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Thema: Geisteskrankheiten aus der Perspektive der Hermetik gesehen

  1. #1
    Simon Magus
    Gast

    Geisteskrankheiten aus der Perspektive der Hermetik gesehen




    Jemand mit dem ich seit 1/2 Jahren in der selben Kommune (abgesehen von Sonnen- und Wasserkraft im Grunde genommen Leben wie im 18.Jh.) wohne und den ich bisher für normal hielt, hat in der Nacht vom letzten Sonntag zum Montag, ohne erkennbaren äußeren Grund, vollständig seinen Verstand verloren. Allerdings fallen mir jetzt im Nachhinein einige Punkte ein die man auch so deuten kann, daß es sich in den letzten Wochen und Monate durch ganz schwache Vorzeichnen angedeutet hat (z.B. Einige Tag vorher hat er gesagt, daß er das Gefühl hat als würde bald etwas schreckliches passieren). Auf jeden Fall hätte ich es nie für möglich gehalten was Vorgestern passierte:

    Wir hatten mit einigen Anderen am frühen Abend Musik gemacht und er mußte anfangen zu weinen (er ist 26 und ein Sportler und eigentlich ist es nicht seine Art). Ich sagte ihm also bevor alle schlafen gingen, wenn er ein Problem hat so kann er auch Nachts zu mir kommen.

    (Man muß dazu sagen, daß ich am Rand eines Waldes in einem Bauwagen wohne und es kein Licht außer Kerzen und Mondbeleuchtung gibt).

    Er klopfte rund 12 Uhr an meine Tür, ich ließ ihn herein, in seine Augen war der Wahnsinn geschrieben und er stotterte zusammenhangslose Worte denen ich zuerst nur entnehmen konnte "sie sind da!". Meine Gegenwart beruhigte ihn etwas und so konnte er mir erzählen was da ist: "Auf den Bäumen und unter seinem Zimmer Schwarze Wesen mit glühend roten Augen, ein grünes Monster mit vernarbtem Gesicht und langen Haaren, Schatten die schnell vorbeihuschen.... Schreie, Stimmen". Ich legte ihm den Arm auf die Schulter und wollte ihn trösten, da war draußen ein Geräusch zu hören (Tiere, der Wind hat etwas umgeworfen, ...?) er sagte "sie kommen, sie sind hier, gleich kannst du sie sehen!". Ich sagte ihm: "Ich kenne eine Kraf von der ich aus Erfahrung weiß daß sie stärker ist als alle Dämonen! ...Wär es nicht sinnvoll, daß wir zu seinem Zimmer gingen und uns der Gefahr stellen, statt drinnen zu warten was passiert?" (weil ich mir zuerst kein klares Bild machen konnte was los war, bin ich neugierig geworden, allerdings muß ich sagen das ganze war schon etwas unheimlich). Nach einiger Zeit konnte ich ihn überreden.

    Wir gingen also an die Stelle wo draußen neben seinem Zimmer die Monster waren. Der Wind blies die Kerzen aus und man konnte nur schache Konturen sehen. Er sagte: "da ist es!"... Also wir haben bestimmt eine Stunde lang Monster im Wald und überall gesucht, aber auh wenn er überall etwas sah und vermeintlich direkt davor stand, ich konnte nichts auffälliges hören oder sehen.

    Bei unserem Spaziergang sagte ich ihm, daß ich an seiner Stelle beten würde. Er ist zwar Materialist und machte sich bisher über Relligion nur lustig, aber er fiel sofort auf die Erde und fing an zu beten.

    Nach dem wir dann noch einige Zeit Lieder gesungen hatten ging es ihm deutlich besser und wir verblieben so, am nächsten Tag zu besprechen was zu tun sei.

    Als ich ihn am Vormittag in der Küche antraf war er nur noch ein absolutes Wrack, er ist auf die Stufe eines 4-järhigen zurückgefallen und sagte nur noch Sachen wie: "da Tädi-Bär liegt auf dem Rücken, ganz schlimm!" und war am dauer-heulen.

    Ich sagte den Anderen was los ist und wir sahen keine andere Möglichkeit als ihn in der nächten Psyschatrie abzuliefern.


    In der Nacht wußte ich nicht was los war und dacht mir:

    - Pantome oder Poltergeister stellen irgend einen Unsinn an?

    - Ein Schwarzmagier treibt mit ihm irgend welche Spielchen?

    - Er haluziniert aus unbekannten Gründen?

    - Er kann in die geistige Welt schauen und sieht etwas was wirklich da ist, aber nicht materialisirt ist?

    .

    .

    .


    Am nächsten Tag konnte ich etwas nüchterner nachdenken ich würde sagen was vorgefallen war ist folgendes:

    Er sagte mir mal, daß er in seine Jugend gekift hat dies aber seit 3 Jahren nicht mehr braucht und sein Leben geändert hat. Ich bin mir fast absolut sicher das er zwar in der letzten Zeit sicher keine Drogen genommen hat, aber es gibt ja das bekannte Phämomen des Flash-back`s, daß nach Jahren spontan die Wirkung eintrit als wenn man geraucht hat auch wenn man nichts einnimmt.

    Dies kann es aber nicht alleine gewesen sein. Ich vermute, daß er eine starke Fähigkeit hat etwas zu imaginieren oder sich akustisch etwas vorzustellen und so wie man bewußt etwas imagnieren kann als wenn etwas real wäre, hat es sich bei ihm verselbstständigt.

    Auch wenn mir es bisher nicht aufgefallen war, scheint er aber eine schizophrene Veranlagung zu haben. Im hermetischem Sinne würde ich dies als eine Schwächung der Mentalmatrize deuten.

    Sein ständiges weinen spricht dafür, daß er völlig aus dem seelischen Gleichgewicht gefallen ist und das Wasserelement zur Zeit völlig überwiegt.

    Es scheint auch so zu sein, daß er sich Larven und Schemen gebildet hat die durch die Aufmerksamkeit und Angst die er ihnen gibt immer mehr gestärkt werden und das Unterbewußtsein fast völlig die Kontrolle über ihn gewonnen hat.


    Was haltet ihr von meiner Interpretation?

    Ich wollte es vermeiden ihn in die Hände der Psyschater zu geben, die werden ihn nur mit Medikamenten zustopfen, aber was ist die Alternative? Gibt es gute Ärzte in dieser Richtung, homeop. Mittel die seinen Zustand etwas lindern,...? Was kann ich für ihn tun?


    (Was mir noch zu Thema einfällt: Alle die wild im WWA herumexperimentieren ohne ihren Charakter ausreichend ausgeglichen zu haben, ihre Gedanken zu beherrschen,... begeben sich in die Gefahr, daß sie ähnliche Erfahrungen machen wie der Bekannte von mir (der Unterschied ist nur, daß er nicht erst üben brauchte, sondern gute Anlagen für Imagination, akustische Vorstellung hat.)




    SIMON MAGUS





  2. #2
    dyon
    Gast

    Re: Geisteskrankheiten aus der Perspektive der Hermetik gesehen


    Naja...ich kann auch nicht soviel dazu sagen.


    Ich würde aber schon zu einem (aufgeschlossenen)Arzt gehen...um eine Diagnose stellen zu lassen...und eine mögliche Behandlung un seine Aussichten.

    Ich vermute, dass diese Schizophrenie feststellen wird.

    "Aufgeschlossene" Ärzte finden sich zum Beispiel sicher in der "Neuen Medizin".


    Über dem "Förderverein Neue Medizin" können Sie den nächstgelegen Arzt, der danach behandelt, ausfindig machen. Auf dieser Seite wäre eine Telefonnummer zu finden:

    http://www.neue-medizin.de/html/zum_forum.html


    Schwer zu sagen, ob das nur seiner Fantasie entspringt. Rote Augen? Das hört sich nicht gut an.

    Beten ist eine gute Idee...meditieren sicher auch.


    Auf alle Fälle würde ich vorschlagen, das er im dunkeln immer ein Licht hat...aber keinesfalls Kerzenlicht sondern Elektrisches.


    Ich hab in meiner Kindheit auch oft und lange derartiges wahrgenommen...manchnal auch mit physischen Verletzungen...das hat mich sicher massiv geschädigt.


    Aber mittlerweile geht es mir Recht gut und hatte keine medikamentöse Behandlung (was nicht heißen soll, dass ich zwnigend davon abrate)

    Mich hat es außerdem nicht "soweit" zurück gehauen in der Entwicklung wie etwa einen 4 jährigen.


    Vielleicht fällt mir ja noch irgendwas ein *scharfüberleg*


    mfg

  3. #3
    Satyr
    Gast

    Re: Geisteskrankheiten aus der Perspektive der Hermetik gesehen


    Hallo SIMON MAGUS,


    laut Deiner Beschreibung scheint Dein Mitbewohner ein psychotisches Erleben zu haben. Was dies ausgelöst hat, kann man nicht einfach so sagen. Dazu müsste man sich seine ganze Vorgeschichte genau ansehen.

    Wie psychiatrische Erkrankungen aus magischer oder hermetischer Sicht gesehen werden, kann ich auch nicht so genau sagen, ich denke, da gibt es auch wieder ganz viele verschiedene Ansätze, je nach Kultur, Tradition oder Erfahrung.

    Aber im Umgang mit psychisch Erkrankten oder psychisch labilen Menschen kann ich nur sagen, keine Magie! Wenn man helfen will und Lebenskraft staut, so dass er sich nehmen kann, wenn er im Inneren will ok (ohne dass er es weiß). Aber Ihn würde ich nicht damit konfrontieren, sondern "dort abholen, wo er ist", d.h. ernst nehmen, für ihn da sein und (aus magischer Sicht) nur Dinge tun, die Erdend wirken.

    Mehr als das Beten hätte es vielleicht nicht sein dürfen, weil Menschen in einer Psychose bei magischen Arbeiten, und sei nur es eine Imagination "abgehen" können und sind dann kaum noch zu halten. Sie steigern sich weiter in ihr Erleben hinein und verlieren völlig den Boden unter den Füßen. In dem Zustand können sie sich selbst auch schlimme Dinge antun, aus dem Fenster springen etc.

    Also ich denke, Du hast völlig richtig reagiert.

    Besuch ihn doch im Krankenhaus, bzw. ruf ihn vorher an und erkundige Dich nach seinem Befinden. Es wird gut für ihn sein, wenn Du / Ihr für ihn da seid.


    Was seine Wahrnehmung angeht, so denke ich, ist die Anwesenheit "fremder" Energien nur nachvollziehbar, wenn sich eine Zweitperson astral "Umschaut". Es könnten auch eigene "Dämonen", Geister oder Halluzinationen gewesen sein, hervorgerufen durch seine veränderte Wahrnehmung.

    An magische Beeinflussung würde ich nicht denken.


    Blessed Be

    Satyr





  4. #4
    dyon
    Gast

    Re: Geisteskrankheiten aus der Perspektive der Hermetik gesehen


    Nachfolgend ein Text der die Schizophrenie aus der Sicht der NM darstellt:


    Meine erste Planstelle nach Erhalt meiner Approbation als Arzt trat ich in Tübingen in der psychiatrischen Uni-Klinik an. Die sogenannten Psychosen, die ich dort sah, gehörten für mich als jungen Arzt zum Grauenhaftest-Hoffnungslosen, was man sich überhaupt vorstellen konnte. Menschen, sogar ganz junge Menschen („sog. Hebephrenie“), die aus- sahen wie du und ich, die Träume und Hoffnungen gehabt hatten wie du und ich, hockten dort wie Tiere in einem Käfig zusammen „auf der geschlossenen Abteilung“. Keiner wusste eigentlich, was dann nun wirklich diese beklagenswerten Menschen für eine Krankheit hatten.


    Bei der Melancholie, der sog. „endogenen Depression“ ist wenigstens die Symptomatik ziemlich einheitlich, aber den sog. schizothymen Psychosen oder kurz Schizophrenien weiß ja bis heute noch kein Psychiater eigentlich anzugeben, was dann das entscheidende Kriterium der Krankheit sein soll. Schon diese verschiedenen Symptomatiken eine einheitliche Krankheit zu nennen, war ja gewagt. Denn was hatte jemand, der angeblich einen „Verfolgungswahn“ hat, gemein mit jemandem, der einen Waschzwang hatte oder mit jemandem, der im Halbschlaf „Stimmen hörte“ oder mit jemandem, der eine sog. Katatonie, eine „zornige Verstimmung“ hatte? Und was hatten diese Symptombilder wieder mit den verschiedenen Formen der depressiv gefärbten Psychosen gemein, oft abgewechselt von manischen Phasen, gespannten Depressionen usw.?


    Eigentlich gar nichts, was sie als gemeinsame Krankheit erkennbar gemacht hätte. Und doch haben sie eines gemeinsam, wofür der Volksmund eine sehr treffende Bezeichnung gefunden hat: sie sind „ver-rückt“! Das will sagen: sie sind wie von ihrem früheren psychischen Standort „weggerückt“.


    Von damals an bis heute hatte und habe ich stets den großen Wunsch gespürt, diesen Ärmsten der Armen ärztlich grundlegend helfen zu können.


    In allen psychiatrischen Kliniken der Welt versucht man seit langem, in der Vorgeschichte der Patienten den Grund für die Erkrankung Psychose zu finden, vergeblich. Zwar hatte man schon oft nicht übersehen können, dass einschneidende Erlebnisse, konfliktive Erlebnisse zumal, dem Ausbruch einer psychotischen Erkrankung vorausgegangen waren, aber man konnte mit dem besten Willen niemals ein System darin entdecken.


    Das Rätsel war so schwierig wie simpel: Bei der sog. Schizophrenie sind es stets 2 Konflikte in verschiedenen Hirnhemisphären, die den Computer Gehirn aus dem Rhythmus bringen.


    Dass die Schizophrenie, übersetzt „das Gespaltendenken“ vielleicht davon herrühren könne, dass die Hirnhemisphären nicht im „gleichen Takt“ denken, das haben schon einige vermutet, aber dass dies durch zwei verschiedene aktive Biologische Konflikte zustande kommen könne, auf den Gedanken ist bisher niemand verfallen, obwohl er eigentlich im nachhinein so nahe liegt. Fast alle psychiatrischen Kliniken haben heute einen Computer-Tomographen, aber noch niemals ist jemandem etwas aufgefallen, weil die Psychiater normalerweise nichts von Hirn-CTs verstehen und die Neuroradiologen sich nicht für (biologische) Konflikte interessieren. Bei 99 % der sog. schizophrenen Patienten wird erst gar kein CT angefertigt, „weil keine neurologischen Auffälligkeiten“ bestehen.


    Schlimm für den Patienten, wenn ein Befundbericht von Psychose spricht. Diese Diagnose wird der Patient bis an sein Lebensende nicht mehr los. Einmal verrückt – für immer verrückt! Dann ist so ein armer Mensch für den Rest seines Lebens quasi zum „Untermenschen“ gemacht. Selbst wenn er noch „menschenwürdig behandelt“ wird, wird er doch von niemandem mehr für voll genommen. Überall blickt er in mitleidig-nachsichtige Gesichter.

    Er wird meist zwangsberentet und ist praktisch aus der Gemeinschaft der ernstzunehmenden Menschen ausgeschlossen. Dabei kann jeder Mensch innerhalb einer Stunde, ja Sekunde „schizophren“ werden. Denn eine sog. Schizophrenie kann man nicht langsam erleiden bzw. bekommen, sie kann sich nicht langsam entwickeln, sondern sie entsteht in 1 Sekunde beim 2. der beiden DHS.


    Ob er allerdings von da ab für immer den Makel des „Schizophrenen“ behält, hängt in unserer Gesellschaft wieder davon ab, ob diese Diagnose einmal amtlich d.h. offiziell festgestellt wird (so ähnlich wie beim Krebs).

    Die sog. Schizophrenie hat also nichts mit Vererbung oder sog. „Endogenität“ zu tun, als welcher Art sie ja heute noch angesehen wird.

    Es ist lediglich eine unglückliche aber biologisch sinnvolle Konstellation.


    Diese Konstellation kann durch eine Reihe von Faktoren zustande kommen. Voraussetzung ist also, dass schon ein aktiver Konflikt mit voraufgegangenem DHS besteht, in der Hemisphäre A durch Hamerschen Herd lokalisiert, und ein 2. DHS dazu kommt, dessen Hamerscher Herd in der Hemisphäre B lokalisiert ist. Offenbar kann das Gehirn einen Konflikt auf Zeit tolerieren. Zwar ist ja auch das schon, wenn wir es richtig besehen, eine Art von Psychose, ein Zwangsdenken. Denn der Patient denkt ja zwanghaft praktisch Tag und Nacht an seinen Konflikt. Tags kann er keinen klaren Gedanken fassen, weil ihm ständig der Konflikt „im Kopf herumgeht“, nachts träumt er von seinem Konflikt.


    Der Patient, der „nur“ einen Konflikt mit DHS zu bewältigen hat, kann sein Schiffchen noch so auf Kurs halten, dass seine Umgebung wenig oder gar nichts von seinem Konflikt bemerkt. Hat aber ein Patient gleichzeitig zwei Konflikte mit DHS zu verarbeiten, dann ist er, ohne sich dessen richtig bewusst zu sein, „selbst mit der Verarbeitung seiner beiden Konflikte im Konflikt“. Er ist damit schlechterdings überfordert! Er kann ja nicht gleichzeitig und unablässig um zwei Konfliktthemen kreisen. Eine kurze Zeit hält man so etwas aus, dann irgendwann bricht der Patient zusammen.

    Er macht dann irgend etwas, was er in „normalem Zustand“ nicht machen würde. Gleichwohl ist die „Schizophrenie“ genauso wenig eine eigen- ständige Krankheit wie die Depression. Sie ist vielmehr eine passagere unglückliche Konstellation zweier konflikt-aktiver Sonderprogramme in verschiedenen Hirnhälften.


    Die Therapie ist genauso einfach wie verblüffend:

    Um den Patienten zunächst aus seiner „Spaltsinnigkeit“ herauszuholen, genügt im Prinzip schon die Lösung eines Konfliktes. Kein vernünftiger Therapeut wird aber dabei stehen bleiben, da die Rezidivgefahr für eine ähnliche Konstellation und damit für einen erneuten „Schub“ viel zu groß ist, von der zugehörigen Krebserkrankung ganz zu schweigen, denn solange der Patient in schizophrener Konstellation ist, baut er keine Konfliktmasse auf, doch sobald der Konflikt solo aktiv ist „tickt“ die Uhr,

    d.h. das Krebs- oder Krebsäquivalentgeschehen macht ja dann weiter.

    So sind die „Schübe“ nichts anderes als solche unglücklichen Wieder- holungen derartiger Konstellationen. Aber immer müssen wir uns darüber im klaren sein, dass diese Menschen in schizophrener Konstellation laufend etwas Sonderbares, um nicht zu sagen Paranoides denken und auch jederzeit tun können. Schlimm kann es stets von einer Minute auf die andere werden, wenn sie einen weiteren Konflikt hinzubekommen. Dann können sie augenblicklich völlig ausrasten und manisch oder depressiv völlig verändert, eben „verrückt“ werden.


    Es gibt sehr viele Menschen, die mal „ausrasten“. Die meisten beruhigen sich ziemlich rasch wieder. Wenn wir aber sagen, dass viele dieser Menschen mal für kurze oder etwas längere Zeit eine schizophrene Konstellation gehabt haben, würde das zu nächst mitleidiges Kopfschütteln hervorrufen, denn allein das Wort schizophren ist schon nahezu das Urteil für ein lebenslängliches Makel, weil „einmal schizophren - für immer schizophren“ gilt. Oft ist es auch mit lebenslänglicher Anstaltsunterbringung verbunden, bedeutet dann fast so etwas wie lebenslängliches Gefängnis, sprich Hospitalisation. In Wirklichkeit ist es aber „nur“ eine Konstellation, die man im Prinzip genauso rasch wieder ändern kann, wie sie gekommen ist.


    Wer weiß, wie furchtbar Menschen unter einer solchen Konstellation leiden, ganz besonders leiden, wenn sie wieder normalisiert sind und immer noch als schizophren bezeichnet werden, der kann wie ich nur hoffen, dass man schleunigst alle Heilanstalten in der richtigen Weise durchgeht und die Tore der Heilanstalten öffnet, wie es die Italiener schon lange gemacht haben.


    Eine wichtige Tatsache ist auch: Jeder Patient, der an einem aktiven Krebsprozess erkrankt ist, ist in akuter Gefahr beim nächsten DHS, das er dazu erleidet, an sog. Schizophrenie zu erkranken. Zwar gilt das streng genommen nur für die Groß- und Kleinhirn-Konflikte, aber das reicht schon. Und jederzeit kann dann ein Patient, der an Krebs erkrankt ist, mit einem zweiten DHS und einem zusätzlichen Zentralkonflikt-DHS in den deliranten Zustand geraten. Das geht viel schneller als man denkt und als rein rechnerisch wahrscheinlich ist, da unsere schulmedizinische Prognose- eröffnung meist an Brutalität nichts zu wünschen übrig lässt!


    Wir können auch sagen: Die Schizophrenie ist ein „Doppelkrebs“, der gleichzeitig aktiv ist, nur dass bei dieser Konstellation die psychischen Symptome auffälliger und dramatischer sind als die Symptome am Organ.


    Die sog. Schizophrenie ist praktisch eine „Notreaktion des Organismus“, wenn er keine Möglichkeit sieht, die Konflikte zu verarbeiten.

    Der Organismus des Patienten katapultiert sich quasi selbst aus der Konfliktivität heraus, der Computer Gehirn sperrt! Wir wollen daher treffender nicht mehr von Schizophrenie sprechen, sondern von „schizophrener Konstellation“ oder unverfänglicher - von „Hemisphären- Patt“.


    Ein sehr interessantes und häufiges Phänomen unter den schizophrenen Konstellationen ist die Ausreifungshemmung. Ihre Entstehung ist einfach: Es sind stets 2 Großhirn-gesteuerte Sinnvolle Biologische Sonderpro- gramme (SBS). Die schizophrene Konstellation Grohirnrinden-gesteuerter SBS betrifft nicht etwa nur den Revierbereich links und rechts, sondern die gesamte Großhirnrinde beider Hemisphären. Also: auch eine rein motorische schizophrene Konstellation (li. und re. im motorischen Rindenzentrum) oder eine rein sensorische (li. und re. im sensorischen Rindenzentrum), reichen für eine solchen Reifungs-Stopp aus. Wir können sofort sagen, wann der 2. Konflikt eingetroffen sein muss, denn an diesem Punkt war die Reifeentwicklung stehen geblieben.


    Diese Kenntnis ist ein ganz wichtiges diagnostisches Kriterium.

    Der 1. Konflikt muss also davor gelegen haben, ob lange vorher oder kurz vorher, können wir damit noch nicht sagen. Da wir aber die Händigkeit

    des Patienten wissen, können wir mindestens bei den Revierbereichs-SBS sagen, welches denn das erste DHS war und welches das zweite.

    Und da wir ja den Zeitpunkt des 2. SBS ziemlich genau abschätzen können, können wir nach einem Konflikt zu diesem Zeitpunkt auch gezielt fragen. Der Rest ist diagnostische Routine.


    Da der Ausreifungs-Stopp biologisch durchaus einmal seinen Sinn gehabt hat und möglicherweise immer noch hat, muss man nicht nur von Anfang

    an die Sache gewissenhaft abklären, sondern auch versuchen, herauszu- finden, warum der Patient denn nie aus dieser Konstellation herausge- kommen ist.


    Beispiel für den Reifeentwicklungs-Stopp durch schizophrene Konstellation.


    Ein 8jähriger Junge, der bis dahin reifemäßig normal entwickelt war, geriet von einer Stunde zur anderen in schizophrene Konstellation. Das geschah folgendermaßen: Die Eltern wollten abends zu einer kleinen Party mit Freunden gehen. Zu Mitternacht wollten sie zurück sein. Sie engagierten eine 18jährige Nichte die Wohnung zu hüten, während die beiden Kinder, die 13jährige Tochter und der damals 8jährige Bruder, schlafen sollten. Kaum waren die Eltern fort, schlüpften die beiden Kinder wieder aus dem Bett und überredeten die Cousine, sie fernsehen zu lassen. Sie wollten den Eltern auch nichts davon erzählen.


    Im Fernsehen wurde ein unheimlicher Gruselfilm gezeigt, in dem Kinder nachts aus ihren Bett entführt wurden. Der Kidnapper kam auf leisen Sohlen durch die Schlafzimmertür und fasste seine Opfer dann von hinten.

    Die beiden Mädchen von 18 und 13 genossen den Gruselfilm und ließen sich so richtig „durchgruseln“.

    Aber der 8jährige Junge nahm das für bare Münze, wie wir später rekonstruierten. Er schaute mit weit aufgerissenen erschreckten Augen hinter dem Sofa hervor und erlitt gleich mehrere Konflikte, wie wir später auf den Hirn-CT-Bildern sehen konnten. Damit war er augenblicklich in schizophrener Großhirnrinden-Konstellation.


    Von da ab wollte er jede Nacht bei seiner Mutter im Bett schlafen, was bei einem 8jährigen Jungen gerade noch tolerierbar ist. Aber er will heute,

    5 Jahre später, noch immer bei der Mutter im Bett schlafen – inzwischen fast 13-jährig. Die Mutter sagt: „Er ist wie 8 Jahre alt!“


    Wir müssen uns klarmachen, dass für einen 8jährigen Jungen der Fernseher keine Märchentheaterbühne ist, über die er lachen könnte, sondern etwas ganz Realistisches, das er auch so in seine Träume mitnimmt.


    Irgendwann aber versuchte man, den Jungen aus dem Bett der Mutter wieder „auszuquartieren“. Der Junge bekam daraufhin Absencen mit motorischer Epilepsie kombiniert. Bei den Anfällen verdrehte er die Augen immer nach oben. Während den Anfällen hört er auch Stimmen aus weiter Ferne, wie er berichtete.


    Aber die Stimmen hört er oftmals auch ohne Anfall. Dass er die Augen nach oben verdreht, hat einen Grund: Als man ihn wieder in sein eigenes Bett ausquartiert hatte, lag er mit dem Kopf zur Tür. Er konnte jemanden, der nachts leise zur Kinderschlafzimmertür hereinkam, z.B. um etwas zu holen, erst sehen, wenn er über seinem Bett-Kopfteil erschien. Natürlich dachte er, wie er später treuherzig erzählte, immer an den bösen Kidnapper aus dem Horrorfilm. Wahrscheinlich hat er die Absencen auch schon seit fast 5 Jahren, in den ersten Jahren hat sie nur niemand bemerkt. Als er seine Absencen mit Augenverdrehen bekam, konnte der „arme Junge“ natürlich sofort nachts wieder im Bett der Mutter schlafen.


    In der Schule bekommt er oftmals Anfälle, aber man nimmt Rücksicht darauf. Er ist mit 13jährigen in der Klasse, benimmt sich wie ein 8jähriger, ist aber zensurenmäßig der Primus in der Klasse.

    Kein Arzt hatte einen Rat geben können. Immer ging es nur um verschiedene Tabletten, die verabreicht werden sollten. Der Junge wurde unter der Diagnose „epileptische Anfälle mit Absencen“ geführt.


    Als wir alle zusammen kriminalistisch den Gruselfilm als Ursache des Ganzen herausfanden und der Junge dies auch bestätigte – er hatte früher nicht ein Sterbenswörtchen davon verlauten lassen – gab es bei beiden Eltern ein großes Aufatmen. Jetzt wusste man doch wenigstens, wo man anzusetzen hatte! Doch auch damit ist ein solcher Fall noch kein „Pappenstiel“. Aber man weiß nun die Ursache und damit die Richtung der Hilfe für den Jungen, und dass er mit allergrößter Wahrscheinlichkeit sowohl von seiner Epilepsie mit Absencen gesunden, als auch seinen Entwicklungsrückstand wieder aufholen kann.


    Ich hoffe, dass ich den Fall so geschildert habe dass man ihn verstehen kann und man begreift, dass etwas im Grunde als unbehandelbar, mithin unheilbar galt, nunmehr ursächlich zu erklären und zu behandeln ist.

    Aber solange die Germanische Neue Medizin – trotz Verifikation - boykottiert und einfach nicht zur Kenntnis genommen wird, kann und wird sich auch für diese bedauernswerten Patienten wohl nichts ändern.


    Die heutige Schulmedizin weiß nicht, was Schizophrenie oder schizophrene Konstellation ist. Aber jeder Doktor weiß, wer schizophren ist! bzw. alle tun so, als sei es völlig klar, dass der oder die Patienten schizophren sind. Und wer einmal diesen Makel auf die Stirn gebrannt bekommen hat - und mag der Doktor, der das leichtfertigerweise getan hat, noch so dumm gewesen sein - der wird ihn nie mehr los!


    Politiker träumen davon - Präsidenten zu werden,

    Tennisspieler - Wimbledon-Sieger zu werden.

    Ich hatte gehofft, in meinem kleinen Medizinerleben dabei helfen zu können, die Zusammenhänge der Krebserkrankungen und - wenn mir dann noch etwas Zeit bliebe - auch die Zusammenhänge der Psychosen aufhellen zu können. Ich bin tief beschämt und beglückt, weil ich glaube, dass mir beides über Erwarten gelungen ist.


    Zu den sog. schizophrenen Konstellationen zählen:

    Konsterniertheit - Desorientiertheit - Megalomanie - Emotionaler Tod - manisch-depressives Verhalten - Angstneurose - Aggressivität - Enuresie (Bettnässen) - Verfolgungswahn - Katalepsie (Starrsucht) - Stimmenhören - Bulimie - Waschzwang - Autismus - Mythomanie - Persönlichkeitsstörung - motorische Paranoia - Absencen - Morbus Alzheimer - u.a.




    http://www.neue-medizin.de/html/schizophrenie.html






  5. #5
    A L S
    Gast

    Re: Geisteskrankheiten aus der Perspektive der Hermetik gesehen


    Es fällt mir schwer darüber zu schreiben, da ich ungern zu viel verrate, daher nur Tipps von meiner Seite.


    Informiere dich mal genauestens über die Nebenwirkungen von Haschisch.

    Dein Freund ist entweder sehr anfällig oder gehört zu der Sorte, die vermutlich sehr viel konsumiert haben. Die Wirkungen von dem Zeug sind mittlerweile viel stärker als noch vor 5 Jahren oder gar vor 20.


    Wer die Drogen oft konsumiert hat öfters viele Larven, sehr viele und diese verstärken sich noch.


    Schizophrenie, Wahnvorstellungen, zusammenhangloses Reden sind typisch in solchen Fällen.


    Natürlich sind jene Personen aus dem totalen Gleichgewicht, aber auch stark nach oben geöffnet und können tatsächlich viel Wissen anzapfen und wiedergeben.

    Das sind dennoch alles Trugbilder und nichts BESONDERES!

    ich sage das, weil dies gerade solche Leute denken können, wenn Sie wieder stabil waren und wiederum zurückfallen.


    Die Psychatrien sind mir selbst auch unbehaglich, aber seien wir auch mal ehrlich. Die Medikamente sind meist sehr wohl dosiert und sie helfen dabei, dass sich die Person wieder fassen kann, ERDELEMENT.

    Logischerweise sind die Betroffenen selbst schuld an der Misere, sie haben ihr Bewusstsein sehr stark verschoben und nun müssen Sie wieder stabilisiert werden.


    Je nachdem, kann dies in sehr kurzer Zeit geschehen, danach steht eventuell ein Drogenentzug mit anschließender Therapie an.


    Mit unserer Jugend wird dieses Problem in den nächsten Jahren noch stark zunehmen. Wir können im wahrsten Sinne des Wortes von einem Bewusstseinswandel sprechen.


    Nun, freut euch auf die Zukunft, wir werden viel zu tun haben, wenn es eventuell so kommt, wie ich es vermute.


    A L S

  6. #6
    jemand
    Gast

    Re: Geisteskrankheiten aus der Perspektive der Hermetik gesehen


    Die Anzeichen deuten auf eine Psychose hin.

    Entgegen anderer hier im Forum glaube ich an eine manisch-depressive Erkrankung im Vorfeld.

    Bitte sorge dringends fuer eine freiwillige (Notfalls Zwangseinweisung) in eine neurologisch-psychatrische Klinik.

    Ich weiss das dieses Vorgehen sehr schwer ist fuer die Bekannten oder Angehoerigen.

    Medikationen sollten NICHT mit Haldol gefuehrt werden, damit habe ich persoenlich schlechte Erfahrungen gemacht.

    Anfangs Tavor Exp. und Prophylaxe mit Litium oder mit auf Valproinsäure basierendes Ergonyl chrono (hier hoere ich allerdings zunehmend von kurzzeitigen Gedaechnisverlusten bei Betroffenen) sind annehmbar.

  7. #7
    dyon
    Gast

    Re: Geisteskrankheiten aus der Perspektive der Hermetik gesehen


    Es ist ja nicht sicher, dass es nur auf das Hasisch zurückzuführen ist.


    Ich zu meiner, hab noch nie irgendwas geraucht und trinke wenig Alkohl (in meiner Kindheit überhaupt nichts) und hatte auch ähnlich Symptome.


    Ein Arztbesuch ist aber unbedingt von Nöten.

  8. #8
    Satyr
    Gast

    Re: Geisteskrankheiten aus der Perspektive der Hermetik gesehen


    wow, was für ein Text,


    teilweise interessante Ansätze, teilweise, ich weiß nicht.

    Alzheimer soll zu den sog. schizophrenen Konstellationen zählen?

    Und ich dachte schon, Alzheimer wäre eine degenerative Gehirnerkrankung.

    Er wirft den Kliniken vor, die Ursachen in der Vorgeschichte des Patienten zu suchen. Bei seinem einzigen Beispiel, findet er die Ursache jedoch auch nur in der Vorgeschichte.

    Wir sollen die Türen der Psychiatrien aufmachen. Nun, größtenteils sind sie auf, noch nicht bemerkt? Es gibt mehr offene als geschlossene Stationen und die Leute werden "nach Hause" orientiert.

    In Italien schaffte man die Psychiatrien ab - man versuchte die Leute in ihrem häuslichen Umfeld zu betreuen. Das funktioniert in einem gut ausgebauten Versorgungsnetzt mit Pflegeperonal etc. was im Norden von Italien wohl gut klappen soll. In einigen Landesteilen ist die Versorgung nicht so gut, da gehen die schwächsten der Gesellschaft halt unter.

    Sicher, die Psychiatrie und Psychologie mag als medizinisches Gebiet noch in den Kinderschuhen stecken, aber es wurde schon viel erreicht und von Seitens der Leute, die sich um die "schwächsten der Gesellschaft" kümmern, werden diese nicht als "Untermenschen" behandelt, sondern als Menschen.

    Dieses "nicht wahr haben" wollen von diesen Menschen mit ihren Problemen ist ein gesellschaftliches Problem.

    Deswegen habe ich Simon Magus empfohlen, seinen Bekannten zu besuchen um ihm nicht in der Klinik das Gefühl zu geben, nun allein gelassen zu werden.

    Naja

    Aber eine Lösung des Problems hatte die neue Medizin auch nicht aufgeführt.


    Blessed Be

    Satyr




  9. #9
    dyon
    Gast

    Re: Geisteskrankheiten aus der Perspektive der Hermetik gesehen


    Das ist ja auch nur ein kleiner Auszug aus dem Bereich "Schizophrenie" und ein Beispiel.


    Mir ist klar, dass die NM in sehr vielen Bereichen vollkommen gegen die Schulmedizin spriocht...darum meinen auch die meisten Ärzte sofort, dass ist alles Schwachsinn.


    Es sind die gleichen Prinzipien die zu Grunde liegen...darum ist dies alles im Bereich Schizophrenie untergeordnet. (und das widerum unter krebsähnlicher Erkkrunkung, wie ich glaube)


    Die Erkenntnisse der NM pasieren auf über 40.000 Patientenfälle.

    Im Buch "Vermächtnis einer Neuen Medizin", dass zur Zeit nicht zu kaufen ist (bestenfalls bei Ebay) steht auch noch viel mehr über Psychosen drinne...und natürlich ist ein Arztbesuch noch besser.


    Ich hab schon sehr viele Erfolgsmeldungen über die NM zu hören bekommen.


    wirh freindly greedings

  10. #10
    dyon
    Gast

    Re: Geisteskrankheiten aus der Perspektive der Hermetik gesehen


    Bitte mir meine Rechtschreibfehler nicht übel zu nehmen.


    Ich wollte noch schnell schreiben, dass sich anhand eines Gehirn CTs exakt feststellen lässt, welcher Konflikt zu der Erkrankung geführt hat.

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