>Hallo Maya,
>>Hallo qwert,
>>wie die Berichte über Evokationen und Astralwanderungen, die letztendlich nur
>>eine "Reise" in das Unterbewusstsein sind.
>Bloß die Unterscheidung in den Strukturen des Unterbewusstseins ist hier doch
>durchaus hilfreich. Damit hat man eine gemeinsame Sprache für sonst nicht
>zugängliche Welten und kann differenzierter darüber sprechen.
>>Der Wunsch nach Macht entsteht aus Angst vor dem Leben und vor dem Tod.
>Was Du hier ansprichst ist m.E. das Thema Kontrollbesessenheit - über alles
>Kontrolle haben zu müssen. Diesbezüglich stimme ich Dir zu. Aber das ist ja
>nicht gesamte Thema Macht. Macht hat einfach auch viel mit Fähigkeit und
>Verstehen zu tun. Wenn z.B. ein Sportler trainiert um seinen Gegner zu
>bezwingen, handelt es sich m.E. auch um Machtausübung, aber im Gegensatz zur
>Kontrollbesessenheit um eine sehr vitale und dynamische Art. Ich würde das
>sogar auf das Weltgeschehen im großen und kleinen übertragen. So betrachtet
>ist der Bardonweg ein Weg des Trainings.
>>Das Leben selbst hat mich übrigens inzwischen gelehrt, dass Bescheidenheit
>>und Demut gegenüber der Schöpfung mehr bewirkt und wahre Erkenntnisse bringt
>>und man damit in seiner Entwicklung wesentlich weiterkommt,
>Für mich sind das zwei verschiedene Wege, Deiner ist Yin, Bardons ist Yang.
>Magie hat schon immer einen sehr nach außen gerichteten Charakter gehabt:
>Erschaffen, Bezwingen, Beherrschen, etc.
>Der Weg der Mystik ist entgegengesetzt:
>Schauen, Hingabe, Einswerden, etc.
>Führt nur ein Weg zum Ziel? Oder noch schärfer: Kommt man mit einem Weg aus,
>um zum Ziel zu kommen?
>>als mit dem anmassenden Gedanken, ein Gott oder "gottgleich" werden zu können,
>>denn darum geht es hier.
>Ist es dann für Dich nur ein weiterer Widerspruch, dass Bardon sich einerseits
>von göttlicher Vorsehung lenken lässt, andererseits aber selbst gottgleich
>(mal angenommen er hat die Meisterschaft seiner eigenen Bücher erreicht...) sein müsste?
>Mal abgesehen davon, dass es ein ziemlicher langer Weg (m.E. über etliche
>Leben) zu dieser Gottgleichheit sein dürfte.
>>
>> Wahre Meisterschaft des Lebens bedeutet für mich heute,
>1.
>> jeden Augenblick bewusst erleben,
>2.
>> das Leben akzeptieren wie es ist und
>3.
>> im Hier und Jetzt,
>4.
>> als Teil eines Ganzen,
>5.
>> heiter und gelassen
>Ist das nicht Deine Alternativ-Bibel? Jeder Mensch sucht sich halt ein paar
>Ideale, wie sein Leben optimal wäre. Mit der Zeit erkennt er einige als belanglos,
>andere als sehr wertvoll. Idealvorstellungen kommen und gehen. Für
>manche passt der Bardon, für andere nicht - für eine Weile ...
>Tschüss,
>bo198214
Hallo bo,
bei mir handelt es sich vielleicht um einen momentanen Alternativ-Weg, denn der lässt alles offen. Bei Bardon bleibt nichts mehr offen, denn die Bücher beinhalten jegliche Aspekte, ähnlich der christlichen Bibel und das nenne ich Gehirnwäsche.
Den Vergleich von Yin- und Yangweg finde ich wirklich gut.
Ja, es ist ein weiterer Widerspruch, dass Bardon sich angeblich von der göttlichen Vorsehung leiten liess, wohlwissend (oder aber auch nur ahnend), dass man vielleicht gottgleich mit einem der erwählten Götter, nicht aber mit d e m Gott (dem Schöpfer des Universums), oder als was man das auch immer bezeichnen möchte, werden kann. Wie sollte das, als Teil eines Ganzen, auch möglich sein?
Liebe Grüsse
Maya



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