>Ich kenne die psychologische Ausbildung der Universität. Von daher kann ich Dir durchaus recht geben. Mit der herkömmlichen Psychologie konnte ich auch nie so recht etwas anfangen. Es gibt allerdings Autoren, die dieses schwierige Feld sehr einfach und nachvollziehbar darstellen. Insofern hilft diese Literatur doch sehr, sich selbst zu verstehen. Und über dieses Verständnis wird die Charakterumbildung erleichtert. Wenn man die Ursachen für eigene Charakterzüge kennt, kann man besser verstehen, warum man reagiert, wie man es tut. Auch fällt es leichter, anderen gegenüber nachsichtig zu sein, wenn man weiß, weshalb sie so agieren, wie sie es tun. Magie ist auch Persönlichkeit. Früher habe ich nicht verstanden, weshalb es in Streitgesprächen so häufig unsachlich zugeht. Mittlerweile kann ich die Ursachen dafür doch meist sehr deutlich sehen und dementsprechend reagieren, ohne selbst in die Erregung einbezogen zu werden.

>Von Schulpsychologen habe ich nichts annehmen können, meine Studien habe ich bei Wilhelm Reich, Dr.med.Eric Berne, Hermann Meyer, Paul Watzlawick, St. Exupery und anderen betrieben. Mir hats geholfen. Selbstverständlich ist das keine Garantie für andere. Charakterumbildung ist ein wichtiger Prozeß, das allgemeine Wissen zu vermehren aber ebenso. Ich denke nicht, daß die Magie einfach so erlernbar ist. Meiner Meinung nach sollten magische Arbeitsweisen und Übungen mit dem normalen Leben Hand in Hand gehen. Magische Fähigkeiten werden sich dann fast wie von selbst einstellen, wenn man soweit ist. Keinerlei Ziele oder Erwartungen sollten damit verknüpft sein. Die Magie ist ein Weg in die vorgezeichnete Zukunft. Wenn ich einmal hochrechne, wieviele Menschen Bardon gelesen haben und wieviele(wie wenige) "Wunder" es gibt, dann ist der Glaube an schnelle Magie doch wohl relativ naiv.