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Thema: Der Weg zum wahren Adepten

  1. #1
    Albatros
    Gast

    Der Weg zum wahren Adepten


    Hallo miteinander!


    Ich wollte Fragen welche Zeitdauer pro Lektion ungefähr sinnvoll ist danach zu streben. -Sicher meint der eine oder andere, daß es nicht von der Zeit abhängt, sondern vom persönlichen Fortschritt. -Aber ich habe die Erfahrung gemacht, wenn ich mir kein Zwitlimit setzte, dann werde ich nie fertig!


    Noch eine Frage zur Gedankenleere:

    "Jeden der sie überfallenden Gedanken weisen sie energisch ab. Nichts darf in Ihrem Geist auftreten, nur absolute Leere."

    Ja, aber wenn ich meine absolute Leere so arg verteidige (ich denke an NICHTS). Dann fixiere ich ja den Gedanken des Nichts, oder???

    Ich frage das, da ich es von Buddhistischen Meditationen anders kenne: Daß man die Gedanken ziehen läßt, nicht energisch abwehrt und mit der Zeit erfreut man sich daran, daß immer weniger Störungen des Nichts auftreten.


    Liebe Grüße

    Albatros

  2. #2
    RaH
    Gast

    Re: Der Weg zum wahren Adepten


    Hallo Albatros,

    dann setze dir halt ein Zeitlimit, welches ist dir überlassen. Hier ein paar Bsp., 1 Monat, 3 Monate, 6 Nonate oder 12 Monate, zeit ist nicht so wichtig, dh wielange du brauchst für die Beherrschung der Übung.

    Manche sagen man bräuchte für den wwa zehn Jahre und zwanzig jahre sollte man schon investieren bevor, tja was, keine Ahnung, aber allgemein dauert eine magische Ausbildung wohl zwanzig Jahre und viel mehr, lach.


    Die Gedankenleere ist ein anderes Problem, ich habe festgestellt dass sie unter Stress eher schwer hervorzurufen ist oder wenn viele Gedanken im kopf sind. Die buddhistische Methode arbeitet aber durchaus daraufhin, weil in dieser die Gedanken immer seltener werden und dann iist sie da, Leere und ups hab ich gedacht ich hatte eben eine Gedankenleere. Also üben und üben, nichts zwingen.

    Überlege erstmal was Dinge am tag passiert sind und ob es sinnvoll ist die Gedankenleere zu üben, immer ruhig bleiben nicht hetzen, irgentwann wird sie eintreten. Aber immer Ruhig bleiben und nicht hetzen.


    Gruß Rah




    >Hallo miteinander!

    >Ich wollte Fragen welche Zeitdauer pro Lektion ungefähr sinnvoll ist danach zu streben. -Sicher meint der eine oder andere, daß es nicht von der Zeit abhängt, sondern vom persönlichen Fortschritt. -Aber ich habe die Erfahrung gemacht, wenn ich mir kein Zwitlimit setzte, dann werde ich nie fertig!

    >Noch eine Frage zur Gedankenleere:

    >"Jeden der sie überfallenden Gedanken weisen sie energisch ab. Nichts darf in Ihrem Geist auftreten, nur absolute Leere."

    >Ja, aber wenn ich meine absolute Leere so arg verteidige (ich denke an NICHTS). Dann fixiere ich ja den Gedanken des Nichts, oder???

    >Ich frage das, da ich es von Buddhistischen Meditationen anders kenne: Daß man die Gedanken ziehen läßt, nicht energisch abwehrt und mit der Zeit erfreut man sich daran, daß immer weniger Störungen des Nichts auftreten.

    >Liebe Grüße

    >Albatros



  3. #3
    Martin
    Gast

    Gedanken


    Hallo Albatros,


    Gedanken zur Gedankenleere kann man sich nicht genug machen ;-)

    Das "energische" Zurückweisen von Gedanken gepaart mit dem festen Willen,

    rein gar "NICHTS darf" im Geist auftreten führt schnell zur Verkrampfung.

    Diese überdeutliche Formulierung halte ich mehr für einen rethorischen

    Nachdruck, als eine praktische Hilfe. Aber es gibt ja deren Wege viele...


    Wer damit aber Probleme hat, wie ich, dem kann ich aber ein anderen Versuch

    empfehlen. Er hat bei mir zumindest sofort zum merklichen Erfolgen geführt.

    Der aufkommende Gedanke ist wie ein Gast, welcher an die Tür klopft und dem

    wir immer bereitwillig die Tür öffnen. Die Tür einfach verschlossen zu halten

    wird nicht zum Erfolg führen, denn der Gast wird nicht aufhören zu klopfen und

    uns wahnsinnig machen.

    Ich öffne ihm also die Tür und frage ihn, woher er komme, was er

    beabsichtige und wohin er gehen will. Dann sage ich ihm, daß ich seinen Wunsch

    respektiere, ihn aber nicht hereinlassen kann. Ich wünsche ihm sodann einen

    guten Weg und verschließe wieder die Tür.

    In diesem Moment spüre ich dann merklich eine zunehmende Leere, nämlich

    reduziert um diesen einen Gedanken.

    Ich habe ihn mit Respekt behandelt und ihm meinen Willen gezeigt. Das alles

    geschieht in Ruhe und ohne Verkrampfung.

    Also keine Verteidigung! Gegen was auch?


    Betreffend der Zeitdauer wirst Du wohl immer die selben Antworten erhalten.

    Auch von mir nichts neues. In dieser Welt spielt die Zeit eine Rolle, Du

    brauchst Zeit zum Abnehmen, um in Ruhe zu kommen, oder Dich zu sammeln.

    In geistigen Sphären gleicht Dein Gefühl einem Ort, an dem Du Dich aufhältst.

    Für einen Schritt kannst Du Jahre brauchen, oder Sekunden für eine "Welt"reise.


    Die Lektionen sollen Dich auch lehren diesen Zeitzwang zu überwinden.

    Und wenn Du aber meinst, Du brauchst das, dann MACHE es.

    Du verlierst nichts dabei es auszuprobieren, Du gewinnst höchstens Erfahrungen.

    Höre auf Deine Intuition, der Verstand funkt schon oft genug dazwischen ;-)


    ...und hätte Vivekananda es nicht mit dem Bürsten übertrieben, hätte er heute

    vielleicht nicht so viele Haare auf den Zähnen *lach* ...nichts für ungut zwinker


    In guten GEDANKEN


    Martin



  4. #4
    Arne Bab
    Gast

    Re: Der Weg zum wahren Adepten


    Hallo Rah,


    Ist der Buddistische Weg nicht die Gedankenkontrolle von Bardon?

    Nach Bardon lässt man also erst die Gedanken ziehen, bis immer weniger auftreten (genauer gesagt, man macht es täglich). Die völlige Ausschaltung aller Gedanken ist dann der nächste Schritt.


    Zwillingsstern

  5. #5
    +
    Gast

    Re: Der Weg zum wahren Adepten


    Hallo Albatros,


    Der folgende Text hat mich große Überwindung gekostet. Ich werde darin sehr konkret und interpretiere nicht nur die Theorie oder Text. Mich würde auch interessieren wie andere Teilnehmer mit diesem inneren Konflikt umgehen. Ich habe nämlich die Feststellung gemacht, dass wenn ich über innere Vorgänge rede oder schreibe, die angesprochenen Fähigkeiten wieder verloren gingen (zumindest für einige Zeit). Es ist wie das ausgeben von Geld. Wenn es ausgegeben ist, ist es auch weg. Besonders eine Antwort von Kassandra würde mich freuen, da ich ihr Erlebnis bzgl. Aurasichtigkeit sehr stimmig fand, mich aber aus dem eben erwähnten Grund nicht dazu äußern wollte. Für diesen Fall hoffe ich, dass es nicht einfach wie eine Ausgabe wirkt, sondern wie eine Investition.


    Aber nun zu Deinen Fragen: Die Festlegung eines Zeitrahmens ist bei vielen Projekten sicher sinnvoll. Im Falle der magischen Ausbildung halte ich sie aber nicht für angebracht, da sie den Druck erhöht, genauso wie die von Dir zitierte Textpassage aus dem WZWA (solche Passagen ließen mich früher misstrauisch werden). Eben dieser Druck, oder besser gesagt dieses Leistungsdenken blockiert nach meiner Erfahrung den hermetischen Fortschritt, obwohl ein realistischer Zeitplan die Motivation erhalten und verstärken kann. Ich glaube aber auch, dass ein solcher Plan ständig angepasst werden muss. Zur Beurteilung meiner Worte muss ich dazu sagen, dass ich noch nie einen Zeitplan, wie Du ihn beschrieben hast, aufgestellt habe. Ich plane nur meine Tätigkeiten, nicht das Ergebnis (werd ich aber mal ausprobieren).

    Erfolg bringt, wie ich meine, nur eine wirklich alchimistische Einstellung zum Training (die Qualität des Trainings bewegt sich in Wellen, d.h. einmal läuft es super, ein anderes Mal weniger gut). Das heißt, es muss Dir gleichgültig sein, ob Du Erfolg hast oder nicht und gleichzeitig musst Du hoch motiviert sein (deshalb betrachte ich das hermetische Training als Spiel).

    Das geistige Training der ersten Stufe greift hierbei ineinander. Aber lass mich weiter ausholen.


    *** Mein Beitrag überschneidet sich teilweise mit den bisherigen Antworten ***


    Im Zen-Buddhismus gibt es mehrere Wege die Leere zu erreichen. Eine ist es, die auftretenden Gedanken zu beobachten, Ihnen Überschriften zu geben und sie dann ziehen zu lassen. Bardons Gedankenkontrolle funktioniert doch so, oder? In Folge dessen nimmt die Fülle der Gedanken ab, nur noch wenig interessante bleiben übrig. Du bist dann stark motiviert einen besonders interessanten bis zum Ende zu verfolgen. – Gedankenzucht –

    Schließlich ist auch dieser Gedanke „verbraucht“.

    Zurück zum Zen-Buddhismus: eine andere Methode ist es, so paradox es zunächst auch klingen mag, möglichst viel bewusst wahrzunehmen. Diese bewusste Wahrnehmung würde ich als eine starke, bewusste Konzentration auf die Aufmerksamkeit selbst bezeichnen. Anfangs kann es hilfreich sein, sich auf das innere Licht oder den Durchgang des dritten Auge zu konzentrieren, später wird das aber eher als lästig empfunden. Die Konzentration auf die Aufmerksamkeit bleibt übrig. Dann kommt man in einen Zustand, den ich als Pendeln in verschiedenen Frequenzen zwischen gespannter Aufmerksamkeit und entspannter Betrachtung beschreiben würde. Darin ist die Leere und eigenartigerweise auch wohltuende Entspannung enthalten. Entspannung von dem ganzen Blabla im Kopf. An dieser Stelle darf die „gespannte“ Aufmerksamkeit nicht verloren gehen, sonst ist der Übungseffekt (Gedankenleere) zunichte. Schließlich bleibt nur noch der Beobachter übrig.

    Übrigens Gedankenleere heißt nicht Wahrnehmungsleere.


    Die „gespannte Aufmerksamkeit“, die sich übrigens auch bei Routinetätigkeiten leicht üben lässt, betrachte ich als das zu findende Geheimnis der ersten Stufe. Ohne diese „gespannte Aufmerksamkeit“ wirklich erreicht zu haben sollte man wirklich nicht weitergehen. Sonst kann es gefährliche Unfälle geben. Auch hier spreche ich aus eigener Erfahrung.

    Jede Stufe hat ein solches Geheimnis oder anders gesagt einen solchen Schatz und wie ein Forscher gehe ich vorsichtig an die Ausgrabung dieses Schatzes. Das ist meine Motivation.


    Aber befrag doch besser mal unsere Politiker zur Gedankenleere. Mir scheint, die haben davon jede Menge Ahnung ;-)


    Liebe Grüße

    +



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