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Thema: @Pon

  1. #1
    Anzeraq
    Gast

    @Pon




    Liebe oder lieber Pon,


    danke fuer Deine Zeilen; schoen dass Du aus meinen Ueberlegungen positive Energien ziehen konntest, denn dazu stelle ich sie in die Oeffentlichkeit. Fuer viele Menschen hier im Westen mag dieses Bild, dass Du Deinen Meister umsorgst, ziemlich befremdend sein – auch dass Du von ihm offenbarst, dass er sich lieber dem „Nichts-Tun“ hingibt, statt einen Spaziergang mit Dir in der Natur zu machen.


    Im Osten waere dies wohl ein vertrauter Anblick, denn dort ist es die Regel, dass die Schueler ihre Meister ernaehren, um als Gegenleistung die spirituelle Lehre zu empfangen. Allein aus diesem Blickwinkel ist der Mythos des Pseudo-Gurus entstanden, der auf Kosten anderer sein Leben fristet, obwohl er selbst nicht zur Verwirklichung gelangt ist.


    Aber welcher Anfaenger wollte das schon erkennen? Folglich besteht dieser Mythos nicht mal zu Unrecht, denn zu oft hat sich herausgestellt, dass ein selbsterzeugter Lehrer viel mehr Hilfe benoetigt als jeder Suchende, der sich ernstlich auf dem Weg befindet.


    „Falsche Lehrer“ haben oft Techniken entwickelt, die Schueler nicht nur jahrelang an der Nase herumzufuehren, sondern ihnen vor allen Dingen die Lebenskraft zu rauben, bis sie nur noch als willenlose Huelle agieren koennen, die bei Bedarfsende einfach abgestoßen wird.


    Meine persoenliche Meinung ist: Die Zeiten, in denen Menschen einen persoenlichen Lehrer benoetigen, sind beendet! Was nicht besagen soll, dass man keine Unterweisung mehr benoetigt. In bestimmten Stadien der spirituellen Entwicklung, wenn es z.B. darum geht, die tiefste Ebene des Yin zu ueberwinden, was bei den Kabbalisten als „Ueberwinden des Abgrundes“ bezeichnet wird, ist menschlicher Beistand unbedingt notwendig, denn ohne Hilfe, d.h. ohne suggestive Einwirkung eines verwirklichten Freundes, koennten diese tiefen Schichten, die das Band zwischen Leben und Tod darstellen, niemals durchbrochen werden.


    Diese Basis – das Beherrschen der bewussten Entkoerperung – bildet erst die eigentliche Grundlage zur Verwirklichung der Kabbalah. Kein Mensch koennte sich in anderen Sphaeren bewegen, der nicht seinen Geistkoerper zur Vollendung gebracht und mit diesem gelernt hat, bewusst zu entkoerpern, um außerkoerperlich andere Sphaeren zu besuchen und daselbst in diesen schoepferisch oder empfangend zu wirken.


    Siehe Franz Bardon: "Der Weg zum wahren Adepten"...als Vorstufe zur Verwirklichung der Kabbalah.


    Je tiefer ein Mensch meditiert, um so mehr wird er mit Hindernissen konfrontiert – das scheint ein unumstoeßliches Gesetz zu sein. Als klassische Beispiele moegen hier Buddha oder Jesus dienen, die bis zu ihrer Erkenntnis mit dunklen Maechten zu kaempfen hatten, die sich dadurch aufloesten, je weniger sie ihnen Beachtung schenkten, d.h. je mehr ihnen bewußt wurde, daß alles nur ein Erzeugnis ihrer eigenen Phantasie war.


    Denn was immer auch ein Mensch an sinnlichen Eindruecken empfaengt, sei es aus seiner inneren oder aeußeren Welt, entspringt allein seiner Illusion! Der Buddha sagt: "Durch Unwissenheit entstehen karmische Handlungen, durch karmisches Handeln entsteht das Bewusstsein, durch das Bewußtsein entstehen Name und Form, dadurch die sechs Sinne, dadurch die Beruehrung, die Anhaftung, die Begierde, die Vereinigung, die Geburt und dadurch schließlich Sorge, Klage, Schmerzen, Truebsal und Verzweiflung."


    Durch Elternhaus, Erziehung, Schule, Verwandtschaft, Freundes- und Bekanntenkreis, Installieren von seltsamen Glaubenssaetzen usw. werden die Keime gelegt, in denen der Hang zur Negativitaet schon angelegt ist. Wenn der Mensch dann erwachsen geworden ist und nicht erkennt, was man in ihn implantiert hat, wird er sich mit diesen Glaubenssaetzen identifizieren, um sie als seine persoenliche Ueberzeugung zu praesentieren. In diesem Sinne koennen viele das Gute, Erbauende, nicht vom Schlechten, Zerstoerenden unterscheiden.


    So bizarr es auch klingen mag: Es gibt viele Menschen, die sehen im Frieden etwas Vernichtendes, denn sonst wuerde es ihnen nicht so schwer fallen, selbigen zu praktizieren!


    Dein Lehrer scheint eine hohe Stufe erlangt zu haben, wenn er in allem eine Pruefung Gottes sieht. Doch darf man dabei nicht vergessen, dass es nicht in Gottes Hand liegt, die Menschen zu strafen, sondern ihr Herz fuer das Licht der Liebe zu oeffnen!


    Außerdem scheint Dein Lehrer auf „einen Meister von außen“ zu warten, aehnlich wie es bestimmte religioese Gruppen gibt, die die „aeußere Auferstehung des Christus“ erwarten, und wie es den Anschein hat, hat er Dich mit seiner Erwartung sogar angesteckt.


    Es mag am Schicksal des Einzelnen liegen, ob ihm ploetzlich ein guter Lehrer-Freund begegnet, von dem er tiefgruendige Unterweisungen empfangen kann, doch die Regel ist das nicht!


    Der wahre Lehrer tritt nicht als aeußere Erscheinung vor einen hin, sondern offenbart sich im eigenen Inneren als Licht der Erkenntnis!


    Sollte doch mal ein "Lehrer" als aeußeres Wesen in Erscheinung treten, wirft er einen Suchenden stets auf sich selbst zurueck und zieht dabei seine eigenen Wege, in der stillen Hoffnung, dass der Verstand des Suchenden das Unbegreifliche als Begreifliches erfaßt!


    Ein "Lehrer" wendet sich nicht ab, weil er mit dem Suchenden nichts zu tun haben moechte, sondern weist ihm sanft die Richtung, die nur zur inneren Einkehr fuehren kann!


    Wenn Du einige meiner Schriften gelesen hast, so wirst Du auch erfahren haben, dass ich es persoenlich ablehne, als Meister oder Lehrer in Erscheinung zu treten und daran wird sich auch in Zukunft nichts aendern!


    Ich gebe zwar Unterricht im Tai Chi Qi Gong, doch selbiger hat sich dergestalt entwickelt, dass ich einfach jeden Morgen zum Sonnenaufgang im Park praktiziert habe, waehrend sich andere Menschen nach Lust und Laune dazugesellten. So wurden wir im Laufe der Zeit eine immer groeßere Gruppe, die jetzt seit 15 Jahren Bestand hat.


    Eine andere „Lehrtaetigkeit“ als wie jene des selbstlosen Daseins moechte ich gar nicht ausfuehren!


    Auch liegt mir nichts daran, eine Art von Exorzist zu werden, damit beauftragt, gegen „dunkle Maechte“ vorzugehen, die andere heraufbeschworen haben. Es mag Menschen geben, die sich zutrauen, die Negationen anderer „auszutreiben“ oder gar zu „besaenftigen“ oder „umzuwandeln“, zu „transformieren“ oder was auch immer – doch als meine Aufgabe sehe das nicht!


    Ich weiß wohl, dass viele Menschen die Foren-Berichte lesen, ohne selbst zu schreiben, was mir woechentliche E-Mails immer wieder bestaetigen. Ich freue mich darueber, wenn ich das Herz dieser Menschen erreichen kann und wenn ein Bericht oder gar nur ein Satz befruchtende Einsichten hinterlaeßt und neue Ideen entstehen laeßt. Doch meine Meinung ist es, dass sich eine Lehrer-Schueler-Beziehung, ohne dass sie heraufbeschworen wird, ganz von selbst ergeben muß.


    Haette ich einen Schueler, so waere er mein Freund; haette ich einen Lehrer, so waere dieser ebenfalls mein Freund. Doch weder wueßte der eine davon, dass er Lehrer, noch der andere davon, dass er Schueler waere! Wir haetten uns einfach gefunden, weil die Chemie stimmt!


    Mit Deinem letzten Satz hast Du mich, im Sinne einer alten Zen-Betrachtung, noch einmal rezitiert und zwar mit den Worten: „Der Mensch erblickt sein Spiegelbild nur im ruhigen Gewässer.“


    Damit hast Du Dir die Antwort zur Heilung schon selbst gegeben!


    Und so ist es auch:


    Das Gewaesser ist die Natur der Seele, die durch die Eindruecke der fuenf Sinne in emotionale Zustaende versetzt wird, so dass die Natur des Geistes (oder die Natur des Selbst) nicht erkannt wird.


    Je mehr wir unsere Gedanken in die offene Natur der Weite entlassen, um so mehr beruhigt sich unserer emotionales Gefuege, so dass auch das „innere Gewaesser“ stetig an Klarheit gewinnt, bis wir tatsaechlich, im Augenblick vollkommener Ego-Abwesenheit, den Urgrund des Sees erkennen, der nichts anderes ist als:



    „Der Klare Spiegel der Nicht-Dualitaet“!


    Das geschieht nicht unbedingt in einer Meditation – bei den meisten Menschen offenbart sich die Erkenntnis des Selbst in Augenblicken, in denen sie selbst niemals damit gerechnet haben!


    Auf einer gewissen Art und Weise finde ich Dein „oeffentliches Schreiben“ als ziemlich „brisant“, weil es selbst in der Kuerze tiefe Einblicke in „verzweifelte Hilferufe“ gibt, die bei manchem Internet-Pseudo-Guru sicher den Speichel fließen laeßt.


    Dass Ihr Euch in einer derartigen Bedraengnis befindet, ist bedauerlich, doch oft nur dadurch zu aendern, dass man sich „in persona“ auf den Weg macht, die Bedraengnis aufzuloesen! Und hier schließt sich der Kreis, denn der Weg, um jede Art von Leid zu transformieren, ist der Weg nach innen, ins Zentrum der allumfassenden Liebe.


    Ich habe bewußt darauf verzichtet, Dir eine Mail zu schreiben, denn mir liegt daran, dass auch andere Forenteilnehmer sehen koennen, wie ich mich zu Deiner Bitte aeußere, als Lehrer oder Meister in Erscheinung zu treten.


    Je mehr man sich mitunter etwas wuenscht, um so weniger geht es in Erfuellung. Die Erfuellung mag erst eintreten, wenn man sich vollstandig vom Objekt des Wunsches abgewandt hat, und auch hier wieder in einem Augenblick, den man niemals erwartet haette!


    Natuerlich kann auch alles ein Fake sein, denn in den jetzt zwei Jahren Forenaufenthalt wurde ich (vor allen Dingen privat) schon mit Schreiben konfrontiert, die auf diesem Gebiet nichts mehr zu wuenschen uebrig lassen! Aber in der Mehrheit handelt sich um serioese Briefe, denn einigen Menschen liegt lediglich daran, dass sie meine Meinung zu einem bestimmten Thema hoeren moechten, das sie scheinbar „ungeloest“ beschaeftigt, und oft ist es so, dass ein Gedankenanstoß wieder ausreicht, den "festgefahrenen Wagen" erneut ins Rollen zu bringen.


    Wie komme ich darauf? Wer einige psychologische Kenntnisse besitzt und Deinen Brief genau liest, bemerkt sofort die Intelligenz, die dahinter steht, denn auch wenn Deine Wortwahl einen gewissen Grad an Naivitaet offenbart (was nicht abwertend zu betrachten ist), so ist die Satzfolge doch strukturgenau und fast fehlerfrei in Aufbau und Akzentuierung.


    Du beginnst Dein Schreiben mit den Worten: „Habe bis jetzt leider noch nie einen Beitrag geschrieben.“ Und dennoch zeugt Dein Stil von einer gewissen Art „Professionalitaet“, denn fuer einen Neuling auf dem Gebiet des Schreibens geht Dir der Satzaufbau ziemlich glatt aus der Hand, so dass mir gewisse Zweifel kommen...


    Das mag fuer einen „echten Hilferuf“ selbst auch eine Form von Beschaemung erzeugen, doch ehrlich gesagt, habe ich schon, was die Spiritualitaet angeht, gesehen (man moege mir eine so derbe Ausdrucksweise verzeihen, doch trifft sie den Nagel auf den Kopf) „wie sich das Thronwagen-Gespann des guten Hermes uebergeben hat!“


    Die Stadt z.B., von der Du schreibst, dass dort „viel zu viel auf Geld sind“, wird fuer einige Menschen sicher ihre Reize entwickeln, doch unterscheidet sich diese Stadt nicht von anderen Staedten, denn eine Stadt lebt nun mal vom Handel: der Ton macht die Musik, stimmts?! Es sind die feinen Nuancierungen im Satzbau selbst, die in gewissen Menschen entsprechende Reize entwickeln moegen ;-)


    Zum Schluß aber noch, und hier nehme ich mir heraus, im Sinne aller serioesen Forenteilnehmer zu sprechen, ein oeffentlicher Aufruf an alle Forenleser: Wenn ihr etwas so Tiefgruendiges auf dem Herzen habt, dass ihr via Internet einen Meister nach Hause bestellen moechtet, regelt derartige Wuensche doch bitte hinter der Kulisse.


    Martin wird euch sicher, damit ein Austausch zustande kommen kann, mit den noetigen Adressen versehen, wenn er es fuer richtig haelt. Eben weil soviel Pseudo-Lehren durch Pseudo-Gurus erzeugt werden und so viele Menschen diesen Gurus zum Opfer fallen, ist es sicher eine Beschaemung fuer jeden Forum-Teilnehmer, wenn oeffentlich eine derartige Intimitaet, als Lehrer oder Meister zu fungieren, an ihn herangetragen wird.


    Auch erzeugen oeffentliche Belobigungen, wenn in ihnen stark devote Zuege durchleuchten, in unbedarften Menschen eher Scham statt Freude, denn diese koennen sich, wie ich selbst auch, nicht vorstellen, Lehrer oder Meister zu sein oder eine „hoehere Position“ innezuhaben wie ihre Brueder und Schwestern im allgemeinen!


    Liege ich da richtig mit meiner Vermutung? Wenn nicht, dann schon mal ein bedauerliches „Entschuldigung“, wenn ich mir erlaubt habe, im Namen anderer zu sprechen!


    Gesundheit und Frieden entstehen im Miteinander – im Gegeneinander jedoch werden sie zu Isolation, Krankheit und Not!


    PS: Sollte ich auf irgendeine Art und Weise verletzend reagiert haben, so liegt das nicht in meiner Absicht, sondern eher in der Schwierigkeit, die richtigen Worte zu finden, ein so schwieriges Thema verstaendnisvoll zu behandeln. In Wirklichkeit ist es so, dass ein derartiges Anliegen, als Lehrer oder Meister fuer andere zu agieren, in der Oeffentlichkeit vorgetragen, großen Schrecken in mir ausloest!


    Mir waere sehr daran gelegen, wenn sich auch andere Foren-Schreiber zu dieser Thematik aeußern wuerden. Also Oskar, Heiko, Daniel, Eva, Samara, Simon, Tariel, Formidolosus, Chawele oder gar Martin selbst...wie kann mit einer derartigen Offenbarung, wie sie unten im Text darstellt wird, umgegangen werden? Ich bitte euch um Eure eigene Interpretation und Meinung zu dieser fast schon „mystischen“ Geschichte!


    Also: Alles Gute euch beiden!

    Und wer sollte schon bestimmen,

    ob sich unsere Wege nicht doch noch kreuzen?!


    Herzliche Grueße


    Anezraq






    Habe bis jetzt leider noch nie einen Beitrag geschrieben. Wiedereinmal lese ich diese wunderbaren Worte und wünsche mir, daß mein Lehrer sie genießen könnte, doch der gönnt sich fast gar nichts. Nicht einmal einen Spaziergang im Wald. In den letzten 4 - 5 Jahren hat sich so viel getan bei mir, ich habe durch Ihn einen schnellen Einstieg in die Kabbala gemacht, und bin mit Ihm schlimme Zeiten durchgegangen. Seit einiger Zeit schon passiert es, daß wir uns sehr anstrengen müssen, um einigermaßen im Trancezustand verweilen zu können. Die negativen Einflüsse schleichen sich immer dreister ein und es ist oft "nicht mehr lustig", wie brutal die "Angriffe" sind. Wir leben in einer Stadt mit sehr engem Bewußtseinsniveau, weil die Menschen hier viel zu viel auf Geld sind. Kaum ist man in Trance für die Meditation, kommen sofort die brutalsten Störungen.


    Bei mir wundert's mich ja nicht (bin ja erst seit 5-6 Jahren in dieser Schule) doch mein Lehrer und Freund......er selbst wird in letzter Zeit so hart "geprüft" (er hat erst den Krebs überstanden), daß er selbst fast an die Grenzen seiner Kraft stößt. Er bittet mich oft um Hilfe (Gebet und Beistand) doch zwischen den Zeilen höre ich, daß er einen MEISTER braucht. Ich lese so viel ich kann im Forum, vor allem Anzeraq ist mir zur Zeit das allerwichtigste geworden und ich bin sehr sehr dankbar für seine heilenden und manchmal erleuchtenden Worte und Abhandlungen. Gerne würde ich ihn fragen können, ob er nicht meinem Lehrer irgendwie helfen kann. Mein Lehrer ist aber so, daß er in allem eine Prüfung Gottes sieht und nicht leicht Hilfe annimmt. Er hat mir aber gesagt, man müßte Geduld haben, bis Gott einem einen Meister schickt. Er braucht ihn nun, und ich probiere es, Anzeraq um Hilfe für ihn zu fragen, vielleicht verweißt er ihn auf jemand, oder .....er selbst ist hier der befragte....Danke >>Der Mensch erblickt sein Spiegelbild nur im ruhigen Gewässer.








  2. #2
    Demian
    Gast

    Double Bind


    >

    >Mir waere sehr daran gelegen, wenn sich auch andere Foren-Schreiber zu dieser Thematik aeußern wuerden. Also Oskar, Heiko, Daniel, Eva, Samara, Simon, Tariel, Formidolosus, Chawele oder gar Martin selbst...wie kann mit einer derartigen Offenbarung, wie sie unten im Text darstellt wird, umgegangen werden? Ich bitte euch um Eure eigene Interpretation und Meinung zu dieser fast schon „mystischen“ Geschichte!

    >Also: Alles Gute euch beiden!

    >Und wer sollte schon bestimmen,

    >ob sich unsere Wege nicht doch noch kreuzen?!

    >Herzliche Grueße

    >Anezraq

    >



    Hallo Anzeraq,

    ich bin zwar in deiner Aufzählung nicht enthalten ;) ...


    Pons Text ist ein Pfeil, der auf DICH abgeschossen wurde.


    Wenn der Schreiber des Textes dich bittet, als Lehrer aufzutreten, ob ernst oder gemeint nicht, dann weil er in deinen Beiträgen etwas findet, was ihn dazu veranlasst.


    Du solltest dich also fragen, was an deinen Beiträgen nicht stimmt, wenn du einerseits klar stellst, kein Lehrer sein zu wollen und andere unterschwellig annehmen, du wolltest es doch, nur halt nicht so direkt.


    Die Meta-Botschaft ist eben eine andere, als die im Text offenbarte.


    Gregory Bateosn hat dafür den Begriff "Double Bind" geprägt und in genau so einer Schlinge hast du dich verheddert - wenn ich mal davon ausgehe, dass du nicht absichtlich über deine Intensionen täuscht.


    Das zu merken muss man nicht mal Esoteriker für sein, gell?

    Vielleicht liest du dir deine eigenen oben zitierten Sätze doch noch mal durch.

    Insbesondere das mit dem "Wege kreuzen". Da es der letzte Satz ist, ist es der, der am meisten hängen bleibt. Geschickt gemacht, oder Fehler?


    Bei dem, was du sonst so schreibst, bei deinem Intellekt, wozu sollte der Leser da neigen?


    Herzlich, Demian




  3. #3
    King Of The Circulating Library
    Gast

    Re: Double Bind


    >>Mir waere sehr daran gelegen, wenn sich auch andere Foren-Schreiber zu dieser Thematik aeußern wuerden. Also Oskar, Heiko, Daniel, Eva, Samara, Simon, Tariel, Formidolosus, Chawele oder gar Martin selbst...


    Also das erinnert mich nun echt an meine Kindergartenzeit: Mit Dir und Dir spiel ich, aber mit Dir nicht! Hunderttausend Höllenhunde... smile

  4. #4
    Demian
    Gast

    falsch zitiert


    >>>Mir waere sehr daran gelegen, wenn sich auch andere Foren-Schreiber zu dieser Thematik aeußern wuerden. Also Oskar, Heiko, Daniel, Eva, Samara, Simon, Tariel, Formidolosus, Chawele oder gar Martin selbst...

    >Also das erinnert mich nun echt an meine Kindergartenzeit: Mit Dir und Dir spiel ich, aber mit Dir nicht! Hunderttausend Höllenhunde... smile


    ... und warum bitte hängst du das an meinen Beitrag?

    Das sieht so aus, als wäre das Zitat, das zu kritisiert, von mir.

    Es stammt aber von Anzeraq.


    Sind Sorgfalt und Genauigkeit Genauigkeit keine Magiertugenden mehr?


    Herzlich, Demian



  5. #5
    King Of The Circulating Library
    Gast

    Re: falsch zitiert


    >>>>Mir waere sehr daran gelegen, wenn sich auch andere Foren-Schreiber zu dieser Thematik aeußern wuerden. Also Oskar, Heiko, Daniel, Eva, Samara, Simon, Tariel, Formidolosus, Chawele oder gar Martin selbst...

    >>Also das erinnert mich nun echt an meine Kindergartenzeit: Mit Dir und Dir spiel ich, aber mit Dir nicht! Hunderttausend Höllenhunde... smile

    >... und warum bitte hängst du das an meinen Beitrag?

    >Das sieht so aus, als wäre das Zitat, das zu kritisiert, von mir.


    Nein jeder aufmerksame Leser wird sehen, dass das Zitat von Anzeraq stammt, auch wenn meine Antwort der Einfachheit halber (ich habe Anzeraqs Text nicht gelesen) direkt angehängt ist. Mach Dich mal locker...


    >Es stammt aber von Anzeraq.

    >Sind Sorgfalt und Genauigkeit Genauigkeit keine Magiertugenden mehr?

    >Herzlich, Demian






  6. #6
    Samara
    Gast

    Re: @Anezraq


    Nabend Anezraq,


    zuerst: Tariel schreibt hier nicht mehr.Wundert mich nur,daß du ihn noch im Gedächnis hast!


    Ich würde den Text von Pon mehr als Außenstehender,Beobachter betrachten,gerade weil du emotionell "gehoben" wirst und dir darin vieleicht versteckte Egoismen anhängen können.


    Da du ein Ritter für Gerechtigkeit sein willst,gebe klar zu verstehen,was du willst und was nicht.Damit ist für dich die Sache erledigt.


    Liebe Grüße

    Samara feuer




  7. #7
    Sekhenu
    Gast

    Re:@Pon


    >


    >Mir waere sehr daran gelegen, wenn sich auch andere Foren-Schreiber zu dieser Thematik aeußern wuerden. Also Oskar, Heiko, Daniel, Eva, Samara, Simon, Tariel, Formidolosus, Chawele oder gar Martin selbst...wie kann mit einer derartigen Offenbarung, wie sie unten im Text darstellt wird, umgegangen werden? Ich bitte euch um Eure eigene Interpretation und Meinung zu dieser fast schon „mystischen“ Geschichte!

    >Also: Alles Gute euch beiden!

    >Und wer sollte schon bestimmen,

    >ob sich unsere Wege nicht doch noch kreuzen?!

    >Herzliche Grueße

    >Anezraq

    >





    Hallo Anzeraq,


    hallo Pon,


    Das Thema,was sich für mich da herausließt ist: wie gehe ich mit dem Idealbild eines Meisters um.


    Also,

    die Sehnsucht nach einem Meister der sich in allen Spirituellen Gebieten auskennt ist mir wohl bekannt.


    Vor mehreren Jahren wünschte ich mir sehr stark einem echten Meister zu begegnen

    der viele Okkulte Kräfte beherrschen sollte die ich dann von Ihm lernen wollte.


    Doch leider hat so eine Begegnung nie Stattgefunden und ich musste dadurch lernen mein eigener Meister zu sein.


    Das hat meinem Wunsch nach einem Meister einen anderen Ansatz gegeben, nämlich selber das zu werden wonach ich mich sehnte.


    Auf einen Satz reduziert würde ich es so formulieren:


    Der Meister /die Meisterin ist das Ziel und die Sehnsucht hilft er/sie zu werden.


    Dieser Ansatz gibt sozusagen dem vorher nicht vorhandenem Meister einen Sinn, denn wenn kein solcher gewünschter Meister da ist, bleibt die Sehnsucht bestehen und das Werden kann Schritt für Schritt beginnen, weil der Platz frei ist


    die Position des Meisters ist nicht besetzt.


    Wäre der Meister da gewesen hätte ich eventuell nicht die Motivation, die Notwendigkeit zum Leiden und zum Lernen gehabt, weil warum sollte man etwas werden wollen wo es schon genug von gibt?


    Doch niemals könnte ich zu jemanden anderen sagen: Ich kann dein Meister sein, das könnte ich beim besten Willen nicht erfüllen höchstens könnte ich vielleicht jemandem helfen sein eigener Meister zu werden das aber nicht offensichtlich damit die Form leer bleibt und die Position des Meisters ist nicht besetzt bleibt und damit der/die mitfühlende Übende für sich und durch sich selbst hineinfließen kann.


    Der 1. Schritt zur Meisterschaft ist die Formel: "Ich Bin".


    Doch Vorsicht denn: Die Selbstbejaung eines Lebewesens ist um so Grösser, je mehr Nichtsein es in sich aufnehmen kann.

    (Das ist ein Zitat von Paul Tillich -interessante Name!- über das es sich M.E. zu meditieren lohnt


    Hinweis dafür:

    Je mehr ich nicht dies und das sein muss desto mehr habe ich die Wahl zu sein was ich möchte.)


    Der Spirituelle Meister oder der heilige Geist befindet sich auch dort wo mitfühlende Menschen miteinander auf einer Ebene kommunizieren ohne den anderen zu behindern oder Autorität in den Betrachtungen zu übernehmen also frei aus dem Wohlbefinden heraus wahrnehmen können.


    Diese Betrachtungen verdeutlichen nochmals meinen Standpunkt warum es wichtig ist sich nicht über andere zu erheben und auch keinen anderen zu erhöhen oder zu vergöttern.


    Liebe Grüsse


    Heiko

  8. #8
    Oskar
    Gast

    Re: @Pon


    Hallo Anzeraq,


    Ich persönlich halte dieses Schreiben von Pon als ein Fake...(mein Gefühl oder Intuition).

    An Deiner Stelle hätte ich nicht darauf geantwortet. Aber da Du es dennoch getan hast, was solls - Es ist meiner Meinung nach, eine hochqualitative Replik daraus entstanden - welche das Wesentliche über das Thema "Meister-Schüler Beziehung", aussagt.


    Mit lieben Grüssen

    Oskar

  9. #9
    Genua
    Gast

    Re: @Pon





    Also ich hatte die gleiche Eingabe was diesen Beitrag von Pon angeht.


    Gruss

  10. #10
    Simon Magus
    Gast

    Elementewesen


    Hi Anezraq




    Also im Großen und Ganzen zu deinem Beitrag:

    Meinen herzlichen Glückwunsch!

    Du wirst mir immer sympathischer.




    Zu der von Pon geschilderten Problematik:

    Ich bin kein Meister, brauche auch keinen (inkarnierten/ was Morgen ist -> wer weiß?) und schon gar nicht brauche ich einen Meister für meinen Meister. Die ganze Problematik ist mir deshalb ziemlich fremd.



    Ich hatte mich in den letzten 2 Jahren von allem Trubel zurückgezogen und habe am Rande einer Ökokommune unter Bäumen, an einem See in einer Hütte gelebt (nach dem ich Henry David Therau`s Buch "Walden" gelesen hatte -> kann ich nur empfehlen!). Natur und Spiritualität sind zwei Themen die ich nicht getrennt betrachten kann.

    Die Elementewesen sind Wesenheiten die in der Erdgürtelzone jene Regionen bewohnen, die unserer materiellen Ebene am nächsten liegen. Bei einem naturverbundenen Menschen ist ein mehr oder weniger konkrete Kontakt zu diesen Wesen zwangsläufig. Wen wundert es, daß Kulturen die noch viel mehr im Kontakt mit der Natur lebten, ausnamslos eine zu tiefst spirituelle Weltsicht hatten(bei allem Aberglauben und Fehlinterpretation gewisser Phänomene)? Die Entwicklung hin zu immer mehr Materialismus, war nur möglich in dem die Menschen immer mehr den Kontakt zu ihren Wurzeln verloren.

    Beim Aufenthalt in der Natur kann man sooo viel "Energie" tanken! Also ich kann nicht verstehen wie ein "Meister" "sich fast gar nichts gönn, nicht einmal einen Spaziergang im Wald".

    Also alles was ich höchstens zu sagen hätte wäre: Meister leg mal die Kabbala bei Seite und gönn dir ein paar Tage in einem abgelegenen Wald! Vielleicht findest du eine alte Eiche oder ein Fuchs oder einen besonderen Stein der einen guten Rat für dich parat hat (kein Scherz)!




    Simon

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