>Werte Freunde der Magie !
>Heute möchte ich gerne eine Überlegung und Frage an Euch richten die mich sehr beschäftigt.
>Es gab in meinem Leben Situationen in welchen ich Entscheidungen traf die große Veränderungen meines weiteren Lebensweges nach sich zogen. Diese Veränderungen waren teilweise so nachhaltig und auch wichtig für meine weitere Entwicklung, so daß ich heute teilweise in Zweifel stelle ob ich diese Entscheidungen tatsächlich frei getroffen habe. In meiner Erinnerung an Entscheidungen und ihre Folgen kann ich einen roten Faden entdecken, der ganz klar das Ziel der Reifung meiner Selbst verfolgte. Diese "Linearität" ist es die mich fragen lässt: Wie weit reicht wirklich der freie Wille und wann setzt Karma ein?
>Wahrscheinlich, so empfinde ich es oft, sind die Übergänge fließen und abhängig von der magischen Reife der Person.
>Sehr interessant ist auch ein Zustand den ich schon einige Male erleben konnte den ich für mich mit dem Begriff "Karmaloch" benannt habe. Es ist wenn man aufgrund freier Willensentscheidungen eine "Lebensbahn" verlässt und alle Verknüpfungen mit dieser abreissen, so dass sich hiernach eine Zeit einstellt in der ich immer die Empfindung hatte, dass nichts vorbereitet ist von den Schicksalsmächten für diese neue "Lebensbahn" und eine Zeit der Leere verstreicht die nötig scheint die nötigen karmischen Verknüpfungen an die neue Lebensbahn anzuweben. So lange bis das Leben wieder funktioniert.
>Hat Jemand von Euch ähnliche Erfahrungen gesammelt oder kann etwas dazu äussern?
>Sollte die vom Meister erwähnte "eigene Wahrheit" so weit reichend sein ?
>Über Beiträge von Euch würde ich mich sehr freuen.
>Kraft und Zuversicht
>
>Horido



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