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>Einweihung

>Will der angehende Eingeweihte die höchsten Stufen der

>Vollkommenheit erreichen, so ist der Schlüssel zur

>hermetischen Wissenschaft der Ausgleich (Harmonisierung)

>der Elemente in allen 3 Sphären (Mental-, Astral- und

>grobstofflich = Geist, Seele, Körper) der Anfang von allem.

>Da der Astralkörper in seiner Auswirkung der Aura die

>Intensität seines Charakters hat und gleichzeitig der

>Astralköper der Mittelpunkt zwischen Geist und Körper ist,

>muß der angehende Eingeweihte an der Harmonisierung

>seines Astralkörpers (Ausgleich seines Charakters)

>anfangen. Gleichzeitig mit dem Beginn der Veredelung des

>Charakters (Harmonisierung der Astralelemente) schult er

>bzw. gleicht er die Mentalelemente im Geistkörper

>(Mentalkörper) und die grobstofflichen Elemente im

>grobstofflichen Körper aus.

>Die Folge ist:

>Bei Ausgleichung des Charakters = ein guter Charakter,

>bei Ausgleich der grobstofflichen Elemente = ein

>gesunder Körper,

>bei Ausgleich der Mentalelemente = ein gesunder - reifer

>Geist.

>Erst bei Ausgleich aller Elemente in allen 3 Sphären kann der

>angehende Eingeweihte im Studium der hermetischen

>Wissenschaften weitergehen.

>Wichtig ist, ganz gleich ob es sich um das Erfassen der

>Harmonie des Schicksals oder der Methode auf dem Wege

>zur Vervollkommnung handelt, daß immer der Quantitäts- und

>Qualitätsschlüssel zu beachten ist.

>Auf dem Wege der Methodik bei der wahren Introspektion

>(Charakterveredelung) ist der Quantitäts- und

>Qualitätsschlüssel Grundbedingung.

>Übermäßige Qualität, ganz gleich welcher Ebene, geht immer

>auf Kosten derselben Ebene und desselben Elementes.

>Übermäßige Quantität (elektrisches -, magnetisches -, oder

>elektro-magnetisches Fluidum) hebt die Analogien

>(Qualitäten), ganz gleich ob im positiven oder negativen

>Sinne.

>Gut ist es, sich den Qualitätsschlüssel des Astralkörpers mit

>all seinen Eigenschaften und Leidenschaften (positive und

>negative) aufzustellen (magischer Charakterspiegel) und den

>Elementen entsprechend wieder zu zerlegen.

>Jede Elementeaufstellung der Tugenden und Eigenschaften

>des entsprechenden Charakters ist entsprechend der

>Intensität in 3 Gruppen einzuteilen.

>Die entsprechende Intensität ist mit dem quantitativen

>Verhältnis des entsprechenden Elementes des Astralkörpers

>identisch.

>

>Methodik

>Zu allererst ist es notwendig in der Introspektion sich des

>Qualitätsschlüssels der Charaktereigenschaften zu

>bedienen, und zwar müssen die negativen Eigenschaften den

>4 Elementen entsprechend auf eine einheitliche Zahl

>gebracht werden.

>Die am wenigsten vorhandenen müssen in positive

>umgewandelt werden. Die verschiedenen Anwendungsmittel

>sind:

>durch Kampf (Bekämpfung),

>durch Autosuggestion,

>durch Transmutation

>durch Isolierung.

>

>Der Quantitätsschlüssel

>Durch den Kampf mit den negativen Leidenschaften wird

>die Intensität der einzelnen Fluide

>(elektrisches, magnetisches und elektro-magnetisches)

>erzielt und die Dynamide (synamisch) gestärkt.

>(Es bezieht sich auf alle Elemente).

>Durch Suggestion werden die negativen

>Leidenschaften bei Entziehung von Zeit und Raum

>ausgeschaltet. Bis die gewünschte positive Eigenschaft

>zur Gewohnheit geworden ist, kann die negative

>Eigenschaft immer noch den Menschen angreifen. Erst

>nach vollkommener Angewohnheit der guten (positiven)

>Eigenschaften ist die negative Leidenschaft vollkommen

>ausgeschaltet und kann den Menschen niemals mehr

>angreifen.

>Durch Transmutation (Umformung) wird immer die

>Kapazität der quantitativen Kraft gehoben. Wenn mir bei

>entsprechenden Elementen die positiven Eigenschaften

>zu schwach sind, muß ich durch Transmutation der

>vorhandenen negativen Leidenschaften die positiven

>Eigenschaften verstärken.

>Isolierung: wenn ich weder das eine oder das andere

>anwenden will oder kann, gebrauche ich eine Isolation,

>indem ich die Aufmerksamkeit den negativen

>Leidenschaften gegenüber entziehe. Dadurch erreicht

>man quantitativ nichts, d. h. also, man übergibt sich selbst

>dem Schicksal.

>

>Der Quantitätsschlüssel ist der Messer der Konzentrationsübungen.

>Die Dauer der Konzentrationsfähigkeit hängt von der

>Quantität des betreffenden Elementes (Fluid) ab.

>Je quantitativer ein Fluidum vorherrscht, um so länger ist die

>Konzentrationsfähigkeit. So z. B. ist quantitativ das

>elektrische Fluid gut vorhanden, so geht die visionäre

>Konzentration dementsprechend gut.

>Ist die akkustische Konzentration gut, so hat man das

>elektrische, wie auch das magnetische Fluidum genügend

>mengenmäßig in sich. Handelt es sich aber um die

>Konzentration des Gefühls, so benötigt man das reine

>magnetische Fluidum, welches erst genügend vorhanden sein

>muß, wenn es von Erfolg gekrönt sein soll.

>Die 3 Sinneskonzentrationen (Hellsehen, Hellhören und

>Hellfühlen) erfordert das elektro-magnetische Fluidum

>quantitativ, weil bei derselben beide Fluide (elektrisches und

>magnetisches Fluid) gemeinsam verbraucht werden und auch

>verbraucht werden.

>Eucharistie (bewußtes Essen)

>Eucharistie ist die Lehre qualitativ und quantitativ eine Speise

>oder einen Trank mental, astral und auch grobstofflich zu

>imprägnieren.

>Man unterscheidet qualitative und quantitative Imprägnierung.

>Qualitativ imprägniert sind nur diejenigen Speisen und

>Getränke, welche mit nur einem Gedanken, einem Wunsch,

>einer Vorstellung, einer Idee usw. angewendet werden.

>Ist die Ladung mit dem entsprechenden Wunsch mit

>Lebenskraft (Prana) verbunden, dann imprägniert man

>qualitativ und quantitativ.

>

>Die Methode der Imprägnierung ist 3-fach, und zwar:

>durch die visionäre Form (Feuer = Elektro-Fluid)

>durch die intellektuelle oder akkustische Form (Luft),

>(verstandesmäßige Anwendung) d. h. Hineinsprechen

>des Wunsches in die Flüssigkeit oder Speise.

>durch die gefühlsmäßige oder empfindende Methode

>(Wasser = magnetisches Fluid).

>

>Am wirksamsten allerdings ist es, wenn man jedwede

>Imprägnierung mit der 3-Sinnenkonzentration qualitativ und

>quantitativ vornimmt. Arbeitet man mit der

>3-Sinnenkonzentration, die eigentlich die stärkste

>Imprägnierungsform ist, so geschieht die Wirkung nicht aus

>den einzelnen Regionen des Geistes (Wille, Verstand,

>Gefühl), sondern direkt aus dem Bewußtsein heraus.

>Bei jeder Imprägnierung muß man für die Mentalebene oder

>den Mentalkörper zwecks Realisierung stets die Zeit der

>Realisierung einfügen (immer beachten).

>Die astrale Imprägnierung geht folgendermaßen vor sich:

>Die zu ladende Nahrung, die wir aufnehmen (essen) wollen,

>muß zu einem astralen Kondensator umgewandelt werden,

>der wie ein trockener Schwamm aus dem Universum das

>elektro-magnetische Fluid aufsaugt, ähnlich wie die Lunge

>beim Atmen.

>Man muß die Gewißheit haben, daß beim Konzentrieren die

>Kraft aus dem Universum automatisch in die Nahrung

>übergeht und sich dort dynamisch staut.

>Bei diesem Vorgang muß dann gleichzeitig die Qualität (d. h.

>die gewünschte Eigenschaft) mit einverleibt werden.

>Beim Genießen der zum sogenannten fluidischen

>Kondensator gewordenen Speise (oder des Getränkes) muß

>man die vollkommene Gewißheit und Überzeugung

>aufbringen, daß die so gestaute Kraft direkt auf den

>Astralkörper qualitativ und quantitativ übergeht.

>Die Ladung muß so oft, ganz gleich ob mentalisch oder

>astralisch, ausgeführt werden, bis der Erfolg sich

>befriedigend einstellt und zur Gewohnheit geworden ist.

>Niemals soll man eine andere Fähigkeit anwenden, bis die

>vorhergehende restlos erreicht ist.