>Hallo miteinander!
>Für den ein oder anderen ist es nötig sich seinen Profilierungsneurosen (in etwa:Selbstdarstellungszwang) hinzugeben und hier im Forum zu erscheinen.
>Da ich mir diesbezüglich einige Gedanken gemacht habe möchte ich ein Gedicht zum Besten geben, das ich vor einigen Jahren schrieb und von dem ich denke das es im Kontex steht.
>Über Reaktionen freue ich mich.
>Es grüsst
>JohnDee
>
>Furcht
>
>All zu schnell schießt spritzend scharf gewetzte Zunge
>gegen das "bißchen andere" das der Giftmischer erblickt.
>Im Urteil kalt und unbarmherzig wird vernichtet
>was noch eben freundlich das Licht der Welt erblickt.
>
>Der helle Glanz ermattet fahl im Rinnsal des Gespiehenen;
>ekelhaft ergießen sich die Schwaden aus finsterer Zerstörungswut.
>Des Besserwissens selbstgerecht rückt er sich die Welt zurecht,
>zuckt schnell zurück vor allem Schönen,
>will und kann sich nicht versöhnen.
>
>Die Angst die eingekerkert bestialisch in ihm tobt,
>die klaffenden blutigen Wunden die er vergrub,
>sich vermischen zu dem modrigen Gebräu.
>Eine Prise Zweifel, Haß und Hoffnungslosigkeit
>und fertig ist der dunkle Trank der ihn von allem Licht befreit.
>
>Als Ausweg nur ist ihm zu raten sich zu besinnen auf seine Taten,
>zu erkunden und durchschreiten seinen tiefen Grund.
>Sich zu verdienen Freundes Gunst, zu pflegen und zu heilen seine Pein.
>Im Wettstreit mit sich erringen muß er des Lebens lichte Seite.
>Doch am Anfang kann nur stehen, sein eigener Wunsch sich zu befreien.



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