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Thema: Der lange Weg zum kurzen Verstand

  1. #1
    EosPhoros
    Gast

    Der lange Weg zum kurzen Verstand


    >>>>>>>>>>Und E. ...

    >Also, als erstes möchte ich mich bei dir entschuldigen, dass ich so lange auf mich habe warten lassen, doch leider bin ich momentan "im richtigen Leben" arbeitsmäßig stark eingespannt, so dass ich abends nur noch froh bin, wenn ich ins Bett fallen kann. Aber deine mördermäßig lange Antwort auf meine unschuldigen Anmerkungen brüllt nach einer Erwiderung.


    Dafür bedarf keiner Entschuldigung ....

    So "unschuldig" sind Deine Anmerkungen nun nicht ... Du verfällst leicht ins Polemische (wobei in unserer Auseinandersetzung ich derjenige war, der zuerst polemisch wurde ... ist mir bewußt ... aber es ist allgemein gesehen Dein Hang ... und jedem nach seiner facon zu begegnen ist mein Motto) und hast eine ziemlich vorwitzige Art, Deine Ansichten zu äußern -- um die Begründung und Fundierung steht es dagegen denkbar schlecht +





    >>>>>>>>>>>Zu deinen Äußerungen:

    >1. finde ich es einerseits schade - und andererseits wiederum bezeichnend - dass du auf meine Antworten auf deine Fragen gar nicht eingehst. Es scheint dir wirklich nicht um einen Dialog zu gehen, sondern um reine Vernichtung (in deinen Augen wahrscheinlich eher "Vernichtung unwerten Lebens", pardon, "Wortes")- wenn auch nur verbaler Natur.




    Da hat man es wieder .... worum es mir tatsächlich geht, kannst Du nicht erfassen, da wird eben zu einem abgeschmackten "politisch korrekten" Seitenhieb gegriffen ... immer fein, wenn man die Platitüden bereit hat, um sich ohne Denkanstrengung auf der richtigen Seite zu wissen ... so wie Du ja auch naiv glaubst, mit Deinem zurechtgezimmerten esoterischen Weltbild auf der richtigen Seite zu sein + Auf Deine Antworten bin ich nicht eingegangen, weil sie nur mokante und unüberlegte Schnellschüsse sind -- kurzum: mehr Getue als eine ernsthafte Erwiderung + Zudem solltest Du mal mehr den Überblick über unsere ja nun schon längere Diskussion (zu lange) behalten: Dann würdest Du sehen, daß Du auf vieles, was von mir vorgetragen wurde, gar nicht eingehst + Das stört mich persönlich nicht ? um einem falschen Eindruck vorzubauen, aber in Sinne der Gegenstände der Diskussion ist es unzureichend +

    Das hat natürlich auch mit dem Charakter eines solchen Forums zu tun; deshalb ist es ja auch für unreflektierte Vereinfacher so angenehm, hier zu schreiben +



    >>>>>>>>>>>2. bist du - freilich ohne es zu bemerken - mit deiner unter 1. genannten Haltung voll in die Falle der Subjektivität getappt! Wenn du es denn mit deiner Objektivität so ernst meinen würdest, dann müsstest du nicht in fast jedem Satz meinen Namen - als Ausdruck meiner Subjektivität - nennen (wobei ich es nicht schlimm finde, da ich meinen Namen gerne lese, auch wenn er öfter nur sinnlos in grammatisch zweifelhaft konstruierten Satzgefügen vor sich hinsteht). Bist also von deinem Thron der Objektivität herunter und mitten hinein in den subjektiven Kleinkram getorkelt ... na ja, kann jedem mal passieren ;-)




    Dieser Schluß ist inkorrekt ....wie sozusagen alle Deine Schlüsse: Aus meiner rhetorischen Verwendung Deines Pseudos läßt sich keine Inkohärenz meines theoretischen Standpunktes ableiten + Du verwechselst einfach zwei logisch völlig getrennte Ebenen +Du hast hier nur gezeigt, daß Du den Begriff "Objektivität" nicht in seiner wahrheitstheoretischen Relevanz verstanden hast, sondern ihn als Abgrenzung zu emotiven und rhethorischen Sprachbestandteilen siehst und damit einen völlig unzureichenden Alltagsbegriff mit dem Wort verbindest + Dein subjektiver Bildungs-Durchlauf hat es verhindert, daß Du bestimmte Konzepte auch nur annähernd state of the Art gemäß erfaßt + Rhethorik zu gebrauchen oder nicht ist aber völlig unabhängig davon, ob man argumentativ den Objektivismus vertritt oder nicht + Beschäftige dich mal ein wenig mit analytischer Philosophie, dann verstehst Du besser worum es geht + Du magst Dir ja einige oberflächliche Kenntnisse verschiedener spiritueller Systeme auf Eso-Niveau angeeignet haben, aber das reicht eben nicht + Daher rührt ja auch, wenn es Dir paßt, Deine große Emphase in Sachen Einfachheit: Natürlich, die kommt Deinem Niveau zupass -- nur unter solchen Bedingungen kannst Du als Anfangs- und Hobby-Bardonist und Nicht-Hermetiker hier immer wieder jovial-belehrend auftreten und manche naiven Gemüter erfreuen ... aber auch nur die + Andererseits fährst Du anderen ja gerne von selbst (nicht provoziert, wie in unserem Fall) über den Mund in einer Weise, die zeigt, daß Deine vorgeblichen Ideale nicht so ganz das Leitmotiv Deines Verhaltens sind + Dein Eigenvertrauen entspricht nicht dem, was Du darstellst und an Begabungen aufzuweisen hast + Deine permanenten Ansätze, keck-frech und überheblich zu schreiben, machen das alles nicht besser +

    Und um auch hier typischen Reaktionen gleich zuvorzukommen: Meine Aggressivität steht nicht im Widerspruch zu Idealen, die ich vorher treuherzig verkündet habe + Dazu unten mehr +



    >>>>>>>>>>>3. was deine Anmerkungen bezüglich meines Schreibstils anbetrifft: nun ja, hier haben wir uns ja schon ausgetauscht, deshalb noch einmal in Klartext: mir geht es darum, verständlich zu schreiben und nicht darum, verbal-arme Geister mit meinen Worthülsen zu beeindrucken. Welchen Sinn haben Ideen, wenn sie keiner verstehen kann? Wie kann ich mit anderen diskutieren, wenn ich sie nicht dort abhole, wo sie stehen? Wenn ich Menschen erst in die luftigen Höhen meines Geistes erheben muss, dort, wo die Luft so dünn und der Himmel so nahe ist, dann bin ich mehr mit Gewichtheben als mit Erklärungen beschäftigt. Sogar der Meister Christus hat zu den einfachen Menschen in Gleichnissen gesprochen. Und dass die von ihm gelehrten Prinzipien - richtig angewendet, also nicht, wie die gute, alte Kirche das Ganze versteht - viel Gutes in der Welt bewirkt haben, steht meiner Meinung nach außer Frage.




    Von Austausch kann keine Rede sein - Du beharrst einfach weiter auf Deiner zurechtgelegten Sicht -- die hast Du natürlich mit zahlenmäßig vielen Leuten in Deutschland speziell gemein ? und hier noch einmal mein Seitenhieb ... mit den Nazis und ihrem Sprachprogramm --- aber das ist nur die sogenannte statistische Norm + Über die zureichende Bestimmung einer Funktional- oder gar Idealnorm in dieser Sache ist damit gar nichts gesagt +

    Es ist unzutreffend, daß eine begrifflich verarmte Sprache verständlicher sei, als eine schwierigere und komplexe + Schließlich lassen sich manche Sachverhalte überhaupt nicht ohne die Verwendung sogenannter "Fremdworte" ohne Verkürzung darstellen + Außerdem gibt es, selbst wenn sich eine eindeutige deutsche Ausdrucksmöglichkeit finden ließe, keinen Grund, sich das in einem derartigen Zusammenhang von einer Figur wie Dir vorschreiben zu lassen + Wie Du in einem Deiner Postings geschrieben hast, geht es Dir ja um den Ausbau Deiner Macht ... angeblich, um möglichst vielen Wesen zu helfen + Das soll dann wohl auch bei derartigen primitiven Durchsetzungsversuchen das Hintergrundmotiv sein ? wer?s glaubt +

    Weiterhin stellen komplexe Sprachmuster eine Erweiterung zumindest des verbalen Bewußtseins dar und last but not least: das mindere (weniger Wortbeherrschung) kann nicht die Norm für das Umfassendere (größere Wortbeherrschung) darstellen + Wollte man dieses Denken zur allgemeinen normativen Praxis erheben, hätten sich in der menschlichen Entwicklung noch mehr die primitiveren Muster allen sozialen Daseins durchgesetzt +

    Wenn man Dinge nicht versteht, muß man sich eben bemühen, es zu lernen + Wenn Leute, die sich anmaßen "Adepten" werden zu wollen, noch nicht einmal das können ... nun dann hat eben Adorno recht mit seinem Statement: "Okkultismus ist die Metaphysik der dummen Kerle" + Die permanente Unterstellung, daß hinter der Verwendung einer bestimmten Sprache die Absicht steht, irgendjemanden zu beeindrucken, ist, wie ich schon sagte, nur eine billige und arme Projektion: Wenn ein intelligenter Mensch jemanden beeindrucken will, dann bestimmt nicht auf diesem Forum ... und mit Fremdworten + Da wärst Du mit einer solchen Vermutung eher bei Dir selbst auf einer richtigen Fährte: Interessanterweise benutzt Du dauernd Worte, die Deine einfachen Leute überfordern müßten ... aber bei anderen stört es Dich + Du mußt schon tiefer schürfen, um hinter die wahren Absichten anderer zu kommen + Die sind vielleicht komplexer und gleichzeitig weniger harmlos, als daß man sich auf Deine Art daran abarbeiten kann + Das ist billigste Alltagspsychologie ( na ja Psychologie als Wissenschaft - auch nicht Dein Fach) und stellt Dir als ziemlich borniertem "Magie" Aspiranten nur ein Armutszeugnis aus +

    Monatelang gibst Du unzureichende Belehrungen ab, meistens im dogmatischen Ton oder paraphrasierst einfach platt Bardon und andere Quellen + Das ist schon mehr als übereifrig .... +

    Daß die Metaphern und Gleichnisse Christi einfach waren, ist falsch: Die scheinbar nur normalsprachliche Natur (besonders in der Übersetzung) der überlieferten Statements verdeckt ihre komplexe und vielschichtige Bedeutung, die sie erst in ihrem traditionalen spirituellen und theologischen Kontext erschließbar werden läßt + Den kennst Du nicht --- weder hast Du die nötigen religionswissenschaftlichen, theologischen und religionsphilosophischen Kenntnisse, noch reichen Deine spirituellen Begabungen und erworbenen Fähigkeiten im entferntesten, um auf anderem Wege die nötige Kompetenz erworben zu haben +


    Eine positive Wirkung des Christentums kann man rundweg bestreiten --- besonders als reine Hypothese, gegen die die historischen Fakten sprechen + Wie willst Du nachweisen, wo und wo nicht welche Inhalte welcher Richtung des Christentums eine positive Wirkung gezeitigt haben ? Und nach welchen Kriterien ? Aber zu diesem sehr interesanten Thema können wir gerne eine andere ausführliche Diskussion beginnen ... wenn Du nicht zuviel mit Geschäftsführern und Vorständen zu tun hast +

    Du neigst in all Deinen Threads ( besonders den nicht polemischen) zu dem Habitus, Dich als Dogmatiker (einer, der Lehrsätze ohne zureichende Begründung von sich gibt , damit Du das Wort richtig verstehst) aufzuspielen, obwohl alle notwendigen Bedingungen für eine derartige Attitüde von Dir nicht erfüllt werden ? von den hinreichenden ganz zu schweigen (... hoffentlich kennst Du die Bedeutung dieser Unterscheidung ... deutsch sind die Worte ja nun ... aber ob Du sie zuzuordnen weißt und verstehst ist eine andere Sache ... kleiner Tipp: formale Logik) + Hier kannst Du natürlich subjektiv entscheiden, das einfach zu tun ... aber die darin liegende Diskrepanz macht es eben weniger wohlmeinenden Geistern möglich, Dich anzugreifen ... aus ganz speziellen Gründen sich zu ihren Zwecken an Dir abzuarbeiten ... quasi als Idealtypus einer überflüssigen spirituellen Gattung ... + Und das Du das nicht magst ... und Dich vehement wehrst, zeigst Du doch +






    >>>>>>>>>>Ein richtig guter Autor bist du dann, wenn du es schaffst, komplizierte Gedanken allgemeinverständlich darzustellen (ist aber wahrscheinlich nicht dein Anspruch, geht für mich also vollkommen in Ordnung, wenn du bei deinem Sprachstil bleibst).

    >4. bezüglich meiner subjektiven Haltung hast du mich auf so vielen Ebenen falsch verstanden, dass ich jetzt erst einmal sortieren muss ...

    >4.1. Ebene 1: auf dieser Ebene bewegen sich die meisten Menschen im Alltag, hier fallen Kaffetassen auf Perserteppiche und Äpfel von den Bäumen, guter handelsüblicher Alltag eben. Natürlich sterben hier Menschen, wenn Sie vom 5. Stock aus dem Fenster springen, ist doch klar ...

    >4.2. Ebene 2: auf dieser (multidimensionalen) Ebene bewegen wir uns (vielleicht, gesehen habe ich es noch nicht, aber ich bin ja auch noch nicht so weit) in anderen Dimensionen mit anderen Gesetzen (um eine allseits bekannte Begrifflichkeit zu nehmen, kannst du es "Astral-" oder "Mental-Ebene" nennen, aber es gibt hier sicherlich unzählige von anderen Dimensionen, in denen wir uns gleichzeitig befinden). Das Erleben meines Bewusstseins auf diesen Ebenen kann nur subjektiv sein, da vielleicht nur ich es wahrnehmen kann. Hier ist aber wiederum das Tor weit zu den Bereichen des "Wahnsinns" geöffnet, denn - und da stimme ich mit dir überein - ohne Überprüfung anhand "ojektiver" Kriterien kann ich meine Erlebnisse nicht verifizieren.

    >4.3. Ebene 3: eine Vermischung der beiden vorgenannten Ebenen. Ich nehme etwas wahr, was auch ein anderer wahrnimmt (oder viele andere). Dann ist es entweder objektiv vorhanden oder wir befinden uns in einer Massenhypnose. Aber auch dann gäbe es eine Vermischung: denn eine Massenhypnose kann nur von außen, objektiv, wahrgenommen werden, für den Hypnotisierten ist es subjektiv vielleicht völlig anders, da er sich in der Hypnose (einem zutiefst subjektiven Zustand) befindet. Ich denke, dass diese Ebene die am häufigsten vorkommende ist. Man befindet sich öfter des Tages in einer subjektiven Welt (z. B. bei tiefer Konzentration), muss sich aber auch immer wieder mit der objektiven Realität auseinandersetzen (z. B. beim Überqueren einer Ampel: hier könnte ich mit meiner subjektiven Meinung, dass ich bei Rot über die Ampel fahren darf, bei der anschließenden Kollision mit einem LKW objektiv in Schwierigkeiten kommen).


    Von Dir erzählt zu bekommen, was ein guter Autor ist ... also bitte, und dann eine deratige Trivialversion der Bestimmung des richtigen Stils +

    Weiterhin möchte ich Dich einfach an Deine eigene Aussage (Originalzitat) erinnern: ES GIBT KEINE OBJEKTIVE WAHRHEIT + Nun das ist der reine, von mir als unhaltbar beschriebene "Subjektivismus" + Den nimmst Du in diesem Posting wieder halb zurück .... schlägst bis auf typische UHI Seitenhiebe sogar einen versöhnlicheren Ton an + Deine näheren Ausführungen gerade eben zeigen, daß Du die sog. astrale und mentale Welt für eher "subjektiv" hälst; daß ist zwar eine in pseudo-hermetischen Kreisen weit verbreitete Ansicht, wird dadurch aber nicht richtiger + Die Welt der Situationen (astrale Welt) und die Welt der Bedeutung (mentale Welt) unterliegen genauso vom Subjekt unabhängigen Prinzipien und Gesetzen, wie es die physische Welt tut + Und das ist auch kein Standpunkt allein von Außen, sondern der gerade auch von Innen, worüber ich aber nicht mehr sagen möchte, da das über Philosophie hinausgeht + Nur soviel: Das Objektive umfaßt und beherrscht das, was Du das Subjektive nennst, was man aber erkenntnistheoretisch besser als das Perspektivische bezeichnen kann + Ds Subjektive wiederum ist nicht das Subjekt + In den alten Schriften der Hermetik nannte man den Focus, an dem das Ich der Universalität des Objektiven innewurde : "Sub Specie Interioritatis" --- "Aus der Sicht des Inneren" und die ist nicht beliebig oder subjektiv --- und das Subjekt selbst, mit allem was es erlebt, unterliegt selbst objektiven Gesetzen ... ja ist objektiv +





    >>>>>>>>>Ich werde wohl zu dem komplizierten Thema "Objektivität vs. Subjektivität" einen eigenen Thread öffnen müssen, doch hat das noch ein bissel Zeit, bis ich arbeitsmäßig wieder aus den Augen gucken kann (so im Sommer wahrscheinlich).


    Laß es lieber, was soll man bei Deinen Bildungslücken und Denkschwächen denn haltbares daraus lernen ...... Dich reißt ein merkwürdiger Geltungsdrang mit, der mindestens auch hinter Deinem vorgeblichen Antrieb aufzukären und zu helfen steht + So kannst Du niemandem wirklich helfen - einmal vorausgesetzt, diese vorgebliche Motivation besteht objektiv in Dir + Zu meinen Motivationen: sofort weiter unten einiges ... etwas, was Du sicher als mit den Instinkten des Alltags und der üblichen Arbeitswelt bestens ausgestattete Person, gleich ansprechen würdest +


    >>>>>>>Wir sind also mit unseren Ansichten gar nicht so weit auseinander, doch ist vielleicht der Ansatz jeweils ein anderer: ich komme eher aus der Innensicht und gestehe mir ein, dass meine subjektiven Filter mein Erleben der Welt beeinflussen und du kommst von der Außensicht her und möchtest alles erklärbar haben. In der Welt kann letzten Endes nur eine Mischung aus beiden Herangehensweisen Erfolg haben; wer zu "objektiv" ist, wird irgendwann zu einem Langweiler, einem trockenen Brötchen; wer zu "subjektiv" ist, landet wahrscheinlich schneller als ihm lieb ist im Irrenhaus.


    Ich denke, wir sind ziemlich weit auseinader + Das fängt schon mit den Absichten an: Du meinst, Gutes zu tun und zumindest eine gewisse Kompetenz zu besitzen, weil Du nicht gerade völlig analphabetisch bist + Du glaubst, Du strebst dem Licht zu und hast die richtigen Begriffe von Wahr und Falsch , Recht und Unrecht + Das alles, ohne Könnerschaft des Hinterfragens und der Reflektion +


    Meine Tradition will das überhaupt nicht + An der Menschheit als Ganzem liegt uns nichts .... Wir möchten auch nicht alle fühlenden Wesen retten, sondern nur die, die es verdienen ... also bin ich bestimmt nicht auf dem Weg zum Boddhisattva in diesem allumfassenden Sinne + Da Du Dich ja etwas mit Vajrayana-Buddhismus auskennst, weißt Du Deiner Stufe entsprechend, was das heißt + Es ist übrigens interessant, daß lediglich diese Tradition eine ganz klare Definition des Weges der Gnade geschaffen hat --- nicht aber das Christentum+ Ich vertrete auf allen Ebenen einen strikten Elitarismus ... und bin ein Feind der unhaltbaren Formen des Egalitarismus (auch so ein Fachausdruck, den man nicht einfach mit ?Gleichheit? übersetzen kann ? vielmehr ist der erstere eine verweisende Abkürzung für eine seit Jahrhunderten bestehende polititologische und philosophische Diskussion) + Meine Haltung ist einerseits uralt ... und andererseits gerade dabei, sich in vielen hochbegabten Menschen okkult völlig neu zu formieren + Das Relevante an dem von Dir ja aus Instinkt nicht geschätzten Crowley ist, daß es bei allen Einwänden gegen ihn (berechtigt oder nicht) seine Mission war, diese Formation durch sein Wirken vorzubereiten + Das ist gelungen .... es gibt Thelemiten wie Sand am Meer ... und sie haben populationsstatistisch mehr Potential und Begabung als die meisten verkorksten Bardonisten + Crowleys Leben ist natürlich für dümmliche Moralisten ein gefundenes Fressen .... aber die Antwort ist denkbar einfach: Crowley war ein höchst begabter Mensch ... seine literarischen und wissenschaftlichen Kapazitäten übertreffen die allermeisten bekannten Okkultisten - besonders die neuen seit dem 19. Jahrhundert + Sein persönliches Leben war ein schmerzhaftes Mysteriendrama, dessen Sinn man nicht öffentlich auszudeuten braucht, aber immerhin anempfehle ich, die Dinge mal ein bischen ?cum grano salis? zu nehmen + Und dennoch ... nocheinmal ... ich bin kein Crowleyaner und noch nicht einmal im Sinne einer Definition ein Thelemit + Dazu ist Crowley selbst noch zu lieb, wenn er sagt: Jeder Mann und jede Frau ist ein Stern + Das bestreitet meine okkulte Richtung + Diese fundamentalen Differenzen sind der wahre Hintergrund unserer Auseinandersetzung - abgesehen von anderem, was eher individuellen Charakter hat und vielleicht nur durch die spezielle Situation einer anonymen Forumsdiskussion entsteht +



    >>>>>>>Aber - wenn es dir wirklich um die Rettung der Objektivität geht - sei beruhigt: ich habe fast jeden Tag mit Vorständen und Geschäftsführern zu tun. Wenn ich nicht über ein gerüttelt Maß an Objektivität verfügen würde, dann würde ich schneller als mir lieb ist, mit meinen Ideen und Konzepten in der Luft zerrissen werden. Ich weiß also mit der Außenwelt objektiv umzugehen, wenn ich auch sonst meine Erlebnisse eher subjektiv wahrnehme (was auch nicht anders möglich ist, als Subjekt KANN ich nicht objektiv wahrnehmen, ist aber auch eine alte Erkenntnis aus der Wahrnehmungsforschung).


    Das ist kein Argument ... um diesen Schmalspurbegriff von Objektivität ging es gar nicht + Die Wahrnehmungsforschung ? von der Du sicher nicht so viel verstehst, wie Du implizit vorgibst - gibt nichts her für die erkenntnistheoretische Fassung des Begriffs der Objektivität ? schließlich muß auch diese Forschung selbst für ihre Ergebnisse objektive Gültigkeit voraussetzen, sonst wäre sie sinnlos in ihrem Erkenntnisanspruch + Dein Verständnisproblem liegt einfach darin, daß Du die Unhintergehbarkeit der Kategorie des Objektiven gar nicht zu begreifen vermagst ? das ist eine Art von blindem Fleck in Deinem Verstand .....aber lassen wir?s .... doch wie sagtest Du so schön- unschön zu MAYA:Das musste einfach sein .... nun Dich anzugehen, daß muß auch einfach sein +


    >>>>>>>>5. du gehst auf die früher verwendeten Fremdsprachen ein (die ja wahrscheinlich für die Benutzer nicht fremd gewesen sind, oder?), vor allem die "nicht mehr gesprochenen" sind hier wohl in deinem Fokus. Mhm, warum werden sie wohl nicht mehr gesprochen? Warum ist Latein eine "TOTE" Sprache? Warum ist wohl etwas tot?! Wohl, weil es von der Mehrheit der Menschen nicht mehr gebraucht wird, oder? Oder weil sich sein Sinn erschöpft hat, es über keine Lebendigkeit, keinen Lebensfunken, nichts Beseelendes mehr verfügt? Aber: ganz so tot sind sie ja noch nicht. Z. B. Latein oder auch Altgriechisch wird ja weiterhin als "Geheimsprache" der Ärzte und anderer Akademiker verwendet. Eine Sprache, deren Verwender sich gleich als Angehörige eines gleichen Standes erkennen, die sich so, auch über Ländergrenzen und Sprachbarrieren hinweg verständigen können. Ein "Nervus trigeminus" ist für einen deutschen Arzt das gleiche wie für einen indischen Arzt, man kann sich so verständigen und verwechselt nichts (was bei einer gemeinsamen Operation am Patienten vielleicht kläglich enden könnte). Doch du wirst keine Zeitung finden, die durch und durch in Latein geschrieben ist. Dafür ist diese Sprache nicht geeignet.


    Ja und ... wo ist hier das Argument ....


    >>>>>>>>6. Um die "Moral von der Geschicht" nun auch noch einmal klarzustellen: der Satz lautet nicht "Alles ist subjektiv" (diesen Satz hast du mir nur in den Mund gelegt, mich ergo nicht verstanden), sondern würde wahrscheinlich eher lauten: "Alles wird von Menschen subjektiv wahrgenommen." Dies gilt sogar für objektive Tatsachen, diese werden subjektiv bewertet. Der eine sieht in einem Hund eine reißende Bestie (vielleicht ist er als Kind gebissen worden), der andere ein nettes Schoßhündchen (vielleicht, weil er als Kind immer mit Rottweilern gespielt hat).

    >Also: nicht die Tat ist subjektiv, jedoch die Wahrnehmung. Taten hinterlassen objektive Spuren, die wiederum subjektiv wahrgenommen werden. Es gibt keine wahre Trennung zwischen den beiden Polen, wie Yin und Yang ergänzt das eine das andere.


    Siehe oben ... direkt falsch ... ES GIBT KEINE OBJEKTIVE WAHRHEIT ... erinnere Dich doch wenigstens ein bischen an Deine eigenen Worte, die nichts anderes bedeuten als ALLES IST SUBJEKTIV+ Außerdem ist es keine Wahrnehmung, einen Hund als reißende Bestie oder als Schoßhund aufzufassen, sondern eine Interpretation ? wahrgenommen wird nur die Gestalt eines Hundes und seine Bewegungen im Raum entlang des beobachteten Zeitverintervalla ---- Denken und Unterscheiden UHI -- klappt bei Dir auch nicht in einfachen Dingen und Worten, wie man hier sehen kann +

    Ich lasse nun erstmal die weitere Abarbeitung ...nur noch soviel : Vielleicht solltest Du einmal lernen, einen Text richtig nach seiner Bedeutung zu erfassen: Bei Deinem Antwortthread zu der Kabbalah ? Frage bezüglich der Gottesnamen/Quantitätsschlüssel warst Du unfähig, auch nur die Problemstellung nachzuvollziehen --- deine Antwort war schlichtweg Unsinn ... und typisch für Deine Präpotenz +


    Grüße aus dem Niemandsland

    E.




  2. #2
    EsoPhosphor
    Gast

    Re: Der kurze Weg zum klaren Verstand


    Lieber EosPhoros




    als guter Bekannter möchte ich Dir einige Bemerkungen zu Deinem eigenen Habitus und Verhalten mit auf den Weg geben +


    Ich weiß, daß hinter all Deiner scharfen Polemik, die sicherlich argumentativ gut untermauert ist, eine tiefe und berechtigte Ressentiments gegen die Verlogenheit und Unhaltbarkeit der meisten Formen von Spiritualität steht +


    Auch geben aus zumeist ganz menschlichen Gründen viele Leute auf diesem Forum eine gute Zielscheibe ab, um sie "anzugehen" oder sich an ihnen "abzuarbeiten" .... und was bringt das ?


    Du hast es doch schon auf dem alten PA Forum als Azatoth so getrieben .... was hat das gebracht ? Du weißt so gut wie ich was .... fast nichts +


    Außerdem .... selbst wenn andere Dir die Veranlassung scheinbar oder tatsächlich geben, sich mit Ihnen anzulegen .... ist es doch eine sehr traurige Sprache ... Worte und Begriffe wie "abarbeiten" ... "angehen" zu wählen +


    Du könntest auch in einem ganz sachlichen und neutralen Ton einfach die Dir auffallenden Fehlhaltungen und temperaments- wie interessenerzeugten Mißtöne ansprechen ... aber Du hälst es anders und Du weißt doch genauso gut wie ich warum: Du bist in Deinen Erwartungen enttäuscht + Aber das ist Deine sache und immer noch kein zureichender Grund für Dein Verhalten +


    Außerdem: warum läßt Du immer so sehr den "Linken Weg" heraushängen: doch nur, weil Du Dich dadurch über den tiefen Riß in Dir selbst hinausbringen willst, der zwischen Deinen zwei Seiten besteht + Du weißt wie lange, lange, lange schon ....


    Dazu brauche ich Dir nicht mehr zu sagen ... Du kennst selbst die Lösung +




    Positiv wäre es .... wenn Du überhaupt noch in diesem Forum auftreten willst, direkt und neutral zu sagen, was Du wirklich denkst, ohne es indirekt in polemischen Auseinandersetzungen mit Anderen mehr oder weniger gekonnt anzudeuten+


    Vielleicht kannst Du dann anderen Menschen hier zeigen, wo so manches schwere Problem liegt ... und auch Lösungsansätze zumindest andeuten +


    WennDeine Persönlichkeit Dir aber weiter so im Weg steht, ... dann laß es lieber hier zu schreiben + Denn letztlich schreibst Du doch hier, weil Du naderen etwas sagen willst .... also tue es auch in einer besseren Weise +




    Verbindliche und gute Grüße


    Dein Eigenes Selbst

    E.



  3. #3
    ludmilla
    Gast

    Re: Der kurze Weg zum klaren Verstand


    ich freue mich für dich!

  4. #4
    Ein anderes Selbst
    Gast

    Re: Der kurze Weg zum klaren Verstand


    >Lieber EosPhoros

    >

    >als guter Bekannter möchte ich Dir einige Bemerkungen zu Deinem eigenen Habitus und Verhalten mit auf den Weg geben +

    >Ich weiß, daß hinter all Deiner scharfen Polemik, die sicherlich argumentativ gut untermauert ist, eine tiefe und berechtigte Ressentiments gegen die Verlogenheit und Unhaltbarkeit der meisten Formen von Spiritualität steht +


    dito ... hier spricht das andere Selbst updown


    >Auch geben aus zumeist ganz menschlichen Gründen viele Leute auf diesem Forum eine gute Zielscheibe ab, um sie "anzugehen" oder sich an ihnen "abzuarbeiten" .... und was bringt das ?


    nüscht updowneigene Erkenntnis wohlgemerkt *grins*


    >Du hast es doch schon auf dem alten PA Forum als Azatoth so getrieben .... was hat das gebracht ? Du weißt so gut wie ich was .... fast nichts +


    Ich zitiere: Ich weiß, das ich nichts weiß ... Namen sind dabei Schall und Rauch ... Gruß an Churchell zwinker Ist aber meine Erkenntnis, dass ich nix weiß zwinker so suchend ich sein mag!


    >Außerdem .... selbst wenn andere Dir die Veranlassung scheinbar oder tatsächlich geben, sich mit Ihnen anzulegen .... ist es doch eine sehr traurige Sprache ... Worte und Begriffe wie "abarbeiten" ... "angehen" zu wählen +


    Ich wähle den Ausdruck: Blickwinkel verändern zwinker Nur so als Tipp :-)Habe dadurch auch keine vorgenannten Ressentiments.


    >Du könntest auch in einem ganz sachlichen und neutralen Ton einfach die Dir auffallenden Fehlhaltungen und temperaments- wie interessenerzeugten Mißtöne ansprechen ... aber Du hälst es anders und Du weißt doch genauso gut wie ich warum: Du bist in Deinen Erwartungen enttäuscht + Aber das ist Deine sache und immer noch kein zureichender Grund für Dein Verhalten +


    Erwarten: habe nie Erwartungen an anderes oder andere Menschen!

    Erwarte stets (!) nix! zwinker


    Sachlich/Neutraler Ton: Abweichungen davon kennzeichnen dich als Mensch. Verurteile dich nicht selbst, sondern arbeite dran = Seelenspiegel ... schönen Gruß von Bardon updown


    Außerdem: In der Ruhe liegt die Kraft.


    Und noch Außerdem: Wenn du im Recht bist, kannst du es dir leisten, die Ruhe zu bewahren; wenn du im Unrecht bist, kannst du es dir nicht leisten, sie zu verlieren (Mahatma Ghandi)


    Ist mein Leitspruch :-)


    >Außerdem: warum läßt Du immer so sehr den "Linken Weg" heraushängen: doch nur, weil Du Dich dadurch über den tiefen Riß in Dir selbst hinausbringen willst, der zwischen Deinen zwei Seiten besteht + Du weißt wie lange, lange, lange schon ....


    yep


    >Dazu brauche ich Dir nicht mehr zu sagen ... Du kennst selbst die Lösung +


    wieder yep

    >

    >Positiv wäre es .... wenn Du überhaupt noch in diesem Forum auftreten willst, direkt und neutral zu sagen, was Du wirklich denkst, ohne es indirekt in polemischen Auseinandersetzungen mit Anderen mehr oder weniger gekonnt anzudeuten+


    Dazu ein Tipp: befasse dich mit der Wirkung von Worten und studiere die Sprache zwinkerRhetorik kann man lernen ... aber ich finde deine Postings gut. Liegt wohl aber an meiner "Entwicklung"/"Schwingung" what ever.


    Dreh es um: wenn man sich den Knochen nimmt und mit ihm 3 x bellend um den Häuserblock rennt kommt es dem Vergleich des Hundes bei. Grinse fröhlich und geh tanzen :-)


    Da passt der Satz: die Welt ist so, wie du sie siehst.

    Oder - Glas halb voll oder Glas halb leer.

    Weniger Kopflastigkeit ist gescheiter ... nette Grüße vom anderen Selbst mit Erfahrung updown


    >Vielleicht kannst Du dann anderen Menschen hier zeigen, wo so manches schwere Problem liegt ... und auch Lösungsansätze zumindest andeuten +


    Betrifft Ruhe .. Gelassenheit im Umgang mit den Dingen usw.

    Cool bleiben ... immer schön cool bleiben :-)


    >WennDeine Persönlichkeit Dir aber weiter so im Weg steht, ... dann laß es lieber hier zu schreiben + Denn letztlich schreibst Du doch hier, weil Du naderen etwas sagen willst .... also tue es auch in einer besseren Weise +


    Du tust es, weil du es tun musst ... aus welchen Gründen auch immer. Und es ist gut so. :-)


    Also Lösungsvorschlag ... um bei Bardon zu bleiben ... Seelenspiegel. Könnte deinem Selbst noch mehr empfehlen aber hier spricht ein anderes Selbst und das will nicht beeinflussen sondern nur Blickwinkel aufzeigen evtl. *hehe*

    Aber Ruhe, Kraft und Emotionenbeherrschung mit dem WILLEN zur Objektivität bringen einen sehr weit ... war das ne Hilfe? Großes Fragezeichen!

    >

    >Verbindliche und gute Grüße

    >Dein Eigenes Selbst

    >E.


    Es grüßt das andere Selbst

    Fiat Lux

    Mit deinen Gedanken erschaffst du dir die Welt zwinker



  5. #5
    EosPhosphor
    Gast

    Re: Der direkte Weg ..... zum erleuchteten Verstand


    Liebes Anderes Selbst,





    Blick zurück ... ganzen Überblick behalten ... absehen, von eigener Interpretationsgewohnheit .... und zu einfachen Deutungsmustern dahinter (mehr Kopf = bessere Praxis ) .... nur das Objektive nehmen ... die Daten (auch Worte sind Daten, aus denen nicht alle Schlußfolgerungen gezogen werden können ... hört sich theoretisch an ... ist aber ganz praktisch ... wenn auch praktisch schwer zu lernen)sind oft schwer einzuordnen, wenn man eine Perspektive zu sehr festhält ... auch wenn vermeintlich "Bardon" heißt ... und man meint, sie würde dem so allerdings nicht erreichbaren an-sich einer imaginären oder tatsächlichen WertQuelle gerecht +


    Nur nichts vermuten ... was die daten nicht hergeben ... es zu tun, ist zwar menschlich ... aber führt zu nichts +




    Bleibt: Vorsicht bei "Bardon - Verkrustung" = Engführung des Bewußtseins durch Fixierung auf die Ebene der "Einfachheit" .... die ist eine semantische Falle +




    Es gibt so viele Perspektiven .... z.B. hier die von EosPhoros, von EsoPhosphor und die so freudvolle (erwartet) vom .... Anderen Selbst ... und diese hier auch noch ....


    Frage, die bleibt:


    Die wirklich wichtige Frage ist: wie bekommt das alles zusammen ... die Synthesis ... "das Eine was nottut" (Jesus)


    und ganz praktisch .... "falsch gefreut ... ist halb verloren" --- denn nur das läßt Lösen und Binden


    das Eine, was nottut ....


    Freude über anderes ist nur "abhängiges Entstehen" ... auch mit "Bardon in der Hand" wird sie ohne DAS nicht voller (oder leerer ...)


    und der Weg der Philosophie schneidet das meiste Falsche ab .. und das Falsche ist Relgiosität ... auch wenn sie sich versteckt ... zudem: ohne Erwartungen gibt es keine Magie ... Magie hängt ab von Zielen ... und in Bezug auf die sind Erwartungen notwendig ... wen auch nicht hinreichend.


    ( Hier könnten jetzt viele Smilies stehen ... aber ....)


    Darum ging's EosPhoros


    EsoPhosphor zeigt eine andere Perspektive, die METAEBENE in einer bestimmten Qualifizierung (= Ideal oder Qualität aus dem Akasha in einer bestimmten Weise verwendet) ... er überblickt in dieser Richtung die Ebene .. das Schlachtfeld ... doch auch dieses ist voller Frieden ... weil gesetzmäßig)


    Und schließlich er hier .... EosPhosphor ... möchte ein Licht entzünden "Per aspera ad astra" ( und bewußt sagt es FranzelMann ... genau DAS .... weil es IHN auch betrifft ... und die Fallen im Opus Magnum des Magister Magnus (Trismegistos .... oh je, ohje ... ist er's oder ist er's nicht ... ist's wichtig es zu wisssen ... oder nicht).. nein schnell zur Hauptsache .... 's ist die SYNTHESIS, die's macht ...




    FIAT LUMEN

    E.













  6. #6
    Ein anderes Selbst
    Gast

    Re: Der direkte Weg ..... zum erleuchteten Verstand


    Schreibe kurz - und sie werden es lesen. Schreibe klar - und sie werden es verstehen. Schreibe bildhaft - und sie werden es im Gedächtnis behalten.


    Joseph Pulitzer


    Was war doch gleich dein Anliegen?


    Nix für Ungut .. aber ... das Selbst klinkt sich da aus.

    Viele Worte ohne Inhalte - siehe Politik.


    Mit dem Wunsch, auf bessere Zeiten für dich smile


    Fiat Lux




  7. #7
    uhi
    Gast

    Re: Der lange Weg zum kurzen Verstand


    Hi EosPhoros,


    wie versprochen melde ich mich wieder aus dem Untergrund der Werktätigkeit. Ich möchte mich aber nur kurz melden, da ich mich jetzt erst einmal richtig ausschlafen möchte (dies im wirklichen wie übertragenen Sinne), um auf deinen Text zu antworten.


    Eins aber vorweg: du hast es geschafft (auch wenn du mir wahrscheinlich die intellektuelle Kapazität dazu absprechen wirst), mich wirklich nachdenklich zu machen. Wahrscheinlich hast du mich sogar wirklich richtig eingeschätzt und analysiert, das merke ich zumindest daran, dass bestimmte Teile deines Textes mich berühren.


    Deshalb (und auch aus Achtung vor deiner Mühe und dem hier mittlerweile entstandenen Diskurs) möchte ich mir bei meiner Antwort auch etwas Zeit nehmen.


    Also auf bald ...


    Liebe Grüße

    UHI




    >>>>>>>>>>>Und E. ...

    >>Also, als erstes möchte ich mich bei dir entschuldigen, dass ich so lange auf mich habe warten lassen, doch leider bin ich momentan "im richtigen Leben" arbeitsmäßig stark eingespannt, so dass ich abends nur noch froh bin, wenn ich ins Bett fallen kann. Aber deine mördermäßig lange Antwort auf meine unschuldigen Anmerkungen brüllt nach einer Erwiderung.

    >Dafür bedarf keiner Entschuldigung ....

    > So "unschuldig" sind Deine Anmerkungen nun nicht ... Du verfällst leicht ins Polemische (wobei in unserer Auseinandersetzung ich derjenige war, der zuerst polemisch wurde ... ist mir bewußt ... aber es ist allgemein gesehen Dein Hang ... und jedem nach seiner facon zu begegnen ist mein Motto) und hast eine ziemlich vorwitzige Art, Deine Ansichten zu äußern -- um die Begründung und Fundierung steht es dagegen denkbar schlecht +


    >

    >>>>>>>>>>>>Zu deinen Äußerungen:

    >>1. finde ich es einerseits schade - und andererseits wiederum bezeichnend - dass du auf meine Antworten auf deine Fragen gar nicht eingehst. Es scheint dir wirklich nicht um einen Dialog zu gehen, sondern um reine Vernichtung (in deinen Augen wahrscheinlich eher "Vernichtung unwerten Lebens", pardon, "Wortes")- wenn auch nur verbaler Natur.

    >

    >Da hat man es wieder .... worum es mir tatsächlich geht, kannst Du nicht erfassen, da wird eben zu einem abgeschmackten "politisch korrekten" Seitenhieb gegriffen ... immer fein, wenn man die Platitüden bereit hat, um sich ohne Denkanstrengung auf der richtigen Seite zu wissen ... so wie Du ja auch naiv glaubst, mit Deinem zurechtgezimmerten esoterischen Weltbild auf der richtigen Seite zu sein + Auf Deine Antworten bin ich nicht eingegangen, weil sie nur mokante und unüberlegte Schnellschüsse sind -- kurzum: mehr Getue als eine ernsthafte Erwiderung + Zudem solltest Du mal mehr den Überblick über unsere ja nun schon längere Diskussion (zu lange) behalten: Dann würdest Du sehen, daß Du auf vieles, was von mir vorgetragen wurde, gar nicht eingehst + Das stört mich persönlich nicht ? um einem falschen Eindruck vorzubauen, aber in Sinne der Gegenstände der Diskussion ist es unzureichend +

    >Das hat natürlich auch mit dem Charakter eines solchen Forums zu tun; deshalb ist es ja auch für unreflektierte Vereinfacher so angenehm, hier zu schreiben +


    >>>>>>>>>>>>2. bist du - freilich ohne es zu bemerken - mit deiner unter 1. genannten Haltung voll in die Falle der Subjektivität getappt! Wenn du es denn mit deiner Objektivität so ernst meinen würdest, dann müsstest du nicht in fast jedem Satz meinen Namen - als Ausdruck meiner Subjektivität - nennen (wobei ich es nicht schlimm finde, da ich meinen Namen gerne lese, auch wenn er öfter nur sinnlos in grammatisch zweifelhaft konstruierten Satzgefügen vor sich hinsteht). Bist also von deinem Thron der Objektivität herunter und mitten hinein in den subjektiven Kleinkram getorkelt ... na ja, kann jedem mal passieren ;-)

    >

    >Dieser Schluß ist inkorrekt ....wie sozusagen alle Deine Schlüsse: Aus meiner rhetorischen Verwendung Deines Pseudos läßt sich keine Inkohärenz meines theoretischen Standpunktes ableiten + Du verwechselst einfach zwei logisch völlig getrennte Ebenen +Du hast hier nur gezeigt, daß Du den Begriff "Objektivität" nicht in seiner wahrheitstheoretischen Relevanz verstanden hast, sondern ihn als Abgrenzung zu emotiven und rhethorischen Sprachbestandteilen siehst und damit einen völlig unzureichenden Alltagsbegriff mit dem Wort verbindest + Dein subjektiver Bildungs-Durchlauf hat es verhindert, daß Du bestimmte Konzepte auch nur annähernd state of the Art gemäß erfaßt + Rhethorik zu gebrauchen oder nicht ist aber völlig unabhängig davon, ob man argumentativ den Objektivismus vertritt oder nicht + Beschäftige dich mal ein wenig mit analytischer Philosophie, dann verstehst Du besser worum es geht + Du magst Dir ja einige oberflächliche Kenntnisse verschiedener spiritueller Systeme auf Eso-Niveau angeeignet haben, aber das reicht eben nicht + Daher rührt ja auch, wenn es Dir paßt, Deine große Emphase in Sachen Einfachheit: Natürlich, die kommt Deinem Niveau zupass -- nur unter solchen Bedingungen kannst Du als Anfangs- und Hobby-Bardonist und Nicht-Hermetiker hier immer wieder jovial-belehrend auftreten und manche naiven Gemüter erfreuen ... aber auch nur die + Andererseits fährst Du anderen ja gerne von selbst (nicht provoziert, wie in unserem Fall) über den Mund in einer Weise, die zeigt, daß Deine vorgeblichen Ideale nicht so ganz das Leitmotiv Deines Verhaltens sind + Dein Eigenvertrauen entspricht nicht dem, was Du darstellst und an Begabungen aufzuweisen hast + Deine permanenten Ansätze, keck-frech und überheblich zu schreiben, machen das alles nicht besser +

    >Und um auch hier typischen Reaktionen gleich zuvorzukommen: Meine Aggressivität steht nicht im Widerspruch zu Idealen, die ich vorher treuherzig verkündet habe + Dazu unten mehr +


    >>>>>>>>>>>>3. was deine Anmerkungen bezüglich meines Schreibstils anbetrifft: nun ja, hier haben wir uns ja schon ausgetauscht, deshalb noch einmal in Klartext: mir geht es darum, verständlich zu schreiben und nicht darum, verbal-arme Geister mit meinen Worthülsen zu beeindrucken. Welchen Sinn haben Ideen, wenn sie keiner verstehen kann? Wie kann ich mit anderen diskutieren, wenn ich sie nicht dort abhole, wo sie stehen? Wenn ich Menschen erst in die luftigen Höhen meines Geistes erheben muss, dort, wo die Luft so dünn und der Himmel so nahe ist, dann bin ich mehr mit Gewichtheben als mit Erklärungen beschäftigt. Sogar der Meister Christus hat zu den einfachen Menschen in Gleichnissen gesprochen. Und dass die von ihm gelehrten Prinzipien - richtig angewendet, also nicht, wie die gute, alte Kirche das Ganze versteht - viel Gutes in der Welt bewirkt haben, steht meiner Meinung nach außer Frage.

    >

    >Von Austausch kann keine Rede sein - Du beharrst einfach weiter auf Deiner zurechtgelegten Sicht -- die hast Du natürlich mit zahlenmäßig vielen Leuten in Deutschland speziell gemein ? und hier noch einmal mein Seitenhieb ... mit den Nazis und ihrem Sprachprogramm --- aber das ist nur die sogenannte statistische Norm + Über die zureichende Bestimmung einer Funktional- oder gar Idealnorm in dieser Sache ist damit gar nichts gesagt +

    >Es ist unzutreffend, daß eine begrifflich verarmte Sprache verständlicher sei, als eine schwierigere und komplexe + Schließlich lassen sich manche Sachverhalte überhaupt nicht ohne die Verwendung sogenannter "Fremdworte" ohne Verkürzung darstellen + Außerdem gibt es, selbst wenn sich eine eindeutige deutsche Ausdrucksmöglichkeit finden ließe, keinen Grund, sich das in einem derartigen Zusammenhang von einer Figur wie Dir vorschreiben zu lassen + Wie Du in einem Deiner Postings geschrieben hast, geht es Dir ja um den Ausbau Deiner Macht ... angeblich, um möglichst vielen Wesen zu helfen + Das soll dann wohl auch bei derartigen primitiven Durchsetzungsversuchen das Hintergrundmotiv sein ? wer?s glaubt +

    >Weiterhin stellen komplexe Sprachmuster eine Erweiterung zumindest des verbalen Bewußtseins dar und last but not least: das mindere (weniger Wortbeherrschung) kann nicht die Norm für das Umfassendere (größere Wortbeherrschung) darstellen + Wollte man dieses Denken zur allgemeinen normativen Praxis erheben, hätten sich in der menschlichen Entwicklung noch mehr die primitiveren Muster allen sozialen Daseins durchgesetzt +

    >Wenn man Dinge nicht versteht, muß man sich eben bemühen, es zu lernen + Wenn Leute, die sich anmaßen "Adepten" werden zu wollen, noch nicht einmal das können ... nun dann hat eben Adorno recht mit seinem Statement: "Okkultismus ist die Metaphysik der dummen Kerle" + Die permanente Unterstellung, daß hinter der Verwendung einer bestimmten Sprache die Absicht steht, irgendjemanden zu beeindrucken, ist, wie ich schon sagte, nur eine billige und arme Projektion: Wenn ein intelligenter Mensch jemanden beeindrucken will, dann bestimmt nicht auf diesem Forum ... und mit Fremdworten + Da wärst Du mit einer solchen Vermutung eher bei Dir selbst auf einer richtigen Fährte: Interessanterweise benutzt Du dauernd Worte, die Deine einfachen Leute überfordern müßten ... aber bei anderen stört es Dich + Du mußt schon tiefer schürfen, um hinter die wahren Absichten anderer zu kommen + Die sind vielleicht komplexer und gleichzeitig weniger harmlos, als daß man sich auf Deine Art daran abarbeiten kann + Das ist billigste Alltagspsychologie ( na ja Psychologie als Wissenschaft - auch nicht Dein Fach) und stellt Dir als ziemlich borniertem "Magie" Aspiranten nur ein Armutszeugnis aus +

    >Monatelang gibst Du unzureichende Belehrungen ab, meistens im dogmatischen Ton oder paraphrasierst einfach platt Bardon und andere Quellen + Das ist schon mehr als übereifrig .... +

    >Daß die Metaphern und Gleichnisse Christi einfach waren, ist falsch: Die scheinbar nur normalsprachliche Natur (besonders in der Übersetzung) der überlieferten Statements verdeckt ihre komplexe und vielschichtige Bedeutung, die sie erst in ihrem traditionalen spirituellen und theologischen Kontext erschließbar werden läßt + Den kennst Du nicht --- weder hast Du die nötigen religionswissenschaftlichen, theologischen und religionsphilosophischen Kenntnisse, noch reichen Deine spirituellen Begabungen und erworbenen Fähigkeiten im entferntesten, um auf anderem Wege die nötige Kompetenz erworben zu haben +

    >Eine positive Wirkung des Christentums kann man rundweg bestreiten --- besonders als reine Hypothese, gegen die die historischen Fakten sprechen + Wie willst Du nachweisen, wo und wo nicht welche Inhalte welcher Richtung des Christentums eine positive Wirkung gezeitigt haben ? Und nach welchen Kriterien ? Aber zu diesem sehr interesanten Thema können wir gerne eine andere ausführliche Diskussion beginnen ... wenn Du nicht zuviel mit Geschäftsführern und Vorständen zu tun hast +

    >Du neigst in all Deinen Threads ( besonders den nicht polemischen) zu dem Habitus, Dich als Dogmatiker (einer, der Lehrsätze ohne zureichende Begründung von sich gibt , damit Du das Wort richtig verstehst) aufzuspielen, obwohl alle notwendigen Bedingungen für eine derartige Attitüde von Dir nicht erfüllt werden ? von den hinreichenden ganz zu schweigen (... hoffentlich kennst Du die Bedeutung dieser Unterscheidung ... deutsch sind die Worte ja nun ... aber ob Du sie zuzuordnen weißt und verstehst ist eine andere Sache ... kleiner Tipp: formale Logik) + Hier kannst Du natürlich subjektiv entscheiden, das einfach zu tun ... aber die darin liegende Diskrepanz macht es eben weniger wohlmeinenden Geistern möglich, Dich anzugreifen ... aus ganz speziellen Gründen sich zu ihren Zwecken an Dir abzuarbeiten ... quasi als Idealtypus einer überflüssigen spirituellen Gattung ... + Und das Du das nicht magst ... und Dich vehement wehrst, zeigst Du doch +


    >>>>>>>>>>>Ein richtig guter Autor bist du dann, wenn du es schaffst, komplizierte Gedanken allgemeinverständlich darzustellen (ist aber wahrscheinlich nicht dein Anspruch, geht für mich also vollkommen in Ordnung, wenn du bei deinem Sprachstil bleibst).

    >>4. bezüglich meiner subjektiven Haltung hast du mich auf so vielen Ebenen falsch verstanden, dass ich jetzt erst einmal sortieren muss ...

    >>4.1. Ebene 1: auf dieser Ebene bewegen sich die meisten Menschen im Alltag, hier fallen Kaffetassen auf Perserteppiche und Äpfel von den Bäumen, guter handelsüblicher Alltag eben. Natürlich sterben hier Menschen, wenn Sie vom 5. Stock aus dem Fenster springen, ist doch klar ...

    >>4.2. Ebene 2: auf dieser (multidimensionalen) Ebene bewegen wir uns (vielleicht, gesehen habe ich es noch nicht, aber ich bin ja auch noch nicht so weit) in anderen Dimensionen mit anderen Gesetzen (um eine allseits bekannte Begrifflichkeit zu nehmen, kannst du es "Astral-" oder "Mental-Ebene" nennen, aber es gibt hier sicherlich unzählige von anderen Dimensionen, in denen wir uns gleichzeitig befinden). Das Erleben meines Bewusstseins auf diesen Ebenen kann nur subjektiv sein, da vielleicht nur ich es wahrnehmen kann. Hier ist aber wiederum das Tor weit zu den Bereichen des "Wahnsinns" geöffnet, denn - und da stimme ich mit dir überein - ohne Überprüfung anhand "ojektiver" Kriterien kann ich meine Erlebnisse nicht verifizieren.

    >>4.3. Ebene 3: eine Vermischung der beiden vorgenannten Ebenen. Ich nehme etwas wahr, was auch ein anderer wahrnimmt (oder viele andere). Dann ist es entweder objektiv vorhanden oder wir befinden uns in einer Massenhypnose. Aber auch dann gäbe es eine Vermischung: denn eine Massenhypnose kann nur von außen, objektiv, wahrgenommen werden, für den Hypnotisierten ist es subjektiv vielleicht völlig anders, da er sich in der Hypnose (einem zutiefst subjektiven Zustand) befindet. Ich denke, dass diese Ebene die am häufigsten vorkommende ist. Man befindet sich öfter des Tages in einer subjektiven Welt (z. B. bei tiefer Konzentration), muss sich aber auch immer wieder mit der objektiven Realität auseinandersetzen (z. B. beim Überqueren einer Ampel: hier könnte ich mit meiner subjektiven Meinung, dass ich bei Rot über die Ampel fahren darf, bei der anschließenden Kollision mit einem LKW objektiv in Schwierigkeiten kommen).

    >Von Dir erzählt zu bekommen, was ein guter Autor ist ... also bitte, und dann eine deratige Trivialversion der Bestimmung des richtigen Stils +

    >Weiterhin möchte ich Dich einfach an Deine eigene Aussage (Originalzitat) erinnern: ES GIBT KEINE OBJEKTIVE WAHRHEIT + Nun das ist der reine, von mir als unhaltbar beschriebene "Subjektivismus" + Den nimmst Du in diesem Posting wieder halb zurück .... schlägst bis auf typische UHI Seitenhiebe sogar einen versöhnlicheren Ton an + Deine näheren Ausführungen gerade eben zeigen, daß Du die sog. astrale und mentale Welt für eher "subjektiv" hälst; daß ist zwar eine in pseudo-hermetischen Kreisen weit verbreitete Ansicht, wird dadurch aber nicht richtiger + Die Welt der Situationen (astrale Welt) und die Welt der Bedeutung (mentale Welt) unterliegen genauso vom Subjekt unabhängigen Prinzipien und Gesetzen, wie es die physische Welt tut + Und das ist auch kein Standpunkt allein von Außen, sondern der gerade auch von Innen, worüber ich aber nicht mehr sagen möchte, da das über Philosophie hinausgeht + Nur soviel: Das Objektive umfaßt und beherrscht das, was Du das Subjektive nennst, was man aber erkenntnistheoretisch besser als das Perspektivische bezeichnen kann + Ds Subjektive wiederum ist nicht das Subjekt + In den alten Schriften der Hermetik nannte man den Focus, an dem das Ich der Universalität des Objektiven innewurde : "Sub Specie Interioritatis" --- "Aus der Sicht des Inneren" und die ist nicht beliebig oder subjektiv --- und das Subjekt selbst, mit allem was es erlebt, unterliegt selbst objektiven Gesetzen ... ja ist objektiv +


    >

    >>>>>>>>>>Ich werde wohl zu dem komplizierten Thema "Objektivität vs. Subjektivität" einen eigenen Thread öffnen müssen, doch hat das noch ein bissel Zeit, bis ich arbeitsmäßig wieder aus den Augen gucken kann (so im Sommer wahrscheinlich).

    >Laß es lieber, was soll man bei Deinen Bildungslücken und Denkschwächen denn haltbares daraus lernen ...... Dich reißt ein merkwürdiger Geltungsdrang mit, der mindestens auch hinter Deinem vorgeblichen Antrieb aufzukären und zu helfen steht + So kannst Du niemandem wirklich helfen - einmal vorausgesetzt, diese vorgebliche Motivation besteht objektiv in Dir + Zu meinen Motivationen: sofort weiter unten einiges ... etwas, was Du sicher als mit den Instinkten des Alltags und der üblichen Arbeitswelt bestens ausgestattete Person, gleich ansprechen würdest +

    >>>>>>>>Wir sind also mit unseren Ansichten gar nicht so weit auseinander, doch ist vielleicht der Ansatz jeweils ein anderer: ich komme eher aus der Innensicht und gestehe mir ein, dass meine subjektiven Filter mein Erleben der Welt beeinflussen und du kommst von der Außensicht her und möchtest alles erklärbar haben. In der Welt kann letzten Endes nur eine Mischung aus beiden Herangehensweisen Erfolg haben; wer zu "objektiv" ist, wird irgendwann zu einem Langweiler, einem trockenen Brötchen; wer zu "subjektiv" ist, landet wahrscheinlich schneller als ihm lieb ist im Irrenhaus.

    >Ich denke, wir sind ziemlich weit auseinader + Das fängt schon mit den Absichten an: Du meinst, Gutes zu tun und zumindest eine gewisse Kompetenz zu besitzen, weil Du nicht gerade völlig analphabetisch bist + Du glaubst, Du strebst dem Licht zu und hast die richtigen Begriffe von Wahr und Falsch , Recht und Unrecht + Das alles, ohne Könnerschaft des Hinterfragens und der Reflektion +

    >Meine Tradition will das überhaupt nicht + An der Menschheit als Ganzem liegt uns nichts .... Wir möchten auch nicht alle fühlenden Wesen retten, sondern nur die, die es verdienen ... also bin ich bestimmt nicht auf dem Weg zum Boddhisattva in diesem allumfassenden Sinne + Da Du Dich ja etwas mit Vajrayana-Buddhismus auskennst, weißt Du Deiner Stufe entsprechend, was das heißt + Es ist übrigens interessant, daß lediglich diese Tradition eine ganz klare Definition des Weges der Gnade geschaffen hat --- nicht aber das Christentum+ Ich vertrete auf allen Ebenen einen strikten Elitarismus ... und bin ein Feind der unhaltbaren Formen des Egalitarismus (auch so ein Fachausdruck, den man nicht einfach mit ?Gleichheit? übersetzen kann ? vielmehr ist der erstere eine verweisende Abkürzung für eine seit Jahrhunderten bestehende polititologische und philosophische Diskussion) + Meine Haltung ist einerseits uralt ... und andererseits gerade dabei, sich in vielen hochbegabten Menschen okkult völlig neu zu formieren + Das Relevante an dem von Dir ja aus Instinkt nicht geschätzten Crowley ist, daß es bei allen Einwänden gegen ihn (berechtigt oder nicht) seine Mission war, diese Formation durch sein Wirken vorzubereiten + Das ist gelungen .... es gibt Thelemiten wie Sand am Meer ... und sie haben populationsstatistisch mehr Potential und Begabung als die meisten verkorksten Bardonisten + Crowleys Leben ist natürlich für dümmliche Moralisten ein gefundenes Fressen .... aber die Antwort ist denkbar einfach: Crowley war ein höchst begabter Mensch ... seine literarischen und wissenschaftlichen Kapazitäten übertreffen die allermeisten bekannten Okkultisten - besonders die neuen seit dem 19. Jahrhundert + Sein persönliches Leben war ein schmerzhaftes Mysteriendrama, dessen Sinn man nicht öffentlich auszudeuten braucht, aber immerhin anempfehle ich, die Dinge mal ein bischen ?cum grano salis? zu nehmen + Und dennoch ... nocheinmal ... ich bin kein Crowleyaner und noch nicht einmal im Sinne einer Definition ein Thelemit + Dazu ist Crowley selbst noch zu lieb, wenn er sagt: Jeder Mann und jede Frau ist ein Stern + Das bestreitet meine okkulte Richtung + Diese fundamentalen Differenzen sind der wahre Hintergrund unserer Auseinandersetzung - abgesehen von anderem, was eher individuellen Charakter hat und vielleicht nur durch die spezielle Situation einer anonymen Forumsdiskussion entsteht +


    >>>>>>>>Aber - wenn es dir wirklich um die Rettung der Objektivität geht - sei beruhigt: ich habe fast jeden Tag mit Vorständen und Geschäftsführern zu tun. Wenn ich nicht über ein gerüttelt Maß an Objektivität verfügen würde, dann würde ich schneller als mir lieb ist, mit meinen Ideen und Konzepten in der Luft zerrissen werden. Ich weiß also mit der Außenwelt objektiv umzugehen, wenn ich auch sonst meine Erlebnisse eher subjektiv wahrnehme (was auch nicht anders möglich ist, als Subjekt KANN ich nicht objektiv wahrnehmen, ist aber auch eine alte Erkenntnis aus der Wahrnehmungsforschung).

    >Das ist kein Argument ... um diesen Schmalspurbegriff von Objektivität ging es gar nicht + Die Wahrnehmungsforschung ? von der Du sicher nicht so viel verstehst, wie Du implizit vorgibst - gibt nichts her für die erkenntnistheoretische Fassung des Begriffs der Objektivität ? schließlich muß auch diese Forschung selbst für ihre Ergebnisse objektive Gültigkeit voraussetzen, sonst wäre sie sinnlos in ihrem Erkenntnisanspruch + Dein Verständnisproblem liegt einfach darin, daß Du die Unhintergehbarkeit der Kategorie des Objektiven gar nicht zu begreifen vermagst ? das ist eine Art von blindem Fleck in Deinem Verstand .....aber lassen wir?s .... doch wie sagtest Du so schön- unschön zu MAYA:Das musste einfach sein .... nun Dich anzugehen, daß muß auch einfach sein +

    >>>>>>>>>5. du gehst auf die früher verwendeten Fremdsprachen ein (die ja wahrscheinlich für die Benutzer nicht fremd gewesen sind, oder?), vor allem die "nicht mehr gesprochenen" sind hier wohl in deinem Fokus. Mhm, warum werden sie wohl nicht mehr gesprochen? Warum ist Latein eine "TOTE" Sprache? Warum ist wohl etwas tot?! Wohl, weil es von der Mehrheit der Menschen nicht mehr gebraucht wird, oder? Oder weil sich sein Sinn erschöpft hat, es über keine Lebendigkeit, keinen Lebensfunken, nichts Beseelendes mehr verfügt? Aber: ganz so tot sind sie ja noch nicht. Z. B. Latein oder auch Altgriechisch wird ja weiterhin als "Geheimsprache" der Ärzte und anderer Akademiker verwendet. Eine Sprache, deren Verwender sich gleich als Angehörige eines gleichen Standes erkennen, die sich so, auch über Ländergrenzen und Sprachbarrieren hinweg verständigen können. Ein "Nervus trigeminus" ist für einen deutschen Arzt das gleiche wie für einen indischen Arzt, man kann sich so verständigen und verwechselt nichts (was bei einer gemeinsamen Operation am Patienten vielleicht kläglich enden könnte). Doch du wirst keine Zeitung finden, die durch und durch in Latein geschrieben ist. Dafür ist diese Sprache nicht geeignet.

    >Ja und ... wo ist hier das Argument ....

    >>>>>>>>>6. Um die "Moral von der Geschicht" nun auch noch einmal klarzustellen: der Satz lautet nicht "Alles ist subjektiv" (diesen Satz hast du mir nur in den Mund gelegt, mich ergo nicht verstanden), sondern würde wahrscheinlich eher lauten: "Alles wird von Menschen subjektiv wahrgenommen." Dies gilt sogar für objektive Tatsachen, diese werden subjektiv bewertet. Der eine sieht in einem Hund eine reißende Bestie (vielleicht ist er als Kind gebissen worden), der andere ein nettes Schoßhündchen (vielleicht, weil er als Kind immer mit Rottweilern gespielt hat).

    >>Also: nicht die Tat ist subjektiv, jedoch die Wahrnehmung. Taten hinterlassen objektive Spuren, die wiederum subjektiv wahrgenommen werden. Es gibt keine wahre Trennung zwischen den beiden Polen, wie Yin und Yang ergänzt das eine das andere.

    >Siehe oben ... direkt falsch ... ES GIBT KEINE OBJEKTIVE WAHRHEIT ... erinnere Dich doch wenigstens ein bischen an Deine eigenen Worte, die nichts anderes bedeuten als ALLES IST SUBJEKTIV+ Außerdem ist es keine Wahrnehmung, einen Hund als reißende Bestie oder als Schoßhund aufzufassen, sondern eine Interpretation ? wahrgenommen wird nur die Gestalt eines Hundes und seine Bewegungen im Raum entlang des beobachteten Zeitverintervalla ---- Denken und Unterscheiden UHI -- klappt bei Dir auch nicht in einfachen Dingen und Worten, wie man hier sehen kann +

    >Ich lasse nun erstmal die weitere Abarbeitung ...nur noch soviel : Vielleicht solltest Du einmal lernen, einen Text richtig nach seiner Bedeutung zu erfassen: Bei Deinem Antwortthread zu der Kabbalah ? Frage bezüglich der Gottesnamen/Quantitätsschlüssel warst Du unfähig, auch nur die Problemstellung nachzuvollziehen --- deine Antwort war schlichtweg Unsinn ... und typisch für Deine Präpotenz +

    >Grüße aus dem Niemandsland

    >E.




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