Hi Sunna
>>Ich denke nicht, daß Gott die Welt erschaffen hat und das Ganze dann nur betrachtet.
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>Nein, so sehe ich das unbedingt auch nicht.
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>>Ich sehe es so, nicht nur die Naturgesetze, die mater. Welt usw. wurden von Gott erschaffen, sondern alles was geschen ist, geschieht, und in Zukunft sein wird ist Gottes Werk.
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>Dies würde uns Menschen aber keine Entscheidungsfreiheiten mehr einräumen. Aber nun gut, es gibt unterschiedliche Ansichten zu diesem Thema.
>Aus meiner Sicht der Dinge, war es z. B. nicht das Göttliche, das irgendwie veranlasst hat, dass zwei Atombomben über Japan abgeworfen wurden. Für mich haben es zwei Piloten auf Befehl ihrer Vorgesetzten hin getan - nicht Gott oder die Göttin oder die Götter oder....
>
>>Die Ereignisse in der Welt sind wie ein Gemälde an dem wir vorbeigehen, was aber schon längst fertig ist bevor wir es betrachten. Wie wäre sonst Hellsichtigkeit, so wie es Bardon beschreibt, möglich?
>
>Für mich steht die Zukunft nicht 100 %ig fest, sondern ist nur in groben Zügen vorgegeben. Dadurch zeigt für mich das Gesichte nur eine sehr höchst wahrscheinliche zukünftige starke Tendenz der Ereignisse an. Je näher der Zeitpunkt des gesehenen Ereignisses ist, desto exakter kann es vorausgesehen werden. Bardon kannte halt auch seine Pappenheimer recht gut...*gg*
>Für meine Persona ist es sehr motivierend und bereichernd, dass ich aufgrund meiner heutigen getroffenen Entscheidungen keine unerheblichen Einfluss auf meine Zukunft nehmen kann.
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Die Frage ist welche Sichtweise ist richtig. Das kann (noch) keiner von uns abschließend beantworten.
Aber es würde mich sehr wundern wenn der Grundgedanke den ich darstellen wollte von Bardon anders gelehrt wurde (keiner, auch in diesem Forum nicht, hat mir in diesem Punkt bisher widersprochen/ wobei ich nicht sagen will, daß irgend wer eine Autorität wäre, dessen Ansichten man nicht kritisch betrachten sollte). Bardon sinngemäß: "Akasha, Ursachensphäre, enthält alles was geschehen ist, geschieht und geschehen wird"
Des weiteren: es ist ein ganz erheblicher Unterschied, ob ich die Zukunft kenne oder nicht, für meine "Entscheidungsfreiheit".
>>Auch bei Gedanken ist es so: wir glauben zu denken, doch sind wir nur der Empfänger von Gedanken.
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>Bestimmst nicht du, welchen Gedanken du deine Aufmerksamkeit schenkst und welche du an dir vorbeirauschen läßt?
>Welchen Grund hat für dich die Inkarnation, wenn du nur ein schon fix und fertig vorgezeichnetes Spiel spielen mußt, dass für Gott schon längst ein alter Hut ist?
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Das Problem an deiner Sichtweise ist das zeitliche denken. Aus der Sichtweise des Geistes gibt es kein Vorher und Nacher, keine Zeit.
>>Sagen wir vor 500 Jahren hätte eine Hand voll Verrückter, bei "bestem" Willen nicht so einen Schaden anrichten könne, wie sagen wir die SU und US Präsidenten vor nicht so langer Zeit, mit ihren nervösen Fingern am Knöpfchen.
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>Wie sind nervöse Finger denn aber möglich, wenn Gott alles schon 100 % festgelegt hat?
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Warum nicht? Um so mehr man sich mit Hermetik und Mystik beschäftigt um so mehr verabschiedet man sich vom Bild des "guten Gottes". Es gibt das Wirken des positiven und negativen Prinziepes, beides hat für die Entwicklung des menschlichen Geistes seine Existinsberechtigung. Die Qualität die man Gott zuschreiben muß, steht jenseits der Dualität und weit über dem was der Mensch im allgemeinen als gut und richtig empfindet.
>...Demnach werden evtl. zukünftig einige der Überreste unseres zerstörten Planetens einen Ring um einen der anderen Planeten unseres S.-S. bilden, für den Fall, dass wir uns nicht schon vorher gegenseitig ausgerottet haben, wenn Gott das so vorher bestimmt hat. Wozu dann Demos für den Frieden... Aber nun gut, manche brauchen die Sicherheit einer exakt vorgezeichneten Zukunft. Andere wiederum geniessen ihre Freiheiten, die ihnen bis zu einem gewissen Grade gestattet sind.
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Wir betreiben einen Austausch von Meinungen und ich bin mir bewußt niemanden durch Argumente umstimmen zu können. Ich glaube aber wenn Hellsehen für uns in ausreichendem Maße zur Gewohnheit geworden ist, wird meine Sichtweise Bestätigung finden.
Die Frage ist: wer sind wir? Ich denke die Wirklichkeit ist, es gibt nur "das/der Eine". Freier Wille, Sicherheit, abgetrennt sein... sind Sichtweisen die einer Illusion entspringen.
Ich habe den Eindruck, viele Leute die mit dieser Sichtweise konfrontiert werden haben ein Problem mit dieser Vorstellung. Ich finde sich zu sagen "nehmen wir an die Dinge lägen so, alles entspringt der Ursachensphäre" oder in meinem Falle "mache ich mir bewußt wie die Dinge (aus meiner Sicht) wirklich liegen", führt in der Meditation zu einem sehr interessanten Bewußtseinszustand, der einen jenseits von Glück und Leid bringt, in einen Zustand den ich viel mehr anstrebenswert finde. "Erwacht" man aus diesem Zustand pasieren oft eine Menge seltsamer "Zufälle" (jeder sollte vorher prüfen ob er für diese Meditation im ausreichenden maße geerdet und ausgeglichen ist).
liebste Sunna, ich denke wenn wir uns irgend wann mal auf der geitigen Ebene über das Thema "unterhalten", sieht alles nochmal um einiges anders aus, als wir es uns in Worten und Gedankengebäuden ausmahlen mögen!
SIMON MAGUS



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