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Thema: "Alle Wege sind in Wahrheit gleich"

  1. #1
    Anzeraq
    Gast

    "Alle Wege sind in Wahrheit gleich"






    Der Dalai Lama war fuer mehrere Tage Gast in der Schweiz. Aus diesem Anlass brachte der Fernsehsender 3sat (heute am Sonntag) diverse Berichte und Diskussionen zum Thema Buddhismus. Unter anderem wurde gegen Mittag ein Gespraech ausgestrahlt, wobei die Schweizerin Ani Rita Rimiker anwesend war, die sich vor Jahren zur buddhistischen Nonne ordinieren ließ. Innerhalb ihrer buddhistischen Aktivitaeten sieht sie sich selbst als sogenannte „Bruecke zwischen Ost und West“.


    Im Laufe des Gespraechs wurde ihr die Frage gestellt, warum der Buddha das Geluebde der sexuellen Enthaltsamkeit in seine Lehre integriert habe, worauf sie zur Antwort gab, dass er dieses aus dem Grunde getan habe, keine Kinder in die Welt zu setzen, die man dann allein lasse, falls man ein Leben als Moench oder Nonne fuehren wolle. Im Prinzip sei dieser Aspekt jedoch nicht so wichtig, denn es spiele keine große Rolle, ob man jetzt als Moench, Nonne oder Laie dem Buddha folge. Wichtig sei eben nur, dass man seine Kinder nicht allein zuruecklasse. In der christlichen Kirche habe man ja auch schließlich erkannt, daß ein Leben in sexueller Enthaltsamkeit nicht moeglich sei und darum die Eheschließung gestattet.


    Jetzt muss man davon ausgehen, dass einige Millionen Menschen diesen Beitrag verfolgt haben und durch eine derartige Aussage wieder mal ein voellig falsches Bild vom Buddhismus vermittelt bekamen. Sicher ist die Aussage von Ani Rita Rimiker von starker Unwissenheit gepraegt, was eigentlich ziemlich schade ist, denn sie bezeichnet sich ja selbst als „Bruecke zwischen Ost und West“. Im hoeheren Sinne jedoch wurde durch ihre Aussage die Bruecke zum Einsturz gebracht! Wahrscheinlicher ist es sogar, dass diese ohnehin nur in ihrer Einbildung existiert.


    Das „Geluebde der sexuellen Enthaltsamkeit“ hat eine ganz andere Grundlage, als es von der Nonne vermittelt wurde, denn Eingeweihte wissen, dass gerade die Sexual-Kraft der Schluessel ist zu dauerhafter Gesundheit, inneren Frieden und Einsicht in die Natur aller Dinge.


    Durch Transformation der Sexual-Kraft vom Wurzel- ins Scheitel-Zentrum empfangen wir daselbst den „Nektar des Geistes“, den die Buddhisten Bodhi-Citta (Geist der Erleuchtung) nennen. Diese reale Substanz wird, durch einen Akt geistiger Willenskraft, ueber das Kopf-, Kehl- und Herz-Zentrum ins Solar-Zentrum eingefuehrt und dort durch die Kraft des Geistes meditativ verdichtet, woraus schließlich die Geburt des Buddha erfolgt, der sich als Klares Licht des Geistes offenbart.


    Dieser Vorgang bildet in allen Geistesschulen die Grundlage zur Selbst-Erkenntnis. Selbst Franz Bardon raet in „Brahma und Shakti“ diesen Prozess zur Entfaltung zu bringen, denn er lehrt, dass seine Lehre mit der des indischen Kundalini-Yoga vollkommen identisch sei:


    „Der Kenner anderer Einweihungssysteme wird eine gewisse Parallele mit meinem System finden, da ja alle Wege in Wahrheit gleich sein muessen. Als Beispiel erwaehne ich hier das indische, die Schlangenkraft betreffende Yoga-System, das mit dem von mir ueber die aegytischen Mysterien angegebenen Systemen uebereinstimmt.“

    (WWA, Seite 331)


    „Bei einem Rueckblick auf unser ganzes zehnstufiges Entwicklungssystem kommt der Magier darauf, dass gerade diese Schlangenkraft, diese Phalluskraft, also die Imagination und deren Ausbildung, die groesste Rolle in der Entwicklung spielen.“

    (WWA, Seite 332)


    Dadurch, dass Franz Bardon diesen Aspekt der Transformation der Sexual-Kraft nur kurz am Ende seines Werkes anschneidet und nicht tiefer darauf eingeht, verliert die wichtigste aller Grundlagen zur magischen Entwicklung stark an Praesenz, denn meine Erfahrung durch Kontakte mit Bardon-Schuelern zeigt, dass die Praxis der Kundalini-Entwicklung von den meisten Menschen einfach uebergangen wird.


    Sie beginnen, die zehn Stufen der magischen Entwicklung zu erklimmen, ohne im Besitz des geistigen Nektars zu sein, der durch die Kundalini ausgeloest wird. Mit dieser Grundlage ist jedoch jede magische Entwicklung zum Scheitern verurteilt, und so quaelen sich viele ueber die ersten Stufen hinweg, ohne tatsaechlich Erfolge zu erzielen.


    Ohne im Besitz des geistigen Nektars zu sein kann es niemals zur Gedankenbeherrschung kommen, niemals zur Anwendung der Eucharistie, niemals zur echten Visualisierung, niemals zur Verdichtung der Elemente, niemals zur Lebenskraftstauung (denn bei der Lebenskraft handelt es sich um nichts anderes als um den Nektar des Geistes) usw.


    Darum ein guter Rat an all jene, die sich mit der Verwirklichung der Franz Bardon-Lehren beschaeftigen: Sucht euch zuerst einen potenten Lehrer, der euch zeigt, wie man die Kundalini-Shakti zur Entfaltung bringt, denn erst wenn dieses geschehen ist, offenbart der Bardon-Weg die entsprechenden Resultate. Der „Weg zum wahren Adepten“ ist unter diesem Gesichtspunkt lediglich als Vorstufe zu betrachten, um schliesslich das Wort Gottes (die Kabbalah) verwirklichen zu koennen.


    Wie sollte wohl der Baum des Lebens, der mit seinen Sefirot die Grundlage zur kabbalistischen Verwirklichung bildet, in einem Menschen zum wachsen kommen, wenn er nicht durch den Nektar des Geistes genaehrt wird? In diesem Sinne ist auch das Wort Jesu zu verstehen, wenn er sagt: „An ihren Fruechten werdet ihr sie erkennen!“


    Nur wer den Baum des Lebens in sich zur Entfaltung bringt, was durch die Transformation der Sexual-Kraft geschieht, wird erkennen, dass die Lehren von Franz Bardon ueber jeden Zweifel erhaben sind. Menschen, die den Weg von ihm kritisieren, sind in den meisten Faellen von Unwissenheit gepraegt, wobei die Charaktereigenschaft der Ignoranz bei vielen noch eine wesentliche Rolle spielt, wenn es darum geht, zu urteilen, ohne selbst die eigentliche Praxis verwirklicht zu haben.


    Um spirituell fortzuschreiten benoetigt man das Gemuet eines Kindes, das im Bewusstsein eines Erwachsenen agiert, was Jesus zu der Aussage veranlasste: „Lasset die Kinder zu mir kommen!“




    Herzliche Grueße


    Anzeraq









  2. #2
    Samara
    Gast

    Re: "Alle Wege sind in Wahrheit gleich"


    Hallo Anzeraq,

    wie sieht es mal mit Empfehlungen auf dem Büchermarkt über Kundalini aus?


    Danke und liebe Grüße

    Samara

  3. #3
    Anzeraq
    Gast

    Re: @Samara - einige wichtige Schriften zur Kundalini






    1) Das wichtigste Buch ueber Kundalini, das es ueberhaupt gibt und welches die tiefsten Einblicke zulaesst, ist das Werk von:


    Arthur Avalon: Die Schlangenkraft,

    erschienen im Otto Wilhelm Barth-Verlag




    2) Eine fantastische Ergaenzung zu diesem Werk liefert die Amerikanerin


    Bonnie Greenwell: Kundalini,

    erschienen im Gustav Lübbe-Verlag,


    worin sie erstaunliche Einblicke in die Erweckung der Shakti aus der Sicht unterschiedlicher Kulturen vermittelt.




    3) Und schließlich ein echtes Muss fuer jeden Snake-Rider sind die Offenbarungen der westlichen Yogini:


    Elisabeth Haich: Sexuelle Kraft und Yoga,

    erschienen im Drei Eichen Verlag,


    wo die richtige Handhabung der Sexual-Kraft aus christlicher Sicht geschildert wird.




    Dies sind die drei wichtigsten Schriften auf dem deutschen Buechermark; alle anderen liefern nicht mal im Ansatz das Wissen, das man benoetigt, um diese goettliche Kraft tatsaechlich zur Entwicklung zu bringen, so blumig diese auch teilweise beschrieben sind.


    Das Buch von Arthur Avalon mag auf den ersten Blick etwas teuer erscheinen, doch es ist auf jeden Fall sein Geld wert, denn hier wird nicht nur der Vorgang der Erweckung in allen Einzelheiten beschrieben, sondern man bekommt auch eine fantastische Einsicht in die "okkulte Struktur" des feinstofflichen Organismus und das auf echter wissenschaftlicher Grundlage.


    Das Buch von Elisabeth Haich, das fuer viele Jahre aus dem Verkehr gezogen war, ist jetzt wieder neu aufgelegt worden. Es ist derartig spannend und einsichtig geschrieben, dass man es sicher immer wieder liest.


    Und dennoch: die Erweckung der Kundalini auf autodidaktischem Wege zu vollziehen, halte ich nicht gerade fuer ungefaehrlich. Sicherer ist es, einen echten Lehrer aufzusuchen, der einen voller Liebe unterrichtet.


    Meine persoenliche Erfahrung ist, dass ich schon vielen Menschen begegnet bin, die von sich behaupten, die Schlangenkraft erweckt zu haben, was in Wirklichkeit jedoch gar nicht der Fall ist!!!


    Abzuraten ist das Buch von Gopi Krishna ueber die Erweckung der Shakti, das den Prozess der Erweckung als reines Horror-Szenario offenbart, wenngleich selbiges auch zu einem Klassiker der aelteren Eso-Szene geworden ist. Ueber die tatsaechliche Erweckung erfaehrt man hier aber gar nichts. Es ist lediglich die Darstellung einer Einzelperson, die den gesamten Vorgang der Erweckung auch noch fehlerhaft praktiziert hat.




    Herzliche Grueße


    Anzeraq







    >Hallo Anzeraq,

    >wie sieht es mal mit Empfehlungen auf dem Büchermarkt über Kundalini aus?

    >Danke und liebe Grüße

    >Samara



  4. #4
    A L S
    Gast

    Re: "Alle Wege sind in Wahrheit gleich"


    Hallo Anzeraq,


    mit deinem Titel stimme ich einerseits überein, andererseits ist er auch zu verneinen.


    Es gibt einen Ursprung. In deinem Sinne könnte man von selbsterhaltender Quelle sprechen. Diese Quelle bildet den Baum des Lebens. Dieser Baum hat unterschiedliche Ausrichtungen Zweige. Sie führen alle zur Quelle zurück, aber Sie sind nicht die Quelle selbst.

    Deswegen sind nicht alle Wege gleich sondern alle Wege kulturell unterschiedlich zu betrachten. Jede Kultur hat ihren eigenen Zweig und die Menschen sind dementsprechend an diesen Zweig angepasst.

    Der Fehler ist, dass wir uns ständig mit diesem einen Zweig identifizieren.

    Genauso verkehrt ist es in meinen Augen zu glauben, andere Zweige wären die Lösung.


    Jetzt trennen wir uns mal von den Zweigen und steigen um in östliche und westliche Betrachtungsweise.

    Es ist sicher nützlich, alle Zweige des Baumes mal zu betrachten, also die östlichen wie auch die westlichen Erscheinungsformen.


    Die östliche Kultur greift sehr stark auf Lehrer zurück, weil diese im Gegensatz zur westlichen Kultur ein völlig anderes Lebensverständnis haben.

    Sie werden dort von einem Lehrer initiiert in unterschiedliche Gebräuche, die alle meist eine Tranceführung darstellen.

    Ich meine damit Drogengebrauch, Stammestänze, Askese, usw. usf.

    du hast den Knackpunkt erwischt. Sie wollen die Kundalini, die göttliche Kraft erwecken, indem Sie sich mit dem Höchsten in sich selbst verbinden und durch Reinheit diesen Kanal öffnen. Dabei sind strenge Regeln einzuhalten.

    In unserer Kultur ist das unmöglich. Wir können dem Leben nicht in der Form entsagen, dass wir Zeit für einen Lehrer haben.

    Unsere Kultur hat einen eigenen Lehrer, den inneren Lehrer.

    Unsere Körper bringen nicht die selben Fähigkeiten mit sich um bestimmte Riten einzuhalten. Wir leben eher in der Alltagshektik und müssen daraus versuchen die göttliche Kraft zu ziehen.


    Was macht Bardon?

    Er schlägt die Kabbala vor, weil diese unserer christlichen Kultur entspricht.

    Sie ist eine individuelle Verzweigung die sich unserer Kultur angepasst hat.

    Sie hat eigene Regeln und auch diese sind nicht mehr ganz auf unsere Kultur zugeschnitten.

    Der westliche Mensch wird es dementsprechend nicht einfacher haben als der östliche Mensch sondern schwerer.

    Wir brauchen Methoden, die wir täglich anwenden können, die aber nicht so zeitintensiv sind. Wir können nicht immer mal kurz 2-3 Stunden am Stück meditieren.


    Doch zurück zur Kundalini.

    Für mich liegt der SCHLÜSSEL für die Erweckung im TRAUM.

    Sigmund Freud, Carl Gustav Jung, Seth, haben hierfür umfassendes Wissen geliefert, das heute weitreichend aufgeklärt ist.

    In deinem Traum findest du deinen spirituellen Lehrer.

    Der Traum sagt dir, wo deine Schwächen liegen, wo du arbeiten musst und wie du eine Veränderung bewirken kannst.

    Das reinigt die eigenen Kanäle und man wird wahrhaftig schöpferisch, denn das Visualisieren ist für unsere Kultur das, was für die östliche Kultur ihre meditativen Übungen sind. Wir müssen im Alltag kreativ und schöpferisch sein.


    Nicht umsonst arbeitet Bardon mit der Gedankenkonzentration und den Sinnesapparaten sehr früh.

    Gerade die autosuggestive Programmierung ist ja auch tiefgreifende Traumarbeit.

    Wenn du die Traumebenen meisterst kommst du zum kollektiven UNterbewusstsein.

    Dort findest du die Kundalini. Arbeite mit deiner schöpferischen Kraft zusammen und lerne luzide zu träumen.


    Warum soll man ständig irgendeinem Lehrer hinterherrennen, wenn der eigene Lehrer doch jede Nacht zur Verfügung steht und ehrlicher nicht sein kann. Es wird einem schonungslos auf künstlerische Weise vorgeführt, wer man ist und was man selbst unterdrückt. Ja, das Unterdrückte blockiert unsere Kanäle.

    Da sind eigene Wesenheiten in uns, die wir unterdrücken und die uns blockieren.


    Ich persönlich empfinde es als richtig, auf unser WIssen grundlegend zurückzugreifen aber alles andere auch nicht zu verneinen.

    Die Arbeit mit den Chakren ist auch sehr effizient. Sowieso weißen Taoismus, Tantrismus, Lamaismus, Kabbalah, Sufismus, Christentum alle sehr ähnliche Bräuche auf, die alle die Kundaliniweckung fördern.

    Wozu also den Lehrer spielen. Lernen wir lieber aus uns selbst, mit unseren Diskussionen. Kinder waren wir alle übrigens mal und bei uns allen war sicherlich auch mal die Kundalini aktiv, oder wie erklärst du dir die ungeheure Energie von Kindern?


    A L S




  5. #5
    Samara
    Gast

    Re: @Samara - einige wichtige Schriften zur Kundalini


    >

    >

    >1) Das wichtigste Buch ueber Kundalini, das es ueberhaupt gibt und welches die tiefsten Einblicke zulaesst, ist das Werk von:

    >Arthur Avalon: Die Schlangenkraft,

    >erschienen im Otto Wilhelm Barth-Verlag

    >

    >2) Eine fantastische Ergaenzung zu diesem Werk liefert die Amerikanerin

    >Bonnie Greenwell: Kundalini,

    >erschienen im Gustav Lübbe-Verlag,

    >worin sie erstaunliche Einblicke in die Erweckung der Shakti aus der Sicht unterschiedlicher Kulturen vermittelt.

    >

    >3) Und schließlich ein echtes Muss fuer jeden Snake-Rider sind die Offenbarungen der westlichen Yogini:

    >Elisabeth Haich: Sexuelle Kraft und Yoga,

    >erschienen im Drei Eichen Verlag,

    >wo die richtige Handhabung der Sexual-Kraft aus christlicher Sicht geschildert wird.

    >

    >Dies sind die drei wichtigsten Schriften auf dem deutschen Buechermark; alle anderen liefern nicht mal im Ansatz das Wissen, das man benoetigt, um diese goettliche Kraft tatsaechlich zur Entwicklung zu bringen, so blumig diese auch teilweise beschrieben sind.

    >Das Buch von Arthur Avalon mag auf den ersten Blick etwas teuer erscheinen, doch es ist auf jeden Fall sein Geld wert, denn hier wird nicht nur der Vorgang der Erweckung in allen Einzelheiten beschrieben, sondern man bekommt auch eine fantastische Einsicht in die "okkulte Struktur" des feinstofflichen Organismus und das auf echter wissenschaftlicher Grundlage.

    >Das Buch von Elisabeth Haich, das fuer viele Jahre aus dem Verkehr gezogen war, ist jetzt wieder neu aufgelegt worden. Es ist derartig spannend und einsichtig geschrieben, dass man es sicher immer wieder liest.

    >Und dennoch: die Erweckung der Kundalini auf autodidaktischem Wege zu vollziehen, halte ich nicht gerade fuer ungefaehrlich. Sicherer ist es, einen echten Lehrer aufzusuchen, der einen voller Liebe unterrichtet.

    >Meine persoenliche Erfahrung ist, dass ich schon vielen Menschen begegnet bin, die von sich behaupten, die Schlangenkraft erweckt zu haben, was in Wirklichkeit jedoch gar nicht der Fall ist!!!

    >Abzuraten ist das Buch von Gopi Krishna ueber die Erweckung der Shakti, das den Prozess der Erweckung als reines Horror-Szenario offenbart, wenngleich selbiges auch zu einem Klassiker der aelteren Eso-Szene geworden ist. Ueber die tatsaechliche Erweckung erfaehrt man hier aber gar nichts. Es ist lediglich die Darstellung einer Einzelperson, die den gesamten Vorgang der Erweckung auch noch fehlerhaft praktiziert hat.

    >

    >Herzliche Grueße

    >Anzeraq

    >

    >>Hallo Anzeraq,

    >>wie sieht es mal mit Empfehlungen auf dem Büchermarkt über Kundalini aus?

    >>Danke und liebe Grüße

    >>Samara


    Lieber Anzeraq,

    ich danke dir für die Empfehlungen.

  6. #6
    Sekhenu
    Gast

    Re: "Alle Wege sind in Wahrheit gleich"


    Lieber Anzeraq,


    Mit deinen Hinweisen auf die Kunadlini die Schlangenkraft liegst du sicherlich richtig, aber meinen schlechten Erfahrungen zu folge die ich mit sexueller Enthaltsamkeit gemacht habe geht das nicht ohne Anleitung eines Verwirklichers das heißt nicht ohne Anleitung von jemandem der das schon verwirklicht hat (wie du es ja auch erwähntest).


    Gerade auf dem Gebiet der sexuellen Enthaltsamkeit ist es sehr gefährlich, weil unheimlich starke Energien entstehen die wenn sie nicht gesund gleitet werden können(ins Übermentale), stärkste psychische astrale Störungen und Irritationen verursachen können.


    Nicht jeder hatte das Glück in einem früheren leben die Schlangenkraft schon mal gemeistert zu haben.


    Meines Empfindens sind unter Umständen für die meisten mehrere Inkanationen nötig für die Meisterung der Schlangenkraft.


    Es geht ja nicht darum zu unterdrücken oder zu verbittern sondern aufzublühen.


    Ich würde behaupten gerade ihr Snakerider habt mehr Sex als irgend jemand sonst.


    Doch würde man mir beispielsweise zur sexuellen Enthaltsamkeit raten wäre das so als sollte ich selber einen Düsenjäger fliegen, obwohl ich noch nicht einmal in einem Segelflugzeug mitgeflogen bin.


    Insofern finde ich den Hinweis von ALS: "die Entwicklung durch den Innern Lehrer" einerseits zwar nicht so wachrüttelnd aber andrerseits etwas milder und vernünftiger.


    liebe Grüsse


    Heiko




  7. #7
    gabba gabba hey
    Gast

    Re: "Alle Wege sind in Wahrheit gleich"


    >Hallo Anzeraq,

    >wie sieht es mal mit Empfehlungen auf dem Büchermarkt über Kundalini aus?

    >Danke und liebe Grüße

    >Samara


    Lies die Bibel, da steht alles geschrieben (aber nur für den, dessen Herz vom Religio Fanatismus unberührt ist).


    "Und Jakob nannte die Stätte Pnuël; denn, sprach er, ich habe Gott von Angesicht gesehen, und doch wurde mein Leben gerettet. Und als er an Pnuël vorüberkam, ging ihm die Sonne auf; und er hinkte an seiner Hüfte."


    Mose 32,31+32



  8. #8
    formidolosus
    Gast

    Re: "Alle Wege sind in Wahrheit gleich"


    >Lieber Anzeraq,

    >Mit deinen Hinweisen auf die Kunadlini die Schlangenkraft liegst du sicherlich richtig, aber meinen schlechten Erfahrungen zu folge die ich mit sexueller Enthaltsamkeit gemacht habe geht das nicht ohne Anleitung eines Verwirklichers das heißt nicht ohne Anleitung von jemandem der das schon verwirklicht hat (wie du es ja auch erwähntest).

    >Gerade auf dem Gebiet der sexuellen Enthaltsamkeit ist es sehr gefährlich, weil unheimlich starke Energien entstehen die wenn sie nicht gesund gleitet werden können(ins Übermentale), stärkste psychische astrale Störungen und Irritationen verursachen können.

    >Nicht jeder hatte das Glück in einem früheren leben die Schlangenkraft schon mal gemeistert zu haben.

    >Meines Empfindens sind unter Umständen für die meisten mehrere Inkanationen nötig für die Meisterung der Schlangenkraft.

    >Es geht ja nicht darum zu unterdrücken oder zu verbittern sondern aufzublühen.

    >Ich würde behaupten gerade ihr Snakerider habt mehr Sex als irgend jemand sonst.

    >Doch würde man mir beispielsweise zur sexuellen Enthaltsamkeit raten wäre das so als sollte ich selber einen Düsenjäger fliegen, obwohl ich noch nicht einmal in einem Segelflugzeug mitgeflogen bin.

    >Insofern finde ich den Hinweis von ALS: "die Entwicklung durch den Innern Lehrer" einerseits zwar nicht so wachrüttelnd aber andrerseits etwas milder und vernünftiger.

    >liebe Grüsse

    >Heiko

    Also wenn mir irgendjemand eine Schlangenkraft andrehen will, bei der er mir zur sexuellen Enthaltsamkeit rät, dann verzichte ich freiwillig auf den Müll.

    Sexualität ist eine der kreativsten Ausdrucksformen der Liebe und es wäre ein jämmerliches Unterfangen, eine solch hoch magische Fähigkeit verkümmern zu lassen.

    Das bedeutet natürlich nicht, daß Sexualität zügellos und ohne Liebe zelibriert werden sollte, aber jemanden zur sexuellen Enthaltsamkeit zu raten ist so, als ob man ihm dazu riete, sich und seine Magie zu verleugnen.

    Für bestimmte magische Operationen mag es erforderlich sein, die sexuelle Praxis ein wenig zu zügeln, aber wir schneiden uns ja auch nicht die Ohren ab, damit wir bestimmte Dinge nicht hören müssen.

    Sexuelle Enthaltsamkeit ganz gleich, von wem es kommt ist nicht magisch, sondern bescheuert und gesund ist es auch nicht.

    Ein gesunder Umgang mit seiner Sexualität wirkt Wunder.

    Man sollte sich die Sexualität aber nicht ständig zum Problem machen.

    Kundalini ist zwar ganz nett, aber es ersetzt nicht die Gesellschaft der Magie in Form der Weiblichkeit.

    Liebe Grüße, formidolosus!

  9. #9
    Samara
    Gast

    Der Weise aus dem Morgenland


    >>Hallo Anzeraq,

    >>wie sieht es mal mit Empfehlungen auf dem Büchermarkt über Kundalini aus?

    >>Danke und liebe Grüße

    >>Samara

    >Lies die Bibel, da steht alles geschrieben (aber nur für den, dessen Herz vom Religio Fanatismus unberührt ist).

    >"Und Jakob nannte die Stätte Pnuël; denn, sprach er, ich habe Gott von Angesicht gesehen, und doch wurde mein Leben gerettet. Und als er an Pnuël vorüberkam, ging ihm die Sonne auf; und er hinkte an seiner Hüfte."

    >Mose 32,31+32




    Morgen,

    Eine Transformierung der Sexualkraft in der Praxis wird meines Erachtens in der Bibel nicht geboten.Deswegen wollte ich auch von einem Gelehrten in dieser Sache Rat.


    Mag sein,daß dein Geist sehr reif und dein Bewußtsein relativ erweitert sind,um in der Bibel zu lesen und zu sehen,was du andeutest,es würde dort sein.


    Kannst du selber denn die Kundalini-Übungen aus der Bibel entziffern?


    Grüße Samara

  10. #10
    Anzeraq
    Gast

    Re: @A L S - "Alle Wege sind in Wahrheit gleich"


    Lieber Daniel,


    viele Menschen verstehen etwas anderes unter dem Baum des Lebens, was jedoch nicht bedeuten soll, dass ihre Sichtweisen unbedingt falsch sind. Von seinem eigenen Standpunkt aus ist sogar jede Sichtweise richtig. Das ist uebrigens auch eine Lieblingsformulierung von Heiko, und damit gebe ich ihm vollkommen recht.


    Fuer mich persoenlich gibt es zwei Arten von Baeumen im menschlichen Organismus und zwar den "Baum des Lebens" und den "Baum der Erkenntnis". Der "Baum des Lebens" hat seine Wurzeln im Geiste selbst und erstreckt seine Zweige und Aeste bis herein in die stoffliche Welt. Der "Baum der Erkenntnis" jedoch hat seine Wurzeln in der stofflichen Welt: seine Wurzeln reichen von meinem Sexual-Zentrum bis herab zu meinen Fueßen, sein Stamm bildet meine Wirbelsaeule und seine Krone, die filigran bis in die Ebenen des Geistes reicht, meinen Kopf.


    Um den "Baum des Lebens" zu aktivieren, muss ich zuerst bewussten Kontakt zum "Baum der Erkenntnis" aufnehmen. Das geschieht fuer mich dadurch, dass ich meine Sexual-Kraft dazu nutze, den "Baum der Erkenntnis" zu bewaessern, d.h. dass ich selbige durch die Wirbelsaeule in den Scheitel fuehre, um daselbst den sogenannten "Nektar des Geistes" zu empfangen. Dieser (tatsaechlich existierende) Nektar, der sich ueber das Netzwerk der Meridiane in meinen Koerper ergiest, befruchtet (symbolisch betrachtet) den Baum des Lebens ("der im Paradiese meines Gottes steht", wie Johannes in der Apocalypse verlauten laesst.


    Wie in der Natur jeden Morgen die Baeume ihren Nektar aus dem Boden und der Umwelt ziehen, um sich mit selbigem selbst zu befruchten, so nutze ich auch jeden Morgen die Zeit zum Sonnenaufgang, um in mir selbst den "Baum der Erkenntnis" zu bewaessern, um den Nektar des Geistes zu empfangen.


    Was Du unter Traumwelt verstehst, kann ich leider nicht nachvollziehen, da ich Deine Deffination hierzu nicht kenne. Fuer mich persoenlich gibt es auf der Reise nach innen mehrere Ebenen, die man im Laufe seiner Schulung bewusst erfassen kann. Die Traumebene ist davon die niederste, denn Traeume sind fuer mich lediglich Reflektionen des Egos und demzufolge noch in der (wenn auch sehr subtilen) stofflichen Welt angesiedelt.


    Anders verhaelt es sich mit der Astral-Ebene, die mit der Traum-Ebene jedoch nichts gemeinsam hat. Oft koennen die Menschen in ihren Schlaf-Erlebnisssen jedoch gar nicht nachvollziehen, ob sie jetzt am Traeumen sind, oder ob ihre Seele tatsaechlich entkoerpert. Wenn letzteres der Fall ist, dann befinden wir uns aber nicht mehr auf der Traum-Ebene, sondern in einer ganz anderen Dimension, die esoterisch als sogenannte 4. Dimension bezeichnet wird.


    Innerhalb dieser Dimension ist es ganz unmoeglich die Dinge aus dem Blickwinkel des Egos zu erleben, da unsere Wahrnehmung keinen Haltepunkt mehr besitzt, sondern jede Art von Erfahrung multidimensionaler Natur ist. Darum ist es sehr schwer, sich an eine derartige Erfahrung nach dem Aufwachen zu erinnern. Das liegt daran, dass sich in der Natur des Aufwachens sofort das analytische Denken des Egos einschaltet, das eine derartige Erfahrung weder begreifen noch umsetzen kann.


    Auch wenn Du von Deinem inneren Lehrer sprichst, musst Du Dir schon die Muehe machen, Deine Sichtweise etwas naeher zu erklaeren, denn so kann ich auch hier nicht nachvollziehen, was Du damit meinst.


    Fuer mich gibt es auch einen inneren Lehrer und zwar ist das mein Geist selbst. In verschiedenen Kulturen wird dieser auch mit dem Hoeheren Selbst bezeichnet, waehrend das Ego als Niederes Selbst angesehen wird.


    Um Zugang zum Hoeheren Selbst zu bekommen, bedarf es jahrelanger intensiver Meditation; saemtliche Schichten des Unterbewusstseins muessen durchbrochen werden, um schliesslich das Geistige wahrnehmen zu koennen. Tatsaechlich kann man jedoch gar nicht von Wahrnehmnung sprechen, weil sich saemtliche Strukturen des diskursiven Denkens aufgeloest haben. Im Buddhismus gibt es hierfuer eine ganz annehmbare Bezeichnung; sie lautet: Weder-Wahrnehmnung-noch-Nichtwahrnehmung.


    Aufs menschliche Gebiet uebertragen macht sich der Geist durch das Gewissen des Einzelnen bemerkbar und zwar meistens in Situationen, in denen wir Dinge tun, die wir lieber nicht getan haetten. Ansonsten ist jede menschliche Handlung unbewusst vom Ego gesteuert. Ist das nicht der Fall, so folgt man sicherlich Jesus nach, denn dann hat man sich von saemtlichen irdischen Bindungen geloest.


    Tatsaechlich ist dieses Sinn und Ziel einer jeden spirituellen Entwicklung: Die absolute Loesung von saemtlichen Daseinssubstraten. Jesus hat auch gleich die richtige Darstellung eines derartigen Menschen in Worte gekleidet:


    "Der Wind weht, wo er will. Du hoerst zwar sein Rauschen, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist jeder, der aus dem Geist geboren ist!"


    Auch kann ich nicht nachvollziehen, ob es der westliche Mensch jetzt schwerer hat als der oestliche, denn ich kann nur von mir selbst ausgehen. Meine eigene Erfahrung ist fuer mich maßgebend! Die Erfahrungen anderer koennen wohl Denkanstoeße in mir erzeuegen, mich jedoch nicht zu einer Werteinschaetzung verleiten, wie schwer es der eine oder andere hat oder sogar ganze Voelker.


    Saemtliche Menschen "kaempfen" auf irgendeine eine Art und Weise mit der Erkenntnis ihres Selbst. Was dem einen leicht erscheint, mag fuer andere ein unerklimmbarer Berg sein. Wir koennen unsere eigenen Erfahrungen nicht auf andere uebertragen und sollten davon Abstand nehmen, zu urteilen, egal ob zum Guten oder Schlechten.


    Solange ein Mensch nicht zur vollkommenen Selbsterkenntnis gelangt ist, d.h. zu dem, was allgemein von den Verwirklichten unter Erleuchtung verstanden wird, ist jede Betrachtungsweise lediglich vom Ego gesteuert.


    Dass sich die Kundalini auf der "kollektiven Ebene" des Unterbewusstseins befinden soll, ist mir neu, wenngleich auch alles Dasein von ihrer Kraft durchdrungen ist, denn sie ist ja die lebendige Emanation oder Ausstrahlung Gottes selbst. Aufs menschliche Gebiet uebertragen, manifestiert sie sich in der Sexual-Kraft. So wird es seit Jahrtausenden von den Verwirklichten ueberliefert.


    Was jeder einzelne in dieser Kraft (oder worin auch immer) sieht, ist jedoch nicht falsch, sondern eben seine eigene individuelle Wahrnehmnung, die vom Ego eines anderen Menschen nicht berichtigt werden kann (und darf). Der Geist selbst sorgt dafuer, dass jede Wahrnehmung nur durch ihn berichtigt wird, falls sie sich nicht den Gesetzen des Universums anpasst. Das sind dann eben die Schmerzen, die jeder auf seinem Weg erlebt, wenngleich auch diese nur eine Illusion des Egos darstellen.


    Du schreibst, dass wir nicht immer mal 2 - 3 Stunden am Stueck meditieren koennen. Wie kommst Du zu einer derartigen Auffassung? Ich kenne viele Menschen (hier im Westen), die in ihren Berufen involviert sind und dennoch jeden Tag einige Stunden meditieren. Ich persoenlich meditiere z.B. seit 1985 jeden Morgen vier Stunden und jeden Abend zwei Stunden. Doch hat es Jahre gedauert, bis eine derartige Dauer zustande kam.


    Da ich einen Lehrer habe, wurde ich ganz zart in die ersten Anfaenge der Meditation eingeweiht, die sich dann im Laufe der Zeit immer mehr gesteigert haben. Das alles war nicht einfach und stets von psycho-physischen Reaktionen begleitet. Schliesslich sollte die Meditation nicht zur Zwangsneurose ausarten, sondern Freude bereiten.


    Doch fuer den Einzelnen ist es, wie schon angedeutet, nicht wichtig, wie andere ihren Weg gestalten, sondern wie man ihn selbst begeht. Selbst wenn es jedem gelingt, nur fuer ein paar Sekunden die Augen zu schliessen und sein ganzes Wesen nach Innen auf das goettliche Selbst zu richten, wird er sicherlich reichlich dafuer belohnt. Und nichts anderes zaehlt!


    Um aber noch mal auf Deinen letzten Abschnitt einzugehen - dem kann ich nur zustimmen: Kinder sind Kundalini pur!


    Erst der Verlust der Sexual-Kraft leitet den klassischen Suendenfall ein. Die Thymus-Druese stellt ihre Funktionen ein, waehrend der Kontakt zur Ebene des Geistes unterbrochen wird - der Ausschluß aus dem Paradies ist angesagt!


    Darum stellt die Entwicklung der Thymus-Druese, die esoterisch als "Altar Gottes" bezeichnet wird, eine wichtige Arbeit in der Vorgehensweise eines Adepten dar, ebenso die Wiederherstellung der Chakren, was durch die Pflege und Transformation der Sexual-Kraft geschieht.


    Saemtliche Chakren sind mit den Druesen verbunden, die im Laufe der Zeit wieder ihre vollen Funktionen aufnehmen. Krankheit, Elend und Not der Menschen sind in den meisten Faellen nichts anderes als der Verlust ihrer Hormone. Erst wenn saemtliche Druesen wieder funktionsfaehig sind, kann man davon ausgehen, dass sich der Mensch wahrhaftiger Gesundheit erfreut.




    Herzliche Grueße


    Anzeraq





    >mit deinem Titel stimme ich einerseits überein, andererseits ist er auch zu verneinen.

    >Es gibt einen Ursprung. In deinem Sinne könnte man von selbsterhaltender Quelle sprechen. Diese Quelle bildet den Baum des Lebens. Dieser Baum hat unterschiedliche Ausrichtungen Zweige. Sie führen alle zur Quelle zurück, aber Sie sind nicht die Quelle selbst.

    >Deswegen sind nicht alle Wege gleich sondern alle Wege kulturell unterschiedlich zu betrachten. Jede Kultur hat ihren eigenen Zweig und die Menschen sind dementsprechend an diesen Zweig angepasst.

    >Der Fehler ist, dass wir uns ständig mit diesem einen Zweig identifizieren.

    >Genauso verkehrt ist es in meinen Augen zu glauben, andere Zweige wären die Lösung.

    >Jetzt trennen wir uns mal von den Zweigen und steigen um in östliche und westliche Betrachtungsweise.

    >Es ist sicher nützlich, alle Zweige des Baumes mal zu betrachten, also die östlichen wie auch die westlichen Erscheinungsformen.

    >Die östliche Kultur greift sehr stark auf Lehrer zurück, weil diese im Gegensatz zur westlichen Kultur ein völlig anderes Lebensverständnis haben.

    >Sie werden dort von einem Lehrer initiiert in unterschiedliche Gebräuche, die alle meist eine Tranceführung darstellen.

    >Ich meine damit Drogengebrauch, Stammestänze, Askese, usw. usf.

    >du hast den Knackpunkt erwischt. Sie wollen die Kundalini, die göttliche Kraft erwecken, indem Sie sich mit dem Höchsten in sich selbst verbinden und durch Reinheit diesen Kanal öffnen. Dabei sind strenge Regeln einzuhalten.

    >In unserer Kultur ist das unmöglich. Wir können dem Leben nicht in der Form entsagen, dass wir Zeit für einen Lehrer haben.

    >Unsere Kultur hat einen eigenen Lehrer, den inneren Lehrer.

    >Unsere Körper bringen nicht die selben Fähigkeiten mit sich um bestimmte Riten einzuhalten. Wir leben eher in der Alltagshektik und müssen daraus versuchen die göttliche Kraft zu ziehen.

    >Was macht Bardon?

    >Er schlägt die Kabbala vor, weil diese unserer christlichen Kultur entspricht.

    >Sie ist eine individuelle Verzweigung die sich unserer Kultur angepasst hat.

    >Sie hat eigene Regeln und auch diese sind nicht mehr ganz auf unsere Kultur zugeschnitten.

    >Der westliche Mensch wird es dementsprechend nicht einfacher haben als der östliche Mensch sondern schwerer.

    >Wir brauchen Methoden, die wir täglich anwenden können, die aber nicht so zeitintensiv sind. Wir können nicht immer mal kurz 2-3 Stunden am Stück meditieren.

    >Doch zurück zur Kundalini.

    >Für mich liegt der SCHLÜSSEL für die Erweckung im TRAUM.

    >Sigmund Freud, Carl Gustav Jung, Seth, haben hierfür umfassendes Wissen geliefert, das heute weitreichend aufgeklärt ist.

    >In deinem Traum findest du deinen spirituellen Lehrer.

    >Der Traum sagt dir, wo deine Schwächen liegen, wo du arbeiten musst und wie du eine Veränderung bewirken kannst.

    >Das reinigt die eigenen Kanäle und man wird wahrhaftig schöpferisch, denn das Visualisieren ist für unsere Kultur das, was für die östliche Kultur ihre meditativen Übungen sind. Wir müssen im Alltag kreativ und schöpferisch sein.

    >Nicht umsonst arbeitet Bardon mit der Gedankenkonzentration und den Sinnesapparaten sehr früh.

    >Gerade die autosuggestive Programmierung ist ja auch tiefgreifende Traumarbeit.

    >Wenn du die Traumebenen meisterst kommst du zum kollektiven UNterbewusstsein.

    >Dort findest du die Kundalini. Arbeite mit deiner schöpferischen Kraft zusammen und lerne luzide zu träumen.

    >Warum soll man ständig irgendeinem Lehrer hinterherrennen, wenn der eigene Lehrer doch jede Nacht zur Verfügung steht und ehrlicher nicht sein kann. Es wird einem schonungslos auf künstlerische Weise vorgeführt, wer man ist und was man selbst unterdrückt. Ja, das Unterdrückte blockiert unsere Kanäle.

    >Da sind eigene Wesenheiten in uns, die wir unterdrücken und die uns blockieren.

    >Ich persönlich empfinde es als richtig, auf unser WIssen grundlegend zurückzugreifen aber alles andere auch nicht zu verneinen.

    >Die Arbeit mit den Chakren ist auch sehr effizient. Sowieso weißen Taoismus, Tantrismus, Lamaismus, Kabbalah, Sufismus, Christentum alle sehr ähnliche Bräuche auf, die alle die Kundaliniweckung fördern.

    >Wozu also den Lehrer spielen. Lernen wir lieber aus uns selbst, mit unseren Diskussionen. Kinder waren wir alle übrigens mal und bei uns allen war sicherlich auch mal die Kundalini aktiv, oder wie erklärst du dir die ungeheure Energie von Kindern?

    >A L S



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