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Thema: Das muss man/frau sich in der Zunge zergehen lassen

  1. #1
    gabba gabba hey
    Gast

    Das muss man/frau sich in der Zunge zergehen lassen


    >Das es zu Unfaellen (oder Tote) kommt bei Menschen, die

    ihren Weg praktizieren, liegt nicht an Jasmuheen, sondern

    an den Praktizierenden selbst! --> Nun sind Jasmuheens Opfer die Deppen!


    Ist interessant und traurig wie du über Jasmuheens Opfer denkst. Wahrscheinlich als Versicherung, wenn mal einer deiner Schüler stirbt oder in der Klapse landet ...


    Und wenn nichts mehr bleibt, kommt die "Pixel" Keule oder "an meiner Mailbox klopfen mehr Hilfesuchende als bei dir" ... lächerlich, aber trotzdem vielen Dank, du offenbarst und hier dein wahres Wesen :-)

  2. #2
    A L S
    Gast

    ich ahne etwas wichtiges vorraus gabba


    kannst du dir denken gabba, was ich erahne und warum?


    A L S

  3. #3
    gabba gabba hey
    Gast

    Re: Wer ist nun Menschenverachtend, liebe Christiane :-)


    "Das es zu Unfaellen (oder Tote) kommt bei Menschen, die

    ihren Weg praktizieren, liegt nicht an Jasmuheen, sondern

    an den Praktizierenden selbst!" --> Nun sind Jasmuheens Opfer die Deppen!


    Das Menschen solche Aussagen machen können verwundert mich nicht, den wenn die Vereehrte schon ähnliche Menschenverachtende Denkweise zu Tage legt:


    Verity Linn, die den 21-Tage-Prozess in den schottischen Highlands versuchte, ist nicht die erste, die dabei ums Leben kam. Im März 1997 notierte der 31jährige Timo Degen aus München am achten Tag der Tortur: »Der erste Tag mit etwas zu trinken. Ich habe mich noch nie so elend gefühlt. Ich kann fast nichts mehr sehen.« Kurz darauf fiel er ins Koma. Die Diagnose im Krankenhaus: Kreislaufkollaps und Hirnschaden. Zweieinhalb Monate lang siechte er dahin, dann stürzte er bei einem epileptischen Anfall auf den Hinterkopf und starb an Hirnblutungen. Ein Jahr später kam eine 53jährige Australierin während der Null-Diät durch Nierenversagen um. Jasmuheens Kommentar: »Der Tod eines Menschen steht von vornherein fest und ist vorhergesehen. Außerdem ist ein Toter unter 5000 Absolventen des Prozesses zu verschmerzen, gemessen an der Chance, den Welthunger zu beenden.«



  4. #4
    Eddie
    Gast

    Re: Das muss man/frau sich in der Zunge zergehen lassen


    >>Das es zu Unfaellen (oder Tote) kommt bei Menschen, die

    >ihren Weg praktizieren, liegt nicht an Jasmuheen, sondern

    >an den Praktizierenden selbst! --> Nun sind Jasmuheens Opfer die Deppen!

    >Ist interessant und traurig wie du über Jasmuheens Opfer denkst. Wahrscheinlich als Versicherung, wenn mal einer deiner Schüler stirbt oder in der Klapse landet ...

    >Und wenn nichts mehr bleibt, kommt die "Pixel" Keule oder "an meiner Mailbox klopfen mehr Hilfesuchende als bei dir" ... lächerlich, aber trotzdem vielen Dank, du offenbarst und hier dein wahres Wesen :-)


    Möchte auch mal ein wenig Schmalz abgeben...


    Habe mir das mit dieser Jasmuheens mal angeschaut.


    Erstens mal, das Wichtigste ist doch, dass man nichts mehr zu essen braucht. Säfte sind also erlaubt, Wasser auch. Lediglich was diese "21 Tage" angeht, soll man eine Woche nichts trinken. Dazu kann ich vor allem sagen, dass es mal grundsätzlich nichts besonderes ist, sich ausschließlich durch Flüssignahrung zu erhalten. Ich habe selber schon mehrmals über längere Zeiträume nichts gegessen. Einmal waren das dreieinhalb Monate. In der Zeit hatte ich sogar nur Wasser, ein paar Pillen und Almased zu mir genommen. Wenn man viel Säfte trinkt und ausreichend Nahrungsergänzungsmittel beimischt, ist es kein Problem, ohne Essen auszukommen. Im schlimmsten Fall muss man sich über Jahre hinweg langsam herantasten. Der Stoffwechsel kann mit sehr wenig auskommen, wenn er "runterfährt". Man kann auch einen quasi "Stoffwechselstillstand" erreichen, wenn man lange genug vernünftig Essen reduziert.


    Dann ist es wohl so, dass es durchaus möglich ist, sich von jeglicher Nahrung abzunabeln, denke ich. Das bezweifle ich nicht. Wobei es eine Sache ist, nichts zu essen, eine andere, zusätzlich nichts mehr zu trinken. (Wer sich überwiegend von frischer Rohkost ernährt, muss aber nicht unbedingt trinken). Dabei denke ich, ersteres ist nicht ganz so extrem, zweites hingegen schon sehr.


    Jedoch bezweifle ich von zwei Seiten aus, daß das jedem möglich ist:


    - Erstens mal kann man spirituelle Reife nicht so einfach durch Hungern erreichen. Es wäre toll, wenn es so wäre, aber leider geht das nicht. Noch immer ist ein hohes Mass an geistiger Arbeit, Reinigung, Hingabe, Ausdauer und so weiter nötig, um innerlich weiter zu kommen. Im Gegenteil, ist man nicht darauf eingestellt, zermürbt diese Askese, man wird Konzentrationsschwach und so weiter.


    - Zweitens Mal geht es ja nicht nur darum, ohne Nahrung (Wasser) weiterleben zu können, sondern auch um das GEMÜT. Schliesslich hat es auch ein Verlangen, und die wenigsten wenigsten Menschen sind über die Gelüste nach Nahrungsmitteln und Wasser hinaus gekommen, wirklich die wenigsten. Vielleicht meint man vorrübergehend, man stünde darüber, aber irgendwann holt es einen dann doch wieder ein.


    Bei dieser Frau nehme ich an, sie hat ganz gut angefangen, mit den besten Vorsätzen, hat dann Ihre Bewegung gegründet und gepredigt. Doch irgendwann ist sie halt schwach geworden, in körperlicher wie geistiger Hinsicht, auch wenn sie sich ganz sicher war, daß es nie geschehen würde. Nur leider war es da schon zu spät, immerhin lebt sie von Ihrer "Lehre" und da kann sie schlecht "aussteigen".


    Irgendwann kann ein Mensch so einen Zustand erreichen, da bin ich mir sicher, aber wie viele Leben und Zeitalter dazu nötig sind, das kann ich mir kaum vorstellen. So ein Gewaltmarsch kann meiner Ansicht nach nicht wirklich gut sein, und es besteht durchaus ein Risiko, dass man dabei drauf geht. Ich finde es okay, was sie vorschlägt, aber nur unter der Bedingung, dass sie auf die damit verbundenen Risiken hinweist. Da sie das mutmaßlicherweise nicht tut, denke ich, sie handelt unverantwortlich.


    Den Hunger auf der Welt besiegt man meiner Meinung nach in unserem Zeitalter nicht mit Hungern. Aber jedem das seine.

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