>Er verstand nur, daß ich mich mit etwas beschäftige was mit Spiritualität zu tun hat. Für ihn als fundamentalistischen Marxisten (und erfolgreichen Unternehmer -> tolle Kombination ;-) rief dies ein tiefes Gefühl des Hasses hervor. Ich sagte ihm, daß ich seine Ansichten respektiere ich aber eine andere Weltsicht habe (ich wollte ihn nicht von etwas überzeugen, und er wußte in diesem Zusammenhang über mich nur, daß ich mich für Religion interessiere und ein Leben nach dem Tot für möglich halte). Er sagte zu mir: "Schau an was ich geschaffen habe: mein riesen neues Haus, meine vielen teuren Autos, mein Geschäft, mein Vermögen...". Er zeigte mit dem Finger auf den Computerbildschirm: "diese Leute halten dich davon ab, so zu werden wie ich. Entsage deinem Wahnsinn!". Da meine sehr ungemütliche Jugend an mir vorbeizog, war diese Situation durchaus eine Prüfung für mich, als er seine Hand nach mir ausstreckte als wenn ich auf einen Packt einwilligen sollte. Letztendlich sagte ich ihm: "Materielle Dinge sind mir sehr wichtig, aber nicht das wichtigste. Ich will lieber sterben als deinem Weg zu folgen."<
Also erst deine Mutter (die dich anscheinend wegen weltanschaulicher Differenzen, auch Marxistin?, nicht mal deinen Schulabschluss machen lassen wollte?), dann dein Vater (hat der unterdrückte Spannungen wegen seiner widersprüchlichen Lage als Unternehmer und weltanschaulicher Marxist und damit philosophischer Materialist auf dich projeziert und so Aggressionen erzeugt?), dann deine Satanisten-Schwester und deine Tante die dich ums Erbe brachten (wenn ich das richtig verstanden habe...)....
Das klingt ziemlich abgefahren.
Das war ja der reinste Weltanschuungskrieg bei euch.
Andererseits ist das auch ein ziemlich ärgerliches Beispiel dafür, wie Menschen, die sich für ernsthafte Spiritualität und Magie interessieren und danach Leben Leben häufig die Gelinkten sind.
Eigentlich nicht einzusehen, wenn es Mittel gibt sich zu wehren.
Satanisten denken ja häufig, in einer kuriosen Mischung aus eigentlich widersprüchlicher antiker gnostischer Weltanschuung und Materialismus, die Menschen wären Götter und müssten sich dies nur wieder bewußt machen.
Aber die Wahrheit ist imho eher, dass die Menschen sich durch TRANSFORMATION, Wesensveränderungen, Elemente-Ausgleich und Beherrschung und Erhöhung der eigenen Schwingungsfrequenzen qualitativ der universalen Gottheit annähern und angleichen können.
Also etwas WERDEN können, es aber noch nicht sind.
So gesehen ist der magische Weg doch anspruchsvoller als der materialistische...der Materialist würde nur nach einer Zunahme von Quantität (Geld, Karriere, körperliche Kraft, viele Frauen oder Männer usw. streben), der spirituelle ausgerichtete Magier und Mystiker auch nach einer Erhöhung und Erweiterung des QUALITÄT seines Daseins.
Aber wer als Materialist natürlich den Geist und die Seele nicht als existent anerkennt, oder ihre Bedeutung herunterspielt, der wird das nicht begreifen können und herabwürdigen.
Was aber nicht heisst, das er richtig liegt.
Eher, dass er nur auf eindimensional und mit eingeschränktem Bewusstsein auf eine Ebene bzw. einen Aspekt des Daseins und seine Gesetzmäßigkeiten ausgerichtet ist...die materielle Ebene, die aber eben nicht die einzige ist, da der Mensch in mehreren Ebenen zugleich existiert.
Grüsse
Tyrion



LinkBack URL
About LinkBacks
-allerliebste 


Lesezeichen