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Thema: "Ist der Vorgriff bzgl. der Bardonstufen zulässig ?"

  1. #21
    Simon Magus
    Gast

    Wie war die Sicht Bardons auf diese Fragen?


    Hi Sunna


    >>Ich denke nicht, daß Gott die Welt erschaffen hat und das Ganze dann nur betrachtet.

    >

    >Nein, so sehe ich das unbedingt auch nicht.

    >

    >>Ich sehe es so, nicht nur die Naturgesetze, die mater. Welt usw. wurden von Gott erschaffen, sondern alles was geschen ist, geschieht, und in Zukunft sein wird ist Gottes Werk.

    >

    >Dies würde uns Menschen aber keine Entscheidungsfreiheiten mehr einräumen. Aber nun gut, es gibt unterschiedliche Ansichten zu diesem Thema.

    >Aus meiner Sicht der Dinge, war es z. B. nicht das Göttliche, das irgendwie veranlasst hat, dass zwei Atombomben über Japan abgeworfen wurden. Für mich haben es zwei Piloten auf Befehl ihrer Vorgesetzten hin getan - nicht Gott oder die Göttin oder die Götter oder....

    >

    >>Die Ereignisse in der Welt sind wie ein Gemälde an dem wir vorbeigehen, was aber schon längst fertig ist bevor wir es betrachten. Wie wäre sonst Hellsichtigkeit, so wie es Bardon beschreibt, möglich?

    >

    >Für mich steht die Zukunft nicht 100 %ig fest, sondern ist nur in groben Zügen vorgegeben. Dadurch zeigt für mich das Gesichte nur eine sehr höchst wahrscheinliche zukünftige starke Tendenz der Ereignisse an. Je näher der Zeitpunkt des gesehenen Ereignisses ist, desto exakter kann es vorausgesehen werden. Bardon kannte halt auch seine Pappenheimer recht gut...*gg*

    >Für meine Persona ist es sehr motivierend und bereichernd, dass ich aufgrund meiner heutigen getroffenen Entscheidungen keine unerheblichen Einfluss auf meine Zukunft nehmen kann.

    ***

    Die Frage ist welche Sichtweise ist richtig. Das kann (noch) keiner von uns abschließend beantworten.

    Aber es würde mich sehr wundern wenn der Grundgedanke den ich darstellen wollte von Bardon anders gelehrt wurde (keiner, auch in diesem Forum nicht, hat mir in diesem Punkt bisher widersprochen/ wobei ich nicht sagen will, daß irgend wer eine Autorität wäre, dessen Ansichten man nicht kritisch betrachten sollte). Bardon sinngemäß: "Akasha, Ursachensphäre, enthält alles was geschehen ist, geschieht und geschehen wird"

    Des weiteren: es ist ein ganz erheblicher Unterschied, ob ich die Zukunft kenne oder nicht, für meine "Entscheidungsfreiheit".


    >>Auch bei Gedanken ist es so: wir glauben zu denken, doch sind wir nur der Empfänger von Gedanken.

    >

    >Bestimmst nicht du, welchen Gedanken du deine Aufmerksamkeit schenkst und welche du an dir vorbeirauschen läßt?

    >Welchen Grund hat für dich die Inkarnation, wenn du nur ein schon fix und fertig vorgezeichnetes Spiel spielen mußt, dass für Gott schon längst ein alter Hut ist?

    ***

    Das Problem an deiner Sichtweise ist das zeitliche denken. Aus der Sichtweise des Geistes gibt es kein Vorher und Nacher, keine Zeit.


    >>Sagen wir vor 500 Jahren hätte eine Hand voll Verrückter, bei "bestem" Willen nicht so einen Schaden anrichten könne, wie sagen wir die SU und US Präsidenten vor nicht so langer Zeit, mit ihren nervösen Fingern am Knöpfchen.

    >

    >Wie sind nervöse Finger denn aber möglich, wenn Gott alles schon 100 % festgelegt hat?

    ***

    Warum nicht? Um so mehr man sich mit Hermetik und Mystik beschäftigt um so mehr verabschiedet man sich vom Bild des "guten Gottes". Es gibt das Wirken des positiven und negativen Prinziepes, beides hat für die Entwicklung des menschlichen Geistes seine Existinsberechtigung. Die Qualität die man Gott zuschreiben muß, steht jenseits der Dualität und weit über dem was der Mensch im allgemeinen als gut und richtig empfindet.


    >...Demnach werden evtl. zukünftig einige der Überreste unseres zerstörten Planetens einen Ring um einen der anderen Planeten unseres S.-S. bilden, für den Fall, dass wir uns nicht schon vorher gegenseitig ausgerottet haben, wenn Gott das so vorher bestimmt hat. Wozu dann Demos für den Frieden... Aber nun gut, manche brauchen die Sicherheit einer exakt vorgezeichneten Zukunft. Andere wiederum geniessen ihre Freiheiten, die ihnen bis zu einem gewissen Grade gestattet sind.

    ***

    Wir betreiben einen Austausch von Meinungen und ich bin mir bewußt niemanden durch Argumente umstimmen zu können. Ich glaube aber wenn Hellsehen für uns in ausreichendem Maße zur Gewohnheit geworden ist, wird meine Sichtweise Bestätigung finden.

    Die Frage ist: wer sind wir? Ich denke die Wirklichkeit ist, es gibt nur "das/der Eine". Freier Wille, Sicherheit, abgetrennt sein... sind Sichtweisen die einer Illusion entspringen.


    Ich habe den Eindruck, viele Leute die mit dieser Sichtweise konfrontiert werden haben ein Problem mit dieser Vorstellung. Ich finde sich zu sagen "nehmen wir an die Dinge lägen so, alles entspringt der Ursachensphäre" oder in meinem Falle "mache ich mir bewußt wie die Dinge (aus meiner Sicht) wirklich liegen", führt in der Meditation zu einem sehr interessanten Bewußtseinszustand, der einen jenseits von Glück und Leid bringt, in einen Zustand den ich viel mehr anstrebenswert finde. "Erwacht" man aus diesem Zustand pasieren oft eine Menge seltsamer "Zufälle" (jeder sollte vorher prüfen ob er für diese Meditation im ausreichenden maße geerdet und ausgeglichen ist).


    liebste Sunna, ich denke wenn wir uns irgend wann mal auf der geitigen Ebene über das Thema "unterhalten", sieht alles nochmal um einiges anders aus, als wir es uns in Worten und Gedankengebäuden ausmahlen mögen!


    SIMON MAGUS



  2. #22
    erwachend
    Gast

    Re:


    Hi Simon,


    schön, dass wir uns verstehen... Wer sind C.K. und Kurt Krause-Leute aus demForum?(schau gleich mal nach)


    Alles Gute soweit, man liest sich ;)

  3. #23
    pia
    Gast

    Re: "Ist der Vorgriff bzgl. der Bardonstufen zulässig ?"


    Ich habe bei FB gelernt: wissen - wagen - wollen - schweigen.

    Das bedeutet für mich: aufgrund des bisher erworbenen mit Mut einen Schritt weiter gehen zu wollen ist Auftrag. Wenn der Schüler ungleichmäßig vorgeht, wird er bald - wenn der Ehrgeiz nicht den Willen übertrifft - bemerken, dass der Fortschritt holprig wird und der Zeitgewinn durch den Vorgriff mit großem Zeitverlust bezahlt wird.


    Ich kann beide Positionen gut verstehen und meine, dass maßvoller Vorgriff (wie zum Kosten der Früchte) zulässig ist, wenn er dazu führt, dass der Schüler sich in seiner aktuelle Stufe umso mehr gleichmäßig entwickelt.


    Mit besten Wünschen


    pia.

  4. #24
    dyon
    Gast

    Stickstoff


    Ich hab mir gedacht, dass das vielleicht interessant sein könnte: (vor allem das Fettgedruckte)


    "Autor: GALINA SCHATALOVA Verlag: GOLDMANN Preis: 7,90 € ISBN-Nr: 3-442-14222-9

    Titel: WIR FRESSEN UNS ZU TODE

    Beschreibung: Die Ärztin und Wissenschaftlerin Dr. Galina Schatalova leitete die medizinische Auswahlkommission für die sowjetischen Kosmonauten. Sie war bereits 75 Jahre alt (Während außerdem die Anhänger der Kalorierentheorie den Bedarf pro Mensch und Tag auf 2500 bis 3000 Kalorien ansetzen (dies im normalen Leben, nicht speziell in der Wüste), ist Dr. Schatalova nach jahrelangen Studien zu dem Ergebnis bekommen, dass 250 bis 400 Kalorien pro Tag nicht nur ausreichen, sondern auch nicht überschritten werden dürfen, wenn der Mensch gesund sein will.

    Dies genau zu erforschen, hat sie weder Forschungsaufwand, Kosten noch Mühen gescheut. Zum Beispiel kamen die Schatalova-Wüstenwandervögel, die 20 Tage für die 500 Kilometer eingeplant hatten, bereits nach 16 Tagen am Ziel an und alle fühlten sich sogar fitter, als zu Beginn der Tour. Zum anderen haben einige bei diesem Gewaltmarsch mit Minimalkost sogar an Gewicht zugelegt.


    Außerdem schleuste sie immer wieder ehemalige Patienten in Sportevents ein. Bei einem Viertageslauf, nahmen die Läufer, die sich nach der normalen Kalorientheorie ernährten, bei dem Wettkampf 3 bis 4 Kilogramm ab. Nicht so ihre Mannen, die mal wieder kaum aßen und tranken. Drei behielten ihr Gewicht und einer nahm 0.7 und einer 2 Kilogramm zu - sehr zum fassungslosen Erstaunen der Wettkampfleitung.


    Bei einem Supermarathon über 500 Kilometer, davon 70 bis 72 Kilometer pro Tag, wurden die normalen Sportler mit Fleisch, Nudeln und Süßigkeiten versorgt, damit sie auf die angeblich unbedingt nötigen 6000 Kalorien am Tag kamen. Auch hier begnügten sich die Schatalovis mit ausnahmsweise üppigen 1200 Kalorien wegen der Sonderbelastung (zur Erinnerung: der normale Tagesbedarf laut Schulwissenschaft soll 2500 bis 3000 betragen). Auch hier dasselbe Spiel: Der Minimalessertrupp war robuster und legte teilweise noch Gewicht zu.


    Frau Schatalova erklärt anhand von vielen Beispielen und Forschungen, warum das ihrer Meinung nach so ist und warum das von der Natur vorgesehene Lebensalter für den Menschen 150 bei bester Gesundheit wäre und wie wir schleichende und beständige Selbstzerstörung betreiben, wenn wir das fünf- bis zehnfache von dem essen und trinken, was unser Organismus von Natur aus verträgt. Einige ihrer Patienten haben sich von Krebs im letzten Stadium und vielen anderen Schwersterkrankungen wieder vollständig erholt. Einige davon düsten danach mit ihr durch die Wüsten. Der 500 Kilometer-Marsch war die längste von vielen Wüstenwanderungen. Dr. Schatalova hat offenbar ein Faible für Wüsten. :)))


    Hier noch einige meiner Lieblingsbeispiele aus ihrem Buch: Füttert man Mäusebabys mit natürlicher Milch geht es ihnen bestens. Füttert man sie dagegen mit einem künstlichen Gemisch, das exakt die Zusammensetzung von Milch nachmacht, dann sterben diese Mäusleins sogar noch schneller, als wenn man sie nur mit Wasser versorgt. Sobald man jedoch dem künstlichen Gemisch wenigstens ein paar Tropfen natürlicher Milch beimengt, geht es den Mäusleins wieder bestens. Frau Dr. Schatalova möchte damit belegen, dass es nicht die chemische Zusammensetzung alleine ist, sondern die biologische Energie, die allen natürlichen Produkten innewohnt und die in unserem ganzen künstlichen Geraffel fehlt.


    Die Abhärtung mit im Minimum täglichen Eisduschen (kaltes Wasser mit Eiswürfeln) ist nach Dr. Schatalova ebenfalls sehr wichtig, um den Körper fit zu halten und ihn vor Krankheiten zu bewahren. Die Bewohner Jakutiens sollen schon Säuglinge täglich eine Weile nackt im Schnee liegen lassen. Klar brüllen die Babys dann wie am Spieß, aber die Jakuten sind zäh und robust und leben im Schnitt 100 Jahre lang.


    Was isst sie denn nun die gute Schatalova? Kein Fleisch, keinen Fisch, kein Salz, keinen Zucker, kein Brot, keine Butter und schon gar keine Süßigkeiten. Sie isst im Wesentlichen im Sommer Obst, Kräuter und Gemüse und im Winter Gemüse und glutenfreie ganze Getreidekörner. Sie hält es für ein Gerücht, dass der Körper rund ums Jahr gleichmäßig mit allem versorgt sein müsse. Das müsse vielleicht ein degenerierter Körper, der in der Tag mehr Kalorien und mehr von allem braucht als der gesunde. Aber wenn man nach zwei bis drei Monaten ihrer Rundumspezialkur wieder ein einigermaßen gesundes System hat, dann reichen die minimale Dosis und eine geringe Variation der Nahrungsmittel.


    Ihrer Auffassung nach gibt es mehrere Gründe dafür, dass diese geringe Nahrungsaufnahme ausreichend ist. Man möge das Buch lesen, wenn man es genau wissen will. Unter anderem geht es um die biologische Energie, das Prana im Essen und aber auch darum, dass der Mensch auch Stickstoff aus der Luft verwerten kann. Das ruft natürlich weltweite Proteste hervor: "Wie? Der Mensch? Stickstoff aus der Luft? Nein, niemals, so ein Unsinn." Aber als Leiterin der medizinischen Auswahlkommission für die sowjetischen Kosmonauten, ist Dr. Schatalova auch nicht irgendwer. Sie hat auch diese Theorie überprüft und Versuche gemeinsam mit ihrem Wissenschaftskollegen Wolski durchgeführt. Wolski konnte nachweisen, dass Pflanzen ohne Stickstoff in der Luft eingehen und somit offenbar nicht nur Stickstoff über den Boden aufnehmen, sondern dringend auch den aus der Luft benötigen. Selbst Hühnereier degenerieren, wenn man der Luft um sie herum den Stickstoff entzieht. Wolskis Arbeiten ist zu verdanken, dass die Atemluft in Raumfahrzeugen Stickstoff enthält, weil er nachweisen konnte, dass auch der Mensch diesen verwerten kann und muss. Gemeinsam mit Dr. Schatalova fand er ein weiteres Detail heraus, dass nämlich ein Mensch der tierisches Eiweiß isst, Stickstoff aus der Luft nicht nur verwertet, sondern gleichzeitig auch Stickstoff ausatmet und einer, der sich nach den Richtlinien von Dr. Schatalova keinen Stickstoff mehr ausatmet. In einem fünfstündigen Laborversuch konnten Wolski und Dr. Schatalova nachweisen, dass die Versuchsperson durch ihr Atmen den Stickstoff in der Luft reduzierte.


    Wer an dieser Stelle schon mit den Ohren flattert, der flattert vermutlich weiter, wenn er von Dr. Schatalovas Ausführungen zu den essentiellen Aminosäuren hört, die nach bisherigen Anschauungen im menschlichen Körper nicht hergestellt werden können und die daher über die Nahrung eingenommen werden müssen. Da sie hauptsächlich im Fleisch vorkommen, verteidigt die Wissenschaft so überzeugt den Fleischkonsum. Laut Dr. Schatalova ist jedoch eine der Aufgaben der Mikroorganismen in unserem Dickdarm die Herstellung genau jener Aminosäuren. Und wenn wir diese über die Nahrung zu uns nehmen, dann degenerieren wir unseren Dickdarm, weil er seine eigenen Fähigkeiten zur Herstellung dieser Aminosäuren nicht mehr nutzen kann. Hier schließt sich nach ihrer Meinung eine weitere Erklärungslücke im derzeitigen Ernährungsstandard. Denn es fällt schon lange "störend" auf, dass rein vegan lebende Vegetarier auch überleben und anscheinend die Aminosäuren a) doch nicht so dringend brauchen und b) auch die propagierte Menge an Kalorien nicht brauchen. Würde man 3000 Kalorien rein an Obst und Gemüse zu sich nehmen wollen, bräuchte man täglich 15 bis 20 Kilo. Soviel isst natürlich weit und breit keiner der reinen Pflanzenkostesser (=vegane Vegetarier).


    Ansonsten misst Dr. Schatalova noch dem Atem (Bauchatmung bei langsamerer Ausatmung gegenüber der Einatmung) und der Bewegung eine hohe Bedeutung bei. Ein rundum interessantes Buch wie ich finde."









  5. #25
    Imperator
    Gast

    Re: Stickstoff - hochinteresste Info - Danke !


    Hallo Dyon, danke für den Tipp und die Inhaltsbeschreibung.


    Ergänzend zu diesen wirklich hochinteressantenm Thema :

    Sauerstoff wird dem Element feuer zugeordnet, Stickstoff dem Element Wasser.

    Somit erscheint nachvollziehbar, dass der Körper irgendwie auf eine bislang unbekannte Weise auch den Luft-Stickstoff zum Teil benötigt.


    Aus dem posting vom 11.1.2004 über Eucharistie und Hrani-Yoga :


    Nun - der Ätherkörper hat die Aufgabe, das Leben des physischen Körpers zu erhalten. D.H. wenn man z.B. einmal wöchentlich einen Fasttag einlegt, nimmt der Ätherkörper aus der Luft vermehrt Lebenskraft auf und leitet diese an den physischen Körper weiter, um den Körper zu erhalten.

    Diese vermehrte Aufnahme von reiner Lebenskraft zur Erhaltung des physischen Körpers ist aber nur eine begrenzte Zeit durchführbar. Daher ist es empfehelnswert, nur kleine Portionen zu essen und dabei tiefe Atemzüge zu tätigen, um den Ätherkörper zu veranlassen, vermehrt reine Lebenskraft während

    des Essvorganges dem Körper zuzuleiten.

    Falls man daher beim Essen aufsteht, bevor man satt wird, tritt der Ätherkörper diesbezüglich in Aktion.



  6. #26
    Anzeraq
    Gast

    Re: Stickstoff - hochinteresste Info - Danke !






    Lieber Imperator,


    Du schreibst:


    >Nun - der Ätherkörper hat die Aufgabe, das Leben des physischen Körpers zu erhalten. D.H. wenn man z.B. einmal wöchentlich einen Fasttag einlegt, nimmt der Ätherkörper aus der Luft vermehrt Lebenskraft auf und leitet diese an den physischen Körper weiter, um den Körper zu erhalten.

    >Diese vermehrte Aufnahme von reiner Lebenskraft zur Erhaltung des physischen Körpers ist aber nur eine begrenzte Zeit durchführbar. Daher ist es empfehelnswert, nur kleine Portionen zu essen und dabei tiefe Atemzüge zu tätigen, um den Ätherkörper zu veranlassen, vermehrt reine Lebenskraft während

    >des Essvorganges dem Körper zuzuleiten.

    >Falls man daher beim Essen aufsteht, bevor man satt wird, tritt der Ätherkörper diesbezüglich in Aktion.


    Lass mich dazu sagen:


    dass ich selbst einige Kinder habe und viel mit anderen Kindern zu tun habe; darum kann ich diesbezueglich sagen, dass ich bemerkt habe, wie z.B. Kinder die Funktion und den Aufbau ihres Aetherkoerpers aus natuerlichem Antrieb gestalten und gewaehrleisten.


    Wir kennen das vielleicht noch aus eigener Erfahrung, dass uns in der Kindheit die Nahrung selbst gar nicht so sehr interessiert hat, sondern dass schon waehrend des Essens alles in uns dazu draengte, aufzustehen, zu spielen oder sich einfach zu bewegen.


    Auch habe ich bemerkt, dass Kinder waehrend des Essens haeufig eine Pause einlegen, um einige Male unbewusst tief durchzuatmen, waehrend die Erwachsenen damit beschaeftigt sind, ohne Pause ihre Mahlzeit zu verschlingen.


    Ja, in den meisten Faellen werden die Kinder, waehrend sie eine natuerliche Pause einlegen, noch aufgefordert weiterzuessen, weil die natuerlichen Aeusserungen des Organismus (meistens aus Unwissenheit) nicht erkannt und wahrgenommen werden.


    Weil die natuerliche Regenaration des Organismus durch diesen "sanft massiven Druck weiterzuessen" ausgeschaltet wird und der Koerper sich nicht erholen oder gar weiterentwickeln kann, kommt das zustande, was heute allgemein unter "Fettleibigkeit" verstanden wird.


    Und waehrend die Kinder nach der Nahrungsaufnahme in reger Bewegung damit beschaeftigt sind, die aetherischen Funktionen ihres Organismus zu steigern, ziehen es die Erwachsenen haeufig vor, sich auszustrecken oder gleich ganz zur Ruhe zu begeben.


    Einige Ausnahmen moegen sich entschliessen, wie allgemein bekannt ist, nach dem Essen einen kleinen "Verdauungs-Spaziergang" zu machen, was natuerlich von grossem Vorteil ist! Doch in Wirklichkeit schlummert hier noch unbewusst das Wissen, dass es im wesentlichen die aetherischen Stoffe sind, die ihren Zustand mobilisieren und nicht etwa der Spaziergang.


    Um die aetherischen Kraefte zu mobilisieren muss man nicht gleich wie Karl Brandler Pracht vorgehen und sich stundenlangen Pranayama-Uebungen hingeben, sondern es reicht schon aus, wenn man vor Sonnen-Aufgang, wenn die Luft noch klar ist, einige Minuten tief durchatmet, um sich anschliessend einige Minuten hinzusetzen, um den aufgenommenen Stoffen die Moeglichkeit zu geben, sich vollstaendig im Organismus auszubreiten.


    Ausserdem ist es empfehlenswert, dass man von den buergerlichen Vorstellungen der zeitbedingten Nahrungsaufnahme (drei feste Mahlzeiten pro Tag und zwischendurch noch Tee- oder Kaffee-Pausen) gaenzlich Abstand nimmt und sich nur Nahrung zufuehrt, wenn der Organismus danach verlangt.


    Hierbei ist es jedoch notwendig, genau in sich hereinzuhoeren und nicht etwa den Leidenschaften des Ego zu folgen, dass in den meisten Faellen dazu auffordert, Nahrung als Ersatzbefriedigung aufzunehmen, z.B. um Stress-Sitauationen oder allerlei Konflikte mit sich selbst oder anderen zu verdreangen usw.


    Ein gutes Mass der Nahrungsaufnahme waere z.B. den Magen ein Drittel mit Nahrung zu fuellen und ein Drittel mit Fluessigkeit (am besten klares Wasser), waehrend das letzte Drittel aus einem Freiraum besteht, damit die Verdauung unter natuerlichen Gegebenheiten stattfinden kann.


    Und wie Du selbst so schoen sagst:


    "Daher ist es empfehlenswert, nur kleine Portionen zu essen und dabei tiefe Atemzüge zu tätigen, um den Ätherkörper zu veranlassen, vermehrt reine Lebenskraft während des Essvorganges dem Körper zuzuleiten."


    In diesem Sinne:


    Eine bewusste Eucharistie nach der Lehre von Franz Bardon unter Einbeziehung der oben angefuehrten Moeglichkeiten kann uns nur dazu verhelfen, eine gute Basis fuer ein elementares Gleichgewicht zu schaffen!


    Alles Gute und tiefgruendiges Forschen


    Anzeraq




  7. #27
    Imperator
    Gast

    Re: Hochinteredssante Beobachtungen


    Lieber Anzeraq,


    da hast Du uns über wirklich interessante Beobachtungen informiert. Es stimmt m.E. was Du schreibst. Dagegen sind viele meine "Weisheiten" nur kurze Auszüge aus den Vorträgen des Philosophen O.M.Aivanhov


    Herzliche Grüsse - Imperator

    ------------------------------------------------------------------

    Nicht der Glaube an Dogmen sind wichtig, sondern der Glaube an das Erreichen eines Zieles.

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