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Thema: Selbstmotivation beim Üben

  1. #1
    Simon Magus
    Gast

    Selbstmotivation beim Üben


    Wer kennt das nicht, trotz besten Vorsetzen: "Heute habe ich keine Zeit zum üben!", "Ich habe so viel Streß, die Übungen gelingen zur Zeit gar nicht gut, vielleicht sieht es morgen besser aus?"...

    Eine Möglichkeit sich beim Üben selbst zu motivieren, welche ich glaube auf der Internetseite von Paul Allen gefunden habe, ist die Übungszeit welche man jeden Tag und/oder Woche aufbringt grafisch in einer Tabelle festzuhalten.

    Also bei mir war dies im Schnitt über mehrere Wochen eine gute Hilfe. Dann machte ich aber nach mehreren Anläufen die selbe Erfahrung, daß diese Steigerung der Übungszeit stagniert, man macht Pläne nach dem Motto "also in drei Monaten schaffe ich es, so und so lange zu üben" dann zeigt die Kurve nach unten, man ist frustriert was sich auf die Motivation negativ auswirken kann, weil man sich überfordert hat und das Ganze seine spielerische Note verloren hat.

    Ich werde es jetzt vielleicht, nach längerer Zeit Abstinenz mit Grafiken versuchen die nur über eine Woche gehen und welche ich dann wegwerfe.

    Die Erfahrungen jedes Einzelnen werden natürlich sehr unterschiedlich ausfallen.

    Wie ist es diesbezüglich euch ergangen und welche anderen Methoden funktionieren bei euch gut?


    SIMON MAGUS


    p.s.:

    Verdammt noch mal, warum hat Bardon nicht solche Aspekte in seine Lehre eingebaut wie - "Wer ab einem bestimmten Alter nicht jeden Tag mindestens eine Stunde übt und eine versäumte Stunde an einem anderen Tag mit 3 Ersatzstunden ausgleicht, wird im nächsten Leben als flugunfähiger Vogel, ein Tierchen welches den untersten Punkt der Ernärungskette im Tierreich bildet oder als Angehöriger einer Aussterbenden Gattung auf diesem Planeten, wiedergeboren"! ;-)

  2. #2
    red
    Gast

    Selbstmotivation ?


    Hallo Simon ,


    wo du das Thema gerade ansprichst. Es ist eine seltsame Fall von Synchro -

    nizität , das ich heute Mittag einen Beitrag zu einem Artverwanten Thema

    schreiben wollte, den Computer wieder anschalte und deinen Beitrag lese. ;)


    Eigentlich wollte ich den Beitrag in der Schublade lassen , da ich so gesehen

    schon eine Art Antwort , im alten Praxsis Forum gefunden habe. Die Antwort ist

    aber recht kurz gehalten und mich dürstet nach mehr und ausführlicherem.

    Außerdem hab ich auch an aspekte des Schweigens gedacht. Aber was solls über

    was ich schreibe hat sich schon in mir ausgebreitet. Als denn ...


    + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +


    Bardon deutet in der Theorie immer wieder darauf hin , man solle sich vor erst

    mit dem Körper befassen , sofern es da sichtbare [Rettungsringe in meinem Fall]

    Unausgeglichenheiten gäbe. Wie gelesen so getan. Ich habe mich also vorerst

    einmal mit der Körperschulung der ersten Stufe begnügt , nach einigem hin

    und her wurde ich auch eher dort hingeleitet.


    Der Erfolg ist auch recht achtlich , aber irgendwie empfinde ich immer wieder

    eine Art Widerstand der sich allmählich in mir Aufbaut. Der Widerstand braucht

    mit der Zeit auch immer länger bis er dann wieder kommt , aber er kommt mit

    Sicherheit.


    Nun auf jeden Fall erscheint mir mein Zurückliegendes Leben , wie - sagen wir

    im Bann des Bardons und nun da ich im Widerstand lebe erscheint es mir alles

    ein wenig lächerlich mit einem leichten Schmunzeln über mich selbst. Auch bricht

    in mir eine Art Egoismuss aus den ich ansonsten versuche zurück zu halten.


    Um dann letztendlich auch zum eigentlichen Punkt zu kommen. Dieser Widerstand

    ist doch eine recht nervige angelegenheit. Er nimmt meine Arbeit der letzten

    Wochen und macht sie einfach so mit einem Fingerschnipsen zu nichte worauf ich

    wieder von forne Anfangen kann.


    Hört das irgendwann auf , soll ich dem Widerstand überhaupt nachgeben oder Stur

    mit dem Kopf durch den Widerstand , mich nicht beirren lassen und weiter

    meine ? Bardons Prinzipien verfolgen ?


    Vielleicht bringe ich auch noch ein Beispiel um alles deutlicher zu machen.

    Man stelle sich vor man hat es geschafft 6 Monate das rauchen aufzuhören und

    auf einmal tritt ein Gedanke zu einem heran , der sagen wir mal folgendes

    Verkörpert : Du hast es geschaft 6 Monate dich kontrolliert , hast disziplin

    aufgebaut , usw usw , - aber was ist mit dem Spass ?


    Und irgendwo , muss ich sagen , hat er doch recht was ist mit mir selbst was

    mit dem Spass , was mit dem sich mal richtig gehen lassen , voll auf die neune

    zu hauen und Morgens mit nem mächtigen Kater aufwachen ?


    Tricks ich mich selber aus , steh ich da vor einer Schwelle und merks nicht

    selber ? Kann dass die letzte Bastion des Rauchers in mir sein , hart bleiben

    und nein sagen oder Spass haben , bis es einem zu viel wird und einem wieder

    klar ist , alles scheiße , so nicht mein lieber , auf zur disziplin hart zu

    dir selbst und nachsichtig mit anderen ?


    Ich glaub all dass ging mir gestern Abend im Bett durch den Kopf , dann bin ich

    aufgestanden und hab erst mal eine geraucht ;)


    Was denk ihr ?


    bis denn ... red - red - red.smoking

  3. #3
    PlasmaTwin
    Gast

    Re: Selbstmotivation ?


    [b]Der Witz an der Sache ist, dass Du nicht merkst, dass Zigarettenrauchen überhaupt keinen Spass macht. Hier würde ich in Deinem Fall die Bewusstseinsschulung ansetzen und mich Stück um Stück von Deinen durch Werbung und andere Befallene erzeugte Illusionen zu befreien.

    Bardon war ein Naturtalent, er hatte die Veranlagung zur Magie und konnte sich deshalb soviele Fehler leisten. Das Fussvolk der Magier kann sich aber keinesfalls solche elementaren Unzulänglichkeiten wie körperlice oder psychische Abhängigkeiten erlauben.

    Grüsse PlasmaTwin





  4. #4
    DC
    Gast

    Gedanken über das Rauchen..


    Hallo,

    zufällig hatte ich letzte Woche sehr intensiv über das Problem

    des Rauchens nachgedacht, nachdem mir ein Freund erzählte, er

    würde mal wieder versuchen damit aufzuhören.

    Ich kam nach intensiver Betrachtung des Rauchens aus hermetischer Sicht

    zu folgenden Gedankengängen:


    Das mit dem Rauchen ist ein schlimmes Problem.

    Zunächst muss man wohl klären, sich bewußt machen, woher es

    kommt.

    Wenn wir zunächst mal Körper, Seele und Geist betrachten, so

    fängt jeder wohl das Rauchen zunächst an, nicht weil der Körper

    oder die Seele es will, sondern der Geist.

    Man möchte cool sein, man möchte dazugehören.

    Meist auch noch in einem Alter, wo der Geist eh noch nicht so

    ausgeprägt ist.


    Also:


    Phase 1: der Geist will rauchen.


    Dann kommt eine gewisse seelische Abhängigkeit.

    Man fühlt sich gut, man genießt es, es macht "Spaß".


    Phase 2: seelische Abhängigkeit.


    Dann will der Körper irgendwann das Nikotin nicht mehr missen.

    Der Körper wird süchtig.


    Phase 3: körperliche Abhängigkeit.


    Rauchen ist also ein ganzheitliches Problem: Körper/Seele/Geist.

    Das macht das Rauchen offensichtlich auch so mächtig.


    Nun gilt es zu überlegen, wie kann man dies wieder auflösen?


    Da der Geist es wollte, muß nun auch der Geist zunächst erstmal "Wollen".


    Also:


    Phase 1: Geist muß aufhören wollen. Der Entschluß muß gefasst werden.


    Dann folgt der körperliche Entzug, wobei der eigentlich nicht

    so extrem ist, da der Körper relativ gut vom Geist kontrolliert werden

    kann. Wie oft werden z.B. andere körperliche Bedürfnisse einfach ignoriert.


    Phase 2: schlagartige körperliche Entwöhnung.


    Nun nagt die Seele. Sie möchte ihren Genuss nicht missen. Ihr ist langweilig.

    Sie will "Spass". Immer wieder flammt dieses Verlangen auf.


    Phase 3: seelische Entwöhnung.


    Da ist wohl meist der Knackpunkt. Denn sind die Begierden stärker als

    die geistige Vernunft, so siegt der Genußtrieb und der Geist verliert

    die Kontrolle.

    Es erfordert als ein Höchstmaß an Selbstbeherrschung um diesen Trieben

    nicht nachzugeben. Man sollte wirklich absolut rücksichtslos sein und jegliches

    Wollen der Seele im Bezug auf das Rauchen zunächst beobachten und durch geistiges nicht Wollen ersetzen, sprich

    immer wenn dieses Gefühl hochkommt sofort Alarm schlagen und gnadenlos sagen: "NEIN!!Ich will nicht rauchen".

    Wichtig ist wohl, sofort, wenn es anfängt langsam hochzuflammen es sofort zu ersticken.

    Denn je mehr es lodert desto schwieriger wird es, dem Widerstand zu leisten.


    Das klappt übrigens auch mit anderen unliebsamen Begierden

    (zumindest bei mir)

    oder auch bei dem Mangel an Disziplin wo man sich vornimmt, zu Üben

    aber dann wieder der "Spaß-Wunsch" hochkommt/aufflammt.


    Gruß,

    DC



    >Hallo Simon ,

    >wo du das Thema gerade ansprichst. Es ist eine seltsame Fall von Synchro -

    >nizität , das ich heute Mittag einen Beitrag zu einem Artverwanten Thema

    >schreiben wollte, den Computer wieder anschalte und deinen Beitrag lese. ;)

    >Eigentlich wollte ich den Beitrag in der Schublade lassen , da ich so gesehen

    >schon eine Art Antwort , im alten Praxsis Forum gefunden habe. Die Antwort ist

    >aber recht kurz gehalten und mich dürstet nach mehr und ausführlicherem.

    >Außerdem hab ich auch an aspekte des Schweigens gedacht. Aber was solls über

    >was ich schreibe hat sich schon in mir ausgebreitet. Als denn ...

    >+ + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +

    >Bardon deutet in der Theorie immer wieder darauf hin , man solle sich vor erst

    >mit dem Körper befassen , sofern es da sichtbare [Rettungsringe in meinem Fall]

    >Unausgeglichenheiten gäbe. Wie gelesen so getan. Ich habe mich also vorerst

    >einmal mit der Körperschulung der ersten Stufe begnügt , nach einigem hin

    >und her wurde ich auch eher dort hingeleitet.

    >Der Erfolg ist auch recht achtlich , aber irgendwie empfinde ich immer wieder

    >eine Art Widerstand der sich allmählich in mir Aufbaut. Der Widerstand braucht

    >mit der Zeit auch immer länger bis er dann wieder kommt , aber er kommt mit

    >Sicherheit.

    >Nun auf jeden Fall erscheint mir mein Zurückliegendes Leben , wie - sagen wir

    >im Bann des Bardons und nun da ich im Widerstand lebe erscheint es mir alles

    >ein wenig lächerlich mit einem leichten Schmunzeln über mich selbst. Auch bricht

    >in mir eine Art Egoismuss aus den ich ansonsten versuche zurück zu halten.

    >Um dann letztendlich auch zum eigentlichen Punkt zu kommen. Dieser Widerstand

    >ist doch eine recht nervige angelegenheit. Er nimmt meine Arbeit der letzten

    >Wochen und macht sie einfach so mit einem Fingerschnipsen zu nichte worauf ich

    >wieder von forne Anfangen kann.

    >Hört das irgendwann auf , soll ich dem Widerstand überhaupt nachgeben oder Stur

    >mit dem Kopf durch den Widerstand , mich nicht beirren lassen und weiter

    >meine ? Bardons Prinzipien verfolgen ?

    >Vielleicht bringe ich auch noch ein Beispiel um alles deutlicher zu machen.

    >Man stelle sich vor man hat es geschafft 6 Monate das rauchen aufzuhören und

    >auf einmal tritt ein Gedanke zu einem heran , der sagen wir mal folgendes

    >Verkörpert : Du hast es geschaft 6 Monate dich kontrolliert , hast disziplin

    >aufgebaut , usw usw , - aber was ist mit dem Spass ?

    >Und irgendwo , muss ich sagen , hat er doch recht was ist mit mir selbst was

    >mit dem Spass , was mit dem sich mal richtig gehen lassen , voll auf die neune

    >zu hauen und Morgens mit nem mächtigen Kater aufwachen ?

    >Tricks ich mich selber aus , steh ich da vor einer Schwelle und merks nicht

    >selber ? Kann dass die letzte Bastion des Rauchers in mir sein , hart bleiben

    >und nein sagen oder Spass haben , bis es einem zu viel wird und einem wieder

    >klar ist , alles scheiße , so nicht mein lieber , auf zur disziplin hart zu

    >dir selbst und nachsichtig mit anderen ?

    >Ich glaub all dass ging mir gestern Abend im Bett durch den Kopf , dann bin ich

    >aufgestanden und hab erst mal eine geraucht ;)

    >Was denk ihr ?

    >bis denn ... red - red - red.smoking



  5. #5
    Wanderer
    Gast

    Re: Selbstmotivation beim Üben


    Ja, ja, die liebe Motivation, das Problem kenne ich nur zu gut ...


    Habs zuerst mit einem Rollenspielcharakter probiert ... also all die Fähigkeiten aufgeschrieben, ob Studium, Privat oder Hermetik, die ich erlernen wollte, und mir dann Erfahrungspunkte pro Stunde üben gegeben, nach einer gewissen Anzahl von Punkten, kam ich dann in eine neue Stufe ... das hat eine ganze Zeit gut funktioniert ... und auch echt Spass gemacht ... besonders, wenn man dies mit einem Freund zusammen macht ...


    danach kam ... monatliche Kästchen-vorzeichnung, die ich pro Tag abgehakt habe, das hat mich nur leider zu sehr unter Druck gesetzt und nach ein paar Monaten war auch diese Motivation gegessen ...


    mittlerweile habe ich mich, mit mir, darauf geeinigt die angewöhnten Gewohnheiten einfach jeden Tag spielerisch beizubehalten, was keiner grossartige Motivation mehr bedarf, es gibt nun halt mal solche und solche Tage, damit sollte man lernen zu leben ... und es ist doch schön, einem Tag, an dem man eher "Down" ist, immernoch etwas produktives abzugewinnen ...


    und falls ich mir eine positive/negative Gewohnheit an/ab trainieren möchte, schreibe ich mir diese in mein Tagebuch und versuche sie konsequent zu erfüllen ...


    allerdings find ich das mit der Grafik auch ganz gut ... falls ich mal wieder Motivationsprobleme habe, werde ich es ausprobieren ...




    LG


    Wanderer






  6. #6
    formidolosus
    Gast

    Re: Selbstmotivation ?


    Hallo!

    Mach einfach weiter so!

    An sonsten kann ich dir nur nahelegen, genauer auf die Marken zu achten, denn es soll Zigaretten geben, die Zeugungsunfähig machen, was wir doch alle vermeiden wollen.

    Liebe Grüße, formidolosus!

  7. #7
    Atman
    Gast

    Re: Selbstmotivation ?


    >[b]Der Witz an der Sache ist, dass Du nicht merkst, dass Zigarettenrauchen überhaupt keinen Spass macht. Hier würde ich in Deinem Fall die Bewusstseinsschulung ansetzen und mich Stück um Stück von Deinen durch Werbung und andere Befallene erzeugte Illusionen zu befreien.

    >Bardon war ein Naturtalent, er hatte die Veranlagung zur Magie und konnte sich deshalb soviele Fehler leisten. Das Fussvolk der Magier kann sich aber keinesfalls solche elementaren Unzulänglichkeiten wie körperlice oder psychische Abhängigkeiten erlauben.

    >Grüsse PlasmaTwin

    >


    Hi red !


    ich rate dir zu meditatieven Betrachtungen über die Worte Wohlbefinden und Introspektion.


    Erwachsen zu werden heißt selber die Verantwortung für sein Wohlbefinden zu übernehmen und in den Zusammenhang mit gesundheit zu bringen.


    " Der geist kann nur das wollen , was der Körper bestimmt( er ist dein diener)"

    (Ursachen sind grobstofflich wirkungsvoller zu setzen)

    Gib den Dingen DEINE bedeutung ( Und nicht eine scheinbare Äußere/fremde) sie warten darauf.


    Interessant für dich (denke ich) sind noch diese Sätze:


    Kein Aspekt der Göttlichkeit hat macht uber einen anderen Aspekt der Göttlichkeit! (Z.B. Wasser nicht über Feuer und umgekehrt)


    Gleichgewicht herrscht , wenn die Summe aller Kräfte = 0 ist.



    P.S:Sollten dir meine Beiträge nichts bringen , betrachte sie bitte als gegenstandslos.




    Liebe Grüsse


    Atman



  8. #8
    Oskar Oskar
    Gast

    Re: Selbstmotivation ?


    >[b]Der Witz an der Sache ist, dass Du nicht merkst, dass Zigarettenrauchen überhaupt keinen Spass macht. Hier würde ich in Deinem Fall die Bewusstseinsschulung ansetzen und mich Stück um Stück von Deinen durch Werbung und andere Befallene erzeugte Illusionen zu befreien.

    >Bardon war ein Naturtalent, er hatte die Veranlagung zur Magie und konnte sich deshalb soviele Fehler leisten. Das Fussvolk der Magier kann sich aber keinesfalls solche elementaren Unzulänglichkeiten wie körperlice oder psychische Abhängigkeiten erlauben.

    >Grüsse PlasmaTwin

    >


    Eigentlich ein recht gutes Posting, PlasmaTwin ..smile.

    Setzt eigentlich voraus, dass das Gewahrwerden über etwas und das Bewusstsein dessen, schon eine Veränderung erzeugt.


    mfg

    Oskar

  9. #9
    PlasmaTwin
    Gast

    Re: Selbstmotivation ?


    >>[b]Der Witz an der Sache ist, dass Du nicht merkst, dass Zigarettenrauchen überhaupt keinen Spass macht. Hier würde ich in Deinem Fall die Bewusstseinsschulung ansetzen und mich Stück um Stück von Deinen durch Werbung und andere Befallene erzeugte Illusionen zu befreien.

    >>Bardon war ein Naturtalent, er hatte die Veranlagung zur Magie und konnte sich deshalb soviele Fehler leisten. Das Fussvolk der Magier kann sich aber keinesfalls solche elementaren Unzulänglichkeiten wie körperlice oder psychische Abhängigkeiten erlauben.

    >>Grüsse PlasmaTwin

    >>

    >Eigentlich ein recht gutes Posting, PlasmaTwin ..smile.

    >Setzt eigentlich voraus, dass das Gewahrwerden über etwas und das Bewusstsein dessen, schon eine Veränderung erzeugt.

    >mfg

    >Oskar




    Hi Oskar smile

    Nun ja... ich konnte trotz allmorgendlichem Raucherhusten und Keuchen bei der geringsten Anstrengung nicht mit dem Rauchen aufhören, obwohl ich wusste, dass ich mich habe reinlegen lassen von der Mind-Control der Werbung.

    Den Ausschlag aufzuhören haben Anfälle von Atemnot bewirkt, die wie sich später herausstellte, gar nicht vom rauchen herrührten. Aber ich konnte nur deshalb so sicher und konsequent aussteigen, weil ich schon lange gemerkt habe, dass die Freude beim rauchen zweifelhaft ist.

    Grüsse PlasmaTwin





  10. #10
    Prom
    Gast

    Disziplin


    Hi!


    Finde ich eine sehr gute und nachvollziehbare Erläuterung. Ich stimme Dir auch zu, dass das Seelische häufig am schwierigsten zu meistern ist. Es ist der Ort, wo Wünsche, Begierden und Emotionen herkommen. Genau hierauf zielt ja auch die Werbung!


    Der Geist kann wieder Herr im eigenen Hause werden, dafür braucht er den Verstand. Es gibt aus den Veden ein schönes „Bild“: ein Pferdewagen. Der Wagen ist der physische Körper, die Pferde die Emotionen, die Zügel der Verstand/Gedanken, der Wagenlenker der Geist.


    Wir müssen, wenn wir ein glückliches und zielgerichtetes Leben führen möchten, unsere Gedanken wieder unter unsere Herrschaft bringen! Die „Wellen“, die ein unruhiger Gedankenkörper schlägt, bringen auch den Gefühlskörper in Aufruhr. Nur ein ruhiger und zentrierter Geist, vermag der aufbrausenden Gefühle von Lust und Unlust Herr zu werden. Einen ruhigen und zentrierten Geist erlangt man nur durch Disziplin.


    So wie es schlechte Gewohnheiten gibt, gibt es auch die guten, förderlichen! Gute Gewohnheiten unterstützen uns. Es ist viel einfacher eine neue gute Gewohnheit zu kultivieren und dadurch eine schlechte zu ersetzten, als die schlechte einfach so wegzulassen, ohne sich eine Alternative anzubieten. Der Geist will beschäftigt sein, egal womit. Deshalb ist es (auch) bei spirituellen Übungen von großem Vorteil, feste Zeiten zu haben. So durchgeführt, wird es nach spätestens 2-3 Monaten ein Automatismus, der fast gar keine Kraft kostet – im Gegenteil: die gute Gewohnheit drängt nach Erfüllung. Es kann Unbehagen hervorrufen seine Übung nicht zu tun. Jeder der intensiv Sport macht, kennt das.


    Bei aller Disziplin, finde ich aber die Selbstachtung vor sich selbst wichtig. Die Disziplin muß ja nicht so gestrickt sein, dass sie einen erstickt oder gar zerbricht. Es gibt ein Quantum, das man sich immer zumuten kann und dieses gilt es langsam auszubauen.


    Rückfälle sind letztendlich keine Rückschläge, denn wenn man dann wieder in die Übung zurückkehrt, wird man ernsthafter, stärker und reifer sein als vorher.


    Gruß


    Prom



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