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Thema: Um was geht´s eigentlich?

  1. #31
    NIMALI
    Gast

    Re: JEIN


    >Zu dem Thema schwarze Magie möchte ich in diesem Forum nur soviel sagen, dass ich bisher nur negative Beispiele von „Bardonisten“ kennengelernt habe, die meine Erfahrungen und Gedanken bestätigen, dass es sich bei den Büchern von FB um schwarze Magie handelt.

    >Masslose Überheblichkeit, pure Angriffslust, Verachtung gegenüber „Andersgläubigen“, anderen Menschen seinen Willen und seine Überzeugung aufzwingen wollen, Wesenheiten erzeugen und befehligen zu wollen, um seine Ziele zu erreichen, und vieles mehr, sind für mich schwarze Magie. Wer sich mit niederen Wesenheiten, auch in Form dieser negativen Gedanken, umgibt, kann niemals mit „Lichtwesen“ in Kontakt treten, da sich reiner Egoismus und selbstlose Liebe nicht vereinbaren lassen.


    Dürfte viel Wahres dahinter sein, doch auch bei vielen östlichen Wegen kann man diesen Entartungen begegnen. Das Problem bei Buchsystemen liegt darin, dass immer nur ein Weg (und dies oft nur ansatzweise und mit Schleiern) angedeutet werden kann.


    Wenn jemand versuchen würde ausschliesslich aus Agrippas Werken (oder Z.B. Dion Fortunes) Magie zu lernen, wird er früher oder später an eine natürliche Grenze stossen: DER SCHLÜSSEL ZUR EINWEIHUNG.


    Die Flamme wird lebend weitergegeben und erst dann beginnt die praktische Überprüfbarkeit (davor war es eine intellektuelle oder träumerische Annährung an die Wahrheit). (Astralphilosophen mögen mir verzeihen, jedoch das Leben findet in der/ durch Materie statt und wahre Einweihung ebenso)


    Und hier unterscheidet sich Buchlehre von Lebenslehre:

    Das Buch macht auf den Weg aufmerksam, der Autor kannte es anders.


    Ein Buch für Anfänger um bestimmte Ziele näherzubringen, jedoch wird durch Fehler/Irrtum die Strebsamkeit erhöht und somit ein WEG gesucht und durch das Suchen entstehen Kontakte im Aussen und somit zu wahren oder heuchlerischen Lehrern (wobei beide notwendig sind und ihre Aufgabe gut erfüllen)




    Ob Bardons Weg wahre Früchte bringt ist eindeutig mit JA zu beantworten, jedoch ob diese Früchte faul oder saftig sind ist eine andere Sache. Mysterienschulen haben auch Mitglieder die nur mässigen Erfolg verwirklichen und hierbei ist nicht die Schule schuld sondern das mangelnde Streben des Schülers verantwortlich.


    Die Motivation bei solchen Buchmagiern ist zumeist ein Streben nach Macht (über andere), unerfüllte Wünsche, Geld, Anerkennung etc... und da haben wir die Ursache für die Probleme, weshalb man wahre Magie nie frei und ohne Schleier jedem vermitteln kann. Denn keine Eigenschaft beim "Weg zum wahren Adepten" ist wirklich massgeben für einen wahren Adepten! (Jakob Böhme ist genug Beweis)


    Eliphas Levi : "Geschichte der Magie" dürfte für wahre Magie ein guter Ratgeber sein.




  2. #32
    Tares
    Gast

    Das Rad dreht und webt, wie es dem Rad gefällt :-)


    Hallo Maya !


    Ich freue mich, daß Du so ausführlich geschrieben hast, um so tiefere Einblicke in Deine Ansichten und ihre Entstehung zu erlauben, wenn ich auch leider erst mit einiger Verspätung dazu komme, deine Zeilen entsprechend zu würdigen.


    Persönliche Erfahrungen sind natürlich prägend, oder präzisser können eine derartige Einstellung durchaus erklärbar gestalten.

    Meine eignen Erfahrungen mit magisch Tätigen oder sagen wir mit Hermetikern sind glücklicherweise eher ausgewogener, wobei ich hiermit nicht ausschliesslich die sog. Bardonisten ( übrigens kein besonders schönes, auch nicht immer treffendes Wort für mein Empfinden), sondern auch diejenigen meine, die sich nach anderen Maßstäben orientieren, wie bsp.-weise Thelemiten usw.


    Eigenschaften wie die von Dir benannten "Masslose Überheblichkeit, pure Angriffslust, Verachtung gegenüber „Andersgläubigen" sprechen sicher nicht von ausgewogener Reife( zumindest gewiss nicht, falls sie eine Art charakterlichen Dauerzustand darstellen), nach der man in der Hermetik - so wie ich sie verstehe - im Allgemeinen strebt, doch würde ich sie nach meinen Bewertungsmaßstäben eher als Schattenseiten, die es freilich zu überwinden gilt, ansehen und weniger als schwarzmagische Akte.


    Anders sieht es hier allerdings aus so tatsächlich falls jene Magier danach trachten "anderen Menschen ihren Willen und ihre Überzeugung aufzuzwingen"

    Solcherlei Ignoranz des kostbaren Gutes des freien Willens eines Mitmenschen würde ich ebenfalls als schwarzmagischen Akt ansehen.

    Findet man die erstgenannten Verhaltens- und Charaktereigenschaften eher auf den von "Bo", durchaus passend, so benannten Yang-wegen, so scheint mir das "Erzwingen" gegen den eignen Willen eines Anderen leider auch auf den Yin-wegen ( einige Vertreter westlicher mystischer Wege, sowie einiger östlicher Wege... ) nicht ganz fremd zu sein, wenn es auch bei Letzteren eher viel subtiler - damit eher noch gefährlicher -, meist in der Maske der Egolosigkeit einhergehen kann.

    Nur könnte ich nicht sagen, daß derartige Einflüsse sich auf einen ganz bestimmten Weg begrenzen oder gar sich derart spezifisch eingrenzen liessen.

    Entscheidend schien hier eher ein gewisser Typus von Mensch zu sein, doch auch wie weit er bisher auf jenem Weg tatsächlich vorangeschritten ist.

    Besonders in der ersten Phase, die in der sich manch einer zum - schnell im Übermut fanatisch auftretenden - Evangelisten berufen fühlt, kann einem derlei widerfahren.

    Bleibt also zu hoffen, daß jener "glühende Evangelist" baldigst weiterschreitet und seine ungewünschten Bekehrungsversuche hinter sich lässt, gleich welchen Weg er/sie auch immer beschreitet smile


    Auch das unsere Welt - derart vereinfacht ausgedrückt - polar aufgebaut ist, möchte ich nicht bestreiten, wenn mir auch jene eher dunkel anmutenden Geister desöfteren einfach verwirrt, als denn böse erscheinen. Ergänzend würde ich vielleicht noch erwähnen, daß es diverse Zwischenstufungen - von Minder bis hin zu einem Mehr an Bewusstheit, Weisheit doch auch Liebe - zu geben scheint und das die meisten in eine Art evolutiven, also Wachtumsprozess eingebunden sind, wenn es auch einige zu geben scheint für die wohl das Wort Involution treffender sein dürfte.

    Wieweit ein Magier fähig ist zu jenen höheren Ebenen und damit einhergehenden Seelen Kontakt herzustellen ist u.a. abhängig von der Resonanz, die er in seiner Gesamtheit auszulösen imstande ist, doch auch von anderen Faktoren, die mit seinem Lebens- und Seelenweg in Zusammenhang stehen.


    Doch ist zunächstmal nicht so sehr das Jenseits und seine Sphären Ziel der meisten Magier - vorallem nicht nach Bardon -, sondern in der Regel erstmal die zunehmende Beherrschung oder sagen wir ruhig Macht über sich selbst, die in einer Harmonisierung seiner Wesenszüge und (ihn aufbauenden Elementar-)- kräfte münden sollte, dem so benannten hermetischen Gleichgewicht.

    Und hier schliesst sich eigentlich der Kreis, denn jene offensichtlichen oder vermeidlichen Schattenseiten seines Wesens, wie bsp.-weise "Angriffslust, masslose Überheblichkeit etc." sollte eigentlich in Selbstinspektion und - reflektion mehr oder minder erkannt und zunehmend ausgeglichen, eben auf diesem Wege beherrscht werden, sodaß man sich als Mikrokosmos Mensch - als "Kind Gottes", wenn Du magst - mehr und mehr im Einklang mit der Schöpfung, dem Makrokosmos befindet, so mithilft und letztendlich dem Ganzen dient, u.a. indem man über sich selber herrscht, doch auch indem er sich erinnert wer und was er eigentlich wahrhaft ist.


    Mensch erkenne Dich selbst... steht auf leuchtenden Riesenbuchstaben über unserem Weg und im Hier und Jetzt gilt es diese Wahrheit zu erfahren und letztendlich auch zu leben.


    Auf welchem Weg man/frau auch immer diese zentrale Wahrheit dann letztendlich erringt, ist allenfalls sekundärer Natur; sog. Magie, Hermetik, Yoga, Mysterienschulen oder wie auch immer dieser Pfad benannt werden mag sind mehr wie Krücken, deren wir eben im Moment noch bedürfen.

    Wichtig ist auf den Klang unserer (hohen) Seele ( Führung, SPIRIT, göttl. Vorsehung oder wie immer Du das nennen magst ) zu hören, die uns diesen - in diesem Zeitabschnitt des Lebens passenden Weg - schon weisen wird.


    Was unseren Jüngsten angeht, da sind wir schon, wie von Dir auch angesprochen, vorgegangen.

    Ich empfand es immer schon als besonders interessant, Lebenssituationen einzuteilen in solche, wo man zur massiven Einflussnahme geradezu aufgefordert wird und solche wo man - vorerst zumindest noch - stillehalten und akzeptieren sollte.

    Sein Lehrer stellte sich, wie leider schon im ersten Eindruck wahrgenommen, als zwar scheinbar kommunikativ, doch tatsächlich völlig unnachgiebig und uneinsichtig heraus.

    Es ist so ein bisschen wie ein Gespräch mit einer Wand zwinker

    Doch gibt es eben Dinge und Lebenssituationen, die müssen - auch für Kiddies - durchlebt, wenn nicht gar ertragen werden, sodaß die weitere Unterstützung und Stärkung des noch jungen Geistes unseres "Nesthäckchens" vorrangig erschien.



    Manchmal gilt halt:

    Das Rad ( des Lebens..) dreht und webt, wie es dem Rad gefällt.

    Manches, aus unserem begrenzten menschlichen Bewusstsein scheinbar unsinnig gewebtes Muster jenes "Rades" wird erst im Laufe der Zeit seine verborgene Sinnhaftigkeit enthüllen und sei es auch "nur" die errungene Stärkung und Reifung einer Seele, die ihr durch den Widerstand des Lebens erwächst...


    Hermetische Grüsse

    T.












  3. #33
    rischek
    Gast

    Re: Das Rad dreht und webt, wie es dem Rad gefällt :-)




    >Manchmal gilt halt:

    >Das Rad ( des Lebens..) dreht und webt, wie es dem Rad gefällt.

    >Manches, aus unserem begrenzten menschlichen Bewusstsein scheinbar unsinnig gewebtes Muster jenes "Rades" wird erst im Laufe der Zeit seine verborgene Sinnhaftigkeit enthüllen und sei es auch "nur" die errungene Stärkung und Reifung einer Seele, die ihr durch den Widerstand des Lebens erwächst...

    >Hermetische Grüsse

    >T.


    Mag Fortunas Kugel rollen

    Wer sich höherer Kraft bewußt

    Trotzt dem Wechsel und Verlust. ;-)


    (Aus der Freischütz von

    Carl Maria von Weber.)


    rischek zwinker



  4. #34
    Maya
    Gast

    Re: Das Rad dreht und webt, wie es dem Rad gefällt :-)


    Hallo Tares,

    vielen Dank dafür, dass du dir die Zeit für eine Antwort genommen hast, obwohl Adebara sich wohl schon verpflichtet fühlte, mich zurecht zu weisen. Aber ich muss ihm in so weit recht geben, das du zu den Wenigen gehörst, die den Weg zu Weisheit und Liebe glaubwürdig zu vermitteln imstande sind.

    Natürlich ist es nicht möglich, aufgrund der wenigen Zeilen hier in diesem Forum einen tieferen Einblick in die Gedankenvielfalt eines Einzelnen zu bekommen, bzw. sich aufgrund eines, oder auch mehrerer postings, ein tatsächliches Bild von einer Person machen zu können.

    Es hat mich daher sehr gefreut, dass du auf das Thema Lehrer, dein „Nesthäkchen“ betreffend, eingegangen bist und nicht so beleidigt reagiert hast, wie Adebara.

    Das meinte ich im Übrigen mit Überheblichkeit, Angriffslust, etc., unter welchem Deckmantel auch immer.

    Meine Einwände gegen „Bardonisten“ beziehen sich auf diese genannten Eigenschaften und Äusserungen, die einem manchmal die Haare zu Berge stehen lassen und auch aus diesem Grund vielleicht abwertend klingen mögen. Ist aber im Grunde nicht so gemeint, sondern eher als Anregung zum Nachdenken. Ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass Bardon für sich selbst, aus seinem übermittelten Wissen, keine wesentlichen Erkenntnisse gezogen hat und so wie er, die meisten Leser dem Irrglauben verfallen, gottgleich werden zu können, um dann allein und arm zu enden und damit ihr Leben „verspielt“ zu haben.

    Man kann so ein Schicksal natürlich auch der „göttlichen Vorsehung“ unterstellen, die einen Menschen zu Bardons Büchern führt, um ihm eine Chance zur Erkenntnis zu ermöglichen und die freie Entscheidung, welche Früchte dieser nun ernten möchte, ausschliesslich ihm selbst überlassen bleibt.

    Die Evolution treibt viele vorwärts und andere eben nicht, was du so schön als Involution bezeichnet hast. Gegensätze, die sich bedingen, oder nicht? Vielleicht ist alles nur ein kosmischer Witz und wir Menschen nehmen uns einfach viel zu wichtig!

    An diesem „Erkenne dich selbst“ scheinen die Meisten zu scheitern, auf welchem Weg auch immer man irgendwann mit sich selbst konfrontiert wird - und sei es auch nur in diesem Forum.

    Liebe Grüsse

    Maya



  5. #35
    schmock
    Gast

    Re: Um Franz Bardons "Alternativ-Bibel"!


    >heyhoh!

    >die bezeichnungen gott und teufel sind doch eher erfindungen der christen!

    >wenn dein "wahres göttliches" im gleichgewicht ist, dann muss es auch "böse" sein, alles andere ist einseitig!

    >GOTT IST BÖSE und das ist GUT so!

    >chanie

    >>ich projiziere weder das Gute noch das Böse auf eine Gestalt. Die Bezeichnungen Gott und Teufel sind nun mal geläufige Begriffe und letztendlich nichts anderes als positive und negative Energie.

    >>Das "wahre göttliche" muss nicht ins Gleichgewicht gebracht werden, sondern nur der Mensch.

    >>Liebe Grüsse

    >>Maya



  6. #36
    smtp
    Gast

    Re: Um Franz Bardons "Alternativ-Bibel"!


    >Ich bin erstmal total glücklich, dass Du mir geantwortet hast zwinker,

    >>Hallo bo,

    >>bei mir handelt es sich vielleicht um einen momentanen Alternativ-Weg, denn

    >>der lässt alles offen. Bei Bardon bleibt nichts mehr offen, denn die Bücher

    >>beinhalten jegliche Aspekte,

    >Naja so krass würd ichs nun auch wieder nicht sehen. Für mich ist Bardon eher

    >eine Kachel auf dem Boden der esoterischen Systeme, er erhebt keinen Allein-

    >gültigkeitsanspruch (soweit ich das überblicken kann) und ich habe auch

    >nirgends gelesen, dass man ihn nicht mit anderen Systemen kombinieren dürfte.

    >Und auch für Bardonisten gibt es sicher vieles zu entdecken, was nicht im

    >Bardon steht. Das muss jeder selbst entscheiden/zulassen.

    >Aber ich kann Deinen Gedankengang mit der Schwarzmagie nachvollziehen. Auch

    >wenn ich es nicht so nennen würde. Er mutet irgendwie sehr "urtümlich" an, wie

    >aus einer Zeit, wo man von "Liebe Deinen Nächsten" und Feingefühl noch nichts

    >gehört hat.

    >>ähnlich der christlichen Bibel und das nenne ich Gehirnwäsche.

    >>Den Vergleich von Yin- und Yangweg finde ich wirklich gut.

    >>Ja, es ist ein weiterer Widerspruch, dass Bardon sich angeblich von der

    >>göttlichen Vorsehung leiten liess, wohlwissend (oder aber auch nur ahnend),

    >>dass man vielleicht gottgleich mit einem der erwählten Götter, nicht aber mit

    >Das ist mein Verständnis davon. Im Buddhismus und in anderen esoterischen

    >Systemen wird ja auch von verschiedenen Daseinsebenen gesprochen. Eine davon

    >ist die der Götter. Und da findet man *den* Gott sicherlich nicht.

    >Sagan schildert z.B. glaubwürdig, dass in Atlantis zeitweilig Frauen ins

    >Götterreich aufgenommen wurden.

    >>d e m Gott (dem Schöpfer des Universums), oder als was man das auch immer

    >>bezeichnen möchte, werden kann. Wie sollte das, als Teil eines Ganzen, auch

    >>möglich sein?

    >>Liebe Grüsse

    >>Maya

    >Lebendige Grüße,

    >bo198214



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