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Thema: Tagestaktung auf 26 Stunden

  1. #41
    Jom
    Gast

    Re: @Seb


    Hi Sebastian;


    sicher ist es klüger, die Dinge nicht perfekt definieren oder festschreiben zu wollen.

    Die Frage des Schweigens z.B. wird m. E. zu einem akademischen Gedankenspiel, wenn man überlegt, ob denn tatsächlich immer geschwiegen werden kann.

    Es fallen einem dann problemlos Gegenargumente ein, ähnlich denen, die früher Kriegsdienstverweigerer über sich ergehen lassen mussten.


    Wenn du also meine Beschreibungen liest wie Definitionen oder wiss. Texte,

    sin dsie sicher voller Widersprüche.

    (Also, bisher tust du das nicht unbedingt, ist also kein Angriff jetzt;

    aber wir sind an einer Stelle, wo uns beiden das passieren könnte,

    einfach weil wir schon in recht grundlegenen Bereichen sind.


    Also, was ich mit meinen vielen Worten versuche, ist lediglich ein Charakterisieren; sind Annäherungen, Gleichnisse.


    So etwa meinte ich die "Krebszelle" gleichnishaft, ist ja klar.


    Ich möchte auf dein Argument eingehen, alles könne zu "suppig" werden, wenn man die scharfen Grenzen der eigenen Physis und Individualität relativiert.

    Das zeigt mir, dass ich etwas sehr Wichtiges zu beschreiben versäumt habe.


    Ich möchte zwischen "Ich" und "Ego" unterscheiden.

    Ego bedeutet zwar wortgemäß auch "ich"- aber ich stelle mehr ab auf die Konnotation, wie etwa in "egoistisch", "egomanisch" usw.

    Das Ego meine ich als Verbildung, als kranke Form des Ich.


    So heisst es ja unter Mystikern/Esoterikern immer, das "Ego" müsse sich auflösen- vom "Ich" ist gewöhnlich nicht die Rede.

    Ich denke, diese Sinn-Unterscheidung der beiden Worte hat also auch ihre Tradition; und ich möchte sie in diesem Sinne unterscheiden.


    Was ich als "Kollektivbewußtsein" usw. beschrieb, ist nicht gemeint als Auflösung des Ich- das wäre ja höchst pathologisch (oder Gehirnwäsche)!


    Es ist gemeint als Durchlässigwerden und Schwinden des Ego.

    Das Ego ist ein Nebenprodukt des noch nicht vollreifen Ich.

    Denn das reife Ich verbindet sich mit dem Ich aller Iche, der Ur-Person, Gott- und wie die Namen alle sind.

    Und eben dies ist identisch mit dem Fortfallen des Ego.


    Natürlich soll der Mensch seine natürliche Individualität und Ich-haftigkeit nicht aufgeben!

    Es ist nur schädlich, diese zu verhärten, überzukonturieren, in Selbstbespiegelung an ihr kleben zu bleiben.

    Das meinte ich mit "Eigensinn" und "Krebs".

    Zum Selbstzweck gewordene Individualität ist destruktiv und tatsächlich immer unlebendig, starr, maniriert. Eine Karikatur letztlich.

    Die heutigen Industriekulturen erlebe ich als äußerst maniriert und in ihrer permanenten Selbst-Hochjubelei als wirklich zutiefst von ihrem wahren Ich entfremdet!


    Ego ist Entfremdung von unserem tatsächlichen Ich: als solche ist sie für das Indivduum selbst ebenso destruktiv wie für seine Umgebung.


    Demgegenüber ist ein reifes Ich immer ein Original, ein Wesen, das die Ganzheit Seiner Selbst erlangt hat- und eben darin auch frei wird für die Verbindung zu größeren Bewußtseinseinheiten.

    Ich glaube, wir meinen es an diesem Punkt gar nicht so verschieden.

    Auch du schreibst, die Zelle könne nur Teil des Gesamt-Organismus sein,

    wenn sie zugleich eigen-bewußt ist.

    Wie gesagt, Krebs-Zelle würde sie, wenn aus Eigen-Bewußtsein (Ich)

    Eigensinn (Ego) wird.

    Vielleicht gibt es auch ein treffenderes Wort als Eigensinn;

    es klingt für mich selbst etwas schwach.

    Früher gab es einmal das Wort "selbstisch", so in der Art meine ich "Ego".


    Der "eine Punkt, der mich ausmacht", ist demgegenüber mein Ich.

    Ein gesundes Ich ist absolute Voraussetzung für den hermetischen oder sonst einen menschgemßen Weg.


    So ungefähr würde ich es charkterisieren.


    LG

    Jom

  2. #42
    Sebastian
    Gast

    @Jom


    Hallo Jom,


    so sehe ich das auch mit den Beschreibungen.


    >Das zeigt mir, dass ich etwas sehr Wichtiges zu beschreiben versäumt habe.

    >Ich möchte zwischen "Ich" und "Ego" unterscheiden.

    >Ego bedeutet zwar wortgemäß auch "ich"- aber ich stelle mehr ab auf die Konnotation, wie etwa in "egoistisch", "egomanisch" usw.

    >Das Ego meine ich als Verbildung, als kranke Form des Ich.

    >So heisst es ja unter Mystikern/Esoterikern immer, das "Ego" müsse sich auflösen- vom "Ich" ist gewöhnlich nicht die Rede.


    So sehe ich das auch. Ego könnte man auch als Selbstbild umschreiben. Das braucht man nicht festhalten, weil es nur so eine Art Angstschöpfung ist. Ein Mangel wird versucht zu überdecken.


    >Ich denke, diese Sinn-Unterscheidung der beiden Worte hat also auch ihre Tradition; und ich möchte sie in diesem Sinne unterscheiden.

    >Was ich als "Kollektivbewußtsein" usw. beschrieb, ist nicht gemeint als Auflösung des Ich- das wäre ja höchst pathologisch (oder Gehirnwäsche)!

    >Es ist gemeint als Durchlässigwerden und Schwinden des Ego.

    >Das Ego ist ein Nebenprodukt des noch nicht vollreifen Ich.

    >Denn das reife Ich verbindet sich mit dem Ich aller Iche, der Ur-Person, Gott- und wie die Namen alle sind.


    Sehe ich auch so. Nur mit dem Unterschied, daß es nicht einen Gott gibt sondern so viele wie ursprüngliche Sein. So wie man die Menschen auch als Individuen sieht und nicht einfach nur Menschheit dazu sagt. Das ist wichtig, denn sonst würde man die horizontale Verwirrung dieser Welt noch in weitere tragen. Manche wissen das, aber die meisten Menschen glauben wirklich es gibt nur einen Gott, mit all den daraus folgenden Verwirrungen.


    >Und eben dies ist identisch mit dem Fortfallen des Ego.

    >Natürlich soll der Mensch seine natürliche Individualität und Ich-haftigkeit nicht aufgeben!

    >Es ist nur schädlich, diese zu verhärten, überzukonturieren, in Selbstbespiegelung an ihr kleben zu bleiben.

    >Das meinte ich mit "Eigensinn" und "Krebs".


    Ja, ok.


    >Zum Selbstzweck gewordene Individualität ist destruktiv und tatsächlich immer unlebendig, starr, maniriert. Eine Karikatur letztlich.

    >Die heutigen Industriekulturen erlebe ich als äußerst maniriert und in ihrer permanenten Selbst-Hochjubelei als wirklich zutiefst von ihrem wahren Ich entfremdet!

    >Ego ist Entfremdung von unserem tatsächlichen Ich: als solche ist sie für das Indivduum selbst ebenso destruktiv wie für seine Umgebung.


    Ja.


    >Demgegenüber ist ein reifes Ich immer ein Original, ein Wesen, das die Ganzheit Seiner Selbst erlangt hat- und eben darin auch frei wird für die Verbindung zu größeren Bewußtseinseinheiten.


    Zustimmung.


    >Ich glaube, wir meinen es an diesem Punkt gar nicht so verschieden.

    >Auch du schreibst, die Zelle könne nur Teil des Gesamt-Organismus sein,

    >wenn sie zugleich eigen-bewußt ist.

    >Wie gesagt, Krebs-Zelle würde sie, wenn aus Eigen-Bewußtsein (Ich)

    >Eigensinn (Ego) wird.

    >Vielleicht gibt es auch ein treffenderes Wort als Eigensinn;

    >es klingt für mich selbst etwas schwach.

    >Früher gab es einmal das Wort "selbstisch", so in der Art meine ich "Ego".

    >Der "eine Punkt, der mich ausmacht", ist demgegenüber mein Ich.

    >Ein gesundes Ich ist absolute Voraussetzung für den hermetischen oder sonst einen menschgemßen Weg.

    >So ungefähr würde ich es charkterisieren.

    >LG

    >Jom


    Ich glaube wir sehen das recht ähnlich.


    Grüße,

    Sebastian

  3. #43
    Jom
    Gast

    Re: @Seb *** Gott - Götter ***


    >>Denn das reife Ich verbindet sich mit dem Ich aller Iche, der Ur-Person, Gott- und wie die Namen alle sind.

    >Sehe ich auch so. Nur mit dem Unterschied, daß es nicht einen Gott gibt sondern so viele wie ursprüngliche Sein. So wie man die Menschen auch als Individuen sieht und nicht einfach nur Menschheit dazu sagt. Das ist wichtig, denn sonst würde man die horizontale Verwirrung dieser Welt noch in weitere tragen. Manche wissen das, aber die meisten Menschen glauben wirklich es gibt nur einen Gott, mit all den daraus folgenden Verwirrungen.


    Hi Sebastian;


    eben diesen Gedanken von dir finde ich ja so faszinierend.

    Ich spüre, was du wahrnimmst.

    Zugleich nehme ich aber auch eine Art, hmmmm, man müßte es vielleicht "Meta-Gott" nennen, wahr.

    Zumindest "eiche" mich daran gern.

    Dieses Allumfassende Eine scheint mir nicht nur eine eigene Abstraktion zu sein;

    es ist tatsächlich da und ursprünglich,

    wiewohl es sich bereits auf sehr, sehr früher Ebene in mehrere Gottheiten, ja mehrere Kosmen diversifiziert...


    Ist nicht für einen Stern das Wort Gottheit auch schon angemessen?

    Was für ein Wesen ist dann erst eine Galaxis oder ein Verbund von Galaxien?


    ...überlegt sich gerade


    Jom



  4. #44
    Sebastian
    Gast

    @Jom


    Hallo Jom,


    was du wahrnimmst weiß ich nicht. Allerdings ist es alte druidische Tradition jedwedes Sein zu personifizieren, um damit agieren zu können. Die Mutter Erde usw. Probleme werden personifiziert usw usf. Einfach um eine Handhabe zu haben und wirklich kann man auf diese Weise geheime Verbindungen knüpfen, die man selbst nicht verstehen kann oder einfach so erbauen könnte.


    Ich halte die gesamte Schöpfung für eine "Krebszelle". Die Schöpfung nur der "Krebs" an sich und der Versuch der Heilung. Wenn die involvierten ursprünglichen Wesen zerfallen sind und vermischt und nun versuchen die Dinge wieder zu klären. Wenn die gesamte Schöpfung nur ein kleiner Tel dessen ist, wie es wirklich ist. In der Schöpfung kann man durch die Ebenen sehen. In jeder Ebene leben Teile. Sie sind nur Teile dessen, was sie sind in Wahrheit. Und meist noch nur in Erschaffenen Leibern.


    Von Anfang an etwa, wie wenn es vor der Schöpfung vollkommene Sein gab. Jeder war alles in sich. Absolut vollkommen, jedes Bedürfnis und jede Stillung war vorhanden. Das bedeutet keinesfalls Stagnation. Und natürlich weiß ich nicht was davor war. Sicherlich war auch davor noch mehr. Und wenn einer dieser Wesen in sich blockierte im Einvernehmen mit den anderen oder allein. Und der gesamte Leib sich nicht mehr selbst nähren konnte, da die Flüsse von oben nach unten und unten nach oben blockierten und die Flüsse seitwärts fließen mußten und weitere Sein blockierten. Wie eine sich ausbreitende Krebszelle. Aber alle waren Individuen. Genauso wie keiner sagt die Menschheit ist ein Gott. Jeder war selbst. Und da keiner von den beteiligten eine Ahnung hatte, wie man in diesen kleinen Dingen damit umgeht, da sie immer ganz waren, konnte es so zerstörerisch wirken. Die Sterne als Allkraft und qualitätsgebende Einheiten und die Substanzen aller Stufen der ursprünglichen Einheiten als Allmacht und Quantität waren getrennt. Erkannten sich irgendwann nicht mehr. Verbündeten sich horizontal mit den anderen Mächten oder Kräften und schufen die heutige Stufenwelt auf diese Weise. Sie wurden alle nur Teile. Jedes Teil des ursprünglichen Leibs lebte in der Nähe der ähnlichen Teile der anderen Sein und natürlich vermischten sie sich untereinander, da sie sich selbst nicht mehr erkennen konnten und nicht mehr ernährt werden konnten und mußten sich horizontal nähren. Mit all den Folgen, die die Welt aufweist. Und je mehr sich alles vermischte, desto weniger konnte agieren. Wie wenn eine Gruppe von Menschen zusammenwachsen würde und irgendwann würde keiner mehr einen Finger rühren können. Und so lag die Substanz als extrem vermischter See in den unterschiedlichen Ebenen herum und konnte keinen Finger rühren und selbst die Sterne lagen matt darin im Chaos, weil sie so etwas nicht kennen. Man kann einen Geist beherrschen, zumindest ein gutes Stück weit, indem man ihn umgibt mit Stoff. Aber das ist nicht auf Dauer machbar. Und einer der Sterne erwacht wieder. Sieht all dieses "Wasser" und denkt sich eine Welt aus. Er beginnt zu erschaffen. Und indem aus dem Wasser Einheiten zusammengebaut werden, in Begrenzungen gesteckt und einen Stern hineingepackt wurde, konnten die Teile endlich wieder agieren, auch wenn sie aus dem Fleisch vieler erschaffen waren und somit alle Moleküle oder was es da gibt ihren Teil lernen. Vergeht der Leib, dann wird er neu geordnet aber alles bleibt erhalten. Das kreatürliche Wissen, Intuition, Erkenntnis usw in jeder einzelnen Zelle, wie ein Königreich mit vielen Stimmen, welches man als Diktator oder freundlich regieren kann. Und damit kann erstmals wieder etwas bewegt werden. Erkenntnisse gewonnen werden. Extreme Erkenntnisse gesammelt werden und schon kann man sich alles dazwischen ungefähr vorstellen oder wenn man will erlebt man es halt auch einmal. Und jetzt besteht die Möglichkeit zu erkennen.


    Jetzt kommt das große Problem was ich in dieser Schöpfungswelt sehe. Durch die symphatiemagische Verbindung aller ist dem Mißbrauch Tür und Tor geöffnet. Macht über andere und umgekehrt. Was dazu führt, daß man einen erschaffenen Leib zB verbessern kann, indem man etwas von einem anderen erschaffenen Leib wegnimmt. Und das wurde wohl auch viel gemacht. Im Übrigen, ich merke gerade klingt das fast wie ein Channeling, aber das ist es nicht. Es ist nur aufgrund meiner Erfahrungen und Erkenntnisse genau das Bild, was paßt. Ein Weltbild eben. Das Problem mit dem Wegnehmen ist natürlich klar. Andererseits ist es auch nur ein Schritt nach vorn, denn Grenzen werden überschritten. Nur ein solcher zusammengebauter Leib kann zwar lange, aber nicht immer leben, denn nach gewisser Zeit kann es nicht genug Nahrung mehr horizontal geben und man muß sich drehen und wenden um etwas zu verbessern. Wie ein Vampir, dessen Durst nicht einmal alle Menschen stillen könnte. Für erschaffene Leiber ist es tatsächlich relativ egal, woher ein Teil kommt, aber nicht für ursprüngliche. Ist das Selbstbild gefallen oder eher man läßt es los und ist mit sich vereint, dann ist es nicht mehr möglich, fremde Stoffe zu verwenden in sich. Selbst wenn der wahre Leib dahinter oder darunter oder wo auch immer ganz kaputt ist, kann man nicht einfach den Mangel des Fleischs, der horizontal verstreut ist ersetzen, indem man etwas von Außen nimmt und noch nicht einmal dadurch, daß man es neu erschafft durch die Flüsse. Denn das würde die echte Heilung verhindern. Und genau da wird es wohl spätestens relevant, wessen Fleisch man vor sich hat. Man kann sehr wohl mit vierlerlei Wesen befreundet sein, aber wenn ihr Fleisch zu einem anderen wahren Sein gehört, dann wird der wahre Leib, der man selbst ist darauf reagieren, wie ein menschlicher Körper reagiert, wenn er ein fremdes Organ erhält. Er stößt es ab. Es kann so nicht funktionieren. Wichtig ist glaube ich auch dabei, daß diese Vermischungen, von anderen essen usw im Geheimen viel mehr verbreitet sind als es scheint. Es ist eben nur "normal". Es ist dieses Spiel, was versucht über andere einen Vorteil zu erhalten, sie zu beherrschen usw und zugleich ist es ein blutiges Spiel.


    Und genau da ist es mit allen Ebenen so. In den Ebenen leben Teile! Überall Teile.Teile ganzer Sein. Was wirklich geschehen würde, wenn ein wahres Sein dieser "Krebszelle" sich durch alle Ebenen und durch alle denkbaren und undenkbaren Grenzen hindurch mit sich selbst sich durch Harmonie vereint weiß ich nicht. Auf jeden Fall wären alle befreit, in denen das Fleisch dieses Einen wäre von ihm. Sie müssen ihn nicht mehr tragen und es wäre einer weniger im Ganzen. Es würde überschaubar. Leichter eigenes Substanz zu finden. Das würde es wohl bedeuten, obwohl es wohl keinesfalls zu einem "Gott" führen kann in dieser Art. Denn wenn es so wäre, wäre es eine Abhängigkeit, das würde nicht funktionieren. Denn es würde sich nur vermischen. Man kann nebeneinander sein, aber Abhängigkeit wäre falsch. Anstatt horizontal nach der Hilfe zu schauen muß man sich selbst jenseits all dessen suchen, was man kennt und sich vorstellen kann.


    Und da ist eben auch das Problem mit den Göttern. Götter. Einmal sehen viele Gott als alles was ist. Dann gibt es Erschaffene Wesen, erschaffen aus dem Blut derer die sie erschaffen oder anbeten. Und dann gibt es Götter, die es einfach sind. Ist es also wichtig den Christus zu finden. UND DEN TEUFEL. Wenn irgendeiner davon ein Fremder wäre, dann wären er irrelevant. Relevant ist aber all das, was man selbst ist in Wahrheit. Darauf kommt es an. Und es entsteht ein Absolutum. Es wäre ganz egal, was ringsum geschieht. Man könnte in der Hölle stehen, es wäre egal, man wäre mit sich selbst zusammen.


    Da es aber nun einmal verschiedene Teile gibt und auch Götter und erschaffene Götter, ist es natürlich auch möglich, daß ein Gott für DER Gott gehalten wird. Was das bedeuten würde ist klar. Eine Chimäre der Abhängigkeit. Und es würde diesem Gott möglicherweise gefallen, aber in Wahrheit wäre er abhängig von den anderen und sie von ihm. Er wäre gefangen und noch mehr. Unfähig das zu finden, was er wirklich sucht. Und die Götter zu denen die Anderen gehören haben auch den Nachteil allein zu sein. Und genau da sage ich, es ist SEHR wichtig das zu wissen. Es gibt so viele Christus wie es ursprüngliche SEIN gibt. Und soviele TEUFEL wie es ursprüngliche SEIN gibt. Mit Teufel meine ich Lebendige. Welche den Geist erhöhen und lieben. Und welche vom Geist geliebt werden und sich so ernähren füreinander. Eine Zweckgemeinschaft, eine Symbiose unter Fremden wäre nicht dauerhaft möglich, weil beide beteiligten Parteien zu jemand Anderem gehören und somit zugleich andere Interessen haben müssen als der andere.


    Ich weiß nicht ob ich das sagen sollte, aber man kann alles von verschiedenen Seiten sehen. Die normale Menschenwelt oder besser gesagt die Schöpfung ist sehr getrennt. Die Menschen zB leben so einseitig, daß sie sich nach unten gegen die Teufel wehren. Engel bestellen um sich dagegen zu schützen, denn die Teufel scheinen blutrünstig zu sein und so gemein. Eine gute Sache in dem Sinne, daß viele Menschen kaum die Stärke haben mit Teufeln umgehen zu können, mit dem puren Leben, der alten Magie usw usf. Sie brauchen das, wie einen Urlaub, in dem sie ausruhen und Kräfte sammeln können. Und irgendwann werden sie es vermögen. Aber! Mann kann es auch anders sehen. Mann kann es so sehen, wie wenn das Leben längst diese Dinge kennt. Die Unterschiede des Fleischs und somit erkennt, was die Menschen tun. Wie sie sich in Wahrheit gegenseitig zerfleischen und vermischen und sind wie Gangster. Und wie wenn die Menschen gräßliche Gangster sind, die sich Engel holen, damit das Leben davon abgehalten wird wieder geordnet zu werden. Die sündigen, aber dafür nicht zahlen wollen!! Die nicht verstehen, daß es nur wieder heilen soll und glauben es richtig zu machen sich dagegen zu wehren. Und man kann diesen Gott dann auch als Gangsterkönig sehen, der die eingesperrten Puppen tanzen läßt. Man kann es aber auch als Ganzes sehen und verstehen. Problematisch ist es für mich immer dann, wenn jemand leidet. Da hilft meist schon mit ihm zu sein und die Dinge klären sich auf wundersame Weise. Sie ordnen sich.


    >Ist nicht für einen Stern das Wort Gottheit auch schon angemessen?


    Ich weiß nicht. Einen Gott Menschheit gibt es ja auch nicht, aber mit Sicherheit kann man die Menschheit als Menscheit ansprechen und verborgene Verbindungen knüpfen. Nur wird meiner Meinung nach nicht die gesamte Menschheit dann reagieren sondern ein Mitglied der Menschheit, welches es kann, zuhören kann usw.


    Vielleicht habe ich es gut ausdrücken können. :-)


    Grüße,

    Sebastian

  5. #45
    dyon
    Gast

    Re: Tagestaktung auf 26 Stunden




    >dein rechter Arm bildet bildet mit dem linken Fuss den Erdbereich

    >linker Arm entspricht dem Feuerelement, rechter Fuß dem Wasserelement

    >linker Fuss, der Erde, rechter Arm dem Wind.


    Wie kommen Sie auf diese Zuordnung? Ist rechts/linkshändigkeit egal?

    Ich persönlich würde Arme/Beine als solches primär dem Erdprinzip zuschreiben.


    mfg



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