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Thema: Manipulation

  1. #1
    .
    Gast

    Manipulation


    Hallo liebe Forumsteilnehmer,

    es wurde, wie ich lesen konnte, vieles über Manipulation gesprochen. Ihr unterscheidet demnach positive bzw. negative oder gerechtfertigte oder ungerechtfertigte Manipulation, oder? Also m.E. ist es so, dass wir ständig Manipulationen ausgestetzt sind und auch ständig ,mehr oder weniger bewusst, selbst andere Menchen manipulieren.

    Es ist umumgänglich zu manipulieren, denn sonst müsste man doch mit dem Leben aufhören und selbst danach kann man noch weiterwirken (durch Schriften bzw. Weitergabe von Schriftwerk, siehe hierzu Philosophen usw.).

    Also ich denke man sollte sich damit abfinden, dass man immer manipulieren wird und versucht bewusst gutes zu tun. Dass man dabei auch unbewusst schlechtes tut, kann niemand vermeiden, weil man die Konsequenzen seines eigenen Wirkens überhaupt nicht ganz überschauen kann. Aber ich denke der gute Wille zählt und es würde einen nur an Taten hindern, falls man immer ständig überlegt, ob etwas nun gerechtfertigt im Sinne des Karmas usw. ist oder nicht.

    In der Entwicklung durchlaufen wir eben immer wieder Hürden, die wir auch anderen zum Teil aufstellen, und erst durch das Überwinden der Hürden wachsen wir doch, oder?

    War nur eine kleine Anregung von mir :-)), vielleicht schöpft mancher daraus ja Mut, was mich freuen würde, denn damit wäre dieser Beitrag gerechtfertigt.

    Machts gut.




  2. #2
    Jule
    Gast

    Re: Manipulation


    >Hallo liebe Forumsteilnehmer,

    >es wurde, wie ich lesen konnte, vieles über Manipulation gesprochen. Ihr unterscheidet demnach positive bzw. negative oder gerechtfertigte oder ungerechtfertigte Manipulation, oder? Also m.E. ist es so, dass wir ständig Manipulationen ausgestetzt sind und auch ständig ,mehr oder weniger bewusst, selbst andere Menchen manipulieren.

    >Es ist umumgänglich zu manipulieren, denn sonst müsste man doch mit dem Leben aufhören und selbst danach kann man noch weiterwirken (durch Schriften bzw. Weitergabe von Schriftwerk, siehe hierzu Philosophen usw.).

    >Also ich denke man sollte sich damit abfinden, dass man immer manipulieren wird und versucht bewusst gutes zu tun. Dass man dabei auch unbewusst schlechtes tut, kann niemand vermeiden, weil man die Konsequenzen seines eigenen Wirkens überhaupt nicht ganz überschauen kann. Aber ich denke der gute Wille zählt und es würde einen nur an Taten hindern, falls man immer ständig überlegt, ob etwas nun gerechtfertigt im Sinne des Karmas usw. ist oder nicht.

    >In der Entwicklung durchlaufen wir eben immer wieder Hürden, die wir auch anderen zum Teil aufstellen, und erst durch das Überwinden der Hürden wachsen wir doch, oder?

    >War nur eine kleine Anregung von mir :-)), vielleicht schöpft mancher daraus ja Mut, was mich freuen würde, denn damit wäre dieser Beitrag gerechtfertigt.

    >Machts gut.

    >




    Hallöchen!


    Ich stimme dir in soweit zu, dass - wenn sich die Gelegenheit ergibt Gutes zu tun und man es auch möchte - man sich nicht durch Karma-Hinterfragung davon abhalten lassen sollte.


    Trotzdem sollte man dabei auch Nachdenken, ob man gerade wirklich gutes tut bzw. wie man dieses am besten bewerkstelligt. So können die wiederholten guten Ratschläge an einen vermeindlich Hilfsbedürftigen, diese dem auch lästig werden, wenn er sie nicht annehmen möchte oder anderer Meinung ist, aber aus Höflichkeit vielleicht schweigt.


    So ist der gutgemeinte Liebeszauber für die am Boden zerstörte verlassene Freundin bei genauerem Hinsehen eben nicht gutgemeint - nämlich ihrem Verflossenem gegenüber, der mit Sicherheit seine Gründe hatte, sie zu verlassen. Und nun wird Zwang auf ihn ausgeübt und sein freier Wille gebrochen, damit er zu seiner Ex-Freundin zurückzukehrt. Und das ist dann nicht mehr gut sondern bösartig!


    Aber das man nicht immer alles überschauen kann, was gut oder vielleicht doch nicht so gut ist, stimmt schon. Aber auch hier lernt man aus Erfahrungen und Weitsicht. Deshalb sollte man den Intellekt nicht aussen vor lassen.


    Die tägliche Manipulationen sind recht vielfältig, aber man ist dabei nicht nur schutzloses Opfer. In vielen Dingen hat man auch hier die Möglichkeit auszuwählen, ob man sich in irgendeiner Richtung manipulieren lassen möchte oder nicht. Dazu ist ein bewußteres Leben und wiederum das Einschalten der grauen Gehirnzellen vorteilhaft.




    Gruß


    Jule

  3. #3
    Red
    Gast

    Re: Manipulation


    Hallo ,


    + es wurde, wie ich lesen konnte, vieles über Manipulation gesprochen. Ihr

    + unterscheidet demnach positive bzw. negative oder gerechtfertigte oder

    + ungerechtfertigte Manipulation, oder?


    Ja , genau.


    + Also m.E. ist es so, dass wir ständig Manipulationen ausgestetzt sind und

    + auch ständig ,mehr oder weniger bewusst, selbst andere Menchen manipulieren.

    + Es ist umumgänglich zu manipulieren, denn sonst müsste man doch mit dem

    + Leben aufhören und selbst danach kann man noch weiterwirken (durch Schriften

    + bzw. Weitergabe von Schriftwerk, siehe hierzu Philosophen usw.).


    Ja , was ja ganz interessante Gedanken zum vorschein bringt wie , das Leben

    zeichnet sich durch manipulation aus , wenn ich also nach meinem Leben noch

    andere Manipuliere Lebe ich weiter , obwohl ich gestorben bin. Da man dadurch

    , dass man schon einmal irgend etwas manipuliert hat und sich diese Manipulation

    ja vortsetzt , für alle Zeiten etwas verändert , könnte man von diesem

    Standpunkt aus sagen , man ist unsterblich und lebt ewig.


    + Also ich denke man sollte sich damit abfinden, dass man immer manipulieren

    + wird und versucht bewusst gutes zu tun.


    Nun , ich bin auch der Meinung , dass man sich mit der Manipulation abfinden

    muss , da einem ja kaum eine andere Möglichkeit offen steht. Aber ob man nun

    stets versuchen wird nur gut zu handeln , frage ich mich. Denn es gibt Momente

    in denen ich nicht so handle und ich dass dann auch gerechtfertigt finde.


    + Dass man dabei auch unbewusst schlechtes tut, kann niemand vermeiden, weil

    + man die Konsequenzen seines eigenen Wirkens überhaupt nicht ganz überschauen

    + kann.


    Das denke ich auch , es ist nicht immer Möglich [oder vielleicht überhaupt

    nicht] eine Situation richtig einzuschätzen und deshalb können auch ungewollt

    nicht so gute Reaktionen folgen auf etwas was eigentlich gut gemeint ist.

    Manchmal ist es auch nötig bestimmte Schritte zu tun um mehr über die Folgen

    eines solchen Weges zu erfahren und um so später besser zu handeln.


    + Aber ich denke der gute Wille zählt und es würde einen nur an Taten hindern,

    + falls man immer ständig überlegt, ob etwas nun gerechtfertigt im Sinne des

    + Karmas usw. ist oder nicht.


    Hm , der gute Wille ist bestimmt anzurechnen wenn etwas nicht wie geplant läuft.

    Aber es kann auch vorkommen , dass mit einer Aktion derart daneben gegriffen hat

    dass es mit einem Satz wie - ich habs doch nur gut gemeint - nicht wieder

    behoben werden kann. Ich möcht nur mal daran erinnern , dass meine Eltern es

    auch immer gut mit mir meinen , aber naja ... ;)


    Deshalb denke ich es ist nicht richtig ständig übermäßig über sein handeln

    nach zu denken aber in Maßen isses bestimmt ne gute Sache.


    + In der Entwicklung durchlaufen wir eben immer wieder Hürden, die wir auch

    + anderen zum Teil aufstellen, und erst durch das Überwinden der Hürden

    + wachsen wir doch, oder?


    So is dass. Ob man die aber anderen , für extra in den Weg stellen sollte ,

    weil man vielleicht der Meinung ist es wäre vorteilhaft wenn die anderen die

    auch überwinden , ist fraglich. Möglicherweiße sind andere noch nicht reif für

    diese Hürden und wären überfordert , oder diese Art von Hürde würde gar nicht zu

    diesen anderen passen usw . Was ich hoffentlich bei meinen Kindern beachten

    werde , sollte es mal so weit sein ... ;)


    + War nur eine kleine Anregung von mir :-)), vielleicht schöpft mancher daraus

    + ja Mut, was mich freuen würde, denn damit wäre dieser Beitrag gerechtfertigt.

    + Machts gut.


    Grinsgesicht , ist schon witzig. Ich glaub bei mir hast du dass geschaft , ich

    war mir ne ganze weile nicht sicher ob ich dieses Beitrag absenden soll , ob ich

    vielleicht nicht zu großspurig wirke usw. Aber naja , wie gesagt , es scheint

    als ob dein Beitrag mehr als gerechtfertigt ist.


    MFG Red

  4. #4
    Der Narr
    Gast

    Re: Manipulation


    Schöner Beitrag und überhaupt nicht manipulativ.;)


    Der Narr

  5. #5
    Lorenz
    Gast

    Re: Manipulation


    Manipulation ?


    Ist das Thema nicht eher Macht ?

    Die Macht etwas tun zu können und zu wollen. Einfluss zu haben und zu nehmen ?

    Macht als solches ist neutral. Eine gute Absicht ist aber kein Garant für einen guten oder negativen Einfluss.


    Manipulation als soclehs erscheint mir aber eher negativ belastet zu sein.

    Manipulation bedeutet für mich, dass man Menschen unbewusst oder bewusst dazu bringt, das zu tun, was man selber will.

    Läuft's bei der Manipulation nicht oft darauf hinaus, Menschen über ihre Ängste oder Bedürfnisse zu steuern ?


    Gruss

    Lorenz


    >Hallo liebe Forumsteilnehmer,

    >es wurde, wie ich lesen konnte, vieles über Manipulation gesprochen. Ihr unterscheidet demnach positive bzw. negative oder gerechtfertigte oder ungerechtfertigte Manipulation, oder? Also m.E. ist es so, dass wir ständig Manipulationen ausgestetzt sind und auch ständig ,mehr oder weniger bewusst, selbst andere Menchen manipulieren.

    >Es ist umumgänglich zu manipulieren, denn sonst müsste man doch mit dem Leben aufhören und selbst danach kann man noch weiterwirken (durch Schriften bzw. Weitergabe von Schriftwerk, siehe hierzu Philosophen usw.).

    >Also ich denke man sollte sich damit abfinden, dass man immer manipulieren wird und versucht bewusst gutes zu tun. Dass man dabei auch unbewusst schlechtes tut, kann niemand vermeiden, weil man die Konsequenzen seines eigenen Wirkens überhaupt nicht ganz überschauen kann. Aber ich denke der gute Wille zählt und es würde einen nur an Taten hindern, falls man immer ständig überlegt, ob etwas nun gerechtfertigt im Sinne des Karmas usw. ist oder nicht.

    >In der Entwicklung durchlaufen wir eben immer wieder Hürden, die wir auch anderen zum Teil aufstellen, und erst durch das Überwinden der Hürden wachsen wir doch, oder?

    >War nur eine kleine Anregung von mir :-)), vielleicht schöpft mancher daraus ja Mut, was mich freuen würde, denn damit wäre dieser Beitrag gerechtfertigt.

    >Machts gut.

    >

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