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Thema: Schwarzmagische Zirkel und Franz Bardon

  1. #1
    Ralf
    Gast

    Schwarzmagische Zirkel und Franz Bardon

    >Ich kann mir eine Sache absolut nicht erklären, die ich immer wieder beobachte,

    >und zwar das bei das bei schwarzmagischen Zirkeln (z. B. im Web www.hexenmacht.de) auch die Bücher von Franz Bardon angeboten werden, oder (wie auch hier im Forum) Franz Bardon auf eine Stufe mit Aleister Crowley gestellt wird. Muß das nicht ein Schock sein für euch, die ihr hier so viel schreibt über Herzenergie, Seelenschulung usw.

    >Gruß Ralf


  2. #2
    Xofige
    Gast

    Re: Schwarzmagische Zirkel und Franz Bardon

    >Lieber Ralf!

    >Sei doch froh das wir hier auf alle arten von Informationen stoßen, denn

    >nur wenn man auch einen ernsthaften blick auf die Schattenseite wirft erkennt

    >man die Gefahren die wir ausgesetzt wären, würden wir NUR spielerisch,

    >unbedacht oder gewissenlos mit den in uns latent vorhanden fähigkeiten umgehen.

    >Über Crowley weiß ich nichts und möchte ich auch nichts wissen.

    >Wie du weißt wird gerade die Magie leider, leider häufig mißbraucht.

    >Da die Werke Bardons Vollkommene Werke sind wird es immer wieder schwarze Schafe geben die diese Heilige Wissenschaft nur für ihre eigenen egoistischen

    >Zwecke benützen.

    > Ich wünsche dir alles gute!

    > Xofige

    >

    >Crowley


  3. #3
    Paul Allen
    Gast

    Re: Schwarzmagische Zirkel und Franz Bardon

    >Lieber Ralf,

    >auch die sogenannten "Schwarzmagier" müssen sich der Universalgesetze bedienen, um ihre destruktiven Ziele erreichen zu können. Und in den Werken von Franz Bardon sind Universalgesetze eben auf engstem Raum außerordentlich klar dargestellt. Der Schaden der durch solche Personen angerichtet wird ist natürlich sehr bedauerlich, hat aber mit Franz Bardon nichts zu tun. Die Gesetze an sich sind wertfrei, sie können zum Guten oder zum Schlechten angewendet werden.

    >Franz Bardon mit Crowley zu vergleichen ist natürlich Unsinn, da der gemeinsame Nenner der beiden lediglich die gleiche Zeitepoche ist, in der sie gelebt haben, sonst ist ihr Werk äußerst unterschiedlich.

    >Zum Buchverkauf ganz allgemein kann man sagen, daß damit Geld verdient wird, daß eben auch "Schwarzmagier" gut gebrauchen können.

    >Freundliche Grüße,

    >Paul Allen.

    >>Ich kann mir eine Sache absolut nicht erklären, die ich immer wieder beobachte,

    >>und zwar das bei das bei schwarzmagischen Zirkeln (z. B. im Web www.hexenmacht.de) auch die Bücher von Franz Bardon angeboten werden, oder (wie auch hier im Forum) Franz Bardon auf eine Stufe mit Aleister Crowley gestellt wird. Muß das nicht ein Schock sein für euch, die ihr hier so viel schreibt über Herzenergie, Seelenschulung usw.

    >>Gruß Ralf


  4. #4
    Ramun
    Gast

    Re: Schwarzmagische Zirkel und Franz Bardon

    >Ich finde den Gedanken, daß mit Bardons Werken "schwarzmagisches Geld" verdient und ebenso schwarzen Zwecken nachgegangen wird auch nicht schön.

    >Allerdings habe ich die Hoffnung, daß so mancher unwissende Schwarze, angetan durch die klare Wahrheit in Bardons Werk, ein Weißer wird. Der Unterschied wird einem ja mit der Zeit von ganz allein klar.

    >Und Crowley war lange Zeit ein ernsthaft "Suchender" und "Meister der Magie".

    >Er war sehr weit fortgeschritten und hoch graduiert. Mit der Zeit ist er dann irgendwie durchgeknallt(wahrscheinlich Drogen). Er läßt sich aber tatsächlich nicht mit Bardon vergleichen und dafür bin ich auch dankbar.

    >Alles Gute

    >Ramun

    >. >Ich kann mir eine Sache absolut nicht erklären, die ich immer wieder beobachte,

    >>und zwar das bei das bei schwarzmagischen Zirkeln (z. B. im Web www.hexenmacht.de) auch die Bücher von Franz Bardon angeboten werden, oder (wie auch hier im Forum) Franz Bardon auf eine Stufe mit Aleister Crowley gestellt wird. Muß das nicht ein Schock sein für euch, die ihr hier so viel schreibt über Herzenergie, Seelenschulung usw.

    >>Gruß Ralf


  5. #5
    Prometheus
    Gast

    Bardon & Crowley

    >Hallo Leute,

    >mich nervt mal wieder daß hier Crowley ständig als "Schwarzmagier" und mit Bardon (Weißmagier) nichts zu tun gehabt habender dargestellt wird.

    >Die beiden hatten miteinander zu tun und sogar einiges voneinander gehalten, falls die Leute die den Schwarz/Weiß - Stuß verzapfen die Werke Crowley`s zumindest so weit gelesen hätten um sich ein reales Bild zu machen und die Werke Bardon`s sowieso, würden sie auf dieses Schwarz/Weiß - Zeug nicht kommen.

    >Bardon zitiert Crowley anbei bemerkt im "Weg zum Wahren Adepten" betreffend das Thema Sexualmagie, er schreibt daß diese Techniken nur sehr weit Fortgeschrittene anwenden sollten, gedenk dem Wort "Liebe ist das Gesetz, aber Liebe unter Willen" und das ist z.B. wortwörtlich der zweitwichtigste Satz aus dem Liber Al von Crowley (und das impliziert für jeden nachlesbar für wen oder was Bardon Crowley hielt).

    >Da im Forum ja angeblich Leute sind die Schüler von Bardon waren oder kennen bzw. seinen Sohn/seine Tochter kennen könntet ihr die ja mal nach dem Verhältnis der beiden fragen ? Und dann darüber informieren ?

    >Man sieht halt in Anderen immer das was man in sich selbst nicht sehen will

    >Euer

    >P


  6. #6
    DZHS
    Gast

    Re: Schwarzmagische Zirkel und Franz Bardon

    >>Ich kann mir eine Sache absolut nicht erklären, die ich immer wieder beobachte,

    >>und zwar das bei das bei schwarzmagischen Zirkeln (z. B. im Web www.hexenmacht.de) auch die Bücher von Franz Bardon angeboten werden, oder (wie auch hier im Forum) Franz Bardon auf eine Stufe mit Aleister Crowley gestellt wird. Muß das nicht ein Schock sein für euch, die ihr hier so viel schreibt über Herzenergie, Seelenschulung usw.

    >>Gruß Ralf

    >Hallo Ralf,

    >Wir sind Schwarz und Weiss und unser Geist ist ein Prisma, welches das weisse

    >Licht in sieben Färbungen bricht.Gut und Böse, genommen als ein Pentagramm ,

    >das Gute mit einer Zacke oben.Doch enthält dieses aber auch das Andere,mit

    >beiden Hörnern oben.Sieh nur genau hin,im Herzen des guten Pentagramm oder Geist ist verborgen das mit den beiden Hörnern oben.Und andersherum ebenso...

    >Und magst Du`s mir nicht glauben,so mal es auf und sieh`es selber an.

    >Aus guten Tugenden können leicht Laster werden,

    >durch ein bischen zuviel des Guten ?

    >Unser Geist,das Pentagramm...das gute lieben und das böse hassen ? Zwei Kinder eines Vaters und der Mutter.

    >So hasse das Böse nicht zu sehr,sonst nimmt man automatisch leichter Anteil an dieser Seite des Geistes oder Pentagramm...

    >Crowley kann mich nicht schockieren ,seine Biographie stösst mich höchstens ab.

    >Getreulichst,

    >Frank


  7. #7
    Ramon d. Wikinger
    Gast

    Re: Schwarzmagische Zirkel und Franz Bardon

    >Liebe Forumsteilnehmer!

    >Franz Bardon (1909-1958) und Aleister Crowley (1875-1947) gelten in weiten Kreisen als zwei herausragende Magier. Obwohl sehr unterschiedlich in ihrem Wesen und Auftreten, sind sie doch, was das Herz ihrer Lehre betrifft, eng verwandt. Seien wir doch froh, daß jeder auf seine Weise praktiziert und gelehrt hat. Es gibt Menschen, denen Bardon mehr zusagt, aber ebenso gibt es Menschen, die sich mit Crowley leichter tun, um sich den Weg zu den Mysterien der innersten Seele zu erschließen. Ich möchte da gar nicht werten.

    >Was meinen persönlichen Weg betrifft, war es so, daß beide Personen, um die es hier geht, Wegbegleiter waren und sind. Und ich stehe damit nicht alleine da. Ein Freund von mir studierte Bardon bereits, als er 14 Jahre alt war, also vor rund zwanzig Jahren. Aber er schätzt auch vieles, was man bei Crowley finden kann. Und einmal Hand aufs Herz, wer von Euch hat nicht schon den Crowley-Tarot beliebäugelt oder in Händen gehalten?

    >Ein Blick auf die Lehre:

    >Beide, sowohl Bardon als auch Crowley, haben sich sehr eingehend mit Gedankenzucht und der "Erzeugung der Gedankenleere" beschäftigt, sowie -- damit verbunden -- mit Willens- und Charakterschulung (Magisches Gleichgewicht), mit verschiedenen Evokations- und Invokationstechniken u.a.m.

    >Im "Book IV", Teil 1, behandelt Crowley auf knapp 50 Seiten Patanjalis Pfad des achtfachen Yoga auf überaus eindrucksvolle Weise. Was den Pfad des klassischen achtgliedrigen Yoga betrifft, kenne ich nichts von so hoher Qualität. Kein Wunder, hatte doch Crowley alle Stufen selbst durchschritten.

    >Im Teil 2 finden sich sämtliche Hilfsmittel des Magiers wie Stab, Kelch, Schwert, Scheibe, Lamen, Kreis, Lampe, Räuchergefäß, Robe, Tagebuch etc. sehr eingehend beschrieben.

    >Teil 1 hat unübersehbare Parallelen zum "Weg des wahren Adepten" -- wenn auch nicht im Aufbau und dem Worte nach -- während Teil 2 und eingeschränkt auch Teil 3 ("Magick in Theory und Practice") große Ähnlichkeit einerseits mit dem "Weg zum wahren Adepten" (ab Stufe V) sowie vor allem mit der "Praxis der magischen Evokation" aufweisen. Hier finden sich, wie eben erwähnt, unter einzelnen Kapitelüberschriften alle Elementarwaffen des Magiers ausführlich beschrieben: bei Bardon etwas ausführlicher was die Details betrifft, bei Crowley dafür philosophisch etwas weitreichender.

    >Crowley hatte es stets als eine seiner Hauptaufgaben bezeichnet, den Menschen das Wissen um und das In-Verbindung-Treten mit dem eigenen Heiligen Schutzengel zu lehren. Ebenso beschließt Bardon seinen Grundkurs der Magie mit einer Schilderung dessen, wie der Magier Kontakt mit seinem geistigen Lehrer, Guru oder Schutzengel anknüpfen kann. ("Der Weg zum wahren Adepten", Seite 300f.)

    >Kabbala: Obwohl beide eine so unterschiedliche Kabbala konzipiert haben, gibt es dennoch eine Übereinstimmung in einem zentralen Punkt, nämlich in der überragenden und alles durchdringenden Bedeutung des Tetragrammatons, des vierpoligen Magneten JOD-HE-VAU-HE.

    >Rückblick:

    >In den "Blätter für angewandte okkulte Lebenskunst" (1950 - 1963) wird von Bardon stets in respektvoller Weise gesprochen. Seine Werke werden positiv rezensiert und mehrfach eindringlich zum Studium empfohlen. Die "Blätter" waren das offizielle Publikationsorgan der Fraternitas Saturni, die damals in ihrer Blütezeit stand. Diese Loge hatte Crowleys berühmten Satz "Liebe ist das Gesetz, Liebe unter Willen" in einer leichten Abwandlung zu ihrem Motto auserkoren: "Liebe ist das Gesetz -- Liebe unter Willen -- Mitleidlose Liebe". (Letzteres soll bloß niemand mit Hartherzigkeit verwechseln!)

    >Aber auch Franz Bardon schreibt in seinem Buch "Der Weg zum wahren Adepten" auf Seite 160, der Magier bleibe "...stets des magischen Wortes eingedenk, das heißt: 'Liebe ist das Gesetz, jedoch Liebe unter Willen!'". Hier nimmt er ganz außer Zweifel Bezug auf Crowley.

    >Ein paar Seiten vorher, auf Seite 139, zitiert Bardon ein Buch über Pendelmagie von Karl Spiesberger, welcher zu der Zeit als "Frater Eratus" der Bruderschaft der Fraternitas Saturni angehörte und dort Anfang 1957 zum Meister geweiht wurde. Spiesberger publizierte selbst einen magischen Lehrkurs, der unter dem Titel "Einweihung" den "Blättern f. angew. okk. Lebenskunst" in Form zahlreicher Einzelhefte beigeheftet war.

    >Dion Fortune (1891-1946), die Begründerin der "Fraternity of the Inner Light" und zahlreicher anderer Organisationen erwähnt Crowley in ihrem Werk "The Mystical Qabalah" an die zwanzig Mal. Sie war in diesem Punkte ehrlicher als viele andere, die Crowley zwar als Quelle benutzten, seinen Namen aber aus opportunistischen Gründen verschwiegen.

    >Dion Fortune schickte Crowley im Juni 1944 ein Exemplar ihrer Novelle "Sea Priestess". Am 14. März 1945 schrieb sie an Crowley: "Die Anerkennung, die ich Ihrem Werk in der Einleitung zur MYSTISCHEN KABBALA entgegenbrachte, was für mich nichts anderes war, als schlichte literarische Rechtschaffenheit, wurde von Leuten, die Sie als Antichristen betrachten, als Stock für meinen Rücken benutzt. Ich bin dazu bereit, den Schwierigkeiten entgegenzutreten, wenn nötig; aber ich nehme im Moment keinen Kampf von meiner Seite aus auf, um nicht zu viel unnütze Zeit zu vergeuden. Ich bin mir ganz klar darüber, daß eine Zeit kommen wird, wo ich an die Öffentlichkeit treten werde um zu sagen: Das ist das Gesetz des neuen Zeitalters. Aber ich möchte den Zeitpunkt dafür günstig wählen, denn ich möchte in einer strategisch starken Position sein, wenn ich das tue, und wenn Sie Mrs. Grundy Vorabinformationen geben, werde ich noch nicht fest genug sein, wenn der unvermeidliche Blitz erfolgen wird. Daher ersuche ich Sie, meinen Namen gegenwärtig nicht zu erwähnen. Ich arbeite gerade an einem Buch über die Pfade ..."

    >Crowley schrieb am 19. März 1946: "... Dion Fortune ist tot. Es gab ein sehr geheimes Verstehen, wodurch sie meine Autorität anerkannte ..."

    >Ich glaube, daß die Zeit gekommen ist, wo man solches offen aussprechen kann.

    >Wohlwollend,

    >Ramon d. Wikinger


  8. #8
    Paul Allen
    Gast

    Bardon & Karl Spiesberger

    >Ich möchte hier nur kurz anmerken, daß das Zitat von Spiesbergers "Pendelmagie" in 'Der Weg zum wahren Adepten' nicht von Franz Bardon stammt, sondern nachträglich vom Bauer-Verlag eingefügt wurde.

    >Gruß,

    >Paul Allen.

    >>Ein paar Seiten vorher, auf Seite 139, zitiert Bardon ein Buch über Pendelmagie von Karl Spiesberger, welcher zu der Zeit als "Frater Eratus" der Bruderschaft der Fraternitas Saturni angehörte und dort Anfang 1957 zum Meister geweiht wurde. Spiesberger publizierte selbst einen magischen Lehrkurs, der unter dem Titel "Einweihung" den "Blättern f. angew. okk. Lebenskunst" in Form zahlreicher Einzelhefte beigeheftet war.


  9. #9
    Ramon d. Wikinger
    Gast

    Re: Bardon & Karl Spiesberger

    >Hallo Paul!

    >Ich möchte zunächst darauf hinweisen, daß "Der erfolgreiche Pendelpraktiker" von Karl Spiesberger im Herbst 1955 erschienen ist. Somit wäre die Frage von Interesse, ob der Literaturverweis schon in der ersten oder zweiten Auflage des "Adepten" enthalten war, bzw. ab welcher Auflage die eigenmächtigen Einschübe des Bauer-Verlages schließlich erfolgten.

    >Ein weiterer interessanter Verweis im "Weg des wahren Adepten" (S. 39) bezieht sich auf ein Buch mit dem Titel "Die magische Erweckung der Chakra im Ätherkörper des Menschen" von Gregor A. Gregorius, dem Begründer und Großmeister der Loge Fraternitas Saturni.

    >Dieses übrigens empfehlenswerte Büchlein dürfte Franz Bardon mit Sicherheit gekannt haben. Es sind darin, neben einer einführenden Beschreibung der Chakren im Ätherkörper des Menschen, die Grundlagen des "vergeistigten Atmens" zu finden. Manche Ausprägungen solcher Vokal-Atemübungen sind äußerst wirkungsvoll aber auch entsprechend gefährlich. Sie führen in ihren höheren Formen (Buchstabenmystik) zur vollständigen Erweckung der Kundalini und zur Ausbildung des unsterblichen "Feinleibes".

    >Die Buchstabenmystik geht neuzeitlich zurück auf J.B. Kerning (1774 - 1851) und andere. Kerning dürfte durch Selbstexperimente, wahrscheinlich nach einem alten Manuskript, darauf gestoßen sein, während sie daneben mit Sicherheit auch auf anderen Wegen aus dem Orient nach Europa gelangte. Diese sogenannten Buchstabenübungen gehörten zum Standardrepertoire des Weinfurter-Kreises (siehe Karl Weinfurter: "Der brennende Busch"), dem angeblich auch Bardon angehört haben soll. Laut H. E. Miers, "Lexikon des Geheimwissens", war Franz Bardon dessen Meisterschüler.

    >Franz Bardon begründete, basierend auf diesen Grundlagen und eigenen Experimenten, schlußendlich sein eigenes System der Buchstabenübungen, seine praktische Kabbala (siehe "Der Schlüssel zur wahren Kabbala"). Daran ist zu ermessen, daß Bardon tatsächlich ein im höchsten Grade Eingeweihter war.

    >Liebe Grüße

    >Ramon


  10. #10
    Paul Allen
    Gast

    Re: Bardon & Karl Spiesberger

    >Lieber Ramon,

    >danke für deinen Beitrag, auf den ich kurz eingehen möchte:

    >>Hallo Paul!

    >>Ich möchte zunächst darauf hinweisen, daß "Der erfolgreiche Pendelpraktiker" von Karl Spiesberger im Herbst 1955 erschienen ist. Somit wäre die Frage von Interesse, ob der Literaturverweis schon in der ersten oder zweiten Auflage des "Adepten" enthalten war, bzw. ab welcher Auflage die eigenmächtigen Einschübe des Bauer-Verlages schließlich erfolgten.

    >Da müßte man einmal bei Hr. Rüggeberg anfragen, der wahrscheinlich alle Ausgaben des 'Adepten' besitzt. Das mit den eigenmächtigen Einschüben des Bauer-Verlags weiß ich auch nur aus 2. Hand. Ich werde das nächste Mal, wenn ich mit Herrn Rüggeberg Kontakt aufnehme danach fragen.

    >


    >>Ein weiterer interessanter Verweis im "Weg des wahren Adepten" (S. 39) bezieht sich auf ein Buch mit dem Titel "Die magische Erweckung der Chakra im Ätherkörper des Menschen" von Gregor A. Gregorius, dem Begründer und Großmeister der Loge Fraternitas Saturni.

    >>Dieses übrigens empfehlenswerte Büchlein dürfte Franz Bardon mit Sicherheit gekannt haben.

    >Ich finde, ganz unabhängig davon, welche Qellen Bardon gekannt hat oder nicht, wäre es die Aufgabe des Bauer-Verlags gewesen, die vom Verlag hinzugefügten Anmerkungen auch als solche zu kennzeichnen, wie das auch allgemein üblich ist (z.B.: Anm. des Hrsg.; Anm. d. Übersetzers; Anm. der Redaktion; usw.).

    >>Es sind darin, neben einer einführenden Beschreibung der Chakren im Ätherkörper des Menschen, die Grundlagen des "vergeistigten Atmens" zu finden. Manche Ausprägungen solcher Vokal-Atemübungen sind äußerst wirkungsvoll aber auch entsprechend gefährlich. Sie führen in ihren höheren Formen (Buchstabenmystik) zur vollständigen Erweckung der Kundalini und zur Ausbildung des unsterblichen "Feinleibes".

    >>Die Buchstabenmystik geht neuzeitlich zurück auf J.B. Kerning (1774 - 1851)

    >Bardon hat das Werk Kerning's gekannt, da er ja in seinem 3. Buch (Quabbala) vor den Übungen Kerning's warnte. Ob Kerning oder ein anderer Autor Bardon zu seinem dritten Buch inspiriert hat oder nicht, ist nachträglich schwer festzustellen. Ein "fundamental"-Bardonist würde das natürlich vehement zurückweisen.

    >


    >und andere. Kerning dürfte durch Selbstexperimente, wahrscheinlich nach einem alten Manuskript, darauf gestoßen sein, während sie daneben mit Sicherheit auch auf anderen Wegen aus dem Orient nach Europa gelangte. Diese sogenannten Buchstabenübungen gehörten zum Standardrepertoire des Weinfurter-Kreises (siehe Karl Weinfurter: "Der brennende Busch"), dem angeblich auch Bardon angehört haben soll. Laut H. E. Miers, "Lexikon des Geheimwissens", war Franz Bardon dessen Meisterschüler.

    >Nun, das müßte man erst einmal durch weitere Quellen belegen. Der Miers enthält so unglaublich viele Fehler und Falschmeldungen/darstellungen, daß er in seiner Gesamtheit komplett unglaubwürdig ist. Auch König http://www.cyberlink.ch/~koenig/ (koenig@cyberlink.ch), der sich schon ein bis'l in der Szene auskennt, schrieb mir in einem email "Den Miers können Sie vergessen ..."

    >

    >>Franz Bardon begründete, basierend auf diesen Grundlagen und eigenen Experimenten, schlußendlich sein eigenes System der Buchstabenübungen, seine praktische Kabbala (siehe "Der Schlüssel zur wahren Kabbala"). Daran ist zu ermessen, daß Bardon tatsächlich ein im höchsten Grade Eingeweihter war.

    >>Liebe Grüße

    >>Ramon

    >Freundliche Grüße,

    >Paul Allen.



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