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Thema: Wichtige Frage zum wahren Leben......

  1. #1
    JohnDee
    Gast

    Wichtige Frage zum wahren Leben......

    >Liebe Forumsteilnehmer!

    >Das profane Leben ist für einen Hermetiker wie ich einer bin nicht das Richtige.

    >Stets und überall begegne ich Menschen mit ungezügelten Leidenschaften und/oder niederen Motiven, allzu oft erblicke ich die Natur der von Stimmungen geleiteten unbeherrschten Seelen, deren Auswirkungen mir wie animalisch erscheinen und denen ich dann im Alltag ausgesetzt bin! Das ist sehr schlimm für mich! Ich begegne Menschen die ihre Lebenskraft permanent an hungrige, selbstgezüchtete Vampire verfüttern (deren sie noch nie Herr waren), denen sie wie ohnmächtig ausgeliefert sind.

    >Dieser Zustand nervt mich, macht mich wütend, zieht mich runter!

    >Deshalb ziehe ich mich am liebsten zurück von diesen Strömungen und bin am liebsten mit mir allein. Gelegentlich verbringe ich ein wenig Zeit in Internetforen, im Austausch mit Menschen die so denken und leben wie ich selbst es mag ;-)

    >Und dennoch gelingt es mir nicht mich diesen Strömungen profaner Naturen zu entziehen! Noch immer begegne ich den Auswirlungen verschiedenster Leidenschaften

    >UND schon wieder nervt es mich, macht mich wütend und zieht mich runter!

    >Was kann ich eurer Meinung nach dagegen tun?

    >Gibt es hier auf der Erde einen Ort der davon frei ist?

    >Was mache ich, oder besser, sehe ich in diesem Zusammenhang falsch?

    >Freue mich auf eure Reaktionen.

    >Es grüßt

    >JohnDee


  2. #2
    Werner
    Gast

    Re: Wichtige Frage zum wahren Leben......

    >>Liebe Forumsteilnehmer!

    >>Das profane Leben ist für einen Hermetiker wie ich einer bin nicht das Richtige.

    >>Stets und überall begegne ich Menschen mit ungezügelten Leidenschaften und/oder niederen Motiven, allzu oft erblicke ich die Natur der von Stimmungen geleiteten unbeherrschten Seelen, deren Auswirkungen mir wie animalisch erscheinen und denen ich dann im Alltag ausgesetzt bin! Das ist sehr schlimm für mich! Ich begegne Menschen die ihre Lebenskraft permanent an hungrige, selbstgezüchtete Vampire verfüttern (deren sie noch nie Herr waren), denen sie wie ohnmächtig ausgeliefert sind.

    >>Dieser Zustand nervt mich, macht mich wütend, zieht mich runter!

    >>Deshalb ziehe ich mich am liebsten zurück von diesen Strömungen und bin am liebsten mit mir allein. Gelegentlich verbringe ich ein wenig Zeit in Internetforen, im Austausch mit Menschen die so denken und leben wie ich selbst es mag ;-)

    >>Und dennoch gelingt es mir nicht mich diesen Strömungen profaner Naturen zu entziehen! Noch immer begegne ich den Auswirlungen verschiedenster Leidenschaften

    >>UND schon wieder nervt es mich, macht mich wütend und zieht mich runter!

    >>Was kann ich eurer Meinung nach dagegen tun?

    >>Gibt es hier auf der Erde einen Ort der davon frei ist?

    >>Was mache ich, oder besser, sehe ich in diesem Zusammenhang falsch?

    >>Freue mich auf eure Reaktionen.

    >>Es grüßt

    >>JohnDee

    >Ein paar Wochen in den Bergen würden da wohl ganz gut tun... also als Ort für's "Seelenheil" kann ich immer wieder den Harz empfehlen. Wenn man hoch auf einem Berge hockt und in's weite land schaut, allein und beruhigt dort die Zeit verbringt, dann umweht einen doch etwas in besonderem Maße Befreiendes, das man sofort wieder vermißt, wenn man sich unter dem Volk bewegt.

    >Je mehr Menschen auf einem Haufen, umso schlechter ist das Ganze! Seltsamerweise verbreiten ECHTE Schafherden eine wesentlich angenehmere Atmosphäre. Ebenfalls tun das die Kühe!

    >

    >Ciao,

    >Werner


  3. #3
    SethoS
    Gast

    Re: Meine Antwort

    >Hallo JohnDee,

    >prinzipiell sehe ich es ähnlich wie Du, nur daß ich es todernst dabei meine.

    >Gut, laß mich nach einem langen Tag und einer ebenso langen Nacht etwas weiter ausholen.

    >Dir Primitivität vieler Menschen ist schon lange nicht mehr zum lachen.

    >Es ist ein Genuß diese gegen sie selbst zu wenden.

    >Ich habe zu viele prinzipiell wertvolle Menschen aufgeben und/oder sterben (ja, physisch sterben sehen)als das ich da noch drüber lachen könnte. Da gibt es nichts zu lachen.

    >Gesegnet sind die geistig armen (oder sie geistlich armen - wie war das noch Werner?), denn .. (was weis ich) heißt es in der Bergpredigt.

    >Auf den Wegen zur linken Hand heißt es: Verflucht seinen die geistig armen, denn sie gebären die Häßlichkeit.

    >Den Rest kannst Du Dir selbst umschreiben.

    >Viele Grüße und gute Nacht.

    >SethoS

    >Don't fear the light, but those who talk too much about it.


  4. #4
    SethoS
    Gast

    Re: Wichtige Frage zum wahren Leben......

    >Hallo JohnDee,

    >das traurige an Deinem Posting ist, daß es nicht nur als Glosse auf eigentlich lachhafte Verhältnisse innerhalb der Gesellschaft und der "Hermetik" (jedenfalls ihrer äußeren Represäntaten nach) gesehen werden kann, sondern durchaus als Mißstand.

    >Ich habe schon einmal gesagt, daß ich wenig Spaß in solchen Dingen verstehe. Erlaube mir nach einem langen Tag und einer nóch längeren Nacht Dir zu sagen, daß das nicht daran liegt, daß ich mich selbst zu ernst nehmen würde (um lästigen 08/15-Psychologismen vorzubéugen) sondern daran, daß ich meine Feinde (zu) ernst nehme.

    >Ich habe zu viele wirklich talentierte und begabte Menschen aufgebe und auch sterben gesehen (physisch sterben), als das ich noch darüber lachen könnte.

    >In der Bergpredigt heißt es "Gesegnet sind die geistig armen, denn sie werden..." usw.

    >Auf dem linken Pfad heißt es: "Verflucht sind die geistig armen, denn ihre *Existenz* gebirt die Häßlichkeit..."

    >Alles Gute und gute Nacht

    >Sethos

    >Don't feear the light, but those who talk too much about it.


  5. #5
    Harriet
    Gast

    Re: Wichtige Frage zum wahren Leben......

    >Hallo JohnDee,

    >wie wäre es wenn Du dich in eine Einsiedelei zurückziehst, dann störst Du auch niemand anderen. Bist Du noch nie auf die Idee gekommen das Du selbst unvollkommen bist und auf andere wesentlich weiter entwickelte Wesen ebenso wie ein Schaaf wirkst.

    >Was ich hier in vielen Postings vermisse ist das Mitgefühl für unsere Umwelt. Natürlich schmerzt es manchmal zusehen zu müssen wie andere Menschen sich mutwillig verletzten, aber das ist für viele nun einmal der Weg auf dem sie lernen und wer kann von sich behaupten in seiner Entwicklungslinie nie eben dieses Stadium durchlaufen zu haben. Bevor ihr über andere unrteilt erinnert euch doch bitte an eure vergangen Inkarnationen und urteilt bitte doch erst dann.

    >Grüße von Harriet


  6. #6
    Marten
    Gast

    Re: Wichtige Frage zum wahren Leben......

    >Hallo JohnDee,

    >wenn Du nur halb so weise wärst, wie Du tust, hätten auch die "ungezügelten" und "unbeherrschten" Seelen in Deinem Herzen platz. Wie möchtest Du ein Hermetiker sein, wenn Du nicht mit dem "profanen" Leben zurecht kommst? Glaubst Du nicht, daß sich ein Hermetiker in jedem Menschen wiederkennen kann bzw. jeden Menschen als seinen Lehrmeister ansieht?

    >Diesen Ort, den Du suchst, gibt es nicht. Jeder muß bei seinem "profanen" Leben anfangen und keiner ist zum Licht gekommen, der nicht das Dunkel durchgangen ist. Ein Idealer Test ist die eigene Umwelt, denn Du BIST die Welt - wo Dich noch etwas stört oder wütend macht (Du sagst es selber) ist Aussöhnung nicht erreicht. Der Weg heißt aber nicht Bekämpfung, sondern eben Versöhnung. Das macht den Weg so schwer, denn wer liebt schon gern seine Feinde? Alles andere aber ist Weltfucht und zudem sehr gefährlich, denn es führt nur in die Scheinheiligkeit und der eigene Schatten überholt die "edlen Seelen" immer. Viele "profane" Menschen haben ein größeres Herz, einen stärkeren Glauben und einen weiteren Blick als so mancher, der sich selbst lautstark als einen Hermetiker brüstet.

    >Gruß,

    >Marten

    >

    >>Liebe Forumsteilnehmer!

    >>Das profane Leben ist für einen Hermetiker wie ich einer bin nicht das Richtige.

    >>Stets und überall begegne ich Menschen mit ungezügelten Leidenschaften und/oder niederen Motiven, allzu oft erblicke ich die Natur der von Stimmungen geleiteten unbeherrschten Seelen, deren Auswirkungen mir wie animalisch erscheinen und denen ich dann im Alltag ausgesetzt bin! Das ist sehr schlimm für mich! Ich begegne Menschen die ihre Lebenskraft permanent an hungrige, selbstgezüchtete Vampire verfüttern (deren sie noch nie Herr waren), denen sie wie ohnmächtig ausgeliefert sind.

    >>Dieser Zustand nervt mich, macht mich wütend, zieht mich runter!

    >>Deshalb ziehe ich mich am liebsten zurück von diesen Strömungen und bin am liebsten mit mir allein. Gelegentlich verbringe ich ein wenig Zeit in Internetforen, im Austausch mit Menschen die so denken und leben wie ich selbst es mag ;-)

    >>Und dennoch gelingt es mir nicht mich diesen Strömungen profaner Naturen zu entziehen! Noch immer begegne ich den Auswirlungen verschiedenster Leidenschaften

    >>UND schon wieder nervt es mich, macht mich wütend und zieht mich runter!

    >>Was kann ich eurer Meinung nach dagegen tun?

    >>Gibt es hier auf der Erde einen Ort der davon frei ist?

    >>Was mache ich, oder besser, sehe ich in diesem Zusammenhang falsch?

    >>Freue mich auf eure Reaktionen.

    >>Es grüßt

    >>JohnDee


  7. #7
    DZHS
    Gast

    Re: Wichtige Frage zum wahren Leben......

    >>Liebe Forumsteilnehmer!

    >>Das profane Leben ist für einen Hermetiker wie ich einer bin nicht das Richtige.

    >>Stets und überall begegne ich Menschen mit ungezügelten Leidenschaften und/oder niederen Motiven, allzu oft erblicke ich die Natur der von Stimmungen geleiteten unbeherrschten Seelen, deren Auswirkungen mir wie animalisch erscheinen und denen ich dann im Alltag ausgesetzt bin! Das ist sehr schlimm für mich! Ich begegne Menschen die ihre Lebenskraft permanent an hungrige, selbstgezüchtete Vampire verfüttern (deren sie noch nie Herr waren), denen sie wie ohnmächtig ausgeliefert sind.

    >>Dieser Zustand nervt mich, macht mich wütend, zieht mich runter!

    >>Deshalb ziehe ich mich am liebsten zurück von diesen Strömungen und bin am liebsten mit mir allein. Gelegentlich verbringe ich ein wenig Zeit in Internetforen, im Austausch mit Menschen die so denken und leben wie ich selbst es mag ;-)

    >>Und dennoch gelingt es mir nicht mich diesen Strömungen profaner Naturen zu entziehen! Noch immer begegne ich den Auswirlungen verschiedenster Leidenschaften

    >>UND schon wieder nervt es mich, macht mich wütend und zieht mich runter!

    >>Was kann ich eurer Meinung nach dagegen tun?

    >>Gibt es hier auf der Erde einen Ort der davon frei ist?

    >>Was mache ich, oder besser, sehe ich in diesem Zusammenhang falsch?

    >>Freue mich auf eure Reaktionen.

    >>Es grüßt

    >>JohnDee

    > Guten Tag,John Dee.

    >Auch ich leide an dieser Problematik

    >und möchte Dir einige Gedankenkonstrukte zur Linderung hierüber

    >zur eigenen Reflexion anbieten.

    >Das `Leben` selbst,hier auf diesem `Erdenrund`,in seinem Dualismus oder

    >Polarität,will sich nicht ändern lassen.Eine Art unbstechlichkeit des Logos.

    >Doch die eigene Einstellung zu diesem lässt sich durchaus verändern.

    >Du bist angewidert ob dieser Ignoranz an aller Orte zu betrachten,

    >all der namenlosen,zahllosen Widrigkeiten.

    >Doch ist gerade hier der Ort aus dem man seine `Würden` brechen kann.

    >Ein stiller Ort in Einheit oder Frieden,ohne Dualismus oder Polarität

    >mag es wohl geben,in Deiner Selbst bereitet,angenhem hierin zu verweilen. Ein himlisches Jerusalem.

    >Doch gäbe es hierbei,wäre dieser Zustand statisch oder fix,

    >keinerlei Entwicklung.Dieses soll das Ende oder Ziel aller Entwicklung sein.

    >Das Spektrum aller Polatitäten und Deine Position hierinnen,so man dieses

    >kennt,lässt einem seinen momentanen Platz erkennen.

    >Man verachtet diese Widrigkeiten wegen ihres Mangels oder Überfülle,

    >doch steckt hierin das Potential aller Entwicklung.

    >Die verworfenen Steine aus dem Bau des himmlischen Jerusalems ?

    >Hieraus man seine Kraft oder Würden gewonnen ?

    >Jene verworfenen Steine liegen am Ende achtlos neben diesem Bau.

    >Doch sind diese ein Symbol aller Widrigkeit und Irrtum während dieses Baues,

    >die Bauleute hieran an Erfahrung bereichert,

    >gemessen, gewogen,behauen und dennoch verworfen sind es gerade diese,

    >worin die eigentliche Größe oder Schönheit dieses Baues beschlossen liegt.

    >Die verworfenen Steine...

    >

    >Diese Einstellung befreit seinen `Eigentümer` nicht von jenem

    >Schmerz oder Sehnsucht,welchen Du beschrieben hast,

    >doch liegt hierin eine Art `Verständniss` verborgen und mildert

    >jenen `Hass` oder `Verachtung` gegenüber diesen ,scheinbar nutzlosen Steine

    >und ihre unangenehne assimilation,unabdingbar als eine Notwendigkeit für diesen Bau.

    >Das himmlische Jerusalem.

    >Auch wenn dieser Bau niemals im leben beendet...

    >Große Kirchen wurden über Generationen errichtet.Abbilder des Kosmos,

    >nach seinem Plan gebaut.Auch er hat `Steine` verworfen.

    >Will man `Hermetik` richtig leben,

    >so blässt einem ein Starker Wind ins Gesicht.

    >`Wer seine Wahrheit geigt,dem schlägt man den Fiedelbogen um den Kopf.`

    >`Wer seine Fackel der Weisheit durch eine Menschenmenge trägt,

    > wird gewisslich jemandens Bart versengen.`

    >Der bewussten Arbeit an dem Selbst lässt einem diese Widrigkeiten

    >intensiver,da bewusster erleben.

    >Auch ich lebe einigermassen zurückgezogen,

    >so stehe ich dennoch in diesem leben.

    >Man kann sich nicht vom leben zurückziehen,da man dieses selber ist.

    >So trägt dieses Leben,was man selber ist, einem zu was man so `braucht`,

    >gerade deshalb,- weil man so ist wie man ist.So ist dieses Sein ein Werden.

    >Das Eine dem Anderen imanent.

    >Dieser geschilderte Umstand ist für meiner geeignet

    >einen gewissen `Frieden` mit jener `Widrigkeit` zu halten,

    >um dieser `sinnvoll` zu begegnen.

    >In Vebundenheit,

    >Frank

    >


  8. #8
    Werner
    Gast

    Re: Das wahre Leben einmal anders gesehen...

    >Hallo Marten,

    >ich habe gerade dein Posting gelesen und mir dazu ein paar Gedanken gemacht. Ich denke, die von JohnDee angesprochene Thematik ist von höher Komplexität und lässt sich daher m. E. nicht auf eine allgemeingültige Formel bringen, die zudem aus nur wenigen Worten bestehen soll.

    >****wenn Du nur halb so weise wärst, wie Du tust, hätten auch die "ungezügelten" und "unbeherrschten" Seelen in Deinem Herzen platz.****

    >Das Problem ist möglicherweise gar nicht, ob „unbeherrschte Seelen“ in diesem oder jenen Herzen nun Platz finden oder nicht. Vielmehr dreht sich die Fragestellung doch darum, wie sich jemand bestimmten Massensuggestionen entziehen kann. Es gibt nun einmal sensible Menschen, die, egal, in welcher Umgebung sie sich aufhalten rasch deren Qualitäten in sich aufnehmen oder halt im schlimmsten Fall an diesen zerbrechen. Was die Weisheit betrifft, so können wir bei einem Blick in die Texte der Bibel feststellen, dass auch ein Jesus außerhalb der Gesellschaft gelebt hat und den Leuten sagte, dass er sich für materielle Dinge nicht interessierte. „Seid wie die Vögel, sorgt euch nicht um den folgenden Tag“ ... usw. Auch ein Gautama Buddha hat das „profane Leben“ beiseite geschoben und verbrachte einige Jahre in kompletter Verwahrlosung im Urwald, nachdem er zuvor bei zwei Gurus saß, die ihn letztlich auch nicht dorthin brachten, wo er hin wollte.....

    >*****Wie möchtest Du ein Hermetiker sein, wenn Du nicht mit dem "profanen" Leben zurecht kommst? Glaubst Du nicht, daß sich ein Hermetiker in jedem Menschen wiederkennen kann bzw. jeden Menschen als seinen Lehrmeister ansieht?*****

    >Sicher wird ein spiritueller Mensch nicht bedingungslos in jedem anderen seinen „Lehrmeister“ sehen. Den wird er dort wohl kaum finden. Bei so vielen „Lehrmeistern“ müsste unsere Welt doch wirklich anders aussehen. Noch einmal: Weder ein Jesus noch ein Buddha kamen mit dem „profanen Leben“ zurecht! Wenn man sich einmal das Leben Buddhas anschaut – jedenfalls soweit die Überlieferungen ein derartige Betrachtung zulassen – dann wird man z. B. feststellen, dass seine Familie Probleme hatte, für ihn überhaupt eine passende Frau zu finden, weil man nämlich bemängelte, dass er für die Verhältnisse eines damaligen Kshatryas viel zu „verweichlicht“ war. Er war in seiner Familie alles andere als beliebt! Und bei Jesus sah das auch nicht anders aus. Seine Familie hielt ihn bekanntlich für völlig übergeschnappt. Es ist doch irgendwie erstaunlich, dass einfache, um nicht zu sagen oftmals tumbe, gierige herzlose und völlig materialistische Menschen mit dem „profanen Leben“ grundsätzlich weniger Schwierigkeiten haben als diejenigen, die sich durch ein beachtliches Maß an Genialität auszeichnen. Wer nämlich wirklich einmal Ernst damit macht, tief in die Welt hineinzuschauen, der wird baldigst die Feststellung machen, dass er nur noch sehr dünne Luft zum Atmen hat, denn es gibt gewisse Höhen, die halt nichts für die Masse sind. Und dann wird der- oder diejenige zusätzlich die Feststellung machen, kaum noch Gesprächspartner zu haben, fast nichts verändern zu können und stets missverstanden zu werden. Viele wirklich hochkarätige Geister haben absolut katastrophale Lebensläufe geführt, allein schon weil ihre Sensibilität sie wesentlich verletzlicher sein ließ, als es ein Otto-Normalverbraucher je sein könnte.

    >Es ist kaum vorstellbar, dass sich ein Hermetiker in jedem Menschen wiederfinden kann. Eher ist es doch wohl so, dass er einen Blick für die stetige Gleichförmigkeit des Menschlichen Daseins bekommt, welche sich aus der Beschaffenheit eben dieser notwendig ergibt, wobei sich die Fehler, die für Menschen machbar sind ebenso in den verschiedensten Facetten wiederholen wie geistige Höchstleistungen.... Bei allem technologischen Fortschritt: Das Leben und das typisch „menschliche“ bleibt gleich, egal ob wir im 600PS-Sportwagen sitzen oder auf einem Streitwagen des antiken Roms gestanden hätten. Für eine Kulturkritik sind die folgenden Gedanken etwas zu oberflächlich und zu pauschal, aber dennoch denke ich, dass sich etwas andeuten lässt, dass sich gerade in der heutigen Zeit als ein typisches Symptom einer untergehenden Kulturepoche – ich meine die des Christentums bzw. des Glaubens und des Moralismus – zeigt:

    >Auf dem Wege ins „Hi-Tec-Zeitalter“ haben wir einen gehörigen Aufwand betrieben, die FORM unserer Kultur zu verändern und zu „verbessern“. Dies geschieht dahingehend, dass Technik das Leben „leichter“ machen soll, wobei der Mensch zugleich in einer bestimmten Weise hinsichtlich des Umgangs mit der Außenwelt neue Freiheiten und Handlungsmöglichkeiten dazu gewonnen hat. Auf der inhaltlichen Ebene aber hat sich kaum etwas getan. Es wurden zwar alte Strukturen weitgehend zerschlagen, aber statt dessen sind keine neuen zu sehen, die man als einen spirituellen Grundcharakter einer zukünftigen Kultur betrachten könnte, in der nicht länger der vorgebliche Wille einer als persönlich gedeuteten Gottheit im Mittelpunkt steht, sondern letztlich der Mensch selbst, mit dessen Vergöttlichung als Hauptanliegen. Das lässt sich sehr wohl als Übergangssituation bezeichnen.

    >An dieser Stelle möchte ich zu dem kommen, was ich als das eigentliche Problem sehe: Eine Kultur wie die unsrige hat gegenwärtig die Eigenschaft, dass in ihr bestimmte Lebensweisen spiritueller Art, die in anderen Kulturen keine Probleme bereiten würden, unmöglich sind. Es sei denn, jemand ist von Klein auf mit enormen finanziellen Mitteln ausgestattet oder er hat einen guten Sinn für Geldgeschäfte oder Ähnliches. Ein Jesus stünde heute bestenfalls vor dem Sozialamt und ein Gautama Buddha landete in der Psychiatrie. Das was er damals in Indien erreicht hat, wäre heute ohnehin unmöglich, schon allein, weil die Kirchen das zu verhindern wüssten. Diese Kultur hat nämlich besondern im Bereich des Spirituellen nach wie vor einen stark normierenden Charakter. Wer sich mit Hermetik oder Okkultismus beschäftigt, von dem wird zumeist gedacht oder erwartet, dass er eine irgendwie gutmütige, philanthrope Grundhaltung hat, dass er ein moralisches Leben (im Sinne christlicher Vorstellungen) führt usw... Kurzum: Ein guter Christ zu sein, gilt nach wie vor als Tugend. Nur leider interessiert sich die Spiritualität weder für Moral noch für christliche Glaubenssätze. Im Orient gibt es Formen der Spiritualität, die in diesem Lande hier völlig undenkbar wären. Man kann es nicht anders sagen: Bei allem äußeren Reichtum ist Europa auf geistigem Gebiet nicht gerade mit dem Reichtum einer echten Pluralität gesegnet, die nämlich ist schon längst völlig unterbunden worden. Heute also, soll sich im Anschluss an diese kulturhistorische Entwicklung bitte schön niemand mehr wundern, wenn da auch im Bereich des Okkulten Leute auftauchen, die nicht brav beten und dem lieben Gott vertrauen, sondern die mit dem Hammer in der Hand loslegen. Der Weg der Liebe und der Nachsicht, des Verständnisses usw. ist nur allzu oft missbraucht worden und hat m. E. schlichtweg versagt. Heute bringt man Liebe und Respekt denen entgegen, die es Wert sind, und der Rest bekommt die Peitsche! Es gibt nun einmal auch eine geistige Evolution, und es ist doch wohl in Frage zustellen, warum diese nach bisheriger christlicher Manie stets ausgebremst werden soll zugunsten der Herdeninstinkte primitiver Zeitgenossen.

    >*******Diesen Ort, den Du suchst, gibt es nicht. Jeder muß bei seinem "profanen" Leben anfangen und keiner ist zum Licht gekommen, der nicht das Dunkel durchgangen ist.*****

    >Konkret heißt das, dass die Dunkelheit wohl dem „profanen Leben“ entspricht und das „Licht“ eben jenen nicht-profanen Leben, von dem JohnDee geredet hat. Folglich gibt es eine Bewegung hinweg vom Profanen. Dort soll, wie du sagst, ANGEFANGEN werden. Entscheidend aber war und ist die Fragestellung, die JohnDee aufgeworfen hat: Wie soll es weitergehen? Die Gefühle, die JohnDee beschrieben hat, kann man in ähnlicher form ausgedrückt in den Texte so mancher spiritueller Kapazitäten oder auch Philosophen wiederfinden. Nicht umsonst war es in Indien jahrtausendelang Tradition, für spirituelle Dinge die Familie zu verlassen und sich in den Urwald in irgendeinen Ashram zu begeben. Die indischen Upanischaden sind z. B. nichts anderes als Texte, die damals wenn man so will im „Urwald“ zu Füßen verschiedener Gurus entstanden sind. Ja, und man denke auch mal an den buddhistischen Mönchsorden. Das war auch kein „profanes Leben mehr“. Ein Gautama Buddha hätte jemandem wie JohnDee mehr Verständnis entgegengebracht wie du es z. B. tust. Aber das rührt daher, dass wir hier eben im christlichen Europa sind und nicht im Orient. Damals waren die Zeiten in Nordindien durch radikale Lebensauffassungen geprägt. Wer vom „profanen Leben“ genug hatte, der trat einem Mönchsorden bei oder begab sich zu einem Guru..... Was JohnDee da so sagt, ist vor diesem Hintergrund nichts ungewöhnliches. Es passt nur nicht so ganz ins Europa des 21. Jh... Vielleicht wird es wieder ins 22. passen. Man weiß ja nie....

    >******Ein Idealer Test ist die eigene Umwelt, denn Du BIST die Welt - wo Dich noch etwas stört oder wütend macht (Du sagst es selber) ist Aussöhnung nicht erreicht. Der Weg heißt aber nicht Bekämpfung, sondern eben Versöhnung.*****

    >Das lässt sich leicht widerlegen. Hätte man nicht gegen die gefährlichen Ideologien der Vergangenheit in unversöhnlicher Weise gekämpft, so wäre nichts von dem erreicht worden, was wir heute als persönliche Selbstbestimmung und dergleichen betrachten. Das Streben nach Versöhnung in allen Ehren, aber es gibt nun einmal auch den Aspekt der Strenge und das unerbittliche Gesetz von Ursache und Wirkung. Es gibt da einen schönen Satz aus dem Koran, der heißt: „Gebt euer Geld nicht den Idioten“. Das könnte man noch weiter ausbauen, dann hieße es: „Überlasst den Planeten nicht den Tyrannen und Dummköpfen“. Da kann ich SethoS nur zustimmen, wenn er in etwa sagt, die geistig Armen (und nicht die geistLICH Armen!) seien nicht selig, sondern in den Hintern getreten, weil SIE es sind, die alles verhunzen. Da gibt es nämlich nichts auszusöhnen. „Quod licet Jovi non licet bovi“ – damit hatten die alten Römer eine tiefe Wahrheit ausgesprochen. Es gibt Hierarchien, und wer die missachtet, der wird die Konsequenzen tragen müssen. Und dann: „Du BIST die Welt“. Da fragt man sich doch sofort: Sooooo????? Bin ich die Welt????? Nein, ich bin natürlich nicht die Welt. Die Umwelt ist daher auch kein „Test“, schließlich besteht diese aus gänzlich unterschiedlichen und zumeist entgegengesetzten Interessen und deren Vertretern. Und deren Entscheidungen spielen für wen auch immer mitunter entscheidende Rollen, vor allem dann wenn es an Macht oder kraft fehlt, Widerstand zu leisten. Man stelle sich einmal die Situation vor, in der man irgendwo in einem stalinistischem Arbeitslager einen Intellektuellen, der dort aus „politischen“ – d. h. de facto diktatorischen Gründen -- körperlich, seelisch und geistig durch Schwerstarbeit zugrundegerichtet wird, sagt: „Du BIST die Welt. DU musst dich versöhnen... Wenn es dir hier nicht passt, dann ist das DEINE eigene Schwäche. Ein Mangel an spiritueller Reife...“ Da sieht doch jeder Blinde, das solche Binsenweisheit sich in letzter Konsequenz als vollständig menschenverachtend entpuppt. Aber eben das war ja auch der Grund dafür, warum das Friede-Freude-Eierkuchen Christentum so kläglich an sich selbst gescheitert ist.

    >****Das macht den Weg so schwer, denn wer liebt schon gern seine Feinde?****

    >Ich tue das nicht und ich werde das auch niemals tun!!! Mit dieser Weisheit, die in letzter Konsequenz übrigens auch als „Weltflucht“ interpretiert werden kann, wird das Feld geräumt zu Lasten des Erhabenen und wahrlich Großen. Da ist schon was dran: Wenn die Klügeren wirklich immer und überall nachgeben würden, hätten wir die Diktatur der Schwachköpfe – das wäre eine glatte Ochlokratie. UND solche Verhältnisse hatten wir schon des Öfteren!!! Man denke z. B. mal an die Vorgänge im mittelalterlichen Europa. Ja, man stelle sich doch nur einmal die Verbrennung eines Giordano Bruno oder eines Vanini vor. Die beiden – und noch zig andere, die vernichtet wurden – haben geistig wirklich was Geleistet. Diejenigen aber, die an der Macht waren haben diese Leistungen nach allen Regeln ihrer drittklassigen Künste zu zerstören gesucht. Vom Terror der NS-Verbrecher, Kommunisten usw. ganz zu schweigen. Wer predigt, man solle seine Feinde lieben, der muss sich fragen lassen, OB er es nicht ist, der dann die Verantwortung für das trägt, was er mit solchen Worten gesät hat!

    >Solche Gedanken sind akzeptabel im Rahmen einer spezifischen spirituellen Richtung, die aber innerhalb eines umfassenden kulturellen Kontextes steht, welcher grundsätzlich P l u r a l i t ä t gewährleistet, mittels derer Ausgeglichenheit zwischen verschiedenen Wegen bestehen kann. Wird aber EIN EINZIGER Weg – und zwar namentlich der Aspekt der Gnade und Selbstaufgabe – zur universellen Größe ausgebaut, dann sind exakt diejenigen Ereignisse die logische Folge, die sich in Europa seit dem aufkommenden Christentum ereignet haben.... Das Niveau ging in den Keller. Und so mancher „Geistlicher“ wünscht sich noch heute insgeheim, dass dieses doch dort bleiben möge... DAS ist wirklich beunruhigend. Es ist nämlich kaum glaubhaft zu machen, dass eine Religion, deren Glaubenssätze widerlegt sind, die zudem metaphysisch gänzlich ausgehöhlt ist (Stichwort Kant), als tragfähiger Kulturimpuls der Zukunft gelten soll. Warum gab es wohl eine Aufklärung? Warum die Rede von der „selbstverschuldeten Unmündigkeit“???

    >*****Alles andere aber ist Weltflucht und zudem sehr gefährlich, denn es führt nur in die Scheinheiligkeit und der eigene Schatten überholt die "edlen Seelen" immer.****

    >Unsinn ist das – und zwar ganz großer! „Weltflucht“ – wieviel pfiffige Theologen (z. B. auch der ach so geachtete und geschätzte Hans Küng) haben das nicht den Buddhisten zum Vorwurf gemacht??? Und wie oft haben dann Indologen und Orientalisten dagegengehalten und betont, dass die asiatischen Weltflüchtlinge auf der Flucht immerhin eine Hochkultur hinterlassen haben, deren Grundgedanken Europa mal gerade mit der Postmoderne erreicht hat. Aber wer hört die schon?? Niemand. Dafür aber haben wir ja unsere fähigen Gottesexperten, die uns ständig was von der „Gnade“ ihres „Gottes“ erzählen... Schon über so was hat ein Buddha vor 2500 Jahren herzhaft gelacht: „Oh, ihr Priester, die ihr doch euren Gott gar nicht kennt, ihr wollt also den Weg zu diesem Weisen? Damit ist es bestellt wie mit Blinden, die hintereinander gehen und sich an ihren Schultern festhalten. Der erste sieht nicht, der zweite nicht und die folgenden ebenso wenig“.

    >Ja, die berühmte „Weltflucht“ – wenn solche Vorwürfe kommen, dann macht es doch immer wieder Spaß, den Christen mal einige Jesus-Zitate unter ihre Nasen zu halten. Die ganze christliche Mystik ist schon von verschiedenen Philosophen als „Weltflucht“ abgetan worden.... Und die hatten dabei gute Argumente! Wenn also schon mit christlichen Gedanken (Liebt eure Feide) argumentiert werden soll, dann aber auch bitte konsequent.

    >****Viele "profane" Menschen haben ein größeres Herz, einen stärkeren Glauben und einen weiteren Blick als so mancher, der sich selbst lautstark als einen Hermetiker brüstet.*****

    >Das durfte natürlich nicht fehlen: DIE Normalität zur moralischen Größe universeller Art ausgebaut! Ha! Gutes Herz – starker Glaube... aber bitte alles schön bodenständig. Na, wenn das mal nicht zum lachen ist, was dann?

    >Die „profanen Menschen“ mit großem Herzen und festem Glauben: Das heißt Leute mit Devotionalität und Unwissenheit. Was folgt aus der Vorherrschaft dieses Menschentypus? Historische Fakten: Mit beidem sind sie dann denen gefolgt, die sie in die Irre geleitet haben. Wie viele Nationalsozialisten, Kommunisten usw. usw. hatten nicht eigentlich ein gutes Herz und einen festen Glauben. Da gab es zig Geister, die sich der Tragweite dessen, wofür sie eigentlich eintreten gar nicht bewusst waren. Und dann haben sie in letzter Konsequenz unendlich größere Schäden angerichtet als die unfähigsten, arrogantesten und durch Zweifel geplagtesten Hermetiker.... Es ist leider ein ganz übler Nachgeschmack des Christentums, dass kritische Intellektualität zugunsten der einfacheren Welt, zugunsten des „Sich-Versöhnens“, zugunsten des „kleinen Mannes“ verteufelt wurde und nun noch immer weitgehend verhasst ist. Oh, ihr Braven und friedlichen Weltaussöhner! WEN hasst ihr denn nun eigentlich??? Doch genau diejenigen, die EUCH nicht passen! Na, da seid ihr mir aber vielleicht lichtvolle Gestalten. Die braven Moralisten. Nicht ärgert sie seit je her mehr wie Köpfe, die denken, was ihnen gefällt und sich dann auch noch die Frechheit herausnehmen dementsprechend zu handeln. Ja, die – um das ganze dann auch noch zu toppen – letztlich zu den Ratschlägen wohlwollender aber übelhandelnder Moralisten sagen: „Geh mir in die Wüste!“

    >Aber es ja wirklich so: Die Masse macht’s – und egal, worum es geht, wer nicht gewillt ist, sich den Vorstellungen der Masse, d. h. dem Magnetismus der von dieser ausgeht, zu widersetzen, der war und ist schon immer suspekt gewesen. Da wird dann leicht und flott moralisiert. Der „gute“ und „wahre“ Soundso hat sich gefälligst soundso zu verhalten. Er möge nicht unangenehm auffallen und brav sein. Er nehme sich mal an Beispiel an den „einfachen“ Menschen...

    >Ha! Genau das soll er nicht tun!!!

    >Ja, JohnDee so ist, das: Vergiss den Harz, die Berge, ruhige Orte der Gelassenheit und Ruhe... Alles Käse! Hinein ins volle Leben sag ich! Geh ins Fußballstadion und studier den „profanen Menschen“ ... (Aber übertreibe es nicht!)

    >Ciao, Werner


  9. #9
    John R.
    Gast

    Re: Wichtige Frage zum wahren Leben......

    >>Liebe Forumsteilnehmer!

    >>Das profane Leben ist für einen Hermetiker wie ich einer bin nicht das Richtige.

    >>Stets und überall begegne ich Menschen mit ungezügelten Leidenschaften und/oder niederen Motiven, allzu oft erblicke ich die Natur der von Stimmungen geleiteten unbeherrschten Seelen, deren Auswirkungen mir wie animalisch erscheinen und denen ich dann im Alltag ausgesetzt bin! Das ist sehr schlimm für mich! Ich begegne Menschen die ihre Lebenskraft permanent an hungrige, selbstgezüchtete Vampire verfüttern (deren sie noch nie Herr waren), denen sie wie ohnmächtig ausgeliefert sind.

    >>Dieser Zustand nervt mich, macht mich wütend, zieht mich runter!

    >>Deshalb ziehe ich mich am liebsten zurück von diesen Strömungen und bin am liebsten mit mir allein. Gelegentlich verbringe ich ein wenig Zeit in Internetforen, im Austausch mit Menschen die so denken und leben wie ich selbst es mag ;-)

    >>Und dennoch gelingt es mir nicht mich diesen Strömungen profaner Naturen zu entziehen! Noch immer begegne ich den Auswirlungen verschiedenster Leidenschaften

    >>UND schon wieder nervt es mich, macht mich wütend und zieht mich runter!

    >>Was kann ich eurer Meinung nach dagegen tun?

    >>Gibt es hier auf der Erde einen Ort der davon frei ist?

    >>Was mache ich, oder besser, sehe ich in diesem Zusammenhang falsch?

    >>Freue mich auf eure Reaktionen.

    >>Es grüßt

    >>JohnDee

    >Hallo John

    >Das von Dir beschriebene Problem mit einigen Dingen in dieser Welt kenne ich auch sehr gut. Da es leider unmöglich ist, sich irgendwo davor zu verstecken (und auch nicht richtig wäre) gibt es eben nur eines: Man muß sich irgendwie damit arrangieren. Gerade im Umgang mit solchen Dingen liegt doch eine große Chance zu lernen. Wie einfach wäre es doch, in einer absolut harmonischen Umgebung ein ruhiger und ausgeglichener Mensch zu sein. Wie schön....

    >Und wie nutzlos !!!

    >Die wahren Tugenden zeigen sich doch dort, wo sie auch erhalten bleiben, wenn einem der Wind mit Stärke 12 ins Gesicht weht. Ich fürchte, da müssen wir durch...

    >Du ebenso wie ich.

    >Kennst Du den Satz: "Ich kann die Welt nicht ändern aber wenn ich mich ändere wird sich die Welt für mich ändern" ?

    >Das ist ein guter Leitsatz. Die Kunst dabei ist es, darüber zu stehen und trotzdem nicht zum "erleuchteten" Menschen zu werden, der zu keinerlei Gefühlsregung mehr fähig ist und nur noch lächelnd in der Ecke sitzt.

    >So etwas kann nur dann sinnvoll sein, wenn es ein "Nebenprodukt" der Entwicklung ist aber dann und auch nur dann, wenn man nicht zu einer leeren Hülle mutiert !!!

    >Wie gesagt, ich kenne das Problem sehr gut und obwohl ich da mittlerweile schon ein Stück der Lösung gegangen bin ist es auch noch nicht perfekt....

    >Aber es wird immer besser und auch da sollte man sich über jeden Millimeter vorwärts freuen. Das wird auch für Dich gelten wenn Du Dich entschließen solltest, der Sache ins Gesicht zu sehen, Dich ihr zu stellen und ohne große Schäden jeden Tag wieder nach Hause zu kommen....

    >Ich habe gerade das Posting von DZHS / Frank gelesen und auch das hat mir sehr gut gefallen.

    >Alles Gute mein Freund, Du schaffst das !!!!

    >PS: Soll ja keine Kritk sein aber Du hast doch damals das Klein Krieg Forum ins Leben gerufen. Also irgendwie passt das doch auch nicht ganz..?

    >Also, es war ja ein edler und bewundernswerter Zug von Dir aber dann ein Forum aufmachen, in dem all die Leute, die Dir "auf die Nerven gehen" sich ausbreiten und ihr ganzes Gesülze ausbreiten können, mit dem Du Dich dann auch noch auseinander setzen mußt?

    >JohnR


  10. #10
    peter
    Gast

    Re: Wichtige Frage zum wahren Leben......

    >Hallo,

    >wie ja Franz Bardon immer und immer wieder betont hat ist das "Leben" nichts anderes als ein lehrmeister.

    >Es gibt jedoch eine möglichkeit vor angriffen zu schützen wie mobbing, energetischen vampirismus was auch immer... . Am besten du besuchst einen Pranic- Healing kurs: psychologischer Selbstschutz nach Choa Kok Sui!

    >Herzlichst,

    >peter

    >>Liebe Forumsteilnehmer!

    >>Das profane Leben ist für einen Hermetiker wie ich einer bin nicht das Richtige.

    >>Stets und überall begegne ich Menschen mit ungezügelten Leidenschaften und/oder niederen Motiven, allzu oft erblicke ich die Natur der von Stimmungen geleiteten unbeherrschten Seelen, deren Auswirkungen mir wie animalisch erscheinen und denen ich dann im Alltag ausgesetzt bin! Das ist sehr schlimm für mich! Ich begegne Menschen die ihre Lebenskraft permanent an hungrige, selbstgezüchtete Vampire verfüttern (deren sie noch nie Herr waren), denen sie wie ohnmächtig ausgeliefert sind.

    >>Dieser Zustand nervt mich, macht mich wütend, zieht mich runter!

    >>Deshalb ziehe ich mich am liebsten zurück von diesen Strömungen und bin am liebsten mit mir allein. Gelegentlich verbringe ich ein wenig Zeit in Internetforen, im Austausch mit Menschen die so denken und leben wie ich selbst es mag ;-)

    >>Und dennoch gelingt es mir nicht mich diesen Strömungen profaner Naturen zu entziehen! Noch immer begegne ich den Auswirlungen verschiedenster Leidenschaften

    >>UND schon wieder nervt es mich, macht mich wütend und zieht mich runter!

    >>Was kann ich eurer Meinung nach dagegen tun?

    >>Gibt es hier auf der Erde einen Ort der davon frei ist?

    >>Was mache ich, oder besser, sehe ich in diesem Zusammenhang falsch?

    >>Freue mich auf eure Reaktionen.

    >>Es grüßt

    >>JohnDee


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