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Thema: Mattäus Gleichniss vom Himmelreich

  1. #1
    Atman
    Gast

    Mattäus Gleichniss vom Himmelreich




    Hi !


    Hier das Matthäus Gleichnis mit meiner Interpretation die ich zur kritischen Diskussion anbieten möchte. (also ob die Interpretation akzeptabel ist oder nicht oder verbesserungsfähig)


    Matthäus 13,44:


    "Das Himmelreich ist einem Schatze gleich, der in einem Acker vergraben war Den fand ein Mann, ging vor Freude hin und verkaufte alles was er hatte, und kaufte jenen Acker."




    Interpretation:


    Schatz = Ich Bin (universelles Mantra)


    Acker = Körper ( Materieller)


    Himmelreich = Erreichbare individuelle Realität mit Hilfe der auf dem "Acker"

    kultivierten Gedankenformen der Weisheit.


    Mann = Alltagsbewusstsein


    und verkaufte alles = (würde ich so deuten)

    Die Erkenntnis dass das "Ich Bin" auch unpersönlicher Natur sein kann, nämlich das "Ich Bin" an sich.


    Um diesen Punkt schießt sich der Kreis zwischen Unpersönlichkeitskult also Gott als Gesetzmäßigkeit und Persönlichkeitskult also Gott als Person.


    P.S.

    Ist diese Deutung aus hermetischer sicht akzeptabel?

    Bestehen Möglichkeiten für eine vielleicht völlig andere Deutung?


    Mit liebem Gruß

    Atman



  2. #2
    Anzeraq
    Gast

    Re: Mattäus Gleichniss vom Himmelreich







    Da ich im Augenblick viel mit Kindern zu tun habe, die durch die Ost-Flut in eine neue Lebenssituation katapuliert wurden, habe ich im Moment wenig Zeit, detailierter auf manche Dinge einzugehen, denn gerade ueber die Thematik "irrtuemlicher Bibel-Auslegung" liesse sich eine gute Schrift verfassen.


    Doch hier eine kurze Stellungsnahme:


    Der Inhalt der gesamten Bibel (sowohl altes wie neues Testament) bildet allein den Inhalt des "kosmischen Menschen", also auch des Menschen, den wir selbst repraesentieren.


    So wird seit alten Zeiten der Himmel stets dem Scheitel-Zentrum und den damit verbundenen Analogien zugeordnet und die Erde dem Wurzel-Zentrum und den damit verbundenen Analogien.


    Jetzt heisst es hier bei Matthaeus:


    "Das Himmelreich ist einem Schatze gleich, der in einem Acker vergraben war. Den fand ein Mann, ging vor Freude hin und verkaufte alles was er hatte, und kaufte jenen Acker."


    Somit deute ich den Himmel eben als Scheitel-Zentrum, woraus das "Wasser des Lebens" (Sepher Jezirah: Wasser aus Geist) zum Vorschein kommt, sobald man die Sexual-Kraft durch die Wirbelsaeule dorthin gefuehrt und daselbst "verdichtet" hat.


    Der Acker ist eben das Wurzel-Zentrum, der saemtliche Einfluesse des Himmels in sich aufnimmt. Da innerhalb dieser Beziehung die Samen-Kraft des Mannes von Bedeutung ist, wird hier auch der Mann zur Sprache gebracht und nicht die Frau (deren Verwirklichungskraefte im Herzen angesiedelt sind).


    Wer diesen Schatz tatsaechlich findet, d.h. wer tatsaechlich in den Genuss der transformierten Sexual-Kraft gelangt ist, loest mit Sicherheit seinen ganzen privaten Besitz auf und stellt seine ganze Kraft in den Dienst der Menschheit, denn jeglicher Privatbesitz hat fuer ihn vollkommen an Bedeutung verloren!


    Das Gleichnis von dem Mann, der im Acker einen Schatz findet, kann also mit jenem Menschen verglichen werden, der in sich selbst die Kraefte der Kundalini, der Shakti, der Shekina oder (wie sich christliche Kabbalisten aeussern) der Magdalena finden, um sich mit ihr zu vereinigen!


    P.S.: Das Wissen hierueber stammt von den Rosenkreuzern, die sich in ihren Offenbarungen auf Quellen der Essener stuetzen.


    Meiner Meinung nach eine wirklich logische Deutung, die kein "intellektuelles Raetseln" um Bibel-Auslegungen zulaesst.


    Abschliessendes Beispiel: "Die Hochzeit zu Kana"


    (alchimistische) Hochzeit = Wurzel-Zentrum


    Jesus = Geist


    12 Juenger = Tierkreis (12 Bewusstseinsebenen)


    Maria, die Mutter Jesu = Sinnbild der Materie


    Diener, welche die Kruege fuellen = vier Elemente, hervorgegangen aus dem Tierkreis


    6 Kruege = Kreuzbein-Zentrum, Nabel-Zentrum, Solar-Zentrum, Herz-Zentrum, Kehl-Zentrum, Kopf-Zentrum


    Speisemeister = besaenftigtes Ego


    Beim Herauffuehren der Sexual-Kraft werden die Kruege mit "Wasser" gefuellt, wonach selbiges im Scheitel (Himmel) eine Transformation erfaehrt, um als "Wein" in die Kruege zurueckzukehren.


    Immer wenn in der Bibel die Rede von Wein ist, handelt es sich um gelaeuterte Sexual-Kraft, wenn aber von Wasser die Rede ist, von der Sexual-Kraft selbst.


    Vor diesem Hintergrund sind auch die Worte Jesu zu verstehen:


    "Wer nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann nicht in das Reich Gottes eingehen."


    Soweit ich informiert bin, beziehen sich saemtliche sieben Wunder des Johannes-Evangeliums auf die Heilung und Erweckung der sieben Haupt-Zentren im menschlichen Koerper:


    1. Wurzel-Zentrum:

    Die Hochzeit zu Kana


    2. Sexual-Zentrum:

    Heilung des Sohnes des koeniglichen Beamten


    3. Nabel-Zentrum:

    Heilung des Kranken am Teich Bethesda


    4. Herz-Zentrum:

    Speisung der Fuenftausend


    5. Kehl-Zentrum:

    Jesus wandelt auf dem (astralen) See


    6. Kopf-Zentrum:

    Heilung des Blindgeborenen


    7. Scheitel-Zentrum:

    Auferweckung des Lazarus




    Liebe Gruesse


    Anzeraq













    >Hi !

    >Hier das Matthäus Gleichnis mit meiner Interpretation die ich zur kritischen Diskussion anbieten möchte. (also ob die Interpretation akzeptabel ist oder nicht oder verbesserungsfähig)

    >Matthäus 13,44:

    >"Das Himmelreich ist einem Schatze gleich, der in einem Acker vergraben war Den fand ein Mann, ging vor Freude hin und verkaufte alles was er hatte, und kaufte jenen Acker."

    >

    >Interpretation:

    >Schatz = Ich Bin (universelles Mantra)

    >Acker = Körper ( Materieller)

    >Himmelreich = Erreichbare individuelle Realität mit Hilfe der auf dem "Acker"

    >kultivierten Gedankenformen der Weisheit.

    >Mann = Alltagsbewusstsein

    >und verkaufte alles = (würde ich so deuten)

    > Die Erkenntnis dass das "Ich Bin" auch unpersönlicher Natur sein kann, nämlich das "Ich Bin" an sich.

    > Um diesen Punkt schießt sich der Kreis zwischen Unpersönlichkeitskult also Gott als Gesetzmäßigkeit und Persönlichkeitskult also Gott als Person.

    >P.S.

    >Ist diese Deutung aus hermetischer sicht akzeptabel?

    >Bestehen Möglichkeiten für eine vielleicht völlig andere Deutung?

    >Mit liebem Gruß

    >Atman



  3. #3
    dyon
    Gast

    Re: Mattäus Gleichniss vom Himmelreich


    Man sollte aber stets daran denken, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass die eigene Deutung richtig ist...vor allem bei solch schwammigen Äußerungen, die nicht mal im Original vorliegen.

    Deutung ist auch immer was sehr intdinviduelles ;)


    in diesem heiteren sinne

  4. #4
    ShivaNataRaja
    Gast

    Re: Mattäus Gleichniss vom Himmelreich


    >

    >Hi !

    >Hier das Matthäus Gleichnis mit meiner Interpretation die ich zur kritischen Diskussion anbieten möchte. (also ob die Interpretation akzeptabel ist oder nicht oder verbesserungsfähig)

    >Matthäus 13,44:

    >"Das Himmelreich ist einem Schatze gleich, der in einem Acker vergraben war Den fand ein Mann, ging vor Freude hin und verkaufte alles was er hatte, und kaufte jenen Acker."


    [b]... als er aber zurückkam, musste er sehen, dass der Schatz gehoben ward. So hatte er sein Hab und Gut verprasst und besaß nun einen fruchtlosen Acker."


    Das sind die Stellen, die in der Bibel wohl weggestrichen wurden! Das sei nur mal so zum Thema "Gleichnisse" gesagt. So ist das halt, wenn Götter ihre Reiche verbergen müssen, damit man nicht enttäuscht wird beim Anblick derer Bewohner.


    SNR










  5. #5
    Anzeraq
    Gast

    Re: @dyon - individuelle Deutung







    >Man sollte aber stets daran denken, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass die eigene Deutung richtig ist...vor allem bei solch schwammigen Äußerungen, die nicht mal im Original vorliegen.

    >Deutung ist auch immer was sehr intdinviduelles ;)


    --> Stimmt, lieber Dyon, ich glaube, es ist wichtig, wie man die Dinge fuer sich selbst verarbeitet, denn letzten Endes haben die Schriften kaum etwas mit der spirituellen Praxis zu tun.


    --> In diesem Sinne denke ich auch, dass Atman mit seiner Deutung richtig liegt - ich finde sie perfekt!


    --> Und kaemen da noch viele andere, auch diese wuerden die Sichtweise lediglich ergaenzen, was uns allen sicher gut tun wuerde!


    --> Schliesslich hat jeder seine Visionen, und diese sind etwas Herrliches, wenn sie durch andere ergaenzt und nicht als minderwaertig oder untauglich abgetan werden - sind sie doch allesamt Fruechte ein und desselben Baumes!


    >in diesem heiteren Sinne


    --> ...dem ich mich gerne anschliesse!


    Anzeraq



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