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Thema: Die 10 Gebote (Zeitgemaess modifiziert)

  1. #1
    joker
    Gast

    Die 10 Gebote (Zeitgemaess modifiziert)

    >

    >1. Gebot: Du sollst an einen Gott glauben!

    >Na ja, ein gutes Gebot, aber an welchen? Man will von uns, dass wir uns aus

    >dem immer groesser werdenden Angebot an Goettern einen einzigen aussuchen.

    >An welchen sollen wir nun glauben: an den heiligen MAMMON, der uns Wein, Weib

    >und Gesang verschafft, oder an den Gott der zuegellosen Vermehrung: SEX.

    >Und dann gibt es da natuerlich noch den Gott des blubbernden Hopfens: BIER.

    >Nicht zu vernachlaessigen ist da noch der Gott der in allem enthaltenen

    >Kalorien: VOELLEREI. Das sind aber nur die wichtigsten.

    >Viele weitere wollen von uns beachtet werden: Der Gott der HABGIER, der Gott

    >des LACHENS (auch ZERKUGELNS genannt), des MUELLTRENNENS, des NASENBOHRENS,

    >des RAHMNASCHENS und der MODE, sowie die Halbgoetter in Weiss.

    >Daher sollte das erste Gebot lauten:

    >DU SOLLST NUR SERIELL AN DIE GOETTER GLAUBEN UND NICHT PARALLEL

    >(z.B. nicht gleichzeitig Saufen und Mueltrennen, oder Sex und Nasenbohren...)

    >2. Gebot: Du sollst den Namen des Herrn nicht achtlos aussprechen!

    >Wie oft sagen wir: "Oh, mein Gott!" , "Gott sei Dank" oder "Guter Gott",

    >"Mein Gott" oder gar "Grosser Gott", ohne dass wir ihn unmittelbar ansprechen

    >oder mit ihm kommunizieren wollen. Das will man uns also verbieten, obwohl es

    >nicht einmal persoenlich gemeint ist. "Oh, mein" oder "Guter" klingt doch

    >wirklich bescheuert, oder? Auch andere Namen einzufuegen hat sich als nicht

    >sehr zweckmaessig erwiesen. Beispiel: "Oh, mein Leopold", "Kurt sei Dank!",

    >"Mein Alfons", oder "Guter Manfred". Niemand weiss, was man damit ausdruecken

    >will.

    >Also sollte das 2. Gebot heissen:

    >DU SOLLST DEN NAMEN DES HERRN NICHT ACHTLOS AUSSPRECHEN, WENN DU IHN DAMIT

    >MEINST.

    >3. Gebot: Du sollst den Tag des Herrn heiligen!

    >Ein Spitzengebot!! Allerdings nicht erwaehnenswert, da der Tag des Herrn

    >Sonntag ist, daher ARBEITSFREI, und von uns sowieso geheiligt wird.

    >Daher waere es gescheiter, einen anderen, wenig beachteten Tag zu heiligen,

    >damit dieser die verdiente Huldigung erhaelt.

    >Montag ist fuer uns sowieso wichtig, weil wir nach versoffenen Wochenenden

    >an diesem Tag unsere Gesundheit staerken und ihn immer preisen, wenn wir ihn

    >ueberstanden haben.

    >Dienstag ist ebenfalls sehr wichtig, da an diesem Tag der ueberstandene

    >Montag gefeiert wird, was uns den Mittwoch dem Montag gleich macht.

    >Freitag ist Arbeitsschluss, ein Tag der sich praktisch selber heiligt.

    >Samstag ist der Tag an dem wir anfangen, den Sonntag zu heiligen, mit Bier

    >und Spirituosen.

    >Bleibt der DONNERSTAG: Ein Tag den niemand wuerdigt, niemand richtig zur

    >Kenntnis nimmt.

    >Daher sollte das 3. Gebot lauten:

    >DU SOLLST DEN DONNERSTAG HEILIGEN, SOFERN DIESER NICHT EIN FEIERTAG IST.

    >4. Gebot: Du sollst Vater und Mutter ehren.

    >Ist das gerecht: Wir ehren sie, aber ehren sie UNS? Dafuer gibts kein Gebot,

    >also wird es auch nicht beachtet. Ausserdem: Was ist mit all den anderen Ver-

    >wandten, die fuer uns ach so wichtig sind: der kleine Bruder, an dem wir uns

    >abreagieren koennen, der reiche Erbonkel aus den USA, der Grossvater mit

    >seinen schmutzigen Witzen und die kleine Schwester mit ihren niedlichen,

    >vorstellenswerten Freundinnen.

    >Das 4. Gebot sollte daher lauten:

    >DU SOLLST DEINE ELTERN EHREN, WENN SIE DICH EHREN, UND ALLE VERWANDTEN

    >EHREN, DEREN VORTEIL DU DICH BEDIENEN KANNST.

    >5. Gebot: Du sollst nicht toeten!

    >Wie oft haben wir nachts wach gelegen, weil die boesartigen Moskitos unser

    >Blut verlangten. Koennen wir mit ihnen reden, ihnen klarmachen, dass sie uns

    >in Ruhe lassen sollen? Ja, indem wir sie ausloeschen. Und was ist mit

    >Nahrung: Wie stirbt unser Schnitzel, wenn wir es nicht toeten? An Alters-

    >schwaeche gestorbenes Nutzvieh ist selten und schmeckt nach Schuhsohle.

    >UND: Auch die geliebte Gerste, des Bieres Seele ist LEBEN, ausgeloescht

    >von unglaeubigen Braumeistern. Auch der Virus ist LEBEN, wenn er uns den

    >Krebs beschert, der auch LEBEN ist. Und die Bakterie, die uns den Keuch-

    >husten und das Fleckfieber beschert, ist auch LEBEN. Wir duerfen ihnen nichts

    >tun, sie nicht morden, also sterben wir selber, was wiederum Selbstmord ist,

    >daher dem 5. Gebot klar widerspricht.

    >Das 5. Gebot muss daher lauten:

    >DU SOLLST NICHT TOETEN, WAS DICH NICHT DIREKT ODER INDIREKT TOETET.

    >6. Gebot: Du sollst nicht Ehebrechen!

    >Wieso nicht? Wenn ich so bescheuert bin, zu heiraten, bin ich sowieso

    >unzurechnungsfaehig! Was kann man mir also ankreiden? Ausserdem:

    >Es heisst: DRUM PRUEFE, WER SICH EWIG SCHINDET! Wie kann ich pruefen, wenn

    >ich nicht pruefen darf? Wenn das Angebot groesser ist als die Nachfrage,

    >dann entsteht Inflation und Ueberbestand, was in der EU sich negativ aus-

    >wirkt. So wuerde zum Butterberg und zum Milchsee noch der

    >UNBEFRIEDIGTE-HAUSFRAUEN-HAUFEN und der SCHARFE-BUCHHALTER-BERG kommen.

    >Das koennen und wollen wir nicht verantworten.

    >Daher sollte das 6. Gebot lauten:

    >DU SOLLST NICHT EHEBRECHEN MIT EINEM EHEBRECHER, NUR MIT UNBEFRIEDIGTEN

    >HAUSFRAUEN UND SCHARFEN BUCHHALTERN.

    >7. Gebot: Du sollst nicht stehlen!

    >Das erscheint uns auf den ersten Blick eindeutig und logisch. Aber mal

    >ehrlich: Haben wir nicht alle schon mal gestohlen? Wer verwendet nicht in

    >oeffentlichen Beduerfnisanstalten das Papier, ohne zu bezahlen, haben wir

    >nicht alle schon einmal eingeatmet, Luft gestohlen? Wer stiehlt nicht seiner

    >Liebsten Kuesse oder die Fleischkloesse der Grossmutter, die Ideen der Denker.

    >Haben wir nicht schon alle die Zeit eines Beschaeftigten gestohlen, oder

    >den letzten Nerv eines Cholerikers? Stehlen wir nicht Compu-Serve die Bytes,

    >dem Alter Ego die Identitaet, dem Furz den Geruch und dem Schatten das Licht?

    >Das 7. Gebot sollte daher lauten:

    >DU SOLLST NICHT STEHLEN, WAS EINES ANDEREN AUFMERKSAMKEIT ERREGT.

    >8. Gebot: Du sollst nicht luegen!

    >Also ehrlich, wer von uns hat noch nie gelogen? Wenn einen die Omi fragt, ob

    >einem der Schweinebraten geschmeckt hat, dann sagen wir: "MMMMMMMMMMMMHHHH",

    >obwohl der Geschmack uns an schimmlige Maulbeeren erinnert. Und oft fragt man

    >uns: "Was haeltst du von mir?" und wir sagen "Du bist ein toller Kerl." aber

    >die Wahrheit ist, das er/sie ein Arsch erster Klasse ist. Und was luegen uns

    >die Schauspieler vor: Ist Stallone wirklich Rambo, und wenn ja, wie kann er

    >gleichzeitig Rocky Balboa heissen? Sie luegen uns taeglich an, weil sie

    >davon leben und wir luegen, weil wir somit das 5. Gebot umgehen koennen.

    >Das 8. Gebot muesste daher heissen:

    >DU SOLLST DEM DIE UNWAHRHEIT KUND TUN, DER SIE HOEREN WILL.

    >9. Gebot: Du sollst nicht begehren deines Naechsten Weib!

    >Fuer Frauen mag dieses Gebot ja leicht durchfuehrbar sein, sofern sie wissen,

    >wo sie hingehoeren. Aber was ist mit uns Maennern? Von der Natur mit

    >gehaessigen Hormonen ausgestattet, die uns die Frauen lieben lassen, sind wir

    >staendig irgendwo hingezogen, wo es weibt. Wie kann ich wissen, ob eben dieses

    >Weib nicht schon meinem Naechsten gehoert, denn Schilder mit dem Namen des

    >Eigentuemers tragen sie ja nicht. Darf ich also niemand begehren? Muessen wir

    >aussterben, nur weil wir Maenner die Eigentumsverhaeltnisse unserer Naechsten

    >nicht durchschauen? Oder steckt die Zukunft der Menschheit in der kuenstlichen

    >Befruchtung? Ich weiss es nicht. Um unsere Population zu retten, sollte das

    >9. Gebot heissen:

    >DU SOLLST DEINES NAECHSTEN WEIB NICHT BEGEHREN, WENN DU ERKENNEN KANNST,

    >DASS ES DEINES NAECHSTEN WEIB IST UND SIE DICH NICHT BEGEHRT.

    >10. Gebot: Du sollst nicht begehren deines Naechsten Hab und Gut!

    >Ein ganz normaler Fall: Sie gehen in ein Geschaeft und wollen Wurst kaufen!

    >Um diese Wurst zu kaufen, muessen wir sie zuerst begehren, sonst steckt wenig

    >Sinn hinter einem Wurstkauf. Aber diese Wurst gehoert dem Fleischhauer, bis

    >wir sie bezahlen. Wir koennen uns also nicht mehr ernaehren, ausser wir jagen

    >selbst ein Wild das an Altersschwaeche stirbt in einem Wald, der niemand

    >gehoert. ABSOLUT ALLES gehoert irgendjemand, wir duerfen also nur besitzlose

    >Dinge in Besitz nehmen, die wir nicht begehren duerfen, wenn sie der Naechste

    >vor uns begehrt hat, also besitzt. Und so sterben wir und verstossen gegen das

    >5. Gebot.

    >Das 10. Gebot sollte daher lauten:

    >DU SOLLST NICHT BEGEHREN DEINES NAECHSTEN HAB UND GUT, DAS DIESER NICHT ZUR

    >BEGEHR FREIGEGEBEN HAT!

    >Und hier die 10 Gebote noch einmal in Zusammenfassung:

    >DU SOLLST NUR SERIELL AN DIE GOETTER GLAUBEN UND NICHT PARALLEL

    >DU SOLLST DEN NAMEN DES HERRN NICHT ACHTLOS AUSSPRECHEN, WENN DU IHN DAMIT

    >MEINST.

    >DU SOLLST DEN DONNERSTAG HEILIGEN, SOFERN DIESER NICHT EIN FEIERTAG IST.

    >DU SOLLST DEINE ELTERN EHREN, WENN SIE DICH EHREN, UND ALLE VERWANDTEN

    >EHREN, DEREN VORTEIL DU DICH BEDIENEN KANNST.

    >DU SOLLST NICHT TOETEN, WAS DICH NICHT DIREKT ODER INDIREKT TOETET.

    >DU SOLLST NICHT EHEBRECHEN MIT EINEM EHEBRECHER, NUR MIT UNBEFIEDIGTEN

    >HAUSFRAUEN UND SCHARFEN BUCHHALTERN.

    >DU SOLLST NICHT STEHLEN, WAS EINES ANDEREN AUFMERKSAMKEIT ERREGT.

    >DU SOLLST DEM DIE UNWAHRHEIT KUNDTUN, DER SIE HOEREN WILL.

    >DU SOLLST DEINES NAECHSTEN WEIB NICHT BEGEHREN, WENN DU ERKENNEN KANNST,

    >DASS ES DEINES NAECHSTEN WEIB IST UND SIE DICH NICHT BEGEHRT.

    >DU SOLLST NICHT BEGEHREN DEINES NAECHSTEN HAB UND GUT, DAS DIESER NICHT ZUR

    >BEGEHR FREIGEGEBEN HAT!


  2. #2
    Samael
    Gast

    lex talionis

    >Ein ganz guter Anfang. ach weiter!

    >Samael


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