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Thema: Irrungen und Verirrungen, Teil 2: Hintergründe und nicht angesprochenes

  1. #1
    John R.
    Gast

    Irrungen und Verirrungen, Teil 2: Hintergründe und nicht angesprochenes

    >Ein weiteres Problem, mit dem man sich herumschlagen muß ist, daß vieles nicht nur verschlüsselt angegeben wurde und somit nicht wörtlich genommen werden darf sondern auch, daß z.B. auch die Bardon Werke eigentlich nicht vollständig sind.

    >Nehmen wir z.B. einmal den Entwicklungsweg erste Tarotkarte.

    >Über diesen Weg und seine Stufen könnte man ein ganzes Bücherregal füllen. Die angegebenen Übungen, respektive Praktiken stellen nur einen Teil des ganzen Kuchens dar. Tatsächlich ist es so, daß z.B. im Orient für die erste Stufe mal kurz eben 30 Jahre ( in Worten: DREISSIG ) veranschlagt werden.

    >Natürlich ist es unmöglich, all das in Buchform herauszubringen. Nun haben wir das Bardon System, daß aus dieser Unmenge an Praktiken und Übungen quasi den Kern herausgearbeitet und zu einem sehr effektiven System kombiniert hat.

    >Das ganze ist wirklich genial und funktioniert auch aber die zwangsweise knappen Erläuterungen sind für viele auch eine harte Nuß.

    >Ich arbeite z.B. selbst gerade an einem Buch in dem ich versuche, die Dinge so komplett und ausführlich wie möglich zu schildern und dabei stelle ich immer wieder fest, daß eine Seite Bardon bei mir unzählige Seiten ausmacht und selbst dabei muß ich mich noch bremsen. Wenn man das komplette Wissen über eine Sache hat, so wird man schnell feststellen, daß die wenigen Worte bei Bardon zwar alles sagen aber eben nur dann, wenn man schon alles weiß...

    >Zur "Verteidigung" muß man erwähnen, daß einem die fehlenden Erkenntnisse dann eben oft im Laufe der praktischen Arbeit "zufliegen" aber wie gesagt: Durch das pure Lesen alleine geht nicht viel !!!

    >Bardon schrieb z.B. daß man durch das theoretische Durcharbeiten seiner Bücher zwar Wissen aber nicht Weisheit erringen kann also ein Theoretiker bleibt.

    >Formulieren wir es einmal anders: Durch das reine Lesen und Auswendig lernen der Bücher ist man vielleicht Bardonist aber nicht Hermetiker !!!

    >Das, was dann noch fehlt, kann sich einem eben nur in der Praxis erschließen und auch wenn es bitter klingt: Vieles was in der Praxis geschieht ist einem doch solange unklar, bis man einen Lehrer findet, der einem dann sagt, wie z.B. gewisse Vorfälle die Nebenerscheinung der Entwicklung sind, zu deuten sind bzw. was dahinter steckt.

    >Dabei muß man auch berücksichtigen, daß die Bardon Werke eine Art "Notlösung" sind. Eine sehr mächtige Notlösung, wenn man es richtig macht aber dann kommt auch das Problem hinzu, auf daß Harriet mich angesprochen hat.

    >ES GEHT NICHT NUR UM OKKULTE ÜBUNGEN !!!!

    >So schön wie es z.B. ist, im Astralkörper zu wandern, so stellt es doch nur etwas dar, was wir nach unserem Tode alle tun werden...

    >Insofern bringt es dann also nur etwas, wenn es auch einen Grund dafür gibt, es bereits jetzt zu beherrschen. Wenn der Grund nur der ist, der Nachbarin beim Duschen zuzusehen ist das allerdings eher dürftig :-)

    >Hier kommt dann eben der Punkt *Charakterentwicklung" ins Spiel.

    >Man könnte es kurz so formulieren:

    >Gebt den Leuten die Kräfte, die etwas vernünftiges damit anfangen werden und denen man so etwas auch in die Hand geben kann.

    >Daraus geht auch hervor, daß das pure Streben nach "tollen" Dingen wie z.B. Gläser schweben lassen als Antriebskraft nicht zum Erfolg führen wird und auch bei Bardon gibt es da eine schöne Stelle dazu.

    >Der traurige Nebeneffekt davon ist der, daß dann eben viele Leute Bardon in den Schrank stellen und sich etwas anderes holen, daß ihnen mehr "Erfolg" verspricht. Damit setzt man sich jedoch auch diversen Gefahren aus. Sicher könnte man einwenden, daß manche Kinder erst die heisse Ofenplatte anfassen müssen um wirklich zu kapieren, daß sie heiß ist.

    >Nur kann die "Ofenplatte" in diesem Fall sehr weh tun und die Finger verheilen dann auch nicht immer so schnell bzw. oft gar nicht mehr.

    >Es ist mir klar, daß solche Worte bei einigen Leuten vielleicht zu erschrockenen Reaktionen führen aber dann ist der Schreck hier immer noch besser als der, wenn die "Kacke dann am Dampfen ist"

    >Eine oft unfreiwillig komische Folge der rein theorethischen Auseinandersetzung z.B. mit Bardon sind dann oft auch Ratschläge, wie man sie in vielen Foren findet ( und nicht nur dort )

    >Beispiel:

    >"Ich habe gerade mit Bardon angefangen. Die Gedankenkontrolle bereitet mir noch Schwierigkeiten. Gibt es da einen Tip?"

    >"Ja, benutze die kabbalistische Formel: asdfjsdakjfsdklfj" haha

    >Wie gesagt: unfreiwillig komisch aber eben doch komisch. oder eher traurig?

    >Damit sollen ja die Theoretiker nicht verteufelt werden. Es ist durchaus keine Schande, sich nur theoretisch mit den Dingen auseinanderzusetzen. Man gewinnt dadurch wichtige Erkenntnisse, welche mitunter sehr gewinnbringend für das eigene Leben sein können.

    >Nur muß man dann eben auch einsehen, daß Theorie nicht gleich Praxis ist. Es gibt eben Dinge, die sich nur dem Praktiker erschließen. Ist ja auch ok so.

    >Für den Theoretiker gibt es bei Franz Bardon mehr als genug zu lernen und wenn man noch nicht das Bedürfniss verspürt, in die Praxis zu gehen ist das weder schlecht noch minderwertig sondern eben so und vor allem wesentlich vernünftiger als einfach drauf los zu experimentieren.

    >"Darum prüfe, wer sich ewig bindet"

    >Tatsächlich ist es mehr als wichtig, sich selbst und seine Motivationen mehr als genau zu prüfen. Wenn man die Sache als praktischen Lebensweg, als Aufgabe betrachtet, dann ran an den Speck !!!

    >Wenn es nur darum geht, wahnsinnige Kräfte zu erlangen oder etwas spannendes zu tun, dann sollte man lieber die Finger davon lassen, bevor es dann wirklich spannend wird und die wahnsinnigen Kräfte an die Türe klopfen....

    >

    >Herausfinden, was die eigene Intention ist. Die ureigene Persönlichkeit und was für diese am besten ist und daß dann verfolgen. "Tu was Du willst"

    >In diesem Weg (Bardon) ist es das wichtigste, den Charakter zu veredeln. Körper, Seele und Geist gleichzeitig zu entwickeln aber eben die Veredelung des Charakteres nicht vergessen.

    >Und die Kräfte und Fähigkeiten?

    >Die wird man dann bekommen, bzw. aneignen können, wenn der Charakter so weit ist, daß er sie "verdient" hat und man sie ihm überlassen kann. Wenn der Körper so weit ist, daß er sie aushalten kann !!!!

    >Und der Geist so weit ist, daß er sich dabei keine Schäden holt.

    >Das Ziel ist, sich vom Menschen zu einem weiterentwickelten Menschen bzw. dem ursprünglichen Menschen zu entwickeln. Das, was oft als höheres Selbst bezeichnet wird und in jeden von uns steckt und darauf wartet, freigelassen zu werden.

    >Der weiterentwickelte, magische Mensch ist nicht jemand, der in der Ecke sitzt, aus fünf Metern Entfernung mit Bällen jongliert, Gespräche mit Elvis führt und seinen versauten Charakter inklusive aller sich daraus ergebenden negativen Eigenschaften hemmungslos auslebt.

    >Das Ziel ist ein *erwachsener* Mensch, der das Schicksal und sich selbst gemeistert hat und diese Welt und alle Schläge des Karma nicht mehr nötig hat weil er das, was ihm das Karma in etlichen Inkarnationen lernen will oder kann bereits gelernt hat. Ein denkender, erwachsener Mensch der längst kapiert hat, daß die Welt wie wir sie mit unseren Sinen wahrnehmen nicht die ganze Welt ist. Der auch das kennt und sieht, was die grobstofflichen Sinne verbergen. Der die *Ganze* Welt wahrnimmt und in ihr lebt und sich nach ihren Gesetzen und Regeln verhält.

    >Dieser Weg, diese Entwicklung steht jedem Menschen offen und ist eigentlich auch das Ziel der Evolution. Allerdings wird es niemanden geschenkt. Es bedeutet harte Arbeit an sich selbst und es ist viel leichter, irgendeine magische Praktik, Übung etc.. zu meistern als SICH SELBST aber ohne das wird es nicht gehen.

    >Im Laufe der Existenz dieses Forums wurden sehr viele Erfahrungsberichte ausgetauscht, Dinge erläutert und Einblicke gewährt. Sowohl im Guten als auch im Schlechten. All dies, im Zusammenhang mit den Worten Bardons oder anderer Meister und schließlich diesen bescheidenen Postings von mir heute dürften genug Anhaltspunkte liefern, um sich ein Bild zu machen, sich selbst dahingehend zu erforschen und dann eine Entscheidung zu treffen.

    >Wenn die Entscheidung JA lautet: Willkommen im Club

    >Wen sie Nein lautet, willkommen trotzdem und her mit den Fragen..

    >Es ging mir in diesen Postings auch nicht darum, hier zu klassifizieren. Beispiel Gabi: Da sind ehrliche Fragen da, die auch zeigen, daß jemand sich Gedanken macht und vielleicht wird Gabi eines Tages die große Meisterin sein, während einige "A-Deppen" immer noch da sind, wo sie heute stehen also überall nur nicht auf dem Weg....

    >Es ging mir darum, mal Licht auf ein paar Dinge zu werfen, die oft eher im Dunkeln liegen aber trotzdem sehr wichtig sind.

    >Das habe ich hiermit getan. Euch allen alles Gute !!!

    >JohnR


  2. #2
    WB
    Gast

    Re: Irrungen und Verirrungen, Teil 2: Hintergründe und nicht angesprochenes

    >Lieber JohnR,

    >danke für deinen Beitrag, der meines Erachtens überfällig war. Sieht doch der Magier "sein höchstes Ideal, seine höchste Pflicht und sein heiligstes Ziel darin, einszuwerden mit der Gottheit, Gottmensch zu werden."

    >Mit freundlichen Grüßen

    >WB


  3. #3
    DZHS
    Gast

    Re: Irrungen und Verirrungen, Teil 2: Hintergründe und nicht angesprochenes

    >Ich wünsche einen guten Tag, John R.

    >Einen schönen Aufsatz hast Du da geschrieben.

    >Viel Wahres ist da zu lesen.

    >Und unterhaltsam obendrein.

    >Das macht neugierig auf Dein Buch.

    >Ich hoffe Du wirst unsere kleine `Gemeinde` hier im Forum über ein

    >etwaigen Erscheinungstermin informieren.

    >Paul Allen wird hie rwohl ein Auge zudrücken,der Werbung wegen.

    >Ich hoffe Dein Buch wird zur ersteren Sorte gehören,

    >jene Kategorien ,in welche Du esoterische Werke klassifiziert hast.

    >Hierfür wünsche ich Dir gutes Gelingen, jenen `G e i s t` in Wort und Schrift zu fassen.

    >Mit echtem Wohlwollen,

    >Frank

    >


  4. #4
    John R.
    Gast

    Re: Irrungen und Verirrungen, Teil 2: Hintergründe und nicht angesprochenes

    >>Ich wünsche einen guten Tag, John R.

    >>Einen schönen Aufsatz hast Du da geschrieben.

    >>Viel Wahres ist da zu lesen.

    >>Und unterhaltsam obendrein.

    >>Das macht neugierig auf Dein Buch.

    >>Ich hoffe Du wirst unsere kleine `Gemeinde` hier im Forum über ein

    >>etwaigen Erscheinungstermin informieren.

    >>Paul Allen wird hie rwohl ein Auge zudrücken,der Werbung wegen.

    >>Ich hoffe Dein Buch wird zur ersteren Sorte gehören,

    >>jene Kategorien ,in welche Du esoterische Werke klassifiziert hast.

    >>Hierfür wünsche ich Dir gutes Gelingen, jenen `G e i s t` in Wort und Schrift zu fassen.

    >>Mit echtem Wohlwollen,

    >>Frank

    >>

    >Hallo Frank

    >Keine Angst, ich werde das Forum nicht dazu benutzen, um "Werbeblöcke zu schalten" haha

    >Zum Thema Veröffentlichung kann ich leider noch nicht viel sagen, da ich es erst fertigstellen und dann auf die Suche gehen möchte.

    >Sollte es zu Reaktionen kommen wie: "Schreib doch noch rein, daß Jesus ein Außerirdischer war und Robbie Williams die Reinkarnation von Elvis, das verkauft sich immer gut", dann werde ich es wohl eher bleiben lassen und auf irgendeinem anderen Weg unters Volk bringen.

    >Das Problem ist, daß es immer umfangreicher wird. Mir fallen ständig neue Dinge ein, dich ich auch noch miteinbringen möchte. So wird es immer mehr und das Ende bleibt in gleicher Entfernung....

    >Mal sehen was da noch alles passieren wird. Jedenfalls danke für die guten Wünsche. Ich werde mein bestes geben !!!

    >Was das mit dem "Geist" betrifft, der schreibt fleißig mit :-)

    >Ich warte immer auf die Inspiration und lege dann los. So kommt es, daß ich manchmal eine Woche gar nichts und dann an einem Abend 20 Seiten schreibe...

    >Letztendlich schreibe ich ja nicht über etwas, daß mir "gehören" würde sondern über Dinge, die schon immer da waren. Daß macht es umso interessanter. Ich schreibe jetzt mit Unterbrechung seit fünf Jahren daran und viele Dinge hätte ich damals noch gar nicht miteinbeziehen können, da mir damals das Wissen bzw. die Erfahrung darüber fehlte. Da man ständig dazulernt ist es so natürlich schwierig ein Ende zu finden aber den Rahmen habe ich jetzt gesteckt. Ich hoffe, daß es bis Weihnachten fertig ist.

    >Herzliche Grüße

    >JohnR


  5. #5
    effx
    Gast

    hmm

    >hallo,

    >bardons system ist letztenendes nichts anderes als ein system.

    >crowleys system ist nichts anderes als...

    >die bibel ist nichts anderes als...

    >manche menschen bedienen sich systemen.

    >manche machen sich frei von systemen.

    >manchem mensch ist jeder glaube aus zweiter hand ein greuel.

    >jeder wie er mag.

    >würde ich meiner nachbarin gerne

    >beim duschen zuschauen würde ich klingeln und fragen...

    >

    >regards


  6. #6
    WB
    Gast

    Re: hmm - Gedanken dazu

    >>hallo,

    >>bardons system ist letztenendes nichts anderes als ein system.

    >>crowleys system ist nichts anderes als...

    >>die bibel ist nichts anderes als...

    >>manche menschen bedienen sich systemen.

    >>manche machen sich frei von systemen.

    >>manchem mensch ist jeder glaube aus zweiter hand ein greuel.

    >>jeder wie er mag.

    >>würde ich meiner nachbarin gerne

    >>beim duschen zuschauen würde ich klingeln und fragen...

    >>

    >>regards

    >Lieber Felix,

    >seit Adam und Eva ergreifen wir die uns zugestandene Freiheit und reagieren instinktiv mit Abwehr bei Beschränkungen. Jedem soll erlaubt sein, seinen Weg zu gehen.

    >Schließlich ‚führen ja alle Wege nach Rom’, ob sie nun gerade oder krumm sind, ob sie über das Gebirge oder um es herum führen, ja sogar ob ein Weg in genau entgegengesetzter Richtung verläuft. In diesem Fall muss man eben einmal um die Erde herum.

    >Nur ist es höchst unvorteilhaft, ständig den Weg zu wechseln. So lernt man zwar sehr viele Wege kennen, gelangt aber erst nach sehr langer Zeit und vielleicht nur durch Zufall ans Ziel.

    >Für manche liegt das Ziel in schier unerreichbarer Ferne. Deshalb begnügen sie sich mit den ‚Blümelein am Wegesrand’ und übersehen dabei, dass das scheinbar Unerreichbare das Näheste ist.

    >Wer als Kind großen Wert darauf gelegt hat, das Gehen, Radfahren und Schwimmen ohne fremde Hilfe und Gängelung zu erlernen, wird diese Haltung ebenfalls gegenüber den „Systemen“ einnehmen: Selbstständigkeit, Eigenständigkeit, Unmittelbarkeit im Glauben sind ihm wichtig.

    >Vieles, was wir unser Eigen nennen, haben wir uns allerdings zu eigen gemacht. Unser Lieblingsgericht haben wir vielleicht einmal einem Kochbuch entnommen, es immer wieder ausprobiert und variiert, bis es schließlich zu dem unverwechselbaren Gericht wurde, mit dem man uns identifizieren kann. Und so sehe ich es auch bei dem „System“, das wir benutzen: Es ist unser ‚eigenes’, weil wir es uns zu eigen gemacht haben. Und dabei wird jeder seine unverwechselbare Eigenheit bewahren.

    >Zu diesen Gedanken hat mich dein „hmm“ angeregt. Übrigens, meine Nachbarin sehe ich lieber wenn sie angezogen ist.

    >Mit freundlichen Grüßen

    >WB


  7. #7
    JohnDee
    Gast

    Re: hmm

    >HALLO

    >Manches System erspart Zeit und vermehrt dadurch die Freiheit ;-)

    >solong

    >JohnDee


  8. #8
    Paul Allen
    Gast

    Ja, gute Idee

    >Hallo John,

    >ich würde vorschlagen, daß du einfach jeweils nach 200 neuen Seiten stoppst, und das Ganze als Buch heraus gibst, um dann weiterzuschreiben.

    >Es wird endlich mal Zeit, daß Sekundärliteratur über Bardons System auf den Markt kommt. Dein Talent und deine Reife hast du hier ja inzwischen schon zur Genüge bewiesen.

    >Freundliche Grüße,

    >Paul


  9. #9
    effx
    Gast

    bleibt eine frage

    >hallo,

    >sicher, mehrere wege führen nach damballah.

    >selbst die harte tour über zuhilfenahme

    >psychoaktiver substanzen -kann- zu diesem

    >berüchtigtem ziel führen...

    >diese gratwanderung allerdings, mit alleiniger

    >rechtvertigung der zeitersparnis, bleibt mir

    >ein rätsel. warum ist vielen das "zeit sparen wollen"

    >so wichtig? dieser ehrgeiz, dieses vorantreibende ego?

    >was steckt hinter diesen unterschiedlichen energiehaushalten?

    >liebe grüße, effx


  10. #10
    John R.
    Gast

    Re: Ja, gute Idee

    >>Hallo John,

    >>ich würde vorschlagen, daß du einfach jeweils nach 200 neuen Seiten stoppst, und das Ganze als Buch heraus gibst, um dann weiterzuschreiben.

    >>Es wird endlich mal Zeit, daß Sekundärliteratur über Bardons System auf den Markt kommt. Dein Talent und deine Reife hast du hier ja inzwischen schon zur Genüge bewiesen.

    >>Freundliche Grüße,

    >>Paul

    >Hallo Paul

    >Danke aber so einfach ist es leider nicht....

    >Ich habe eigentlich keinen "regelmäßigen" Arbeitablauf dabei.

    >In der Regel läuft es so ab, daß ich plötzlich ein ganzes Kapitel im Kopf habe und mich dann ganz schnell hinsetze und es aufschreibe. In diesen Momenten sprudelt der Inhalt nur so aus mir raus.

    >Leider kommen mir die "Ideen" nicht in der Reihenfolge, wie sie dann später drinstehen sollen....

    >Ich habe jetzt den Anfang fertig, einen Teil der Mitte und einiges, was dann ziemlich am Schluß kommt. Insofern ist das mit den *nach 200 Seiten rausbringen und dann weiterschreiben* etwas kompliziert, haha

    >Aber ich habe mir jetzt den Rahmen gesteckt, wie weit ich gehen will und bin gerade dabei, die Lücken noch zu schließen. Ich denke, daß ich bis Weihnachten damit fertig bin. Aber im Ernst: Ich glaube, daß wird sich alles von selbst wunderbar zusammenfügen und wenn nicht, dann muß ich halt noch ein paar Dinge erweitern.

    >Ich versuche, daß Ganze so ausführlich und gleichzeitig so leichtverständlich wie möglich zu machen und denke auch, daß mir das bis jetzt auch sehr gut gelungen ist. Der "Nachteil" ist halt, daß aus sehr wenigen Worten Bardon sehr viele Worte JohnR werden aber das ist ja nichts neues :-)

    >Umgekehrt dürfte es gerade dadurch für viele Leute interessant werden weil alles nicht so knapp formuliert ist.

    >Daß bedeutet jetzt aber nicht, daß es eine reine "Übersetzung" der Bardon Werke sein wird. Ich werde auch Dinge wie Psychologie, Philosophie etc. miteinbauen.

    >Man könnte sagen, es ist umfangreicher wie der "Weg zum wahren Adepten" im Hinblick auf die Erläuterungen der Materie und darauf, was noch alles zusätzlich enthalten sein wird. Das hat aber auch zur Folge, daß es von der hermetischen Entwicklung her nicht so weit gehen wird ( zwangsläufig, sonst bräuchte ich wahrscheinlich 2000 Seiten, haha)

    >Außerdem würde es auch nicht viel bringen, da über kabbalistische Formeln etc.. zu schreiben, da mir da selbst noch die praktische Erfahrung und die sich daraus ergebenden Erkenntnisse fehlen. Ich könnte da auch nur bei Bardon abschreiben und das ist auch nicht Sinn der Sache. Darüberhinaus habe ich auch Probleme damit, gewisse Dinge zu schreiben und somit öffentlich "aufzudecken", da ich selbst vieles nur von "Mund zu Ohr" erhalten habe und das jetzt nicht an die "große Glocke" hängen will. Ich denke es ist besser so und vieles sollte denen vorbehalten bleiben, die sich bis dahin vorgearbeitet haben. Nicht aus Futterneid sondern einfach weil es so besser ist. So viele Leute haben sich durch Veröffentlichungen schon in den Finger geschnitten, da will ich nicht auch noch dazu beitragen. Abgesehen davon, daß es ja auch eine gewisse Verantwortung mit sich bringt, wenn man jemanden "Messer und Gabel" in die Hände gibt, der noch nicht damit umgehen kann.

    >Also die 16 jährigen Kids, die auf Bücher mit schwarzem Einband (sic) und allerlei spannenden Ritualen stehen werden mit Sicherheit nicht so davon begeistert sein aber was solls....

    >Ich denke, der Sinn des ganzen wird es sein:

    >a) als Ergänzungswerk zum *Adepten* verwendet zu werden

    >b) als Vorbereitung für die "echte" magische Arbeit

    >c) als Gegenpol zu all dem schlechten esoterischen Zeugs, daß immer von Leuten gekauft wird, die auf der Suche sind und dann bei irgendwelchem Schrott landen und wieder nichts davon haben...

    >d) als eigenständiges Werk anhand dessen man eine gewisse Entwicklung vollziehen kann und in vieles eingeweiht wird

    >Durch den Verzicht auf die Beschreibung schwerwiegenderer magischer Praktiken dürfte es für solche Leute auch interessant sein, die "nur" Charakterschulung und Freiheit des Geistes erlangen wollen...

    >Vielleicht finden ja dadurch auch noch mehr Leute zu Bardon, die dann aber besser vorbereitet sind als ich und viele andere es waren....

    >Herzliche Grüße:

    >JohnR

    >PS: Also Du kannst dem Rüggeberg jetzt ausrichten, daß er sein Buch über Charakterveredelung nicht mehr zu schreiben braucht, haha

    >Sorry, war nur ein Witz...


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