Hi Sören
>>(Du kannst dich in einem Forum natürlich so nennen wie du willst, aber vielleicht ist die Rückmeldung für dich von Interesse, daß Sören in meinen Ohren viel besser klingt. Ich will das jetzt nicht begründen.)
>Ja, klar von Interesse schon, wär schön, wenn du deinen Eindruck erklären würdest.
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Es ist nicht von Wichtigkeit, aber um etwas auszulöschen sprach man ein bestimmtes Wort (Name,Bezeichnung...), in einer gewissen Art und Weise, rückwärts aus. Ich denke diese Praxis hat weniger mit Hermetik, sondern mehr mit Aberglaube und Zauberei zu tun, beinhaltet aber eine gewisse Symbolik.
>Was meinst du denn konkret mit "Schulmathematiker"? Lehrer, Studenten, Professoren, professionelle Mathematiker, Mathematiker, die eine Schule besucht haben? Ich empfinde den Begriff als zu allgemein, genau wie Schulmediziner, obwohl ich aus Unterhaltungen mit Medizinstudenten den Eindruck gewinne, dass im Medizinstudium der Wahrheitsbegriff noch viel mehr an Autorität gebunden ist als anderswo.
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Unter Schulmathemtiker verstehe ich die, die du aufzählst. Wobei zwischen Leuten die einige Semester Studiert Haben und Lehrern noch ein gewisser Unterschied besteht. Ich kenne einige Ausnahmen, doch auf den aller größten Teil dieser Leute scheint es mir zutreffend zu sein was ich schrieb.
Ich komme übrigens aus einer absoluten Lehrerfamiele (Onkel Gymnasialdirektor, Tante Stellvertretende Dir. in anderer Schule, Eltern studierten mal Lehrer ... und viele andere Fälle von Leuten die mir gegenüber, bei aller Tolleranz meiner seits, absolut diktatorisch ihre Weltsicht einhämmern wollten. Sich dabei herab zu lassen und Argumente zu bringen war zu viel verlangt: "Schau an was wir geschaffen haben, wie gesellschaftlich angesehen wir sind, man ist was man auf dem Konto hat, du übernimmst schnellstens unsrere Ansichten und gut is..." Ha,Ha,Ha, die war`n bei mir genau an den Richtigen geraten!).
>Gründen deine Erkenntnisse auf die konventionelle Logik? Wenn ja, sollte es nicht so aussichtslos sein, wenn nein kannst du ja auch ein neues (anderes) Logikkalkül entwickeln, da gibts ja nicht nur eins. Es ist nur wichtig, dass du in etwa weißt, was die anderen glauben/wissen, ihre Sprache verstehst. Das macht es leichter Brücken zu bauen.
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Desto weniger Ahnung verschiedene Leute von moderner Mathematik haben, um so mehr entspricht ihre, eine auf gesunden Menschenverstand gründende Logik, meiner Logik.
Übertrage ich die Bedeutung von negativen Zahlen dahin was dieser Begriff für mich bedeutet so ist:
1*1=1
(-(1))*(-(1))=1
Welche Zahl mit sich selber multipliziert ist ist nun -(1)?
Keine!
Wenn moderne Mathematiker nun nach Herzens Lust mit sogenannten imaginären Zahlen rechnen wobei i=-(1), so haben sie nach meinem Verständnis, nicht nur eine andere Logik als ich, sondern begehen den Sündenfall sich von jeglicher Logik zu verabschieden.
Wie soll ich mit jemanden Argumentieren der sagt: "Nehmen wir an eine Katze wäre ein Bügeleisen, so könnte ein Bügeleisen auf einen Baum klettern!..."? Komme ich an eine Universität in der moderne Mathematik gelehrt wird, so fühle ich mich wie an einem Ort an dem Leute damit beschäftigt sind mit Katzen ihre Unterwäsche zu bügeln. Das ist Tierquälerei!
Mit jemanden der sich nicht angewidert von einem Ort der absoluten Unlogik abwendet, sehe ich keine Möglichkeit eine gemeinsame Sprache zu entwickeln mit der man sich verständigen könnte.
>> ... Für mich gibt es keine Wurzel aus -1, Grenzwerte, keine Geometrie in der sich Parallelen schneiden, noch nicht mal negative Zahlen
>Was sind deine Lösungen der Gleichungen x+5=0? x^2=-1? 5*x=1?
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Meine Sicht auf das was Mathematiker als negative Zahlen bezeichnen und dem was ich darunter verstehe, daß es keine negativen Zahlen gibt, ist ein kleiner aber entscheidender Unterschied.
Mathematische Formeln sind Abstraktionen von Dingen der Realität nach den Gesetzen der Logik. Ich kann nun diese Abstraktion so weit treiben, daß sie keine Entsprechung mehr zur Realität haben. Moderne Mathematik hat nicht den Anspruch einen Bezug zur Realität haben zu müssen. (Ich zeichne einen Kreis, messe dessen Umfang und Durchmesser und errechne Pi. Pi auf zig milliarden Stellen nach dem Komma angegeben hat keinen Bezug zur Realität und ist für mich somit irrelevant.)
Welchen Bezug zur Realität hätten Negative Zahlen?:
Ich habe den absoluten Temperaturnullpunkt, könnte ich einen Gegenstand weiter abkühlen hätte ich eine Entsprechung zu Negativen Zahlen. Dies ist aber nicht möglich.
Ich habe auf einem Konto Schulden. Das ist aber nicht gleichbedeutend damit, daß ich negatives Geld besitze. Geld ist immer ein Betrag der addiert oder subtrahiert wird.
Der kleine aber entscheidende Unterschied besteht für mich darin, daß es ganze Zahlen und Zeichen für Rechenoperationen gibt. Das Minus ist ein Zeichen für eine Rechenoperation und kann nicht als zu einer Zahl dazugehörend betrachtet werden, wenn man im Auge behält welchen Sinn der Abstraktion in der Realität zukommt. Eine Weiterführung der "Logik" der Schulmathematik würde nicht nur zu Negativen Zahlen sondern z.B. auch zu "Multi"- und "Divi"-Zahlen (*x und /x)führen, deren Sinnlosigkeit denke offensichtlich ist.
Übrigens: Was ist leichter, 1kg Federn oder 1kg Blei? (kein Scherz, eine sehr aufschlußreiche Frage!)
>> und schon gar keine Mächtigkeiten
>Du musst diese Begriffe nicht annehmen. Du kannst eigene Wege gehen, kannst untersuchen, was passiert, wenn du bestimmte Bildungen ignorierst.
>Die gekrümmte Geometrie ist ja auch entstanden, weil man erkannt hatte, dass sich das Parallelenpostulat nicht aus den vier anderen Grundaxiomen herleiten läßt, mithin selbst ein Axiom sein muß. Man hat dann untersucht, was passiert, wenn man es einfach wegläßt. Das ist doch schlicht und einfach nur der Unterschied zwischen Euklidischer und nicht-Euklidischer Geometrie.
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Die Euklidische und sogenannte nicht-euklidische Geometrie beruhen auf folgender Art zu denken: Eine Strecke fängt im Punkt A an und Endet im Punkt B, hat eine bestimmte Länge, keine Höhe und keine Breite. Weil in der Realität aber nichts existiert was keine Höhe und Breite hat, gibt es auch keine Strecken im Sinne herkömmlicher Geometrien.
Wenn man bei den Grundaxiomen schon so gewaltige Fehler macht, kann man auf dieser Grundlage noch so komplizierte Gedankengebäude aufbauen, dafür komplexe Systeme berechenbar zu machen (und bei allem was uns umgibt hängt Alles mit Allem zusammen) sind nicht lumerische -Geometrien einfach nicht brauchbar (nur bei absoluten Vereinfachungen wie der Flugbahn von Kugeln usw.)
Moderne Mathematik gleicht dem Versuch, als würde man Jahrhunderte lang einen riesigen Turm auf Treibsand aufbauen, der immer mehr in Schieflage gerät. Doch bis der Turm, wie es von Anfang an abzusehen war, in sich zusammenfällt, wird immer noch ein Stockwerk mit immer größerem Tempo darauf gesetzt.
Ich will die fleißigen Bauherren bei ihrer Arbeit nicht im geringsten stören, ich mache aber auch nicht mit, sondern errichte in sicherem Abstand mein eigenes Bauwerk, allerdings auf festem Fels.
>>(Du hast keine Ahnung welche "Freude" meine Mathe- und Physiklehrer mit mir hatten. Mein einziger Aufenthalt in einer (Humbold-/ der arme Mann würde sich im Grabe umdrehen für was sein Name herhalten muß) Universität, endete nach weniger als 2 Stunden mit einem unbefristeten Hausverbot.
>Naja, ich hab auch schon ähnliches beobachtet, vielleicht nicht ganz so krass. Lehrer, auch Professoren sind halt manchmal überfordert. Man muß an die richtigen Leute zur richtigen Zeit geraten. Das ist doch in der Mystik auch nicht viel anders. Wie bist du denn z.B. auf Bardon gekommen?
***
(wie ich schon mal schrieb:) Ich war absolut in der Unwissenheit des materialistisch- naturwissenschaftlichen Weltbildes versunken. Mir begegneten viele (ansonsten vernünftige Menschen), die von okkulten Phänomenen berichteten. Ich begann Experimente auf diesem Bereich anzustellen mit der Absicht deren Behauptungen zu widerlegen, oder eventuelle Phänomene im Rahmen meines Weltbildes (aber vielleicht als Weiterführung des bisherigen Wissenshorizontes) zu erklären.
Ich fragte vor 10 Jahren die Verkäuferin in einem eso-Geschäft nach einem guten Buch zum Thema Spiegelmagie und gab mir den WWA von F.Bardon. Weil ich das Buch nicht ernst nahm ignorierte ich alle Vorsichtsmaßnahmen und stellte viele Experimente an. (Heute ist "magisches Gleichgewicht" meine erste und letzte Überlegung bei allem was mit Magie im Zusammenhang steht.)
>>>Hast du nicht mal bemängelt, dass Cantor dann irgendwann irre geworden ist?
>>***
>>Das ist eine Ursachenverkehrung. Man kann solche Ansichten wie dieser Herr sich nur ausdenken wenn man "irre" ist. Doch in einer Zeit in der es nicht irre ist Gentechnik zu betreiben, viel mehr Atomwaffen anzuhäufen wie man bräuchte um die gesamte Menschheit auszuroten - ja überhaupt solche Erfindungen zu machen, die größten Künstler einer Zeit diese sind, die einen total kranken Kunstgeschmack haben... wird solche Geisteshaltung natürlich nicht als irre empfunden. Irre ist man wenn man Gott in seinem Leben versucht an die erste Stelle zu setzen, estetisches Empfinden und so etwas was wie einen gesunden Menschenverstand besitzt.
>Ja, ich mag diese Irrigkeit, die wir tagtäglich erleben, auch nicht. Aber es sind die Menschen, die auf den Knopf drücken. Die Bombe wurde nicht gebaut, weil die Physik die Kernspaltung gefunden hat, sondern man hat die Erkenntnis mißbraucht und viele, die in Los Alamos mitarbeitet haben, haben das leider viel zu spät erkannt.
***
Ich finde als Wissenschaftler hat man eine Verantwortung bei allem was man veröffentlicht und eine Mitschuld wenn diese Erkentnisse mißbraucht werden. Das Problem ist, daß das Verständnis von Naturgesetzen in keinem Verhältnis zu anderen genau so wichtigen Bereichen der menschlichen Entwicklung stehen. Die Wissenschftler die der Menschheit Atomkraft, Bio- und Chemietechnologien in die Hand gegeben haben, handelten verantwortungslos wie jemand der an Kinder im Sandkasten Handgranaten und Pistolen verteilt nach dem Motto:
"Nun spielt mal fein, meine lieben Kinderlein!".
Ich glaube Ruhmsucht hat da bei "Einstein & Co" bewußt oder unbewußt für eine Gewisse Blindheit für die Folgen gesorgt.
>>>Robert Schuhmann hat sich gar das Leben genommen, Mahler war depressiv, und trotzdem haben sie wunderbare Musik geschaffen.
>>***
>>Ich sehe es so, daß du da gerade Beispiele anführst für eine Entwicklung in der Musik die von Lichten Höhen der Harmonie (in einer tieferen Bedeutung des Begriffes als Harmonielehre) weg führten.
>Dann gib mir doch mal ein paar Gegenbeispiele, damit ich sehe, was du meinst. Aber ich kann's schon etwas nachvollziehen.
>Ich denke, dass bestimmte Künstler einen gewissen Wahn entwickelt haben, der zwar schöpferisch ist, aber eben nicht wahr, und man kann, wenn man die nötige Klarsicht hat, durchaus Einteilungen vornehmen. Was hälst du in diesem Zusammenhang von Bach und Beethoven? Bruckner? Nichteuropäische Musik?
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Grundsätzlich: Geschmack hat eine Ebene bei der man unterschiedlicher Ansicht sein kann, Atonale Musik ist aber ein Beisspiel für Geschmacklosigkeit, so wie der eine lieber die indische Küche, der andere lieber französische Küche bevorzugt, Verdauungsreste sind aber einfach nicht zum Verzehr geeignet.
Bach ist für mich die Krönung "ernster" Musik. Ich höre aber auch, abendländische (echte) Volksmusik oder die anderer Kulturen, oder z.B. Blues usw.
>>Siehe Antwort an 8.
>Darauf möchte ich eingehen.
>>Grundsätzlich:
>>Wenn man über Themen nachdenkt die mit der Unendlichkeit im Zusammenhang stehen stößt man immer an die Grenzen die anscheinend dem Verstand gesetzt sind.
>Ja, sicher scheinen da Grenzen zu sein. Aber man kann sie überwinden.
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Sehe ich anders. Mann kann z.B. Gott bis zu einem gewissen Maße verstehen, aber nie völlig. Unendlichkeit steht für mich wie gesagt in Analogie zu Gott. Solchen Fragen kann man sich nur mit Demut annähren. Wenn man sich über solche Fragen stellt, meint sie von Außen betrachten und verstehen zu können, läuft der Verstnad früher oder später in die Irre.
>Du kennst sicher das Zenon-Paradoxon von Achilles und der Schildkröte. Das ist ein anschauliches Beispiel für Grenzwerte, die real existieren und das Paradox ist leicht zu lösen, mit heutigem Verstand. In Griechenland war man m.W. dazu noch nicht in der Lage. Hätte man es verstanden, wäre die Infinitissemalrechnung vielleicht schon etwas früher gefunden worden.
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Für mich liegt die Beschäftigung mit solchen Themen schon viele Jahre zurück. Kannst du mir das Paradoxon vielleicht noch mal auseinanderstzen? Mein Interesse an solchen Fragen ist allerdings nicht sehr groß.
In meiner Vor-Bardon-Zeit war mein Privatlehrer Prof. Dr. Friedrich Herneck (unter anderem der bekannteste DDR-Einstein-Biograph). Er war Schüler von M. Planck, stand Jahre lang im Briefwechsel mit W. Heisenberg, war ein guter Freund von M. v. Laue, mit Verwandten E. Machs im regen Austausch ... Bei ihm lernte ich das moderne wissenschaftliche Weltbild aus erster Hand mit Hintergrundwissen welches wenigen anderen zugänglich ist. Ich betrachte im Lichte der Hermetik diese Phase meiner Entwicklung, wenn nicht als Sackgasse so doch als großen Umweg.
>>Es existieren unendlich viele ganzen Zahlen. Zwischen zwei ganzen Zahlen, gibt es wieder unendlich viele Zahlen mit unendlich vielen Stellen nach dem Komma (dies entspricht der unendlichen Zerteilbarkeit von Dingen). Heute sind sich alle Schulmathematiker einig, daß daraus folgt (und ihre Schlußfolgerung ist überzeugend) die Unendlichkeit der Zahlen die unendlich viele Stellen nach dem Komma haben ist größer als die Unendlichkeit die die Ganzen Zahlen bilden (dies in einfachen Worten wiedergegeben damit die Grundidee klar wird).
>Das ist für meine Begriffe unsauber formuliert.
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Ich stimme dir zu. Ich wollte das Problem im Wesenskern ja auch vereinfacht, allgemeinverständlich ohne viele Fachbegriffe erklären.
>Zwischen den ganzen Zahlen 1 und 2 liegen abzählbar unendlich viele gebrochene Zahlen. Die meisten von ihnen haben übrigens unendlich viele Nachkommastellen, etwa 1/7=0,142857142857142857142857142857143... Bei rationalen Zahlen hat man aber endliche Perioden in der Ziffernfolge. Irrationale Zahlen können konstruiert werden, indem man Grenzwerte von folgen rationaler Zahlen betrachtet. Etwa eine Folge, die sich immer mehr der Zahl annähert, die die Gleichung x^2=2 erfüllt. Und man kann beweisen, dass sich diese Zahl nicht darstellen läßt als p/q, wobei p und q ganz sind. Die ganze Konstruktion von Zahlen kann man auf das Lösen von Gleichungen zurückführen.
>Nicht die Unendlichkeit von Zahlen ist verschieden, sondern die Anzahl, der Elemente der Mengen, die unendlich viele Elemente mit bestimmten Eigenschaften umfassen, ist verschieden. Es macht keinen Sinn, darüber zu spekulieren, ob Unendlich als Zahl, was es übrigens nicht ist, natürlich oder rational oder reel l ist.
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Siehe Oben. Die Unterschiedlichkeit der Sichtweise, setzt schon bei den aller ellementarsten Vorrausetzungen an.
>>Für die moderne Mathematik unterteilt sich aus diesem Grund die Unendlichkeit in sogenannte Mächtigkeiten (Es gibt größere und kleinere Unendlichkeiten)
>Nein. Es gibt Mengen, die unendlich viele Elemente enthalten und die sogar echte Teilmengen enthalten, u.U. sogar unendlich viele Teilmengen, und man fragt sich welche dieser Mengen nun mehr oder weniger Elemente enthält. Das läuft über Bijektionen, also Abbildungen, die eineindeutig sind. Man kann die reellen Zahlen eben nicht abzählen. Wenn du ein Verfahren findest, wär das sicher eine Revolution und das würde auch Cantor widerlegen. Aber so ein Verfahren wurde bis jetzt nicht gefunden und alle die es versucht haben sind gescheitert und Cantors Gegenbeweis scheint halt logisch und stringent. Ob er richtig ist, steht auf einem ganz anderen Blatt.
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Cantor baut Folgerichtig auf Euklid...Euler, Gaus..., Cantor auf. Aus meiner Sicht erreicht er ein Maß an Absurdität das nicht mehr zu überbieten ist. Wobei z.B. Euler und Gaus auch Gesetzen in der Zahlentheorie gelangten, die zwar nicht sehr bedeutsam sind, sich aber auch in meine Mathe-Logik übertragen lassen.
>>Die Theologie zerteilte GOTT in eine Drei-einig-keit und zu Recht haben über Jahrhunderte gerade Hermetiker dieses Dogma kritisiert, weil der Ursprung aller Dinge nur die Einheit sein kann.
>Wie begründet die Hermetik das nun? Wenn sie das nicht kann, hat sie auch nur ein Dogma aufgestellt. Auch Levi hat ja von Dogma und Ritual gesprochen. Bardon beweißt nichts. Was sie tun ist irgend einer Lehre eine andere entgegenzustellen.
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">Was sie allerdings auch bisweilen tun, ist zu sagen: Verhalte dich so wie ich es dir sage und prüfe, was du erhältst."
Du sagst es.
>Kannst du das Experiment beschreiben? Was passiert, wenn Sonnenlicht durch ein Prisma fällt, was siehst du? Was hat Goethe gesehen?
>Ich glaube, man muß unterscheiden zwischen Farbe und Wellenlänge. Was Newton gemacht hat, und was das Experiment mit dem Prisma macht, ist ein Spektrum von elekromagnetischen Wellen aufgrund von Dispersion aufzuspalten. Das hat aber bis dahin noch nichts mit Farbe zu tun. Newton hat nur vielleicht gesehen, dass das Bild was entsteht sehr ähnlich dem Regenbogen ist und das darin Farben wahrgenommen werden, die besonders rein und kräftig erscheinen und die bisweilen auch in der Natur vorkommen. Ich weiß nicht viel von Goethes Farbenlehre, aber ich schätze mal, er hat sich mehr mit der Physiologie und Psychologie des Farbensehens beschäftigt und das ist auf dieser Eben etwas ganz anderes. Heute geht man ja davon aus, dass wir auf der Netzhaut verschiedenartige Lichtempfindliche Zellen haben, die auf drei Wellenlängen(bereiche) besonders gut ansprechen und in der Überlagerung entsteht ähnlich wie beim Monitor oder Drucker ein Farbeindruck. Man kann aber mit drei Intensitäten nicht eine beliebige Spektrale Verteilung darstellen. Deswegen können uns zwei Farben als gleich vorkommen, die aber völlig unterschiedliche Spektren haben.
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Das weiße Licht setzt sich nicht aus den Farben zusammen!
Im Physikunterricht, vielleicht in der 6. Klasse, macht mein Lehrer zwei Experimente. Er ließ weißes Licht duch ein Prisma und ich sah die Regenbogenfarben.
Er hatte eine Scheibe auf der sich die Farben befanden, aus denen sich angeblich das weiße Licht zusammensetzt, die er rotieren ließ. Dazu sagte er: "wir sehen jetzt Weiß!", worauf ich antwortete "nein grau!". Er sagte "das Experiment ist nur eine Annäherung, würde man die genau richtigen Farben nehmen würde man reines Weiß erhalten". Ich glaubte ihm und ohne weiter darüber übernahm ich Newtons Farblehre.
Die Dinge liegen aber so: Wenn ich ein Prisma vor eine ausreichend große Weiße Wand halte entstehen niemals Spektralfarben, sondern ich erhalte wieder Weiß. Nur wenn ich den Übergang einer Weißen und dunklen Fläche (also den Übergang) durch ein Prisma betrachte, entstehen die uns bekannten Farben.
Das Experiment mit der drehenden Scheibe hat in keinem Labor dieser Welt jemals die Farbe Weiß ergeben (wie sollte "das Helle auch aus dem Dunklen zusammengesetzt sein?"). Sollte jemand mir ein gegenteiliges Experiment vorführen, bin ich sofort bereit meine Ansicht zu ändern.
Mit Experimentationsanordnungen die so einfach sind, daß sie jede beliebige Person mit wenig Aufwand selbst zu Hause vornehmen kann, kann er die Lehre der Optik, auf die seit rund 300 Jahren immer mehr aufgebaut wird, widerlegen. Man kann es nur einfach nicht für möglich halten, daß moderne Physiker, die so komplizierte Fachausdrücke, Experimenteanordnungen und mathematischen Formeln zur Verfügung haben so Betriebsblind sind.
Sind sie aber. Sie zu Verstand zu bringen ist in allen wesentlichen Frage, nach all meinen Erfahrungen so aussichtslos, wie der Versuch mittelalterlicher Wissenschaftler Theologen da von zu überzeugen, daß die Erde sich um die Sonne dreht.
>>Interessanter Weise ist diese Sichtweise auch die einzige mathematisch beschreibbare Interpretation der Verteilung der Wärmestrahlung im Inneren eines Hohlkörpers, was der Kerngedanke von Max Plancks Quantentheorie ist, deren Anwendbarkeit sich als universell gültig erwiesen hat, sobald man in den Bereich einer hinlänglich kleinen Größenordnung des Aufbaus der Materie gelangt.
>Ich bin mit dieser Geschichte nicht ganz so vertraut. Die Quantentheorie sagt aber nicht, dass Energie nur in Vielfachen einer bestimmten Energiemenge auftritt. Sie sagt aber, dass Strahlung nicht kontinuierlich sondern in kleinen Paketen der Größe h*f (und dabei ist h das Plancksche Wirkungsquantum, eine konstante Größe und f die Frequenz der Strahlung, die aber wiederum kontinuierlich ist). Es ist auch bei weitem nicht abgesichtert, dass es etwa sowas wie ein Längenraster gäbe, also Bewegung wie in Einzelbildern im Kino diskontinuierlich erfolgt.
***
Du formulierst das was ich meine exakter.
Nach meinen Informationen geht man von zwei Sichtweisen aus die komplementär sind. Zum einen die Schrödinger-Wellenmechanik und so wie du es vereinfacht mit dem Beispiel mit dem Kino verdeutlichst.
>>Ich hab kein Interesse daran das mich Schulmathemaiker verstehen, mein Klientel sehe ich ehr in Vorurteilslosen Hobbymathematikern und -Philosphen.
>Siehst du, das ist das einzige, was ich wirklich kritisieren würde. Und das ist auch kein Problem der Wahrheit oder der Wissenschaft oder der Hermetik. Das kommt so rüber als würdest du all diejenigen, die sich vielleicht von frühster Jugend für solche Themen interessiert haben, und die vielleicht ihr ganzes Leben diesen Dingen zu Füßen gelegt haben, verdammen. Ich verstehe nicht warum du das machen solltest. Warum hast du so großes Mißtrauen gegen Menschen, die diesen Dingen, wie du, einen wichtigen Platz in ihrem Leben einräumen?
***
So wie ich dir meine eigene Entwicklung geschildert habe, wäre es unsinnig wenn ich irgend Jemanden verdamme.
Es gibt die Diskussion zwischen Pseudoesoterikern und etwas offeneren Schulwissenschaftlern, der Versuch einer gegenseitigen Annäherung. Auf dem Weg zu Wissen und Weisheit, den heutigen Universitätswissensstand aller Disziplinen
zusammen, würde ich an einer Skala der Wertigkeit 1 cm zuordnen und echte Hermetik verliert sich in dieser Skala irgend wo zwischen den Sternen. Wollen heutige Wissenschaftler zu Verstand kommen, so würde ihnen nichts anderes übrig bleiben sich mit Ehrfurcht im Herzen auf zum Tempel der Einweihung zumachen.
Ich bin absolut für friedliche Koexistenz und mir liegt es fern irgend jemanden etwas aufzudrücken. Aber nehmen wir ein vergleichbares Beispiel: Wenn ich heute Musikunterricht nehme oder gar studiere, so habe ich riesige Nachteile, ja es ist sehr unwahrscheinlich ein Studium zu bestehen bei meiner kompromislosen Einstellung atonaler Musik gegenüber. Es besteht ein regelrechter Zwang wenn man sich dem heutigen Zeitgeist von Modernitätswahn nicht beugen will.
So wie aus den Kirchen und Klöstern, nicht die neuen Lehreinreichtungen wurden, so wird der neue Geist auch das Ende heutiger Univeritäten und Lehreinrichtungen bedeuten.
>Und wie kommst du darauf, dass Hobbymathematiker und -Philosophen vorurteilslos wären?
***
Ich kenne auch einen Schulmathematiker, der diesen ganzen Schrot studiert hat und als Lehrer wirkt, der zu den selben Schlußfolgerungen was Cantor anbelangt, wie ich gekommen ist.
Das Hobbymathematiker und -Philosophen im allgemeinen vorurteilsloser sind ist ein Erfahrungswert.
>>Aber wenn denn ein "verlorener Sohn" sich vom "Trog der Schweine" abwendet werde ich ihn wie ein Vater empfangen.
>Warum machst du, der du doch die Einheit so vehement verteidigst, diese Trennung? Nochmal, warum verdammen? Warum Feuer mit Feuer bekämpfen?
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Ich bekämpfe doch niemanden. Wollte ich dies, so müßte ich mir erst mal die unzähligen Sprachen erlernen mit denen sich heutige Wissenschaftler in Spezialdisziplinen von Spezialdisziplienen unterhalten. Alles andere wäre als wenn ich einen Maoisten der nur Chinesisch versteht in deutscher Sprache Kants Philosophie nähr bringen wollte.
Ich betreibe nur Geankenaustausch mit Menschen die daran interessiert sind.
Alles was ich sage ist: Wenn da ein ehrlich suchender Weisheitsucher in der Situation ist, wie ich in meiner Jugend, so kann er sich gewisse Umwege ersparen. Aber manchmal wird man nur durch Erfahrung klug und außer meinen Weg, auf dem ich mich auskenne, zum Gipfel des einen Berges, gibt es unzählig viele Wege.
SIMON MAGUS



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