Hallo,
ich habe mal ein paar Fragen, die in Zusammenhang mit der Konzentration auf die Sinne stehen. Ich versuchs mal am Gesichtssinn zu erklären, weil ich es da am deutlichsten merke.
Wenn ich in der Nacht bei ziemlicher Dunkelheit (ganz dunkel wirds ja kaum) die Augen aufmache, sehe ich nicht schwarz, sondern eine Art graues oder auch flaubuntes Flimmern. In etwa wie ein Rauschen beim Fernseher. Und wenn ich die Augen schließe ist da im Grunde das gleiche.
Und im Hellen, wie jetzt vor dem Monitor hab ich auch immer das Gefühl durch einen flimmernden dünnen schleier hindurchzuschauen, den ich aber nicht genau lokalisieren kann.
Analoge merke ich auch beim hören. Bei ziemlicher Stille höre ich auch eine Art Rauschen. Tinitus ist es nicht. Beim Musikhören geht der Effekt weg, zumindest nehme ich ihn nicht mehr wahr.
Nun habe ich vor einiger Zeit mal versucht zu Visualisieren mit geschlossenen Augen oder akkustische Vorstellungen gemacht und da trat dann manchmal für kurze Zeit ein Zustand ein, in dem der Schleier weg war und ich auf die "mentale" Tafel malen konnte was ich wollte. Ähnlich auch akkustischen Vorstellungen. Allerdings in dem Moment wieder, wo ich mir dessen bewußt werde ists weg.
Unter Gras gings wesentlich einfacher, aber das hat ja die bekannten Nebenwirkungen.
Bin ich nun auf dem richtigen Damper? Gibt es eine Erklärung?
Warum rutscht man immer ab? Von allen Konzentrationen?
Wenn ich es besser behersche, kann ich dann drüber nachdenken, ob ich jetzt aufhören will, ohne den Zustand zu zerstören oder muss es einen Reiz von außen geben?
Danke und liebe Grüße an alle Leser
Sören



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