Ergebnis 1 bis 4 von 4

Thema: Melancholie

  1. #1
    Marco
    Gast

    Melancholie


    Hallo liebe Freunde Bardons!


    Ich glaube mich momentan in einem Zustand zu befinden, den bestimmt schon einige andere Bardon-Schüler gehabt haben. Ich bin melancholisch und zweifle an der Richtigkeit meines Tuns. Nachdem ich anfangs (bin Bardon- Anfänger)ein sehr angenehmes und friedliches Gefühl bei den Übungen hatte, ist dem nicht mehr so. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich Bardons Porenatmung mit einem System zur Öffnung der sekundären und tertiären Chakren verknüpft habe. Jedenfalls fühle ich so ein Brennen in mir, wie Feuer. Ausserdem stellt sich für mich die Frage warum ich das eigentlich mache? Was ist, wenn mir mein Schutzengel sagt, dass ich nicht mehr lange zu leben habe? Was ist, wenn ich dem Wahn verfalle? Was ist, wenn höhere Wesen von mir Besitz ergreifen? Was ist, wenn ich mir durch negative Gedanken nur Leid und Elend zuziehe? Was ist...? Zur Zeit lese ich viel und suche händeringend nach Alternativen, aber es gibt keine zu Bardon. Das Schicksal hat mir Bardon zugespielt das muss einen Sinn haben. Wenn es mein Scheitern ist, dass die göttliche Vorsehung im Sinn hatte? Oder bin ich vielleicht nur zu schnell vorgegangen, indem ich schon nach 2 Monaten zur Porenatmung übergegangen bin, weil der Energiefluss schwächer wurde. (Habe Erfahrung mit Chi Gong). Vielleicht sollte ich auch autosuggestiv gegen meine Ängste vorgehen? Ich bin noch am Anfang. Ich kann jederzeit vor und zurück.


    Gebt mir Rat

    Marco










  2. #2
    Der Narr
    Gast

    Re: Melancholie


    Als Antwort auf: Melancholie geschrieben von Marco am 20. April 2001 01:59:45:


    Hi Marco,

    ich kenne dieses Gefühl. Die Welt besteht nur noch aus Fragen und Zweifeln. Soweit ich das beurteilen kann, gibt es aber keinen Grund zu zweifeln. Wenn du langsam vorgehst und dich an die Anleitung hälst, kann dir (eigendlich) nichts passieren. Ich habe die Übungen selbst mit anderen Techniken verbunden und es gibt damit keine Probleme.

    Bardon hat ja selbst geschrieben, dass man überall das beste und richtige übernehmen soll. Wenn du bei den Übungen Mißempfindungen hast, versuche sie zu modifizieren. Ich glaube kaum einer macht die Übungen genau wie vorgegeben, finde deinen eigenen Stil.

    Was deine Ängste angeht: Du bist Herr über dein Schicksal! Wenn du bei den Übungen wahninnig werden willst, dann wirst du es. Aber laß es lieber bleiben.

    Wenn du nicht zu große Schritte machst, behälst du die Kontrolle. Es KANN praktisch nichts passieren.

    Versuch am Ball zu bleiben, es lohnt sich!


    Grüsse

    Der Narr












  3. #3
    JohnDee
    Gast

    Re: Melancholie


    Als Antwort auf: Melancholie geschrieben von Marco am 20. April 2001 01:59:45:


    Hallo Marco!


    Ich kenne die von Dir beschriebenen Gefühle und Gedanken und hatte auch diese melancholische Zeit. Bei mir lag´s daran, daß ich unbedingt schnell voran kommen wollte, hatte bei jeder Übung ganz klare Ziele vor Augen, die ich möglichst bereits gestern erreicht hätte. Erstaunlicherweise waren gerade mit dieser Ergebnisorientiertheit die Ergebnisse äusserst schlecht! Ich habe dann einfach mal bewußt für längere Zeit mit den Übungen ausgesetzt und mich nur noch auf die Introspektion im Alltag konzentriert. Die Melancholie hat sich gelegt. Heute gelingt es mir meistens die Übungen nur um der Übung willen zu machen, ohne zu große Erwartungshaltung an den "Fortschritt".


    Zum Zweifel:


    In der Zeit des Zweifelns stellt sich dieses befremdliche Gefühl ein, nichts scheint mehr sicher zu sein und ist der kritischen Gedankenwelt ausgesetzt, die "Grundfesten" geraten in´s wanken, du bekommst die Angst, daß am Ende nichts mehr von den "heiligen" Dingen übrig bleibt.


    Ich habe das immer als sehr heilsam empfunden, denn was dann nach so einem Steppenbrand noch vorhanden ist, ist wie ein Fundament und zumindest für einige Zeit eine verlässlich tragende Konstruktion. Zweifeln macht Sinn will ich nicht dogmatisch sein und meinen Geist geöffnet halten für neue Kenntnisse und Wahrheiten.


    Wenn du beispielsweise deinen Gott, jegliche Form der bewußten Entwicklung oder gleich die gesamte geistige Welt in Frage stelltst und mit deinem Glauben haderst wird am Ende genau das herauskommen was dir entspricht und wenn du sehr gewissenhaft und sorgfältig zweifelst wird das als Ergebnis deiner Anstrengungen verbleibende Weltbild ein echter Besitz und über jeden Zweifel erhaben sein! Ich glaube das nennt man dann zu Reife gewordenes Wissen ;-)


    Im roten Löwen von Maria Szcepes gibt es diesen Satz:

    "Der Zweifel trennt das Gold von der Schlacke"

    Ich stimme dem zu.


    Alles Gute für Dich!


    JohnDee




    >Hallo liebe Freunde Bardons!

    >Ich glaube mich momentan in einem Zustand zu befinden, den bestimmt schon einige andere Bardon-Schüler gehabt haben. Ich bin melancholisch und zweifle an der Richtigkeit meines Tuns. Nachdem ich anfangs (bin Bardon- Anfänger)ein sehr angenehmes und friedliches Gefühl bei den Übungen hatte, ist dem nicht mehr so. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich Bardons Porenatmung mit einem System zur Öffnung der sekundären und tertiären Chakren verknüpft habe. Jedenfalls fühle ich so ein Brennen in mir, wie Feuer. Ausserdem stellt sich für mich die Frage warum ich das eigentlich mache? Was ist, wenn mir mein Schutzengel sagt, dass ich nicht mehr lange zu leben habe? Was ist, wenn ich dem Wahn verfalle? Was ist, wenn höhere Wesen von mir Besitz ergreifen? Was ist, wenn ich mir durch negative Gedanken nur Leid und Elend zuziehe? Was ist...? Zur Zeit lese ich viel und suche händeringend nach Alternativen, aber es gibt keine zu Bardon. Das Schicksal hat mir Bardon zugespielt das muss einen Sinn haben. Wenn es mein Scheitern ist, dass die göttliche Vorsehung im Sinn hatte? Oder bin ich vielleicht nur zu schnell vorgegangen, indem ich schon nach 2 Monaten zur Porenatmung übergegangen bin, weil der Energiefluss schwächer wurde. (Habe Erfahrung mit Chi Gong). Vielleicht sollte ich auch autosuggestiv gegen meine Ängste vorgehen? Ich bin noch am Anfang. Ich kann jederzeit vor und zurück.

    >Gebt mir Rat

    >Marco












  4. #4
    Tay
    Gast

    spontane praxis tips


    Als Antwort auf: Re: Melancholie geschrieben von Der Narr am 20. April 2001 17:55:38:


    Mir ist zu deinem Thema folgendes spontan eingefallen.

    Ich ertappe mich auch ab und zu mit solchen Gedanken, hier ist meine

    tip-sammlung:

    das ganze klingt nach einem unbalancierten Energiezustand.

    Zuviel Energie im Kopf, Gruebelei, Denken.

    Diese "so ein Brennen in mir, wie Feuer"-Gedanken wirken attraktiv auf

    aehnliche Gedanken/Energien die um dich herumschwirren (sie koennen nichts dafuer das es sie gibt,

    es gibt sie ebenso wie die 'kuehlenden, erdenden' Gedanken die du aus irgendwelchen Gruenden gerade nicht an dich heranlaesst)

    ...Wollte sagen je mehr Du feurige Gedanken kultivierst umso mehr Feuer ziehst Du an, das Feuer ist im relativen Uebermass

    zur kuehlenden Basis (Erdenergie).

    Meine Tips: meide/vermindere Kaffee/Alkohol/Lamm/Ente, nimm eher Nudeln, Reis, weissfleischiges Obst, Ei, Milchprod.,

    umgib dich eher mit kuschelig, erdigen Personen statt schlanken schnell redenden die Deine Zweifel noch schueren,

    wuehle mit beiden Haenden in der Erde rum (Blumen umtopfen zB), geh auf einer saftigen Wiese/Wald spazieren mit Gedanken

    in den Fusssohlen dabei hellblaue Energie vom Boden saugend. Schreibe Deine Zweifel nieder ('Erden der Gedanken').

    Atme bei ziemlich vollem Mond die Kuehlende Milch des Mondes durch den Mund ein und schluck es langsam runter in

    den Unterbauch (Yin-QiGong).

    Schliesse nach QiGong Uebungen die offenen Chakren durch langsam zuschaufelnde Handbewegungen damit.

    Oder da faellt mir noch was feines ein, schuettele 1min Deine Haende intensiv (ca 4 schuettel/sec), konzentrier dich auf das kribbelige

    Gefuehl, dann schicke entlang der Fingerspitzen die Dich stoerenden/bedrohenden Gedanken in den Erdboden (Arme haengen seitlich).

    Stell dir vor wie du Kreissaegen-gleich Schlitze in die Erde laserst (aus den 5-zehn Fingern heraus), bewege die gestreckten

    Finger ganz nach Deinem Verlangen. In der Erde gibt es Wesen/Energien/Dingsbums was/die deine stoerenden Gedanken neutralisiert/dahin

    bringt wo sie besser verarbeitet werden kann.


    Klingt vielleicht etwas unzusammenhaengend oder dogmatisch, aber was solls :-)


    Gruss und Kraft und Frieden, Tay.










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