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Thema: Nosti live

  1. #1
    Alberich
    Gast

    Nosti live


    Hmm,da ist mein letzter Beitrag doch mal wieder verschwunden

    Daher nächster Versuch der aktuellen Nachrichten von Nostradamus:


    Sieben Verschwörer lassen beim Gastmahl/Bankett glänzen,(USA und Verbündete)

    das Schwert gegen die Drei, die das Schiff verließen,(Zwei ,F&D)

    der eine wird zwei Flotten zum Großen führen/begleiten,(Grosse=Sozialismus=Saddam)

    wenn man ihn wegen des letzten Übels am Haupt zieht.




    Neuer und plötzlicher Regen, ungestüm/heftig,

    hält urplötzlich zwei Kriegsheere/Ausübungen3) auf.

    Steine, Himmel, Feuer machen das Meer steinig.

    Der Tod der Sieben, Erde und Meer plötzlich.

  2. #2
    Lotus
    Gast

    Re: Nosti live


    >Hmm,da ist mein letzter Beitrag doch mal wieder verschwunden

    >Daher nächster Versuch der aktuellen Nachrichten von Nostradamus:

    >Sieben Verschwörer lassen beim Gastmahl/Bankett glänzen,(USA und Verbündete)

    >das Schwert gegen die Drei, die das Schiff verließen,(Zwei ,F&D)

    >der eine wird zwei Flotten zum Großen führen/begleiten,(Grosse=Sozialismus=Saddam)

    >wenn man ihn wegen des letzten Übels am Haupt zieht.

    >

    >Neuer und plötzlicher Regen, ungestüm/heftig,

    >hält urplötzlich zwei Kriegsheere/Ausübungen3) auf.

    >Steine, Himmel, Feuer machen das Meer steinig.

    >Der Tod der Sieben, Erde und Meer plötzlich.


    Hallo Alberich


    Kennst du ein Link, wo man die Prophezeihungen von Nostradamus nachlesen kann?


    Gruß Lotus

  3. #3
    Ranma
    Gast

    Re: Nosti live


    >Hmm,da ist mein letzter Beitrag doch mal wieder verschwunden

    >Daher nächster Versuch der aktuellen Nachrichten von Nostradamus:

    >Sieben Verschwörer lassen beim Gastmahl/Bankett glänzen,(USA und Verbündete)

    >das Schwert gegen die Drei, die das Schiff verließen,(Zwei ,F&D)

    >der eine wird zwei Flotten zum Großen führen/begleiten,(Grosse=Sozialismus=Saddam)

    >wenn man ihn wegen des letzten Übels am Haupt zieht.

    >

    >Neuer und plötzlicher Regen, ungestüm/heftig,

    >hält urplötzlich zwei Kriegsheere/Ausübungen3) auf.

    >Steine, Himmel, Feuer machen das Meer steinig.

    >Der Tod der Sieben, Erde und Meer plötzlich.


    Hallo,


    welcher Nostradamusuebersetzer sagt das? Welche Entschluesselungsmethode wurde verwendet? Wie kommen die Zuordnungen zu aktuellen Ereignissen zustande?

    Und wenn diese Fragen alle geklaert sind, dann folgt noch die Wichtigste: Warum vertraust du gerade dieser Schule der Nostradamusinterpreten und nicht irgendeiner der vielen, vielen anderen?

    Ranma

  4. #4
    anjulika
    Gast

    Re: Nosti live


    dann geh ich wohl mal mein apfelbäumchen pflanzen ...


    grüsslesmile-orange

    anjulika







    >Hmm,da ist mein letzter Beitrag doch mal wieder verschwunden

    >Daher nächster Versuch der aktuellen Nachrichten von Nostradamus:

    >Sieben Verschwörer lassen beim Gastmahl/Bankett glänzen,(USA und Verbündete)

    >das Schwert gegen die Drei, die das Schiff verließen,(Zwei ,F&D)

    >der eine wird zwei Flotten zum Großen führen/begleiten,(Grosse=Sozialismus=Saddam)

    >wenn man ihn wegen des letzten Übels am Haupt zieht.

    >

    >Neuer und plötzlicher Regen, ungestüm/heftig,

    >hält urplötzlich zwei Kriegsheere/Ausübungen3) auf.

    >Steine, Himmel, Feuer machen das Meer steinig.

    >Der Tod der Sieben, Erde und Meer plötzlich.



  5. #5
    Alberich
    Gast

    Re: Nosti live


    Nee,versteht mich bitte nicht falsch,das war mehr als kuriosum gedacht aus einer übersetzung,die ich vor Jahren mal aus dem Internet geholt habe.


    über die Entschlüsselung wird gestritten,ich gehe von einem Zusammenhang der Metapher aus;es gibt aber noch unzählige andere Theorien.


    DEIN SPÄTES Erscheinen, Cäsar Nostradamus, mein Sohn, befleißigt mich,

    meine gesamte Zeit mit andauernden Nachtwachen zu verbringen, um durch

    das Geschriebene Bericht zu erstatten, von dem, was das göttliche Wesen

    durch astronomische Verläufe mir Kenntnis gegeben hat; Dir zum Andenken,

    und nach der körperlichen Auslöschung Deiner Nachkommenschaft, zum

    allgemeinen Nutzen der Menschheit.


    Und sodann, daß es dem unsterblichen Gott gefallen hat, daß Du nicht in

    natürlichem Licht auf dieser Erdenfläche angekommen bist - ich möchte nicht

    Deine Jahre sagen, welche auch noch nicht relevant sind - aber Deine, dem

    Mars geweihten Monate, untauglich, um in Deinem schwachen Verstand auf-

    zunehmen, was ich nach meinen vergangenen Tagen einschließen werde:


    Siehe, daß es nicht möglich ist, Dir durch Geschriebenes zu hinterlassen,

    all jenes was durch den Zahn der Zeit ausgelöscht wird: Denn das Erbwort

    der geheimen Prophezeiungen wird in meinem Magen eingeschlossen sein:


    Auch betrachtend, daß die zukünftigen Vorfälle der menschlichen Bestim-

    mung ungewiß sind und, daß alles durch die Macht des unberechenbaren

    Gottes, regiert und gesteuert wird, Ruhm eingebend weder durch "bacchante"

    Leidenschaft noch durch "timphatique" Bewegung, aber durch astronomische

    Aussagen. Nur die vom göttlichen Hauch Inspirierten können weissa-

    gen, und der prophetische Geist insbesondere.


    Wie oft habe ich über einen langen Zeitraum mehrere Male vorausgesagt,

    was sodann auch in einzelnen Gebieten eingetroffen ist! Und das, was alles

    passierte, glückliche und widrige Erscheinungen - ich schreibe es der göttli-chen Kraft und der göttlicher Eingebung zu - wurde mit rascher Geschwin-

    digkeit ausgesprochen, und traf sodann in den Erdengegenden ein. Auf Grund

    der Verheerungen der Gegenwart und dem größten Teil der Zukunft, war es '

    mein Wille, nicht alles aufzuschreiben, also zu verschweigen, warum Regie-

    rungen, Parteien und Religionen sich so gegensätzlich verändern. Vor der

    diametralen Gegenwart, mit Respekt zu sehen, daß - wenn ich nun von jen-

    em was kommen wird, Bericht erstatte - jene von der Regierung, Partei, Reli-

    gion und vom Glauben es so schlecht übereinstimmend mit ihren Vorstellun-

    gen finden, daß sie damit beginnen, all das zu verdammen, was man zu

    sehen und zu erkennen noch lernen wird. Bedenkt auch den Satz des wahren

    Erlösers: Gebt das Heilige nicht den Hunden, und werfe die Perlen nicht

    vor die Säue, damit sie sie nicht mit ihren Füßen zertreten & sich um-

    wenden, Euch zu zerreißen, was auch der Grund war, meine Sprache dem

    Gemeinverständlichen, und die Feder dem Papier, wieder zu entziehen.


    Also habe ich mich entschlossen, der Allgemeinheit durch schwer ver-

    ständliche und verwickelte Sätze die zukünftigen Dinge so zu erklären, daß

    sogar die dringensten und jenes, was ich erhellt habe - auch menschliche

    Veränderungen, die kommen werden - dem empfindlichen Ohr nicht zum

    Ärgernis gereichen. Alles ist unter nebelhafter Gestalt geschrieben, mehr als

    anderes Prophetisches, da es verborgen ist, den Gelehrten & den Wei-

    sen; den Mächtigen & Königen & offenbart den Kleinen & Geringen.

    & den Propheten durch und den Weg des unsterblichen Gottes und der guten

    Engel.


    So kommt der Geist der Wahrsagung; wodurch sie die entfernten Dinge

    sehen und zukünftige Ereignisse voraussagen können: Denn überhaupt nichts

    können sie vollenden ohne ihn. In ihm ist die Macht und die Güte zu den

    Untertanen so groß, daß sich uns, während sie in ihm wohnen - ungeachtet

    anderer innewohnender Wirklichkeiten, ähnlich der Sache des guten Geistes -

    diese Wärme und wahrsagerische Macht nähert. Als ob uns die Sonnen-

    strahlen erreichen, welche ihren Einfluß auf belebte und unbelebte Körper

    ausüben. Was uns betrifft, die wir Menschen sind, können wir nichts für un-

    sere natürliche Versuchung und Neigung des Ergründenwollens der verbor-

    genen Geheimnisse Gottes, des Schöpfers, denn wir kennen weder den

    Tag noch die Stunde etc.


    Dennoch können in der Gegenwart Personen sein, welchen Gott der

    Schöpfer durch bildliche Eindrücke einige Geheimnisse enthüllen wollte, dies,

    wie schon in der Vergangenheit, in Übereinstimmung mit der vernünftigen

    Astrologie, so daß sie eine bestimmte Kraft und eigenwillige Gabe überkommt,

    so wie eine Flamme aus dem Feuer hervorbricht, was sie in die Lage versetzt,

    göttliche und menschliche Eingebungen zu trennen. Zum einen durch die

    göttlichen Herzen, die völlig absolut sind, läßt Gott sie den Weg vollenden, der

    in der Mitte ist, dann durch die Engel: Das Dritte ist das Böse.


    Aber, mein Sohn, ich spreche hier ein wenig zu verworren zu Dir: Doch

    wenn man auch manchesmal durch den Verstand beunruhigt war, wegen der

    dunklen Wahrsagungen, die man durch den zarten Geist des Feuers emp-

    fängt, so ist man doch, das höchste der Gestirne aufmerksam betrachtend,

    gleichfalls erstaunt, das Geschriebene ohne Furcht auszusprechen. Nicht

    einmal vor der umgebenden Geschwätzigkeit: Denn alles geht aus der gött-

    lichen Kraft des großen ewigen Gottes hervor, von dem alle Güte ausgeht.


    Überdies, mein Sohn, auch wenn ich den Namen des Propheten eingesetzt

    habe, werde ich mir diesen hohen, erhabenen Titel für die Gegenwart nicht

    anmaßen. Denn wer heute Prophet genannt wird, hieß ehedem Seher:

    Denn der eigentliche Prophet, mein Sohn, ist jener, welcher Dinge sieht, weit

    entfernt von jeder natürlichen Kenntnis aller Geschöpfe. Und auch gesetzt den

    Fall, dem Propheten wäre die vollkommene Einsicht von den Prophezeiungen

    vermittelt, und die göttlichen wie die menschlichen würden ihm klar erschei-

    nen, so ließen sie sich nicht bewerkstelligen, denn die Auswirkungen der

    zukünftigen Ereignisse erstrecken sich weit.


    Denn die unbegreiflichen Geheimnisse Gottes und seine wirkende Kraft,

    Anteil einer langen Ausdehnung der natürlichen Kenntnis, nehmen ihren nahen

    Ursprung im freien Willen, die Dinge in der Art und Weise dartuend, daß sogar

    sie selbst jene Nachricht nicht weitergeben können, die sie auf dunklem Weg

    erhielten, weder durch die menschliche Wahrsagung, noch durch andere

    Kenntnisse, unter der Konkavität des Himmels selbst, welcher die ganze

    Ewigkeit vergegenwärtigt, die an und für sich kommt, die ganze Zeit zu um-

    armen. Aber mittels einer unteilbaren Ewigkeit und durch epileptische Bewe-

    gung "Hiraclienne" sind die Dinge bekannt. Ich sage nicht, mein Sohn, daß dies

    letztendlich gut zu verstehen ist, daß ich die Kenntnis dieser Materie auch

    nicht in Dein schwaches Gehirn einprägen kann und daß die weit entfernten,

    zukünftigen Dinge nicht für die Kenntnis eines vernünftigen Geschöpfes seien.


    So sind, ungeachtet gegenwärtiger Dinge, die entfernteren für das Geschöpf

    mit aufgeschlossenem Geist nicht versperrt. Sie sind ihm nicht zu dunkel, zu

    unzugänglich: Aber das Perfekte von Dingen und Nachrichten kann man nicht

    ohne diese göttliche Eingebung erlangen. Sieh, daß alle erhaltene, propheti-

    sche Inspiration ihren hauptsächlichen, bewegenden Ursprung in Gott dem

    Schöpfer hat, dann in der Zeit und der Natur. Da aber die Ursachen gleichgültig

    sind, egal ob sie hervorgebracht wurden oder nicht, kann sich der vorausge-

    sagte Teil erst zutragen, wenn man voraussagend gewesen ist.


    Denn der Verstand, intelektuell errichtet, kann Verborgenes nicht sehen,

    außer durch die eingebende Stimme im Aderwasser, mittels der züngelnden

    Flamme, in deren Teil die zukünftigen Dinge sich neigen werden. Außerdem,

    mein Sohn, flehe ich Dich an, daß Du Deinen Verstand niemals gebrauchen

    willst für solch Träumereien und Eitelkeiten, die den Körper austrocknen und

    den Geist ins Verderben bringen, indem sie den glaubenden Sinnen Unruhe

    geben. Gleichfalls nicht der Eitelkeit einer mehr als greulichen Magie, die seit

    jeher von der heiligen Schrift und von den göttlichen, kanonischen Büchern

    verworfen wurde. Und auch vom Oberhaupt, von dem das Urteil der judiziellen

    Astrologie akzeptiert worden ist: Dadurch, und mittels Inspiration und göttlicher

    Offenbarung haben wir unsere Prophezeiungen durch fortwährende Berech-

    nungen schriftlich ausgearbeitet. Und obwohl diese geheime Philosophie nicht

    allgemein verdammt wird, habe ich doch ihre unbändigen Überzeugungen

    nicht darlegen wollen:


    Wie auch einige Buchbände, welche über lange Jahrhunderte verborgen

    waren und nicht bekannt gemacht wurden. Aber jenes fürchtend, was kom-

    men würde, habe ich sie nach der Lektüre dem Vulkan zum Geschenk

    gemacht, wobei unterdessen, daß er sie mit brennender Flamme am ver-zehren war, die Luft eine ungewöhnliche Klarheit wiedergab, heller als die

    natürliche Flamme; strahlend wie das Licht des Feuers eines reinigenden

    Blitzes plötzlich das Haus erleuchtet, als würde es sich in einem unerwartet

    großen Brand ausbreiten...


    Damit am Ende mit der Erscheinung kein Mißbrauch getrieben wird, son-

    dierte ich die perfekte Umformung, sowohl seline wie auch einsam. Ich habe

    in Asche verwandelt, und unterirdisches, unzerstörbares Metall, und geheime

    Wellen. Was aber den Verstand betrifft, der sich mittels des himmlichen Ur-

    teils vollendet, so möchte ich Dir offenbaren, wie ich Kenntnis von zukünftigen

    Dingen bekommen habe: Zunächst lehnte ich die phantastischen Eingebun-

    gen, die mir erschienen, lange ab, bestimmte aber dann die Einzelheiten der

    Orte durch göttliche, übernatürliche Eingebungen, übereinstimmend mit den

    himmlichen Bildern, den Orten und einem Teil der Zeit des geheimen Guts.


    Dies gelang durch die göttliche Kraft, Macht und Gabe. In deren Anwesen-

    heit sind die drei Zeiten umschlossen durch die Ewigkeit, denn Veränderung

    hat als Ursache Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft: weil alles nackt und

    ganz entblößt ist etc. So wie Du, mein Sohn, ungeachtet Deines schwa-

    chen Kopfes, leicht verstehen kannst, daß die Dinge die kommen müssen,

    sich durch die nächtlichen und himmlichen, natürlichen Lichter prophezeien

    lassen und durch den Geist der Prophezeiung. Ich will mir zwar weder den

    prophetischen Namen, noch die prophetische Tat zumessen, aber wenn ich

    als sterblicher Mann die Eingebungen offenbare, bin ich mit meinem Geist

    dem Himmel nicht weniger entfernt, als mit den Füßen von der Erde.


    Ich kann nicht irren, mich nicht täuschen, nicht verfehlen, ich bin

    zwar ein großer Sünder, wie keiner auf dieser Welt; Subjekt für alles mensch-

    liche Unglück, aber einige Male in der Woche werde ich lymphatisch ergriffen

    und bei Schwefelgeruch. Und durch lange Berechnungen gebe ich die nächt-

    lichen Studien wieder, indem ich Bücher der Prophezeiungen verfasse, wobei

    jedes einzelne einhundert astronomische, vierzeilige Verse der Prophezei-

    ungen beinhaltet, welche ich ein wenig dunkel zusammenstückeln wollte:

    Es sind fortlaufende Wahrsagungen von hier bis ins Jahr 3797.


    Vielleicht werden sich einige abwenden, angesichts so langer Absichten.

    Und durch diese Voraussagen wird die ganze Konkavität des Mondes Raum

    und Intelligenz haben: Und dies verstehend, verbindet allein die Dinge auf der

    ganzen Erde, mein Sohn. Und so wirst Du, wenn Du das natürliche und

    menschliche Alter in Deiner Gegend, am wirklichen Himmel Deiner Geburt,

    erreicht hast, die vorausgesagten, zukünftigen Dinge sehen. So wie der ein-

    zige, ewige Gott der Alleinige ist, der die Unendlichkeit seines Lichts kennt, das

    von ihm selbst erzeugt wird. Und ich sage offenherzig, daß er mit diesem

    Licht, in welchem seine immense, nicht messbare und nicht wegnehmbare

    Größe liegt, er gewillt war, mir durch lange, schwermütige Eingebung dar-

    zutun, das, was mittels dieser verborgenen Dinge göttlich offenbart wird.

    Dies hauptsächlich mit zwei Hauptdingen, die man mit dem Verstand erfaßt

    und demjenigen eingegeben werden, der prophezeit.


    Das eine, was die Eingebungen ermöglicht, ist das übernatürliche Licht,

    das jene Personen erhellt, die durch die Lehre der Gestirne vorhersagen und

    durch eingegebene Offenbarung prophezeien. Dies ist eine gewisse Teilnah-

    me an der göttlichen Unendlichkeit, durch welche der Prophet ein Urteil über

    all das sprechen kann, was ihm sein göttlicher Geist durch den Weg Gottes

    und durch eine natürliche Eingebung vermittelt hat. Dies nun, um zu wissen,

    was von dem Vorausgesagten wahr ist und um seine Entstehung ätherisch

    zu erfassen: Das Licht, diese winzige Flamme, ist von immenser Kraft und

    Größe. So wie die Philosophen behaupten, nicht weniger, als die natürliche

    Klarheit und das natürliche Licht abgibt, das mittels der Ursprünge der

    "Prima Causa" mit den eindringensten Tiefen der höchsten Lehren Berüh-

    rung hat.


    Doch genug damit, mein Sohn. Ich will für die zukünftige Fassungskraft

    Deines Verstandes nicht zu unergründlich umherschweifen. Ich glaube auch,

    daß die Wissenschaften so große Verluste machen, daß sich die Welt vor

    einem allgemein kommenden, großen Krieg befindet. So viele Sintfluten und

    Überschwemmungen kommen, daß nicht viel Land sein wird, was nicht mit

    Wasser bedeckt ist. Und dies wird während so langer Zeit sein, daß das die

    außerhalb gemachten Enographien und Topographien nicht mehr festlegen

    können. Auch fällt vor und nach diesen Überschwemmungen in einigen

    Gegenden der Regen sehr gering, und vom Himmel wird viel Feuer und eine

    Fülle von Steinen fallen. Das, was dort lebt, von dem bleibt nichts, was nicht

    von ihm verzehrt wird: Und dies kommt in Kürze, und vor dem letzten Krieg.


    Denn obwohl der Planet Mars, mit dem Ende seiner letzten Periode, sein

    Jahrhundert vollendet, will er es wieder ergreifen: So sind die einen während

    einiger Jahre im Wassermann versammelt, die anderen während langer

    ununterbrochener Jahre im Krebs. Jetzt, da wir durch den Mond geführt

    werden, mittels der ganzen Kraft des ewigen Gottes, wird die Sonne kommen

    und dann Saturn, noch bevor er seinen ganzen Umkreis beendet hat. Denn

    gemäß den himmlichen Zeichen wird die Regentschaft des Saturn wieder-

    kehren, die, dies alles berechnend, die Welt sich einer gesetzlosen Revolution

    nähern läßt. Und dies von heute, da ich alles niederschreibe, in weniger als

    hundertsiebenundsiebzig Jahren, drei Monaten, elf Tagen.


    Durch verheerende Seuchen, lange Hungersnot und Kriege, noch mehr

    durch Überschwemmungen, wird die Welt zwischen hier und dem festge-

    setzten Termin, davor und danach, einigemale so vermindert, daß so wenig

    von der Welt übrig bleiben wird, daß man keinen finden wird, der die Felder

    bestellen will, die genauso lange freibleiben werden, wie sie einst bestellt

    wurden. Was nun das himmliche, sichtbare Urteil betrifft, werden wir uns,

    während wir noch in der siebten Zahl von Tausend sind, die alles verändert,

    der Achten nähern, wo sich auch das Firmament der achten Sphäre befindet,

    das sich freigeistig ausdehnt. Hier wird der große, ewige Gott die Veränderung

    vollenden: Da, wo die himmlichen Abbildungen und der oberste Antrieb sich

    wieder zu bewegen beginnen, was uns die Erde fest und sicher abliefert, sie

    wird sich eine lange Reihe von Jahren nicht neigen: Daraus entsteht,

    daß sein Wille erfüllt wird - und nicht etwa auf eine andere Weise!


    Durch zweideutige Meinungen und islamische Träume, die den natürlichen

    Verstand übersteigen, wird Gott der Schöpfer zuweilen durch seine Minister,

    seine Feuerboten, mit flammenden Botschaften kommen, um den äußeren

    Sinnen, und vor unseren Augen, die Dinge zukünftiger Vorhersagen vorzu-

    legen. Dies zeigt sich für den, der die Vorbedeutung bekannt macht. Denn die

    Vorbedeutung, die sich über das äußere Licht bildet, kommt untrüglich, um mit

    jenen Teil zu werden, mittels des äußeren Lichts: Alles ist vorausgesagt durch

    den Anflug des Göttlichen, der durch den Weg des himmlichen Geistes den

    prophezeienden Menschen eingegeben wird. Mit der Kraft der Weissagung

    salbend, kommt er ihn zu erleuchten, indem er ihn die Wichtigkeit durch ver-

    schiedene nächtliche Erscheinungen begreifen läßt. Das, was durch göttliche

    Gewißheit und durch astronomische Hilfestellung prophezeit wird, dies ver-

    bunden mit der heiligsten, zukünftigen Voraussage, ist nirgendwo anders zu

    betrachten, als im freien Geist!


    Komm in dieser Stunde, mein Sohn, um zu hören, was ich durch meine

    Erschütterungen gefunden habe, die darin übereinstimmen, die Eingebung zu

    offenbaren: Das tödliche Schwert nähert sich uns jetzt durch verheerende

    Seuche und Krieg, schrecklicher als er in drei Menschenleben je war. Oft

    wiederkehrende Hungersnot wird die Erde überfallen. Denn die Sterne befin-

    den sich in Übereinstimmung mit der Veränderung und auch ist gesagt: Ich

    will mit eiserner Rute ihre Ungerechtigkeiten heimsuchen und mit

    Geißeln werde ich sie schlagen. Denn die Barmherzigkeit Gottes wird eine

    Zeit nicht ausgeteilt werden, mein Sohn, was den Großteil meiner Prophezei-

    ungen vollkommen machen, und durch die abgeschlossene Vollendung da

    sein wird.


    Dann, für einige Male, während der unheilvollen Stürme Also werde ich sie

    zerreiben, wird der Herr sagen, und sie zerbrechen und kein Mitleid

    haben, und Tausend andere, Ereignisse, die durch andauernden Regenfälle

    eintreffen werden, so wie ich es mehr als deutlich anderweitig schriftlich

    dargelegt habe. Und dies, umständlich zusammengestellt, in nicht abgerun-

    deter Sprache, die Orte, Zeiten und den bestimmten Termin festsetzend.

    Die nachkommenden Menschen werden es erkennen und unfehlbar die kom-

    menden Ereignisse begreifen. So wie es notiert wurde durch die anderen, die

    sich viel klarer ausdrücken. Ungeachtet dessen, daß die Kenntnisse unter der

    Wolke umschlossen sind: Aber wenn die Zeit kommt, wird die menschli-

    che Unwissenheit auf-gehoben werden und der Fall wird sehr klar sein.


    Zum Ende kommend, mein Sohn, nimm denn dieses Geschenk von Dei-

    nem Vater, Michel Nostradamus, in der Hoffnung, jede der hier gemachten

    Prophezeiungen der vierzeiligen Verse erklären zu können. Ich bete zum

    unsterblichen Gott, daß er Dir ein langes Leben in guter und blühender Glück-

    seligkeit schenken möge.


    Aus Salon, am 1. März 1555.


    Anmerkung:

    Die Absätze wurden einer besseren Lesbarkeit wegen eingebaut. Im Original

    ist der gesamte Text absatzlos durchgeschrieben. Die hier fett geschriebenen

    Sätze wurden auch im Original hervorgehoben (lateinische Phrasen).










    E I N L E I T UN G

    VON M. MICHEL NOSTRADAMUS

    zu seinen Prophezeiungen.


    Für den Sohn Cäsar Nostradamus

    Leben & Glückseligkeit

    Wegen der überaus großen Beachtung, die ich, o christlichster und sieg-

    reichster König, erhalten habe, seit sich vor meinem Antliz, das lange Zeit

    verdunkelt war, Eure gotterfüllte Majestät gezeigt hat, werde ich nicht ablassen,

    jenen Tag zu preisen und würdig zu ehren, an dem ich zum ersten Mal das

    Glück hatte, Eure einzigartige und menschenfreundliche Majestät zu erblicken.

    Nun suche ich nach einer Gelegenheit, die es mir ermöglicht, Eurer ehrwürdi-

    gen Majestät mein gutes Herz und meinen guten Mut kundzutun, durch deren

    Vermittlung, ehrwürdige Majestät, mein besonderes Können in größerem

    Ausmaß bekannt wird. Nun, ich muß erkennen, keine Möglichkeit zu haben,

    die Einzigartigkeit meines Werkes aus der Dunkelheit zu erheben, ohne daß

    es vor das unumschränkte Auge des ersten Herrschers des Universum ge-

    führt wird.


    Lange war ich im Zweifel, wem ich diese drei Centurien, welche den Rest

    meiner tausend Prophetien vollenden, widmen sollte. Nach langem Nach-

    denken über diese Kühnheit, habe ich mich nun an Eure Majestät gewandt, die

    darüber nicht erstaunt sein möge. Es wird ja schon vom ernstzunehmenden

    Autor Plutarch in der Lebensbeschreibung des "Lykurgos" dargelegt, daß

    die Leute nicht wagten, die Tempel zu betreten, dieselbst mit Opfergaben und

    Geschenken gefüllt waren, die man den unsterblichen Göttern geweiht hatte.

    Ich jedoch habe, da ich Euren königlichen Glanz wahrnehmen durfte, welcher

    mit unvergleichlicher Menschenfreude beseelt ist, mich an Euch gewandt;

    nicht wie bei den Perserkönigen üblich, wo es nicht gestattet war, bei ihnen

    vorzusprechen, geschweige denn, sich ihnen zu nähern. Ich habe dem wei-

    sesten und klügsten Fürsten meine nächtlichen Prophezeiungen und Urbe-

    rechungen gewidmet, welche durch den natürlichen Instinkt, begleitet von

    feuriger Dichtung, und nach den Regeln der Poesie entstanden.


    Großteils wurde alles auf Grund astronomischer Berechnungen zusammen-

    gestellt; ermittelt nach Jahren, Monaten und Wochen der verschiedenen Regi-

    onen - überwiegend Ortschaften und Städte ganz Europas, Afrika einge-

    schlossen, sowie ein Teil Asiens - durch den Wechsel der Regionen, die sich

    unter dem Horizont größtenteils ähneln. Und zusammengestellt vom natür-

    lichen, wachsamen Verantwortungsgefühl, was aber mancher, der sich bes-

    ser an die eigene Nase fassen sollte, als Reim ansehen wird, dessen Sinn

    ebenso simpel, wie schwer zu verstehen ist. Gerade deswegen, o mensch-

    lichster König, sind die meisten der prophetischen Vierzeiler dermaßen holp-rig, daß man in ihnen weder einen Weg erkennt, noch sie interpretieren kann.


    Dennoch hoffe ich schriftlich zu hinterlassen, was die Jahre, Ortschaften,

    Städte und Regionen bedeuten, ähnlich der Jahre Tausendfünfhundert-

    fünfundachtzig oder dem Jahr 1606. Ich beginne mit der gegenwärtigen Zeit,

    welche auf den 14. März 1547 fällt und weit darüber hinaus, bis zu jenem

    Ereignis, das nach dem Beginn des 7. Jahrtausends eintreffen wird, gründlich

    berechnet, entsprechend meiner astronomischen Ausrechnungen. Nach

    meiner Kenntnis werden um diese Zeit die Feinde Jesus-Christi und seiner

    Kirche stark zunehmen...


    Dies alles habe ich zusammengestellt und errechnet in Tagen und Stunden,

    ausgewählt und geordnet, wie es mir am besten möglich war. Und mit dem

    Tag der freien und zwanglosen Minerva ermittelte ich fast ebeno viele

    Ereignisse der Zukunft, wie die vergangenen Zeiten und die Gegenwart erfaß-

    bare Geschehnisse aufzuweisen haben. Ereignisse, die man im Laufe der Zeit

    in allen Gegenden erleben wird - so, wie ich es ausführlich und ohne Über-

    treibungen beschrieben habe. Obwohl man ja zu sagen pflegt: Denn von

    Zukünftigem ist die Wahr- heit niemals zu bestimmen.


    Es ist wahrhaftig so, Herr, daß ich zunächst nicht glaubte, durch meine

    ererbte Wahrnehmungsfähgkeit weissagen zu können. Aber ich habe meinen

    natürlichen Instinkt mit meinen fortlaufenden Berechnungen in Einklang

    gebracht, da ich die Seele und meinen Geist von aller Sorge und Kümmer-nissen befreien konnte, durch die Ruhe und Besonnenheit des Geistes. Das

    gesamte Werk der Voraussagen ist ein Teil des ehernen Drei- Fußes.

    Und wieviel es auch von jenen geben mag, die meine besondere Gabe als

    eitelen Wahn abtun werden, so ist es schließlich der ewige Gott, der getreu,

    gerecht und barmherzig allein mein Richter sein wird, und den ich anflehe, daß

    er mich vor den Verleumdungen der Böswilligen verteidigen möge, die ebenso

    schändlich fragen könnten, warum Eure ältesten Vorfahren, die könige von

    Frankreich, dazu in der Lage waren, die Skrofeln heilen zu können! In anderen

    Nationen werden Schlangenbisse geheilt und wieder andere haben einen Sinn

    für die Kunst der Weissagungen. Von ähnlichen anderen Dingen hier zu

    berichten würde zu weitführen...


    Trotzdem werden jene, welchen die Böswilligkeit schlechter Sinne unver-

    ständlich ist, nach meinem Dahinscheiden von dieser Erde im Laufe der Zeit

    sehr viel mehr meine Schriften schätzen, als es zu meinen Lebzeiten der Fall

    ist - selbst, wenn es scheint, daß ich mich in der Berechnung der Zyklen gerirrt

    habe, oder sie einigen nicht genehm sind. Verzeiht mir, allermächtigste Majes-

    tät, ich bezeuge vor Gott und seinen Heiligen, daß das, was ich niederge-

    schrieben habe, nicht gegen den wahren katholischen Glauben verstößt, selbst

    wenn ich meinem Wissen astronomische Berechnungen beigefügt habe.

    Denn die Zeiten unserer Urahnen sind folgende, wobei ich mich hierbei der

    Korrektur des allerheiligsten Gerichts unterwerfe:


    Der erste Mensch, Adam, lebte vor Noah, etwa 1280 Jahre, wobei die

    Berechnungen der Heiden, wie sie Varro niederschrieb, von mir unberück-

    sichtigt bleiben. Vielmehr richte ich mich allein nach der Heiligen Schrift und

    meinen bescheidenen Erkenntnissen astronomischer Berechnungen. Nach

    Noah, und der weltweiten Sintflut folgte 1080 Jahre später Abraham, der ein

    hervorragender Astrologe war; er erfand erstmalig die Wissenschaften der

    Chaldäer. Danach kam Moses nach etwa 515 oder 16 Jahren. Zwischen

    Moses und David lagen ungefähr 570 Jahre. Die Zwischenzeit von David zur

    Epoche unseres heiligen, gesegneten Erlösers Jesus Christus, welcher von

    der einzigartigen Jungfrau geboren wurde, berägt nach den Angaben der

    Chronisten 1350 Jahre. Nun könnte man einwenden, einige der Berechnungen

    seien unrichtig, weil sie denen des Eusebius widersprechen. Es folgt nun die

    Zeit der menschlichen Erlösung bis zu den abscheulichen Irrlehren der

    Sarrazenen, es sind 621 Jahre.


    Seitdem kann man leicht ermitteln, welche Zeiten vergingen und ob meine

    Auflistung für alle Nationen gültig ist, zumal alles nach dem Lauf der Gestirne

    berechnet wurde, und im Einklang mit gewissen, von den alten Nachfahren

    ererbten Gefühlen. Doch dieser Unbill der Zeit, o gnädigster König, verlangt,

    daß derartige Ereignisse nur in rätselhafter Sprache offenbart werden, welche

    nicht bloß einen einzigen Sinn oder eine Auslegung zulassen, obwohl nicht

    auch zweideutige Berechnungen aufgeführt werden.


    Wenn also doch, wegen meiner natürlichen Eingebungen, alles obskur klin-

    gen mag, nähern sich die Sprüche dem einen von 1002 Propheten, w elche

    seit der Erschaffung der Welt - und Joels Chronik über Karthago - lebten. Ich

    werde meinen Geist ausgießen auf alles Fleisch, und Eure Söhne und

    Töchter werden weissagen. Doch solche Prophezeiungen erfolgten durch

    den Mund des Heiligen Geistes, der die unumschränkte und ewige Macht

    innehat, verbunden mit dem Himmlischen, von des-sen Namen große, erstau-

    nenswerte Dinge angekündet werden. Ich lege mir diesen Titel nicht zu, was

    Gott auch nicht gefallen würde. Da alles von ihm kommt, schulde ich ihm Dank

    für die Gnade, und ehre ihn mit Lob und Preis in alle Ewigkeit. Nichts habe ich

    von den Weissagungen beigemischt, denn die Bestimmung aber kommt

    vom Wesen Gottes. Und die Mehrzahl wird vom Lauf der himmlischen

    Bewegungen begleitet, derart anzusehen, wie in einem Brennspiegel; wie in

    Nebel gehüllt, die großen traurigen, gewaltigen Ereignisse.


    Elend und Gefahren nahen den bedeutensten Gottesdienern. Erstrangig die

    Tempel Gottes. Zweitens wegen jenem Verfall, dem sich die Erde nähert, mit

    tausend anderen unglücklichen Gefahren, die man im Wandel der Zeit erleben

    wird. Denn Gott wird wird die lange Unfruchtbarkeit der Dame erblicken, die

    später zwei königliche Kinder gebären wird. Aber sie gerät in Gefahr, die durch

    die Verwegenheit der Epoche zur tödlichen Bedrohung innerhalb des Acht-

    zehnten wird. Sie wird das Sechsunddreißigste nicht überschreiten, ohne drei

    Männliche und ein Weibliches zurückzulassen. Davon werden zwei sein, die

    sie niemals vom gleichen Vater empfing. Von drei Brüdern werden immense

    Uneinigkeiten ausgehen. Nach ihrer Vereinigung werden sie vier Teile Europas

    erzittern lassen, wegen des Jüngsten wird die christliche Monarchie unterstützt

    und ausgebaut.


    Sekten kommen auf und werden plötzlich niedergeschlagen, die Araber

    zurückgeworfen, Königreiche vereint. Neue Gesetze werden verkündet, und

    von den anderen Kindern wird das Erste den Platz der wilden Löwen belegen,

    gekrönt und unerschrocken unter Waffen über seine Sippe herrschen. Das

    Zweite wird so weit vorwärtskommen, daß es - unterstützt von den Latinos -

    das zweite heftige Erzittern des Mont Jevis sieht. Es steigt hinab, um zu den

    Pyrenäen zu gelangen, ohne die alte Monarchie anzunehmen, so daß es zur

    dritten Flut menschlichen Blutes kommt. Mars wird keine lange Fastenzeit

    haben.


    Und es wird hingeschenkt die Tochter zur Erhaltung der christlichen Kirche,

    sein Beherrscher verfällt den heidnischen Sekten der neuen Ungläubigen. Sie

    hat zwei Kinder, das eine im Glauben, das andere im Unglauben für die Be-

    stätigung der katholischen Kirche - und den anderen, der sein großes Durch-

    einander veranstaltet. Spät bereut, sind dem Untergang drei Regionen wegen

    extremer Differenzen der Linie versprochen: Das Römische Reich, Deutsch-

    land und Spanien, welche den Parteien durch die Macht des Militärs den Weg

    ebnen. Den 50. und 52. Breitengrad überschreitend, entfernen sich die Men-

    schen aller Religionen von den Religionen Europas. Vom Norden, vom 48.

    Breitengrad, wo der Erste vergeblich ängstlich zittert, bebt später der äußerste

    Westen, Süden und Osten, denn groß wird ihre Macht werden, durch Über-

    einstimmung und Bündnisse - unerträglich die kriegerischen Eroberungen.

    Der Natur nach sind sie gleich, doch gewaltige Unterschiede im Glauben.


    Danach wird die sterile Dame, die sehr viel mächtiger ist, als die Zweite,

    von zwei Vökern aufgenommen. Durch das eigensinnige Erste, welches die

    unumschränkte Macht durch das Zweite hat. Und durch das Dritte, das seine

    Kräfte im Umkreis bis zum Osten Europas ausweiten wird und bis nach

    Ungarn verfolgt - und unterliegt! Durch die Segel der Marine erfolgen Aus-

    dehnungen bis nach Trinacrie, der Adria, den Myrmidonen (Griechenland) und

    den Deutschen, die alle unterliegen. Und die barbarische Partei, die sämtliche

    Nationen in hohem Maß betrübt, wird zerschlagen. Dann beginnt sich das

    große Reich des Antichristen nach "Arda" und "Zerás" in großer und unzähl-

    barer Menge auszubreiten. Dies dermaßen, daß die Ankunft des Heiligen

    Geistes, ausgehend vom 24. Grad, eine Wanderung verursachen wird, und

    den Antichristen mit seinen verabscheuungswürdigen Taten vertreibend.


    Dieser führt Krieg gegen den Königlichen - den großen Stellvertreter von

    Jesus Christus - und gegen dessen Kirche und dessen Herrschaft während

    die- ser Zeit und bis zur günstigen Gelegenheit. Dies wird vor einer

    Sonnenfinsternis glücken, der dunkelsten und schwärzesten, die es seit der

    Erschaffung der Welt bis zum Tod und Leiden Jesu Christi und bis hier und

    heute gegeben hat. Es wird im Monat Oktober sein, daß es zu einem großen

    "Wegschaffen" an einen anderen Ort kommt, dies derart, daß man denken

    wird, die Erde habe ihre natürliche Bewegung verloren und sei in ewige

    Finsternis gesunken.


    Sie gehen den Zeiten der Urne voraus und werden dann nach den extremen Veränderungen und Wandlungen der Herrschaftsform durch große Erschütte-

    rungen der Erde mit dem Wuchern des neuen Babylon kommen. Die elende

    Tochter, vermehrt durch die Greueltat des ersten "Holocaust", wird so nicht nur

    dreiundsiebzig Jahre und sieben Monate halten: Darauf wird aus dem Stamm

    jener, die so lange Zeit unfruchtbar waren, einer hervorgehen, ausgehend vom

    50. Grad, der die ganze christliche Kirche erneuern wird. Und es wird großer

    Friede, Einigkeit und Eintracht unter den Kindern der verirrten und geteilten

    Fronten gemacht werden: Durch verschiedene Regierungen wird der Friede so

    konzipiert, daß der Anstifter und Verantwortliche der kriegerischen Partei - sie

    entwickelte sich auf Grund der Verschiedenheit der Religionen - im tiefsten

    Abgrund angekettet wird. Das Königreich der Wütenden, das der Kluge

    nachahmt, wird schließlich einig sein, und die benachbarten Orte, Städte,

    Reiche und Provinzen, die einst ihre ursprünglichen Wege verließen, um sich

    dafür festentschlossen, in tiefe Gefangenschaft zu begeben, sind insgeheim

    von ihrer Freiheit losgelöst worden.


    Die vollkommene Religion verloren, beginnen sie, sich auf die linke Seite zu

    schlagen, um auf die Rechte zurückzukehren. Sie werden das Heilige mit ihrer

    ehemaligen, lange Zeit umkämpften, Schrift zurückbringen, so daß, nachdem

    der große Hund, der größte Schurke, hervorkommt, alles zerstören wird. Auch

    das, was vor der Vollendung war. Die Tempel werden wieder wie zur ersten

    Zeit errichtet, die Geistlichkeit wird erneut in ihren ursprünglichen Stand ein-

    gesetzt. Und diese wird fortfahren zu buhlen und sich zu verkaufen. Sie wird in

    Völlerei schwelgen und tausend Untaten begehen. Und während sie nahe bei

    einer neuen Verwüstung anlangen, ist es doch zu dieser Zeit, daß sie zu ihrer

    höchsten und erhabendsten Würde gelangen. Sie errichten sich Machthaber

    und manches Militär. Und diesen werden die beiden Schwerter abgenommen,

    und es wird ihnen nichts zurückbleiben, was sie kennzeichnet. Dadurch und

    durch den Weg der krümmung, den sie herbeiziehen, bringen sie das Volk

    dazu, nach rechts zu gehen, und sie sind nicht gewillt, ihnen wegen dem

    entgegengesetzten Ziel der scharfen Macht nachzugeben.


    Da sie der Erde angehören, wollen sie so lange reizen, bis aus einem Zweig,

    der Sterilen jener geboren wird, der das gesamte Volk von der leutseligen und

    freiwilligen Sklaverei befreien wird. Er unterstellt sich der Schule des Mars und

    beraubt Jupiter all der Ehren für die freie Stadt, weil sie in einer anderen kleinen

    "Mesopotamie" besteht und gelegen ist. Das Oberhaupt wird aus der Mitte

    geworfen und an einen anderen Ort gebracht. Es hat keine Kenntnis von der

    Konspiration der Verschwörer mit dem zweiten "Trasibulus", der dies lange

    vorbereitete. Dann werden die Unreinheiten der Greuel mit großer Schande

    bekannt und verachtet; verfinstert in der Dunkelheit des Lichts..


    Dies wird gegen Ende seiner Herrschaft aufhören, und die Kirchenober-

    häupter werden weit hinter der Liebe Gottes zurückstehen und viele von ihnen

    dem wahren Glauben abtrünnig sein. Über drei Sekten werden sie ein wenig

    ins Wanken kommen, wie jene aus der Mitte, durch die Götzendiener. Die

    Erste wird aus Europa total vertilgt; die Dritte schließlich im größten Teil von

    Afrika ausgerottet, mittels der Armen im Geiste, die durch wollüstige Unzucht

    erzeut und erwachsen wurden. Das Volk wird sich erheben, jene unter-

    stützend, die die Anhänger der Gesetzgeber verjagen. Es hat den Anschein,

    daß die Regierungen durch die morgenländischen Völker so geschwächt

    werden, daß Gott, der Schöpfer, Satan aus den höllischen Gefängnissen

    wünscht, damit die großen "Gog" und "Magoh" geboren werden sollen. Diese

    bringen den Kirchen einen so großen, abscheulichen Bruch, daß weder die

    Roten, noch die Weißen, die ohne Augen und ohne Hände sind, weiterhin

    entscheiden können. Ihre Macht wird ihnen genommen und den Kirchen wird

    eine so große Verfolgung zuteil, wie niemals zuvor.


    Und über diese Begebenheiten wird eine so große Pest geboren, daß von

    drei Teilen der Welt mehr als zwei verlorengehen, So, daß man die Zugehö-

    rigkeit der Felder und Häuser nicht mehr erkennen kann und das Gras in den

    Städten höher als kniehoch wächst. Der Geistlichkeit wird völlige Verwüstung

    zuteil. Das, was von der Stadt der Sonne, von Malta und von den "Stecades"-

    Inseln zurückkommt, werden die Kriegerischen an sich reißen, und die große

    Hafenkette, über die ein Trottel die Herrschaft ergreift, wird offen sein. Über die

    Meeresküste kommt es zu einem neuen feindlichen Einfall. Man will das heilige

    "Castulum" von der ersten mohammedanischen Wiedereinnahme befreien.

    Der Angriff ist nicht vergeblich und am früheren Heimatort Abrahams findet ein

    Angriff durch die Verehrer der Jovialisten statt. Diese Stadt "Achems" wird mit

    aller Macht und von allen Seiten umringt und durch das Militär bestürmt. Deren

    Seestreitkräfte werden durch die Abendländer geschwächt, und dieser Herr-

    schaft wird eine große Verwüstung widerfahren.


    Die größten Städte werden entvölkert, und jene, die einrücken, werden mit

    der Rache des Zorns Gottes bestraft. Das Grab der so großen Verehrung wird

    lange Zeit unter dem Herrscher dem allgemeinen Blick der Augen des

    Himmels, der Sonne und des Mondes erhalten bleiben. Der "Heilige Ort" wird

    zur Unterkunft für kleine und große Heerden und unheiligen Substanzen

    angepaßt. Oh, welch unglücksvoller Kummer wird den schwangeren Frauen

    dieser Zeit zuteil!.


    Während dieser Zeit wird vom ersten morgenländischen Oberhaupt durch

    die Nördlichen und Abendländischen der größte Teil aufgewiegelt, besiegt,

    getötet und verfolgt. Der Rest ist auf der Flucht. Die Kinder seiner verschie-

    denen Frauen werden gefangengenommen. Zu dieser Zeit erfüllt sich die

    Prophezeiung des königlichen Propheten: Auf daß er die Seufzer der Ge-

    fangenen höre, die Söhne der Gefallenen befreie. Welch große Auflage,

    die zu dieser Zeit den Fürsten und Stadthaltern der Königlichen auferlegt wird!

    Gleichfalls jenen, die am Meer und morgenländisch sind. Ihre Sprache

    vermischt sich mit der großen Gesellschaft der lateinischen Sprache. Die

    Araber werden durch den punischen Umgang diese Könige jagen, verfolgen

    und ausrotten; nicht nur durch die Streitkräfte der Könige von Aquilon, auch

    durch die nahe Verwandtschaft mit unserem Jahrhundert und durch das

    Vermögen der drei Vereinigten, wobei durch hinterlistige Fallen insgeheim

    einer den Tod für den anderen sucht. Und die Erneuerung des Triumvirat

    wird währen.


    Sieben Jahre wird sich der Ruf dieser Sekte über die Welt ausdehnen und

    das Opfer der heiligen und unbefleckten Hostie wird durchgeführt werden. Zu

    dieser Zeit werden die Herren - zwei davon im Namen von Aquilon - über die

    Morgenländischen siegreich sein. Sie erheben so großen Lärm und Kriegs-

    geschrei, daß das ganze Morgenland wegen dem Schrecken dieser Brüder,

    die keine aquiolonischen Brüder sind, erzittert. Und was das betrifft, SIRE,

    daß ich für diese Abhandlung fast verworrene Vorhersagen mache und nicht

    genau schreibe, wann dies wohl stattfinden wird. Und daß auch das Auftreten

    jener Vorhersagen sowie die Zählung der Zeit, die dann folgt, überhaupt nicht,

    oder nur wenig mit dem Obersten übereinstimmt. Dies mehr durch den

    astronomischen Weg, als durch andere Wege; gleich der Heiligen Schrift, die

    sich niemals irren kann. So könnte ich doch für jeden Vers die genaue Zeit

    festsetzen: Aber es wäre für alle nicht angenehm, Ereignisse und Zeiten in

    Einklang zu bringen, außer natürlich, SIRE, daß Ihre Majestät mir nicht die

    einfache Macht gewähren, dies zu tun, um nicht den Verleumdern Grund zu

    geben, mich zu töten.


    Dennoch, die Jahre seit der Erschaffung der Welt bis zur Geburt Noahs

    zählend, sind 1506 Jahre vergangen. Seit der Geburt Noahs bis zur vollkom-

    menen Herstellung der Arche, der Sintflut näherrückend, vergingen 600 Jahre.

    Ob diese Jahre zur Sonne oder zum Mond gehören, oder zu den zehn Ver-

    mischungen, da glaube ich das, was die Heilige Schrift sagt, daß sie zur

    Sonne gehörten. Und am Ende von diesen sechs Jahren betrat Noah die

    Arche, um sich vor der Sintflut zu retten, die allgemein auf der Erde herrschte.

    Und sie dauerte ein Jahr und zwei Monate. Seit dem Ende der Sintflut bis zur

    Geburt Abrahams verging eine Anzahl von 295 Jahren. Seit der Geburt

    Abrahams bis zur Geburt Isaaks vergingen 100 Jahre. Und von Isaak bis zu

    Jakob 60 Jahre. Von der Stunde, da er sich auf Ägypten einließ, bis zum

    Auszug, vergingen 130 Jahre. Und seit dem Erscheinen von Jakob in Ägypten

    bis zum Auszug von dort, vergingen noch einmal 430 Jahre.


    Und seit dem Auszug aus Ägypten bis zur Erbauung des Tempels durch

    Salomon im vierten Jahr seiner egentschaft, vergingen 480 oder achtzig Jahre.

    Und seit der Erbauung des Tempels bis zu Jesus Christus, gemäß der Be-

    rechnung der Ausleger der Religion, vergingen 490 Jahre. Und daher, durch

    diese Berechnung, die ich gemacht habe, gesammelt aus der Heiligen Schrift,

    sind es ungefähr 4173 Jahre und acht Monate, mehr oder weniger. Nun aber,

    von Jesus Christus an, wegen der Verschiedenheit der Sekten, lasse ich ab.

    Ich habe die gegenwärtigen Prophetien alle gemäß der Ordnung der Kette, die

    ihren Verlauf halten möge, durch die astronomische Lehre und gemäß meines

    natürlichen Instinkts überrechnet und ausgerechnet.


    Man wird es von der Zeit an begreifen, da Saturn seine Rückläufigkeit

    beginnt, ab dem Siebten des Monats April bis zum 15. August, Jupiter vom 14.

    Juni bis zum 7. Oktober. Mars vom 17. April bis zum 22. Juni, Venus vom 9.

    April bis zum 22. Mai, Merkur vom 3. Februar bis zum 24. des besagten. Da-

    rauffolgend dann der 1. Juni bis zum 24. desselben und vom 25. Septembers

    bis zum 16. des Oktober. Saturn im Steinbock, Jupiter im Wassermann, Mars

    im Skorpion, Venus in den Fischen, Merkur einen Monat im Steinbock, Was-

    sermann und Fische, der Mond im Wassermann, der Kopf des Drachen in der

    Waage: Der Schweif setzt in seinem Zeichen gegenüber eine Zusammenkunft

    von Jupiter mit Merkur fort, mit vierfachem Aspekt von Mars mit Merkur. Und

    der Kopf des Drachen wird mit dabei sein, bei einer Zusammenkunft der Sonne

    mit Jupiter.


    Das Jahr wird friedlich und ohne Verfinsterung sein und es wird der Anfang

    sein, daß man das, was währen wird, versteht. In diesem Jahr beginnt die

    größte Verfolgung gegen die christliche Kirche, so wie sie nicht einmal in Afrika

    gemacht wurde. Und dieses wird währen bis hierher in das Jahr Tausend-

    siebenhundertzweiundneunzig (1792). Man wird glauben, daß sich das Jahr-

    hundert in einer Erneuerung befindet.


    Danach beginnt sich das römische Volk wieder aufzurichten und kann einige

    dunkle Wolken vertreiben. Dadurch erlangt es ein wenig von seinem ehema-ligen Glanz zurück, nicht jedoch ohne große Teilung und unaufhörliche

    Veränderungen. Venedig wird danach in großer Kraft und Macht seine Flügel

    hoch erheben, die Streitkräfte des antiken Roms aber nicht sehr beeindrucken.

    Und in diesen Zeiten werden, durch nördliche Unterstützung, große byzantin-

    ische Schiffe den Ligurischen zugestellt. Es kommt zu einigen Hindernissen,

    da den beiden aus Kreta nicht die Treue gehalten wird. Die Bögen, errichtet

    durch die alten Krieger, werden von den Wellen Neptuns mitgenommen.

    Im adriatischen Raum wird große Zwietracht herrschen. Das was vereint ist,

    wird getrennt werden. Das was zum Vorschein kommt, wird sich dem Haus

    nähern. Auch die große Stadt, das Mesopotanien von Europa, den "Pempetan"

    in sich enthaltend, auf Fünfundvierzig, und andere auf Einundvierzig, Zweiund-

    vierzig und Siebebunddreißig.


    In diesen Zeiten und in diesen Ländern arbeitet die höllische Macht gegen die

    Kirche von Jesus Christus. Es ist die Macht der Feinde seines Glaubens, was

    der zweite Antichrist sein wird. Dieser wird eben diese Kirche und ihre wahren Stellvertreter verfolgen, mittels der weltlichen Macht der Könige, die durch ihre

    Unwissenheit verführt - durch Reden, die schärfer sind, als jedes Schwert in

    den Händen des Unvernünftigen! Die Regentschaft des Antichristen wird nicht

    länger dauern, als bis zur Bestimmung der Geburt nahe des Jahrhunderts und

    einer anderen in der Stadt von "Plancus" (Lyon?). Dies wird begleitet von den

    Gewählten von "Modone Fulcy", durch Ferrare, welche aufrechterhalten

    werden durch "Adriatische Liguriens" und durch die Nähe der großen "Trina-

    crie": Dann wird Ionien den Berg überqueren. Das französische Volk wird von

    einer so großen Zahl begleitet sein, daß man weit davon entfernt ist, dem

    Oberhaupt seinen großen Glauben anzubieten. Und einige Zeit danach wird

    das Blut der Unschuldigen durch die Schuldigen, die etwas mächtiger sind,

    verschwenderisch vergossen:


    Dann wird durch große Fluten die Erinnerung der Dinge - auch beinhaltend

    die schriftlich verfertigten Urkunden - einen unzählbaren Verlust erleiden.

    Ebenso die Briefe, die den Nördlichen durch den göttlichen Willen überlassen

    wurden, und für eine Zeit verbindet Satan. Dann aber wird ein allgemeiner

    Friede unter den Menschen herschen und die Kirche von Jesus Christus wird

    von allen Leiden befreit, auch wenn die "Azostains" Gift und ihre verpestete

    Verführung in den Honig mischen wollen. Und es wird auch dem siebten

    Jahrtausend entspringen, daß das Allerheiligste von Jesus Christus nicht durch

    die Ungläubigen, die der Nordwind bringt, vernichtet wird. Die Welt rückt näher

    an einen großen Krieg, auch wenn durch meine Berechnungen in meinen

    Vorhersagen der Lauf der Zeit sehr viel weiter geht.


    In dem Brief, den ich vor einigen Jahren meinem Sohn Cäsar Nostradamus

    widmete, habe ich einige Punkte ohne Vorhersage sehr offen angegeben.

    Aber hier, oh SIRE, sind mehrere große und wunderbare Ereignisse zusam-

    mengafaßt, welche jene, die danach kommen, sehen werden. Und in der Zeit

    dieser astrologischen Berechnung wird die Verfolgung der geistlichen Men-

    schen durch die Macht der nordischen Könige, vereinigt mit den morgenländi-

    schen, seinen Ursprung nehmen. Diese Verfolgung wird elf Jahre dauern, oder

    etwas weniger, da zu dieser Zeit der höchste nordische König schwach wird.

    Sind diese Jahre vollendet, wird sein südlicher Verbündeter unvermutet dazu-

    kommen, der über einen Zeitraum von drei Jahren die Menschen der Kirche

    wieder sehr stark verfolgen wird. Dies durch die apostolische Verführung von

    einem, der die ganze, unumschränkte Macht der Kriegskirche hält. Und das

    heilige Volk Gottes, Bewahrer seines Glaubens, und alle Ordnung der Religion,

    wird ungemein verfolgt und derart gequält, daß das Blut der wahren Geistlichen

    überall schwimmt.


    Und einem dieser schrecklichen, für kurze Zeit herrschenden Könige, werden

    durch seine Anhänger solche Lobpreisungen zuteil, daß er mehr menschliches

    Blut der unschuldigen Geistlichkeit vergießt, als jemand an Wein hätte. Dieser

    König wird unglaubliche Freveltaten begehen. Das Menschenblut wird durch

    die öffentlichen Straßen und Kirchen strömen, wie das Wasser bei heftigem

    Regen. Durch Blut werden nahe Flüsse rot gefärbt und durch einen anderen

    Seekrieg färbt sich das Meer rot, daß der Bericht eines Königs an den anderen

    besagen wird: Durch Seekriege färbt sich das Wasser rot.


    Dann wird im gleichen Jahr und in den kommenden die schrecklichste, ver-

    heerende Seuche folgen, die vortrefflichste, da vorhergehend eine Hungersnot

    herrschte. So große Leiden in allen lateinischen Gebieten, wie sie nie zuvor

    seit der Gründung der christlichen Kirche erschienen sind. Spuren davon auch

    in einigen Ländern Spaniens. Dann, zu dieser Zeit, schützt der dritte König. Er

    wird eine sehr große Armee aufstellen, durch die Bezirke seiner letzten Vor-

    fahren und Urgroßväter ziehen und einen Großteil wieder in seinen alten Stand

    zurücksetzen; auch den große Stellvertreter der "Kappe"! Aber verwüstet und

    hernach von allen verlassen, wird die Heilige Verordnung umgedreht und

    durch das eidentum zerstört. Das Alte und Neue Testament werden heraus-

    geschlagen und verbrannt. Dann wird der Antichrist selbst zum höllischen

    Fürsten, und noch einmal - zum letzten Mal - werden alle Königreiche der

    Christenheit, auch die der Ungläubigen, für den Zeitraum von 25 Jahren

    erzittern!


    Es wird zu schweren Kriegen und Schlachten kommen. Ortschaften,

    Städte, Schlösser und alle anderen Gebäude werden niedergebrannt, ver-

    wüstet und zerstört. Großes Blutvergießen selbst unter den Jungfrauen,

    Verheirateten und Witwen! Säuglinge werden gegen die Mauern der Städte

    geschleudert und zerschmettert! So viel Böses trägt sich durch Satan, den

    Höllenfürsten, zu, daß sich fast die ganze Welt in einem zerstörten und

    verwüsteten Zustand befindet. Vor diesen Ereignissen werden einige unge-

    wöhnliche Vögel durch die Luft "Huy huy" schreien, um nach einiger Zeit

    wieder zu verschwinden. Und nachdem diese Schicksalsschläge lange Zeit

    angedauert haben, wird sich fast eine andere Regentschaft des Saturn

    erneuert haben. Das goldene Zeitalter , Gott der Schöpfer, wird - das Unglück

    seines Volkes vernehmend - sprechen. Satan wird in die Tiefe des Abgrundes

    getan, ins tiefe Grab geworfen. Darauffolgend herrscht ein allgemeiner Friede

    zwischen Gott und den Menschen, verbindend, für den Zeitraum von ungefähr

    tausend Jahren. Er wird der geistlichen Macht ihre riesige Kraft zurüchgeben

    und dann alles lösen.


    Alle diese Bilder sind mittels der heiligen Schrift genau angepaßt an die

    sichtbaren, himmlichen Dinge, nämlich durch Saturn, Jupiter, Mars und die

    anderen Verbundenen, wie man es außerdem genauso durch einige Vierzeiler

    sehen kann. Ich hätte das eine mit dem anderen noch besser anpassen und

    noch gründlicher berechnen können; aber ich weiß, oh durchlauchtigster

    König, daß einige Kritiker Bedenken haben werden, was auch der Grund dafür

    ist, meine Feder zurückzuziehen und mich meiner nächtlichen Ruhe

    hinzugeben:


    Vieles aber, oh allmächtigster König, wird sich in Kürze mit Gewiss-

    heit klar erweisen, aber ich konnte nicht alles in die-sen Brief an Sie

    hineinschreiben; ich wollte es auch nicht. Aber zum Verständnis sollen

    gewisse, schreckliche Dinge nur in wenigen Weissagungen berührt

    werden. Und derart groß sind Sie in Ihrer Menschenliebe und in der

    Ehrfurcht vor den Göttern, daß Sie allein den Namen des mächtigsten

    und christlichsten Königs verdienen. Es ist offenkundig, daß Sie allein

    würdig sind, die höchste Autorität in allen religiösen Dingen zu erhalten.


    Aber so ersuche ich Sie nur, oh gnädigster König, durch diese Ihre einzig-

    artige und verständige Menschenliebe, den Wunsch meines Herzens zu ver-

    stehen, und um die untrügliche Meinung Ihrer durchlauchtigsten Majestät,

    welcher ich zu gehorchen habe, seit meine Augen so nahe Ihrem Sonnenglanz

    waren, daß die Erhabenheit von Salon weder erreicht noch erbittet werden

    kann, diesen 27. Juni 1558.


    Gefertigt von Michel Nostradamus in Salon in der Provinz Petri


    Anmerkung:

    Die Absätze wurden einer besseren Lesbarkeit wegen eingebaut. Im Original

    ist der gesamte Text absatzlos durchgeschrieben. Die hier fett geschriebenen

    Sätze wurden auch im Original hervorgehoben (lateinische Phrasen).














    DEM UNBESIEGBAREN, ALLERMÄCHTIGSTEN

    UND CHRISTLICHSTEN


    HEINRICH II

    KÖNIG VON FRANKREICH.


    M I C H E L N O S T R A-D A M V S

    Ergebenster und gehorsamer Diener und Untertan.


    Sieg und Glück.

    Die wahren Centurien und Prophezeiungen

    des Meisters Michel Nostradamus


    E R S T E C E N T U R I E

    1.

    Während ich dasitze, nachts, bei geheimen Studien,

    beruhend auf den unerschütterlichen Gedanken?

    Winzige Flamme dringt aus der Einsamkeit,

    bringt hervor, woran man nicht vergeblich glauben soll.


    2.

    Die Rute in der Hand im Einfluß mitten unter Zweigen,

    vom Wasser benetzt, der Rand und der Fuß,

    ein Schrecken und Ruf zittert durch die Griffe/Ärmel,

    Übernatürlicher Strahlenglanz, dem Wahrsager nahe.


    3.

    Wenn die Sänfte vom Wirbel zu Boden geschlagen,

    und Gesichter/Gestalten durch ihre Mäntel verhüllt sind:

    Die Republik/der Staat durch neue Leute unterdrückt,

    dann werden sich Weiße und Rote falsch entscheiden.


    4.

    Durch die Welt wird ein Alleinherrscher gemacht,

    welcher weder in Frieden, noch lange am Leben sein wird,

    dann wird sich die fischähnliche Barke verlieren,

    wird in den größten Schaden/Nachteil lenken.


    5.

    Sie werden verjagt, ohne einen langen Kampf/Streit,

    durch das Land werden sie immer stärker belastet:

    Marktflecken und Stadt haben größte Streitigkeiten

    Carcas, Narbonne, werden Herzen beweisen.


    6.

    Das Auge von Ravenna wird entblößt/abgesetzt sein,

    wenn zu seinen Füßen die Flügel fallen,

    die Zwei von Bresse gründen/errichten,

    Turin, Verseil, welche Gonsors(?) niedertreten.


    7.

    Spät angekommen, die Vollstreckung durchgeführt,

    der Gegenwind, Buchstaben auf dem Weg ergreifen.

    Die beschwörenden Vierzehn der einen Sekte,

    von Rosseau gehen die Unternehmungen aus.


    8.

    Wieviele Mal die Sonnenstadt genommen,

    sie ändern die unmenschlichen und unnützen Gesetze

    Dein Schlechtes nähert sich, Du wirst noch tributpflichtiger,

    der große Hadrie wird Deine Nichtigkeit wieder beschönigen.


    9.

    Aus dem Morgenland kommt das punische Herz,

    erzürnt Hadrie und die Erben Romulides,

    begleitet von der lybischen Flotte/Ordnung

    Mellites* erbebt und nahe Inseln verschwinden.

    *röm.: für "Malta" oder "Meleda/Dalmatien".


    10.

    Die Schlangen wurden in den eisernen Käfig übergeben,

    wo die sieben Kinder des Königs jedoch gefangen sind.

    Die Alten und Vorfahren steigen aus den Tiefen der Hölle,

    aber sterbend sehen sie ihre tote Frucht und schreien.


    11.

    Die Bewegung der Sinne, Herz, Füße und Hand

    sind im Einklang, Neapel, Lyon, Sizilien,

    Schwerter, Feuer, Wasser, Brunnen gegen die edelen Römer.

    Gestürtzt, getötet, gestorben durch einen Schwachkopf.


    12.

    In Kürze wird man Unwahres, Brutales, Vergängliches sagen,

    von unten nach oben, schnell in die Höhe gehoben,

    dann in einem Augenblick, unzuverlässig und instabil,

    der, der in Verona an der Regierung ist.


    13.

    Die Verbannten, durch Zorn, inneren Haß

    machen am König eine große Verschwörung,

    heimlich bringen sie Feinde durch den Stollen,

    und seine alten Anhänger erheben sich gegen sie.


    14.

    Vom versklavten Volk, Lieder, Gesänge und Bittschriften,

    gefangen von Vornehmen und Herren in den Gefängnissen.

    So ist es geschehen durch kopflose Idioten "test es"

    sie werden erhalten durch göttliche Gebete.


    15.

    Mars bedroht uns durch seine kriegerische Kraft,

    siebzig Mal wird ein Blutvergießen sein,

    Zerreibung und Zerstörung des Geistlichen,

    wegen jener, die sie nicht anhören wollen


    16.

    Falsches im Teich, Gelenk gegen den"Schützen"

    in seinem hohen Trog der Erhebung

    Pest, Hungersnot, Tod durch militärische Hand,

    das Jahrhundert rückt der Erneuerung näher.


    17.

    Vierzig Jahre lang wird sich kein Regenbogen dartun,

    vierzig Jahre lang werden alle Tage kraftlos sein

    die Erde verdorrt in wachsender Trockenheit,

    und große Fluten in einem kurzen Augenblick.


    18.

    Durch die Zwiedracht, vernachlässigte Franzosen,

    wird ein Durchgang für den Mohammedaner geöffnet sein

    mit Blut tränkt man die Erde und das Meer von "Senoyse"

    der Hafen Phocen (Marseille?), von Segeln und Schiffen


    19.

    Als die Schlangen kamen, den Bogen zu umkreisen

    das Blut Troyens gequält durch die Spanier,

    durch sie machen sich große Namen rar,

    Anführer flieht, versteckt durch die Pfützen der Abwasserkanäle.


    20.

    Tours, Orleans, Bloys, Angers, Reims und Nantes,

    Städte, gedrückt durch schnelle Veränderung,

    durch Sprachen östlicher Ordnung werden Zelte gespannt Ströme, Dolche, Regierungen, Erde und Meer beben.


    21.

    Gründlich nährt der Felsen die weiße Tonerde,

    welche durch die Tiefe milchigweiß erscheint(1,3),

    unnützerweise ist man verwirrt wagt es nicht sie zu berühren,

    im Grunde ist es Unwissenheit über die tonhaltige Erde.


    22.

    Das was lebt und keinerlei Sinn(e) haben wird,

    es kommt das Eisen mit dem Tod seiner Geschicklichkeit.

    Authun, Chaalon, Langres und die beiden Sens,

    Hagel und Eis verursachen großen Schaden durch Hexerei.


    23.

    Im dritten Monat der aufgehenden Sonne,

    Eber, Leopard kämpfen auf dem Marsfeld (Paris),

    Leopard zurückgelassen, zum Himmel sieht sein Auge,

    erblickt ergötzend einen um die Sonne kreisenden Adler.


    24.

    In der neuen Stadt nachdenkend zum Verwerfen/Verdammen,

    der Raubvogel am Himmel, kommt, sich zu zeigen

    nach dem Sieg werden die Gefangenen verschont,

    Cremone und Mantouë leiden in großem Maße.


    25.

    Verloren, gefunden, verborgen für einen so langen Zeitraum,

    ein Pfarrer* wird wie ein Halbgott verehrt,

    aber wenn der Mond seinen großen Zyklus beendet,

    wird er durch andere Alte entehrt.

    Wortwörtlich: "Pasteur" (Name...?)


    26.

    Der Große stürtzt durch einen Blitz zur Tagesstunde,

    Böses, vorhergesagt durch (den) auftretenden Überbringer,

    nachfolgend fällt das Vorzeichen zur Nachtstunde

    Streit, Reims, London, Norditalien, verpestet.


    27.

    Unter der Gefangenschaft, Guien vom Himmel erschlagen,

    nicht weit von da ist der Schatz/dasArchiv verborgen,

    was über einen langen Zeitraum zusammengetragen wurde,

    gefunden stirbt (es), das Auge geblendet von der Kraft.


    28.

    Der Turm von Boucq (?) fürchtet das kleine Boot der Wilden

    eine Zeit, lange Zeit nach der hesperidischen* Barke,

    viehisch - Menschen, bewegliches Gut, beide stark verdorben,

    Stier und Waage, welch tödlicher Spieß!

    Die Hesperiden (griech.) sind Länder u. Nationen, die weit westwärts liegen.




    29.

    Wenn der Land- und Wasserfisch

    mit kräftiger Woge auf den Kiesstrand gesetzt/geragen wird,

    seine Form fremdartig, anmutig und schrecklich,

    durch´s Meer zu den starken Mauern bald die Feinde.


    30.

    Das fremdartige Schiff wird durch den Meeressturm

    in der Nähe des nicht bekannten Hafens angreifen,

    ungeachtet der Zeichen des Palmzweigs (Friedenszweig).

    Dann Tod, Plünderung, guter Rat kam zu spät.


    31.

    So viele Jahre dauern die Kriege in Frankreich

    jenseits des Wegs des Castulon (kastillischen?) Monarchen.

    Ungewisser Sieg, man krönt drei Große

    Adler, Hahn, Mond, Löwe, Sonne im Zeichen.


    32.

    Das große Reich wird bald verlagert,

    in einen kleinen Ort, welcher sehr bald wachsen wird

    sehr unbedeutender Ort, von kleiner Grafschaft,

    wo man im Zentrum sein Zepter niederlegen wird.


    33.

    Nahe bei einer großen Brücke über ausgedehntem Gelände,

    der große Löwe durch kaiserliche Truppen,

    wird ein rigoroses Töten außerhalb der Stadt veranstalten.

    Durch Schreckliches sind ihm die Tore verschlossen.


    34.

    Der Raubvogel fliegt auf der linken Seite,

    Streit gereichte dem Franzosen zur Zierde,

    das Gute verliert, das andere, zweideutig, unheilverkündend,

    der glaubende Teil wird wegen guter Voraussage fortbestehen.


    35.

    Der junge Löwe überwindet den Alten,

    auf dem Kampfplatz durch einzigartiges Duell,

    im goldenen Gitter bersten seine Augen.

    Zwei Wunden, eine, zum Sterben eines schrecklichen Todes.


    36.

    Spät wird der Monarch es bereuen,

    seinen Gegner nicht in den Tod gebracht zu haben,

    er muß wohl dahinkommen, in das Höchste einzuwilligen,

    daß all sein Blut (Familie) durch den Tod aussterben wird.


    37.

    Kurz bevor die Sonne sich verbirgt

    gibt es Streit, zweifelhaftes großes Volk.

    Verfolgt, Seehafen gibt keine Antwort

    Brücke und Grabstätte in zwei fremden Orten.


    38.

    Die Sonne und der Adler erscheinen dem Sieger,

    leere Antworten hat man für die Überwundenen,

    wegen des Horns hört das Kriegsgeschrei nicht auf

    Sühnung des Friedens, durch Tod vollendet auf die Stunde.


    39.

    Des Nachts im Bett, der Höchste erwürgt,

    weil er die/den erwählte(n) Blonde(n) zu sehr unterjochte.

    Durch drei kommt ein anderer an die Regierung,

    für den Tod werden die Karten gemischt, nicht ihr Paket.


    40.

    Die verdrehte Wasserhose¹ läßt die Torheit nicht merken,

    Byzanz wird eine Änderung der Gesetze durchführen,

    Hystra (?) von Ägypten möchte, daß man es löst.

    Die Verordnung wechselt Münzen und Legierungen.

    1) "trombe"verdreht zu lesen = "et mort" (et Tod)


    41.

    Amtssitz in der Stadt, und nachts angegriffen;

    nur wenige entkommen, Streit nicht weit vom Meer.

    Freudenmädchen, Söhne zurück, fehlen,

    Gift in Briefen, inwendig in der Falte versteckt.


    42.

    Die ersten zehn Tage des April, gotisch gemacht,

    wiederauferweckt durch bösartige Leute,

    das vollkommene Feuer, diabolische Zusammenkunft,

    suchend die Knochen des Liebhabers und Stotterers.


    43.

    Bevor es zur Änderung der Regierung kommt,

    wird sich ein ganz vortrefflicher Fall zutragen,

    das Land verändert sich, das Plündern von Porphyr*

    Gemischt, übertragen auf den streitbaren Stein.

    * verdichtetes, subvulkanisches Gestein


    44.

    In Kürze wird es wieder zu Opfern kommen,

    Übertreter werden ins Martyrium/Folter getrieben,

    außerdem wird es keine Mönche, Äbte, Novizen geben,

    der Honig wird sehr viel teurer sein, als Wachs(lichter).


    45.

    Teil der Sekten/Parteien, große Schmerz dem Denunzianten.

    Vieh/Bestien im Theater stutzt das Bühnenspiel zurecht.

    Von äußerst ungerechter Sache wird der Erfinder veredelt,

    durch Sekten/Parteien, verwirrte und gespaltene Welt.


    46.

    Ganz nahe bei Aux, bei Lectore und Mirande, (Südfrankr.)

    wird großes Feuer in drei Nächten vom Himmel fallen,

    die Sache wird sich sehr erstaunlich und wundersam zutragen,

    sehr kurz danach wird die Erde beben.


    47.

    Vom Genfersee, die Ermahnungen werden Zorn auslösen.

    Tage werden durch Wochen beschränkt/vermindert,

    dann Monate, dann Jahre, dann wird alles schwach werden.

    Die Obrigkeiten werden die nutzlosen Gesetze verdammen.


    48.

    Zwanzig Jahre Regentschaft des Mondes vergehen.

    Siebentausend Jahre werden andere seine Herrschaft innehaben:

    Wenn die Sonne seine ermüdenden Tage aufnimmt,

    in dieser Zeit, vollendet und ausgezehrt, meine Prophezeiung.


    49.

    Lange, lange vor dergleichen Schliche,

    jene vom Morgenland, durch die Kraft des Mondes.

    Das Jahr Tausendsiebenhundert bringt große Erweiterungen,

    man wird fast die nördliche Ecke beherrschen.


    50.

    Das Haupt von Widder, Jupiter und Saturn,

    ewiger Gott welche Veränderungen!

    Dann, nach langem Zyklus, kehren seine schlechten Zeiten zurück.

    Frankreich und Italien, welche Gemütsbewegungen!


    51.

    Aus dem Wasser kommend wird Dreifachheit geboren,

    von einem, der den Donnerstag zu seinem Festtag macht.

    Sein Aufsehen, Lob, Herrschaft, seine Macht wachsen

    durch Land und Meer, Sturm in den Morgenländern!


    52.

    Die zwei Bösen mit Scorpion verbunden,

    der große Herr in seinem Saal getötet.

    Seuche über die Kirche, durch den neuen König vereint,

    das untere* und nördliche Europa.

    Möglicherweise ist "Basel" gemeint... (Europa, Basel und nördlich...)


    53.

    Ach, daß man ein großes Volk geplagt sehen wird

    und die heilige Regel/Gesetz in völligem Ruin,

    wegen anderer Gebote die gesamte Christenheit,

    wenn man von Gold, von Geld, neue Minen finden wird.


    54.

    Zwei Aufstände, bewirkt vom bösen Sichelführenden.

    Wechsel von Regierung und Jahrhunderten/Zyklen.

    Das bewegliche Zeichen an seinem Ort mischt sich

    und neigt sich zu zwei gleichen.


    55.

    Unter dem Gegensatz babylonischen Klimas,

    wird das Blutvergießen groß sein,

    daß Land und Meer, Luft, Himmel, sehr ungerecht sein werden.

    Parteien/Sekten, Hunger, Regierungen, Seuchen, Verwirrung


    56.

    Sie werden bald erkennen und spät einen großen Wechsel machen,

    extreme Schrecken und Rache,

    dies, wenn der Mond, geleitet durch seinen Engel,

    der Himmel nähert sich von den Neigungen aus.


    57.

    Durch große Zwietracht wird die Wasserhose erbeben.

    Vertrag gebrochen, den Kopf zum Himmel gerichtet,

    blutender Mund wird im Blut schwimmen,

    in der Sonne, sein Antlitz gesalbt von Milch und Honig.


    58.

    Den Bauch aufgeschnitten, geboren mit zwei Köpfen

    und vier Armen, einige Jahre insgesammt wird es leben,

    der Tag an dem Aguilaye (?) seine Feste feiern wird,

    Fossano, Turin, Oberhaupt (von) Ferrara wird fliehen.


    59.

    Die Verbannten, deportiert auf die Inseln,

    zur Veränderung eines sehr grausamen Monarchen,

    geschehen Mordtaten, und zwei der Funkelnden gemacht*,

    welche dem Gerede nach nicht eingepfercht werden.

    *"mis deux"kann auch "Datum (auf) zwei" bedeuten.


    60.

    Ein Kaiser wird in der Nähe von Italien geboren,

    welcher der Regierung sehr teuer zu stehen kommt.

    Man wird berichten, mit welchen Leuten er sich umgibt,

    daß man weniger den Prinz¹, als den Schlächter in ihm sieht.

    1) "prince"=auch "Duce" (Anspielung auf Mussolini, den "Duce"...?)


    61.

    Die elende, unglückliche Republik,

    wird durch die neue Obrigkeit ausgedehnt,

    ihre große Anhäufung vom unheilvollen Verbannungsort,

    veranlaßt die Schwaben, ihren großen Vertrag zu annullieren.


    62.

    Ach der große Verlust! Was werden die Briefe sein

    vor de

  6. #6
    Alberich
    Gast

    Re: Nosti live


    Sorry,mehr passt nicht drauf

  7. #7
    anjulika
    Gast

    Re: Nosti live


    >Sorry,mehr passt nicht drauf


    das ist auch mehr als genug *ggg*.wer soll das alles lesen und verstehen ?updown


    trotzdem danke für die mühesmile


    liebe grüsse

    anjulika




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