>Liebe Forumsteilnehmer,
>
>der Begriff „Devotion“ kommt, meist negativ belegt, in einigen Postings vor. Ich finde es angebracht, wenn man sich mit ihm näher befassen würde.
>Zunächst einmal: „Devotion“ wird übersetzt mit Unterwürfigkeit, Andacht, Ehrfurcht, hingebende Verehrung Gottes und der Heiligen, „devot“ mit ergeben, demütig, unterwürfig, andächtig, fromm.
>R. Steiner hält die Aufnahme der Devotion in das Gedankenleben des „Geheimschülers“ gleich am Anfang für sehr wichtig: „Zunächst überstrahlt das ganze Gemütsleben des Menschen die eine Grundstimmung der Devotion gegenüber allem wahrhaft Ehrwürdigen. In diesem einen Grundgefühle findet sein ganzes Seelenleben den Mittelpunkt. Wie die Sonne durch ihre Strahlen alles Lebendige belebt, so belebt beim Geheimschüler die Verehrung alle Empfindungen der Seele.
>Es wird dem Menschen anfangs nicht leicht, zu glauben, daß Gefühle wie Ehrerbietung, Achtung und so weiter etwas mit seiner Erkenntnis zu tun haben. ... Für sie (die Seele) sind Verehrung, Achtung, Devotion nährende Stoffe, die sie gesund, kräftig machen; vor allem kräftig zur Tätigkeit des Erkennens. ... Die Verehrung weckt eine sympathische Kraft der Seele, und durch diese werden Eigenschaften der uns umgebenden Wesen von uns angezogen, die sonst verborgen bleiben.“ (Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten, Taschenbuch S.25)
>Höchste Verehrung zollt der Magier nach Bardon seiner Gottheit.
>Daskalos schreibt: „Die Menschheit sollte ernsthaft und sorgfältig nach dem Urquell des Lebens forschen. Wir sollten immer wieder zu unserem Ursprung zurückkehren und mit vernünftigem Denken jeden Schritt unseres Weges prüfen.“
>Soweit Zitate, die meine Auffassung über „Devotion“ widerspiegeln. Das Bild des Magiers im „Adepten“ zeigt klar, dass devotionale Zuwendung nur dem Höchsten gelten kann. Da ist nichts dazwischen.
>Über weiterführende Beiträge zum Thema „Devotion“ wäre ich dankbar.
>Mit freundlichen Grüßen
>WB



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