>Hallo Gabi!
>Die Tatsache daß du schlechtes Karma abbauen mußt schliesst ja nicht mit ein, daß dies auch dein einziges Motiv zum Handeln ist!
>Ob du nun beispielsweise Jemand Notleidendem hilfst weil es dir ein inneres Bedürfnis ist oder nur weil du meinst damit Karma abzubauen liegt doch bei dir!
>Das du dadurch auch noch für Ausgleich sorgst schmälert nicht die Tat die von Herzen kommt.
>Viele Grüße
>JohnDee
>
>>>Adolf Hitler hat wahrscheinlich jede Kreditwürdigkeit verloren und inkarniert in geistiger Umnachtung mit den schrecklichen Bildern seiner Vergangenheit.
>>Hallo John Dee,
>>gerade diese Form der Karmatheorie ist es, die mich immer wieder an ihrer Glaubwürdigkeit zweifeln lässt. Wie kann man den wirklich selbstlos helfen, wenn man sein ganzes Streben und Leben danach ausrichtet schlechtes Karma abzubauen, und zwar sein eigenes. Oder sich ein Guthaben an guten Taten zuzulegen. Das ist nichts weiter als egoistisches Denken, was daraus resultiert.
>>Es geht immer nur darum, selbst möglichst gut davonzukommen.
>>Hier meine momentane Wahrheit:
>>Wir gehen davon aus, dass auch die Seele sich auflöst und für die Reinkarnation nur der unsterbliche Geist zur Verfügung steht. Der Geist an sich ist weder gut noch schlecht.
>>Wenn der Geist in einen neuen Körper inkarniert baut sich eine völlig neue Seele auf, die Karten werden neu gemischt.
>>Demzufolge muss der Karmaabbau (so wie wir ihn gemeinhin verstehen, also als Strafe, Leiden, Wiedergutmachung) schon vorher erfolgen, nämlich so lange die Seele des jeweiligen Lebens noch besteht. Solange es noch eine mehr- oder wenigergute oder böse Seele des jeweiligen Erdenlebens gibt.
>>Und wo ist das? Das kann nur auf der Astralebene sein, dort muss das Karma abgebaut werden, zumindest das, was man nicht im jeweiligen Erdenleben direkt abbauen konnte.
>>Der unsterbliche Geist ist nicht mehr gut oder böse, auch der Geist eines Adolf Hitlers ist nach dem Tod seiner Seele nicht mehr schlecht.
>>Der Geistkörper ohne Seele hat vielleicht einen starken oder einen schwächeren
>>Willen, er hat die Tugend der Geduldigkeit in einem größeren oder nicht so großem Masse erreicht, er ist vielleicht mutig oder eher ängstlich, aber er ist weder gut noch böse, weil er keine Seele mehr hat.
>>Deshalb kann es nicht so sein, dass uns in einem neuen Erdenleben das Schicksal als Strafe auferlegt ist. Es kann nur so sein, dass die Umstände die uns in einem nächsten Leben begegnen als Möglichkeiten genutzt werden können (oder auch nicht, das ist dann der freie Wille) um den Willen zu stärken, um Geduld zu lernen, um mutig zu werden. Es sind alles Chancen, niemals Strafen. Die Strafe haben wir dann schon längst abgesessen.
>>Ein kleines Kind ist mit seiner neuen Seele und mit seinem unsterblichen Geist ein ganz und gar unschuldiges Wesen. Erst die Entwicklung der Seele in der neuen Inkarnation wird wieder neues gutes oder schlechtes Karma schaffen, denn die Seele ist es die verführt wird, die Seele ist es die leidet, nicht der Geist.
>>Schönen Gruß von gabi



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