost, Rettung aus der Not. Koste es, was es wolle und nur selten ohne auf meine eigenen Kosten zu gehen. Der Preis war manchmal hoch, trotzdem habe ich es gerne getan.

    >Und all das ist der Grund für das Leid. Nicht weil man eine vernichtende karmische Last mit sich herumtragen würde, nein weil man anders ist !!

    >Weil diese Welt und die Wesen die sie überschwemmen es nicht haben können, wenn man anders ist als sie. Wenn man sich Begriffe wie Moral, Ethik, Anstand und Tugend zu den höchsten Werten erklärt hat und verehrt. Wenn man es nicht nötig hat, sich daran aufzugeilen, andere zu zerstören und zu hassen.

    >Die magischen Lehrer verkünden Duldsamkeit. Duldsamkeit als Stärke. Jene Stärke, die die Kreaturen als Schwäche sehen und einen mit ihrem Bombardement an Hass und Negativität eindecken. Jene Eigenschaft, die ein Schutzschild sein soll aber in meinem Fall langsam zerbricht. Die Sprünge sind schon da.

    >Immer wieder blitzt sie auf, die Einstellung von JohnDee. In Momenten, in denen ich Gott näher bin als dieser Welt hier. Jene wundervollen Momente, die immer seltener werden, weil all der Kummer und Schmerz aus dem alltäglichen Überlebenskampf bis zum Schlaf anhält und an Ruhe nicht mehr zu denken ist.

    >Ich arbeite mit Kindern und Erwachsenen. Helfe Ihnen und gebe Ihnen etwas, daß Ihnen ein Leben lang Schutz, Stärke und Freude verleihen kann. Zum Danke dafür stellen mir nun die Kretins der Schöpfung nach.

    >Wieder einmal habe ich in meiner Entwicklung einen Fortschritt gemacht. Wieder einmal sind die Katapulte der Bösen verschwunden als sie merkten, daß sie mich nicht mehr treffen können. Welch trügerischer Frieden. Nun sind an ihren Platz Flakgeschosse getreten und sie schiessen bei Tag und Nacht. Waren die anderen keine Gegner mehr, so herrscht nun wieder Krieg und er bringt Schmerz und Tränen.

    >Immer wieder blitzt dazwischen die Einstellung von Truth auf. Aber nicht in diesem Extrem. Verachtung für jene, die sie verdient haben, Trauer um jene, die den Verachteten im Wege standen. Mitleid mit all den armen Opfern, sei es Mensch oder Tier. Wo ist der Unterschied?

    >Was hält mich davon ab, sie zu hassen? Immer wieder dringt das göttliche Licht durch die Dunkelheit und erwärmt mich. Solange, bis ich wieder auf eigenen Beinen stehen kann. Dann verschwindet es und die Steine fliegen wieder.

    >Es gibt einen Gott, ja das ist wahr. Er hält mich immer wieder fest, wenn ich stürzen würde. Ich wünschte, er würde mit einem Donnerschlag die Schar der Peiniger hinwegfegen. Welch trügerische Freude, als ich mich in Sicherheit wähnte.

    >Es wurde von Karmabeschleunigung gesprochen. Schicksalsschläge. Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll. Fest steht, daß sich all die Kretins aus ihren Löchern begeben, um den zu Fall zu bringen, der frei werden will vom Ort der Finsterniss. Viel zu lange schon kämpfe ich mit ihnen, trotze ihnen immer wieder. Warum drehe ich mich nicht um und zertrete sie wie Würmer? Es ist das göttliche Licht, nach dem ich mich verzehre und von dem ich fürchte,daß es mir nie wieder scheinen würde, wenn ich so handeln würde. So wandere ich weiter durch die Dunkelheit zum Licht. Hoffe, daß ich eines Tages einen Ort finde, an dem ich wieder so denken kann wie John Dee ohne die zu verachten, die an diesem Leid schuld sind und an dem ich davor sicher bin, so zu werden wie Truth. Du hast aufgebeben mein Freund. Ich stehe noch.........

    >In meinen Händen ein Manuskript. Ein Buch, um zu helfen und den Weg aufzuzeigen. Der Weg nicht so weit beschrieben wie bei Bardon aber dafür deutlich umfangreicher. Mit jeder Stunde nähert es sich seiner Vollendung. Was werden sie erst gegen mich ins Feld führen, wenn ich es fertig habe und herausbringe? Werden Sie mir dann endgültig den Garaus machen? Oder ist meine Odysee dann beendet?

    >Ich werde die zweite Ferienwoche hier nicht schreiben, da ich mich etwas in die Einsamkeit begeben werde. Das jetztige Leben nähert sich dem Ende. Was an seine Stelle treten wird, weiß ich noch nicht. Vielleicht finde ich dort eine Antwort. Noch bevor die Bestien sie finden und mir wieder den Weg versperren. Gnade ihnen Gott, wenn ich die Kraft verlieren sollte, zu stehen. Alle werden sie mit mir fallen....

    >JohnDee, Du hast etwas vergessen:

    >Von den 100 Menschen sind drei dabei, die nach Begriffen wie Ethik, Moral, Anstand und Ehrlichkeit leben. 17 würden gerne so leben aber schaffen es nicht. 80 haben ihr ganzes Leben nur zwei Trieben gewidmet:

    >a)Fressen, Saufen, Herumvöllern, Betrügen, stinken und verlogen sein.

    >b) Alle zu bekämpfen, die von den unter a) genannten Dingen nichts halten.

    >Vielleicht verzichte ich darauf, das Schwert gegen sie zu erheben weil ich weiß, daß das, was sie sich selbst aufbauen sie hinwegfegen wird und alles übertreffen wird, was ich ihnen antun könnte. So sitze ich da und weine. Um die Opfer UND die Täter und weil das alles nicht nötig wäre. Welcher Fluch verbirgt sich hinter dem Geschenk des freien Willens?

    >Nicht Gott trägt die Schuld an der Misere. Er hat uns die Freiheit geschenkt. Was wir daraus machen ist eine andere Sache. Soll er vielleicht hingehen und jene dummen, blinden, blutgierigen Kreaturen von hier wegholen und in die höheren Ebenen setzen, auf daß sie eine Herrschaft des Schreckens unter den reinen Seelen anrichten? Die Frage ist nur: Warum haben sie diese schöne Welt erhalten? Es gäbe soviele Planeten, die nur aus Steinwüsten bestehen. Öde Landschaften, die kein Leben enthalten. Dort würden sie besser hinpassen. Obwohl, wenn sie so weitermachen, dann sieht es hier ja auch bald so aus. Warum dann noch extra umquartieren?

    >Der Tag, an dem man es den reiferen Seelen nicht mehr zumuten kann, sich mit den schwachsinnigen, bösartigen Kindern der Schöpfung zusammen an einen Tisch zu setzen.

    >Om Mane Padme Hum - Dich werden sie mir nie entreissen können.




    Lieber JohnR,


    Dein Posting hat mich sehr berührt und tief bewegt in seiner Offenheit, dem Schmerz, der in ihm enthalten ist, doch auch dem strahlenden liebevollen Licht, daß durch all jene dunkle Bedrängnis hindurchscheint.


    Ich weiß tief in meinem Innersten, daß Du diesen Weg erfolgreich gehen wirst und daß falls DU stürzen solltest, DU doch wieder aufstehen wirst.


    Möge Dich der Segen der göttlichen Vorsehung und hoffentlich auch der ein oder andere Mensch an Deiner Seite ( auch wenn er /sie erst noch in Dein Leben eintreten mag) begleiten und schützen, so wie auch Du - frei nach Goethe edel, hilfreich und gut in der Gesinnung - Menschen beistehst .


    In Verbundenheit


    Tares












  5. #5
    gabi
    Gast

    E-Mail für Dich


    Als Antwort auf: Re: E-Mail für Euch geschrieben von John R. am 07. April 2001 13:52:17:


    Hallo John,


    was ist denn nun auf einmal los?

    So schlimm?

    Wer tut dir denn da andauernd was?

    Es spricht doch auch nichts dagegen, dass du dich wehrst, wenn jemand deine Existenz bedroht, man kann sich doch nicht alles gefallenlassen.


    Ja, manchmal hat es wirklich den Anschein, als ob die Welt mit lauter Kreaturen und Monstern bevölkert ist. Die Menschen um einen herum erscheinen einem egoistisch, kaltherzig und brutal. Sie sprechen so, sie benehmen sich so, sie sind so.

    Aber trotzdem bin ich sicher, dass im Ernstfall genau diese Menschen sich auch ganz anders verhalten können. Es fehlt vielleicht nur ein Fünkchen, ein Anstoß in die richtige Richtung, ein Sinn, eine Herausforderung oder was auch immer.


    Unvergesslich wird es für mich immer bleiben, als damals die Grenze geöffnet wurde. Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer, und da wir dicht dabei wohnten fuhren wir los, um uns die Sache vor Ort anzuschauen. Was ich dann erlebte war unfaßbar. Autos parkten schon kilometerweit am Waldrand und die Menschen pilgerten der Grenze entgegen, bepackt mit Kuchen, kleinen vollbeladenen Handwägelchen, Bierkästen usw. Nichts war organisiert, man konnte sich nicht absprechen vorher, aber alle waren da, einfach so.

    Die Trabbis kamen gar nicht voran, Hände wurden in die Fensterscheiben gesteckt, und nicht nur die, auch Hundertmarkscheine wurden wildfremden Leuten in die Hand gedrückt, alle freuten sich und heulten. Und das ging Tage, ja Wochen so weiter. Fremde Menschen wurden nach Hause eingeladen, es wurden Freundschaften geschlossen und geholfen wo man konnte. Man spürte diese Euphorie fast körperlich überall, so eine Art Gemeinschaftsgeist entstand.


    Inzwischen ist alles wieder so wie vorher, schlimmer noch, aber ich bin sicher, im Ernstfall würde es einen großen Zusammenhalt unter den Menschen geben, es fehlt eben nur ein kleiner Funke der ein Feuer entfacht.


    Appropos Feuer: Laß dich nicht unterkriegen!


    gabi















  6. #6
    AURELIA
    Gast

    Re: E-Mail für Euch


    Als Antwort auf: Re: E-Mail für Euch geschrieben von John R. am 07. April 2001 13:52:17:


    >Hallöchen John Dee, servus Truth.

    >Zwei ziemlich krass entgegengesetzte Standpunkte, die ihr da vertretet.

    >Ich kenne Sie beide. Der Standpunkt von John ist der, den ich auch mal bedingungslos hatte. Solange, bis mir die "armen" Menschen die Sch... aus dem Hirn rausgeprügelt haben. Meine Existzenz immer wieder zerstörten. Mir die Frau nahmen, die ich liebte. Mir die Gesundheit raubten und mich über die Schwelle des Todes bugsierten, wo ein Engel Gottes mich auffing und zurückwarf, zum Leidwesen meiner Peiniger. Jedesmal wieder zur Stelle waren, wenn ein kleiner Funken Glück in mein Leben schien. Auch jetzt sind sie wieder da und bombardieren mich. Mit all ihrem Hass, ihrem Neid, ihren primitiven Trieben die nur dann Erfüllung finden, wenn sie zerstören können.

    >Nun, warum das alles?

    >Habe ich so ein schlechtes Karma? So viel ausgefressen?

    >Ich habe mein ganzes bisheriges und auch das zukünftige Leben den höhern Dingen geweiht. Ich war immer zur Stelle, wenn jemand Hilfe brauchte, Trost, Rettung aus der Not. Koste es, was es wolle und nur selten ohne auf meine eigenen Kosten zu gehen. Der Preis war manchmal hoch, trotzdem habe ich es gerne getan.

    >Und all das ist der Grund für das Leid. Nicht weil man eine vernichtende karmische Last mit sich herumtragen würde, nein weil man anders ist !!

    >Weil diese Welt und die Wesen die sie überschwemmen es nicht haben können, wenn man anders ist als sie. Wenn man sich Begriffe wie Moral, Ethik, Anstand und Tugend zu den höchsten Werten erklärt hat und verehrt. Wenn man es nicht nötig hat, sich daran aufzugeilen, andere zu zerstören und zu hassen.

    >Die magischen Lehrer verkünden Duldsamkeit. Duldsamkeit als Stärke. Jene Stärke, die die Kreaturen als Schwäche sehen und einen mit ihrem Bombardement an Hass und Negativität eindecken. Jene Eigenschaft, die ein Schutzschild sein soll aber in meinem Fall langsam zerbricht. Die Sprünge sind schon da.

    >Immer wieder blitzt sie auf, die Einstellung von JohnDee. In Momenten, in denen ich Gott näher bin als dieser Welt hier. Jene wundervollen Momente, die immer seltener werden, weil all der Kummer und Schmerz aus dem alltäglichen Überlebenskampf bis zum Schlaf anhält und an Ruhe nicht mehr zu denken ist.

    >Ich arbeite mit Kindern und Erwachsenen. Helfe Ihnen und gebe Ihnen etwas, daß Ihnen ein Leben lang Schutz, Stärke und Freude verleihen kann. Zum Danke dafür stellen mir nun die Kretins der Schöpfung nach.

    >Wieder einmal habe ich in meiner Entwicklung einen Fortschritt gemacht. Wieder einmal sind die Katapulte der Bösen verschwunden als sie merkten, daß sie mich nicht mehr treffen können. Welch trügerischer Frieden. Nun sind an ihren Platz Flakgeschosse getreten und sie schiessen bei Tag und Nacht. Waren die anderen keine Gegner mehr, so herrscht nun wieder Krieg und er bringt Schmerz und Tränen.

    >Immer wieder blitzt dazwischen die Einstellung von Truth auf. Aber nicht in diesem Extrem. Verachtung für jene, die sie verdient haben, Trauer um jene, die den Verachteten im Wege standen. Mitleid mit all den armen Opfern, sei es Mensch oder Tier. Wo ist der Unterschied?

    >Was hält mich davon ab, sie zu hassen? Immer wieder dringt das göttliche Licht durch die Dunkelheit und erwärmt mich. Solange, bis ich wieder auf eigenen Beinen stehen kann. Dann verschwindet es und die Steine fliegen wieder.

    >Es gibt einen Gott, ja das ist wahr. Er hält mich immer wieder fest, wenn ich stürzen würde. Ich wünschte, er würde mit einem Donnerschlag die Schar der Peiniger hinwegfegen. Welch trügerische Freude, als ich mich in Sicherheit wähnte.

    >Es wurde von Karmabeschleunigung gesprochen. Schicksalsschläge. Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll. Fest steht, daß sich all die Kretins aus ihren Löchern begeben, um den zu Fall zu bringen, der frei werden will vom Ort der Finsterniss. Viel zu lange schon kämpfe ich mit ihnen, trotze ihnen immer wieder. Warum drehe ich mich nicht um und zertrete sie wie Würmer? Es ist das göttliche Licht, nach dem ich mich verzehre und von dem ich fürchte,daß es mir nie wieder scheinen würde, wenn ich so handeln würde. So wandere ich weiter durch die Dunkelheit zum Licht. Hoffe, daß ich eines Tages einen Ort finde, an dem ich wieder so denken kann wie John Dee ohne die zu verachten, die an diesem Leid schuld sind und an dem ich davor sicher bin, so zu werden wie Truth. Du hast aufgebeben mein Freund. Ich stehe noch.........

    >In meinen Händen ein Manuskript. Ein Buch, um zu helfen und den Weg aufzuzeigen. Der Weg nicht so weit beschrieben wie bei Bardon aber dafür deutlich umfangreicher. Mit jeder Stunde nähert es sich seiner Vollendung. Was werden sie erst gegen mich ins Feld führen, wenn ich es fertig habe und herausbringe? Werden Sie mir dann endgültig den Garaus machen? Oder ist meine Odysee dann beendet?

    >Ich werde die zweite Ferienwoche hier nicht schreiben, da ich mich etwas in die Einsamkeit begeben werde. Das jetztige Leben nähert sich dem Ende. Was an seine Stelle treten wird, weiß ich noch nicht. Vielleicht finde ich dort eine Antwort. Noch bevor die Bestien sie finden und mir wieder den Weg versperren. Gnade ihnen Gott, wenn ich die Kraft verlieren sollte, zu stehen. Alle werden sie mit mir fallen....

    >JohnDee, Du hast etwas vergessen:

    >Von den 100 Menschen sind drei dabei, die nach Begriffen wie Ethik, Moral, Anstand und Ehrlichkeit leben. 17 würden gerne so leben aber schaffen es nicht. 80 haben ihr ganzes Leben nur zwei Trieben gewidmet:

    >a)Fressen, Saufen, Herumvöllern, Betrügen, stinken und verlogen sein.

    >b) Alle zu bekämpfen, die von den unter a) genannten Dingen nichts halten.

    >Vielleicht verzichte ich darauf, das Schwert gegen sie zu erheben weil ich weiß, daß das, was sie sich selbst aufbauen sie hinwegfegen wird und alles übertreffen wird, was ich ihnen antun könnte. So sitze ich da und weine. Um die Opfer UND die Täter und weil das alles nicht nötig wäre. Welcher Fluch verbirgt sich hinter dem Geschenk des freien Willens?

    >Nicht Gott trägt die Schuld an der Misere. Er hat uns die Freiheit geschenkt. Was wir daraus machen ist eine andere Sache. Soll er vielleicht hingehen und jene dummen, blinden, blutgierigen Kreaturen von hier wegholen und in die höheren Ebenen setzen, auf daß sie eine Herrschaft des Schreckens unter den reinen Seelen anrichten? Die Frage ist nur: Warum haben sie diese schöne Welt erhalten? Es gäbe soviele Planeten, die nur aus Steinwüsten bestehen. Öde Landschaften, die kein Leben enthalten. Dort würden sie besser hinpassen. Obwohl, wenn sie so weitermachen, dann sieht es hier ja auch bald so aus. Warum dann noch extra umquartieren?

    >Der Tag, an dem man es den reiferen Seelen nicht mehr zumuten kann, sich mit den schwachsinnigen, bösartigen Kindern der Schöpfung zusammen an einen Tisch zu setzen.

    >Om Mane Padme Hum - Dich werden sie mir nie entreissen können.


    Mein Sohn,

    wahrlich, wir werden Dich aufnehmen ......

    In Liebe










  7. #7
    Traumrufer
    Gast

    Als ob die Worte unsre Spiegel


    Als Antwort auf: Re: E-Mail für Euch geschrieben von John R. am 07. April 2001 13:52:17:


    Hallo John,


    ""...Der Standpunkt von John ist der, den ich auch mal bedingungslos hatte. Solange, bis mir die "armen" Menschen die Sch... aus dem Hirn rausgeprügelt haben. Meine Existzenz immer wieder zerstörten. Mir die Frau nahmen, die ich liebte.....Der Tag, an dem man es den reiferen Seelen nicht mehr zumuten kann, sich mit den schwachsinnigen, bösartigen Kindern der Schöpfung zusammen an einen Tisch zu setzen....""


    Vielleicht muß man, um wirklich zu verstehen, was Mitleid ist, was Schuld ist und was Vergebung ist, selbst den Weg gegangen sein, auf dem man getreten, gebrochen und von allem beraubt wurde, auf dem man gelernt hat zu hassen und zu verzweifeln, und gelernt hat -

    durch Haß und Verzweiflung hindurchzugehen zu etwas Anderem ?

    Weiß nicht, nur so ein Gedanke gerade... vielleicht kein Trost ?


    Ich hab Deinen Text vorhin gelesen und bin dann deswegen erst mal offline gegangen. Hab jetzt ein Gedicht dazu geschrieben. Mehr kann ich nicht.

    Ich häng es hier an.


    T.





    *



    Als ob die Worte unsre Spiegel




    Du trägst wie Gott ein unbehaustes Kleid

    mit Blicken, die im Nirgendwann verjähren.

    Als ob die Blicke deine Spiegel wären

    und in den Spiegeln nur noch Leid.


    Du baust sie dir als Weg voraus,

    als ob die Worte Segel wären,

    für einen Übergänger letzte Fähren.

    Baust für Zerbrochenes ein Haus.


    Doch werden nicht die Tränen sich bewahren.

    Vielleicht das Lächeln auch noch nicht.

    Bloß ein Vielleicht, so ganz aus Licht.


    Als ob die Worte keine Worte waren,

    so hast du, Bruder, mich berührt.

    Ich hab wie meine sie gespürt.


    *


    ~ für JohnR ~


    Traumrufer

    8.April 2001


    *

    .











  8. #8
    PETRA
    Gast

    Hallo John/R


    Als Antwort auf: Re: E-Mail für Euch geschrieben von John R. am 07. April 2001 13:52:17:


    >Hallöchen John Dee, servus Truth.

    >Zwei ziemlich krass entgegengesetzte Standpunkte, die ihr da vertretet.

    >Ich kenne Sie beide. Der Standpunkt von John ist der, den ich auch mal bedingungslos hatte. Solange, bis mir die "armen" Menschen die Sch... aus dem Hirn rausgeprügelt haben. Meine Existzenz immer wieder zerstörten. Mir die Frau nahmen, die ich liebte. Mir die Gesundheit raubten und mich über die Schwelle des Todes bugsierten, wo ein Engel Gottes mich auffing und zurückwarf, zum Leidwesen meiner Peiniger. Jedesmal wieder zur Stelle waren, wenn ein kleiner Funken Glück in mein Leben schien. Auch jetzt sind sie wieder da und bombardieren mich. Mit all ihrem Hass, ihrem Neid, ihren primitiven Trieben die nur dann Erfüllung finden, wenn sie zerstören können.

    >Nun, warum das alles?

    >Habe ich so ein schlechtes Karma? So viel ausgefressen?

    >Ich habe mein ganzes bisheriges und auch das zukünftige Leben den höhern Dingen geweiht. Ich war immer zur Stelle, wenn jemand Hilfe brauchte, Trost, Rettung aus der Not. Koste es, was es wolle und nur selten ohne auf meine eigenen Kosten zu gehen. Der Preis war manchmal hoch, trotzdem habe ich es gerne getan.

    >Und all das ist der Grund für das Leid. Nicht weil man eine vernichtende karmische Last mit sich herumtragen würde, nein weil man anders ist !!

    >Weil diese Welt und die Wesen die sie überschwemmen es nicht haben können, wenn man anders ist als sie. Wenn man sich Begriffe wie Moral, Ethik, Anstand und Tugend zu den höchsten Werten erklärt hat und verehrt. Wenn man es nicht nötig hat, sich daran aufzugeilen, andere zu zerstören und zu hassen.

    >Die magischen Lehrer verkünden Duldsamkeit. Duldsamkeit als Stärke. Jene Stärke, die die Kreaturen als Schwäche sehen und einen mit ihrem Bombardement an Hass und Negativität eindecken. Jene Eigenschaft, die ein Schutzschild sein soll aber in meinem Fall langsam zerbricht. Die Sprünge sind schon da.

    >Immer wieder blitzt sie auf, die Einstellung von JohnDee. In Momenten, in denen ich Gott näher bin als dieser Welt hier. Jene wundervollen Momente, die immer seltener werden, weil all der Kummer und Schmerz aus dem alltäglichen Überlebenskampf bis zum Schlaf anhält und an Ruhe nicht mehr zu denken ist.

    >Ich arbeite mit Kindern und Erwachsenen. Helfe Ihnen und gebe Ihnen etwas, daß Ihnen ein Leben lang Schutz, Stärke und Freude verleihen kann. Zum Danke dafür stellen mir nun die Kretins der Schöpfung nach.

    >Wieder einmal habe ich in meiner Entwicklung einen Fortschritt gemacht. Wieder einmal sind die Katapulte der Bösen verschwunden als sie merkten, daß sie mich nicht mehr treffen können. Welch trügerischer Frieden. Nun sind an ihren Platz Flakgeschosse getreten und sie schiessen bei Tag und Nacht. Waren die anderen keine Gegner mehr, so herrscht nun wieder Krieg und er bringt Schmerz und Tränen.

    >Immer wieder blitzt dazwischen die Einstellung von Truth auf. Aber nicht in diesem Extrem. Verachtung für jene, die sie verdient haben, Trauer um jene, die den Verachteten im Wege standen. Mitleid mit all den armen Opfern, sei es Mensch oder Tier. Wo ist der Unterschied?

    >Was hält mich davon ab, sie zu hassen? Immer wieder dringt das göttliche Licht durch die Dunkelheit und erwärmt mich. Solange, bis ich wieder auf eigenen Beinen stehen kann. Dann verschwindet es und die Steine fliegen wieder.

    >Es gibt einen Gott, ja das ist wahr. Er hält mich immer wieder fest, wenn ich stürzen würde. Ich wünschte, er würde mit einem Donnerschlag die Schar der Peiniger hinwegfegen. Welch trügerische Freude, als ich mich in Sicherheit wähnte.

    >Es wurde von Karmabeschleunigung gesprochen. Schicksalsschläge. Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll. Fest steht, daß sich all die Kretins aus ihren Löchern begeben, um den zu Fall zu bringen, der frei werden will vom Ort der Finsterniss. Viel zu lange schon kämpfe ich mit ihnen, trotze ihnen immer wieder. Warum drehe ich mich nicht um und zertrete sie wie Würmer? Es ist das göttliche Licht, nach dem ich mich verzehre und von dem ich fürchte,daß es mir nie wieder scheinen würde, wenn ich so handeln würde. So wandere ich weiter durch die Dunkelheit zum Licht. Hoffe, daß ich eines Tages einen Ort finde, an dem ich wieder so denken kann wie John Dee ohne die zu verachten, die an diesem Leid schuld sind und an dem ich davor sicher bin, so zu werden wie Truth. Du hast aufgebeben mein Freund. Ich stehe noch.........

    >In meinen Händen ein Manuskript. Ein Buch, um zu helfen und den Weg aufzuzeigen. Der Weg nicht so weit beschrieben wie bei Bardon aber dafür deutlich umfangreicher. Mit jeder Stunde nähert es sich seiner Vollendung. Was werden sie erst gegen mich ins Feld führen, wenn ich es fertig habe und herausbringe? Werden Sie mir dann endgültig den Garaus machen? Oder ist meine Odysee dann beendet?

    >Ich werde die zweite Ferienwoche hier nicht schreiben, da ich mich etwas in die Einsamkeit begeben werde. Das jetztige Leben nähert sich dem Ende. Was an seine Stelle treten wird, weiß ich noch nicht. Vielleicht finde ich dort eine Antwort. Noch bevor die Bestien sie finden und mir wieder den Weg versperren. Gnade ihnen Gott, wenn ich die Kraft verlieren sollte, zu stehen. Alle werden sie mit mir fallen....

    >JohnDee, Du hast etwas vergessen:

    >Von den 100 Menschen sind drei dabei, die nach Begriffen wie Ethik, Moral, Anstand und Ehrlichkeit leben. 17 würden gerne so leben aber schaffen es nicht. 80 haben ihr ganzes Leben nur zwei Trieben gewidmet:

    >a)Fressen, Saufen, Herumvöllern, Betrügen, stinken und verlogen sein.

    >b) Alle zu bekämpfen, die von den unter a) genannten Dingen nichts halten.

    >Vielleicht verzichte ich darauf, das Schwert gegen sie zu erheben weil ich weiß, daß das, was sie sich selbst aufbauen sie hinwegfegen wird und alles übertreffen wird, was ich ihnen antun könnte. So sitze ich da und weine. Um die Opfer UND die Täter und weil das alles nicht nötig wäre. Welcher Fluch verbirgt sich hinter dem Geschenk des freien Willens?

    >Nicht Gott trägt die Schuld an der Misere. Er hat uns die Freiheit geschenkt. Was wir daraus machen ist eine andere Sache. Soll er vielleicht hingehen und jene dummen, blinden, blutgierigen Kreaturen von hier wegholen und in die höheren Ebenen setzen, auf daß sie eine Herrschaft des Schreckens unter den reinen Seelen anrichten? Die Frage ist nur: Warum haben sie diese schöne Welt erhalten? Es gäbe soviele Planeten, die nur aus Steinwüsten bestehen. Öde Landschaften, die kein Leben enthalten. Dort würden sie besser hinpassen. Obwohl, wenn sie so weitermachen, dann sieht es hier ja auch bald so aus. Warum dann noch extra umquartieren?

    >Der Tag, an dem man es den reiferen Seelen nicht mehr zumuten kann, sich mit den schwachsinnigen, bösartigen Kindern der Schöpfung zusammen an einen Tisch zu setzen.

    >Om Mane Padme Hum - Dich werden sie mir nie entreissen können.


    Hi John,

    ein sehr trauriges, wenngleich auch schönes, Tiefgang-Posting. Es ist zwar nicht an mich gerichtet (grübel, soll ich sagen leider?), dennoch wollte ich mich dazu melden und Dir ein paar Worte mit auf den Weg geben.

    Ich könnte jetzt mit einem blöden Spruch kommen der da lautet: Werde Du erst mal 50 und dann reden wir weiter .... Neee, lassen wir das. Egal ob 20,30,40,50 oder mehr .... ein Jeder muss zunächst das Beste aus seinem Leben machen und ein Jeder bekommt es immer wieder mit anderen Facetten (ob gut oder schlecht) im Leben zu tun, gerade aus der Sicht des Betrachters.

    Es gibt Tage, da fühlt man nicht das Glück, das es bedeutet, mit sich zu leben. Tage, an denen man weint hinter freundlichen Masken aus Schwäche, Angst und lieben Gewohnheiten. An diesen Tagen denke besonders daran: UND JEDER AUGENBLICK IST KOSTBAR !


    In diesem Sinne

    und Grüsslis

    Petra












  9. #9
    ANtoni
    Gast

    Re: E-Mail für Euch


    Als Antwort auf: Re: E-Mail für Euch geschrieben von John R. am 07. April 2001 13:52:17:


    hi John/R

    wir sollten ein club eröffnen....



    >Hallöchen John Dee, servus Truth.

    >Zwei ziemlich krass entgegengesetzte Standpunkte, die ihr da vertretet.

    >Ich kenne Sie beide. Der Standpunkt von John ist der, den ich auch mal bedingungslos hatte. Solange, bis mir die "armen" Menschen die Sch... aus dem Hirn rausgeprügelt haben. Meine Existzenz immer wieder zerstörten. Mir die Frau nahmen, die ich liebte. Mir die Gesundheit raubten und mich über die Schwelle des Todes bugsierten, wo ein Engel Gottes mich auffing und zurückwarf, zum Leidwesen meiner Peiniger. Jedesmal wieder zur Stelle waren, wenn ein kleiner Funken Glück in mein Leben schien. Auch jetzt sind sie wieder da und bombardieren mich. Mit all ihrem Hass, ihrem Neid, ihren primitiven Trieben die nur dann Erfüllung finden, wenn sie zerstören können.

    >Nun, warum das alles?

    >Habe ich so ein schlechtes Karma? So viel ausgefressen?

    >Ich habe mein ganzes bisheriges und auch das zukünftige Leben den höhern Dingen geweiht. Ich war immer zur Stelle, wenn jemand Hilfe brauchte, Trost, Rettung aus der Not. Koste es, was es wolle und nur selten ohne auf meine eigenen Kosten zu gehen. Der Preis war manchmal hoch, trotzdem habe ich es gerne getan.

    >Und all das ist der Grund für das Leid. Nicht weil man eine vernichtende karmische Last mit sich herumtragen würde, nein weil man anders ist !!

    >Weil diese Welt und die Wesen die sie überschwemmen es nicht haben können, wenn man anders ist als sie. Wenn man sich Begriffe wie Moral, Ethik, Anstand und Tugend zu den höchsten Werten erklärt hat und verehrt. Wenn man es nicht nötig hat, sich daran aufzugeilen, andere zu zerstören und zu hassen.

    >Die magischen Lehrer verkünden Duldsamkeit. Duldsamkeit als Stärke. Jene Stärke, die die Kreaturen als Schwäche sehen und einen mit ihrem Bombardement an Hass und Negativität eindecken. Jene Eigenschaft, die ein Schutzschild sein soll aber in meinem Fall langsam zerbricht. Die Sprünge sind schon da.

    >Immer wieder blitzt sie auf, die Einstellung von JohnDee. In Momenten, in denen ich Gott näher bin als dieser Welt hier. Jene wundervollen Momente, die immer seltener werden, weil all der Kummer und Schmerz aus dem alltäglichen Überlebenskampf bis zum Schlaf anhält und an Ruhe nicht mehr zu denken ist.

    >Ich arbeite mit Kindern und Erwachsenen. Helfe Ihnen und gebe Ihnen etwas, daß Ihnen ein Leben lang Schutz, Stärke und Freude verleihen kann. Zum Danke dafür stellen mir nun die Kretins der Schöpfung nach.

    >Wieder einmal habe ich in meiner Entwicklung einen Fortschritt gemacht. Wieder einmal sind die Katapulte der Bösen verschwunden als sie merkten, daß sie mich nicht mehr treffen können. Welch trügerischer Frieden. Nun sind an ihren Platz Flakgeschosse getreten und sie schiessen bei Tag und Nacht. Waren die anderen keine Gegner mehr, so herrscht nun wieder Krieg und er bringt Schmerz und Tränen.

    >Immer wieder blitzt dazwischen die Einstellung von Truth auf. Aber nicht in diesem Extrem. Verachtung für jene, die sie verdient haben, Trauer um jene, die den Verachteten im Wege standen. Mitleid mit all den armen Opfern, sei es Mensch oder Tier. Wo ist der Unterschied?

    >Was hält mich davon ab, sie zu hassen? Immer wieder dringt das göttliche Licht durch die Dunkelheit und erwärmt mich. Solange, bis ich wieder auf eigenen Beinen stehen kann. Dann verschwindet es und die Steine fliegen wieder.

    >Es gibt einen Gott, ja das ist wahr. Er hält mich immer wieder fest, wenn ich stürzen würde. Ich wünschte, er würde mit einem Donnerschlag die Schar der Peiniger hinwegfegen. Welch trügerische Freude, als ich mich in Sicherheit wähnte.

    >Es wurde von Karmabeschleunigung gesprochen. Schicksalsschläge. Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll. Fest steht, daß sich all die Kretins aus ihren Löchern begeben, um den zu Fall zu bringen, der frei werden will vom Ort der Finsterniss. Viel zu lange schon kämpfe ich mit ihnen, trotze ihnen immer wieder. Warum drehe ich mich nicht um und zertrete sie wie Würmer? Es ist das göttliche Licht, nach dem ich mich verzehre und von dem ich fürchte,daß es mir nie wieder scheinen würde, wenn ich so handeln würde. So wandere ich weiter durch die Dunkelheit zum Licht. Hoffe, daß ich eines Tages einen Ort finde, an dem ich wieder so denken kann wie John Dee ohne die zu verachten, die an diesem Leid schuld sind und an dem ich davor sicher bin, so zu werden wie Truth. Du hast aufgebeben mein Freund. Ich stehe noch.........

    >In meinen Händen ein Manuskript. Ein Buch, um zu helfen und den Weg aufzuzeigen. Der Weg nicht so weit beschrieben wie bei Bardon aber dafür deutlich umfangreicher. Mit jeder Stunde nähert es sich seiner Vollendung. Was werden sie erst gegen mich ins Feld führen, wenn ich es fertig habe und herausbringe? Werden Sie mir dann endgültig den Garaus machen? Oder ist meine Odysee dann beendet?

    >Ich werde die zweite Ferienwoche hier nicht schreiben, da ich mich etwas in die Einsamkeit begeben werde. Das jetztige Leben nähert sich dem Ende. Was an seine Stelle treten wird, weiß ich noch nicht. Vielleicht finde ich dort eine Antwort. Noch bevor die Bestien sie finden und mir wieder den Weg versperren. Gnade ihnen Gott, wenn ich die Kraft verlieren sollte, zu stehen. Alle werden sie mit mir fallen....

    >JohnDee, Du hast etwas vergessen:

    >Von den 100 Menschen sind drei dabei, die nach Begriffen wie Ethik, Moral, Anstand und Ehrlichkeit leben. 17 würden gerne so leben aber schaffen es nicht. 80 haben ihr ganzes Leben nur zwei Trieben gewidmet:

    >a)Fressen, Saufen, Herumvöllern, Betrügen, stinken und verlogen sein.

    >b) Alle zu bekämpfen, die von den unter a) genannten Dingen nichts halten.

    >Vielleicht verzichte ich darauf, das Schwert gegen sie zu erheben weil ich weiß, daß das, was sie sich selbst aufbauen sie hinwegfegen wird und alles übertreffen wird, was ich ihnen antun könnte. So sitze ich da und weine. Um die Opfer UND die Täter und weil das alles nicht nötig wäre. Welcher Fluch verbirgt sich hinter dem Geschenk des freien Willens?

    >Nicht Gott trägt die Schuld an der Misere. Er hat uns die Freiheit geschenkt. Was wir daraus machen ist eine andere Sache. Soll er vielleicht hingehen und jene dummen, blinden, blutgierigen Kreaturen von hier wegholen und in die höheren Ebenen setzen, auf daß sie eine Herrschaft des Schreckens unter den reinen Seelen anrichten? Die Frage ist nur: Warum haben sie diese schöne Welt erhalten? Es gäbe soviele Planeten, die nur aus Steinwüsten bestehen. Öde Landschaften, die kein Leben enthalten. Dort würden sie besser hinpassen. Obwohl, wenn sie so weitermachen, dann sieht es hier ja auch bald so aus. Warum dann noch extra umquartieren?

    >Der Tag, an dem man es den reiferen Seelen nicht mehr zumuten kann, sich mit den schwachsinnigen, bösartigen Kindern der Schöpfung zusammen an einen Tisch zu setzen.

    >Om Mane Padme Hum - Dich werden sie mir nie entreissen können.












  10. #10
    Schluffi
    Gast

    Einfältig wie ich nun mal bin... Avalun


    Als Antwort auf: Re: E-Mail für Euch geschrieben von John R. am 07. April 2001 13:52:17:


    Gedankengänge:


    Welcher Fluch verbirgt sich hinter dem Geschenk des freien Willens?


    Wem dient denn diese Willenskraft ? Dem höheren Selbst oder dem Tier ? Nein John – dieser Wille ist nicht frei. Diese sog. Menschen sind Sklaven Ihrer Triebe und niederen Begierden.


    Frei ist das Tier jedoch in der Möglichkeit seine zerstörerische Kraft gegen die Menschlichkeit zu richten.


    Wo sind die Ritter der Tafelrunde ?



    Gewiss bin ich von dem Film inspiriert worden, möchte es jedoch nicht an historische Tatsachen anlehnen – die Idee alleine zählt. Nehmt von Allem das Gute und fügt es neu zusammen. Ihr Helden - die Ihr schon so weit gekommen seid.


    Avalun und einer für alle – alle für einen


    Wie würde denn dieses Land aussehen, wenn in unseren Schulen nicht die Bibel heruntergeleiert würde sondern .... Introspektion .... einfältig wie ich nun mal bin .... kopiert die Bardonsche/Rüggebergsche/Steinerische-Elemententabelle und verteilt sie millionenfach an unseren Schulen .... nicht um zu richten oder als Zwang, nein - nur damit sie WISSEN .... inseriert sie in den Tageszeitungen ..... schmeißt sie von Flugzeugen aus auf die Dörfer und Städte ....



    Ach ja – SCHWEIGEN – Perlen vor die Säue ... wann kommt die Zeit der Befreiung ?


    Wie kann es sein das jemand wie John.R alleine dieser ? Bedrohung gegenüber steht ?




    Wo sind die Ritter der Tafelrunde ?


    Warum schließen sich nicht diejenigen unter Euch zusammen, die Brüder im Geiste sind ? Frei, verbunden nur durch das Band des Lichtes.

    Aggressiv die Dummheit bekämpfen – ehrenhaft in der Wahl der Mittel – einig und stark im Bunde der Brüder und Schwestern..... ja, wenn man nur infantil genug ist, könnte alles so einfach sein.




    Avalun




















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